Gigaset E630 Bedienungsanleitung

Gigaset E630 Bedienungsanleitung

Diese Seite arbeitet mit dem echten deutschen Handbuch zum Gigaset E630 und E630A: 86 PDF-Seiten, Dokumentvermerk A31008-M2503-B101-1-19, Länderversion LUG AT-DE-LU, Stand 2013. Beschrieben wird das Set aus Basis, Mobilteil und Ladeschale; den eingebauten Anrufbeantworter hat nur die Variante E630A. Für Supportfragen zählen vor allem vier Stellen: Inbetriebnahme ab gedruckter Seite 5, die Fehlersuchtabelle im Kapitel Kundenservice & Hilfe ab Seite 64, die Symbollegenden ab Seite 59 und der Anhang mit Technischen Daten ab Seite 70.

Beschreibung: Gigaset E630 und E630A nach dem Originalheft

Das E630 ist ein klassisches Schnurlos-Set: eine DECT-Basis mit einer Buchse für das Telefonkabel und einer für das Steckernetzgerät, ein Mobilteil mit Display in 128 x 160 Bildpunkten sowie eine separate Ladeschale. An eine Basis lassen sich bis zu sechs Mobilteile anmelden, ein Mobilteil kann an bis zu vier Basen geführt werden. Die Variante E630A bringt zudem den Anrufbeantworter in der Basis mit; die zugehörigen Menüpunkte sind im Heft mit „nur Basis mit Anrufbeantworter“ gekennzeichnet.

Für Rückfragen wichtig sind die harten Grenzen des Systems: Reichweite 50 m im Gebäude und 300 m im Freien, zwei AAA-NiMH-Akkus mit 7,5 Stunden Ladezeit, Telefonbuch für 200 Einträge, Anrufliste mit den jeweils letzten 20 Einträgen. ECO DECT kennt zwei Stufen: schaltet man Max. Reichweite aus, halbiert sich die Reichweite; der Modus Strahlungsfrei schaltet das Funkmodul der Basis im Ruhezustand ganz ab und verzögert dafür den Verbindungsaufbau.

Ausstattung und Betriebswerte aus dem Anhang

Merkmal Angabe im Handbuch Seite
Mobilteile insgesamt bis zu sechs Mobilteile an einer Basis; ein Mobilteil an bis zu vier Basen S. 39
Reichweite bis zu 50 m in Gebäuden, bis zu 300 m im Freien S. 71
Akkus zwei Akkus AAA NiMH, 1,2 V, 800 mAh S. 70
Ladezeit in Ladeschale (Stunden) 7,5 S. 71
Gesprächszeit 14 Stunden; Bereitschaftszeit bis zu 310 Stunden bei ausgeschaltetem Strahlungsfrei S. 71
Leistungsaufnahme ca. 0,3 W Bereitschaft mit Mobilteil in der Ladeschale, ca. 0,6 W während des Gesprächs S. 71
Umgebungsbedingungen im Betrieb +5 °C bis +45 °C; 20 % bis 75 % relative Luftfeuchtigkeit S. 71
Display Auflösung 128×160 Pixel, jeder Bildpunkt aus drei Sub-Pixeln S. 68
Telefonbuch bis zu 200 Einträge, je drei Nummern mit max. 32 Ziffern S. 42
Anrufliste die jeweils letzten 20 Einträge S. 45
Wahlverfahren MFV (Tonwahl) oder IWV (Impulswahl), zeitweise Umschaltung mit der Stern-Taste S. 71
Frequenz und Sendeleistung 1880-1900 MHz, 10 mW mittlere Leistung pro Kanal, 250 mW Pulsleistung S. 71
Zulassung vorgesehen für den analogen Telefonanschluss in Deutschland, Luxemburg bzw. Österreich S. 67

Meldungen und Fehlercodes

Nummern versehene Fehlercodes sucht man in diesem Heft vergebens – das Wort Fehlercode kommt auf keiner der 86 Seiten vor. Die einzigen Kürzel, die das Handbuch als Anzeige nennt, gehören zur SMS-Fehlerbehebung auf gedruckter Seite 56: E0, FE und FD. Alles andere sagt das Telefon ausformuliert im Display, zeigt es als Symbol in der Statusleiste oder gibt es als Ton zurück.

Was das Dokument zu Störungen außerdem nicht enthält: keine Notruftaste und keine SOS-Funktion (erwähnt wird nur, dass bei Stromausfall und bei aktiver Tastensperre kein Notruf möglich ist), keine selbst prüfbaren Messwerte außer Reichweite und Akkustand, keine Wartungsanleitung für die Basis und keine Erklärung, wie ein Gehäuse geöffnet wird.

Die folgenden drei Tabellen versammeln deshalb das wirklich Belegbare: Klartextanzeigen und die drei SMS-Kürzel, die Symbole der Statusleiste und die Töne mit ihrem Auslöser.

Klartext im Display und SMS-Kürzel

Anzeige Bedeutung laut Handbuch Seite
E0 ständige Unterdrückung der Rufnummer (CLIR) eingeschaltet oder Übermittlung nicht freigeschaltet S. 56
FE Fehler während der Übertragung der SMS S. 56
FD Fehler beim Verbindungsaufbau zum SMS-Zentrum S. 56
„Keine Basis“ (Display blinkt) Mobilteil außerhalb der Reichweite, Basis stromlos oder Reichweite bewusst verringert S. 65
„Bitte Mobilteil anmelden“ (Display blinkt) Anmeldung fehlt oder fiel einer weiteren DECT-Anmeldung zum Opfer S. 65
Mobilteil in Basis legen erscheint zusammen mit der Anmeldeanzeige, wenn das Mobilteil nicht an der Basis angemeldet ist S. 9
Keine Internnummer frei alle sechs internen Nummern belegt und das zu ersetzende Mobilteil ist beschäftigt S. 39
Gespeichert Eingabe übernommen, zusätzlich ist ein Bestätigungston zu hören S. 12
Extern es wird keine Nummer übertragen S. 21
Anonym der Anrufer unterdrückt die Rufnummernübermittlung S. 21
Unbekannt der Anrufer hat die Rufnummernübermittlung nicht beauftragt S. 21
Bitte PIN eingeben Ansage bei der Fernabfrage, bevor die System-PIN folgen muss S. 37
PIN ist ungültig falsche System-PIN bei der Fernbedienung oder PIN noch auf 0000 S. 67
Aktion fehlgeschlagen rotes Quittungssymbol nach einer Fehleingabe; Vorgang wiederholen S. 60
Information Steht auf der Symbolseite für Hinweis, Sicherheitsabfrage und die Warteanzeige S. 60

Symbole der Statusleiste

Symbol Was es anzeigt Seite
Empfangsstärke weiße Balken bei verbundener Basis, rot ohne Verbindung zur Basis S. 59
Ladezustand des Akkus weiß über 66 %, dann fallend bis rot unter 11 % Ladestand S. 59
Akku fast leer blinkt rot, dann bleiben noch etwa fünf Minuten Gesprächszeit S. 59
Blitzsymbol leuchtet während des Ladevorgangs und erlischt, wenn der Akku voll ist S. 9
Strahlungsfrei ersetzt das Empfangsstärke-Symbol, wenn das Funkmodul der Basis im Ruhezustand aus ist S. 59
Anrufbeantworter nur E630A: eingeschaltet; blinkt, während eine Nachricht aufgenommen wird S. 59
Klingelton Beep Aufmerksamkeitston, der im Profil Leise zugeschaltet werden kann S. 59
Nachrichten-Taste die LED an der Taste blinkt bei neuer Nachricht oder neuem Anruf S. 1
Tastensperre lässt sich mit langem Druck auf die Raute-Taste schalten; ein Tastendruck bei aktiver Sperre erscheint als Meldung S. 15
Weckruf im Display und mit der gewählten Klingelmelodie, höchstens 60 Sekunden lang S. 50

Töne und Signale als Rückmeldung

Ton Auslöser laut Handbuch Seite
Bestätigungston ertönt nach dem Sichern der Eingabe, zum Beispiel bei Datum und Uhrzeit S. 12
Fehlerton quittiert eine abgelehnte Eingabe, etwa nach einer falschen System-PIN S. 66
Tastenklick Ton bei jedem Tastendruck, getrennt schaltbar S. 28
Akkuton Warnton, wenn die Gesprächszeit unter zehn Minuten fällt – danach alle 60 Sekunden S. 28
Hinweiston beim Eintreffen neuer Nachrichten und einmalig bei einem Erinnerungsruf im Gespräch S. 28
Vibration signalisiert eingehende Anrufe und andere Meldungen S. 28
Anklopfton meldet einen weiteren externen Anrufer während eines Gesprächs S. 20
Weckruf läuft höchstens 60 Sekunden; während eines Anrufs kommt nur ein kurzer Ton S. 50
Babyalarm Ruf auf die gespeicherte Zielnummer; ein externer Alarm bricht nach etwa 90 Sekunden ab S. 50
Paging-Ruf alle Mobilteile klingeln gleichzeitig, auch mit ausgeschalteten Klingeltönen S. 40

Häufige Fragen

Akku liegt ein, das Display bleibt schwarz – wo fange ich an?

Das Heft nennt drei Ursachen in dieser Reihenfolge: Mobilteil ist ausgeschaltet, der Akku ist leer, oder die Tasten- und Displaysperre ist gesetzt.

  1. Lang auf die Auflegen-Taste drücken, bis das Mobilteil ein- bzw. ausschaltet.
  2. Mobilteil in die dazugehörige Ladeschale stellen und laden; nach 7,5 Stunden ist der Akku voll.
  3. Raute-Taste lang drücken, um eine aktive Tastensperre wieder zu lösen.

Quelle im Handbuch: S. 65, S. 9

Woran sehe ich, dass die mitgelieferten Akkus vor dem ersten Gebrauch fertig geladen sind?

Die Akkus werden nur teilentladen geliefert und sollen vor der Benutzung vollständig geladen werden. Voll ist der Akku, wenn das Blitzsymbol im Display erlischt.

  1. Zwei NiMH-Akkus der Baugröße AAA richtig gepolt einlegen, Akkudeckel zudrücken und die Verschlussscheibe drehen.
  2. Mobilteil in die mitgelieferte Ladeschale stellen – andere Ladegeräte sind nicht vorgesehen.
  3. Etwas 7,5 Stunden warten, bis das Blitzsymbol erlischt; warme Akkus beim Laden sind unbedenklich.

Quelle im Handbuch: S. 9, S. 71

Ein zweites Mobilteil an die Basis – und wenn die Basis nach einer PIN fragt?

Die Anmeldung muss an Basis und Mobilteil binnen 60 Sekunden gestartet werden. Verlangt die Basis eine System-PIN, ist das im Lieferzustand 0000.

  1. An der Basis die Anmelde-/Paging-Taste mindestens 3 Sekunden lang drücken.
  2. Am Mobilteil die Display-Taste Anmelden drücken, alternativ Menü – Einstellungen – Anmeldung – Mobilteil anmelden.
  3. Falls abgefragt, die System-PIN eingeben und mit OK bestätigen; die gelungene Anmeldung erscheint im Display.

Quelle im Handbuch: S. 39, S. 9

Statt der Anmeldung kommt die Meldung „Keine Internnummer frei“ – was heißt das?

Alle sechs internen Nummern sind belegt und das Mobilteil mit der Nummer 6, das automatisch ersetzt würde, ist gerade in ein Gespräch verwickelt.

  1. Ein nicht mehr benötigtes Mobilteil abmelden: Menü – Einstellungen – Anmeldung – Mobilteil abmelden.
  2. Anmeldevorgang an der Basis und am Mobilteil wiederholen.
  3. Danach Namen und interne Nummer bei Bedarf über die Liste der Mobilteile und Optionen ändern.

Quelle im Handbuch: S. 39, S. 40

Geht im Stromausfall noch ein Anruf zur Notfallnummer?

Nein. Das Gerät lässt sich während eines Stromausfalls nicht betreiben, und es kann dabei auch kein Notruf abgesetzt werden. Mit eingeschalteter Tastensperre sind Notrufnummern zusätzlich gesperrt.

  1. Steckernetzgerät der Basis prüfen – es muss immer eingesteckt sein.
  2. Tastensperre mit langem Druck auf die Raute-Taste ausschalten, bevor gewählt wird.
  3. Für Notrufe ein netzunabhängiges Telefon bereithalten: Eine Notruftaste kennt dieses Handbuch nicht.

Quelle im Handbuch: S. 4, S. 6

Mein Hörgerät brummt oder pfeift, wenn das Telefon läutet – ist das ein Defekt?

Nein, das Handbuch beschreibt es als mögliche Folge: In analogen Hörgeräten können Störgeräusche entstehen oder diese übersteuert werden. Digitale Hörgeräte sind meist kompatibel, garantiert wird die einwandfreie Funktion aber nicht.

  1. Bei Problemen den Hörgeräteakustiker kontaktieren, wie im Sicherheitshinweis vorgesehen.
  2. Vor dem Kauf die Störfestigkeit eines Herzschrittmachers oder anderer Medizintechnik beim Hersteller erfragen.
  3. Die Geräterückseite nicht ans Ohr halten, wenn das Mobilteil klingelt oder Freisprechen eingeschaltet ist.

Quelle im Handbuch: S. 4

SMS werden nicht gesendet – wofür stehen eigentlich E0, FE und FD?

E0 bedeutet dauerhaft unterdrückte Rufnummernübermittlung (CLIR) oder eine nicht freigeschaltete Übermittlung, FE ist ein Fehler während der Übertragung und FD ein Fehler beim Verbindungsaufbau zum SMS-Zentrum.

  1. Rufnummernübermittlung (CLIP) beim Netzanbieter freischalten lassen und CLIR abschalten.
  2. SMS erneut senden, wenn ein Anruf die Übertragung unterbrochen hat.
  3. Sendezentrum im SMS-Menü prüfen: ohne eingetragene Nummer lässt sich das Untermenü Neue SMS nicht öffnen.
  4. Eine SMS an die eigene Nummer schicken, um die Registrierung beim SMS-Anbieter auszulösen.

Quelle im Handbuch: S. 56

Der Wecker klingelt immer wieder – wann ist endgültig Schluss?

Ein Weckruf wird maximal 60 Sekunden lang signalisiert. Snooze oder ein beliebiger Tastendruck holt ihn nach fünf Minuten zurück; nach der vierten Wiederholung ist der Weckruf für 24 Stunden ausgeschaltet.

  1. Auf die Display-Taste Aus drücken, dann wartet der Wecker bis zum nächsten Weckruf.
  2. Ohne Eingriff: Der Ruf endet nach 60 Sekunden und wiederholt sich alle fünf Minuten.
  3. Weckzeit, Zeitraum (Täglich oder Montag-Freitag) und Lautstärke im Menü kontrollieren.

Quelle im Handbuch: S. 50, S. 49

Klingelton leiser gestellt, nach dem Profilwechsel wieder laut – warum?

Änderungen werden nur im Profil Persönlich dauerhaft gespeichert. Im Profil Laut und im Profil Leise gelten sie nur, bis mit der Profil-Taste weitergeschaltet wird.

  1. Mit der Profil-Taste auf Profil Persönlich schalten und dort ändern.
  2. Für dauerhafte Ruhe im Profil Leise den Ton Beep über die Display-Taste zuschalten.
  3. Zur Kontrolle: Das eingestellte Profil bleibt beim Aus- und Wiedereinschalten des Mobilteils erhalten.

Quelle im Handbuch: S. 21, S. 47

Das Mobilteil war nass – lässt es sich noch retten?

Spritzwasser ist unkritisch: Wasser aus der Mikrofonöffnung klopfen und mit einem saugfähigen Tuch abwischen. Bei größeren Mengen heißt es trocknen lassen – mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach.

  1. Gerät von der Stromversorgung trennen.
  2. Akkus entnehmen und das Akkufach offen lassen, Flüssigkeit abtropfen lassen, alle Teile trocken tupfen.
  3. Mit offenem Akkufach und nach unten gerichteter Tastatur für mindestens 72 Stunden an einen trockenen, warmen Platz legen – Mikrowelle und Backofen scheiden aus.
  4. Erst in trockenem Zustand wieder einschalten.

Quelle im Handbuch: S. 70

Wie lange gilt die Garantie, und gilt sie auch für die Akkus?

Neugeräte und ihre Komponenten haben 24 Monate Haltbarkeitsgarantie ab Kauf, Verschleißteile wie Akkus, Tastaturen und Gehäuse nur sechs Monate. Garantienachweis ist der Kaufbeleg mit Kaufdatum, Ansprüche sind binnen zwei Monaten nach Kenntnis geltend zu machen.

  1. Kaufbeleg mit Kaufdatum bereithalten.
  2. Fall über die im Heft gedruckten Service-Nummern melden – für Deutschland die 01805 333 222.
  3. Beachten: Diese Garantie gilt für in der Europäischen Union erworbene Neugeräte.

Quelle im Handbuch: S. 67, S. 64, S. 68

Störungsbaum: Symptom, Prüfung, Maßnahme

Der Baum folgt der Tabelle Erste Schritte zur Fehlerbehebung im Kapitel Kundenservice & Hilfe auf den gedruckten Seiten 65 bis 67; Ergänzungen kommen aus den zugehörigen Kapiteln. Jede Prüfung zitiert die Stelle, an der das Verhalten beschrieben ist.

Das Display bleibt dunkel

  1. Eingeschaltet?: Im Ruhezustand lang auf die Auflegen-Taste drücken – ein ausgeschaltetes Mobilteil bleibt dunkel. (S. 65, S. 15)
  2. Akkustand: Akku leer: laden oder austauschen; beschädigte Akkus müssen ohnehin ersetzt werden. (S. 65, S. 4)
  3. Sperre: Die Tasten- und Displaysperre ist gesetzt; mit langem Druck auf die Raute-Taste lösen. (S. 65, S. 15)

Im Display blinkt „Keine Basis“

  1. Abstand: Mobilteil ist außerhalb der Reichweite – Entfernung zur Basis verringern. (S. 65, S. 71)
  2. Basis unter Strom?: Steckernetzgerät der Basis kontrollieren; ohne Netzteil funkt die Basis nicht. (S. 65, S. 6)
  3. Reichweite gedrosselt: Max. Reichweite wieder einschalten – mit abgeschalteter Einstellung ist die Reichweite halbiert. (S. 65, S. 33)

Es klingelt nicht, obwohl jemand anruft

  1. Dauerton aus: Klingelton wieder einschalten; im Profil Leise bleibt er dauerhaft aus. (S. 66, S. 28)
  2. Umleitung aktiv: Eine eingestellte Anrufweiterschaltung nimmt alle Rufe weg – ausschalten. (S. 66, S. 46)
  3. Anonyme Anrufer: Ist Ruhe vor anonymen Anrufen aktiv, signalisiert nur noch das Display. (S. 66, S. 29)
  4. Zeitfenster: Die Zeitsteuerung für externe Anrufe unterdrückt den Ton im eingestellten Zeitraum; VIP-Nummern klingeln weiter. (S. 66, S. 29)
  5. Ersatzweise optisch: LED-Rufsignal einschalten, dann blinkt die Spot-LED bei jedem Anruf. (S. 26)

Kein Klingel- oder Wählton aus dem Festnetz

  1. Kabel: Immer das mitgelieferte Telefonkabel verwenden – Ersatzkabel haben oft eine andere Steckerbelegung. (S. 66, S. 72)
  2. Wahlverfahren: Tonwahl einstellen, falls die Anlage oder der Router kein Impulswahl unterstützt. (S. 66, S. 71)

Die Nummer des Anrufers erscheint nicht

  1. Beauftragung beim Anrufer: Ohne freigegebene Rufnummernübermittlung (CLI) auf der Gegenseite gibt es nichts anzuzeigen. (S. 66)
  2. Eigener Anbieter: Rufnummernanzeige (CLIP) beim Netzanbieter freischalten lassen. (S. 66)
  3. Anlage oder Router: Kurz den Netzstecker der Anlage ziehen und in deren Anleitung die Anzeigeeinstellung prüfen. (S. 66)

SMS funktionieren nicht

  1. Senden unmöglich: CLIP fehlt, Übertragung unterbrochen, Sendezentrum falsch oder Dienst nicht unterstützt. (S. 56)
  2. Nichts kommt an: Eine aktive Anrufweiterschaltung leitet die SMS um – Einstellung ändern. (S. 56)
  3. Registrierung: Erste SMS versenden, um das Telefon beim SMS-Anbieter anzumelden. (S. 56, S. 52)

Der Anrufbeantworter nimmt nichts mehr auf

  1. Speicher: Ist der Speicher voll, schaltet der Apparat auf Hinweisansage um; alte Nachrichten löschen. (S. 67, S. 34)
  2. Zeitstempel fehlt: Sind Datum und Uhrzeit nicht gestellt, zeigt die Liste keine Zeit an. (S. 67)

Die Fernabfrage des Anrufbeantworters scheitert

  1. PIN: Falsche Eingabe wiederholen; die Fernbedienung verlangt eine System-PIN ungleich 0000. (S. 67)
  2. Wahlverfahren am anderen Telefon: Tonwahl (MFV) ist Voraussetzung, sonst hilft ein Codesender. (S. 37, S. 66)

Einstellungen sind nach dem Neustart weg

  1. Profil: Vor jeder Änderung das Profil Persönlich einstellen, sonst verfallen die Werte. (S. 65, S. 21)
  2. Reset: Ein Mobilteil-Reset löscht Audio- und Display-Einstellungen; Telefonbuch, Kalender, Anmeldestatus und System-PIN bleiben. (S. 32)

Sicherheitshinweise aus dem Handbuch

Die gebündelten Hinweise stehen im Kapitel Sicherheitshinweise auf gedruckter Seite 4, Ergänzungen zu Akku, Aufstellung und Babyphone in der Inbetriebnahme ab Seite 5 sowie im Anhang auf Seite 70. Diese Punkte sind auch für Garantiefälle relevant, weil die Garantie bei unsachgemäßer Behandlung und bei Nichtbeachtung der Handbücher entfällt.

  • Stromausfall: Ohne Netzstrom lässt sich das Gerät nicht betreiben, dann kann auch kein Notruf abgesetzt werden. (S. 4)
  • Tastensperre: Bei eingeschalteter Sperre sind auch Notrufnummern nicht wählbar. (S. 4)
  • Netzteil: Nur das auf den Geräten angegebene Steckernetzgerät verwenden; es muss dauerhaft eingesteckt bleiben. (S. 4)
  • Akkus: Nur aufladbare Akkus nach Spezifikation einlegen; erkennbar beschädigte Akkus sofort austauschen. (S. 4)
  • Herzschrittmacher: Medizinische Geräte können beeinflusst werden – die Störfestigkeit gegen hochfrequente Energien beim Hersteller erfragen. (S. 4)
  • Hörgeräte: Zu digitalen Hörgeräten ist das Telefon meist kompatibel, für jedes einzelne Gerät wird die Funktion aber nicht garantiert. (S. 4)
  • Analoge Hörgeräte: Sie können Brumm- oder Pfeiftöne bekommen oder übersteuert werden; bei Problemen zum Hörgeräteakustiker. (S. 4)
  • Freisprechen am Ohr: Die Geräterückseite nicht ans Ohr halten, wenn das Mobilteil klingelt oder Freisprechen läuft – sonst drohen Gehörschäden. (S. 4)
  • Feuchträume: Basis und Ladeschale sind nicht spritzwassergeschützt und gehören nicht in Bad oder Duschraum. (S. 4)
  • Explosionsgefährdete Umgebung: Kein Betrieb in Lackierereien und ähnlichen Bereichen. (S. 4)
  • Defekte Geräte: Außer Betrieb nehmen oder vom Service reparieren lassen, weil sie andere Funkdienste stören könnten. (S. 4)
  • Umgebungseinflüsse: Vor Wärmequellen, direkter Sonneneinstrahlung, Nässe, Staub sowie aggressiven Flüssigkeiten und Dämpfen schützen. (S. 5)
  • Aufstellort: Basis und Ladeschale sind für geschlossene, trockene Räume im Bereich von +5 °C bis +45 °C ausgelegt. (S. 5)
  • Ladeschale: Das Mobilteil darf nur in die dazugehörige Basis bzw. Ladeschale gestellt werden; warme Akkus beim Laden sind ungefährlich. (S. 9)
  • Headsetbuchse: An der Unterseite passt ein Headset mit 2,5 mm Klinkenstecker; ohne Headset hält die Gummiabdeckung den Spritzwasserschutz. (S. 9)
  • Babyphone: Abstand von ein bis zwei Meter zum Kind halten und das Mikrofon auf das Baby richten; die Funktion verkürzt die Betriebszeit. (S. 50)
  • Weitergabe: Das Telefon nur zusammen mit dieser Bedienungsanleitung an Dritte weitergeben. (S. 4)
  • Reinigung: Nur mit feuchtem Tuch oder Antistatiktuch abwischen, keine Lösungsmittel und kein Mikrofasertuch; trockene Tücher laden statisch auf. (S. 70)
  • Entsorgung: Akkus gehören nicht in den Hausmüll; Elektrogeräte sind getrennt über die dafür staatlich vorgesehenen Stellen abzugeben. (S. 69)
  • Zubehör: Bestellungen über den Fachhandel und nur Originalzubehör verwenden, um Gesundheits- und Sachschäden zu vermeiden. (S. 77)

Verwandte Teile und Zubehör

Das Heft führt keine Ersatzteilnummern und keine Risszeichnung, aber es listet den Verpackungsinhalt, die Akkuspezifikation und das Zubehör, mit dem sich die Basis erweitern lässt. Für Reparaturen nennt es ausschließlich die Service-Nummern der Länder.

Teil Bezeichnung im Handbuch Bemerkung Seite
Basis eine Basis für geschlossene, trockene Räume; zentrale Aufstellung oder Wandmontage S. 5
Steckernetzgerät für die Basis • ein Steckernetzgerät für die Basis darf während des Betriebs nicht abgezogen werden S. 5
Telefonkabel • ein Telefonkabel Ersatz nur mit richtiger Steckerbelegung, sonst kein Wählton S. 6
Ladeschale mit Steckernetzgerät • eine Ladeschale mit Steckernetzgerät Flachstecker einstecken, Entriegelungsknopf zum Abziehen S. 5
Akkus zwei Akkus 2 x AAA NiMH, 1,2 V, 800 mAh; vor erster Benutzung voll laden S. 70
Akkudeckel • ein Akkudeckel (hintere Abdeckung des Mobilteils) wird mit der Verschlussscheibe gesichert S. 5
Gürtelclip • ein Gürtelclip rastet in die seitlichen Aussparungen am Mobilteil S. 8
Headset Headset mit 2,5 mm Klinkenstecker Buchse an der Unterseite; ohne Headset Gummiabdeckung einsetzen S. 9
Gigaset Repeater Gigaset Repeater (vor Version 2.0) bis zu 6 Geräte anmeldbar, dafür Max. Reichweite ein und Strahlungsfrei aus S. 31
Gigaset Repeater 2.0 Gigaset Repeater 2.0 maximal 2 Geräte; die ECO-DECT-Einstellungen sind dann gesperrt S. 31
L410 Freisprech-Clip L410 Freisprech-Clip für schnurlose Freisprechen mit Clipbefestigung, Statusanzeige über LED, ca. 30 g S. 76
ZX300 Headset ZX300 Headset Gewicht ca. 12 g S. 76
Mobilteil E630H Gigaset Mobilteil E630H erweitert die Basis um ein weiteres Mobilteil, nicht im Set enthalten S. 73
Rückseite des Hefts Bildseite ohne Textschicht Headset-Abbildung und Herausgebervermerk sind nur im Bild erkennbar, deshalb ohne Wortzitat PDF-Seite 86

Kapitel mit Seitenzahl

Gigaset E630 / E630A: So führt das Inhaltsverzeichnis auf PDF-Seite 5 die Kapitel; die Nummern sind gedruckt, verlinkt wird die zugehörige PDF-Seite.

Kapitel im Handbuch Seite
Übersicht Mobilteil S. 1
Übersicht Basis S. 2
Sicherheitshinweise S. 4
Inbetriebnahme S. 5
Darstellung der Bedienschritte in der Bedienungsanleitung S. 14
Telefon kennen lernen S. 15
Telefonieren S. 19
Farbschema S. 25
Screensaver S. 25
Funkleistung herabsetzen S. 32
Funkmodul ausschalten S. 33
Eintrag aus Telefonbuch auswählen S. 43
Rufliste S. 45
Eintrag löschen S. 45
Schlummermodus (Wecker) S. 50
Schreiben (SMS) S. 52
Entwurfsliste S. 52
vCard S. 54
Wählen XES-Modus S. 57
Wahlpause S. 58

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