Siemens WT46W261 Bedienungsanleitung

Der Siemens WT46W261 ist ein Trockner mit Wärmepumpentechnologie, der die Wäsche bei schonenden Temperaturen trocknet und das Kondenswasser in einem Behälter sammelt. Diese Seite fasst das deutschsprachige Merkblatt zusammen, das dem Gerät beiliegt, und ordnet jede Aussage einer Seite der Datei zu. Das Dokument ist eine Kurzanleitung für den ersten Gebrauch und kein vollständiges Handbuch: Es behandelt die Restfeuchte der Wäsche, die Pflege der Flusensiebe und des Kondenswasser-Behälters, die Anzeigen im Display und die normalen Betriebsgeräusche. Für Programmübersicht, Aufstellung und die vollständige Fehlerbehebung verweist es auf die ausführliche Gebrauchs-, Aufstell- und Pflegeanleitung, die nicht Teil dieser Datei ist. Alle Seitenangaben hier beziehen sich auf die zwei PDF-Seiten der vorliegenden Datei.

Technische Daten

Merkmal Wert Seite
TypenbezeichnungDas Merkblatt selbst nennt weder eine Marke noch eine Modellnummer; es trägt nur die Gerätebezeichnung „Trockner“ und die Sprachkennzeichnung „de“. Die Bezugsseite der Datei nennt das Gerät Siemens WT46W261. Vor der Bestellung ist die Typenbezeichnung am Geräteschild abzugleichen.1
Art des DokumentsMerkblatt für den ersten Gebrauch mit einer kurzen Übersicht zu wichtigen Informationen und Neuerungen, kein vollständiges Handbuch1
Umfang der Dateizwei Seiten, die zusammen ein gefaltetes Beiblatt bilden; Seite 1 links mit den Themen Restfeuchte und Pflege, Seite 2 rechts mit den Hinweisen und der Geräuschübersicht1, 2
GerätebauartTrockner mit Wärmepumpentechnologie; das Dokument nennt einen Kompressor, einen Ventilator zur Kühlung des Kompressors und einen automatisch gespülten Wärmetauscher1, 2
Spracheausschließlich Deutsch1, 2
Dokumentkennung9207 / 9000677060, zusätzlich als Strichcode mit der Nummer 677060 aufgedruckt1
Flusensiebemehrere Siebe, die den Luftstrom führen; nach jedem Trocknen zu reinigen und regelmäßig unter fließendem Wasser abzuspülen1
Kondenswasser-BehälterBehälter mit eigenem Sieb; nach jedem Trocknungsprogramm zu leeren, das Sieb unter fließendem Wasser oder in der Spülmaschine zu reinigen1
RestlaufanzeigeAnzeige „Fertig in“ im Display; zeigt zunächst die voraussichtliche Dauer für die maximale Beladung und wird von der Sensorik an die tatsächliche Beladung angepasst2
Anzeige der Wärmetauscherreinigung„cln“ (Clean) oder „Wärmetauscher wird gespült“ während der automatischen Reinigung2
Bedienungsensitive Tasten, für die eine leichte Berührung genügt; nach jeder Auswahl loslassen, damit der Sensor die Taste neu erkennt, und die Tastenquittierung abwarten2
Automatische Wärmetauscherreinigungläuft selbsttätig während des Programms; damit sie vollständig abläuft, muss danach immer ein Programm bis zum Ende fortgesetzt werden2
Maximale Beladungsmengeim Merkblatt nicht als Zahlenwert angegeben; das Dokument verweist auf die maximale Beladungsmenge im Kapitel „Hinweise zur Wäsche“ der Gebrauchsanleitung1, 2
Anschlusswerte, Abmessungen und Verbrauchim Merkblatt nicht enthalten; ebenso fehlen Angaben zu Gewicht, Spannung, Leistungsaufnahme, Energieverbrauch, Trommelvolumen und zur Programmübersicht1, 2
Kompatible GeräteJedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.ohne

Alle Werte stammen aus den beiden Seiten der vorliegenden Datei: Seite 1 links mit „Das Wichtigste vorab“, „Restfeuchte der Wäsche“ und „Nach jedem Trocknen“, Seite 2 rechts mit „Hinweise“ und „Normale Geräuschbildung im Betrieb“. Wichtig für die Einordnung: Dieses Dokument ist ein Merkblatt beziehungsweise eine Kurzanleitung für den ersten Gebrauch und kein vollständiges Handbuch. Es nennt weder Marke noch Modellnummer und gibt keine Abmessungen, kein Gewicht, keine Beladungsmenge in Kilogramm, keine Anschlussspannung, keine Leistungsaufnahme und keinen Energieverbrauch an; diese Werte stehen laut Dokument in der ausführlichen Gebrauchs-, Aufstell- und Pflegeanleitung, die nicht Teil dieser Datei ist. Auch eine Programmübersicht und eine Fehlerliste enthält das Merkblatt nicht; es verweist dafür auf die Kapitel „Was tun wenn…“ und „Kundendienst“ der Gebrauchsanleitung.

Hinweis zur Seitenzählung: Die beiden Seiten dieser Datei tragen keine aufgedruckte Seitenzahl; die einzige Ziffernfolge auf Seite 1 ist die Dokumentkennung 9207 / 9000677060. Alle Seitenangaben auf dieser Seite bezeichnen deshalb die PDF-Seiten der Datei selbst: PDF-Seite 1 ist die linke Hälfte des gefalteten Beiblatts mit „Das Wichtigste vorab“, „Restfeuchte der Wäsche“ und „Nach jedem Trocknen“, PDF-Seite 2 ist die rechte Hälfte mit „Hinweise“ und „Normale Geräuschbildung im Betrieb“. Um eine bestimmte Stelle im Viewer zu finden, ist die Textsuche der schnellste Weg.

Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.

Häufige Fragen

Was für ein Dokument liegt dem Trockner bei?

Beigelegt ist ein Merkblatt, das vor dem ersten Gebrauch eine kurze Übersicht zu wichtigen Informationen und Neuerungen gibt. Es umfasst zwei Seiten und behandelt die Restfeuchte der Wäsche, die Pflege von Flusensieben und Kondenswasser-Behälter, ausgewählte Hinweise zur Bedienung, die Anzeigen im Display und die normalen Betriebsgeräusche. Ein vollständiges Handbuch mit Programmübersicht und Aufstellanleitung ist es nicht (Seite 1, Seite 2).

Für welches Gerät gilt das Merkblatt?

Im Dokument selbst steht nur die Gerätebezeichnung „Trockner“ und die Sprachkennzeichnung „de“; Marke und Modellnummer werden nicht genannt. Die Bezugsseite der Datei nennt das Gerät Siemens WT46W261. Weil das Merkblatt keine Typenbezeichnung führt, ist vor dem Kauf das Geräteschild am Gerät abzugleichen (Seite 1).

Warum fühlt sich die Wäsche nach dem Trocknen feucht an?

Warme Wäsche fühlt sich feuchter an, als sie tatsächlich ist. Wird Ihrer Meinung nach die Wäsche etwas zu feucht, empfiehlt das Dokument die Feinjustierung des Trocknungsergebnisses; die Anweisung zur Einstellung der Trockenziele steht im Kapitel „Feinjustierung des Trocknungsergebnisses“ beziehungsweise „Trockenziel anpassen“ der Gebrauchsanleitung (Seite 1).

Warum ist die Wäsche nicht gleichmäßig trocken?

Beim gemeinsamen Trocknen von dünnen und dicken oder mehrlagigen Textilien werden diese unterschiedlich trocken. Für ein gleichmäßiges Ergebnis rät das Dokument, die Wäsche nach Gewebeart und Struktur zu sortieren und gegebenenfalls ein Zeitprogramm zum Nachtrocknen zu wählen (Seite 1).

Was bedeutet es, wenn die Wäsche noch merklich feucht ist?

Dann wurde die Trocknung möglicherweise durch eine Serviceanzeige unterbrochen, etwa „Behälter entleeren“ beziehungsweise „Bitte den Kondenswasser-Behälter leeren“ oder „Flusensiebe reinigen“ beziehungsweise „Bitte Flusensiebe reinigen“. In diesem Fall die Störung beheben und das Programm fortsetzen; Einzelheiten nennt das Kapitel „Was tun wenn…“ der Gebrauchsanleitung (Seite 1).

Wie oft müssen die Flusensiebe gereinigt werden?

Flusen und Haare aus der Wäsche werden im Flusensieb aufgefangen. Ein verstopftes oder nicht vollständig gereinigtes Sieb mindert den Luftstrom, sodass der Trockner nicht seine volle Leistungsfähigkeit erreicht. Deshalb sind die Flusensiebe nach jedem Trocknen zu reinigen und regelmäßig unter fließendem Wasser abzuspülen und sorgfältig abzutrocknen (Seite 1).

Wie oft muss der Kondenswasser-Behälter geleert werden?

Der Kondenswasser-Behälter ist nach jedem Trocknungsprogramm zu entleeren, weil sonst unter Umständen das nächste Programm abgebrochen wird, sobald der Behälter voll ist. Zusätzlich ist das Sieb im Kondenswasser-Behälter regelmäßig unter fließendem Wasser oder in der Spülmaschine zu reinigen. Flusensiebe und Kondenswasser-Behälter müssen grundsätzlich nach jedem Trocknen gereinigt beziehungsweise geleert werden (Seite 1).

Was bedeutet die Anzeige „cln“ oder „Wärmetauscher wird gespült“?

Während der automatischen Reinigung steht in der Anzeige „cln“ (Clean) oder „Wärmetauscher wird gespült“. Das ist kein Fehler, sondern der laufende Spülvorgang des Wärmetauschers. Der Start dieser Reinigung verursacht ein Klicken, währenddessen ist ein Wasserrauschen zu hören (Seite 2).

Warum springt die Anzeige „Fertig in“?

Bei der Anwahl eines Programms wird die voraussichtliche Trocknungsdauer für die maximale Beladung angezeigt. Während des Trocknens erkennt die Sensorik die tatsächliche Beladung und deren Feuchtigkeit und korrigiert die Programmdauer; sichtbar wird das durch Zeitsprünge der Anzeige „Fertig in“ im Display (Seite 2).

Welche Geräusche sind beim Trocknen normal?

Das Dokument nennt sechs normale Geräusche: Brummen und Surren vom Kompressor und dem kühlenden Ventilator, Klicken und Rauschen von der automatischen Wärmetauscherreinigung, Pumpen vom Fördern des Kondenswassers in den Behälter sowie Klappern durch die Bewegung der Wäsche. Nach dem Trocknen entstehen durch Kompressor, Pumpe und das Bewegen der Wäsche ganz normale Geräusche (Seite 2).

Wodurch entsteht das Klappern im Betrieb?

Klappergeräusche sind durch das Bewegen der Wäsche möglich, wenn harte Teile wie Knöpfe, Reißverschlüsse, Schnallen oder ähnliches vorhanden sind. Deshalb sind vor dem Einfüllen der Wäsche alle Gegenstände, insbesondere Feuerzeuge, Metallteile oder Ähnliches, aus den Taschen zu entfernen (Seite 2).

Was passiert, wenn ein Programm vorzeitig abgebrochen wird?

Der Trocknungsvorgang kann zum Nachlegen oder Entnehmen von Wäsche beziehungsweise für Programmänderungen für kurze Zeit unterbrochen werden; die Anzeige „Fertig in“ wird je nach Modell zurückgesetzt und neu gestartet oder angehalten und nach einiger Zeit korrigiert. Zur Sicherstellung der automatischen Wärmetauscherreinigung muss danach immer ein Programm bis zum Ende fortgesetzt werden. Das Dokument bittet ausdrücklich darum, keine Trocknung vor einem automatischen Programmende abzubrechen (Seite 2).

Wie werden die Tasten am Trockner bedient?

Die Tasten sind sensitiv, leichte Berührungen genügen. Soll eine Taste mehrfach angewählt werden, insbesondere beim Einstellen der Optionen, muss sie zur Aktivierung des Sensors nach jeder Auswahl losgelassen werden. Grundsätzlich erfolgt bei jeder Auswahl eine Tastenquittierung (Seite 2).

Was darf nicht mit den Oberflächen des Trockners in Berührung kommen?

Reinigungsmittel und Mittel zur Vorbehandlung von Wäsche, zum Beispiel Fleckenmittel oder Vorwaschspray, dürfen nicht mit den Oberflächen des Trockners in Berührung kommen. Sprühnebelreste und andere Rückstände oder Tropfen sind sofort mit einem feuchten Tuch abzuwischen; weitere Hinweise stehen im Kapitel „Pflege und Reinigung“ der Gebrauchsanleitung (Seite 2).

Fehlercodetabelle

Das Merkblatt des Siemens WT46W261 führt keine Fehlernummern. Das Gerät meldet Zustände im Klartext oder über eine Serviceanzeige: dokumentiert sind „Behälter entleeren“ beziehungsweise „Bitte den Kondenswasser-Behälter leeren“, „Flusensiebe reinigen“ beziehungsweise „Bitte Flusensiebe reinigen“, die Anzeige „cln“ (Clean) beziehungsweise „Wärmetauscher wird gespült“ sowie „Fertig in“ im Display. Die Codes F01 bis F14 in der ersten Spalte sind deshalb die Diagnose-Systematik dieser Seite und stehen so nicht auf dem Display; die Spalte „Anzeige am Gerät“ nennt jeweils den Wortlaut oder das Geräusch, das das Dokument beschreibt. Grundlage sind die Abschnitte „Restfeuchte der Wäsche“, „Nach jedem Trocknen“, „Hinweise“ und „Normale Geräuschbildung im Betrieb“ auf den Seiten 1 und 2. Das Merkblatt enthält keine eigene Fehlerliste; es verweist auf das Kapitel „Was tun wenn…“ der Gebrauchsanleitung.

Code Anzeige am Gerät Mögliche Ursache Vorgehen Seite
F01Serviceanzeige „Behälter entleeren“ beziehungsweise „Bitte den Kondenswasser-Behälter leeren“Der Kondenswasser-Behälter ist voll, weil er nach dem vorigen Programm nicht geleert wurdeKondenswasser-Behälter entleeren, das Sieb im Behälter unter fließendem Wasser oder in der Spülmaschine reinigen und das Programm fortsetzen1
F02Serviceanzeige „Flusensiebe reinigen“ beziehungsweise „Bitte Flusensiebe reinigen“Die Flusensiebe sind durch Flusen und Haare belegt oder nicht vollständig gereinigt; der Luftstrom ist dadurch vermindertFlusensiebe entnehmen, unter fließendem Wasser abspülen und sorgfältig abtrocknen; anschließend das Programm fortsetzen1
F03keine Displaymeldung; die Wäsche fühlt sich etwas feuchter an als erwartetDas Trockenziel ist zu niedrig eingestellt; warme Wäsche fühlt sich grundsätzlich feuchter an, als sie tatsächlich istDie Feinjustierung des Trocknungsergebnisses nach der Anweisung im Kapitel „Feinjustierung des Trocknungsergebnisses“ beziehungsweise „Trockenziel anpassen“ anpassen1
F04keine Displaymeldung; die Wäsche ist nicht gleichmäßig trockenDünne und dicke oder mehrlagige Textilien wurden gemeinsam getrocknet und trocknen dadurch unterschiedlichWäsche nach Gewebeart und Struktur sortieren und für den Rest gegebenenfalls ein Zeitprogramm zum Nachtrocknen wählen1
F05keine Displaymeldung; die Wäsche ist noch merklich feucht, das Programm endete vorzeitigDie Trocknung wurde durch eine Serviceanzeige unterbrochen und ist deshalb noch nicht abgeschlossenZuerst die angezeigte Störung beheben, danach das Programm fortsetzen; Einzelheiten im Kapitel „Was tun wenn…“ der Gebrauchsanleitung1
F06Anzeige „cln“ (Clean) beziehungsweise „Wärmetauscher wird gespült“Die automatische Reinigung des Wärmetauschers läuft; dieser Vorgang ist kein FehlerNichts unternehmen; das Programm nicht abbrechen, damit die Reinigung vollständig abläuft2
F07keine Meldung; die Trocknung wurde vor dem automatischen Programmende abgebrochenNach einer Unterbrechung wurde kein Programm bis zum Ende fortgesetzt; die automatische Wärmetauscherreinigung konnte nicht vollständig ablaufenNach jeder Unterbrechung immer ein Programm bis zum Ende fortsetzen und eine Trocknung nicht vor dem automatischen Programmende abbrechen2
F08Anzeige „Fertig in“ im Display springtDie Sensorik erkennt die tatsächliche Beladung und deren Feuchtigkeit und korrigiert die Programmdauer; die Anzeige startet für die maximale BeladungKeine Maßnahme; die Zeitsprünge sind Teil der Regelung und zeigen den korrigierten Programmverlauf2
F09Brummen im Betrieb, in Lautstärke und Tonhöhe veränderlichDer Kompressor des Trockners arbeitetKeine Maßnahme; das Brummen gehört zu den beschriebenen normalen Betriebsgeräuschen2
F10Surren zusätzlich zum BrummenDer Kompressor wird zeitweise durch einen Ventilator gekühltKeine Maßnahme; das Surren ist ein normales Betriebsgeräusch2
F11Klicken und Rauschen wie von WasserDie automatische Reinigung des Wärmetauschers startet und spült mit WasserKeine Maßnahme; die Geräusche kündigen die laufende Reinigung an2
F12PumpgeräuscheDas Kondenswasser wird mit einer Pumpe in den Kondenswasser-Behälter gefördertKeine Maßnahme; den Behälter wie beschrieben nach jedem Programm leeren1, 2
F13KlappergeräuscheHarte Teile wie Knöpfe, Reißverschlüsse oder Schnallen bewegen sich mit der WäscheVor dem Einfüllen alle Gegenstände, insbesondere Feuerzeuge und Metallteile, aus den Taschen entfernen2
F14keine Meldung; eine Taste reagiert nicht wie erwartet oder eine Mehrfachanwahl wird nicht übernommenDie Taste wurde nicht losgelassen, sodass der Sensor die nächste Auswahl nicht erkennen konnteDie Taste nach jeder Auswahl loslassen und die Tastenquittierung abwarten, dann erneut anwählen2

Die Codes F01 bis F14 sind keine Herstellernummern, sondern die Diagnose-Systematik dieser Seite; das Merkblatt druckt keine Fehlernummern ab. Die Meldungen in der Spalte „Anzeige am Gerät“ sind die Wortlaute und Geräusche, die das Dokument auf den Seiten 1 und 2 beschreibt. Grundlage der Zuordnung sind die Abschnitte „Restfeuchte der Wäsche“ und „Nach jedem Trocknen“ auf Seite 1 sowie „Hinweise“ und „Normale Geräuschbildung im Betrieb“ auf Seite 2. Weil das Merkblatt keine eigene Fehlerliste enthält, verweist es für weitere Störungen auf das Kapitel „Was tun wenn…“ der ausführlichen Gebrauchsanleitung, die nicht Teil dieser Datei ist.

Fehlerbaum

Für die Störungssuche am WT46W261 sind vier Wege sinnvoll, die der Gliederung des Merkblatts folgen: eine Serviceanzeige am Display, ein unbefriedigendes Trocknungsergebnis, eine Anzeige während des Programmlaufs und ein Geräusch, das eingeordnet werden soll. Der folgende Baum führt jeden Weg zu einer ersten Maßnahme; die Schritte mit Seitenzahlen stehen darunter.

Störung am WT46W261 Serviceanzeige Ergebnis: zu feucht Anzeige im Lauf Geräusche • Text in der Anzeige lesen • Behälter voll oder Sieb? • Programm fortsetzen • Gewebeart getrennt? • Feinjustierung prüfen • Zeitprogramm wählen • cln heißt Reinigung • Fertig in beobachten • Programm nicht stoppen • Brummen und Surren • Klicken und Rauschen • Taschen ausräumen Behälter leeren Feinjustieren Bis Ende laufen Kein Defekt

Ablauf der Störungssuche

  1. Zuerst die Anzeige ablesen. Sie zeigt entweder „Fertig in“ als Restlaufzeit, „cln“ (Clean) beziehungsweise „Wärmetauscher wird gespült“ während der automatischen Reinigung oder eine Serviceanzeige mit einem Klartext wie „Behälter entleeren“ und „Flusensiebe reinigen“ (Seite 1, Seite 2).
  2. Bei einer Serviceanzeige „Behälter entleeren“ beziehungsweise „Bitte den Kondenswasser-Behälter leeren“ den Behälter leeren und das Sieb im Behälter unter fließendem Wasser oder in der Spülmaschine reinigen (Seite 1).
  3. Bei einer Serviceanzeige „Flusensiebe reinigen“ beziehungsweise „Bitte Flusensiebe reinigen“ die Flusensiebe reinigen, unter fließendem Wasser abspülen und sorgfältig abtrocknen; ein belegtes Sieb mindert den Luftstrom und damit die Leistungsfähigkeit (Seite 1).
  4. Nach dem Beheben der Störung das Programm fortsetzen, weil die Trocknung durch die Serviceanzeige unterbrochen wurde und noch nicht abgeschlossen ist (Seite 1).
  5. Fühlt sich die Wäsche nur etwas feuchter an, die Feinjustierung des Trocknungsergebnisses heranziehen und die Trockenziele nach dem Kapitel „Feinjustierung des Trocknungsergebnisses“ beziehungsweise „Trockenziel anpassen“ anpassen; warme Wäsche fühlt sich grundsätzlich feuchter an, als sie tatsächlich ist (Seite 1).
  6. Ist die Wäsche nicht gleichmäßig trocken, die Wäsche nach Gewebeart und Struktur sortieren und gegebenenfalls ein Zeitprogramm zum Nachtrocknen wählen; dünne und dicke oder mehrlagige Textilien trocknen gemeinsam unterschiedlich (Seite 1).
  7. Steht während des Programmlaufs „cln“ oder „Wärmetauscher wird gespült“ in der Anzeige, ist das die laufende automatische Wärmetauscherreinigung; in diesem Fall nichts unternehmen und das Programm nicht abbrechen (Seite 2).
  8. Springt die Anzeige „Fertig in“, ist das die Folge der Sensorik, die die Beladung und ihre Feuchtigkeit erkennt und die Programmdauer korrigiert; eine Maßnahme ist nicht erforderlich (Seite 2).
  9. Bei einem Geräusch zuerst prüfen, ob es zu den beschriebenen normalen Betriebsgeräuschen gehört: Brummen und Surren vom Kompressor und seinem Ventilator, Klicken und Rauschen von der Wärmetauscherreinigung, Pumpen vom Kondenswasser und Klappern von harten Teilen in der Wäsche. Beim Klappern die Taschen vor dem nächsten Programm vollständig ausräumen (Seite 2).
  10. Bleibt die Störung bestehen, das Kapitel „Was tun wenn…“ der ausführlichen Gebrauchsanleitung heranziehen, weil das Merkblatt keine eigene Fehlerliste enthält und keine weiteren Maßnahmen beschreibt (Seite 1, Seite 2).

Quelle der Schritte sind die Abschnitte „Das Wichtigste vorab“, „Restfeuchte der Wäsche“ und „Nach jedem Trocknen“ auf Seite 1 sowie „Hinweise“ und „Normale Geräuschbildung im Betrieb“ auf Seite 2 des Merkblatts. Sonderfall laut Seite 2: Das Merkblatt bittet ausdrücklich darum, keine Trocknung vor einem automatischen Programmende abzubrechen, weil sonst die automatische Wärmetauscherreinigung nicht vollständig abläuft.

Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung

Die folgenden fünf Schritte fragen jeweils ein Symptom ab und verzweigen zu der Maßnahme, die das Merkblatt für dieses Symptom nennt. Die Nummerierung der Schritte ist eine Ordnung dieser Seite; die Seitenangaben verweisen auf die beiden PDF-Seiten des Dokuments.

Schritt 1: Zeigt das Display eine Serviceanzeige mit Klartext?

Ja, es erscheint ein Text wie „Behälter entleeren“, „Bitte den Kondenswasser-Behälter leeren“, „Flusensiebe reinigen“ oder „Bitte Flusensiebe reinigen“. Bei einem vollen Behälter diesen leeren und das Sieb im Behälter unter fließendem Wasser oder in der Spülmaschine reinigen. Bei belegten Flusensieben diese reinigen, abspülen und abtrocknen. Danach das unterbrochene Programm fortsetzen (Seite 1).

Nein, es steht ein anderer Hinweis in der Anzeige. Dann weiter mit Schritt 4, weil es sich um eine Anzeige während des normalen Programmlaufs handeln kann.

Schritt 2: Wurden Flusensiebe und Kondenswasser-Behälter nach dem letzten Trocknen gereinigt beziehungsweise geleert?

Nein, das wurde versäumt oder liegt länger zurück. Flusensiebe und Kondenswasser-Behälter müssen grundsätzlich nach jedem Trocknen gereinigt beziehungsweise geleert werden. Ein verstopftes Sieb mindert den Luftstrom, und ein voller Behälter kann das nächste Programm abbrechen lassen. Beides jetzt nachholen (Seite 1).

Ja, beides ist erledigt. Dann weiter mit Schritt 3, weil die Ursache für die Restfeuchte woanders liegt.

Schritt 3: Ist die Wäsche nach dem Programm zu feucht oder ungleichmäßig trocken?

Ja, sie fühlt sich etwas feuchter an als gewünscht. Zuerst beachten, dass sich warme Wäsche feuchter anfühlt, als sie tatsächlich ist. Danach die Feinjustierung des Trocknungsergebnisses über das Kapitel „Feinjustierung des Trocknungsergebnisses“ beziehungsweise „Trockenziel anpassen“ anpassen (Seite 1).

Ja, sie ist ungleichmäßig trocken. Die Wäsche nach Gewebeart und Struktur sortieren und für den Rest gegebenenfalls ein Zeitprogramm zum Nachtrocknen wählen; dünne und dicke oder mehrlagige Textilien trocknen gemeinsam unterschiedlich (Seite 1).

Nein, das Ergebnis ist in Ordnung. Dann weiter mit Schritt 4.

Schritt 4: Steht in der Anzeige „cln“ oder „Wärmetauscher wird gespült“?

Ja, genau dieser Text. Das ist die automatische Reinigung des Wärmetauschers und kein Fehler. Währenddessen sind ein Klicken und ein Wasserrauschen zu hören. Nichts unternehmen und das Programm nicht abbrechen, damit die Reinigung vollständig abläuft (Seite 2).

Nein, sondern „Fertig in“ mit springenden Zeiten. Die Anzeige startet mit der Dauer für die maximale Beladung; während des Trocknens erkennt die Sensorik die tatsächliche Beladung und deren Feuchtigkeit und korrigiert die Programmdauer. Die Zeitsprünge sind normal (Seite 2).

Nein, gar keine dieser Anzeigen. Dann weiter mit Schritt 5.

Schritt 5: Hören Sie ein Geräusch, das Sie nicht einordnen können?

Ja, ich möchte das Geräusch prüfen. Das Merkblatt nennt sechs normale Geräusche: Brummen vom Kompressor, Surren vom Ventilator, Klicken und Rauschen von der automatischen Wärmetauscherreinigung, Pumpen vom Kondenswasser im Behälter sowie Klappern durch die Bewegung der Wäsche. Ein Klappern entsteht durch harte Teile wie Knöpfe, Reißverschlüsse oder Schnallen; dagegen vor dem nächsten Programm alle Gegenstände, insbesondere Feuerzeuge und Metallteile, aus den Taschen entfernen (Seite 2).

Nein, das Geräusch entspricht einem der beschriebenen Fälle. Dann arbeitet das Gerät im Rahmen des beschriebenen Betriebs, und es ist keine Maßnahme erforderlich (Seite 2).

Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Das Gehäuse nicht öffnen und keine Reparaturversuche unternehmen. Das Merkblatt verweist für die weitere Fehlersuche auf das Kapitel „Was tun wenn…“ und für den Servicefall auf das Kapitel „Kundendienst“ der ausführlichen Gebrauchsanleitung. Weil dieses Merkblatt selbst keine Telefonnummer und keine Serviceanschrift nennt, steht die Kontaktangabe nur dort; im Dokument nachgewiesen ist dieser Verweis auf Seite 1 und Seite 2.

Der Störungsteil des Dokuments umfasst die Abschnitte „Restfeuchte der Wäsche“ und „Nach jedem Trocknen“ auf Seite 1 sowie „Hinweise“ und „Normale Geräuschbildung im Betrieb“ auf Seite 2; eine eigene Fehlerliste enthält das Merkblatt nicht. Die Datei selbst rufen Sie über diesen Direktlink zur PDF-Datei auf.

Sicherheitshinweise

Das Merkblatt enthält kein eigenes Kapitel mit Sicherheitshinweisen, sondern verweist auf Seite 2 ausdrücklich darauf, unbedingt die Sicherheitshinweise und das Kapitel „Was tun wenn…“ in der Gebrauchsanleitung zu beachten. Die folgenden Gruppen fassen zusammen, was die beiden Seiten selbst an sicherheitsrelevanten Hinweisen nennen; die allgemeinen Warnhinweise stehen in der ausführlichen Anleitung, die nicht Teil dieser Datei ist.

Netzanschluss und Aufstellung

  • Das Merkblatt verweist für Anschluss und Aufstellung auf die Gebrauchs- und Aufstellanleitung; eigene Angaben zu Spannung, Absicherung und Aufstellmaßen macht es nicht (Seite 1, Seite 2).
  • Für den bestimmungsgemäßen Betrieb sind die Sicherheitshinweise und das Kapitel „Was tun wenn…“ der Gebrauchsanleitung zu beachten (Seite 2).
  • Beim Umgang mit dem Gerät ist laut Dokument der Umgang mit dem Trockner insgesamt über die ausführliche Anleitung geregelt; das Merkblatt ersetzt diese nicht (Seite 1).

Betrieb und Wäsche

  • Vor dem Einfüllen der Wäsche alle Gegenstände, insbesondere Feuerzeuge, Metallteile oder Ähnliches, aus den Taschen entfernen (Seite 2).
  • Die maximale Beladungsmenge ist zu berücksichtigen; die Hinweise dazu stehen im Kapitel „Hinweise zur Wäsche“ der Gebrauchsanleitung (Seite 1, Seite 2).
  • Die Wäsche nach Gewebeart und Struktur sortieren, damit dünne und dicke oder mehrlagige Textilien gleichmäßig trocknen (Seite 1).
  • Keine Trocknung vor einem automatischen Programmende abbrechen, damit die automatische Wärmetauscherreinigung vollständig abläuft (Seite 2).
  • Beim Trocknen entstehen durch Kompressor, Pumpe und das Bewegen der Wäsche ganz normale Geräusche; diese sind kein Hinweis auf einen Defekt (Seite 2).

Kinder, Haustiere und Aufstellung

  • Das Merkblatt macht zu Kindern, Haustieren und zum Aufstellungsort keine eigenen Angaben, sondern verweist dafür auf die Gebrauchs- und Aufstellanleitung (Seite 1).
  • Der Aufstellungsort und die Umgebungsbedingungen sind nach der Aufstellanleitung zu wählen, weil das Merkblatt dazu keine Werte nennt (Seite 1).

Reinigung, Defekt und Entsorgung

  • Reinigungsmittel und Mittel zur Vorbehandlung von Wäsche, zum Beispiel Fleckenmittel oder Vorwaschspray, dürfen nicht mit den Oberflächen des Trockners in Berührung kommen (Seite 2).
  • Sprühnebelreste und andere Rückstände oder Tropfen sind sofort mit einem feuchten Tuch abzuwischen; weitere Hinweise stehen im Kapitel „Pflege und Reinigung“ der Gebrauchsanleitung (Seite 2).
  • Flusensiebe und Kondenswasser-Behälter müssen grundsätzlich nach jedem Trocknen gereinigt beziehungsweise geleert werden, damit der Luftstrom erhalten bleibt und das nächste Programm nicht abgebrochen wird (Seite 1).
  • Bei einer Störung ist die Serviceanzeige zu beachten und die Störung zu beheben, bevor das Programm fortgesetzt wird; das Merkblatt nennt dafür keine Reparaturen am geöffneten Gerät (Seite 1).

Hinweis: Diese Übersicht gibt die Hinweise des Merkblatts gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text. Das allgemeine Kapitel „Sicherheitshinweise“ sowie Angaben zu Entsorgung und Service stehen laut Dokument in der ausführlichen Gebrauchs-, Aufstell- und Pflegeanleitung, die nicht Teil dieser Datei ist (Seite 1, Seite 2).

Passende Ersatzteile und Zubehör

Beim WT46W261 sind die Teile relevant, die das Merkblatt selbst benennt und deren Pflege es beschreibt: die Flusensiebe, der Kondenswasser-Behälter und das Sieb im Kondenswasser-Behälter. Ein Kapitel mit optionalem Zubehör und Bestellnummern enthält das Merkblatt nicht; weil das Dokument keine Bauteilnummern und keinen Ersatzteilkatalog führt, zeigt die Zeichnung ausschließlich diese im Text genannten Bauteile.

Bedienblende mit Anzeige Tür mit Trommel Flusensieb hinter der Blende Kondenswasser-Behälter unten Im Merkblatt genannte Bauteile (Bezeichnungen wie im Dokument angegeben, Seite 1) Flusensiebe nach jedem Trocknen (S. 1) Kondenswasser-Behälter nach jedem Programm (S. 1) Sieb im Behälter unter Wasser abspülen (S. 1)

Übersicht der Bauteile und Zubehörteile

Bauteil / Zubehör Funktion Worauf beim Kauf achten Seite
FlusensiebeFangen Flusen und Haare aus der Wäsche auf und halten den Luftstrom aufrechtDas Dokument nennt keine Bestellnummer und keine Teilenummer. Der Ersatz muss zum Gerät passen; zusätzlich nach jedem Trocknen reinigen, regelmäßig unter fließendem Wasser abspülen und sorgfältig abtrocknen.1
Kondenswasser-BehälterSammelt das Kondenswasser, das die Pumpe aus dem Trocknungsprozess fördertAuch hier keine Nummer im Dokument. Nach jedem Trocknungsprogramm leeren, weil sonst das nächste Programm abgebrochen werden kann, wenn der Behälter voll ist.1
Sieb im Kondenswasser-BehälterHält Rückstände aus dem Kondenswasser zurückKeine Nummer im Dokument. Regelmäßig unter fließendem Wasser oder in der Spülmaschine reinigen; das Sieb ist Bestandteil des Behälters.1
WärmetauscherEntzieht der Prozessluft die Feuchtigkeit; wird selbsttätig gespültKein Verbrauchsteil für den Anwender: Die Reinigung läuft automatisch. Wichtig ist, ein Programm nicht vor dem automatischen Ende abzubrechen, damit die Reinigung vollständig abläuft.2
Bedienblende mit AnzeigeNimmt die sensitiven Tasten und die Anzeigen „Fertig in“ und „cln“ aufKein Austauschbauteil laut Dokument. Die Tasten reagieren auf leichte Berührung; eine Taste nach jeder Auswahl loslassen und die Quittierung abwarten.2

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