Der Hoymiles HM-800 ist ein 2-in-1-Mikrowechselrichter aus der Baureihe HM-600/HM-700/HM-800, der den Gleichstrom von zwei Photovoltaikmodulen in netzkonformen Wechselstrom umwandelt und diesen entweder im Haushalt verbraucht oder in das öffentliche Netz einspeist (Seite 8). Die Anleitung, auf der diese Seite beruht, ist die deutschsprachige Bedienungsanleitung Version 1.1 mit Stand Mai 2020 und umfasst 33 Seiten (Seite 1). Sie beschreibt Zusammenbau, Installation, Wartung und Fehlersuche für alle drei Modelle und führt die technischen Daten in Kapitel 8 (Seiten 5 und 26 bis 28). Jede Aussage auf dieser Seite trägt die Seitenzahl, unter der sie in der Anleitung steht; die gedruckte Seitennummer stimmt im PDF mit der PDF-Seite überein, sodass die Zahlen direkt auffindbar sind (Seite 27). Behandelt werden die technischen Daten, die häufigsten Fragen, die Alarmcodes der Anleitung, ein Fehlerbaum, ein Symptom-Assistent sowie die Sicherheitshinweise und das Zubehör.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Die Anleitung behandelt die Modelle HM-600, HM-700 und HM-800; die Bezugsseite der Datei nennt abweichend „Hoymiles HM-800“. Bitte vor dem Kauf die Angabe auf dem Geräteschild des eigenen Wechselrichters prüfen. | 5 |
| Bedeutung der Modellzahl | 600 bedeutet 600 W, 700 bedeutet 700 W, 800 bedeutet 800 W | 5 |
| Empfohlene Modulleistung | HM-800: bis 500 W pro Modul; HM-700: bis 440 W; HM-600: bis 380 W | 27 |
| MPPT-Spannungsbereich | HM-800: 34-48 V; HM-700: 33-48 V; HM-600: 29-48 V | 27 |
| Anlaufspannung | 22 V bei allen drei Modellen | 27 |
| Betriebsspannungsbereich DC | 16-60 V bei allen drei Modellen | 27 |
| Maximale Eingangsspannung | 60 V bei allen drei Modellen | 27 |
| Maximaler Eingangsstrom | HM-800: 2 × 12,5 A; HM-700 und HM-600: 2 × 11,5 A | 27 |
| Maximaler Eingangskurzschlussstrom | 2 × 15 A bei allen drei Modellen | 27 |
| Nennausgangsleistung | HM-800: 800 VA; HM-700: 700 VA; HM-600: 600 VA | 27 |
| Nennausgangsstrom | HM-800: 3,64 A bei 220 V, 3,48 A bei 230 V, 3,33 A bei 240 V | 27 |
| Nennausgangsspannung und Bereich | 220/180-275 V, 230/180-275 V und 240/180-275 V | 27 |
| Nennfrequenz und Frequenzbereich | 45-55 Hz (unter 50 Hz) sowie 55-65 Hz (unter 60 Hz), jeweils bei 220 V und 230 V | 27 |
| Leistungsfaktor | über 0,99 standardmäßig; einstellbar von 0,8 führend bis 0,8 verzögert | 27 |
| Klirrfaktor des Ausgangsstroms | ≤ 3 % bei allen drei Modellen | 27 |
| Maximale Anzahl von Geräten in Serie | HM-800: 6 Geräte bei 220 V, 230 V und 240 V; HM-700: 7; HM-600: 8 | 27 |
| Spitzenwirkungsgrad | 96,70 % | 27 |
| CEC-gewichteter Wirkungsgrad | 96,50 % | 27 |
| MPPT-Nennwirkungsgrad | 99,80 % | 27 |
| Nächtlicher Stromverbrauch | unter 50 mW | 27 |
| Umgebungstemperaturbereich | -40 bis +65 °C | 28 |
| Lagertemperaturbereich | -40 bis +85 °C | 28 |
| Abmessungen (B × H × T) | 250 × 170 × 28 mm | 28 |
| Gewicht | 3,00 kg | 28 |
| Schutzart | NEMA-Außen (IP67); das Gehäuse wird als NEMA6 (IP67) beschrieben | 28, 8 |
| Kühlung | natürliche Umluft, keine Lüfter | 28 |
| Kommunikation | 2,4 GHz proprietäres RF; externe Antenne für die Kommunikation mit der DTU | 28, 8 |
| Überwachung | Hoymiles-Monitoringsystem; eine Hoymiles-DTU wird benötigt | 28 |
| Garantie laut Dokument | 12 Jahre standardmäßig, 25 Jahre optional | 28 |
| Normen laut Dokument | VDE-AR-N 4105:2018, EN 50549-1:2019, VFR2019, AS 4777.2:2015, IEC/EN 62109-1/-2, IEC/EN 61000-3-2/-3, IEC/EN 61000-6-1/-2/-3/-4 | 28 |
| Stoßspannungsfestigkeit | bis 6000 V | 8 |
| Mindestabstand zu umliegenden Bauteilen | 2 cm zwischen Gehäuse und allen umliegenden Bauteilen | 10 |
| Montagehöhe | mindestens 50 cm über Boden oder Dach | 11 |
| Grenze der Überdimensionierung | Die Ausgangsgleichstromleistung der PV-Module soll die AC-Ausgangsleistung um nicht mehr als das 1,35-fache übersteigen | 26 |
| Lieferumfang des Zubehörs | Die in Kapitel 5.1 genannten Zubehörteile sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen separat erworben werden; M8-Schrauben stellt der Installateur bei | 10 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | 1 bis 33 |
Die Werte stammen aus Kapitel 8 „Technische Daten“ der Anleitung (Seiten 26 bis 28). Wo das Dokument die drei Modelle gemeinsam führt, nennt die Spalte Wert die Angabe für den HM-800 und stellt die Werte der Modelle HM-600 und HM-700 daneben; die Angaben zu MPPT-Bereich, Eingangsstrom, Ausgangsstrom und Serienzahl unterscheiden sich zwischen den Modellen, die Angaben zu Anlaufspannung, Betriebsspannungsbereich, maximaler Eingangsspannung, Kurzschlussstrom, Klirrfaktor und Wirkungsgraden nicht. Die Angabe zur Überdimensionierung steht im Vorspann zu Kapitel 8 auf Seite 26.
Hinweis zur Seitenzählung: Das Dokument umfasst 33 Seiten; die gedruckte Nummerierung beginnt mit der Seite 2 und läuft bis Seite 33, wobei das Deckblatt auf Seite 1 keine Nummer trägt. Die gedruckte Seitennummer stimmt mit der Seite im PDF-Betrachter überein, weil Deckblatt und Innenseiten in derselben Reihenfolge liegen. Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen dieser Zählung. Die Bezugsseite der Datei nennt für den Wechselrichter die Bezeichnung „Hoymiles HM-800“, während die Anleitung selbst die Modellreihe HM-600/HM-700/HM-800 beschreibt; maßgeblich für die Zuordnung der eigenen Anlage ist das Geräteschild.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Welche Modelle deckt diese Bedienungsanleitung ab?
Die Anleitung beschreibt Zusammenbau, Installation, Wartung und Fehlersuche für die Mikrowechselrichter HM-600, HM-700 und HM-800 (Seite 5). Die Kapitel zu Sicherheit, Montage, Fehlersuche und technischen Daten gelten für alle drei Modelle gemeinsam; einzelne Tabellen, etwa zu Eingangsstrom, Ausgangsstrom und der Anzahl der Geräte in Serie, führen die Werte je Modell getrennt auf (Seiten 5 und 27).
Was bedeuten die Zahlen in den Modellbezeichnungen?
Das Dokument erklärt die Bezeichnung selbst: 600 steht für 600 W, 700 für 700 W und 800 für 800 W (Seite 5). Diese Zahl entspricht der Nennausgangsleistung des jeweiligen Geräts, die in Kapitel 8.2 mit 600 VA, 700 VA und 800 VA angegeben wird (Seite 27).
Wer darf den HM-800 installieren?
Aus Sicherheitsgründen dürfen nur qualifizierte Techniker mit entsprechender Ausbildung den Mikrowechselrichter installieren und warten, und zwar unter Beachtung des Dokuments sowie aller gültigen Normen und Vorschriften (Seite 5). Das Dokument erweitert das ausdrücklich auf alle Vorgänge einschließlich Transport, Installation, Inbetriebnahme und Wartung, die durch ausgebildetes und qualifiziertes Personal ausgeführt werden müssen (Seite 6). Vor dem Anschluss an das Stromnetz ist das örtliche Netzunternehmen zu kontaktieren, um die Genehmigungen einzuholen (Seite 6).
Für welche PV-Module ist der HM-800 geeignet?
Die Anleitung nennt für den HM-800 eine empfohlene Modulleistung von bis zu 500 W pro Modul und einen MPPT-Spannungsbereich von 34 bis 48 V (Seite 27). Das Dokument weist zusätzlich darauf hin, dass das Gerät für Module mit 60 oder 72 Zellen ausgelegt ist (Seite 8). Wichtig ist der Abgleich der Moduldaten mit den Eingangsdaten: Die maximale Leerlaufspannung des PV-Moduls muss innerhalb des Betriebsspannungsbereichs des Mikrowechselrichters liegen (Seite 26).
Wie viele PV-Module kann ich anschließen?
Der HM-800 ist ein 2-in-1-Mikrowechselrichter und besitzt zwei DC-Anschlüsse (Seiten 8 und 9). Pro DC-Eingang darf jeweils nur ein PV-Modul angeschlossen werden (Seite 6). Die Anleitung weist außerdem darauf hin, dass die Ausgangsgleichstromleistung der PV-Module die AC-Ausgangsleistung um nicht mehr als das 1,35-fache übersteigen sollte (Seite 26).
Darf ich eine Batterie an den Wechselrichter anschließen?
Nein. Das Dokument ist an dieser Stelle eindeutig: Pro DC-Eingang darf nur ein PV-Modul angeschlossen werden, und es dürfen keinerlei Batterien oder andere Stromquellen angeschlossen werden (Seite 6). Der Wechselrichter darf nur verwendet werden, wenn alle technischen Vorgaben und Rahmenbedingungen eingehalten werden.
Was zeigt die LED direkt nach dem Einschalten?
Die LED blinkt in der Inbetriebnahmephase fünfmal; blinken alle grünen Leuchten in einem Sekundenintervall, zeigt dies einen normalen Inbetriebnahmevorgang an (Seite 22). Für die Startzustände unterscheidet das Dokument zwei Fälle: fünfmal grünes Aufblinken im Intervall von 0,3 Sekunden bedeutet einen erfolgreichen Anlauf, fünfmal rotes Aufblinken im selben Intervall einen Startfehler (Seite 22).
Was bedeutet ein rotes Blinken im Sekundentakt?
Ein rotes Aufblinken im Ein-Sekunden-Intervall bedeutet, dass kein Strom erzeugt wird, weil das AC-Netz ungültig ist; die Spannung oder die Frequenz liegt außerhalb des erlaubten Bereichs (Seite 22). In diesem Fall ist die Netzspannung beziehungsweise die Netzfrequenz am Anschlusspunkt zu prüfen; liegt sie außerhalb der Grenzen, ist der örtliche Netzbetreiber zu kontaktieren (Seiten 18 und 19). Zusätzlich nennt das Dokument die Prüfung von Sicherungsautomat und AC-Verdrahtung (Seite 19).
Warum blinkt die LED langsam grün, obwohl Strom erzeugt wird?
Das Dokument unterscheidet hier zwei Intervalle. Ein grünes Aufblinken im Zwei-Sekunden-Intervall bedeutet, dass Strom produziert wird, jedoch ein Problem bei einem Anschluss vorliegt (Seite 22). Ein grünes Aufblinken im Vier-Sekunden-Intervall bedeutet, dass Strom produziert wird, aber keine Kommunikation mit der DTU besteht (Seite 22). Im zweiten Fall nennt die Anleitung die Prüfung der Kommunikation zwischen DTU und dem Monitoringsystem sowie zwischen DTU und Mikrowechselrichter (Seite 17).
Wie viele Wechselrichter darf ich in einem Strang betreiben?
Für den HM-800 gibt das Dokument maximal 6 Geräte in Serie an, und zwar gleichermaßen bei 220 V, 230 V und 240 V (Seite 27). Beim HM-700 sind es 7, beim HM-600 sind es 8 Geräte. Jeder Abzweig sollte durch einen Sicherungsautomaten abgesichert sein (Seite 24).
Wie wird die Anlage überwacht?
Der HM-800 kommuniziert über 2,4 GHz proprietäres RF und verfügt über eine externe Antenne für die Kommunikation mit der DTU (Seiten 28 und 8). Für die Überwachung wird das Hoymiles-Monitoringsystem genutzt, wofür eine Hoymiles-DTU benötigt wird (Seite 28). Das Dokument hält fest, dass alle Fehler an die DTU gemeldet werden und nähere Informationen über die örtliche Anwendung der DTU oder die Monitoringplattform von Hoymiles zu finden sind (Seite 23).
Wie hoch und mit welchem Abstand muss der Wechselrichter montiert werden?
Zwischen Wechselrichtergehäuse und allen umliegenden Bauteilen ist ein Mindestabstand von 2 cm einzuhalten (Seite 10). Der Wechselrichter ist mindestens 50 cm über Boden oder Dach zu installieren, um eine optimale Kommunikation mit der DTU zu gewährleisten (Seite 11). Das Dokument empfiehlt außerdem, Wechselrichter und Gleichstromverbindungen unter dem PV-Modul zu installieren, um direkte Sonneneinstrahlung, Regen, Schnee und UV-Licht zu vermeiden (Seite 10).
Wie wird ein Fehler am Gerät angezeigt?
Am Gerät selbst zeigt nur die LED den Zustand an; die Feinunterscheidung liefert das Monitoringsystem (Seite 23). Die Alarmcodes der Anleitung reichen von 121 bis 308 und sind in der Fehlerbehebungsliste ab Seite 16 mit einer Handlungsempfehlung hinterlegt (Seiten 16 bis 22). Ein Beispiel ist der Alarmcode 121 für den Übertemperaturschutz, zu dem das Dokument drei Schritte nennt: Prüfen von Belüftung und Umgebungstemperatur am Standort, Verbessern von Belüftung und Wärmeabfuhr bei Überschreitung der Temperaturgrenzwerte und schließlich die Kontaktaufnahme mit dem Händler (Seite 16).
Wie ist der Wechselrichter zu entsorgen?
Die Anleitung verweist auf die europäische Direktive 2002/96/EC über Elektro- und Elektronik-Altgeräte: Elektrische Betriebsmittel, die ihr Lebensende erreicht haben, müssen separat gesammelt und an eine zugelassene Recyclinganlage zurückgegeben werden (Seite 7). Nicht mehr benötigte Geräte sind an einen autorisierten Händler oder eine zugelassene Sammel- und Recyclinganlage zurückzusenden. Für die Entsorgung der Betriebsmittel gilt zusätzlich der Hinweis, dass sie ordnungsgemäß zu entsorgen sind, weil sie für die Umwelt potenziell schädlich sein können (Seite 26).
Fehlercodetabelle
Das Dokument führt die Alarme als Tabelle mit Alarmcode, Alarmbezeichnung und Handlungsvorschlag; diese Liste beginnt in Kapitel 6.1 auf Seite 16 und endet auf Seite 22. Die Blinkmuster der LED stehen in einem eigenen Kapitel 6.2 ab Seite 22 und werden im Dokument nicht eins zu eins einem Alarmcode zugeordnet. Die folgende Tabelle nennt deshalb die Alarmcodes und Bezeichnungen der Anleitung und ordnet ihnen in der Spalte Anzeige am Gerät das LED-Muster zu, das die LED-Tabelle auf Seite 22 für den jeweiligen Fehlerbereich beschreibt. Eine Meldung im Monitoringsystem erscheint bei allen Codes, weil das Dokument festhält, dass alle Fehler an die DTU gemeldet werden (Seite 23).
| Alarmcode | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| 121 | Meldung im Monitoringsystem; kein eigenes Blinkmuster dokumentiert | Übertemperaturschutz | Belüftung und Umgebungstemperatur am Standort der Installation prüfen; bei Überschreitung der Temperaturgrenzwerte Belüftung und Wärmeabfuhr verbessern; entsprechen Belüftung und Umgebungstemperatur den Vorgaben, Händler oder technische Unterstützung von Hoymiles kontaktieren | 16 |
| 125 | Meldung im Monitoringsystem | Parameterfehler der Netzkonfiguration | Prüfen, ob die Netzkonfigurationsparameter korrekt sind, und sie erneut aktualisieren; bei weiterhin vorliegendem Fehler den Händler kontaktieren | 16 |
| 126 | Meldung im Monitoringsystem | Softwarefehlercode 126 | Tritt der Alarm ohne besonderen Anlass auf und arbeitet der Mikrowechselrichter normal, ist kein Eingriff nötig; tritt er häufig auf und lässt er sich nicht beheben, den Händler kontaktieren | 17 |
| 127 | Meldung im Monitoringsystem | Firmwarefehler | Prüfen, ob die Firmware korrekt ist, und sie erneut aktualisieren; die Kommunikation zwischen DTU und Monitoringsystem sowie zwischen DTU und Mikrowechselrichter überprüfen | 17 |
| 128 | Meldung im Monitoringsystem | Softwarefehlercode 128 | Wie beim Alarmcode 126: ohne Anlass kein Eingriff, bei häufigem Auftreten den Händler kontaktieren | 17 |
| 129 | Meldung im Monitoringsystem | Softwarefehlercode 129 | Wie beim Alarmcode 126: ohne Anlass kein Eingriff, bei häufigem Auftreten den Händler kontaktieren | 17 |
| 130 | Meldung im Monitoringsystem | Keine Verbindung zum Monitoring | Sicherstellen, dass der Mikrowechselrichter normal arbeitet; den Kommunikationszustand zwischen DTU und Monitoringsystem sowie zwischen DTU und Mikrowechselrichter überprüfen und bei schlechter Kommunikation Verbesserungen versuchen | 17 |
| 141 | LED blinkt rot, 1 s-Intervall (AC-Netz ungültig) | Netzüberspannung | Kann die Netzspannung vorübergehend zu hoch sein, verbindet sich das Gerät nach Normalisierung selbst wieder mit dem Netz; bei häufigem Auftreten die Netzspannung am Anschlusspunkt prüfen und sonst den örtlichen Netzbetreiber kontaktieren | 18 |
| 142 | LED blinkt rot, 1 s-Intervall (AC-Netz ungültig) | Netzüberspannung, 10-Minuten-Mittelwert | Wie beim Alarmcode 141; bei häufigem Auftreten die Netzspannung am Anschlusspunkt prüfen und die Grenzwerte nur mit Zustimmung des örtlichen Netzbetreibers anpassen | 18 |
| 143 | LED blinkt rot, 1 s-Intervall (AC-Netz ungültig) | Netzunterspannung | Netzspannung am Anschlusspunkt prüfen und sonst den Netzbetreiber kontaktieren; bei weiterhin auftretendem Fehler Sicherungsautomat und AC-Verdrahtung überprüfen | 18 |
| 144 | LED blinkt rot, 1 s-Intervall (AC-Netz ungültig) | Netzüberfrequenz | Netzfrequenz am Anschlusspunkt prüfen; liegt sie außerhalb der erlaubten Grenzen, den örtlichen Netzbetreiber kontaktieren | 18 |
| 145 | LED blinkt rot, 1 s-Intervall (AC-Netz ungültig) | Netzunterfrequenz | Netzfrequenz am Anschlusspunkt prüfen und sonst den örtlichen Netzbetreiber kontaktieren | 19 |
| 146 | LED blinkt rot, 1 s-Intervall (AC-Netz ungültig) | Schnelle Wechselrate der Netzfrequenz | Netzfrequenz am Anschlusspunkt prüfen; die Frequenzwechselrate nur mit Zustimmung des örtlichen Netzbetreibers anpassen | 19 |
| 147 | Meldung im Monitoringsystem | Stromnetzausfall | Prüfen, ob ein Netzstromausfall vorliegt | 19 |
| 148 | LED blinkt rot, 1 s-Intervall (AC-Netz ungültig) | Netzabtrennung | Prüfen, ob der Sicherungsautomat und die AC-Verdrahtung in Ordnung sind | 19 |
| 149 | LED blinkt rot, 1 s-Intervall (AC-Netz ungültig) | Inselbetrieb festgestellt | Kann der Alarm auf untypische Netzverhältnisse zurückgehen, verbindet sich das Gerät nach Normalisierung selbst wieder mit dem Netz; sonst den Netzbetreiber kontaktieren | 19 |
| 205 / 206 | LED blinkt langsam grün, 2 s-Intervall (Problem bei einem Anschluss) | Überspannung am DC-Eingangsport 1 (205) beziehungsweise 2 (206) | Sicherstellen, dass die Leerlaufspannung des PV-Moduls geringer oder gleich der maximal erlaubten Eingangsspannung ist; liegt sie innerhalb des normalen Bereichs, den Händler kontaktieren | 20 |
| 207 / 208 | LED blinkt langsam grün, 2 s-Intervall (Problem bei einem Anschluss) | Unterspannung am DC-Eingangsport 1 (207) beziehungsweise 2 (208) | Sicherstellen, dass die Leerlaufspannung des PV-Moduls nicht unter der minimalen Eingangsspannung liegt; liegt sie innerhalb des normalen Bereichs, den Händler kontaktieren | 20 |
| 209 / 210 | LED blinkt langsam grün, 2 s-Intervall (Problem bei einem Anschluss) | Fehler beim DC-Eingang 1 (209) beziehungsweise 2 (210) | Prüfen, ob das PV-Modul am Wechselrichter angeschlossen ist; die DC-Kabelverbindungen zwischen Anschluss und PV-Modul kontrollieren | 20 |
| 301 bis 306 | LED blinkt rot, 0,5 s-Intervall (Netzzustand in Ordnung, anderer Fehler) | Hardwarefehlercodes 301 bis 306 | Tritt der Alarm ohne besonderen Anlass auf und arbeitet der Mikrowechselrichter normal, ist kein Eingriff nötig; lässt er sich nicht beheben, den Händler kontaktieren | 21 |
| 307 / 308 | LED blinkt rot, 0,5 s-Intervall (Netzzustand in Ordnung, anderer Fehler) | Hardwarefehlercodes 307 und 308 | Wie bei den Codes 301 bis 306: ohne Anlass kein Eingriff, bei häufigem und nicht behebbarem Alarm den Händler oder die technische Unterstützung von Hoymiles kontaktieren | 22 |
Die Alarmcodes und ihre Bezeichnungen stammen aus der Fehlerbehebungsliste der Anleitung (Kapitel 6.1, Seiten 16 bis 22), die Handlungsschritte aus der jeweils dort genannten Spalte Vorschlag. Die Blinkmuster stammen aus der LED-Zustandsanzeige (Kapitel 6.2, Seiten 22 und 23). Das Dokument führt beide Listen getrennt und ordnet sie nicht einander zu; die Zuordnung in der Spalte Anzeige am Gerät folgt der Beschreibung des jeweiligen Fehlerbereichs auf Seite 22. Das Dokument hält außerdem fest, dass alle Fehler an die DTU gemeldet werden und dass zu den Alarmcodes 126 bis 130, 147 sowie 301 bis 308 kein eigenes Blinkmuster dokumentiert ist (Seiten 17 bis 22).
Fehlerbaum
Am Mikrowechselrichter selbst gibt es nur eine Anzeige, die LED; die weitere Unterscheidung liefert das Monitoringsystem über die DTU (Seite 23). Vier Wege decken die dokumentierten Zustände ab: keine LED-Anzeige, rotes Blinken im Sekundentakt für Netzfehler, langsames grünes Blinken für Anschluss- und Kommunikationsprobleme sowie rotes Blinken im halben Sekundentakt für Hardwarefehler (Seite 22). Der Baum zeigt, welcher Weg zu welcher Maßnahme führt.
Ablauf der Störungssuche
- Prüfen, ob Versorgungsspannung und Versorgungsfrequenz innerhalb der erlaubten Bereiche liegen; die Bereiche stehen in Kapitel 8 dieses Dokuments (Seite 23).
- Versorgungsnetzanschluss überprüfen: den AC-Strom und danach den DC-Strom entfernen und kontrollieren, ob die AC-Anbindung am betroffenen Mikrowechselrichter vorhanden und in Ordnung ist. Die Gleichstromkabel niemals trennen, während der Wechselrichter Strom erzeugt. Danach die DC-Modulanschlüsse erneut anschließen und auf das fünfmalige kurze Aufblinken der LED achten (Seiten 23 und 22).
- Wechselstromkreis zwischen den Mikrowechselrichtern prüfen und verifizieren, dass jeder Wechselrichter versorgt ist (Seite 23).
- Sicherstellen, dass alle Sicherungsautomaten und FI-Schutzschalter korrekt funktionieren und eingeschaltet sind (Seite 23).
- Gleichstromverbindungen zwischen Mikrowechselrichter und PV-Modul überprüfen (Seite 23).
- Verifizieren, dass die DC-Spannung des PV-Moduls innerhalb des zulässigen Bereichs liegt; die Werte stehen in Kapitel 8 (Seite 23).
- Den Alarmcode über die Anwendung der DTU oder die Monitoringplattform von Hoymiles ablesen und in der Fehlerbehebungsliste nachschlagen (Seiten 23 und 16).
- Besteht das Problem weiterhin, den Kundensupport von Hoymiles kontaktieren. Das Dokument weist ausdrücklich darauf hin, den Mikrowechselrichter nicht selbst zu reparieren, und sieht vor, das Gerät bei ergebnisloser Fehlersuche zum Umtausch an den Händler zurückzugeben (Seite 23).
Die Schritte 1 bis 6 und 8 folgen Kapitel 6.3 „Anlagenüberprüfung“ auf Seite 23, das sich ausdrücklich an qualifizierte Installateure richtet. Schritt 7 ergänzt den Hinweis aus Kapitel 6.2, dass alle Fehler an die DTU gemeldet werden (Seite 23). Die LED-Muster, auf die sich der Baum stützt, sind in Kapitel 6.2 auf den Seiten 22 und 23 beschrieben.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Die folgenden fünf Schritte gehen von dem aus, was am Gerät tatsächlich zu sehen ist. Jeder Schritt nennt die möglichen Zweige und die Seite, auf der die Maßnahme in der Anleitung steht. Sicherheitshalber gilt für alle Schritte: Arbeiten an der Anlage nur mit abgedeckten oder isolierten PV-Modulen und mit vom Netz getrennten Geräten (Seite 11).
Schritt 1: Die LED ist nach dem Einschalten der Anlage vollständig dunkel. Leuchtet sie später auf?
Ja, nach kurzer Wartezeit: Die LED blinkt in der Inbetriebnahmephase fünfmal; fünfmal grünes Aufblinken im 0,3-Sekunden-Intervall bedeutet einen erfolgreichen Anlauf (Seite 22). Der Wechselrichter beginnt nach dem Einschalten von Sicherungsautomat und Eingangstrenner des Hauses nach einer zweiminütigen Wartezeit mit der Stromerzeugung (Seite 16).
Nein, sie bleibt dunkel: Prüfen, ob der Sicherungsautomat und der FI-Schutzschalter des betroffenen Stromkreises eingeschaltet sind, und die DC-Anschlüsse kontrollieren (Seiten 16 und 23). Bleibt die Anzeige aus, folgen Sie den Schritten der Anlagenüberprüfung ab Schritt 2 (Seite 23).
Schritt 2: Die LED blinkt rot im Sekundentakt. Was bedeutet das?
Zunächst abwarten: Rotes Aufblinken im Ein-Sekunden-Intervall bedeutet, dass keine Stromerzeugung stattfindet, weil das AC-Netz ungültig ist; Spannung oder Frequenz liegen außerhalb des erlaubten Bereichs (Seite 22). Ist die Abweichung vorübergehend, verbindet sich der Wechselrichter nach der Normalisierung selbst wieder mit dem Netz (Seite 18).
Alarm tritt häufig auf: Netzspannung beziehungsweise Netzfrequenz am Anschlusspunkt prüfen. Liegen sie außerhalb der erlaubten Grenzen, den örtlichen Netzbetreiber kontaktieren; Grenzwerte nur mit dessen Zustimmung anpassen (Seiten 18 und 19). Zusätzlich Sicherungsautomat und AC-Verdrahtung überprüfen (Seite 19). Der zugehörige Alarmcode lässt sich in der Fehlerbehebungsliste nachschlagen (Seite 16).
Schritt 3: Die Anlage erzeugt Strom, die LED blinkt aber nur langsam grün. Liegt es am Anschluss oder an der Kommunikation?
Blinken im Zwei-Sekunden-Intervall: Strom wird erzeugt, jedoch besteht ein Problem bei einem Anschluss (Seite 22). Prüfen, ob das PV-Modul am Wechselrichter angeschlossen ist, und die DC-Kabelverbindungen zwischen Anschluss und PV-Modul kontrollieren (Seite 20).
Blinken im Vier-Sekunden-Intervall: Strom wird erzeugt, aber es besteht keine Kommunikation mit der DTU (Seite 22). Die Kommunikation zwischen DTU und Monitoringsystem sowie zwischen DTU und Mikrowechselrichter überprüfen (Seite 17). Auch der Montageort spielt eine Rolle: Der Wechselrichter ist mindestens 50 cm über Boden oder Dach zu installieren, um eine optimale Kommunikation mit der DTU zu gewährleisten (Seite 11).
Schritt 4: Der Alarmcode 121 erscheint wiederholt. Was ist zu tun?
Belüftung prüfen: Der Code steht für den Übertemperaturschutz (Seite 16). Prüfen Sie am Standort der Installation die Belüftung und die Umgebungstemperatur. Bei schlechter Belüftung oder Überschreitung der Temperaturgrenzwerte verbessern Sie Belüftung und Wärmeabfuhr.
Wenn Belüftung und Umgebungstemperatur den Vorgaben entsprechen: Kontaktieren Sie den Händler oder die technische Unterstützung von Hoymiles (Seite 16). Beachten Sie dabei, dass der Wechselrichter nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sein sollte und dass der Luftstrom um das Gerät nicht blockiert sein darf (Seite 11).
Schritt 5: Ein Alarmcode bleibt bestehen, obwohl alle Prüfschritte durchlaufen wurden. Wie geht es weiter?
Code und Umstände festhalten: Lesen Sie den Alarmcode in der Anwendung der DTU oder auf der Monitoringplattform von Hoymiles ab und notieren Sie ihn zusammen mit dem Betriebszustand; dorthin werden alle Fehler gemeldet (Seite 23).
Gerät nicht selbst öffnen oder reparieren: Das Dokument verbietet ausdrücklich, den Mikrowechselrichter zu zerlegen oder interne Reparaturen vorzunehmen, und weist darauf hin, dass ein Betrieb nach einem Reparaturversuch oder nach dem Öffnen des Geräts nicht zulässig ist (Seite 24).
Händler einbinden: Bleibt die Fehlersuche ergebnislos, geben Sie den Wechselrichter zum Umtausch an den Händler zurück (Seite 23). Ist die Anlage bereits online registriert, lässt sich das Gerät auf der Monitoringplattform in der Geräteliste über die Auswahl „Ersetzen“ austauschen; notieren Sie vorher die Seriennummer des neuen Geräts (Seite 25).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Wenden Sie sich an den Händler oder die technische Unterstützung von Hoymiles; die Anleitung nennt diesen Weg an mehreren Stellen als letzte Instanz (Seiten 16 bis 22). Führen Sie Reparaturen nicht selbst durch und verwenden Sie ausschließlich Originalersatzteile (Seite 24).
Die vollständige Anleitung führt das Kapitel Fehlersuche auf den Seiten 16 bis 24, die LED-Zustandsanzeige auf den Seiten 22 und 23 und die technischen Daten auf den Seiten 26 bis 28. Prüfen Sie vor der Zuordnung einer Datei die Typenbezeichnung auf dem Geräteschild Ihres Wechselrichters (Seite 5).
Sicherheitshinweise
Die folgenden vier Gruppen fassen das Kapitel Sicherheitsinformationen der Anleitung zusammen (Kapitel 2, Seiten 6 bis 8) und ergänzen die Vorgaben aus den Kapiteln Installation und Wartung (Seiten 10 bis 11 und 24).
Elektrische Gefahren und Netzanschluss
- Nur ausgebildetes und qualifiziertes Personal darf Transport, Installation, Inbetriebnahme und Wartung ausführen (Seite 6).
- Vor dem Anschluss an das Stromnetz das für das Stromnetz verantwortliche örtliche Unternehmen kontaktieren, um die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten; der Anschluss darf nur durch qualifiziertes technisches Personal erfolgen (Seite 6).
- Externe Trennschalter und Überstromschutzgeräte bereitzustellen und alle gültigen Normen einzuhalten, liegt in der Verantwortung des ausführenden Elektroinstallateurs (Seite 6).
- Auch wenn der Wechselrichter vom öffentlichen Netz getrennt wurde, können an einigen Bauteilen gefährliche Spannungen anliegen; vor dem Berühren von Teilen prüfen, ob Oberflächen und Ausrüstung berührungssichere Temperaturen und Spannungspotenziale aufweisen (Seite 6).
- Im Mikrowechselrichter besteht Lebensgefahr durch Hochspannung; während des Betriebs nicht näher als 20 cm an das Gerät herangehen (Seite 7).
Betrieb, Wärme und Umgebung
- Das Gerät nicht unter unzulässigen Umgebungszuständen installieren, etwa in flammbarer, explosiver oder korrosiver Umgebung, bei extrem hohen oder niedrigen Temperaturen oder hoher Luftfeuchtigkeit (Seite 6).
- Das Gerät nicht verwenden, wenn Sicherheitsvorrichtungen nicht funktionieren oder deaktiviert wurden (Seite 6).
- Der Umwandler kann während des Betriebs heiß werden; den Kontakt mit Metalloberflächen während des Betriebs vermeiden (Seite 7).
- Den Wechselrichter nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen, um eine Leistungsreduzierung durch den Anstieg der Innentemperatur zu vermeiden (Seite 11).
- Sicherstellen, dass der Luftstrom um den Wechselrichter nicht blockiert ist, um Überhitzung zu vermeiden; das Gerät nicht an Orten installieren, an denen Gase oder brennbare Substanzen auftreten können (Seite 11).
Montage, Schutzabstände und Anschluss der Module
- Während der Installation die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden, einschließlich Schutzhandschuhe und Augenschutz (Seite 6).
- Vor der Installation das jeweilige Gerät prüfen, um sicherzustellen, dass es frei von Transport- und anderen Schäden ist, die Isolierung, Integrität oder Sicherheitsabstände beeinträchtigen könnten (Seite 6).
- Wechselrichter und alle Gleichstromverbindungen unter dem PV-Modul installieren, um direkte Sonneneinstrahlung, Regen, Schnee und UV-Licht zu vermeiden (Seite 10).
- Einen Mindestabstand von 2 cm zwischen Wechselrichtergehäuse und allen umliegenden Bauteilen einhalten (Seite 10).
- Den Wechselrichter mindestens 50 cm über Boden oder Dach installieren, um eine optimale Kommunikation mit der DTU zu gewährleisten (Seite 11).
- Pro DC-Eingang nur ein PV-Modul anschließen; keinerlei Batterien oder andere Stromquellen anschließen (Seite 6).
- Die Installation mit vom Netz getrennten Geräten (Netztrennschalter offen) und mit abgedeckten oder isolierten Photovoltaikmodulen durchführen (Seite 11).
Defekt, Reparatur, Ersatzteile und Entsorgung
- Die Geräte nicht verwenden, wenn Betriebsanomalien festgestellt wurden, und vorübergehende Reparaturen vermeiden (Seite 6).
- Alle Reparaturen nur unter Verwendung von Originalersatzteilen ausführen lassen, die ein lizenziertes Unternehmen oder ein autorisierter Kundendienstvertreter von Hoymiles installiert (Seite 6).
- Elektrische Installation und Wartung müssen durch lizenzierte Elektriker ausgeführt werden und den örtlichen Normen und Richtlinien entsprechen (Seite 7).
- Den Mikrowechselrichter nicht zerlegen und keine internen Reparaturen vornehmen; das Gerät ist nicht für interne Reparaturen ausgelegt, ein Betrieb nach einem Reparaturversuch oder nach dem Öffnen ist nicht zulässig (Seite 24).
- Der Wechselstromanschluss am Mikrowechselrichter kann nicht ersetzt oder repariert werden; wurde das Kabel beschädigt, ist das Gerät zu entsorgen (Seite 24).
- Wartungsarbeiten nur mit vom Netz getrennter Ausrüstung und abgedeckten oder isolierten Photovoltaikmodulen durchführen; zur Reinigung keine Lappen oder korrosiven Produkte verwenden (Seite 24).
- Elektrische Betriebsmittel, die ihr Lebensende erreicht haben, separat sammeln und an eine zugelassene Recyclinganlage zurückgeben; nicht mehr benötigte Geräte an einen autorisierten Händler oder eine zugelassene Sammel- und Recyclinganlage zurücksenden (Seite 7).
Hinweis: Diese Zusammenfassung gibt die Hinweise der Anleitung gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text. Maßgeblich sind die Kapitel 2, 5 und 6 des Dokuments (Seiten 6 bis 8, 10 bis 11 und 23 bis 24).
Passende Ersatzteile und Zubehör
Am Mikrowechselrichter selbst ist nichts zu tauschen: Das Dokument weist ausdrücklich darauf hin, dass das Gerät nicht für interne Reparaturen ausgelegt ist und dass der Wechselstromanschluss nicht ersetzt werden kann (Seite 24). Ausgetauscht wird daher das komplette Gerät, und für den Austausch hält die Anleitung ein eigenes Vorgehen einschließlich der Umstellung in der Geräteliste bereit (Seite 25). Hinzu kommt Anschluss- und Montagematerial, das nach Kapitel 5.1 nicht im Lieferumfang enthalten ist und separat erworben werden muss (Seite 10). Die folgende Darstellung zeigt die Baugruppen des Geräts und das dokumentierte Zubehör.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Mikrowechselrichter HM-800 | wandelt den Gleichstrom von zwei PV-Modulen in Wechselstrom | Austausch nur als komplettes Gerät, weil interne Reparaturen nicht zulässig sind; Seriennummer des neuen Geräts notieren und die Anlage in der Geräteliste auf „Ersetzen“ umstellen | 24, 25 |
| AC-Endkabel (Buchse), 2 m, 12 AWG | AC-seitiger Anschluss des Wechselrichters im Strang | Nicht im Lieferumfang enthalten und separat zu erwerben | 10 |
| AC-Endkappe, IP67 | Abschluss des freien AC-Anschlusses am Strangende | Nicht im Lieferumfang enthalten; auf die Schutzart IP67 achten | 10 |
| DC-Verlängerungskabel, 1 m | Verbindung zwischen PV-Modul und DC-Eingang des Wechselrichters | Nicht im Lieferumfang enthalten und separat zu erwerben | 10 |
| Schrauben M8 × 25 | Befestigung des Wechselrichters an der Unterkonstruktion | Müssen laut Dokument durch den Installateur beigestellt werden | 10 |
| Hoymiles-DTU | Kommunikation und Überwachung der Anlage | Wird für das Hoymiles-Monitoringsystem benötigt; die notwendigen Informationen stehen in der DTU-Bedienungsanleitung und in der Schnellanleitung zur HMP-Onlineregistrierung | 28, 16 |
| AC-Anschluss (Stecker und Buchse) | Verbindung des Wechselrichters im Strang | Am Gerät vorhanden und nicht ersetzbar; bei beschädigtem Kabel ist das Gerät zu entsorgen | 9, 24 |
| DC-Anschlüsse | Anschluss der PV-Module am Wechselrichter | Pro Eingang darf nur ein PV-Modul angeschlossen werden, keine Batterien oder anderen Stromquellen | 9, 6 |
Die Zuordnung folgt den Kapiteln 5.1 (Seite 10), 5.3 (Seite 11), 6.5 (Seite 25) und 8.4 (Seite 28) der Anleitung. Die genannten Zubehörteile sind nach dem Dokument nicht im Lieferumfang enthalten; Bezeichnungen und Mengen sind so übernommen, wie sie im Dokument stehen. Für Reparaturen sieht das Dokument ausschließlich Originalersatzteile vor (Seite 6). Prüfen Sie vor dem Kauf von Zubehör die Typenbezeichnung auf dem Geräteschild Ihres Wechselrichters.
Herunterladen Handbuch:
Hoymiles HM-800 Bedienungsanleitung
