Thule Omnistor 5003 Bedienungsanleitung

Die Omnistor 5003 ist eine per Handkurbel bediente Gelenkarm-Markise für Wohnmobile und Caravans. Das Deckblatt (Bildseite, PDF-Seite 1) zeigt die geschlossene Kassette mit dem Schriftzug THULE Omnistor; darunter stehen Produkt- und Dokumentnummer. Die Stückliste auf PDF-Seite 2 (Bildseite) führt Markise, Bedienkurbel und Anleitung jeweils als Stück x1 auf und staffelt die Halterungen in vier, in der Zeichnung mit 40 mm, 80 mm, 175 mm und 400 mm beschrifteten Längen, dazu Abdeckkappen und Schrauben nach DIN-Nennungen.

Für die Supportpraxis gliedert sich die Datei in vier Bildblocks: die Befestigung an der Fahrzeugwand nach den Varianten Fix A, Fix B und Fix C (PDF-Seite 3, Bildseite), das Ausfahren mit Kurbel und von Hand bis zur Marke „Max 1 m“ (PDF-Seite 4, Bildseite), das Setzen von Stützfuß-Haltern und Wandhalter für die Kurbel (PDF-Seite 5, Bildseite) sowie die Warn- und Optionsabbildungen auf PDF-Seite 6. Die allgemeinen Bemerkungen und die Garantiebedingungen stehen ab PDF-Seite 7 mehrsprachig; der deutsche Block ist als konturierter Text gesetzt und damit nur visuell lesbar.

Merkmale nach den Abbildungen

MerkmalAngabe laut DokumentSeite
BauartKassettenmarkise mit Gelenkarmen und Handkurbel; eine Abbildung mit Motor oder Elektronik zeigt das Dokument nicht (Bildseite).PDF-Seite 1
GrößenrasterDie Stückliste auf der Bildseite ist in acht Spalten von 1,9 m bis 4,5 m gegliedert; die Längenangaben sind aus der Zeichnung gelesen.PDF-Seite 2
Zuordnung der MontagevariantenDie Zeichnung ordnet zu: Fix A or B für 1,90/2,30 m und 2,60/3,00 m, Fix C or B für 3,50 m, 4,00 m und 4,50 m (Bildseite).PDF-Seite 3
BedienungKurbel in die Antriebsöffnung am Kassettenende; die Bildseite zeigt zwei Führungen A und B mit 90-Grad-Symbolen.PDF-Seite 4
StützungStützfüße werden in Halter an der Fahrzeugwand eingesetzt und arretiert (Schritte 4 und 5, Bildseite).PDF-Seite 5
OptionenSafari-Residence, Joint und Hold Down Kit stehen unter der Überschrift OPTIONS (Bildseite).PDF-Seite 6

Meldungen und Anzeigen: keine Elektronik vorhanden

Die Omnistor 5003 wird ausschließlich von Hand gekurbelt. Das Dokument kennt weder Fehlermeldungen mit Nummer noch Displaytexte, LED-Signale oder akustische Hinweise; bei einer mechanischen Markise gibt es nichts Entsprechendes, und das wird hier ausdrücklich festgehalten.

Meldung im weiteren Sinn sind die Zustandsmarkierungen in den Zeichnungen. Diese bildlichen Anzeigen lassen sich an einem ausgefahrenen Modell prüfen:

Prüfbare Zustandsmarkierungen in den Zeichnungen

BildmarkeWas die Abbildung zeigtSeite
Max 1 mPfeil auf dem ausgezogenen Tuch auf der Bildseite: das Frontteil zunächst nur bis etwa einen Meter von Hand herausziehen.PDF-Seite 4
90-Grad-SymbolKurbeldrehung im rechten Winkel zur Kassette beziehungsweise zum Tragarmende (Bildseite).PDF-Seite 4
Doppelpfeil am FrontteilDie Halter des Frontteils lassen sich seitlich verschieben; Detailbild unten rechts auf derselben Bildseite.PDF-Seite 4
Schrittsymbole 1 bis 3Am Stützfuß: einsetzen, ausziehen, arretieren (Bildseite).PDF-Seite 5
WarndreieckZeichnet auf der Bildseite den Fußpunkt der Stützfüße einer aufgestellten Markise aus.PDF-Seite 6
Durchgestrichenes BildDie zweite Illustration mit großem Kreuz stellt die ausgefahrene Markise ohne abgestützte Tragarme als unzulässigen Zustand dar (Deutung der Bildseite).PDF-Seite 6

Häufige Fragen

Wie fahre ich die Markise zum ersten Mal aus?

Mit der mitgelieferten Kurbel: Sie wird in die Antriebsöffnung am Kassettenende gesteckt und gedreht, bis das Frontteil erscheint; der Rest erfolgt von Hand, begrenzt durch die Marke „Max 1 m“ in der Zeichnung.

  1. Kurbel in die linke oder rechte Antriebsöffnung der Kassette einsetzen (Zeichnung A und B, Bildseite PDF-Seite 4).
  2. Kurbeln, bis das Tuch aus der Kassette tritt; das manuelle Herausziehen begrenzt die Abbildung auf „Max 1 m“.
  3. Die Tragarme anschließend mit der Kurbel in die Endstellung bringen (90-Grad-Symbole, Bildseite PDF-Seite 4) und die Stützfüße einsetzen (Bildseite PDF-Seite 5).

Quelle im Handbuch: PDF-Seite 4, PDF-Seite 5

Welches Werkzeug brauche ich für die Montage?

Die Zeichnungen zeigen eine Bohrmaschine, einen Schraubendreher sowie Bohrer mit den aus den Bildern gelesenen Durchmessern 3 mm, 3,5 mm und 6 mm, dazu Neutral-Silikon und den Klebstoff SIKA 221.

  1. Bohrpunkte mit angesetztem Halter anzeichnen (untere Bildzeile der Stücklisten-Seite, PDF-Seite 2).
  2. Löcher vorbohren und mit Neutral-Silikon oder SIKA 221 verfüllen (Bildseiten PDF-Seite 3 und PDF-Seite 7).
  3. Halter je nach Größe nach Variante Fix A, Fix B oder Fix C verschrauben (Bildseite PDF-Seite 3).

Quelle im Handbuch: PDF-Seite 2, PDF-Seite 3, PDF-Seite 7

Darf ich die Markise selbst montieren?

Der deutsche Block der allgemeinen Bemerkungen auf PDF-Seite 7 (konturierter Text, als Bildseite belegt) verlangt fachkundiges Personal und warnt vor verdeckten Leitungen hinter der Wand.

  1. Wandfestigkeit prüfen; befestigt wird mit Schrauben, Muttern und Gegenplatten, bevorzugt zusätzlich mit SIKA 221 verklebt.
  2. Vor dem Bohren den Innenbereich der Wand auf elektrische Kabel und Gasleitungen kontrollieren.
  3. Bohrlöcher zur Abdichtung mit säurefreiem Silikon oder SIKA 221 füllen.
  4. Montagehöhe der Wandhalter für die Stützfüße mit Händler oder Fahrzeughersteller abstimmen.

Quelle im Handbuch: PDF-Seite 7

Wie lange gilt die Garantie und wer kümmert sich darum?

Der deutsche Garantieblock auf PDF-Seite 8 gewährt zwei Jahre auf die Omnistor-Markise ab Datum des Kaufbelegs; die Mängelmeldung erfolgt beim Fachhändler unter Vorlage dieses Belegs.

  1. Innerhalb der Frist werden nachweisliche Funktionsfehler aus mangelhafter Ausführung oder Materialfehler beseitigt.
  2. Ausgeschlossen sind Fehler durch falschen Gebrauch, Nachlässigkeit oder Unfall sowie durch unsachgemäße Montage, geänderte Seriennummer oder Modifikationen.
  3. Ersatzteile vor der Rücksendung solide verpacken; durch eine Instandsetzung verlängert sich die Garantiezeit nicht.

Quelle im Handbuch: PDF-Seite 8

Womit sichere ich die Markise bei Wind?

Das Dokument zeigt als Option ein Hold Down Kit, das den Tragarm schräg zum Boden hin verankert (Bildseite PDF-Seite 6). Einen als Text gesetzten Hinweis zu einer maximalen Windstärke enthält die Datei nicht.

  1. Hold-Down-Stange schräg vom Tragarmende zum im Boden gesetzten Haken führen (rechte Illustration der Bildseite PDF-Seite 6).
  2. Den Haken am Stützfuß, den die linke Illustration derselben Seite zeigt, als Zusatzsicherung nutzen.
  3. Bei aufgestellter Markise die Stützfüße fest auf festem Untergrund setzen (Warndreieck, Bildseite PDF-Seite 6).

Quelle im Handbuch: PDF-Seite 6

Störungsbaum: Symptom, Prüfung, Maßnahme

Ein Störungskapitel führt die Datei nicht. Der Baum folgt deshalb ausschließlich den in den Zeichnungen gezeigten Zuständen; jede Maßnahme verweist auf eine Bildseite.

Die Kurbel dreht durch oder greift nicht

  1. Kurbelführung: Die Bildseite zeigt zwei Antriebsöffnungen am Kassettenende (A und B); die Kurbel muss völlig einrasten, bevor gedreht wird. (PDF-Seite 4)
  2. Tuchlösung: Kommt kein Tuch nach, das Frontteil behutsam von Hand vorziehen – die Zeichnung begrenzt diesen Schritt auf „Max 1 m“. (PDF-Seite 4)
  3. Armweg: Die Tragarme danach bis zum 90-Grad-Anschlag kurbeln; blockiert der Arm, nicht mit Gewalt nachhelfen, sondern die gezeichnete Stellung prüfen. (PDF-Seite 4)

Das Tuch wirft Falten oder hängt durch

  1. Tuchlage: Nach den allgemeinen Bemerkungen auf der Bildseite PDF-Seite 7 soll das Tuch waagerecht stehen: die Tragarme entsprechend setzen. (PDF-Seite 7)
  2. Frontteil: Die Detailzeichnung zeigt seitlich verschiebbare Halter des Frontteils; Flucht und Anlage prüfen (Bildseite PDF-Seite 4). (PDF-Seite 4)
  3. Bohrschaden: Wer die Kassette im nicht ausgehängten Zustand durchbohrt, riskiert einen Tuchschaden; die Markise vorher völlig ausfahren (Bildseite PDF-Seite 7). (PDF-Seite 7)

Gestänge oder Tragarm klemmt

  1. Arretierung: Die Schritte 1 bis 3 am Stützfuß zeigen Einsetzen, Ausziehen und Arretieren; eine nicht gelöste Arretierung blockiert den Armweg (Bildseite PDF-Seite 5). (PDF-Seite 5)
  2. Kurbelaufnahme: Am Tragarmende sitzt die Kurbelaufnahme; die Abbildung führt sie vor dem Anheben des Arms aus (Bildseite PDF-Seite 5). (PDF-Seite 5)

Die Markise steht wackelig oder darf nicht genutzt werden

  1. Stützfüße: Die Warnillustration auf der Bildseite PDF-Seite 6 zeichnet den Fußpunkt als kritischen Punkt aus; beide Füße müssen stehen und sichern. (PDF-Seite 6)
  2. Verbotener Zustand: Das durchgestrichene Bild stellt die Nutzung ohne abgestützte Tragarme als unzulässig dar (Deutung der Bildseite). (PDF-Seite 6)
  3. Bodenverankerung: Hold-Down-Stange und Fußhaken nach den Info-Bildern derselben Seite einsetzen. (PDF-Seite 6)

Sicherheitshinweise aus dem Handbuch

Die sicherheitsrelevanten Aussagen verteilen sich auf die Warnbilder von PDF-Seite 6 und den deutschen Block der allgemeinen Bemerkungen auf PDF-Seite 7. Beide Seiten sind Bildseiten: Der Text auf Seite 7 ist konturiert und steuerte nichts zur maschinenlesbaren Textschicht bei, die Hinweise unten sind daher sinngemäß wiedergegeben.

  • Fachkundige Montage: Die Montage muss von fachkundigem Personal ausgeführt werden; die Fahrzeugwand muss den Adaptern stabilen Halt geben (Bildseite). (PDF-Seite 7)
  • Hinter der Wand: Vor dem Bohren prüfen, ob innen elektrische Kabel oder Gasleitungen liegen (Bildseite). (PDF-Seite 7)
  • Abdichtung: Bohrlöcher mit säurefreiem Silikon oder SIKA 221 verfüllen, damit die Montage wasserdicht wird (Bildseite). (PDF-Seite 7)
  • Tuchschutz: Beim Durchbohren der Kassette die Markise völlig ausfahren und die Tragarme so stellen, dass das Tuch waagerecht liegt (Bildseite). (PDF-Seite 7)
  • Stützpunkt: Das Warndreieck auf der Bildseite PDF-Seite 6 weist den Fußpunkt der Stützfüße aus; die durchgestrichene Abbildung derselben Seite verbietet die ausgefahrene Markise ohne abgestützte Tragarme. Nach dem Bildinhalt ist auch der Bereich unter den ausgefahrenen Armen zu meiden – ein Wortlaut zu diesem Hinweis fehlt in der Datei, vor Publikation prüfen. (PDF-Seite 6)
  • Mindestabstand: Die Zeichnung Fix C beschriftet eine Distanz von mindestens 60 mm an der Verschraubung; die Zahl ist aus der Zeichnung gelesen. (PDF-Seite 3)
  • Service-Kontakt: Der Fußzeilen-Adressblock aller Seiten nennt Thule NV, Kortrijkstraat 343, BE 8930 Menen in Belgien sowie infoRV@thule.com und www.thule.com (einziger Bestandteil der Textschicht). (PDF-Seite 2)

Verwandte Teile und Zubehör

TeilBezeichnung im DokumentBemerkungSeite
Safari-ResidenceSafari-ResidenceRaummodul unter der Markise, unter OPTIONS abgebildet (Bildseite).PDF-Seite 6
JointJointVerbindungsprofil am Kassettenende, unter OPTIONS abgebildet (Bildseite).PDF-Seite 6
Hold Down KitHold Down KitBodenverankerung für die Tragarme, unter OPTIONS abgebildet (Bildseite).PDF-Seite 6
BedienkurbelKurbel x1Passt in die Antriebsöffnungen der Kassette und in die Aufnahme am Tragarmende (Bildseite).PDF-Seite 4
Stützfuß mit HakenStützfüßeDer Info-Ausschnitt zeigt einen Haken am Fuß als Bodensicherung (Bildseite).PDF-Seite 6
Wandhalter für die KurbelHaltesatz x2 mit vier Schrauben DIN 7982 M4,2×25Aufnahme für das Kurbelwerkzeug an der Fahrzeugwand, Schritt 6 (Bildseite, DIN-Nennung aus der Zeichnung).PDF-Seite 5
Halterungen40 mm, 80 mm, 175 mm, 400 mmVier Halterlängen je nach Markisengröße in der Stückliste (Bildseite, Zahlen aus der Zeichnung).PDF-Seite 2
AbdeckkappenKappen x3 bis x4In der Stückliste nach Größe gestaffelte Abdeckungen der Halter (Bildseite).PDF-Seite 2
Dicht- und KlebstoffNeutral Silicone, SIKA 221In den Werkzeugbildern und im Textblock der Bildseite PDF-Seite 7 genannt.PDF-Seite 7

Was dieses Dokument nicht enthält

  • Keine Elektronik: Weder Schaltplan noch Motoranschluss noch Funkbedienung: Die 5003 erscheint im gesamten Dokument als reine Handmechanik mit Kurbel (Bildseite). (PDF-Seite 4)
  • Keine Fehlercodes: Es gibt keine Pannenliste mit Codes oder Meldungstexten; der Störungsbaum dieser Seite basiert allein auf den Zeichnungen (Bildseite). (PDF-Seite 6)
  • Keine Drehmomente: Die Verschraubungen sind nur mit DIN-Nennungen und Abmessungen beschriftet; ein Anzugsmoment nennt keine Abbildung (Bildseite). (PDF-Seite 3)
  • Keine Pflege- und Reparaturangaben: Zu Tuchreinigung, Schmierung der Gelenke oder Dichtungswechsel schweigt die Datei; die Seiten decken nur Montage, allgemeine Bemerkungen und Garantie ab. (PDF-Seite 7)
  • Keine Ersatzteilnummern: Die Garantie spricht von Ersatzteilen, eine Bestellnummernliste fehlt aber; die Artikelnummer auf dem Deckblatt ist verdeckt (05 **** **, Bildseite). (PDF-Seite 1)
  • Kein Text zur Windstärke: Eine als Text gesetzte Stelle zur maximal zulässigen Windstärke fehlt; sichtbar sind nur die Warnbilder und die Option Hold Down Kit (Bildseite). (PDF-Seite 6)
  • Kein deutscher Fließtext in der Textschicht: Die extrahierbare Textschicht enthält ausschließlich den Fußzeilen-Adressblock; alle deutschen Passagen sind konturierte Druckgrafik (Bildseite). (PDF-Seite 7)

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