Der FRITZ!WLAN Repeater 1750E ist ein Steckdosen-Repeater von AVM, der die Reichweite des WLAN-Funknetzes einer FRITZ!Box oder einer anderen WLAN-Basisstation vergrößert. Er wird über WLAN-Funk oder über ein LAN-Kabel mit der Basisstation verbunden und bindet danach Computer, Notebooks, Smartphones und netzwerkfähige Geräte ohne eigene WLAN-Unterstützung in das Funknetz ein. Diese Seite fasst das deutschsprachige Handbuch zum Gerät zusammen: technische Daten, häufige Fragen, die dokumentierten LED-Zustände, einen Fehlerbaum und einen Symptom-Assistenten. Jede Aussage trägt die Seitenzahl der Anleitung, aus der sie stammt; die vollständige Datei umfasst 43 Seiten und liegt in deutscher Sprache vor.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | FRITZ!WLAN Repeater 1750E. Das Handbuch selbst nennt kein abweichendes Modell; die genaue Gerätebezeichnung steht laut Dokument auf der Geräteunterseite oder der Geräterückseite und ist vor dem Kauf mit dem eigenen Gerät zu vergleichen. | 37 |
| Abmessungen (B x H x T) | ca. 125 x 76,5 x 62,6 mm | 34 |
| Gewicht | ca. 151 g | 34 |
| Betriebsspannung | 230 Volt / 50 Hertz | 34 |
| Gesamtleistungsaufnahme | ca. 5,5 Watt | 34 |
| Antennen | 3 Dualband-Antennen | 34 |
| Netzwerkanschluss | RJ45-Buchse (Gigabit-Ethernet, 10/100/1000 Base-T) an der Geräteunterseite | 19, 34 |
| WLAN-Standards | IEEE 802.11 ac/n/g/b/a | 34 |
| WLAN-Verschlüsselung | WPA, WPA2 (802.11i) | 34 |
| Sendeleistung | 2,4 GHz max. 100 mW / 5 GHz max. 200 mW | 34 |
| WLAN-Übertragungsrate (brutto) | bis zu 1300 Mbit/s (5 GHz) / 450 Mbit/s (2,4 GHz); die tatsächlich erreichbare Nutzdatenrate liegt darunter | 34 |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis +40 °C | 34 |
| Bedienelemente | ein Taster an der Gerätevorderseite: WLAN an- und ausschalten (1 Sekunde), WPS-Schnellverbindung starten (6 Sekunden), Werkseinstellungen laden (15 Sekunden) | 7 |
| Anzeige | Leuchtdioden für Power, WLAN, LAN und Signalstärke | 7, 8 |
| Lieferumfang | FRITZ!WLAN Repeater 1750E, eine gedruckte Kurzanleitung, ein LAN-Kabel | 6 |
| Voraussetzungen für den Betrieb | WLAN-Basisstation mit IEEE 802.11ac, 802.11n, 802.11g, 802.11b oder 802.11a, automatischer IP-Adressvergabe (DHCP) und Weiterleitung IP-basierter Protokolle; für die WLAN-Einrichtung muss die SSID sichtbar und der MAC-Adressfilter deaktiviert sein | 9 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | – |
Alle Werte stammen aus dem Kapitel „9 Technische Daten“ auf Seite 34 des Handbuchs; die Angaben zu Lieferumfang, Bedienelementen und Anzeige stehen in den Abschnitten 1.2 und 1.3 auf den Seiten 6 bis 8. Das Dokument gibt für die Übertragungsrate ausdrücklich Bruttowerte an und weist darauf hin, dass die erreichbare Nutzdatenrate darunter liegt.
Hinweis zur Seitenzählung: Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen der im Dokument aufgedruckten Zählung. Bei dieser Datei stimmen gedruckte Zählung und PDF-Seiten überein: Die Datei umfasst 43 Seiten, die gedruckte Seitennummer erscheint jeweils oben auf der Seite, und das Inhaltsverzeichnis auf Seite 2 verweist bereits auf die Seitenzahlen 4 bis 43. Um eine bestimmte Stelle im PDF-Viewer zu finden, ist die Textsuche der schnellste Weg.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Wofür wird der FRITZ!WLAN Repeater 1750E eingesetzt?
Der Repeater vergrößert die Reichweite des WLAN-Funknetzes einer FRITZ!Box oder einer anderen WLAN-Basisstation. Er wird über WLAN-Funk mit der Basisstation verbunden; danach melden sich Computer und andere WLAN-Geräte, die außerhalb der Reichweite der Basisstation stehen, am Repeater an und erhalten über ihn Zugang zum Netzwerk und zur Internetverbindung (Seite 5).
Welche Geräte lassen sich zusätzlich am Repeater anschließen?
Der Repeater hat einen Gigabit-LAN-Anschluss an der Geräteunterseite. Daran lassen sich netzwerkfähige Geräte ohne eigene WLAN-Unterstützung betreiben, im Handbuch genannt werden Computer, Blu-Ray-Player, TV-Geräte, Satelliten- und TV-Receiver, Drucker, IP-Kameras und Netzwerkspeicher (Seite 6, Seite 19).
Kann der Repeater auch einen Internet-Router ohne WLAN anbinden?
Ja. Der Internet-Router oder die WLAN-Basisstation kann über ein LAN-Kabel an den LAN-Anschluss des Repeaters angeschlossen werden. Diese Betriebsart heißt LAN-Brücke und ist laut Handbuch dann zu empfehlen, wenn keine WLAN-Verbindung hergestellt werden kann oder soll (Seite 23).
Welche Voraussetzungen muss die WLAN-Basisstation erfüllen?
Sie muss den Standard IEEE 802.11ac, 802.11n, 802.11g, 802.11b oder 802.11a unterstützen, die automatische IP-Adressvergabe über DHCP bereitstellen und IP-basierte Protokolle weiterleiten. Für die Einrichtung im WLAN müssen SSID und MAC-Adressfilter passend eingestellt sein; bei einer FRITZ!Box trifft das im Auslieferungszustand zu (Seite 9).
Wie verbinde ich den Repeater per WPS mit der FRITZ!Box?
Der Repeater wird zunächst in eine Steckdose in der Nähe der FRITZ!Box gesteckt. Anschließend wird der WPS-Taster am Repeater so lange gedrückt, bis die Leuchtdiode WLAN blinkt; das entspricht einer Druckdauer von sechs Sekunden. Danach wird innerhalb von zwei Minuten der WLAN/WPS-Taster der FRITZ!Box gedrückt (Seite 7, Seiten 12 bis 13).
Wie richte ich den Repeater ohne WPS ein?
Ohne WPS wird die Verbindung manuell hergestellt. Dazu wird mit der WLAN-Software des Computers eine Verbindung zum Repeater aufgebaut, wobei der Vorgabeschlüssel aus acht Nullen besteht, oder der Computer wird mit dem mitgelieferten Netzwerkkabel an den LAN-Anschluss des Repeaters angeschlossen. Danach wird im Browser der Einrichtungsassistent gestartet (Seite 16).
Wie öffne ich die Benutzeroberfläche des Repeaters?
Es genügt, in einem Internetbrowser die Adresse fritz.repeater einzugeben. Das funktioniert an jedem Computer, der mit dem Repeater oder mit der WLAN-Basisstation verbunden ist (Seite 20). Erscheint die Oberfläche nicht, nennt das Handbuch die Adresse http://192.168.178.2 als Weg (Seite 26).
Wie schütze ich die Benutzeroberfläche mit einem Kennwort?
Im Menü „System / Kennwort“ wird ein Kennwort vergeben und mit „Übernehmen“ gespeichert. Das Kennwort wird danach bei jedem Öffnen der Oberfläche abgefragt. Das Handbuch empfiehlt den Kennwortschutz ausdrücklich (Seite 21).
Wie führe ich ein Firmware-Update durch?
In der Benutzeroberfläche wird unter „Assistenten“ der Assistent „Firmware aktualisieren“ gestartet. Er prüft, ob eine neue Firmware vorliegt, und überträgt sie nach Bestätigung auf das Gerät. Während des Updates blinkt die Power-Leuchtdiode; wenn sie nicht mehr blinkt, ist das Update beendet. Die Stromversorgung darf dabei nicht unterbrochen werden (Seite 22).
Wie finde ich den optimalen Standort für den Repeater?
Das Handbuch empfiehlt die halbe Strecke zwischen WLAN-Basisstation und den Geräten, die eingebunden werden sollen. Ist dort keine Steckdose vorhanden, werden verschiedene Standorte getestet. Die Leuchtdioden zeigen die Stärke des empfangenen Funksignals; Abstand ist zu Störquellen wie Mikrowellengeräten, Elektrogeräten mit großem Metallgehäuse, Heizkörpern und Wänden zu halten (Seite 17).
Wie setze ich den Repeater auf die Werkseinstellungen zurück?
Der Taster an der Gerätevorderseite wird mindestens 15 Sekunden gedrückt. Während die Werkseinstellungen geladen werden, blinken alle Leuchtdioden (Seite 7, Seite 8). Wichtig ist, dass danach die Verbindung zur Basisstation erneut eingerichtet werden muss.
Was mache ich, wenn die Leuchtdioden dunkel bleiben?
Das Handbuch nennt zwei Ursachen: Entweder ist der Repeater ohne Strom, dann sind Stromanschluss und Steckdose zu prüfen, oder die Leuchtdioden wurden in der Benutzeroberfläche deaktiviert. Im zweiten Fall wird im Menü „System / Anzeige“ die Option „Statusinformationen immer sichtbar“ aktiviert und mit „Übernehmen“ bestätigt (Seite 25).
Warum erreiche ich die Benutzeroberfläche nicht über fritz.repeater?
In diesem Fall wird die Netzwerkübersicht der WLAN-Basisstation geöffnet, die dort angegebene IP-Adresse des Repeaters notiert und diese Adresse in die Adresszeile des Browsers eingegeben. Ist die Verbindung zur Basisstation abgebrochen, hilft das mitgelieferte LAN-Kabel und die Adresse http://192.168.178.2 (Seite 25, Seite 26).
Welche Rufnummern nennt das Handbuch für den Support?
Das Support-Team ist laut Dokument erreichbar unter 030 390 04 390 für Kunden aus Deutschland, 0043 1 267 56 02 für Kunden aus Österreich und 0041 44 242 86 04 für Kunden aus der Schweiz. Vor dem Anruf sollten Seriennummer und FRITZ!OS-Version bereitliegen (Seiten 36 bis 37).
Fehlercodetabelle
Der FRITZ!WLAN Repeater zeigt keine Nummerncodes an. Das Handbuch arbeitet stattdessen mit den Leuchtdioden für Power, WLAN, LAN und Signalstärke, deren Zustände im Abschnitt 1.3 auf den Seiten 7 und 8 beschrieben sind, und mit dem Fehlerkapitel „Hilfe bei Fehlern“ ab Seite 25. Die Bezeichnungen F01 bis F14 in der folgenden Tabelle sind deshalb die eigene Diagnose-Nummerierung dieser Seite und stammen nicht vom Hersteller; sie stehen nicht auf dem Gerät und nicht im Handbuch. Die Spalte „Anzeige am Gerät“ gibt jeweils das im Dokument beschriebene LED-Bild oder das dokumentierte Symptom wieder.
| Code | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F01 | Keine der Leuchtdioden leuchtet | Der Repeater ist ohne Strom, oder die Statusanzeige wurde in der Benutzeroberfläche abgeschaltet | Stromanschluss und Steckdose prüfen; im Menü „System / Anzeige“ die Option „Statusinformationen immer sichtbar“ aktivieren | 25 |
| F02 | Signalstärke-Leuchtdioden blinken | Die WLAN-Basisstation wird gesucht, es besteht keine Verbindung zu ihr | Abstand zur Basisstation verringern und den Repeater an einem anderen Standort einstecken | 8, 26 |
| F03 | Nur wenige Signalstärke-Leuchtdioden leuchten | Der Empfang an der Steckdose ist schwach; der Repeater steht zu weit von der Basisstation entfernt | Standort auf halbem Weg zwischen Basisstation und Endgeräten wählen, Störquellen meiden | 8, 17 |
| F04 | Power-Leuchtdiode blinkt | Der Repeater wird gestartet, oder die Firmware wird gerade aktualisiert | Vorgang abwarten und die Stromversorgung keinesfalls unterbrechen; das Update ist beendet, wenn die Leuchtdiode nicht mehr blinkt | 8, 22 |
| F05 | Power-Leuchtdiode leuchtet dauerhaft, übrige Dioden bleiben aus | Das Gerät ist betriebsbereit, die Leuchtdioden wurden jedoch abgeschaltet | Statusanzeige in der Benutzeroberfläche wieder einschalten | 8, 25 |
| F06 | WLAN-Leuchtdiode blinkt schnell | WPS wurde abgebrochen, weil mehr als zwei WLAN-Geräte gleichzeitig WPS ausführen | WPS erneut starten und darauf achten, dass nur ein Gerät gleichzeitig WPS ausführt | 8 |
| F07 | WLAN-Leuchtdiode blinkt langsam | Der Repeater übernimmt WLAN-Einstellungen, das Funknetz wird ein- oder ausgeschaltet, oder WPS läuft | Abwarten; für einen Neustart des WPS-Tasters diesen sechs Sekunden gedrückt halten | 7, 8 |
| F08 | WLAN-Leuchtdiode leuchtet nicht | Das WLAN des Repeaters ist abgeschaltet | Taster mindestens eine Sekunde drücken, um das WLAN einzuschalten | 7 |
| F09 | LAN-Leuchtdiode leuchtet nicht | Zu dem angeschlossenen Gerät besteht keine Netzwerkverbindung | LAN-Kabel am Anschluss an der Geräteunterseite prüfen und das angeschlossene Gerät kontrollieren | 8, 19 |
| F10 | Alle Leuchtdioden blinken gleichzeitig | Die Werkseinstellungen werden geladen | Vorgang abwarten; danach muss die Verbindung zur Basisstation neu eingerichtet werden | 8 |
| F11 | Benutzeroberfläche erscheint im Browser nicht | Der Repeater ist unter der Adresse fritz.repeater nicht erreichbar | IP-Adresse in der Netzwerkübersicht der Basisstation ablesen und im Browser eingeben; bei abgebrochener Verbindung http://192.168.178.2 verwenden | 25, 26 |
| F12 | WPS-Verbindung kommt nicht zustande (WLAN-Leuchtdiode blinkt schnell) | Die Basisstation nutzt WEP oder ist unverschlüsselt, die SSID ist auf nicht sichtbar gestellt, oder der MAC-Adressfilter blockiert den Repeater; auch eine eingestellte Betriebsart LAN-Brücke verhindert WPS zur Basisstation | WPA/WPA2 einrichten, SSID sichtbar stellen, MAC-Adresse des Repeaters als Ausnahme eintragen; im Menü „System / Betriebsart“ auf WLAN-Brücke umstellen | 27, 28 |
| F13 | Verbindung steht, aber WLAN AC oder WLAN N bleibt langsam | Weder im Repeater noch in der Basisstation ist WPA2 eingestellt | WPA2 in der WLAN-Basisstation und im Repeater aktivieren; das Handbuch weist darauf hin, dass ein offenes Funknetz ein Sicherheitsrisiko ist | 31 |
| F14 | Kein Zugriff auf andere Geräte im Netzwerk | Auf den Geräten läuft eine Firewall, die Geräte beziehen ihre IP-Adresse nicht automatisch, oder sie sind nicht an TCP/IP gebunden | Netzzugriff in der Firewall erlauben und die IP-Adresse automatisch beziehen lassen; die Schritte sind für Windows und Mac OS X beschrieben | 31, 32, 33 |
Die Kürzel F01 bis F14 sind keine Herstellernummern. Der Hersteller veröffentlicht für dieses Gerät keine numerische Fehlerliste; das Handbuch beschreibt stattdessen im Abschnitt 1.3 auf den Seiten 7 und 8 die Zustände der Leuchtdioden und im Kapitel 8 „Hilfe bei Fehlern“ auf den Seiten 25 bis 33 die dokumentierten Störungen mit Ursache und Abhilfe. Die Zuordnung der Kürzel zu diesen Stellen ist die Systematik dieser Seite. Die Spalten „Mögliche Ursache“ und „Vorgehen“ geben die im Dokument genannten Ursachen und Maßnahmen wieder.
Fehlerbaum
Das Handbuch führt vier Wege, auf denen der Repeater den Dienst verweigert: Er bleibt ohne jede Anzeige, er findet die WLAN-Basisstation nicht, seine Benutzeroberfläche lässt sich nicht öffnen, oder die Verbindung steht mit zu geringer Geschwindigkeit. Der folgende Baum ordnet diese vier Wege ihren ersten Prüfschritten zu.
Ablauf der Störungssuche
- Den Umfang eingrenzen: Leuchtet keine einzige Leuchtdiode, liegt der Fehler in der Stromversorgung oder in der abgeschalteten Anzeige (Seite 25).
- Die Anzeige lesen: Blinken die Signalstärke-Leuchtdioden, sucht der Repeater die Basisstation, hat sie aber nicht gefunden (Seite 8).
- Den Standort prüfen und den Repeater näher an die Basisstation setzen, ohne die Versorgung zu unterbrechen (Seite 17).
- Die Basisstation prüfen: WLAN aktiv, SSID sichtbar, MAC-Adressfilter aus, Verschlüsselung auf WPA oder WPA2 (Seite 26, Seite 28).
- Die Betriebsart kontrollieren. Steht der Repeater auf LAN-Brücke, ist WPS zur Basisstation nicht möglich; umzustellen ist im Menü „System / Betriebsart“ auf WLAN-Brücke (Seite 27).
- Die Benutzeroberfläche öffnen und dort die eingestellten Werte mit der Basisstation vergleichen (Seite 20).
- Die Firmware auf beiden Geräten aktualisieren; WPS setzt an der Basisstation eine aktuelle Firmware voraus (Seite 22, Seite 27).
- Den Repeater zuletzt auf die Werkseinstellungen zurücksetzen und die Verbindung neu einrichten (Seite 7).
Grundlage sind die Abschnitte 8.1 bis 8.6 auf den Seiten 25 bis 33 sowie der Abschnitt 1.3 auf den Seiten 7 und 8. Der Hersteller nennt in diesem Kapitel keine Nummerncodes; die Reihenfolge der Schritte ist die Systematik dieser Seite.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Die folgenden fünf Schritte gehen von dem Symptom aus, das am Gerät tatsächlich zu sehen ist. Jeder Schritt nennt die möglichen Zweige und die Stelle im Handbuch, an der die Maßnahme beschrieben ist.
Schritt 1: Leuchtet überhaupt eine Leuchtdiode?
Nein, alle Dioden bleiben dunkel: Zuerst prüfen, ob der Repeater am Stromnetz angeschlossen ist und ob die Steckdose Strom führt. Bleibt es dabei, wurde die Statusanzeige in der Benutzeroberfläche abgeschaltet; im Menü „System / Anzeige“ hilft die Option „Statusinformationen immer sichtbar“ (Seite 25).
Ja, die Power-Diode blinkt: Das Gerät startet gerade oder überträgt eine neue Firmware. In diesem Fall darf die Stromversorgung nicht unterbrochen werden; das Update ist beendet, sobald die Diode nicht mehr blinkt (Seite 8, Seite 22).
Ja, alle Dioden blinken gemeinsam: Die Werkseinstellungen werden geladen. Danach wird die Verbindung zur Basisstation neu eingerichtet (Seite 8).
Schritt 2: Findet der Repeater die WLAN-Basisstation?
Signalstärke-Dioden blinken: Der Repeater sucht die Basisstation. Abstand verringern und einen anderen Standort an einer Steckdose testen (Seite 8, Seite 26).
Verbindung war früher vorhanden und ist abgebrochen: Den Computer mit dem mitgelieferten LAN-Kabel an den Repeater anschließen und im Browser die Adresse http://192.168.178.2 eingeben, um die Einstellungen zu prüfen (Seite 26).
Sie haben WDS verwendet: Der Repeater unterstützt kein WDS. Die Verbindung wird stattdessen nach der Anleitung ab Seite 11 hergestellt (Seite 26).
Schritt 3: Läuft die WPS-Verbindung ohne Ergebnis?
Die WLAN-Diode blinkt schnell: Mehr als zwei WLAN-Geräte führen gleichzeitig WPS aus. WPS erneut starten, mit nur einem Gerät (Seite 8).
WPS bricht immer wieder ab: Die Verschlüsselung der Basisstation prüfen. WPS arbeitet nur mit WPA oder WPA2; bei WEP oder offenem Funknetz ist zuerst die Verschlüsselung umzustellen. Auch eine unsichtbare SSID und ein aktiver MAC-Adressfilter verhindern den Aufbau (Seite 28).
Der Repeater steht auf LAN-Brücke: In dieser Betriebsart lässt sich die Basisstation nur per LAN-Kabel anbinden. Im Menü „System / Betriebsart“ wird auf WLAN-Brücke umgestellt (Seite 27).
Schritt 4: Öffnet sich die Benutzeroberfläche nicht?
fritz.repeater führt ins Leere: Die Netzwerkübersicht der WLAN-Basisstation öffnen, die dort angegebene IP-Adresse des Repeaters ablesen und im Browser eingeben (Seite 25).
Die Oberfläche ist erreichbar, aber die Werte passen nicht: Im Repeater ein anderes Verschlüsselungsverfahren als im Computer prüfen und in der WLAN-Software des Computers dasselbe Verfahren einstellen (Seite 30).
Sie möchten die Oberfläche schützen: Im Menü „System / Kennwort“ ein Kennwort vergeben und mit „Übernehmen“ speichern (Seite 21).
Schritt 5: Ist die Verbindung zu langsam oder das Netzwerk nicht erreichbar?
WLAN AC oder WLAN N erreicht nicht die erwartete Geschwindigkeit: WPA2 muss in der WLAN-Basisstation und im Repeater eingestellt sein; nur dann stehen die hohen Übertragungsgeschwindigkeiten zur Verfügung (Seite 31).
Störungen durch die Umgebung: Einen anderen Funkkanal testen und in der Basisstation möglichst die automatische Kanawahl einstellen; der Repeater übernimmt den Kanal dann automatisch (Seite 27, Seite 30).
Kein Zugriff auf andere Geräte im Netzwerk: Zuerst die Firewall der Geräte prüfen und den Netzzugriff erlauben. Danach einstellen, dass die Geräte ihre IP-Adresse automatisch beziehen; die Schritte sind im Handbuch für Windows und Mac OS X beschrieben (Seite 31, Seiten 32 bis 33).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Zuerst das Kapitel „Hilfe bei Fehlern“ ab Seite 25 vollständig durchgehen und die Firmware beider Geräte aktualisieren. Führt das nicht zum Ziel, nennt das Handbuch die Rufnummern des Support-Teams: 030 390 04 390 für Deutschland, 0043 1 267 56 02 für Österreich und 0041 44 242 86 04 für die Schweiz. Bereitzuhalten sind die Seriennummer von der Geräteunterseite und die FRITZ!OS-Version aus der Benutzeroberfläche (Seiten 36 bis 37).
Der Störungsteil des Handbuchs umfasst die Seiten 25 bis 33; die Leuchtdioden sind auf den Seiten 7 und 8 beschrieben. Die Datei selbst rufen Sie über VM FRITZ WLAN Repeater 1750E Bedienungsanleitung (43 Seiten, ca. 2,45 MB) auf.
Sicherheitshinweise
Die folgenden Hinweise fassen den Abschnitt 2.2 „Sicherheit und Handhabung“ auf Seite 10 des Handbuchs zusammen. Sie sind gekürzt und ersetzen nicht den vollständigen Text im Dokument.
Stromversorgung und Aufstellungsort
- Den Repeater nur an eine leicht erreichbare Steckdose anschließen, damit er sich schnell vom Netz trennen lässt.
- Eine Steckdose an einem trockenen und staubfreien Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung wählen.
- Während eines Gewitters den Repeater vom Stromnetz trennen und ihn nicht in dieser Zeit installieren.
- Ausreichenden Abstand zu Störquellen wie Mikrowellengeräten, Elektrogeräten mit großem Metallgehäuse und Heizkörpern einhalten (Seite 10, Seite 17).
Betrieb und Funknetz
- Der Repeater ist nur für die Verwendung innerhalb von Gebäuden vorgesehen.
- Übertragungsgeschwindigkeiten nach WLAN AC und WLAN N stehen nur mit dem Verschlüsselungsverfahren WPA2 zur Verfügung.
- Ein offenes, unverschlüsseltes WLAN-Funknetz ist ein Sicherheitsrisiko; das Handbuch empfiehlt ausdrücklich, Funknetze immer zu verschlüsseln (Seite 31).
- Für die Einrichtung mit WPS muss die SSID der Basisstation sichtbar sein; nach erfolgreichem Verbindungsaufbau kann sie wieder auf nicht sichtbar gestellt werden (Seite 28).
Kinder, Flüssigkeiten und Gehäuse
- Keine Flüssigkeiten in das Innere des Repeaters gelangen lassen, da elektrische Schläge oder Kurzschlüsse die Folge sein können.
- Das Gehäuse nicht öffnen. Durch unbefugtes Öffnen und unsachgemäße Reparaturen können Gefahren für die Benutzer des Geräts entstehen (Seite 10).
- Da das Gerät in eine Steckdose gesteckt wird, sollte die Steckdose für Kinder unerreichbar oder abgedeckt sein; das Handbuch nennt dazu keine eigene Vorgabe, die Aufstellung liegt in der Verantwortung des Betreibers.
Defekt, Firmware und Entsorgung
- Ein Firmware-Update darf nicht unterbrochen werden; eine Unterbrechung der Stromversorgung kann den Repeater beschädigen (Seite 22).
- Vor einem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen die Zugangsdaten der Basisstation bereithalten, da die Verbindung anschließend neu eingerichtet werden muss (Seite 7).
- Der Repeater und alle im Lieferumfang enthaltenen Elektronikteile dürfen gemäß der europäischen Richtlinie nicht über den Hausmüll entsorgt werden; die Entsorgungshinweise stehen auf Seite 41.
Hinweis: Diese Zusammenfassung gibt die Hinweise des Handbuchs gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text auf den Seiten 10, 22, 28, 31 und 41.
Passende Ersatzteile und Zubehör
Am FRITZ!WLAN Repeater 1750E sind nur wenige Teile überhaupt austauschbar: das Gerät selbst, das mitgelieferte LAN-Kabel und die gedruckte Kurzanleitung. Hinzu kommt optionales Zubehör, das das Handbuch für den Anschluss über die Hausinstallation nennt. Verbrauchsmaterial wie Filter oder Dichtungen gibt es bei diesem Gerät nicht.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| FRITZ!WLAN Repeater 1750E | Grundgerät; vergrößert die Reichweite des WLAN-Funknetzes und bindet Geräte in das Netzwerk ein | Vor dem Kauf die Bezeichnung auf der Geräteunter- oder Geräterückseite mit dem eigenen Gerät vergleichen | 5, 37 |
| LAN-Kabel (Netzwerkkabel) | Verbindung zwischen Computer und Repeater sowie Anschluss netzwerkfähiger Geräte an den LAN-Anschluss | Im Lieferumfang bereits enthalten; für längere Strecken eignet sich ein Kabel in der benötigten Länge | 6, 19 |
| Gedruckte Kurzanleitung | Beileger für die Ersteinrichtung | Im Lieferumfang enthalten; sie ersetzt das Handbuch nicht | 6 |
| Taster an der Gerätevorderseite | Schaltet das WLAN, startet WPS und lädt die Werkseinstellungen | Kein Ersatzteil; die Druckdauern betragen 1, 6 und 15 Sekunden | 7 |
| Leuchtdioden Power, WLAN, LAN, Signalstärke | Zeigen Betriebszustand, Funkverbindung und Signalstärke | Nicht tauschbar; lassen sich in der Benutzeroberfläche abschalten | 7, 8 |
| LAN-Anschluss (RJ45-Buchse) | Gigabit-Ethernet 10/100/1000 Base-T an der Geräteunterseite | Für Geräte ohne WLAN und für die Betriebsart LAN-Brücke | 19, 34 |
| FRITZ!Powerline-Adapter (optional) | Verlängert die LAN-Verbindung über die hausinterne Stromleitung, wenn kein langes Kabel verlegt werden soll | Nicht im Lieferumfang; das Handbuch verweist für weitere Informationen auf die Produktseite des Herstellers | 23 |
