Das Telekom Sinus A 205 ist ein schnurloses DECT-Telefon für den analogen Telefonanschluss der Telekom, mit Basisstation, bis zu fünf Mobilteilen, SMS-Dienst über Telekom Dienste und einem digitalen Anrufbeantworter. Diese Seite fasst zusammen, was in der Bedienungsanleitung tatsächlich steht: die technischen Daten mit Abmessungen und Betriebszeiten, die Tabelle Störungen und Selbsthilfe, die Hinweise zum Akkugebrauch, den Full ECO plus-Mode und die Kontaktdaten der Hotline. Jede Angabe trägt die Seitenzahl der gedruckten Seitennummer, die am Ende direkt verlinkt ist.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Sinus A 205, schnurloses Telefon zum Anschluss an das analoge Telefonnetz der Telekom oder an eine analoge Nebenstelle einer Telefonanlage. Das Gerät verfügt über einen digitalen Anrufbeantworter und unterstützt die Dienste der Telekom über das Menü. | 9, 23, 25 |
| Umfang der Anlage | Bis zu 5 Mobilteile lassen sich an einer Basisstation betreiben, und zwischen ihnen sind kostenlose Interngespräche möglich. Das Mobilteil kann an weiteren Basisstationen angemeldet werden. | 9, 11 |
| Funkstandard | DECT und GAP. 120 Duplexkanäle im Bereich 1880 bis 1900 MHz, Duplexverfahren Zeitmultiplex mit 10 ms Rahmenlänge, Kanalraster 1728 kHz, Bitrate 1152 kBit/s, Modulation GFSK, Sprachkodierung 32 kBit/s. | 122 |
| Sendeleistung | 10 mW mittlere Leistung pro Kanal. Im Gespräch wird die Sendeleistung von Mobilteil und Basisstation in Abhängigkeit vom Abstand zueinander reduziert. Zusätzlich lässt sie sich generell auf halbe Reichweite begrenzen, was rund 25 Prozent der Sendeleistung entspricht. | 23, 88, 122 |
| Full ECO plus-Mode | Die Basis lässt sich so einstellen, dass der Sender etwa 60 Sekunden nach dem Ende einer aktiven Verbindung zwischen Basis und Mobilteil vollständig abgeschaltet wird. Zu beachten ist, dass sich bei eingeschaltetem Modus der Stromverbrauch des Mobilteils erhöht, wodurch die Bereitschaftszeit sinkt und sich der Gesprächsaufbau um rund 1,5 Sekunden verzögert. Sind nicht alle angeschlossenen Mobilteile dafür geeignet, schaltet die Basis den Modus automatisch aus. | 23, 89 |
| Reichweite | Bis zu 300 Meter im Freien und bis zu 50 Meter in Gebäuden. Die maximale Reichweite zwischen Basisstation und Mobilteil beträgt rund 300 Meter; je nach Umgebungsbedingungen und bautechnischen Gegebenheiten kann sie geringer ausfallen. Für die bestmögliche Reichweite empfiehlt das Handbuch einen zentralen Aufstellungsort und warnt vor Nischen, Kammern und Stahltüren. | 11, 123 |
| Stromversorgung | Basisstation 100 bis 240 V bei 50 Hz über Steckernetzgerät mit Eurostecker; zulässig ist ausschließlich das mitgelieferte Netzgerät vom Typ SNG 20 ea. | 2, 123 |
| Akku und Betriebsdauer | Wiederaufladbare Nickel-Metall-Hydrid-Zellen (NiMH) der Bauform AAA (Micro), zwei Stück im Lieferumfang und bereits eingelegt. Bei 750 mAh bis zu 245 Stunden Bereitschaft und bis zu 18,5 Stunden Gespräch. Die Ladezeit der Akkus beträgt rund 16 Stunden. | 11, 109, 123 |
| Umgebungsbedingungen | Für Mobilteil und Basisstation jeweils 5 bis 40 Grad Celsius bei 20 bis 75 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. Zulässige Lagertemperatur minus 10 bis plus 60 Grad Celsius. | 123 |
| Abmessungen | Basisstation rund 130 x 112 x 59 mm (Länge x Breite x Höhe), Mobilteil rund 160 x 46 x 24 mm. | 123 |
| Gewicht | Basisstation 192 g. Mobilteil 112 g ohne Akkus und 137 g mit Akkus. | 123 |
| Anschlusstechnik | Telefon-Anschluss-Schnur mit Belegung TSV auf Pin 3 und 4 gemäß CTR 37 in Euro-Belegung, F-codiert. Wahlverfahren MFV und IWV, R-Tastenfunktion als Flash. | 123 |
| Wideband Audio | Verändert den Wiedergabeklang des Gesprächspartners und lässt sich im Menü unter Audio ein- und ausschalten. Ist Wideband Audio aktiv, wird während des Gesprächs ein W im Display angezeigt. | 75 |
| Einschränkung bei Telefonanlagen | Das Sinus A 205 verfügt nicht über die zur Steuerung älterer Telefonanlagen benötigte Erdfunktion. In Verbindung mit einer solchen Anlage kann es deshalb zur Beeinträchtigung einiger Telefonanlagen-Funktionen kommen. | 114 |
Quelle: die verlinkte Bedienungsanleitung, Seiten wie in der Spalte Seite angegeben. Die Werte stammen aus dem Kapitel Anhang mit den Abschnitten Technische Daten, Wichtige Hinweise zum Gebrauch der Akkus und Störungen und Selbsthilfe bei der Fehlersuche sowie aus den Kapiteln Telefon in Betrieb nehmen und Telefon einstellen. Die deutschen Abschnitte umfassen die Seiten 1 bis 130; am Ende der Datei stehen ab Seite 131 eine deutsche, ab Seite 133 eine türkische und ab Seite 135 eine englische Kurzbedienungsanleitung.
Hinweis zur Seitenzählung: Die gedruckte Seitennummer steht im Kopf jeder Seite mit Text. Die Datei beginnt mit einem Deckblatt und einem Blatt mit den Sicherheitshinweisen, die beide keine Nummer tragen; die Zählung setzt auf der dritten Seite der PDF-Datei mit der Nummer 1 ein. Die gedruckte Zahl ist deshalb um genau zwei kleiner als die Seite der PDF-Datei: Die Seite 122 des Dokuments ist die 124. Seite der PDF-Datei, die Seite 123 ist die 125. Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen der gedruckten Zählung; wird am Bildschirm geblättert, sind jeweils zwei Seiten hinzuzuzählen. Das Blatt mit den Sicherheitshinweisen ist die zweite Seite der Datei ohne gedruckte Nummer.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Welche Akkus gehören in das Mobilteil, und wie lange halten Betrieb und Ladung?
Vorgesehen sind ausschließlich wiederaufladbare Nickel-Metall-Hydrid-Zellen (NiMH) der Bauform AAA (Micro); im Lieferumfang sind zwei solche Zellen enthalten, die bereits eingelegt sind, und entsprechende Akkus bietet der Fachhandel als Ersatz oder Reserve an (Seiten 11, 109). Der Einsatz anderer Akkutypen oder nicht wiederaufladbarer Batterien kann gefährlich sein und zusätzlich zu Funktionsstörungen oder Beschädigungen des Geräts führen; der Hersteller übernimmt dafür laut Handbuch keine Haftung (Seite 109). Bei 750 mAh beträgt die Betriebsdauer bis zu 245 Stunden in Bereitschaft und bis zu 18,5 Stunden im Gespräch, die Ladezeit rund 16 Stunden (Seite 123). Das Handbuch empfiehlt, das Mobilteil nach jedem Gespräch in die Basisstation zu legen, weil der Ladevorgang elektronisch gesteuert wird und die Akkus in den unterschiedlichsten Ladezuständen schonend lädt; das Mobilteil soll deshalb ohne besonderen Grund nicht geöffnet werden (Seite 110). Nach längerer Nutzungsdauer lässt sich die Kapazität verbessern, indem die Akkus im Mobilteil vollständig entladen und anschließend wieder voll aufgeladen werden (Seite 110).
Was bedeutet die Displayanzeige „Suche Basis“, und was hilft dagegen?
Die Anzeige „Suche Basis“ nennt das Handbuch mit zwei möglichen Ursachen: Die Basisstation steht außerhalb der Reichweite, dann ist der Abstand zu verringern; oder die Basisstation ist nicht mit dem Stromnetz verbunden, dann ist das Stromnetz anzuschließen (Seite 114). Die normale Reichweite beträgt bis zu 300 Meter im Freien und bis zu 50 Meter in Gebäuden; sie kann je nach Umgebungsbedingungen und bautechnischen Gegebenheiten geringer ausfallen (Seiten 11, 123). Erscheint stattdessen die Meldung „Mobilteil nicht angemeldet“, fehlt die Anmeldung an der Basis und muss nachgeholt werden (Seite 114). Die Basisstation gibt außerdem keinen Ton von sich, wenn die Tonruf-Lautstärke zu leise eingestellt oder ausgestellt ist (Seite 114). Zeigt das Display gar nichts an, ist das Mobilteil nicht eingeschaltet oder der Akku leer (Seite 114).
Wie melde ich ein Mobilteil an, und welche Mobilteile passen?
Das Telefon lässt sich durch Anmelden weiterer Mobilteile erweitern; ausdrücklich als geeignet nennt das Zubehörkapitel die Pakete Sinus 205 Pack, das baugleich mit dem vorhandenen Mobilteil ist, und Sinus 605 Pack (Seite 124). Für die Anmeldung eines noch nicht angemeldeten Mobilteils verweist die Störungstabelle auf den Abschnitt Mobilteil anmelden (Seite 114, Abhilfe mit Verweis auf Seite 76). Ergänzend gilt der Hinweis zum Full ECO plus-Mode: Alle angeschlossenen Mobilteile müssen dafür geeignet sein, weil die Basis den Modus sonst automatisch abschaltet (Seite 89).
Was bewirken Full ECO plus-Mode und Wideband Audio?
Im Gespräch wird die Sendeleistung von Mobilteil und Basisstation in Abhängigkeit vom Abstand zueinander reduziert (Seite 23). Zusätzlich lässt sich die Basis so einstellen, dass der Sender etwa 60 Sekunden nach dem Ende einer aktiven Verbindung vollständig abgeschaltet wird; diese Einstellung wird im Menü unter Einstellungen, BS-Einstellen und Full ECO plus gewählt (Seiten 23, 89). Die Sendeleistung im Gespräch kann außerdem generell auf halbe Reichweite begrenzt werden, was rund 25 Prozent der Sendeleistung entspricht (Seiten 23, 88). Das Handbuch weist darauf hin, dass bei eingeschaltetem Full ECO plus-Mode der Stromverbrauch des Mobilteils steigt, wodurch die Bereitschaftszeit sinkt und sich der Gesprächsaufbau um rund 1,5 Sekunden verzögert (Seite 89). Wideband Audio betrifft dagegen den Klang: Es verändert die Wiedergabe des Gesprächspartners und wird im Menü unter Audio ein- und ausgeschaltet; bei aktiver Funktion zeigt das Display während des Gesprächs ein W (Seite 75).
An wen wende ich mich im Servicefall?
Für Fragen zum Telefon nennt das Handbuch während der üblichen Geschäftszeiten die Hotline 01805 5190, aus dem Festnetz 0,14 Euro pro Minute und aus den Mobilfunknetzen höchstens 0,42 Euro pro Minute (Seiten 118, 119). Der Händler, bei dem das Gerät erworben wurde, also der Fachhändler oder die Telekom, leistet für Material und Herstellung eine Gewährleistung von 2 Jahren ab der Übergabe; im Mangelfall steht dem Käufer zunächst nur das Recht auf Nacherfüllung zu, also Nachbesserung oder Lieferung eines Ersatzprodukts, und der Nachweis des Anspruchs ist durch einen ordnungsgemäßen Kaufbeleg zu erbringen (Seite 119). Zusätzlich gewährt der Hersteller eine Herstellergarantie, die nach Wahl durch kostenlose Reparatur oder Austausch erfüllt wird; ausgenommen sind optionales Zubehör sowie Verbrauchs- und Verschleißteile wie Batterien (Seite 120). Bei Verdacht auf eine Störung des Anschlusses verweist das Handbuch an den Kundendienst des Netzbetreibers; für die Telekom steht der Technische Kundendienst unter 0800 330 1000 und unter http://hilfe.telekom.de zur Verfügung (Seite 114).
Fehlerbaum
Das Handbuch hat ein eigenes Kapitel Störungen und Selbsthilfe bei der Fehlersuche mit einer dreispaltigen Tabelle aus Problem, möglicher Ursache und Abhilfe; es umfasst neun Störungsbilder vom fehlenden Wählton über die Anzeige „Suche Basis“ bis zur fehlenden Displayanzeige. Der folgende Baum zeigt, welcher Weg zu welchem Punkt dieser Tabelle führt.
Ablauf der Störungssuche
- Den Wählton prüfen: Ist nach der Gesprächstaste kein Wählton hörbar und wird die Wählleitung nicht belegt, zuerst die Stecker der Anschluss-Schnur an der Basisstation und an der Telefonsteckdose kontrollieren und gegebenenfalls aus- und wieder einstecken (Seite 113).
- Die Stromversorgung der Basis prüfen: Zusätzlich kontrollieren, ob die Stecker der Netzgeräteschnur an der Basisstation und an der 230-V-Steckdose richtig sitzen, und sie gegebenenfalls aus- und wieder einstecken (Seite 113).
- Die Leitung prüfen: Wird die Wählleitung durch ein anderes Mobilteil belegt, bis zur Freigabe warten (Seite 113).
- Die Anzeige Suche Basis behandeln: Den Abstand zur Basisstation verringern oder das Stromnetz anschließen, falls die Basis nicht mit dem Stromnetz verbunden ist (Seite 114).
- Die Anzeige Mobilteil nicht angemeldet behandeln: Das Mobilteil an der Basisstation anmelden (Seite 114).
- Das Läuten der Basisstation prüfen: Klingelt die Basisstation nicht, die Tonruf-Lautstärke lauter einstellen (Seite 114).
- Eine fehlende Displayanzeige behandeln: Prüfen, ob das Mobilteil eingeschaltet ist, und den Akku aufladen, wenn er leer ist (Seite 114).
- Zusatzgeräte an der Leitung prüfen: Arbeitet ein zweites Telefon an einem automatischen Wechselschalter AWADo nicht mehr richtig, ist der AWADo gegen einen Umschalter T2 auszuwechseln (Seite 113).
- Telefonanlagen prüfen: Kommt bei Telefonanlagen keine oder eine falsche Verbindung nach der Wahl aus dem Speicher zustande, fehlt die Amtskennzahl; sie ist einzugeben. Insgesamt gilt, dass dem Sinus A 205 die zur Steuerung älterer Telefonanlagen benötigte Erdfunktion fehlt und es deshalb in Verbindung mit einer solchen Anlage zur Beeinträchtigung einiger Anlagen-Funktionen kommen kann (Seiten 113, 114).
- Den Netzbetreiber einschalten: Bei Verdacht auf eine Störung des Anschlusses wendet sich das Handbuch an den Kundendienst des Netzbetreibers; für die Telekom steht der Technische Kundendienst unter 0800 330 1000 und unter http://hilfe.telekom.de bereit (Seite 114).
Quelle: das Kapitel Anhang mit dem Abschnitt Störungen und Selbsthilfe bei der Fehlersuche auf den Seiten 113 und 114 der verlinkten Datei. Das Handbuch verweist bei den Einzelmaßnahmen auf die Seiten 76 für das Anmelden, 74 für die Tonruf-Lautstärke, 24 für das Einschalten des Mobilteils und 86 für die Amtskennzahl. Zusätzlich weist es darauf hin, dass das Sinus A 205 nicht über die Erdfunktion zur Steuerung älterer Telefonanlagen verfügt.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Die folgenden fünf Schritte arbeiten die Bereiche in der Reihenfolge ab, in der die Tabelle Störungen und Selbsthilfe sie führt. Zu jeder Frage gehören zwei Zweige mit der Maßnahme, die in der Anleitung dafür steht.
Schritt 1: Ist kein Wählton hörbar, oder wird die Wählleitung nicht belegt?
Zweig A, kein Wählton nach der Gesprächstaste: Die Stecker der Anschluss-Schnur an der Basisstation und an der Telefonsteckdose kontrollieren und gegebenenfalls aus- und wieder einstecken. Ebenso prüfen, ob die Stecker der Netzgeräteschnur an der Basisstation und an der 230-V-Steckdose richtig sitzen (Seite 113).
Zweig B, die Wählleitung wird nicht belegt: Sie wird möglicherweise durch ein anderes Mobilteil belegt; bis zur Freigabe der Leitung warten (Seite 113).
Schritt 2: Zeigt das Display „Suche Basis“ oder „Mobilteil nicht angemeldet“?
Zweig A, es erscheint Suche Basis: Entweder liegt die Basisstation außerhalb der Reichweite, dann den Abstand verringern, oder die Basisstation ist nicht mit dem Stromnetz verbunden, dann das Stromnetz anschließen. Die normale Reichweite beträgt bis zu 300 Meter im Freien und bis zu 50 Meter in Gebäuden; Nischen, Kammern und Stahltüren am Aufstellungsort verringern sie (Seiten 11, 114, 123).
Zweig B, es erscheint Mobilteil nicht angemeldet: Das Mobilteil an der Basisstation anmelden (Seite 114, Verweis auf Seite 76). Passende Mobilteile sind laut Zubehörkapitel Sinus 205 Pack und Sinus 605 Pack; für den Full ECO plus-Mode müssen alle angemeldeten Mobilteile geeignet sein (Seiten 89, 124).
Schritt 3: Läutet die Basisstation nicht, oder bleibt das Display ohne Anzeige?
Zweig A, die Basisstation läutet nicht: Die Tonruf-Lautstärke ist zu leise eingestellt oder ausgestellt und muss lauter gestellt werden (Seite 114, Verweis auf Seite 74).
Zweig B, auf dem Display erscheint keine Anzeige: Prüfen, ob das Mobilteil eingeschaltet ist, und den Akku aufladen, wenn er leer ist. Der Akku erreicht bei 750 mAh bis zu 245 Stunden Bereitschaft und bis zu 18,5 Stunden Gespräch; die Ladezeit beträgt rund 16 Stunden (Seiten 114, 123).
Schritt 4: Arbeitet ein Zusatzgerät oder eine Telefonanlage nicht richtig?
Zweig A, ein zweites Telefon an einem automatischen Wechselschalter funktioniert nicht mehr richtig: Der AWADo ist gegen einen Umschalter T2 auszuwechseln (Seite 113).
Zweig B, bei Telefonanlagen kommt keine oder eine falsche Verbindung nach der Wahl aus dem Speicher zustande: Die Amtskennzahl fehlt und muss eingegeben werden (Seite 113, Verweis auf Seite 86). Zu beachten bleibt der grundsätzliche Hinweis des Handbuchs, dass dem Sinus A 205 die Erdfunktion zur Steuerung älterer Telefonanlagen fehlt und deshalb einige Anlagen-Funktionen beeinträchtigt sein können (Seite 114).
Schritt 5: Ist die Reichweite verringert, oder ist der Akku schnell leer?
Zweig A, die Reichweite ist verringert: Prüfen, ob die Sendeleistung im Gespräch generell auf halbe Reichweite begrenzt ist; diese Einstellung entspricht rund 25 Prozent der Sendeleistung. Der Aufstellungsort der Basisstation sollte zentral liegen und nicht hinter Stahltüren oder in Nischen (Seiten 11, 23, 88).
Zweig B, der Akku ist schnell leer: Nur NiMH-Akkus der Bauform AAA verwenden und den vollständigen Ladevorgang abwarten, weil die Anzeige erst danach dem tatsächlichen Ladezustand entspricht und neue Akkus ihre volle Kapazität erst nach einigen Lade- und Entladevorgängen erreichen. Keine fremden Aufladegeräte verwenden und auf die richtige Polung achten (Seite 109).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Bei Verdacht auf eine Störung des Anschlusses nennt das Handbuch den Kundendienst des jeweiligen Netzbetreibers; für die Telekom den Technischen Kundendienst unter 0800 330 1000 und unter http://hilfe.telekom.de (Seite 114). Für Fragen zum Telefon selbst steht die Hotline 01805 5190 bereit, aus dem Festnetz 0,14 Euro pro Minute und aus den Mobilfunknetzen höchstens 0,42 Euro pro Minute (Seiten 118, 119).
Sicherheitshinweise
Die Sicherheitshinweise stehen in der Datei auf einem eigenen Blatt unmittelbar nach dem Deckblatt und tragen keine gedruckte Nummer; weitere Hinweise enthält der Anhang bei den Akkus, bei der Reinigung und beim Recycling. Die folgende Zusammenfassung zieht diese Stellen zusammen.
Aufstellung und Anschluss
- Die Basisstation auf eine rutschfeste Unterlage stellen und die Anschluss-Schnüre unfallsicher verlegen (Seite 2, zweite Seite der Datei).
- Das Mobilteil beziehungsweise die Basisstation nicht in die Nähe von Wärmequellen und von anderen elektrischen Geräten stellen und nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen (Seite 2).
- Das Telefon vor Nässe, Staub, aggressiven Flüssigkeiten und Dämpfen schützen. Basis und Mobilteil nicht in Feuchträumen wie einem Bad oder in explosionsgefährdeten Bereichen benutzen (Seite 2).
- Die Anschluss-Schnüre nur an die dafür vorgesehenen Dosen anschließen und nur zugelassenes Zubehör anschließen. Die Steckdose, an der das Steckernetzgerät hängt, muss jederzeit frei zugänglich bleiben, um das Gerät vom Netz trennen zu können (Seite 2).
- Für die bestmögliche Reichweite einen zentralen Aufstellungsort wählen und die Aufstellung in Nischen, Kammern und hinter Stahltüren vermeiden (Seite 11).
- Das Mobilteil niemals ohne Akkufachdeckel in die Basisstation stellen (Seite 2).
Netzgerät, Akkus und Reinigung
- Ausschließlich das mitgelieferte Steckernetzgerät vom Typ SNG 20 ea verwenden (Seite 2).
- Nur Nickel-Metall-Hydrid-Akkus (NiMH) verwenden; der Einsatz anderer Akkutypen oder nicht wiederaufladbarer Batterien kann gefährlich sein und zu Funktionsstörungen oder Beschädigungen des Geräts führen (Seite 109).
- Akkus in der richtigen Polung einsetzen, nicht ins Wasser tauchen, nicht ins Feuer werfen und nicht demontieren, weil dabei ätzender Elektrolyt austreten kann. Akkus werden während des Aufladens warm; das ist normal und ungefährlich. Keine fremden Aufladegeräte verwenden (Seite 109).
- Akkus nicht kurzschließen; besonders versehentliche Kurzschlüsse bei Lagerung und Transport durch Schlüsselbund, Metallplatten oder Ähnliches sind zu vermeiden. Akkus außerhalb des Mobilteils nur in isolierender Verpackung aufbewahren und nicht mit fetthaltigen Stoffen in Verbindung bringen (Seite 110).
- Das Telefon nur mit einem leicht feuchten Tuch reinigen (Seite 2).
- Niemals das Telefon selbst öffnen, Steckkontakte mit spitzen und metallischen Gegenständen berühren oder die Basisstation an den Anschluss-Schnüren tragen (Seite 2).
Medizinische Geräte und Hörgeräte
- Die Forschung hat gezeigt, dass in bestimmten Fällen medizinische Geräte durch eingeschaltete tragbare Telefone nach dem DECT-Standard beeinflusst werden können. In medizinischen Einrichtungen sind deshalb die Bestimmungen der jeweiligen Institute einzuhalten (Seite 2).
- Träger von Hörgeräten können einen unangenehmen Brummton wahrnehmen. Dieser entsteht durch Funksignale, die in das Hörgerät eingekoppelt werden (Seite 118).
Entsorgung und persönliche Daten
- Das Gerät enthält Batterien oder wiederaufladbare Akkus, die für seinen Betrieb notwendig sind. Schadstoffhaltige Batterien sind gekennzeichnet und dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden; nach dem Batteriegesetz sind Verbraucher verpflichtet, verbrauchte Batterien an den Vertreiber oder an einen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zurückzugeben (Seite 111).
- Der Händler, also die Telekom oder der Fachhändler, nimmt verbrauchte Gerätebatterien in haushaltsüblichen Mengen im Ladengeschäft kostenfrei zurück. Ist der Händler nicht in der Nähe, können die Batterien auch zum kommunalen Entsorgungsträger gebracht werden, etwa zur Batterietonne oder auf den Wertstoffhof (Seite 111).
- Hat das Sinus A 205 ausgedient, gehört das Altgerät zur Sammelstelle des kommunalen Entsorgungsträgers. Nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz sind Besitzer von Altgeräten gesetzlich verpflichtet, alte Elektro- und Elektronikgeräte getrennt zu erfassen (Seite 122).
- Für den Entsorgungsträger ist das Datum der Herstellung beziehungsweise des Inverkehrbringens auf dem Typenschild nach DIN EN 60062, Ziffer 5, angegeben (Seite 122). Vor der Weitergabe oder Entsorgung des Geräts lassen sich persönliche Daten löschen, wofür das Handbuch einen eigenen Abschnitt führt (Seite 121).
Quelle: das Blatt mit den Sicherheitshinweisen auf der zweiten Seite der verlinkten Datei, das Kapitel Wichtige Hinweise zum Gebrauch der Akkus auf den Seiten 109 und 110, das Kapitel Rücknahme und Recycling von Batterien und Akkus auf Seite 111, der Hinweis für Träger von Hörgeräten auf Seite 118, das Kapitel Löschen persönlicher Daten auf Seite 121 und das Kapitel Rücknahme von alten Geräten auf Seite 122. Die Zusammenfassung ist eine Auswahl; die vollständigen Hinweise stehen in der Anleitung selbst.
Passende Ersatzteile und Zubehör
Zum Lieferumfang gehören Mobilteil, Basisstation, Steckernetzgerät, Telefon-Anschluss-Schnur und zwei bereits eingelegte Akkus; alles Weitere ist Zubehör. Die folgende Übersicht ordnet die Bauteile des Telefons den Angaben des Dokuments zu und nennt die Teile, die das Handbuch ausdrücklich benennt.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Sinus A 205 mit Mobilteil und Basisstation | Schnurloses Telefonieren am analogen Telefonanschluss, Interngespräche zwischen bis zu fünf Mobilteilen, digitaler Anrufbeantworter, SMS und die Dienste der Telekom über das Menü. | Der Lieferumfang umfasst Mobilteil, Basisstation, Steckernetzgerät, Anschluss-Schnur und zwei bereits eingelegte Akkus sowie die Bedienungsanleitung mit Kurzanleitungen in Deutsch, Englisch und Türkisch. Für Telefonanlagen gilt die Einschränkung, dass dem Gerät die Erdfunktion zur Steuerung älterer Anlagen fehlt. | 11, 114 |
| Zusätzliche Mobilteile | Erweitern die Anlage auf bis zu 5 Mobilteile an einer Basisstation und ermöglichen kostenlose Interngespräche zwischen ihnen. | Als geeignet nennt das Handbuch ausdrücklich die Pakete Sinus 205 Pack, baugleich mit dem vorhandenen Mobilteil, und Sinus 605 Pack. Für den Full ECO plus-Mode müssen alle angemeldeten Mobilteile geeignet sein, sonst schaltet die Basis den Modus automatisch ab. | 89, 124 |
| Sinus 605 Pack | Mobilteil mit beleuchtetem TFT-Farbdisplay, Raumüberwachung als Baby-Monitor, automatischem Auflegen durch Besetzttonerkennung, Headset-Anschluss und Telefonbuch für bis zu 250 Einträge sowie 30 Klingelmelodien, davon 25 polyphon. | Display mit 65K Farben, 176 x 220 Pixel und 32 x 40 Millimetern, Menüführung in Deutsch, English oder Türkçe, hörgerätekompatibel, Gesprächszeit bis zu 17,5 Stunden und Standby bis zu 210 Stunden, Standardakku NiMH der Bauart AAA. Die SMS-Funktion ist vom Netzbetreiber abhängig. | 124 |
| Akku NiMH, Bauform AAA | Versorgung des Mobilteils. Wird im Akkufach eingelegt und in der Basisstation geladen. | NiMH der Bauform AAA (Micro), zwei Stück im Lieferumfang und bereits eingelegt, erhältlich als Ersatz oder Reserve im Fachhandel. Bei 750 mAh bis zu 245 Stunden Bereitschaft und bis zu 18,5 Stunden Gespräch, Ladezeit rund 16 Stunden. | 11, 109, 123 |
| Steckernetzgerät | Versorgt die Basisstation mit 100 bis 240 V bei 50 Hz. | Zulässig ist ausschließlich das mitgelieferte Steckernetzgerät vom Typ SNG 20 ea mit Eurostecker. Die Steckdose muss jederzeit frei zugänglich bleiben, um das Gerät vom Netz trennen zu können. | 2, 123 |
| Telefon-Anschluss-Schnur | Verbindet die Basisstation mit der Telefonsteckdose. Ein nicht eingesteckter Stecker führt zum fehlenden Wählton. | Belegung TSV auf Pin 3 und 4 gemäß CTR 37 in Euro-Belegung, F-codiert. Die Schnüre unfallsicher verlegen und nur an die dafür vorgesehenen Dosen anschließen. | 2, 113, 123 |
| Automatischer Wechselschalter AWADo | Umschaltung zwischen zwei Telefonen an derselben Leitung. | Funktioniert in Verbindung mit dem Sinus A 205 nicht mehr richtig und ist laut Handbuch gegen einen Umschalter T2 auszuwechseln. | 113 |
| Zusatzeinrichtungen an der Leitung | Weitere Geräte am analogen Anschluss. | Das Handbuch weist ausdrücklich darauf hin, dass das Telefon nur mit neuen Zusatzeinrichtungen betrieben werden kann; ältere Geräte können Störungen verursachen. | 113 |
