Der Ultramat 14 plus ist laut Heft ein mikroprozessorgesteuertes Schnellladegerät für Nickel-Cadmium-, Nickel-Metall-Hydrid-, Lithium- und Blei-Akkus, wie sie im Modellbau vorkommen. Es lädt mit bis zu 5 A, hat einen eingebauten Balancer und wird über vier Bedientasten bedient. Die Versorgung erfolgt wahlweise am Eingang 100~240V AC oder an einer 12-V-Autobatterie.
Für Supportfragen entscheidend sind die Schutz- und Überwachungseinrichtungen: Das Gerät überwacht Grenzwerte, reduziert bei Bedarf selbsttätig den Ladestrom und bricht den Ladevorgang ab. Die Ursache erscheint dann als Wortmeldung im Display. Die Programme sind in vier Gruppen gegliedert: NiCd, NiMH, Lithium und Blei.
Kenndaten laut Handbuch
| Merkmal | Angabe im Handbuch | Seite |
|---|---|---|
| Ladeströme und Leistung | 100 mA bis 5,0 A / max. 50 W mit Netzanschluss 100~240VAC | S. 23 |
| Ni-Cd und Ni-MH | 1 – 14 Zellen, ab 0,1 Ah bis 8,0 Ah | S. 23 |
| Lithium-Akkus | 1-6 Zellen, 3,3V (LiFe), 3,6 V (LiIo) bzw. 3,7 V (LiPo/LiMn) | S. 23 |
| Blei-Akkus | 1, 2, 3, 6 Zellen; 2, 4, 6, 12 V; ab 1 Ah | S. 23 |
| DC-Eingang | 11,0 bis 15 V | S. 23 |
| AC-Eingang | 100~240V | S. 23 |
| Erforderliche Autobatterie | 12 V, min. 30 Ah | S. 23 |
| Netzgerät für den DC-Anschluss | 12-14V, min. 8,5A stabilisiert | S. 23 |
| Unterspannungsabschaltung | ca. 11,0 V | S. 23 |
| Balanceranschluss | 1…6 NiMH/NiCd/LiPo/LiIo/LiFe Zellen | S. 23 |
| Balancierstrom | NiMH/NiCd: 0,1A, LiPo/LiIo/LiFe: 0,3A | S. 23 |
| Gewicht | ca. 600 g | S. 23 |
| Abmessungen | ca. 148 x 146 x 54 mm | S. 23 |
Bedienung nach dem Handbuch
- Vier Tasten: Die Bedienung erfolgt über PROGRAMM/MODE, ENTER/START sowie die Tasten -/DEC und +/INC; die Tasten haben je nach angeschlossenem Akku unterschiedliche Funktionen. (S. 5)
- Programmgruppe wechseln: Der Wechsel der Programm-Gruppe erfolgt mit der MODE-Taste, die etwa 2 Sekunden gedrückt wird; ein Kurzdruck wechselt innerhalb der Gruppe. (S. 7)
- Ladevorgang starten: Zuerst den Balancerstecker anschließen, dann den zweipoligen Anschlussstecker richtig gepolt anschließen; die START-Taste etwa 2 Sekunden halten. (S. 8)
- Sprache einstellen: Beim Versorgen mit Eingangsspannung INC und DEC gleichzeitig drücken, dann zwischen ENGLISH, GERMAN und FRENCH wählen und mit ENTER verlassen. (S. 7)
Meldungen und Fehlercodes
Das Handbuch führt keine Fehlermeldungen mit Nummer. Ein Codeverzeichnis, ein Fehlerspeicher oder Servicecodes sind im Handbuch nicht dokumentiert. Stattdessen zeigt das Display im Fehlerfall die Zeile FEHLER und darunter die Ursache als Wort. Die Warnmeldung und das akustische Warnsignal lassen sich mit der ENTER-Taste abstellen.
Die Tabelle sammelt diese Wortmeldungen mit der Seite, auf der das Heft sie erklärt. Zusätzlich stehen die Anzeigen, die im Normalbetrieb erscheinen, sowie die Spannungsschwellen für die Balancer-Überwachung, weil diese Zahlen im Heft konkret genannt sind.
Fehlermeldungen aus Kapitel 17
| Meldung im Display | Bedeutung laut Handbuch | Seite |
|---|---|---|
| Autobatt. leer | Die Spannung der Autobatterie unterschreitet den eingestellten Wert von 11,0 V. | S. 20 |
| Unterbrechung | Das Gerät stellt während der Ladung oder Entladung eine Unterbrechung der Verbindung fest; das Heft nennt als mögliche Ursache einen Wackelkontakt. | S. 20 |
| Ladezeit übersch | Der interne Ladesicherheitstimer ist abgelaufen; der laufende Vorgang wird unterbrochen. | S. 20 |
| Falschpolung | Ein Akku wurde mit falscher Polarität an die Ladeanschlüsse angeschlossen. | S. 20 |
| Spann. übersch. | Zu hohe Spannung, zum Beispiel durch falsche Einstellung der Lithium-Zellenzahl oder bei Bleiakkus; auch bei Überladung. | S. 20 |
| Spann. untersch. | Zu niedrige Spannung, zum Beispiel durch falsche Einstellung der Lithium-Zellenzahl oder bei Bleiakkus; die Zellen werden zu tief entladen. | S. 20 |
| Bal. Spg. übersch. | Zu hohe Zellenspannung am Balancereingang; das Heft nennt die Schwellen LiPo über 4,3V, LiIo über 4,2V, LiFe über 3,9V, NiCd/NiMH über 2,0V. | S. 21 |
| Bal. Spg. untersch | Zu niedrige Zellenspannung am Balancereingang; das Heft nennt die Schwellen LiPo unter 2,75V, LiIo unter 2,75V, LiFe unter 2,0V, NiCd/NiMH unter 0,1V. | S. 21 |
| BALANCER N. ANG. | Das Entladebalancier-Programm wurde ohne Balancerstecker gestartet, oder der Stecker wurde während des Vorgangs abgezogen. | S. 21 |
Schwellen der Balancer-Überwachung
| Prüfung | Wert laut Handbuch | Seite |
|---|---|---|
| Zellenspannung zu hoch | LiPo > 4,3V, LiIo > 4,2V, LiFe > 3,9V, NiCd/NiMH > 2,0V | S. 21 |
| Zellenspannung zu niedrig | LiPo < 2,75V, LiIo < 2,75V, LiFe < 2,0V, NiCd/NiMH < 0,1V | S. 21 |
| Sicherheitstimer NiCd/NiMH | fest auf 180min eingestellt, nicht veränderbar | S. 20 |
| Sicherheitstimer Lithium | 180min; bei Bleibakkus deaktiviert | S. 20 |
Anzeigen im normalen Betrieb
| Anzeige | Bedeutung laut Handbuch | Seite |
|---|---|---|
| BLC | Balancerstecker ist angeschlossen und der Balancer aktiv; erscheint links oben im Display. | S. 18 |
| VERMESSE AKKU BITTE WARTEN … | Nach etwa 2 Sekunden auf der START-Taste wird der Akku vermessen, bevor der Ladevorgang startet. | S. 18 |
| ENDE | Das Lade- oder Entladeprogramm ist abgearbeitet; gleichzeitig ertönt der Summer für eine beschränkte Zeit. | S. 18 |
| MAX | Der eingestellte Ladestrom wurde auf den maximal möglichen Wert reduziert; der tatsächlich benutzte Strom wird angezeigt. | S. 4 |
| Summer | Akustisches Signal am Ende eines Vorgangs und bei Warnmeldungen; mit der ENTER-Taste abstellbar. | S. 20 |
Häufige Fragen
Der Ladevorgang bricht ab und im Display steht Unterbrechung – was ist los?
Das Heft nennt als mögliche Ursache einen Wackelkontakt; die Meldung erscheint auch, wenn die Ladung durch Abziehen des Ladekabels selbst unterbrochen wird.
- Alle Steck- und Klemmverbindungen auf sicheren Kontakt prüfen.
- Ladekabel mit ausreichendem Querschnitt und nicht mehr als 30 cm Länge verwenden.
- Erneut starten: START-Taste etwa 2 Sekunden halten.
Was bedeutet Ladezeit übersch und wie lange läuft der Sicherheitstimer?
Der interne Ladesicherheitstimer ist abgelaufen. Er steht bei NiCd und NiMH fest auf 180 Minuten, bei Lithium ebenfalls auf 180 Minuten und ist bei Bleibakkus deaktiviert. Diese Einstellungen lassen sich laut Heft nicht verändern.
- Als mögliche Ursachen nennt das Heft zu geringen Ladestrom, zu dünnes und zu langes Ladekabel sowie zu große Akkukapazität.
- Ladestrom und Kabellänge prüfen und den Vorgang neu starten.
Quelle im Handbuch: S. 20
Wie bekomme ich die Anzeige auf Deutsch?
Beim Versorgen mit der Eingangsspannung die Tasten INC und DEC gleichzeitig drücken; dann lässt sich die Sprache wählen und mit ENTER bestätigen.
- Gerät mit der Eingangsspannung versorgen und dabei INC und DEC gleichzeitig drücken.
- Mit INC oder DEC GERMAN auswählen.
- Mit der Taste ENTER verlassen.
Quelle im Handbuch: S. 7
Was tun, wenn der Balancer zu niedrige Zellenspannung meldet?
Das Heft empfiehlt, den Akku für wenige Minuten, höchstens 5 Minuten, im LiFe-Programm ohne Balanceranschluss anzuladen. Danach muss mit angeschlossenem Balancerstecker weitergeladen werden.
- Akku maximal 5 Minuten im LiFe-Programm ohne Balancer anladen.
- Sobald die Spannung hoch genug ist, mit Balancerstecker weiterladen.
- Dabei den Akku beobachten; das Heft warnt vor Explosions- und Brandgefahr.
Quelle im Handbuch: S. 21
Muss der Balancerstecker immer angeschlossen werden?
Für Lithium-Akkus empfiehlt das Heft dringend, den Balancerstecker beim Laden und Entladen anzuschließen. Bei Lithium-Akkus ohne Balancerstecker fragt das Gerät die Zellenzahl ab, die mit der START-Taste bestätigt werden muss.
- Balancerstecker auf richtige Polung achten.
- Ohne Balancerstecker bei Lithium-Akkus die abgefragte Zellenzahl bestätigen.
Warum wird mein eingestellter Ladestrom nicht erreicht?
Das Ladegerät stellt den geforderten Strom nur ein, wenn seine technischen Möglichkeiten nicht überschritten werden; sonst reduziert es den Wert automatisch und zeigt dazu MAX im Display.
- Anzeige auf den Schriftzug MAX prüfen.
- Den angezeigten, tatsächlich benutzten Ladestrom ablesen.
Quelle im Handbuch: S. 4
Kann ich einen Senderakku über die Ladebuchse laden?
Grundsätzlich ja, aber nur nach Überbrückung der Rückstromsicherung in der Senderladebuchse; die Angaben der Sender-Bedienungsanleitung sind zu beachten. Der Sender muss während des gesamten Ladevorgangs ausgeschaltet bleiben.
- Angaben in der Sender-Bedienungsanleitung zur Ladebuchse beachten.
- Sender auf OFF schalten und nicht einschalten, solange er mit dem Ladegerät verbunden ist.
- Senderakku möglichst aus dem Batteriefach nehmen.
Quelle im Handbuch: S. 4
Wie reinige ich das Ladegerät?
Zur Reinigung wird es von Autobatterie und Akku getrennt und nur mit einem trockenen Lappen leicht abgerieben; Reinigungsmittel sind laut Heft nicht zu verwenden.
- Ladegerät von Autobatterie und Akku trennen.
- Mit einem trockenen Lappen leicht abreiben.
Quelle im Handbuch: S. 22
Braucht das Ladegerät Wartung?
Nein. Das Heft sagt, das Ladegerät arbeite wartungsfrei und benötige keinerlei Wartungsarbeiten; zu schützen ist es vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit.
- Gerät vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit schützen.
Quelle im Handbuch: S. 22
Welche Akkus darf ich auf keinen Fall anschließen?
Das Heft listet unter anderem nicht aufladbare Batterien, defekte oder beschädigte Zellen, Mischungen aus alten und neuen Zellen sowie Batterien, die der Hersteller nicht für die auftretenden Ladeströme zugelassen hat.
- Vor dem Laden Akkutyp, Zellenzahl und Ladeströme prüfen.
- Nur Akkus anschließen, die für den eingestellten Ladestrom zugelassen sind.
Quelle im Handbuch: S. 3
Wie sehe ich die Spannungen der einzelnen Zellen?
Durch gleichzeitiges Drücken von INC und DEC lässt sich die Anzeige auf Einzelzellenspannungen, Innenwiderstand oder Eingangsspannung umschalten. Der Innenwiderstand wird beim Laden nach 5 Minuten und am Ende des Vorgangs gemessen, beim Entladen nach 2 Minuten.
- INC und DEC gleichzeitig drücken.
- Mit INC oder DEC zwischen Innenwiderstand, Einzelzellenspannungen und Eingangsspannung wechseln.
- Mit MODE oder START zurück ins Menü.
Quelle im Handbuch: S. 19
Was bedeuten die drei Sekunden nach dem Einschalten?
Nach dem Anlegen der Versorgungsspannung läuft eine Informationsroutine ab; nach jeweils etwa 3 Sekunden lassen sich Summer und Sicherheitstimer ein- oder ausschalten. Nach weiteren 3 Sekunden ist das Gerät einsatzbereit.
- Nach 3 Sekunden Summer mit INC oder DEC ein- oder ausschalten.
- Nach weiteren 3 Sekunden Sicherheitstimer ein- oder ausschalten.
Quelle im Handbuch: S. 7
Störungsbaum: Symptom, Prüfung, Maßnahme
Der Baum folgt dem Kapitel Fehler- und Warnmeldungen auf den Seiten 20 und 21 und ergänzt die Prüfschritte aus den Kapiteln Sicherheit (Seite 3) und Allgemeine Betriebshinweise (Seite 4). Jede Zeile nennt die Seite, auf der das Heft die Prüfung beschreibt.
Ladevorgang bricht mit der Meldung Unterbrechung ab
- Verbindung prüfen: Auf sicheren und guten Kontakt aller Steck- und Klemmverbindungen achten; eine kurzzeitige Unterbrechung kann einen erneuten Ladestart auslösen. (S. 4)
- Ladekabel prüfen: Eine häufige Ursache von Fehlfunktionen liegt laut Heft in unsachgemäßen Ladekabeln; gefordert sind ausreichender Querschnitt und höchstens 30 cm Länge. (S. 4)
- Meldung einordnen: Die Meldung erscheint auch, wenn die Ladung durch Abziehen des Ladekabels selbst unterbrochen wird. (S. 20)
Meldung Spann. übersch. oder Spann. untersch.
- Zellenzahl prüfen: Das Heft nennt als Ursache eine falsche Einstellung bei der Lithium-Zellenzahl oder bei Bleiakkus. (S. 20)
- Akkutyp prüfen: Bei Lithium-Akkus leitet das Ladegerät aus dem eingestellten Akkutyp alle anderen Ladeparameter ab. (S. 16)
- Überladung bedenken: Die Meldung kann auch bei Überladung der angeschlossenen Zellen erscheinen. (S. 20)
Meldung Bal. Spg. übersch. oder Bal. Spg. untersch
- Schwelle abgleichen: Das Heft nennt feste Schwellen je Akkutyp; die Einzelzellenspannungen lassen sich im Display abrufen. (S. 21)
- Zu niedrige Spannung anladen: Kurzzeitig, höchstens 5 Minuten, im LiFe-Programm ohne Balancer anladen. (S. 21)
- Weiterladen mit Balancer: Sobald die Spannung hoch genug ist, mit angeschlossenem Balancerstecker laden. (S. 21)
Meldung Ladezeit übersch
- Ladestrom prüfen: Zu geringer Ladestrom: der Akku wird nicht voll. (S. 20)
- Ladekabel prüfen: Zu dünnes und zu langes Kabel: der Strom kann nicht weit genug ansteigen. (S. 20)
- Sicherheitstimer einordnen: Der Timer ist fest eingestellt und nicht veränderbar; im Pb-Programm ist er niemals aktiv. (S. 7)
Meldung Autobatt. leer
- Schwelle prüfen: Die Unterspannungsabschaltung liegt laut Heft bei ca. 11,0 V. (S. 23)
- Quelle prüfen: Gefordert ist eine Autobatterie mit 12 V und mindestens 30 Ah beziehungsweise ein Netzgerät mit 12-14V und mindestens 8,5A. (S. 23)
Meldung Falschpolung
- Polung prüfen: Rot ist Pluspol, schwarz ist Minuspol. (S. 4)
- Reihenfolge prüfen: Zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät verbinden, dann erst mit dem Akku; beim Abklemmen umgekehrt. (S. 3)
Akku wird nicht voll oder schaltet zu früh ab
- Probeladungen fahren: Das Heft rät zu mehreren überwachten Probeladungen, weil die Wahrscheinlichkeit von Frühabschaltungen bei tiefentladenen Akkus am größten ist. (S. 3)
- Abschaltspannung prüfen: Vor dem Laden kontrollieren, ob die passenden Ladeprogramme, Ladeströme und Abschaltspannungen eingestellt sind. (S. 3)
- Zellenzahl bedenken: Bei einem oder vier Zellen ist der Spannungs-Peak kaum ausgeprägt; eine einwandfreie Abschaltung kann nicht garantiert werden. (S. 22)
Sicherheitshinweise aus dem Handbuch
Die Sicherheits- und Warnweise stehen auf Seite 3, ergänzende Hinweise in den Betriebshinweisen auf Seite 4 und im Lithium-Kapitel auf Seite 14. Das Heft wiederholt an mehreren Stellen, dass Akkus durch einen Defekt explodieren oder brennen können; deshalb sind die Punkte zu Unterlage, Belüftung und Beaufsichtigung die wichtigsten.
- Unterlage: Das Ladegerät und die zu ladende Batterie müssen während des Betriebs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und elektrisch nicht leitenden Unterlage stehen; brennbare Gegenstände sind fernzuhalten. (S. 3)
- Beaufsichtigung: Das Ladegerät darf niemals unbeaufsichtigt an der Stromversorgung angeschlossen bleiben. (S. 3)
- Belüftung: Die Schlitze im Gehäuse dienen der Kühlung und dürfen nicht abgedeckt werden; die Luft muss ungehindert zirkulieren können. (S. 3)
- Eingänge: Entweder der AC-Eingang oder der DC-Eingang, niemals beide gleichzeitig; an den Gleichspannungseingang darf keine Wechselspannung. (S. 3)
- Kurzschluss: Zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät, dann mit dem Akku verbinden; beim Abklemmen umgekehrt. Lade- und Anschlusskabel dürfen während des Betriebs nicht aufgewickelt sein. (S. 3)
- Kinder: Nicht für Kinder unter 14 Jahren, das Gerät ist kein Spielzeug. (S. 3)
- Nicht aufladbare Zellen: Trockenbatterien dürfen nicht angeschlossen werden; das Heft warnt vor Explosionsgefahr. (S. 3)
- Ladekabel: Ausreichender Drahtquerschnitt, höchstens 30 cm Länge und hochwertige Steckverbindungen auf beiden Seiten. (S. 4)
- Senderakkus: Der Sender muss während des gesamten Ladevorgangs auf OFF stehen und darf nicht eingeschaltet werden, solange er mit dem Ladegerät verbunden ist. (S. 4)
- Lithium-Akkus: Lithium-Ionen-Akkus sind durch Überladung stark gefährdet; sie kann zu Gasentwicklung, Überhitzung und Explosion der Zelle führen. (S. 14)
- Laden unter Schutz: Das Heft empfiehlt, Lithium-, NiCd- und NiMH-Akkus in einem LiPo-Sicherheitskoffer zu laden. (S. 22)
- Knallgas: Beim Laden kann Knallgas entstehen; auf ausreichende Belüftung achten und Batterien nicht mit Wasser in Berührung bringen. (S. 22)
- Entsorgung: Verbrauchte Batterien sind Sondermüll und dürfen nicht über die Mülltonne entsorgt werden; der Handel ist zur Rücknahme verpflichtet. (S. 22)
Verwandte Teile und Zubehör
Das Heft nennt Bestellnummern für Ladekabel und für den Sicherheitskoffer sowie die Anforderungen an Netzgerät und Autobatterie. Eine Ersatzteilliste für das Ladegerät selbst ist im Handbuch nicht dokumentiert. Für die Ladekabel gilt laut Heft: nur zueinander passende, originale Steckverbindungen gleicher Bauart verwenden.
| Teil | Bezeichnung im Handbuch | Hinweis | Seite |
|---|---|---|---|
| Ladekabel Japan | Best.-Nr. 3371 | Eines der vom Heft aufgeführten, für die Aufladung geeigneten Ladekabel. | S. 5 |
| Ladekabel G2 | G2 (AMP/G2,5), Best.-Nr. 3011 | Original-Ladekabel mit ausreichendem Drahtquerschnitt. | S. 5 |
| Ladekabel BEC | Best.-Nr. 3037 | Vom Heft in der Aufzählung der geeigneten Ladekabel genannt. | S. 5 |
| Ladekabel JR | Best.-Nr. 3021 | Vom Heft in der Aufzählung der geeigneten Ladekabel genannt. | S. 5 |
| Ladekabel JR-Sender | Best.-Nr. 3022 | Vom Heft in der Aufzählung der geeigneten Ladekabel genannt. | S. 5 |
| LiPo-Sicherheitskoffer | Best.-Nr. 8370 oder 8371 | Vom Heft für das Laden aller Li-Akkus sowie NiCd und NiMH empfohlen. | S. 22 |
| Netzkabel | Kaltgeräteanschluss für ein Netzkabel Eingang 100~240V AC | Nach Angabe des Heftes im Lieferumfang enthalten. | S. 5 |
| Netzgerät | 12-14V, min. 8,5A stabilisiert | Für den Betrieb am 12-V-DC-Anschluss; das Heft rät zu den empfohlenen Geräten. | S. 23 |
| Autobatterie | 12 V, min. 30 Ah | Alle Daten des Heftes sind auf eine Autobatteriespannung von 12,7 V bezogen. | S. 23 |
| Balancerstecker | Balancer-Anschluss für Graupner LiPo-Balancerstecker | Pin 1 ist Masse, die weiteren Pins führen zu den einzelnen Zellen. | S. 5 |
