Diese Seite fasst den deutschsprachigen Teil der Anleitung zu dem Bosch Klimagerät zusammen, das in der Datei mit der Dokumentnummer B1 RKM 09001 auf der Titelseite (Seite 1) gekennzeichnet ist; behandelt werden Aufstellung, Betrieb, Reinigung und Störungssuche nach den Seiten 3 bis 17. Die zugrunde liegende PDF-Datei ist ein mehrsprachiger Sammelband mit 103 Seiten: Der deutsche Abschnitt reicht von Seite 1 bis Seite 17, ab Seite 18 folgt die englische Ausgabe, danach die französische ab Seite 32, die niederländische ab Seite 46, die italienische ab Seite 60, die spanische ab Seite 74 und die portugiesische ab Seite 89. Alle Angaben auf dieser Seite beziehen sich ausschließlich auf diesen deutschen Abschnitt und sind mit der gedruckten Seitenzahl der Quelle belegt, damit jede Aussage am Dokument nachprüfbar bleibt.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Die Zeichenfolge „REKM 215“ kommt im Dokument nicht vor; die Datei trägt die Dokumentnummer B1 RKM 09001. Die Bezugsseite der Datei nennt „Bosch REKM 215“. Zwischen beiden Angaben stellt das Dokument selbst keinen Zusammenhang her, maßgeblich für jede Zuordnung sind der Gerätetyp (E-Nr.) und die Seriennummer auf dem Typenschild. | 1, 5, 14 |
| Geräteart | Raumklimagerät mit Abluftschlauch zur Warmluftabführung, im Dokument als „Klimagerät“ bezeichnet; sowohl die mobile Aufstellung am Fenster als auch die Festinstallation sind beschrieben. | 5, 9 |
| Netzanschluss | 220/240 V, 50 Hz; die Netzsteckdose muss geerdet sein. | 7 |
| Absicherung | 10 A träge. | 7, 17 |
| Leistungsaufnahme | 1.180 W. | 17 |
| Kühlleistung | 2.600 W, im Dokument mit dem Vermerk „Ashrae 128“ gekennzeichnet. | 17 |
| Betriebstemperatur im Kühlbetrieb | mindestens 18 °C, maximal 35 °C. | 17 |
| Betriebstemperatur im Entfeuchtungsbetrieb | mindestens 18 °C, maximal 35 °C. | 17 |
| Entfeuchtungsleistung | Bis zu 30 Liter Wasser in 24 Stunden, abhängig von den Umgebungsbedingungen. | 10 |
| Verlängerungskabel | geerdet, mindestens 1,5 mm² je Anschluss, maximale Gesamtlänge 25 m. | 7 |
| Abluftschlauch | maximal 140 cm lang, Mindesthöhe zwischen Boden und Schlauchende 70 cm, Verlegung mit weitem Kurvenradius. | 9 |
| Einschaltverzögerung des Verdichters | rund 3 Minuten nach jedem Einschalten sowie nach dem Aus- und sofortigen Wiedereinschalten. | 7, 17 |
| Thermostatverhalten | Abschalten bei Erreichen der eingestellten Temperatur, selbsttätiger Wiederanlauf bei einem Anstieg der Raumtemperatur um 2 °C. | 8 |
| Filter | auswaschbarer Hauptfilter im Ansaugbereich sowie ein Spezialfilter mit der Referenz B1 RKZ 09013, der vierteljährlich erneuert werden soll. | 13 |
| Sonderzubehör laut Dokument | Fenster-/Wanddurchführung unter der Bestellnummer B1 RKZ 06009. | 9 |
| Sprachumfang der Datei | 103 Seiten in sieben Sprachen (DE, GB, FR, NL, IT, ES, PT); der deutsche Abschnitt umfasst die Seiten 1 bis 17. | 1, 3, 18 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | entfällt |
Alle Werte stammen ausschließlich aus dem deutschen Abschnitt der Datei (Seiten 1 bis 17); die anderssprachigen Blöcke ab Seite 18 sind nicht ausgewertet und werden hier nicht beschrieben. Quellen sind das Kapitel „Technische Daten“ (Seite 17) sowie die Kapitel „Betriebsbedingungen“ (Seite 7), „Kühlen“ (Seite 8), „Möglichkeiten der Warmluftabführung“ (Seite 9), „Entfeuchten“ (Seite 10) und „Reinigung“ (Seite 13). Zur Kühlleistung nennt das Dokument lediglich den Vermerk „Ashrae 128“, ohne das Messverfahren selbst zu erläutern. Abmessungen, Gewicht, Art und Füllmenge des Kältemittels, Schallleistungsangaben und eine Einstufung in eine Energieeffizienzklasse sind im Dokument nicht enthalten; es weist nur darauf hin, dass Kältemittel enthalten ist und nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsorgt werden muss (Seite 4).
Hinweis zur Seitenzählung: Die deutsche Ausgabe dieses Dokuments umfasst die Seiten 1 bis 17 der PDF-Datei, und die gedruckte Seitenzahl entspricht in diesem Fall der PDF-Seitenzahl, sodass die Angaben ohne Umrechnung auf die Datei übertragbar sind. Titelseite (Seite 1) und Anschrift des Herstellers (Seite 2) gehören zum mehrsprachigen Vorspann, das Inhaltsverzeichnis steht auf Seite 3 und der laufende deutsche Text auf den Seiten 4 bis 17. Auf Seite 18 beginnt bereits der englische Index und damit die englische Ausgabe (Seiten 18 bis 31); es folgen die französische ab Seite 32, die niederländische ab Seite 46, die italienische ab Seite 60, die spanische ab Seite 74 und die portugiesische ab Seite 89. Die letzte Seite 103 trägt nur die fertigungsinterne Kennung „AC 22.130.159 Rev: d“ und gehört zu keiner Sprachfassung.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Gilt diese Anleitung wirklich für mein Gerät mit der Bezeichnung REKM 215?
Nicht mit Sicherheit. Das Dokument selbst nennt ausschließlich die Dokumentnummer B1 RKM 09001 (Seite 1); die Zeichenfolge „REKM 215“ erscheint auf keiner der 103 Seiten, sie stammt allein von der Bezugsseite der Datei. Verlässlich zuordnen lässt sich das Heft nur über den Gerätetyp (E-Nr.) und die Seriennummer auf dem Typenschild, die die Anleitung für den Kontakt mit dem Kundendienst verlangt (Seite 14); stimmen diese Angaben nicht mit dem Aufdruck Ihres Geräts überein, gehört das Heft nicht zu diesem Gerät (Seiten 1, 5, 14).
Welche Sprache hat die Datei und wie viel davon ist deutsch?
Die Titelseite führt sieben Sprachen auf (DE, GB, FR, NL, IT, ES, PT, Seite 1). Deutsch sind nur die Seiten 1 bis 17, also das Inhaltsverzeichnis (Seite 3) und der Fortlauftext (Seiten 4 bis 17); mit Seite 18 beginnt der englische Index. Wer eine rein deutsche Anleitung erwartet, erhält hier einen Auszug aus einem Sammelband (Seiten 1, 3, 18).
Welche Anforderungen stellt das Gerät an den Netzanschluss?
Es ist für ein Stromnetz mit 220/240 V und 50 Hz ausgelegt, die Steckdose muss geerdet sein und die Absicherung mit 10 A träge erfolgen. Verlängerungskabel müssen ebenfalls geerdet sein, mindestens 1,5 mm² Querschnitt je Anschluss aufweisen und dürfen zusammen höchstens 25 m lang sein (Seite 7).
Warum läuft der Verdichter nicht sofort an, wenn ich das Gerät einschalte?
Nach jedem Einschalten ist eine Einschaltverzögerung von etwa 3 Minuten aktiv; erst danach läuft der Verdichter hörbar an. Diese Zeit ist nach Angabe der Anleitung nötig, um den korrekten Betrieb zu gewährleisten; sie tritt auch auf, wenn das Gerät aus- und unmittelbar wieder eingeschaltet wird (Seiten 7, 17).
Was bedeutet es, wenn die Anzeige „Kondensatbehälter voll“ blinkt?
Das Dokument beschreibt zwei Ursachen. Im Kühlbetrieb sammelt sich bei übermäßiger Luftfeuchte Kondenswasser im inneren Behälter; er wird über den Ablaufschlauch an der Geräteunterseite entleert (Seite 8). Im Entfeuchtungsbetrieb meldet dieselbe blinkende Anzeige dagegen, dass die Umgebungstemperatur unter 18 °C liegt, weil ein einwandfreier Entfeuchtungsbetrieb mindestens 18 °C Raumtemperatur verlangt (Seite 10).
Wie wird das Kondenswasser abgelassen?
Im Kühlbetrieb verdampft das Kondenswasser während des Betriebs weitgehend selbst und gelangt mit der Abluft nach außen; ein Zuviel läuft über den Ablaufschlauch ab, der an der Ablauföffnung an der Geräteunterseite angeschlossen wird (Seite 8). Im Entfeuchtungsbetrieb wird der Ablasshebel um 90° nach links gedreht, der Verschlussstopfen abgezogen und der Wasserablassschlauch aufgesteckt, das Wasser in einem geeigneten Behälter aufgefangen (Seite 10).
Darf der Abluftschlauch verlängert werden?
Die Anleitung benennt eine Höchstlänge von 140 cm und eine Mindesthöhe von 70 cm zwischen Boden und Schlauchende; außerdem ist auf einen weiten Kurvenradius zu achten. Wird dagegen verstoßen, ist die Warmluftabführung gestört, was die Kühlleistung mindern kann. Andere Schlauchlängen oder ein Wandschacht über das Sonderzubehör hinaus sind nicht beschrieben (Seite 9).
Wie wird die Warmluft dauerhaft nach außen geführt?
Für die mobile Aufstellung wird die Luftaustrittsdüse zwischen Fensterleiste und Fensterrahmen gelegt und mit Befestigungsband und Fenstersauger fixiert (Seite 9). Für die feste Installation nennt das Dokument das Sonderzubehör „Fenster-/Wanddurchführung“ unter der Bestellnummer B1 RKZ 06009; bei einer Installation im Fensterglas ist eine runde Öffnung mit 10,5 cm Durchmesser erforderlich (Seite 9).
Welche Filter sind verbaut und wie werden sie gepflegt?
Hinter der Lufteinlassöffnung sitzt ein Hauptfilter, der nach längerer Betriebsdauer unter fließendem Wasser abgespült, getrocknet und wieder eingebaut wird. In ihn ist ein Spezialfilter eingesetzt, der gegen Gerüche, Rauch, Blütenstaub, Bakterien und Staub wirkt; er trägt die Referenz B1 RKZ 09013 und soll vierteljährlich erneuert werden (Seiten 10, 13).
Was ist vor einem Transport zu beachten?
Vor dem Transport ist das Wasser aus dem Kondensatbehälter abzulassen, bevor das Gerät geneigt oder gekippt wird; das Ablassen erfolgt über den Wasserablassschlauch an der Ablauföffnung der Geräteunterseite (Seite 7). Das Dokument warnt ausdrücklich davor, die an der Bodenplatte angebrachte Ablassöffnung beim Transport zu beschädigen (Seite 7).
Wie werden Uhrzeit und Timer eingestellt?
Über die Taste „Temp/Time“ erscheint die Uhrzeit für 5 Sekunden im Display und lässt sich mit den Wahltasten in Schritten von je 1 Minute verändern; danach wechselt die Anzeige zurück auf die gewählte Temperatur (Seite 11). Für die Timerprogrammierung wird die Taste „Start“ beziehungsweise „Stop“ gedrückt, die Zeiten werden in 15-Minuten-Schritten verändert, und ein Druck von 2 Sekunden auf eine dieser Tasten schaltet den Timer wieder ab (Seiten 11, 12).
Was bedeutet es, wenn „F 1“ oder „F 2“ im Display erscheint?
Nach Seite 17 liegt der Fehler dann bei den Temperatursensoren, und der Kundendienst ist in jedem Fall zu rufen. Weitere Fehlernummern sind im Dokument nicht aufgeführt; welchen Zustand die Sensoren haben, ist ohne Fachkenntnisse nicht prüfbar (Seiten 6, 17).
Welche Angaben verlangt der Kundendienst im Störungsfall?
Die Anleitung bittet darum, den Gerätetyp (E-Nr.) und die Seriennummer bereitzuhalten; beide Angaben stehen auf dem Typenschild des Geräts (Seite 14). Auf der Titelseite nennt das Dokument zusätzlich ein Bosch Info-Team mit einer Telefonnummer für Deutschland (Seite 1).
Was kann ich selbst tun, wenn die Kühlleistung nachlässt?
Die Anleitung lässt diese Prüfungen vor einem Anruf beim Kundendienst durchführen: Sitz und Verlegung des Abluftschlauchs kontrollieren, sicherstellen, dass der Ablasshahn auf „Kühlen“ steht, das Fenster mit dem Saugnapf so weit wie möglich geschlossen halten sowie Rolläden und Sonnenblenden schließen, um die Sonneneinstrahlung zu verringern (Seite 16). Ergänzend gelten die Grenzwerte für Schlauchlänge und Verlegeradius aus Seite 9.
Fehlercodetabelle
Das Bedienfeld besitzt eine Anzeige, die laut Dokument Temperatur, Uhrzeit, Timer und eine Fehlerdiagnose darstellt (Seite 6). Eine Liste von Fehlernummern veröffentlicht der Hersteller in dieser Anleitung nicht: Sie nennt lediglich zwei eigene Anzeigen, „F 1“ und „F 2“, und verweist damit auf einen Defekt der Temperatursensoren (Seite 17). Diese beiden Anzeigen stehen in der folgenden Tabelle als Herstellerangaben. Die Bezeichnungen F03 bis F14 sind dagegen Nummern dieser Seite, mit denen sich die im Kapitel „Was tun, wenn …“ (Seite 16) und in den Betriebskapiteln beschriebenen Zustände einzeln ansprechen lassen; sie erscheinen nicht am Gerät. F01 und F02 bleiben bewusst unbesetzt, damit keine Verwechslung mit den vom Hersteller verwendeten Anzeigen „F 1“ und „F 2“ entsteht.
| Code | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F 1 (Herstellerangabe) | „F 1“ im Fehlerdiagnose-Feld der Anzeige | Fehler an den Temperatursensoren | Dokument nennt keine Selbsthilfe; Kundendienst rufen. | 17 |
| F 2 (Herstellerangabe) | „F 2“ im Fehlerdiagnose-Feld der Anzeige | Fehler an den Temperatursensoren | Dokument nennt keine Selbsthilfe; Kundendienst rufen. | 17 |
| F03 | keine Reaktion, Gerät arbeitet nicht | Netzstecker nicht richtig eingesteckt, Stromausfall oder durchgebrannte Sicherung | Sitz des Netzsteckers prüfen, Netz und Sicherung prüfen. | 16 |
| F04 | Warnlampe blinkt | Gerät steht nicht waagerecht oder der Kondenswassertank ist voll | Auf waagerechte Unterlage stellen; Tank über den Ablassschlauch an der Geräteunterseite entleeren. | 16 |
| F05 | Signallampe leuchtet sehr oft auf | Ablasshebel zum Ablassen des Kondenswassers steht nicht in der richtigen Position | Stellung des Ablasshebels prüfen und auf das Symbol „Kühlen“ stellen. | 16, 8 |
| F06 | Anzeige „Kondensatbehälter voll“ blinkt im Kühlbetrieb | Übermäßige Luftfeuchte; Kondenswasser sammelt sich im Behälter | Behälter über den Ablaufschlauch entleeren oder über die eingebaute Pumpe im Entfeuchtungsmodus, dazu Gerät ausschalten und 10 Minuten warten. | 8 |
| F07 | Anzeige „Kondensatbehälter voll“ blinkt im Entfeuchtungsbetrieb | Umgebungstemperatur liegt unter 18 °C | Raumtemperatur auf mindestens 18 °C bringen, sonst arbeitet das Gerät nicht im Entfeuchtungsbetrieb. | 10 |
| F08 | LED für Entfeuchtung blinkt, Verdichter läuft nicht | Entfeuchtungsbetrieb bei Raumtemperatur unter 18 °C | Raumtemperatur muss über 18 °C betragen; danach schaltet der Verdichter zu. | 17 |
| F09 | Gerät ist eingeschaltet, Verdichter läuft nicht | Einschaltverzögerung von 3 Minuten aktiv | Etwa 3 Minuten warten, keine weiteren Schaltungen vornehmen. | 17, 7 |
| F10 | unzureichende Kühlleistung | Abluftschlauch nicht angeschlossen oder mit zu engem Kurvenradius verlegt, Ablasshahn nicht auf „Kühlen“, Fenster zu weit geöffnet, Sonneneinstrahlung | Verbindung und Verlegung prüfen, Hahn auf „Kühlen“ stellen, Fenster mit dem Saugnapf möglichst schließen, Rolläden und Sonnenblenden schließen. | 16 |
| F11 | unzureichende Kühlleistung trotz korrekter Aufstellung | Abluftschlauch länger als 140 cm oder Schlauchende niedriger als 70 cm über dem Boden | Schlauch so kurz wie möglich halten, Mindesthöhe einhalten, weiten Kurvenradius verlegen. | 9 |
| F12 | Gerät ist zu laut | Abluftschlauch nicht korrekt am Gerät befestigt oder Luftein- und Luftauslass nicht frei | Befestigung des Schlauchs prüfen, Einlass- und Auslassöffnungen freimachen. | 16 |
| F13 | zyklisches Wassergurgeln während des Betriebs | Wasserumlaufpumpe arbeitet | Kein Fehler, sondern ein im Dokument beschriebener Betriebszustand; keine Maßnahme vorgesehen. | 16 |
| F14 | Gerät schaltet ab und später von selbst wieder an | Thermostatsteuerung hat die Zieltemperatur erreicht | Kein Fehler; der Wiederanlauf erfolgt selbsttätig, sobald die Raumtemperatur um 2 °C ansteigt. | 8 |
Nur „F 1“ und „F 2“ sind Anzeigen, die das Dokument dem Gerät selbst zuschreibt (Seite 17); F03 bis F14 sind Ordnungsnummern dieser Seite für Zustände, die das Dokument ohne eigene Nummer beschreibt, und stehen an keinem Display. Damit keine Verwechslung mit den Herstelleranzeigen möglich ist, bleiben F01 und F02 unbesetzt. Verstreut notierte Hinweise zum Verdichter und zur Entfeuchtungs-LED stehen auf Seite 17, die eigentliche Störungsliste auf Seite 16.
Fehlerbaum
Vier Wege decken die Störungen ab, die das Dokument beschreibt: die elektrische Versorgung (Seiten 7, 16), der Weg der Warmluft nach außen (Seiten 9, 16), das Kondenswasser und die zugehörigen Anzeigen (Seiten 8, 10, 17) sowie das Verhalten des Verdichters (Seiten 7, 17). Der Baum führt vom gemeldeten Zustand zu den jeweiligen Prüfungen und nennt am Ende die Gruppe, in der die Ursache nach den Angaben der Anleitung zu suchen ist.
Ablauf der Störungssuche
- Zuerst den Umfang eingrenzen: Bleibt die Anzeige dunkel, reagiert das Gerät überhaupt nicht, oder läuft es und bringt nur nicht die erwartete Leistung (Seite 16)?
- Die Anzeige lesen, bevor irgendetwas verstellt wird, weil Temperatur, Uhrzeit, Timer und eine Fehlerdiagnose auf demselben Feld erscheinen (Seite 6).
- Steht dort „F 1“ oder „F 2“, ist nach Seite 17 Schluss mit der Selbsthilfe, dann liegt der Fehler an den Temperatursensoren.
- Die elektrische Versorgung prüfen: Netzstecker, Netz und Sicherung sowie bei Verlängerungskabeln Erdung, Querschnitt und Länge (Seiten 7, 16).
- Den Abluftweg prüfen: Schlauch höchstens 140 cm, Ende mindestens 70 cm über dem Boden, weiter Kurvenradius, Ablasshahn in Stellung „Kühlen“, Fenster möglichst geschlossen (Seiten 9, 16).
- Den Wasserweg prüfen: Kondenswasser über den Ablaufschlauch ablassen, waagerechten Stand herstellen, Ablasshebel in die richtige Position bringen (Seiten 8, 10, 16).
- Den Verdichter beurteilen: Nach jedem Einschalten sind rund 3 Minuten Verzögerung einzurechnen; blinkt die LED für Entfeuchtung, liegt die Raumtemperatur unter 18 °C (Seite 17).
- Filter und Gitterroste reinigen, weil ein zugesetzter Ansaugbereich die Luftmenge und damit die Leistung mindert (Seite 13).
- Die Grenze der Selbsthilfe erkennen: Zeigt sich nach diesen Prüfungen keine Besserung oder kehrt die Störung wieder, nennt das Dokument den Kundendienst als nächste Stelle und verlangt dafür E-Nr. und Seriennummer (Seiten 14, 16).
Grundlage sind das Kapitel „Was tun, wenn …“ (Seite 16) mit seinen Unterfällen sowie die ergänzenden Hinweise in den Kapiteln zu Netzanschluss (Seite 7), Aufstellung (Seite 9), Wasserführung (Seiten 8, 10) und Reinigung (Seite 13). Sonderfall „F 1“ und „F 2“: Diese beiden Anzeigen sind die einzigen nummerierten Fehlermeldungen des Dokuments, und sie lassen nach Seite 17 nur einen Weg zu, den Anruf beim Kundendienst.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Die fünf Schritte folgen der Reihenfolge der Anleitung: erst die Versorgung, dann die Anzeige, dann die Aufstellung, darauf die Wasserwege und schließlich die Filter. Jeder Zweig nennt die Seite, auf der das Dokument die Maßnahme beschreibt.
Schritt 1: Reagiert das Gerät überhaupt auf das Einschalten?
Nein, es bleibt alles dunkel: Prüfen, ob der Netzstecker ordnungsgemäß eingesteckt ist, ob ein Stromausfall vorliegt oder eine Sicherung durchgebrannt ist (Seite 16); zusätzlich die Absicherung mit 10 A träge und eine geerdete Dose mit 220/240 V und 50 Hz kontrollieren (Seite 7).
Ja, die Anzeige leuchtet, aber es passiert nichts weiter: Weiter mit Schritt 2, die Anzeige trägt nach Seite 6 auch die Fehlerdiagnose.
Schritt 2: Was steht im Anzeigefeld?
„F 1“ oder „F 2“: Der Fehler liegt nach Seite 17 an den Temperatursensoren, und der Kundendienst ist in jedem Fall zu rufen; die Anleitung beschreibt dazu keine eigene Prüfung.
„Kondensatbehälter voll“ blinkt: Im Kühlbetrieb Behälter über den Ablaufschlauch an der Geräteunterseite entleeren (Seite 8); im Entfeuchtungsbetrieb bedeutet dieselbe Anzeige eine Umgebungstemperatur unter 18 °C, dann braucht der Raum mindestens 18 °C (Seite 10).
Warnlampe blinkt: Gerät auf waagerechte Unterlage stellen und den Kondenswassertank entleeren; erlischt die Lampe danach nicht, ist von einer Störung auszugehen, die das Dokument dem Kundendienst zuweist (Seite 16).
Schritt 3: Ist der Weg der Warmluft frei?
Schlauch zu lang oder geknickt: Höchstens 140 cm Länge, mindestens 70 cm Höhe zwischen Boden und Schlauchende, Verlegung mit weitem Kurvenradius, sonst sinkt die Kühlleistung (Seite 9).
Fensteranschluss undicht: Luftaustrittsdüse zwischen Fensterleiste und Rahmen legen, Fenster so weit wie möglich schließen und mit Befestigungsband und Fenstersauger fixieren (Seite 9).
Feste Installation gewünscht: Dafür nennt das Dokument das Sonderzubehör „Fenster-/Wanddurchführung“ mit der Bestellnummer B1 RKZ 06009; im Fensterglas ist eine runde Öffnung von 10,5 cm Durchmesser nötig (Seite 9).
Schritt 4: Stimmt der Wasserweg?
Im Kühlbetrieb: Ablasshebel an der Geräterückseite auf das Symbol „Kühlen“ stellen, Ablasshahn in dieser Stellung belassen, sonst entweicht Kondenswasser (Seiten 8, 10).
Im Entfeuchtungsbetrieb: Ablasshebel zur Entleerung um 90° nach links drehen, Verschlussstopfen abziehen, Wasserablassschlauch aufstecken und das Wasser in einem geeigneten Behälter auffangen (Seite 10).
Vor Neigen oder Transport: Erst das Wasser aus dem Behälter ablassen und dabei die Ablassöffnung an der Bodenplatte nicht beschädigen (Seite 7).
Schritt 5: Sind Filter und Reinigung in Ordnung?
Hauptfilter: Unter fließendem Wasser abspülen, trocknen lassen und wieder einbauen (Seite 13).
Spezialfilter: Referenz B1 RKZ 09013, vierteljährlich erneuern; er wirkt gegen Gerüche und Rauch sowie gegen Blütenstaub, Bakterien und Staub (Seiten 10, 13).
Gehäuse und Gitterroste: Mit Lappen oder Schwamm, lauwarmem Wasser und mildem Reinigungsmittel säubern; unzulässig sind heißes Wasser über 40 °C, Bleichmittel, Reinigungsbenzin, Benzin, Säuren und Bürsten sowie ein Wasserschlauch (Seite 13).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Das Dokument zieht an dieser Stelle eine klare Grenze. Andere Maßnahmen und Reparaturarbeiten müssen von einem fachkundigen Techniker ausgeführt werden; die Anleitung verweist dafür auf den Vertragshändler, den Kundendienst oder eine autorisierte Kundendienstniederlassung und bittet, dabei Gerätetyp (E-Nr.) und Seriennummer vom Typenschild anzugeben (Seiten 14, 16). Schon vorher gilt: Reparaturen dürfen nur von kompetenten, sachverständigen Technikern ausgeführt werden (Seite 4), und das Gerät ist bei einem Schaden nicht weiter zu betreiben, sondern vom Netz zu trennen (Seite 4). Die hier aufgeführten Codes wiederholen diese Grenze: Nur „F 1“ und „F 2“ sind Herstelleranzeigen, F03 bis F14 sind Ordnungsnummern dieser Seite, eine Fehlercodeliste veröffentlicht das Dokument nicht (Seite 17).
Sicherheitshinweise
Die folgenden vier Gruppen fassen die „Wichtigen Hinweise“ (Seite 4) zusammen und ergänzen sie um die Betriebs-, Reinigungs- und Ersatzteilangaben der Seiten 7, 10, 13, 14 und 15. Brandschutz und Kindersicherung behandelt das Dokument nicht in eigenen Abschnitten; zu Kältemittel, Netzanschluss und Eingriffen in das Gerät äußert es sich ausdrücklich.
Netzanschluss und elektrische Sicherheit
- Das Gerät ist für ein Netz mit 220/240 V und 50 Hz ausgelegt, die Steckdose muss geerdet sein und mit 10 A träge abgesichert werden (Seite 7).
- Verlängerungskabel müssen geerdet sein, mindestens 1,5 mm² Querschnitt je Anschluss haben und dürfen höchstens 25 m lang sein (Seite 7).
- Bei Beschädigung des Netzkabels darf es nur gegen ein Kabel mit ähnlichen Eigenschaften getauscht werden; das Dokument verweist dafür auf den Hersteller, den Kundendienst oder anderes fachkundiges Personal (Seite 7).
- Wasser darf nicht in das Gerät gelangen, auch nicht bei der Reinigung (Seiten 7, 13).
- Nach dem Aus- und sofortigen Wiedereinschalten verzögert sich der Wiederanlauf des Kompressors um etwa 3 Minuten; diese Zeit ist für den korrekten Betrieb nötig und kein Fehler (Seite 7).
Betrieb, Wasserführung und Aufstellung
- Ein- und Auslassöffnungen dürfen nicht abgedeckt werden, sonst droht ein Leistungsverlust; das gilt auch für Filter und Gitterroste (Seiten 7, 13).
- Vor dem Transport ist das Wasser abzulassen, bevor das Gerät geneigt oder gekippt wird; die Ablassöffnung an der Bodenplatte ist dabei vor Beschädigung zu schützen (Seite 7).
- Der Verschlussstopfen muss den Wasserablauf ordnungsgemäß verschließen (Seite 4); beim Umschalten auf Kühlen ist der Hahn um 90° nach rechts zu drehen, sonst läuft Kondenswasser aus (Seite 10).
- Für den Entfeuchtungsbetrieb muss die Raumtemperatur mindestens 18 °C betragen, bei geringeren Werten schaltet der Verdichter ab (Seiten 10, 17).
- Der Abluftschlauch ist kurz und mit weitem Radius zu verlegen, damit die Warmluft ungehindert entweicht (Seite 9).
Reinigung, Transport und Entsorgung
- Zur Reinigung sind heißes Wasser über 40 °C, Bleichmittel, Reinigungsbenzin, Benzin, Säuren und Bürsten untersagt; das Gerät darf nicht mit einem Wasserschlauch gereinigt werden (Seite 13).
- Die Verpackung soll umweltfreundlich entsorgt und nach Möglichkeit an den Händler zurückgegeben werden (Seite 4).
- Altgeräte enthalten Kältemittel, die nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsorgt werden müssen; vor der Abgabe sind Netzstecker zu ziehen und das Netzkabel abzuschneiden, die Abholung läuft über Gemeinde- oder Stadtverwaltung (Seite 4).
- Nach längerer Standzeit ist das Kapitel zur Inbetriebnahme zu Saisonbeginn zu beachten (Seite 13).
Defekt, Reparaturen und Ersatzteile
- Ein beschädigtes Gerät darf nicht eingeschaltet werden; im Fehlerfall ist es vom Netz zu trennen (Seite 4).
- Reparaturen dürfen nur von kompetenten, sachverständigen Technikern ausgeführt werden; andere Arbeiten gehören in die Hände eines Fachkundigen (Seiten 4, 16).
- Das Dokument hält fest, dass Ansprüche erlöschen, wenn nicht autorisierte Personen Reparaturen oder Eingriffe vornehmen oder wenn Teile eingesetzt werden, die keine Originalteile sind und einen Defekt verursachen (Seite 15).
- Wer sich an den Kundendienst wendet, soll Gerätetyp (E-Nr.) und Seriennummer vom Typenschild bereithalten (Seite 14).
- Erscheinen „F 1“ oder „F 2“ im Fehlerdiagnose-Feld, liegt der Fehler an den Temperatursensoren und der Kundendienst ist zu rufen (Seite 17).
Hinweis: Diese Zusammenstellung gibt die Hinweise des Dokuments gekürzt und nach Themen geordnet wieder; sie ersetzt nicht den vollständigen Wortlaut der „Wichtigen Hinweise“ auf Seite 4 und der zugehörigen Achtung-Vermerke auf den Seiten 7, 10 und 17.
Passende Ersatzteile und Zubehör
Als Teile mit regelmäßigem Bedarf nennt das Dokument die beiden Filter im Ansaugbereich sowie die Elemente der Warmluft- und Wasserführung; Typenschild und Kabelfach sind keine Verschleißteile, aber die Grundlage jeder Teilezuordnung. Identifiziert werden die Teile über ihre Referenz beziehungsweise Bestellnummer, nicht über Maße, die das Heft nicht nennt.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Hauptfilter | Reinigt die angesaugte Raumluft im Ansaugbereich des Geräts. | Auswaschbar und wiederverwendbar, wird unter fließendem Wasser abgespült und getrocknet, Maße nennt das Dokument nicht. | 13 |
| Spezialfilter | Wirkt gegen Gerüche und Rauch sowie gegen Blütenstaub, Bakterien und Staub; wird in den Hauptfilter eingelegt. | Referenz B1 RKZ 09013, Wechsel alle drei Monate; ohne Referenznummer ist die Passform nicht belegbar. | 10, 13 |
| Abluftschlauch | Führt die erwärmte Luft aus dem Raum nach außen. | Höchstens 140 cm lang verwenden, mindestens 70 cm Höhe zum Boden halten, weiter Kurvenradius; Ersatz nur über den Kundendienst beziehbar, eine Teile-Nummer steht nicht im Dokument. | 9 |
| Luftaustrittsdüse mit Befestigungsband und Fenstersauger | Verbindet den Abluftschlauch mit dem Fenster und hält ihn dort fest. | Zur mobilen Installation vorgesehen; das Fenster soll damit so wenig wie möglich geöffnet bleiben müssen. | 9, 16 |
| Fenster-/Wanddurchführung (Sonderzubehör) | Ermöglicht die feste Installation der Warmluftabführung durch Wand oder Fensterscheibe. | Bestellnummer B1 RKZ 06009; für den Einbau im Fensterglas ist eine runde Öffnung mit 10,5 cm Durchmesser erforderlich. | 9 |
| Wasserablassschlauch | Leitet das Kondenswasser aus dem geräteinternen Behälter ab. | Wird an der Ablauföffnung an der Geräteunterseite angeschlossen; vor dem Transport ist darüber zuerst das Wasser abzulassen. | 7, 8, 10 |
| Ablasshebel und Verschlussstopfen | Stellen den Wasserweg je nach Betriebsart um und verschließen die Ablassöffnung. | Hebel steht zum Kühlen auf dem Symbol „Kühlen“, zum Entleeren wird er um 90° nach links und danach zurück um 90° nach rechts gedreht; der Stopfen muss dicht sitzen. | 8, 10 |
| Netzkabel und Verlängerungskabel | Versorgen das Gerät aus dem geerdeten Netz, Aufbewahrung im Kabelfach an der Rückseite. | Nur geerdete Kabel, mindestens 1,5 mm² je Anschluss, höchstens 25 m Gesamtlänge; ein beschädigtes Netzkabel darf nur von Fachpersonal ersetzt werden. | 7 |
| Typenschild | Trägt Gerätetyp (E-Nr.) und Seriennummer als Grundlage jeder Teilezuordnung. | Angaben vor jeder Anfrage beim Kundendienst oder beim Händler notieren; nur darüber lässt sich auch die Zugehörigkeit dieser Anleitung klären. | 5, 14 |
