Das Ultimate Speed ULG 12 B3 ist ein Kfz-Ladegerät mit Starthilfefunktion und Pulserhaltungsladung für 6 V- und 12 V-Blei-Batterien mit 8-180 Ah Kapazität, das über die Schnellkontakt-Anschlussklemmen mit der Fahrzeugbatterie und über das Netzkabel mit dem 230-V-Netz verbunden wird (Seite 42 und 43). Diese Seite fasst die deutsche Fassung der Bedienungsanleitung strukturiert zusammen: technische Daten, häufige Fragen, eine Diagnosetabelle der Display- und LED-Anzeigen, einen Fehlerbaum, einen Symptom-Assistenten, die Sicherheitshinweise und die relevanten Bauteile. Jede Aussage trägt eine Seitenangabe, die sich auf die deutsche Originalbetriebsanleitung bezieht. Bitte beachten Sie die Sprachstruktur der Quelldatei: Die 54-seitige PDF-Datei enthält vier Sprachfassungen, nämlich Englisch auf den Seiten 5-16, Dänisch auf 17-28, Niederländisch auf 29-40 und Deutsch auf 41-52; dieser Text stützt sich ausschließlich auf die deutschen Seiten 41-52.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Kfz-Ladegerät mit Starthilfefunktion, Modell ULG 12 B3, IAN 290923 (Deckblatt und Seite 52) | 1, 52 |
| Marke | Ultimate Speed | 42 |
| Ladeprinzip | Pulserhaltungsladung (Chip-Software), Drei-Stufen-Lade-Strategie bis fast 100 % der Batteriekapazität | 42, 47 |
| Eingangsspannung | 230 V~ 50 Hz | 43 |
| Rückstrom | kleiner 5 mA (ohne Netzeingang) | 43 |
| Nennausgangsspannung | 6 V / 12 V | 43 |
| Ladestrom | 2 A, 6 A, 12 A ± 10 % | 43 |
| Geeignete Batterietypen | 6 V- und 12 V-Blei-Batterien mit 8-180 Ah, darunter WET, AGM, Säure-Blei, Deep Cycle und Gel | 42 |
| Gehäuseschutzart | IP 20 | 43 |
| Starthilfe | kurzfristig 75 A, Countdown 5 Sekunden, Pause 180 Sekunden, nicht für Batterien unter 45 Ah | 48, 49 |
| Lieferumfang | 1 Ladegerät, 2 Schnellkontakt-Anschlussklemmen (1 rot, 1 schwarz), 1 Originalbetriebsanleitung | 43 |
| Hersteller und Servicekontakt | C. M. C. GmbH, Katharina-Loth-Str. 15, DE-66386 St. Ingbert; Service per E-Mail für DE, AT und CH; Ersatzteilbestellung über www.ersatzteile.cmc-creative.de | 51 |
| Konformität | EG-Konformitätserklärung zu den Richtlinien 2014/35/EU, 2014/30/EU und 2011/65/EU, CE-Kennzeichnung 2017 | 52 |
| Stand der Informationen | 08/2017, Ident.-No. ULG12B3072017-6 | 53 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | – |
Quelle der Werte ist das Kapitel Technische Daten auf Seite 43 sowie die Kapitel Einleitung (Seite 42), Starthilfefunktion (Seite 48 und 49), Service (Seite 51) und Konformitätserklärung (Seite 52). Sprachhinweis: Die PDF-Datei umfasst 54 Seiten in vier Sprachen (Englisch 5-16, Dänisch 17-28, Niederländisch 29-40, Deutsch 41-52); alle Angaben dieser Seite stammen allein aus der deutschen Fassung 41-52.
Hinweis zur Seitenzählung: In dieser Datei stimmt die gedruckte Seitenzahl der deutschen Fassung mit der Position in der PDF-Datei überein: Die deutsche Seite 41 ist zugleich PDF-Seite 41, und die deutsche Fassung läuft bis Seite 52 (PDF-Seite 52). Die Seiten 1 bis 4 enthalten mehrsprachiges Deckblatt, Lesehinweise und die Abbildungsseite, Seite 53 das Impressum mit IAN 290923 und Informationsstand, Seite 54 ist leer. Die Anleitung selbst verweist in ihrem Inhaltsverzeichnis auf dieselben gedruckten Seitenzahlen (Seite 41).
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Für welche Batterien eignet sich das ULG 12 B3?
Das Ladegerät ist für unbeschädigte 6 V- und 12 V-Blei-Batterien mit 8-180 Ah Kapazität bestimmt, etwa Pkw- und Motorradbatterien mit flüssigem Elektrolyt, AGM-, Säure-Blei-, Deep-Cycle- und Gel-Batterien. Entladene Batterien können je nach Typ regeneriert werden; Elektrofahrzeuge mit eingebautem Akku lassen sich nicht laden (Seite 42).
Welche Bedienelemente und Anschlüsse hat das Gerät?
Die Teilebeschreibung nennt die Digital-Display-Taste (1), die Battery-Type-Taste (2), die Charge-Start-Taste (3), die Sicherung mit Abdeckung (4), die „+“-Pol-Anschlussklemme in Rot (5), die „–“-Pol-Anschlussklemme in Schwarz (6), das Netzkabel (7) und die digitale Anzeige (8) (Seite 43).
Wie schließe ich das Ladegerät korrekt an?
Bei einer fest im Fahrzeug montierten Batterie trennen Sie zuerst das schwarze Minuspolkabel des Fahrzeugs, danach das rote Pluspolkabel. Dann klemmen Sie die rote Schnellkontakt-Klemme an den Pluspol, die schwarze an den Minuspol und stecken erst anschließend das Netzkabel in die Steckdose. Bei korrekter Polung zeigt das Display die Spannung und die Anzeige „connected“ leuchtet; bei Verpolung zeigt das Display 0.0 und „connected“ bleibt dunkel (Seite 47).
Was bedeuten die Display-Anzeigen?
Nach dem Anschluss leuchtet „connected“, nach Wahl des Lademodus „Charging“ und nach Abschluss „Charged“. Leuchtet das Display dauerhaft, bevor die Batterie vollständig geladen ist, liegt ein Fehler vor; dann prüfen Sie Klemmen und Batterietyp, andernfalls kann die Batterie selbst defekt sein (Seite 47 und 48).
Welche Batterietypen muss ich am Gerät einstellen?
Vor jedem Ladevorgang muss der passende Batterietyp über die Battery-Type-Taste zwingend korrekt eingestellt werden; das Handbuch beschreibt die Einstellungen für 12 V und 6 V im Detail, einschließlich Hinweisen zur Lebensdauer von AGM- und Gel-Batterien (Seite 47 und 48). Eine Aufzählung der einzelnen Modi erübrigt sich, da das Kapitel die Auswahl Schritt für Schritt begleitet.
Wie funktioniert die Starthilfefunktion?
Nach Auswahl der Start-Funktion analysiert das Gerät den Ladezustand, das Display zeigt „0“. Beim Betätigen der Zündung startet ein Countdown von 5 Sekunden (2 Sekunden Analyse, 3 Sekunden Starthilfe mit 75 A), danach folgt eine Pause von 180 Sekunden, und der Zyklus beginnt erneut. Für Batterien unter 45 Ah ist die Funktion ungeeignet, bei Dieselfahrzeugen und großvolumigen Benzinmotoren sind teils mehr als 75 A nötig (Seite 48 und 49).
Warum startet die Starthilfe bei einer tiefentladenen Batterie nicht?
Das Analyseprogramm schützt stark entladene oder stark strapazierte Batterien: Die Starthilfe bleibt aus, das Display bleibt auf „0“, während die Batterie bereits mit niedrigem Strom geladen wird („Charging“ leuchtet). Laden Sie die Batterie in diesem Fall zuerst, etwa mit Fast Charge oder Normal Charge (Seite 49).
Was mache ich, wenn ein Dieselfahrzeug trotz Starthilfe nicht anspringt?
Ist die Batterie komplett entladen, reichen die 75 A nicht bei allen Fahrzeugen. Wählen Sie Fast Charge, laden Sie die Batterie auf 60 % auf und beachten Sie, dass bei Dieselmotoren die Vorglühung Energie aus der Batterie zieht, sodass die 60 % nach dem Glühvorgang noch anliegen müssen. Danach führen Sie die Starthilfe erneut durch (Seite 49).
Wie prüfe ich die Lichtmaschine?
Bei der Lichtmaschinen-Test-Funktion schließen Sie die Klemmen an die Batteriepole an, wählen die Funktion Alternator über die Taste 1 und starten den Motor. Steigt der angezeigte Prozentwert bei laufendem Motor, lädt die Lichtmaschine; sinkt der Wert oder bleibt er gleich, liegt ein Problem der Lichtmaschine, der Verbindung oder der Batterie vor (Seite 49).
Wie wechsle ich die Sicherung?
Ziehen Sie zuerst das Netzkabel, drücken Sie die Abdeckung der Sicherung seitlich leicht ein, schrauben Sie die Sicherung mit einem passenden Maulschlüssel ab und setzen Sie die neue Sicherung samt Abdeckung wieder ein. Für eine neue Sicherung verweist das Handbuch auf den Service (Seite 50).
Wie pflege ich das Gerät?
Das Gerät ist wartungsfrei. Schalten Sie es aus und reinigen Sie die Metall- und Kunststoffoberflächen mit einem trockenen Tuch; Lösungsmittel und aggressive Reinigungsmittel sind tabu. Vor Arbeiten am Gerät ziehen Sie immer den Netzstecker (Seite 50).
Wie lange gilt die Herstellergewährleistung und wie erreiche ich den Service?
Das Servicekapitel nennt eine Dauer von 3 Jahren ab Kaufdatum, belegt durch den Kassenbon, und verweist bei Mängeln zunächst auf die gesetzlichen Rechte gegenüber dem Verkäufer. Der dokumentierte Kontakt ist die C. M. C. GmbH mit den E-Mail-Adressen für Deutschland, Österreich und die Schweiz; die Artikelnummer IAN 290923 finden Sie auf dem Typenschild oder dem Titelblatt der Anleitung (Seite 50 und 51).
Wie entsorge ich Gerät und Batterien?
Das Kfz-Ladegerät gehört nicht in den Hausmüll, nicht ins Feuer und nicht ins Wasser; nicht mehr funktionstüchtige Geräte sollen recycelt werden. Als Endverbraucher sind Sie gesetzlich zur Abgabe aller gebrauchten Batterien an Sammelstellen oder den Händler verpflichtet (Seite 51).
Welche Normen nennt die Konformitätserklärung?
Die Erklärung auf Seite 52 führt unter anderem EN 60335-2-29, EN 60335-1, EN 62233, EN 50498 sowie weitere EMV-Normen an und nennt Marc Uhle als dokumentenverantwortliche Person, St. Ingbert, 18.08.2017 (Seite 52).
Fehlercodetabelle
Das ULG 12 B3 besitzt kein Menü mit numerischen Fehlercodes: Der Hersteller veröffentlicht keine Fehlercodeliste, das Gerät meldet Zustände ausschließlich über das digitale Display und die Anzeigen „connected“, „Charging“ und „Charged“ (Seite 47 und 48). Die Nummern F01 bis F14 sind deshalb Diagnosenummern dieser Seite, die nicht auf dem Gerät stehen; die Spalte „Anzeige am Gerät“ beschreibt jeweils die dokumentierte LED- bzw. Display-Symptomatik, abgeleitet aus den Kapiteln Bedienung, Starthilfefunktion, Sicherung wechseln und den Hinweisen.
| Code | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F01 | Display zeigt 0.0, „connected“ leuchtet nicht | Verpolung der Anschlussklemmen | Gerät vom Netz trennen, Klemmen korrekt zuweisen: Rot an den Pluspol, Schwarz an den Minuspol | 47 |
| F02 | Display zeigt Spannung, „connected“ leuchtet | Anschluss korrekt; Lademodus noch nicht gewählt | Lademodus über die Tasten auswählen, erst dann beginnt der Ladevorgang | 47 |
| F03 | Gerät setzt sich nach Anschluss nicht in Betrieb | normales Verhalten: Die Elektronik startet erst nach Moduswahl (Schutz gegen Fehlanschluss) | Lademodus wählen, keine Maßnahme nötig | 47 |
| F04 | Anzeige „Charging“ erscheint nicht nach Moduswahl | Klemmensitz oder Batterietyp falsch eingestellt | Klemmen 5 und 6 am Batteriepol prüfen, Batterietyp kontrollieren | 47, 48 |
| F05 | Display leuchtet dauerhaft, bevor die Batterie voll ist | Fehlersituation; Klemmen oder Batterietyp falsch, ggf. Batterie defekt | Klemmen und Batterietyp erneut prüfen; leuchtet das Display weiter, ist womöglich die Batterie defekt | 48 |
| F06 | Display bleibt auf „0“, „Charging“ leuchtet, Starthilfe greift nicht | Analyseprogramm schützt stark entladene oder strapazierte Batterie vor Beschädigung | Batterie zuerst laden, etwa mit Fast Charge oder Normal Charge | 49 |
| F07 | Countdown der Starthilfe startet nicht | Starthilfe wurde vom Analyseprogramm nicht freigegeben | Ladezustand über „Batterie %“ verfolgen und später erneut versuchen | 49 |
| F08 | Motor springt trotz 75 A nicht an | Batterie komplett entladen; Diesel und große Benzinmotoren brauchen teils mehr als 75 A | Fast Charge bis 60 % laden, danach Starthilfe erneut durchführen | 49 |
| F09 | Beim Lichtmaschinen-Test fällt der Prozentwert oder bleibt gleich | Problem der Lichtmaschine, der Verbindung oder der Batterie | Verbindung und Klemmen prüfen; bei Bestätigung die Ursache fachmännisch klären | 49 |
| F10 | Beim Lichtmaschinen-Test steigt der Prozentwert bei laufendem Motor | keine Störung: Die Lichtmaschine lädt die Batterie | Test beenden: Gerät vom Netz trennen, schwarze Klemme zuerst abnehmen | 49 |
| F11 | Ausgangsleistung sinkt bei Wärme spürbar | Umgebungstemperatur über 50 °C, Nähe von Feuer oder Hitze | Gerät an einem kühleren, gut belüfteten Ort betreiben | 45, 46 |
| F12 | Gerät liefert nach Überlast keine Funktion mehr | Sicherung beschädigt, etwa durch Gerätefehler oder Überlast | Netzkabel ziehen, Abdeckung seitlich eindrücken, Sicherung mit Maulschlüssel wechseln | 50 |
| F13 | Starthilfe an einer kleinen Batterie unter 45 Ah | Funktion für solche Batterien ungeeignet, Beschädigungsgefahr | Starthilfe nicht verwenden, Batterie stattdessen laden | 48 |
| F14 | Anschlussreihenfolge beim Starthilfegebrauch abweichend eingehalten | Gefahr für die Fahrzeugelektronik; eigenes Risiko | Alle Anschlüsse zwingend wie beschrieben und in richtiger Reihenfolge durchführen | 48 |
Hinweis: F01 bis F14 sind keine Herstellernummern, sondern die Diagnosensystematik dieser Seite; der Hersteller veröffentlicht keine Fehlercodeliste. Die Zuordnung folgt den dokumentierten Anzeigen aus den Kapiteln Bedienung und Lademodus (Seite 47 und 48), Starthilfefunktion (Seite 48 und 49), Lichtmaschinen-Test (Seite 49) und Sicherung wechseln (Seite 50). Die Seitenangaben folgen der gedruckten Zählung der deutschen Fassung.
Fehlerbaum
Vier Hauptpfade decken die dokumentierten Störungsbilder ab: Der Ladevorgang startet nicht, die Display-Anzeige ist unklar, die Starthilfe greift nicht, oder die Lichtmaschine steht im Verdacht. Der Baum zeigt, welcher Prüfschritt zuerst kommt und wann der Weg endet.
Ablauf der Störungssuche
- Umfang eingrenzen: Betrifft es nur den Ladevorgang, die Anzeigen oder die Starthilfe?
- Anschluss prüfen: Klemmen 5 und 6 fest am richtigen Pol, Netzkabel 7 in der Steckdose (Seite 47).
- Anzeige lesen: Spannung mit „connected“, danach „Charging“ und „Charged“ als Zustandsmeldungen deuten (Seite 47 und 48).
- Polung kontrollieren: Zeigt das Display 0.0 und „connected“ bleibt dunkel, sind die Klemmen vertauscht (Seite 47).
- Batterietyp kontrollieren: Der Typ muss vor Ladebeginn zwingend korrekt eingestellt sein (Seite 47 und 48).
- Starthilfe prüfen: Display auf „0“ bedeutet Schutz durch das Analyseprogramm, Batterie erst laden (Seite 49).
- Sichtung der Sicherung: Bei Funktionsausfall Netz ziehen und Sicherung 4 nach Anleitung wechseln (Seite 50).
- Lichtmaschinen-Test nutzen: Prozentwert bei laufendem Motor beurteilen (Seite 49).
- Grenze der Selbsthilfe: Bleibt die Störung, ist der dokumentierte Servicekontakt der nächste Schritt (Seite 51).
Grundlage sind die Kapitel Bedienung (Seite 47 bis 49), Sicherung wechseln (Seite 50) und der Servicekontakt (Seite 51). Sonderfall: Eine dauerhaft leuchtende Anzeige vor Ladeende kann auch einen Batteriedefekt anzeigen, der außerhalb des Ladegeräts liegt (Seite 48).
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Fünf Schritte führen vom Symptom zur dokumentierten Maßnahme; jeder Schritt fragt eine Ja-oder-Nein-Frage ab und nennt die Handbuchseite.
Schritt 1: Lädt das Gerät die Batterie nicht?
Ja, es lädt gar nicht: Klemmen 5 und 6 fest an Plus- und Minuspol anbringen, Netzkabel 7 einstecken und danach einen Lademodus wählen, denn die Elektronik startet erst nach der Moduswahl (Seite 47).
Es lädt langsam oder unvollständig: Lademodus passend zur Batterie und Umgebungstemperatur wählen; Fast Charge ist bei niedrigen Außentemperaturen empfohlen (Seite 48).
Schritt 2: Zeigt das Display 0.0 und „connected“ bleibt dunkel?
Ja: Verpolung liegt vor. Gerät vom Netz trennen, rote Klemme an den Pluspol und schwarze Klemme an den Minuspol setzen, dann erneut verbinden; korrekt angeschlossen zeigt das Display die Spannung (Seite 47).
Nein, die Spannung wird angezeigt: Anschluss ist korrekt, fahren Sie mit der Moduswahl fort (Seite 47).
Schritt 3: Leuchtet das Display dauerhaft vor Ladeende?
Ja: Das Handbuch stuft das als Fehler ein. Prüfen Sie erneut die Klemmen 6 und 5 und ob der richtige Batterietyp gewählt wurde; leuchtet das Display dennoch ständig, kann die Batterie selbst defekt sein (Seite 48).
Nein, nur „Charged“ leuchtet: Der Ladevorgang ist abgeschlossen; trennen Sie in umgekehrter Reihenfolge: zuerst Netz, dann schwarze, dann rote Klemme (Seite 47).
Schritt 4: Springt das Fahrzeug trotz Starthilfe nicht an?
Display bleibt auf „0“: Das Analyseprogramm schützt die stark entladene Batterie; laden Sie sie zuerst mit Fast Charge oder Normal Charge (Seite 49).
75 A reichen nicht, etwa beim Diesel: Batterie mit Fast Charge auf 60 % laden und die 60 % nach der Vorglühung halten, dann die Starthilfe erneut durchführen (Seite 49). Bei Batterien unter 45 Ah ist die Starthilfe generell ungeeignet (Seite 48).
Schritt 5: Zweifel an Lichtmaschine oder Batterie?
Test durchführen: Funktion Alternator über Taste 1 wählen, Motor starten; steigt der Prozentwert, lädt die Lichtmaschine (Seite 49).
Wert fällt oder bleibt gleich: Ursache ist die Lichtmaschine, die Verbindung oder die Batterie; Verbindung prüfen und bei Fortbestand den Service einbeziehen (Seite 49 und 51).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Lademodus beenden und Netzkabel 7 ziehen (Seite 48 und 49). Das Handbuch nennt als Kontakt die C. M. C. GmbH mit E-Mail-Adressen für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie die Artikelnummer IAN 290923, die auf Typenschild oder Titelblatt steht (Seite 51). Es weist ausdrücklich darauf hin, dass die dort genannte Postanschrift keine Serviceanschrift ist und der Kontakt zuerst über die genannte Servicestelle läuft (Seite 51).
Die vollständigen Kapitel zu Bedienung, Starthilfe und Störungsbehandlung stehen auf den deutschen Seiten 47 bis 50 der Anleitung; die Datei selbst rufen Sie über diesen Direktlink zur PDF-Datei auf.
Sicherheitshinweise
Dieser Abschnitt fasst das Kapitel Sicherheitshinweise der deutschen Fassung (Seite 43 bis 46) sowie die Pflege- und Entsorgungshinweise (Seite 50 und 51) zusammen; die Gruppierung ist an das Gerät angepasst.
Notfall und Netzanschluss
- Gerät nicht mit beschädigtem Kabel, Netzkabel oder Netzstecker betreiben; beschädigte Netzkabel bedeuten Lebensgefahr durch elektrischen Schlag (Seite 43).
- Reparaturen am Netzkabel nur durch autorisiertes und geschultes Fachpersonal; im Reparaturfall die Servicestelle des Landes kontaktieren (Seite 43).
- Bei fest eingebauter Batterie das Fahrzeug außer Betrieb nehmen: Zündung aus, Parkposition, Feststellbremse angezogen (Seite 43).
- Das Kfz-Ladegerät vom Netz trennen, bevor die Anschlussklemmen gelöst werden (Seite 43).
- Vor dem Netzanschluss prüfen, dass der Netzstrom mit 230 V~ 50 Hz, geerdetem Nullleiter, 16 A Sicherung und FI-Schalter vorschriftsmäßig ausgestattet ist (Seite 45).
Betrieb und Batterieanschluss
- Die Pol-Anschlusskabel nur am isolierten Bereich fassen (Seite 44).
- Den Anschluss an Batterie und Steckdose vollständig vor Feuchtigkeit geschützt durchführen (Seite 44).
- Nach Ladeende bei ständig angeschlossener Batterie zuerst das schwarze Minuspolkabel vom Minuspol trennen (Seite 44).
- Elektrischen Kurzschluss beim Anschluss vermeiden: Minuspolkabel nur an Minuspol oder Karosserie, Pluspolkabel nur an den Pluspol (Seite 45).
- Sicherstellen, dass das Plus-Pol-Kabel keinen Kontakt zu einer Treibstoffleitung hat (Seite 45).
- Augen und Haut vor Verätzung durch Schwefelsäure schützen; säurefeste Schutzbrille, Bekleidung und Handschuhe verwenden, bei Kontakt mit viel klarem Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen (Seite 45).
- Nicht beschädigte oder eingefrorene Batterien laden; nicht wiederaufladbare Batterien sind ungeeignet (Seite 46).
Kinder, Explosionsgefahr und Aufstellung
- Das Gerät nicht in die Hände von Kindern kommen lassen; Kleinkinder und Kinder nicht unbeaufsichtigt am Gerät lassen (Seite 43 und 44).
- Beim Laden kann gasförmiger Wasserstoff austreten; Knallgas ist explosionsfähig und reagiert auf offenes Feuer, Glut und Funken. Deshalb nur in witterungsgeschützten, gut belüfteten Räumen laden und offenes Licht vermeiden (Seite 44 und 45).
- Explosive oder brennbare Stoffe wie Benzin oder Lösungsmittel dürfen beim Gebrauch nicht entzündet werden; Flammen und Funken vermeiden (Seite 45).
- Die Batterie während des Ladevorgangs auf eine gut belüftete Fläche stellen (Seite 45).
- Das Gerät nicht mit Gegenständen abdecken und nicht der Nähe von Feuer, Hitze oder lang anhaltenden Temperaturen über 50 °C aussetzen; ab 50 °C sinkt die Ausgangsleistung automatisch (Seite 45 und 46).
- Elektrokontaktflächen der Batterie vor Kurzschluss schützen (Seite 46).
Defekt, Sicherung und Entsorgung
- Nur die gelieferten Originalteile verwenden (Seite 46).
- Vor jeder Arbeit am Gerät den Netzstecker ziehen; die Sicherung erst nach dem Abziehen des Netzkabels wechseln (Seite 50).
- Das Gerät ist wartungsfrei; Metall- und Kunststoffoberflächen mit trockenem Tuch reinigen, keine Lösungsmittel oder aggressiven Reinigungsmittel (Seite 50).
- Das Ladegerät nicht in den Hausmüll, ins Feuer oder ins Wasser geben; funktionstüchtige Altgeräte der Wiederverwertung zuführen und den lokalen Händler fragen (Seite 51).
- Gebrauchte Batterien gesetzlich zur Abgabe an Sammelstellen oder zum Händler; schadstoffhaltige Batterien sind mit den Symbolen für Cadmium, Quecksilber und Blei gekennzeichnet (Seite 51).
Hinweis: Diese Zusammenstellung gibt die Hinweise gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text der Originalbetriebsanleitung (Seite 43 bis 46).
Passende Ersatzteile und Zubehör
Beim ULG 12 B3 sind real austauschbar: die Sicherung mit Abdeckung, die das Handbuch als Teil 4 führt und deren Wechsel Schritt für Schritt beschrieben ist, sowie die Schnellkontakt-Anschlussklemmen als verschleißnahes Zubehör. Das Netzkabel ist als Teil 7 dokumentiert, ein Austausch gehört jedoch in Fachhände. Das Kapitel Service nennt die Bestellquelle für Ersatzteile (Seite 50 und 51).
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Sicherung mit Abdeckung (Teil 4) | Schützt das Gerät; kann durch Gerätefehler oder Überlast beschädigt werden | Austausch laut Anleitung mit passendem Maulschlüssel; für eine neue Sicherung verweist das Dokument auf den Service | 43, 50 |
| Schnellkontakt-Anschlussklemme rot (Teil 5) | Verbindung zum Pluspol der Batterie | Originalteil laut Lieferumfang; das Gerät nur mit den gelieferten Originalteilen verwenden | 43, 46 |
| Schnellkontakt-Anschlussklemme schwarz (Teil 6) | Verbindung zum Minuspol der Batterie bzw. zur Karosserie | Originalteil laut Lieferumfang; Kabel nur am isolierten Bereich fassen | 43, 44, 46 |
| Netzkabel (Teil 7) | 230-V-Netzanschluss; dient auch zum Beenden des Start-Modus | Beschädigte Netzkabel sind Lebensgefahr; Reparatur nur durch Fachpersonal | 43, 48 |
| Ersatzteilbestellung | Das Servicekapitel nennt www.ersatzteile.cmc-creative.de als Bestelladresse für Ersatzteile | Artikelnummer IAN 290923 bereithalten; sie steht auf Typenschild, Gravur, Titelblatt oder Aufkleber | 51 |
Die Zuordnung folgt der Teilebeschreibung mit den Nummern 1 bis 8 (Seite 43), dem Sicherungswechsel (Seite 50) und dem Servicekapitel mit Ersatzteilbestellung (Seite 51). Das Dokument nennt keine optionales Zubehör, daher sind hier nur mitgelieferte Teile und die austauschbare Sicherung aufgeführt; beim Kauf die Typenbezeichnung ULG 12 B3 und die IAN 290923 am Geräteschild prüfen.
