Das Gigaset CL660HX ist ein DECT-Mobilteil im HX-Format, das sich an Gigaset-Basen ebenso wie an Routern mit DECT-Basisstation betreiben lässt; mitgeliefert werden Mobilteil, Akkudeckel, zwei Akkus und eine Ladeschale mit Steckernetzgerät. Diese Seite fasst die deutsche Bedienungsanleitung zusammen: die technischen Daten des Geräts, die Fragen, die bei Inbetriebnahme und Betrieb am häufigsten auftreten, eine Systematik zur Eingrenzung von Störungen, die Sicherheitshinweise und die Bauteile, die sich überhaupt austauschen lassen. Jede Aussage trägt die Seite, auf der sie in der Anleitung steht, und die Zählung folgt der im Dokument aufgedruckten Seitennummer.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | „CL660 HX“ auf Umschlag und Innentitel. Die Kopfzeile jeder Seite führt „Gigaset CL660HX / LHXG DE-LU de / A31008-M2862-B101-2-19“. Die Bezugsseite der Datei nennt das Gerät „Gigaset CL660HX“. | 1 |
| Geräteart | Universelles Mobilteil für DECT-Basen und Router mit DECT-Basisstation, mit Ladeschale | 2, 9 |
| Lieferumfang | ein Mobilteil, ein Akkudeckel, zwei Akkus, eine Ladeschale mit Steckernetzgerät, eine Bedienungsanleitung | 9 |
| Funkstandards | DECT- und GAP-Standard werden unterstützt; zertifiziert nach CAT-iq 2.0 / 2.1 mit HD-Voice | 52 |
| Funkfrequenzbereich und Kanalzahl | 1880-1900 MHz; 60 Duplexkanäle; Kanalraster 1728 kHz | 52 |
| Sendeleistung | 10 mW mittlere Leistung pro Kanal, 250 mW Pulsleistung | 52 |
| Reichweite | bis zu 50 m in Gebäuden, bis zu 300 m im Freien | 52 |
| Akkus | 2 x AAA NiMH, 1,2 V, 750 mAh | 52 |
| Bereitschaftszeit | 280 Stunden, 180 Stunden ohne Displaybeleuchtung im Ruhezustand | 52 |
| Gesprächszeit | 14 Stunden | 52 |
| Betriebszeit bei 1,5 Stunden Gespräch pro Tag | 130 Stunden, 100 Stunden ohne Displaybeleuchtung im Ruhezustand | 52 |
| Ladezeit in der Ladeschale | 8,5 Stunden | 10, 52 |
| Leistungsaufnahme in der Ladeschale | beim Aufladen ca. 4,50 W, zum Erhalten des Ladezustands ca. 0,30 W | 52 |
| Umgebungsbedingungen im Betrieb | +5 °C bis +45 °C; 20 % bis 75 % relative Luftfeuchtigkeit | 52 |
| Temperaturbereich der Ladeschale | +5 °C bis +45 °C, für den Betrieb in geschlossenen, trockenen Räumen | 9 |
| Lokales Telefonbuch | bis zu 400 Einträge, je Eintrag bis zu drei Rufnummern, Jahrestag mit Signalisierung und VIP-Klingelton; Nummern max. 32 Ziffern, Vor- und Nachname max. 16 Zeichen | 22 |
| Wahlwiederholungsliste | die 20 zuletzt an diesem Mobilteil gewählten Nummern | 19 |
| Kalender | bis zu 30 Termine; die Liste der entgangenen Termine speichert die letzten 10 Einträge | 30, 31 |
| Anschlüsse am Mobilteil | USB-Buchse für ein Mikro-USB-Datenkabel; Headset-Anschluss mit 2,5-mm-Klinkenstecker an der linken Seite | 3, 13 |
| Datenaustausch mit dem PC | über Gigaset QuickSync und USB-Datenkabel; das Mobilteil wird direkt mit dem PC verbunden, nicht über einen USB-Hub | 25, 38 |
| Basen, an denen das Mobilteil angemeldet werden kann | bis zu vier; bei Verbindungsverlust wechselt es auf die Basis mit dem besten Empfang | 11 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | — |
Alle Werte stammen aus dem Kapitel Technische Daten auf den Seiten 52 und 53 sowie aus dem Kapitel Inbetriebnahme auf den Seiten 9 bis 13. Die Betriebszeiten sind ausdrücklich Maximalangaben und hängen von Akkukapazität, Akkualter und Benutzerverhalten ab; die jeweils zweite Zahl gilt für strahlungsfrei eingeschalteten Betrieb ohne Displaybeleuchtung im Ruhezustand. Die Ladezeit von 8,5 Stunden findet sich zusätzlich beim Laden der Akkus auf Seite 10, der Temperaturbereich der Ladeschale beim Anschließen der Ladeschale auf Seite 9.
Hinweis zur Seitenzählung: Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen der im Dokument aufgedruckten Zählung. Die PDF-Datei umfasst 61 Seiten; die gedruckte Nummerierung läuft von 2 bis 60 und stimmt mit der Seitennummer im PDF-Betrachter überein, denn Umschlag vorn und Rückseite tragen keine Nummer. Die Bezugsseite der Datei nennt abweichend 57 Seiten; maßgeblich ist die Zählung im Dokument selbst, die auch dessen eigene Querverweise verwenden.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Welche Akkus gehören in das Gigaset CL660HX?
Zwei wiederaufladbare Akkus der Baugröße AAA in NiMH-Technik mit 1,2 V und 750 mAh (Seite 52). Primärbatterien sind nicht zulässig: Das Dokument weist ausdrücklich darauf hin, nur aufladbare Akkus einzusetzen, die der Spezifikation entsprechen, und verweist für die zugelassenen Akkus auf die Liste im Serviceportal (Seite 7). Vor dem ersten Gebrauch werden die Akkus vollständig geladen, entweder in der Ladeschale oder über ein Standard-USB-Netzteil; vollständig geladen sind sie, wenn das Blitzsymbol im Display erlischt (Seite 10). Die Ladezeit beträgt 8,5 Stunden (Seite 52). Dass sich die Akkus beim Laden erwärmen, ist nach Angabe des Dokuments ungefährlich; die Ladekapazität nimmt technisch bedingt mit der Zeit ab (Seite 10).
Wie melde ich das Mobilteil an einer Basis oder an einem Router an?
Die Anmeldung muss sowohl an der Basis als auch am Mobilteil eingeleitet werden, und beides muss innerhalb von 60 Sekunden erfolgen (Seite 11). An einer Gigaset-Basis wird die Anmelde- und Paging-Taste etwa drei Sekunden lang gedrückt; an einer anderen Basis oder an einem Router richtet sich das Vorgehen nach deren Dokumentation (Seite 11). Am Mobilteil führt der Weg über Einstellungen, dann Anmeldung, dann Mobilteil anmelden; wird eine System-PIN verlangt, ist sie im Lieferzustand von Gigaset-Basen die 0000 (Seite 11). Nach erfolgreicher Anmeldung wechselt das Mobilteil in den Ruhezustand und zeigt seine interne Nummer an, zum Beispiel INT 1; andernfalls wird der Vorgang wiederholt (Seite 11).
An wie vielen Basen kann das Mobilteil betrieben werden?
Ein Mobilteil kann an bis zu vier Basen angemeldet werden. Über Basiswechsel und Basisauswahl lässt sich die aktive Basis umschalten; die Option Beste Basis sorgt dafür, dass das Mobilteil selbst die Basis mit dem besten Empfang auswählt, sobald es die Verbindung zur aktuellen Basis verliert (Seite 11). Wird das Mobilteil von einer Basis abgemeldet und ist es noch an anderen Basen angemeldet, wechselt es ebenfalls auf die Basis mit dem besten Empfang (Seite 11).
Die Anzeige steht in einer fremden Sprache, wie ändere ich sie?
Zuerst die Mitte der Steuer-Taste drücken, dann die Tasten 9 und 5 langsam nacheinander; daraufhin erscheint das Display zur Spracheinstellung mit der aktuell markierten Sprache. Die gewünschte Sprache wird mit der Steuer-Taste angewählt und über die rechte Display-Taste direkt unter dem Display aktiviert (Seite 11). Derselbe Weg ist im Kapitel zum Einstellen des Mobilteils beschrieben, dort für den Fall einer unverständlich eingestellten Sprache (Seite 40). Ist die Anzeige verständlich, führt der reguläre Weg über Einstellungen, dann Sprache, dann Sprache auswählen (Seite 40).
Warum klingelt das Telefon bei manchen Anrufen nicht?
Dafür nennt das Dokument mehrere voneinander unabhängige Ursachen. Der Klingelton lässt sich dauerhaft über die Stern-Taste abschalten, erkennbar am Symbol in der Statuszeile (Seiten 43 und 54). Die Zeitsteuerung für externe Anrufe unterdrückt das Klingeln in einem einstellbaren Zeitraum, im Beispiel von 22:00 bis 07:00 Uhr (Seite 35). Über die Einstellung Anonym.Rufe aus klingelt das Mobilteil bei Anrufen ohne Rufnummernübermittlung nicht (Seite 35). Die Sperrliste wirkt auf die dort eingetragenen Nummern und kann sie stumm schalten oder ganz sperren (Seite 36). Auch Stilles Laden schaltet den Klingelton ab, solange das Mobilteil in der Ladeschale steht, sofern die Basis diese Funktion bereitstellt (Seite 36). Eine Ausnahme gilt für Anrufer, denen im Telefonbuch eine VIP-Gruppe zugewiesen ist: Bei ihnen klingelt das Telefon immer (Seite 35).
Wie sperre ich unerwünschte Anrufer?
Über Einstellungen, dann Telefonie, dann Sperrliste und schließlich Gesperrte Nummern; dort lässt sich mit Neu eine Nummer eingeben und sichern (Seite 36). Nummern können auch direkt aus der Liste der angenommenen oder entgangenen Anrufe übernommen werden, über Optionen und Nr. in Sperrliste (Seite 36). Der Schutzmodus bestimmt die Wirkung: Kein Schutz signalisiert alle Anrufe, Nicht klingeln zeigt den Anruf nur im Display an, und Anrufsperre lässt das Telefon weder klingeln noch den Anruf anzeigen, sodass der Anrufer den Besetztton hört (Seite 36). Für anonyme Anrufe stehen dieselben drei Schutzmodi zur Verfügung; die Einstellung lässt sich dort auch für alle angemeldeten Mobilteile vornehmen, sofern die Basis das unterstützt (Seite 35).
Wie viele Einträge fasst das Telefonbuch, und wie übertrage ich sie?
Das lokale Telefonbuch gilt individuell für das Mobilteil und fasst bis zu 400 Einträge mit Vor- und Nachname, bis zu drei Rufnummern, einem Jahrestag mit Signalisierung und einem VIP-Klingelton; Rufnummern dürfen maximal 32 Ziffern, Namen maximal 16 Zeichen lang sein (Seite 22). Einzelne Einträge oder das gesamte Telefonbuch lassen sich über Optionen, Eintrag senden beziehungsweise Liste senden, an Intern auf ein anderes Mobilteil übertragen (Seite 25). Voraussetzung ist, dass Sender und Empfänger an derselben Basis angemeldet sind; ein externer Anruf unterbricht die Übertragung, Anruferbilder und Sounds werden nicht übertragen, und vom Jahrestag wird nur das Datum übernommen (Seite 24). Die Sortierung lässt sich über Optionen zwischen Nachname zuerst und Vorname zuerst umstellen (Seite 23).
Wie bekomme ich das Telefonbuch auf den PC?
Über das Programm Gigaset QuickSync, das kostenlos unter www.gigaset.com/quicksync angeboten wird (Seiten 25 und 38). Das Mobilteil wird dazu über ein USB-Datenkabel mit dem Rechner verbunden, und zwar direkt und nicht über einen USB-Hub (Seiten 13 und 38). Während der Datenübertragung zeigt das Display Datentransfer läuft an; in dieser Zeit sind keine Eingaben über die Tastatur möglich und ankommende Anrufe werden ignoriert (Seite 38).
Wie aktualisiere ich die Firmware des Mobilteils?
Das Mobilteil unterstützt die Aktualisierung über die DECT-Funkverbindung zur Basis, sofern diese die Funktion ebenfalls unterstützt; ist eine neue Firmware verfügbar, erscheint eine Meldung, die mit Ja bestätigt wird (Seite 46). Manuell führt der Weg über Einstellungen, dann System, dann Geräte-Update und Aktualisieren; die Aktualisierung kann bis zu 30 Minuten dauern, in denen das Mobilteil nur eingeschränkt benutzbar ist (Seite 47). Die installierte Version lässt sich an derselben Stelle über Aktuelle Version anzeigen (Seite 47). Über Gigaset QuickSync und das USB-Datenkabel dauert der Vorgang bis zu 10 Minuten ohne Downloadzeit; währenddessen ist das Display ausgeschaltet und die Nachrichten-Taste sowie die Abheben-Taste blinken, nach Abschluss startet das Telefon automatisch neu (Seite 38).
Was passiert bei Stromausfall oder wenn das Internet ausfällt?
Während eines Stromausfalls lässt sich das Gerät nicht betreiben, und es kann auch kein Notruf abgesetzt werden (Seite 7). Bei einem Ausfall der LAN- oder Internetverbindung stehen Funktionen nicht zur Verfügung, die eine Internetverbindung benötigen, zum Beispiel Internet-Telefonie, Online-Telefonbücher oder das Info Center; ist das Telefon mit einem analogen Festnetzanschluss verbunden, bleibt das Telefonieren möglich (Seite 7). Bei eingeschalteter Tastensperre können auch Notrufnummern nicht gewählt werden (Seiten 7 und 14).
Wie setze ich das Mobilteil zurück, und was bleibt erhalten?
Über Einstellungen, dann System, dann Mobilteil-Reset und die Bestätigung mit Ja werden individuelle Einstellungen und Änderungen zurückgesetzt (Seite 47). Vom Rücksetzen nicht betroffen sind die Anmeldung des Mobilteils an der Basis, Datum und Uhrzeit sowie die Einträge des Telefonbuchs und der Anruflisten (Seite 47).
Wie schließe ich ein Headset an?
Zuerst die Abdeckung an der linken Seite des Mobilteils entfernen, dann das Headset mit dem 2,5-mm-Klinkenstecker anschließen und die Abdeckung nach Gebrauch wieder aufstecken (Seite 13). Die Headset-Lautstärke entspricht der eingestellten Hörer-Lautstärke (Seite 13). Wird eine Sprachlautstärke geändert, gilt die Änderung jeweils für den aktuell verwendeten Modus, also Freisprechen, Hörer oder Headset (Seite 21).
Das Gerät ist mit Flüssigkeit in Kontakt gekommen, was ist zu tun?
Das Dokument beschreibt sechs Schritte: sämtliche Kabel vom Gerät abziehen, die Akkus entnehmen und das Akkufach offen lassen, die Flüssigkeit abtropfen lassen, alle Teile trocken tupfen und das Gerät anschließend mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach und mit der Tastatur nach unten an einem trockenen, warmen Ort lagern, nicht in Mikrowelle oder Backofen. Erst im trockenen Zustand wird das Gerät wieder eingeschaltet (Seite 51). Nach vollständigem Austrocknen ist die Inbetriebnahme nach Angabe des Dokuments in den meisten Fällen wieder möglich (Seite 51).
Funktioniert das Mobilteil auch an Basen anderer Hersteller?
Das HX-Mobilteil lässt sich an vielen verschiedenen DECT-Basen verwenden; an einer Gigaset-Basis steht der volle Funktionsumfang zur Verfügung, an einer IP-fähigen Gigaset-Basis zusätzlich Wideband-Gespräche in hoher Sprachqualität (Seite 2). Die Menüführung ist jedoch basisabhängig: Je nach Anzahl und Art der verfügbaren Funktionen können diese auf oberster Menüebene oder in einem Untermenü liegen, und nicht alle in der Anleitung beschriebenen Funktionen sind in allen Ländern und bei allen Netzanbietern verfügbar (Seiten 4, 15 und 30). Für die Basis oder den Router ist jeweils deren eigene Dokumentation maßgeblich (Seiten 18, 26 und 30).
Fehlercodetabelle
Das Gigaset CL660HX arbeitet nicht mit Nummernfehlercodes. Die Statusleiste zeigt Symbole für Empfangsstärke, Ladezustand des Akkus, ausgeschalteten Klingelton und Tastensperre, und die Display-Symbole beim Signalisieren unterscheiden externen und internen Anruf, Verbindungsaufbau, hergestellte Verbindung sowie den Fall, dass kein Verbindungsaufbau möglich war oder die Verbindung abgebrochen ist (Seiten 54 und 55). Die Codes F01 bis F14 sind eine Diagnose-Systematik dieser Übersicht und stehen nicht auf dem Display des Geräts; sie ordnen den dokumentierten Anzeigen und Verhaltensweisen je eine Prüfreihenfolge zu, damit sich eine Störung in der Servicekommunikation eindeutig beschreiben lässt.
| Code | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F01 | Symbol der Empfangsstärke in roter Darstellung | Keine Verbindung zur Basis | Abstand zur Basis verringern, Aufstellort prüfen, über Basisauswahl auf Beste Basis umschalten | 11, 52, 54 |
| F02 | Nach dem Einschalten erscheint keine interne Nummer, kein INT 1 im Display | Anmeldung an Basis und Mobilteil nicht innerhalb von 60 Sekunden abgeschlossen | Anmeldung wiederholen, dabei beide Geräte in Reichweite halten und das Zeitfenster beachten | 11 |
| F03 | Abfrage nach der System-PIN während der Anmeldung | Die System-PIN der Basis wurde geändert | PIN eingeben; im Lieferzustand von Gigaset-Basen lautet sie 0000 | 11 |
| F04 | Akkusymbol blinkt rot | Akku fast leer, noch rund fünf Minuten Gesprächszeit | Mobilteil in die Ladeschale stellen und laden | 52, 54 |
| F05 | Ladesymbol bleibt aus, das Mobilteil lädt nicht | Falscher Akkutyp, falsche Polung oder verschmutzte Ladekontakte | Akkus entnehmen, Einlegerichtung +/- prüfen, Typ 2 x AAA NiMH sicherstellen, Kontakte säubern und Akkus neu einlegen | 10, 52 |
| F06 | Display bleibt dunkel, keine Reaktion auf Tastendruck | Mobilteil ausgeschaltet, Akku leer oder Tastensperre eingeschaltet | Auflegen- und Ein-/Aus-Taste lang drücken, Mobilteil laden, Tastensperre mit der Raute-Taste lange drücken aufheben | 14, 54 |
| F07 | Klingelton-Symbol dauerhaft in der Statusleiste, das Telefon klingelt nicht | Der Klingelton wurde dauerhaft abgeschaltet | Stern-Taste lang drücken, um den Klingelton wieder einzuschalten | 43, 54 |
| F08 | Das Telefon klingelt nur zu bestimmten Zeiten nicht | Die Zeitsteuerung für externe Anrufe ist aktiv | Zeitraum Nicht klingeln von und Nicht klingeln bis anpassen oder die Zeitsteuerung ausschalten; Einträge mit VIP-Gruppe klingeln unabhängig davon | 35 |
| F09 | Der Anruf erscheint nur im Display, ohne Klingelton | Anonym.Rufe aus, Sperrliste mit dem Schutzmodus Nicht klingeln oder Stilles Laden ist eingeschaltet | Die drei Einstellungen nacheinander prüfen und die nicht gewünschte abschalten | 35, 36 |
| F10 | Der Anrufer hört den Besetztton, der Anruf wird gar nicht angezeigt | Der Schutzmodus Anrufsperre ist aktiv, entweder für anonyme Anrufe oder über die Sperrliste | Schutzmodus auf Nicht klingeln oder Kein Schutz umstellen oder die Nummer aus der Sperrliste entfernen | 35, 36 |
| F11 | Die Nachrichten-Taste blinkt bei neuen Nachrichten nicht | Das Blinken ist für diese Nachrichtenart abgeschaltet | Im Ruhezustand die im Dokument beschriebene Tastenkombination aufrufen, die Nachrichtenart auswählen und das Blinken wieder einschalten | 29 |
| F12 | Tasten reagieren nicht, Tastensperre-Symbol im Display | Tastensperre von Hand eingeschaltet oder automatische Tastensperre nach etwa 15 Sekunden Ruhezustand | Raute-Taste lang drücken; die automatische Tastensperre im Menü Display und Tastatur abschalten | 14, 42, 54 |
| F13 | Während des Datentransfers bricht die Verbindung zum PC ab | Das Mobilteil hängt an einem USB-Hub oder das Datenkabel ist unterbrochen | Mobilteil direkt mit dem PC verbinden, ohne USB-Hub, und den Vorgang wiederholen | 13, 38 |
| F14 | Das Firmware-Update schlägt fehl, das Telefon arbeitet danach nicht mehr ordnungsgemäß | Die Update-Prozedur wurde abgebrochen; bei mehrfachem Fehlschlag ist ein Notfall-Update nötig | QuickSync beenden, USB-Datenkabel abziehen, Akku entnehmen und wieder einsetzen; bei wiederholtem Fehlschlag das Notfall-Update nach der Beschreibung im Dokument durchführen | 39 |
Die Codes F01 bis F14 sind keine Herstellernummern, sondern die Diagnose-Systematik dieser Übersicht; im Display des Gigaset CL660HX erscheinen Symbole und Klartextmeldungen. Grundlage der Zuordnung sind die Kapitel Inbetriebnahme (Seiten 9 bis 13), Telefon kennen lernen (Seiten 14 bis 17), Schutz vor unerwünschten Anrufen (Seiten 35 und 36), Display-Symbole (Seiten 54 und 55) sowie Zusatzfunktionen über das PC-Interface (Seiten 38 und 39). Eine eigene Störungstabelle enthält die Anleitung nicht.
Fehlerbaum
Bei diesem Mobilteil führen vier Wege zum Ziel: ein Gerät, das sich nicht einschalten lässt, ein Telefon, das einen Anruf nicht signalisiert, ein Mobilteil ohne Verbindung zur Basis und ein fehlgeschlagener Datenaustausch mit dem Rechner. Der folgende Baum zeigt, welcher Weg zuerst zu prüfen ist, und die anschließende Reihenfolge führt durch dieselben Schritte.
Ablauf der Störungssuche
- Umfang eingrenzen: Betrifft die Störung nur ein Mobilteil oder alle Geräte an derselben Basis? Ein einzelnes Mobilteil deutet auf Akku, Anmeldung oder Signalisierung, alle Geräte auf die Basis oder die Leitung (Seite 11).
- Anzeige lesen: Die Symbole der Statusleiste benennen den Zustand genauer als der erste Eindruck. Rot dargestellte Empfangsstärke bedeutet keine Verbindung zur Basis, Akkusymbol und Klingelton-Symbol zeigen Ladezustand und Signalisierung, das Tastensperre-Symbol erklärt, warum Tasten nicht reagieren (Seite 54).
- Stromversorgung und Akkus prüfen: Steckernetzgerät der Ladeschale, Sitz der Akkus und Einlegerichtung im Akkufach kontrollieren; die Akkus vor der ersten Benutzung vollständig laden und darauf achten, dass nur der vorgesehene Typ 2 x AAA NiMH verwendet wird (Seiten 9 und 10).
- Funkstrecke prüfen: Mobilteil in die unmittelbare Nähe der Basis bringen. Tritt die Störung dort nicht mehr auf, liegt es an der Reichweite, die im Gebäude bis zu 50 m und im Freien bis zu 300 m beträgt, oder an störenden Aufstellorten (Seiten 11 und 52).
- Anmeldung prüfen: Die Anmeldung muss an der Basis und am Mobilteil eingeleitet werden, beides innerhalb von 60 Sekunden; nach dem Erfolg zeigt das Display die interne Nummer an (Seite 11).
- Signalisierung prüfen: Klingelton über die Stern-Taste, Zeitsteuerung, Anonym.Rufe aus, Sperrliste und Stilles Laden sind fünf voneinander unabhängige Schalter, die einen Anruf stumm lassen können; Einträge mit VIP-Gruppe klingeln immer (Seiten 35, 36 und 43).
- Einstellungen zurücksetzen: Der Mobilteil-Reset stellt die individuellen Einstellungen wieder her; Anmeldung, Datum und Uhrzeit sowie Telefonbuch- und Anruflisteneinträge bleiben dabei erhalten (Seite 47).
- Software prüfen: Die installierte Firmware-Version über Einstellungen, System und Geräte-Update anzeigen lassen und dort auch manuell aktualisieren; alternativ über Gigaset QuickSync und das USB-Datenkabel (Seiten 38 und 47).
- Grenze der Selbsthilfe: Schlägt ein Firmware-Update wiederholt fehl, beschreibt das Dokument ein Notfall-Update mit gleichzeitig gedrückten Tasten beim Einlegen des Akkus; eigene Bilder und Sounds sollten vorher auf dem PC gesichert werden, weil ein Notfall-Update sie löscht (Seite 39).
Quellen der Reihenfolge sind die Kapitel Inbetriebnahme (Seiten 9 bis 13), Telefon kennen lernen (Seiten 14 bis 17), Lokaler Anrufbeantworter (Seite 18), Schutz vor unerwünschten Anrufen (Seiten 35 und 36), Zusatzfunktionen über das PC-Interface (Seiten 38 und 39), Mobilteil einstellen (Seiten 40 bis 47) und Display-Symbole (Seiten 54 und 55). Sonderfall: Das Dokument beschreibt den Notfall-Update-Weg mit zwei Tasten, die beim Einlegen des Akkus gleichzeitig gedrückt gehalten werden; die zugehörigen Tastensymbole stehen im Abschnitt Vorgehen im Fehlerfall auf Seite 39 im Dokument.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Die folgenden fünf Schritte führen vom beobachteten Verhalten zur konkreten Maßnahme. Jeder Schritt ist eine Frage mit zwei oder drei Zweigen; die Lösung nennt jeweils die Seite im Dokument.
Schritt 1: Lässt sich das Mobilteil überhaupt einschalten?
Nein, das Display bleibt dunkel. Zuerst die Auflegen- und Ein-/Aus-Taste lange drücken, denn das Mobilteil wird über die lange Betätigung dieser Taste eingeschaltet oder ausgeschaltet (Seite 14). Bleibt die Anzeige danach weiter dunkel, die Akkus entnehmen, die Einlegerichtung +/- prüfen und die Akkus erneut einsetzen; das Mobilteil anschließend in die Ladeschale stellen und vollständig laden (Seite 10).
Ja, aber die Tasten reagieren nicht. Dann ist die Tastensperre eingeschaltet. Sie wird aufgehoben, indem die Raute-Taste lange gedrückt wird; im Display verschwindet daraufhin das Sperrsymbol (Seiten 14 und 54). Soll das Mobilteil sich nicht automatisch sperren, lässt sich die automatische Tastensperre im Menü Display und Tastatur abschalten (Seite 42).
Schritt 2: Besteht eine Verbindung zur Basis?
Nein, die Empfangsstärke wird rot dargestellt oder es fehlt die interne Nummer. Eine rote Empfangsstärke bedeutet keine Verbindung zur Basis (Seite 54). Zuerst den Abstand zur Basis verringern. Bleibt die Anzeige gleich, das Mobilteil neu anmelden: an der Gigaset-Basis die Anmelde- und Paging-Taste etwa drei Sekunden halten, am Mobilteil über Einstellungen, Anmeldung und Mobilteil anmelden den Vorgang starten und die System-PIN eingeben; beides muss innerhalb von 60 Sekunden geschehen (Seite 11).
Ja, aber die Verbindung bricht ab, sobald ich mich entferne. Dann ist die Funkstrecke die Ursache. Über Basiswechsel und Basisauswahl auf Beste Basis umschalten; damit wählt das Mobilteil selbst die Basis mit dem besten Empfang, sobald es die Verbindung zur aktuellen Basis verliert (Seite 11). Zur Orientierung: Im Gebäude sind bis zu 50 m, im Freien bis zu 300 m angegeben (Seite 52).
Schritt 3: Klingelt das Telefon bei einem eingehenden Anruf nicht?
Nein, es klingelt überhaupt nicht mehr. Zuerst prüfen, ob das Klingelton-Symbol dauerhaft in der Statusleiste steht; dann die Stern-Taste lange drücken, um den Klingelton wieder einzuschalten (Seiten 43 und 54). Ebenso prüfen, ob Stilles Laden eingeschaltet ist, das den Klingelton in der Ladeschale abschaltet (Seite 36).
Das Telefon klingelt nur zu bestimmten Zeiten oder nur bei bestimmten Anrufern nicht. Dann liegen Zeitsteuerung, anonyme Anrufe oder Sperrliste vor: Die Zeitsteuerung wirkt auf einen einstellbaren Zeitraum, Anonym.Rufe aus betrifft Anrufe ohne Rufnummernübermittlung, und die Sperrliste wirkt auf die dort eingetragenen Nummern mit den Schutzmodi Nicht klingeln oder Anrufsperre (Seiten 35 und 36).
Der Anruf wird nur im Display angezeigt, der Anrufer hört aber nichts Auffälliges. Das entspricht dem Schutzmodus Nicht klingeln. Soll der Anruf wieder signalisiert werden, den Schutzmodus auf Kein Schutz umstellen (Seiten 35 und 36).
Schritt 4: Klappt der Datenaustausch mit dem PC oder ein Firmware-Update?
Nein, der Transfer bricht ab. Das Mobilteil direkt mit dem Rechner verbinden und nicht über einen USB-Hub; das gilt sowohl für das Telefonbuch über Gigaset QuickSync als auch für das Firmware-Update (Seiten 13 und 38). Während des Transfers zeigt das Display Datentransfer läuft an, Eingaben sind dann nicht möglich und ankommende Anrufe werden ignoriert (Seite 38).
Das Update ist abgebrochen und das Telefon arbeitet nicht mehr richtig. Das Programm Gigaset QuickSync am PC beenden, das USB-Datenkabel entfernen, den Akku entnehmen und wieder einsetzen und das Update erneut starten (Seite 39).
Das Update schlägt auch beim zweiten Versuch fehl. Dann das im Dokument beschriebene Notfall-Update durchführen; eigene Bilder und Sounds vorher auf dem PC sichern, weil sie bei diesem Vorgang gelöscht werden (Seite 39).
Schritt 5: Ist das Gerät beschädigt oder mit Flüssigkeit in Kontakt gekommen?
Das Gerät ist mit Flüssigkeit in Kontakt gekommen. Sämtliche Kabel abziehen, die Akkus entnehmen und das Akkufach offen lassen, die Flüssigkeit abtropfen lassen, alle Teile trocken tupfen und das Gerät mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach und mit der Tastatur nach unten an einem trockenen, warmen Ort lagern, nicht in einer Mikrowelle oder im Backofen. Erst im trockenen Zustand wieder einschalten (Seite 51).
Das Display ist gesprungen oder zerbrochen. Das Gerät in diesem Zustand nicht weiterverwenden, weil gebrochenes Glas oder Kunststoff Verletzungen an Händen und Gesicht verursachen kann; das Gerät vom Service reparieren lassen (Seite 7).
Das Gerät funktioniert nicht mehr, ohne dass eine dieser Ursachen vorliegt. Dann Nutzungsdaten notieren, das Mobilteil ausschalten und das Steckernetzgerät der Ladeschale vom Stromnetz trennen, bevor der Kundendienst kontaktiert wird.
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Mobilteil ausschalten und das Steckernetzgerät der Ladeschale vom Stromnetz trennen. Die Anleitung nennt als Kundenservice für Deutschland die Service-Hotline 02871 / 912 912 und für Luxemburg (+352) 8002 3811 und bittet darum, den Kaufbeleg bereitzuhalten (Seite 48). Für Fragen zum DSL- und VoIP-Zugang verweist das Dokument auf den jeweiligen Dienstanbieter (Seite 48).
Eine eigene Störungstabelle führt die Anleitung nicht. Diese Schrittfolge stützt sich auf die Kapitel Inbetriebnahme (Seiten 9 bis 13), Telefon bedienen und Telefon kennen lernen (Seiten 14 bis 17), Schutz vor unerwünschten Anrufen (Seiten 35 und 36), Zusatzfunktionen über das PC-Interface (Seiten 38 und 39), Mobilteil einstellen (Seiten 40 bis 47), die Herstellerhinweise (Seiten 50 und 51) und die Display-Symbole (Seiten 54 und 55).
Sicherheitshinweise
Die folgenden Hinweise fassen das Kapitel Sicherheitshinweise (Seiten 7 und 8) sowie die Abschnitte Umwelt, Pflege und Kontakt mit Flüssigkeit (Seite 51) zusammen und geben sie gekürzt wieder.
Notruf, Stromversorgung und Netzanschluss
- Das Gerät lässt sich während eines Stromausfalls nicht betreiben, und es kann auch kein Notruf abgesetzt werden (Seite 7).
- Bei eingeschalteter Tastensperre können auch Notrufnummern nicht gewählt werden (Seiten 7 und 14).
- Bei einem Ausfall der LAN- oder Internetverbindung stehen Funktionen, die eine Internetverbindung benötigen, nicht zur Verfügung, zum Beispiel Internet-Telefonie, Online-Telefonbücher oder das Info Center. An einem analogen Festnetzanschluss bleibt das Telefonieren möglich (Seite 7).
- Ausschließlich das auf den Geräten angegebene Steckernetzgerät verwenden (Seite 7).
- Während des Ladens muss die Steckdose leicht zugänglich sein (Seite 7).
- Die Ladeschale ist für den Betrieb in geschlossenen, trockenen Räumen mit einem Temperaturbereich von +5 °C bis +45 °C ausgelegt; das Telefon keinen Wärmequellen, keiner direkten Sonneneinstrahlung und keinen anderen elektrischen Geräten aussetzen sowie vor Nässe, Staub, aggressiven Flüssigkeiten und Dämpfen schützen (Seite 9).
Betrieb, Akkus und Umgebung
- Nur aufladbare Akkus einlegen, die der Spezifikation entsprechen; das Dokument verweist für die zugelassenen Akkus auf die Liste im Serviceportal. Erkennbar beschädigte Akkus müssen ausgetauscht werden (Seite 7).
- Das Mobilteil darf nur mit geschlossenem Akkudeckel betrieben werden; die Akkus dürfen nicht durch Gegenstände im Akkufach kurzgeschlossen werden (Seite 7).
- Nur aufladbare Akkus verwenden, da sonst erhebliche Gesundheits- und Sachschäden nicht auszuschließen sind; der Mantel der Akkus könnte zerstört werden oder die Akkus könnten explodieren (Seite 10).
- Die Geräte nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen nutzen, zum Beispiel in Lackierereien (Seite 7).
- Die Geräte sind nicht spritzwassergeschützt und deshalb nicht in Feuchträumen wie Bädern oder Duschräumen aufzustellen (Seite 7).
- Die Gerätefüße hinterlassen nach Angabe des Dokuments normalerweise keine Spuren auf der Aufstellfläche; wegen der Vielfalt der bei Möbeln verwendeten Lacke und Polituren lassen sich Spuren beim Kontakt jedoch nicht ausschließen (Seite 9).
Kinder, medizinische Geräte und Gehörschutz
- Kleine Zellen und Batterien, die verschluckt werden könnten, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Verschlucken kann zu Verbrennungen, Perforation von Weichgewebe und Tod führen; schwere Verbrennungen können innerhalb von zwei Stunden nach dem Verschlucken auftreten. Im Fall des Verschluckens ist sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen (Seite 8).
- Medizinische Geräte können in ihrer Funktion beeinflusst werden; die technischen Bedingungen des jeweiligen Umfelds beachten und sich bei Geräten wie einem Herzschrittmacher beim Hersteller informieren (Seite 8).
- Das Mobilteil nicht mit der Geräterückseite an das Ohr halten, während es klingelt oder während die Freisprechfunktion eingeschaltet ist; anderenfalls sind schwerwiegende, dauerhafte Gehörschäden möglich (Seite 7).
- Das Telefon kann in analogen Hörgeräten Störgeräusche wie einen Brummton oder Pfeifton verursachen oder diese übersteuern; bei Problemen den Hörgeräteakustiker kontaktieren (Seite 7).
Defekt, Display, Reinigung und Entsorgung
- Das Gerät nicht verwenden, wenn das Display gesprungen oder zerbrochen ist; gebrochenes Glas oder Kunststoff kann Verletzungen verursachen, das Gerät gehört in den Service (Seite 7).
- Defekte Geräte außer Betrieb nehmen oder vom Service reparieren lassen, da sie gegebenenfalls andere Funkdienste stören könnten (Seite 7).
- Das Gerät mit einem feuchten Tuch oder einem Antistatiktuch abwischen. Keine Lösungsmittel und keine Mikrofasertücher verwenden und niemals ein trockenes Tuch benutzen, weil die Gefahr der statischen Aufladung besteht (Seite 51).
- Beeinträchtigungen von Hochglanzoberflächen lassen sich nach Angabe des Dokuments vorsichtig mit Display-Polituren von Mobiltelefonen beseitigen (Seite 51).
- Akkus gehören nicht in den Hausmüll; sie sind nach den örtlichen Beseitigungsbestimmungen zu entsorgen. Alle Elektro- und Elektronikgeräte sind getrennt vom allgemeinen Hausmüll über dafür vorgesehene Stellen zu entsorgen (Seite 51).
- Nach Kontakt mit Flüssigkeit: Kabel abziehen, Akkus entnehmen und das Akkufach offen lassen, abtropfen lassen, alle Teile trocken tupfen, mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach und Tastatur nach unten an einem trockenen, warmen Ort lagern und das Gerät erst in trockenem Zustand wieder einschalten (Seite 51).
Hinweis: Diese Übersicht gibt die Hinweise gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text. Maßgeblich sind die Angaben in der Bedienungsanleitung zu Ihrem Gerät, insbesondere das Kapitel Sicherheitshinweise auf den Seiten 7 und 8.
Passende Ersatzteile und Zubehör
An einem HX-Mobilteil sind nur wenige Teile überhaupt austauschbar: die Akkus, der Akkudeckel, das Steckernetzgerät der Ladeschale, ein Headset und das USB-Datenkabel. Die folgende Darstellung zeigt die Baugruppen von Mobilteil und Ladeschale und benennt, worauf beim Nachkauf zu achten ist.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Akkus, 2 x AAA NiMH | Stromversorgung des Mobilteils; Ladezeit in der Ladeschale 8,5 Stunden | 1,2 V und 750 mAh; ausschließlich aufladbare Zellen, die der Spezifikation entsprechen. Das Dokument verweist für die zugelassenen Akkus auf die Liste im Serviceportal. | 10, 52 |
| Akkudeckel | Halterung der Akkus im Mobilteil | Muss zur Gehäuseform des Mobilteils passen. Das Mobilteil darf nur mit geschlossenem Deckel betrieben werden. | 7, 9 |
| Steckernetzgerät der Ladeschale | Stromversorgung der Ladeschale | Ausschließlich das auf den Geräten angegebene Steckernetzgerät verwenden; die Steckdose während des Ladens leicht zugänglich halten. | 7, 9 |
| Ladeschale | Laden des Mobilteils und Auslösen der automatischen Rufannahme beim Herausnehmen | Im Lieferumfang enthalten; für geschlossene, trockene Räume von +5 °C bis +45 °C ausgelegt; Ladekontakte frei halten. | 9, 42, 52 |
| Headset mit 2,5-mm-Klinkenstecker | Telefonieren ohne Auflage am Ohr, Gesprächsannahme am Headset | Anschluss an der linken Seite des Mobilteils unter der Abdeckung; die Headset-Lautstärke folgt der Hörer-Lautstärke. | 13, 20 |
| USB-Datenkabel mit Mikro-USB-Stecker | Datenaustausch mit dem PC, Übertragen von Bildern und Sounds, Firmware-Update über Gigaset QuickSync | Mobilteil direkt mit dem PC verbinden, nicht über einen USB-Hub; Gigaset QuickSync vorher installieren. | 13, 25, 38 |
| Zusätzliches Mobilteil derselben Baureihe | Zweites Telefon an derselben Basis, interne Gespräche und Übertragen von Telefonbucheinträgen | DECT- und GAP-Unterstützung; das Mobilteil lässt sich an bis zu vier Basen anmelden. Anmeldefenster von 60 Sekunden beachten. | 11, 24, 52 |
Zuordnung der Teile nach den Kapiteln Inbetriebnahme (Seiten 9 bis 13), Telefonieren (Seiten 19 bis 21), Telefonbücher (Seiten 22 bis 26), Mobilteil einstellen (Seiten 40 bis 47) und Technische Daten (Seite 52). Eine Zubehörliste mit Bestellnummern enthält die Anleitung nicht; sie verweist für zugelassene Akkus auf das Serviceportal und nennt Gigaset QuickSync als kostenlosen Download. Prüfen Sie vor dem Kauf die Typenbezeichnung Ihres Mobilteils und vergleichen Sie die Angaben mit dem Gerät.
Die deutsche Bedienungsanleitung zum Gigaset CL660HX liegt als PDF-Datei mit 61 Seiten bereit. Sie enthält die Kapitel Übersicht, Darstellung in der Bedienungsanleitung, Sicherheitshinweise, Inbetriebnahme, Telefon bedienen mit den Abschnitten Telefon kennen lernen und Lokaler Anrufbeantworter, Telefonieren, Telefonbücher, Anruflisten, Nachrichtenlisten, Weitere Funktionen mit Kalender, Wecker, Babyphone, Schutz vor unerwünschten Anrufen, Media-Pool und Zusatzfunktionen über das PC-Interface, Mobilteil einstellen sowie den Anhang mit Kundenservice, Herstellerhinweisen, Technischen Daten, Display-Symbolen und Index. Im Dokument selbst heißt das Gerät auf Umschlag und Innentitel „CL660 HX“, während die Bezugsseite der Datei „Gigaset CL660HX“ nennt; gleichen Sie diese beiden Schreibweisen mit der Typenbezeichnung Ihres Mobilteils ab, bevor Sie die Datei zuordnen.
