BEKO WMB 71443 PTE Bedienungsanleitung

Die WMB 71443 LE ist ein freistehender Frontlader für maximal 7 kg Trockenwäsche mit einer Schleuderdrehzahl bis 1400 U/min. Das Gerät ist 84 cm hoch (82 cm für den Unterbau), 60 cm breit und 54 cm tief und wiegt 70 kg. Angeschlossen wird an 230 V/50 Hz bei 2200 W Gesamtleistung; die Typentabelle nennt einen maximalen Strom von 10 A, die Steckdose soll über 16 A abgesichert sein.

Zwei Angaben aus den Datenblättern entscheiden viele Supportfälle, bevor jemand den Kundendienst anruft. Erstens ist in der Typentabelle nur der Einzelwassereinlass besetzt, das Gerät kommt also an keinen Warmwasserhahn. Zweitens misst die Anzeige nichts: Das Dokument führt keine Fehlercodes, sondern arbeitet mit drei Displayworten und einer Symbolreihe, deren Bedeutung auf Seite 26 nachzulesen ist.

Technische Daten aus der Typentabelle

MerkmalAngabe im HandbuchSeite
ModellbezeichnungDie Tabelle führt genau ein Modell: WMB 71443 LE.S. 10
Fassungsvermögen7 kg Trockenwäsche.S. 10
Höhe84 cm, für den Unterbau 82 cm.S. 10
Breite60 cm.S. 10
Tiefe54 cm.S. 10
Gewicht70 kg Nettogewicht, mit vier Kilogramm Toleranz.S. 10
Spannungsversorgung230 V bei 50 Hz.S. 10
StromaufnahmeMaximal 10 A.S. 10
Anschlussleistung2200 W gesamt.S. 10
SchleudernHöchstens 1400 U/min.S. 10
Ruhestrom1,40 W im Bereitschaftsmodus, 0,20 W im ausgeschalteten Zustand.S. 10
WasseranschlussEinzelwassereinlass vorhanden, Doppelwassereinlass nicht.S. 10
ModellcodeHauptmodellcode 9111.S. 10
MessgrundlageDie Werte stammen aus Labormessungen nach den einschlägigen Normen.S. 10

Kennwerte aus dem Produktdatenblatt

KennwertWert laut DatenblattSeite
EnergieeffizienzklasseA+++ auf der Skala A+++ bis D.S. 53
Energie im Jahr169 kWh, gerechnet mit 220 Standardwaschzyklen.S. 53
Wasser im Jahr11220 l.S. 53
60-°C-Standardzyklus, voll0,795 kWh.S. 53
Programmdauer, voll192 Minuten beim 60-°C-Zyklus mit voller Beladung.S. 53
Schleudertrocknen-KlasseKlasse B auf der Skala A bis G.S. 53
Restfeuchte53 %.S. 53
Drehzahl im DatenblattMaximale Schleudergeschwindigkeit 1400 U/min.S. 53
Geräusch57 dB beim Waschen, 73 dB beim Schleudern.S. 53
StandardprogrammeKoch-/Buntwäsche Öko 60 °C und 40 °C.S. 53
BauformFreistehend; das Feld Eingebaut steht auf Nein.S. 53

Programm- und Verbrauchstabelle in Auszügen

ProgrammTemp. (°C)Beladung (kg)Wasser (l)Strom (kWh)Schleuder (U/min)Seite
Active907572,201400S. 32
Koch-/Buntwäsche 60 (Standardzyklus)603,5490,791400S. 32
Pflegeleicht603,5571,051200S. 32
BabyProtect907722,001400S. 32
Buntwäsche 20203,5400,151400S. 32
Super Express 14302350,151400S. 32
Express903,5351,651400S. 32
Dunkles403800,551200S. 32
Hemden603,5901,10800S. 32
Handwäsche301540,241200S. 32
Wolle302350,151200S. 32
Feinwäsche301450,201200S. 32
Auffrischen–2350,031200S. 32
Selbstreinigung70–801,95800S. 32

Lesart der Verbrauchstabelle

  • Sternchen: Mit ** gekennzeichnete Zyklen sind die Energieprogramme nach EN 60456 Ed.3; Koch-/Buntwäsche 40 °C und 60 °C gelten als Standardzyklen. (S. 32)
  • Drehzahl: Liegt die höchste Drehzahl des eigenen Geräts unter dem Tabellenwert, lässt sich nur dieser Höchstwert wählen. (S. 32)
  • Laufzeit: Die Tabelle nennt Wasser, Strom und Drehzahl, aber keine Dauer; die Zeit zeigt das Display. (S. 32)
  • Abweichungen: Wasser- und Stromwerte hängen von Druck, Härte, Temperatur, Wäscheart und Menge sowie von den Zusatzfunktionen ab. (S. 32)

Programme und ihre Eignung

ProgrammWofür das Handbuch es vorsiehtSeite
ActiveUnempfindliche, farbechte Textilien in kürzerer Zeit, dafür mit mehr Energie und Wasser.S. 27
PflegeleichtSynthetiktextilien wie Hemden, Blusen und Mischgewebe mit sanfteren Bewegungen.S. 27
Koch-/BuntwäscheNormal verschmutzte, strapazierfähige Baumwoll- und Leinenwäsche; die Laufzeit verkürzt sich bei halber Füllung automatisch.S. 28
BabyProtectSäuglingswäsche und Wäsche empfindlicher Personen, mit längeren Wärmephasen und zusätzlichem Spülgang.S. 28
Handwäsche / FeinwäscheBaumwolle und empfindliche Textilien, die laut Etikett nicht in die Maschine gehören.S. 28
DunklesDunkle und ausbleichende Wäsche mit geringerer Temperatur; empfohlen werden Flüssig- oder Wollwaschmittel.S. 29
AuffrischenGeruchsneutralisation getragener, nicht verschmutzter Teile.S. 29
Buntwäsche 20Leicht verschmutzte Baumwolle bis 3,5 kg in kurzer Zeit.S. 29
SelbstreinigungWartungsprogramm für die Trommel, ohne Wäsche und alle ein bis zwei Monate.S. 29
SpülenSeparat spülen oder stärken.S. 30
Schleudern+AbpumpenEin weiteres Mal schleudern oder das Wasser abpumpen.S. 30
Öko-SymbolMarkiert stromsparende Programme; in Intensiv- und Hygieneprogrammen nicht wählbar.S. 31

Meldungen und Fehlercodes

Diese Anleitung kennt keine Fehlercodes. Auf keiner der 56 Seiten steht eine Meldung wie E01 oder H05, und es gibt auch keine Zahlentabelle für Störungen; die einzigen Buchstaben-Ziffern-Paare im Dokument sind die Felder F1 bis F4 für die Zusatzfunktionen. Wer nach einem Code sucht, findet stattdessen drei Displayworte, eine Symbolreihe mit fester Legende auf Seite 26 und die Maßnahmen im Kapitel Problemlösung.

Was die Anzeige tatsächlich mitteilt

AnzeigeBedeutung und erster GriffSeite
„End“Programm zu Ende – dieselbe Anzeige erscheint auch nach dem Abbrechen; die Programmschritt-Symbole bleiben leuchten.S. 39
„Con“Kindersicherung aktiv. Die Meldung kommt auch, wenn bei aktiver Sicherung irgendeine Taste gedrückt wird – die Sperre blockiert dann nur die Bedienung.S. 38
„COFF“Kindersicherung wieder ausgeschaltet, die Bedienung ist frei.S. 38
Start-Symbol blinktAbbruch ausgelöst, nachdem die Start-/Pause-/Abbrechen-Taste drei Sekunden gehalten wurde; das Symbol des letzten Schritts bleibt an.S. 39
Türsperre-Symbol blinktDie Tür ist noch gesperrt, weil der Wasserpegel nicht als sicher gilt. Nicht ziehen oder drücken.S. 37
Spülen-Symbol blinktDie Wasserversorgung wurde abgestellt; Hahn prüfen und mit der Starttaste erneut anfahren.S. 52
Kein-Wasser-SymbolIn der Displaylegende als eigenes Feld geführt und im Störungsfall zusätzlich zum blinkenden Spülen-Symbol genannt.S. 26
Schleudern-Symbol blinkt, Pause leuchtetDie Maschine steht im Spülstopp, die Wäsche liegt im Wasser.S. 39
Doppelpunkt der Zeitanzeige blinktDer Countdown der Zeitverzögerung läuft; beim Einstellen blinkt auch das Zeitverzögerung-Symbol, danach leuchtet es.S. 35
F1 bis F4Zeigen die gewählten Zusatzfunktionen: F1 Vorwäsche, F2 Schnell Waschen, F3 Extra Spülen, F4 Bügelleicht.S. 33
Programmschritt-ReiheDer gerade laufende Schritt steht ganz rechts in der Symbolkette.S. 36
Öko-SymbolHinweis auf Programme und Temperaturen mit niedrigerem Verbrauch.S. 31
Display bleibt leerKein Text, keine Symbole: Netzstecker, Sicherung, Stromausfall und die Ein-/Austaste sind die vier Prüfpunkte.S. 52

Anzeigen, die keine Störung sind

  • Wasser stillstehend in der Trommel: Wer das Neugerät öffnet, findet Restwasser: Die Maschine wurde vor dem Versand geprüft, ein Defekt ist das nicht. (S. 19)
  • Kein Wasser beim Waschen sichtbar: Der Wasserstand ist von außen oft nicht zu erkennen, auch das ist normal. (S. 48)
  • Timer zählt nicht herunter: Während Wasser einläuft oder aufgeheizt wird, hält die Anzeige an und läuft danach weiter. (S. 48)
  • Kurzer Stopp nach Programmstart: Bei zu niedriger Spannung pausiert das Gerät und setzt von allein fort, wenn der Normalwert wieder erreicht ist. (S. 47)
  • Selbsttätiges Abschalten: Schwankungen von Spannung oder Wasserdruck können eine Sicherheitsabschaltung auslösen; der Reset gelingt über die drei Sekunden gehaltene Starttaste. (S. 47)

Häufige Fragen

Warum geht die Tür nach dem Waschen nicht auf?

Ein Sicherungssystem hält das Einfüllfenster gesperrt, solange der Wasserpegel im Gerät nicht als sicher gilt; das Türsperre-Symbol blinkt, bis die Tür frei ist.

  1. Warten, bis das Türsperre-Symbol erlischt – danach lässt sich die Tür öffnen.
  2. Niemals mit Gewalt ziehen, sonst leiden Tür und Verriegelungsmechanismus.
  3. Steht noch Wasser drin, über das Programm Schleudern+Abpumpen entwässern.
  4. Bei aktiver Kindersicherung löst sich die Türsperre erst einige Minuten nach Programmende.

Quelle im Handbuch: S. 37, S. 5, S. 48

Die Maschine schleudert nicht – ist sie defekt?

In den meisten Fällen nicht: Eine Schutzschaltung unterdrückt das Schleudern bei ungleichmäßiger Wäscheverteilung, und ohne vollständig abgepumptes Wasser schleudert die Maschine ebenfalls nicht.

  1. Wäsche auflockern, gleichmäßiger verteilen und erneut schleudern.
  2. Pumpenfilter und Ablaufschlauch prüfen, wenn Wasser stehen geblieben ist.
  3. Ausschließen, dass Spülstopp gewählt wurde – dann blinkt nur das Schleudern-Symbol.
  4. Zu viel Waschmittel vermeiden: Das Schaumbeseitigungssystem unterbricht sonst den Schleuderlauf.

Quelle im Handbuch: S. 52, S. 48, S. 36

Wie lasse ich Restwasser ab und reinige den Pumpenfilter?

Der Pumpenfilter wird mindestens alle drei Monate gereinigt; vorher läuft das Wasser über den Notfall-Ablaufschlauch in ein Gefäß ab.

  1. Netzstecker ziehen, das Gerät ist dann vollständig von der Stromversorgung getrennt.
  2. Filterkappe öffnen – bei zweiteiligen Kappen die Lasche nach unten drücken.
  3. Notfall-Ablaufschlauch herausziehen, großes Gefäß darunterstellen und den Stopfen abziehen.
  4. Nach dem Ablassen Stopfen wieder einsetzen, Schlauch zurückschieben und den Pumpenfilter herausdrehen.
  5. Filter säubern, einsetzen und die Kappe schließen; ein nicht geschlossener Filter ist eine der häufigsten Ursachen für austretendes Wasser.

Quelle im Handbuch: S. 46, S. 45, S. 47

Darf ich die Waschmaschine an einen Warmwasserhahn anschließen?

Nein. Die Typentabelle weist nur einen Einzelwassereinlass aus, und das Handbuch warnt ausdrücklich davor, Geräte mit einfachem Zulauf an Warmwasser zu hängen.

  1. An den einzigen Zulauf gehört Kaltwasser; der blaue Schlauch sitzt rechts am Gerät.
  2. Bei Geräten mit zwei Zuläufen gilt: rot links für Warmwasser bis maximal 90 °C, blau rechts für Kaltwasser bis maximal 25 °C.
  3. Wird ein Doppelzulaufgerät nur mit Kaltwasser betrieben, gehört der mitgelieferte Blindstopfen auf das Warmwasserzulaufventil.

Quelle im Handbuch: S. 13, S. 10, S. 12

Wie schalte ich die Kindersicherung wieder aus?

Beide Zusatzfunktionstasten – die zweite und die vierte – drei Sekunden lang halten; im Display erscheint COFF und die Bedienung ist wieder frei.

  1. Zum Einschalten dieselbe Tastenkombination halten, bis Con erscheint.
  2. Bei aktiver Sicherung meldet jede Taste nur Con – ein Test, ob die Sperre noch steht.
  3. Nach Programmende ausschalten, sonst lässt sich kein neues Programm wählen.
  4. Ein- und Ausschalten über die Ein-/Austaste geht auch mit aktiver Sicherung; das Programm wird an der unterbrochenen Stelle fortgesetzt.

Quelle im Handbuch: S. 38, S. 41

Warum dauert das Programm länger als in der Tabelle?

Die Maschine verlängert sich selbst: bei niedrigem Wasserdruck, niedriger Netzspannung, sehr kaltem Zulaufwasser und bei zusätzlichen Spülgängen.

  1. Wasserhähne ganz öffnen – die Maschine wartet, bis genug Wasser eingelaufen ist.
  2. Im Winter ist kaltes Zulaufwasser der häufigste Grund für längere Aufheizzeit.
  3. Übermäßige Schaumbildung durch zu viel Waschmittel verlängert den Lauf ebenfalls.
  4. Die Tabelle nennt Wasser- und Stromwerte, nicht die Laufzeit; sie steht im Display.

Quelle im Handbuch: S. 48, S. 32

Wie oft muss die Trommel gereinigt werden und womit?

Alle zwei Monate ein Trommelreinigungsprogramm ohne Wäsche; fehlt dieses Programm, läuft Baumwolle 90 °C mit maximal 100 g Entkalkungspulver im Fach 2.

  1. Bei der WMB 71443 LE steht dafür das Programm Selbstreinigung bereit.
  2. Nach dem Lauf die Tür offen lassen, damit das Innere trocknet.
  3. Öffnungen in der Gummidichtung mit einem Zahnstocher freihalten.
  4. Keine Stahlwolle, keine Scheuerschwämme und keine Scheuermittel; Metallreste geben Rostflecken.

Quelle im Handbuch: S. 43, S. 29

Unten tritt Wasser aus – wo suche ich zuerst?

An den Verschraubungen der Zulaufschläuche und am Pumpenfilter: Beide nennt das Kapitel Problemlösung als erste Adressen für diesen Fall.

  1. Dichtungen an den Zulaufschläuchen prüfen und die Verschraubungen nachziehen.
  2. Kontrollieren, ob der Pumpenfilter ganz geschlossen ist.
  3. Schläuche dürfen nicht geknickt oder beschädigt sein und müssen fixiert bleiben.
  4. Wasserhähne zudrehen, solange die Maschine nicht läuft.

Quelle im Handbuch: S. 47, S. 5, S. 13

Kann die Maschine im unbeheizten Keller stehen?

Nicht dort, wo es frosthart wird: Aufstellorte mit Temperaturen unter 0 °C sind ausgeschlossen, und vor Frostgefahr muss das Wasser vollständig abgelassen werden.

  1. Auf stabilem, ebenem Untergrund aufstellen, nicht auf langflorigen Teppichen.
  2. Mindestens 1 cm Abstand zu anderen Möbelstücken halten.
  3. Vor Umzug oder Frost über den Notfall-Ablaufschlauch komplett entleeren.
  4. Zum Transport die Transportsicherungsbolzen wieder einsetzen.

Quelle im Handbuch: S. 11, S. 45, S. 16

Welche Absicherung braucht das Gerät?

Eine geerdete Schukosteckdose, die über 16 A abgesichert ist; die Schutzerdeinstallation gehört in die Hand eines qualifizierten Elektrikers.

  1. Keine Verlängerungskabel und keine Mehrfachsteckdosen verwenden.
  2. Der Netzstecker muss nach der Installation frei zugänglich bleiben.
  3. Ist die Hausinstallation schwächer als 16 A, eine 16 A-Sicherung durch einen Elektriker setzen lassen.
  4. Beschädigte Netzkabel ausschließlich vom autorisierten Kundendienst ersetzen lassen.

Quelle im Handbuch: S. 5, S. 16

Störungsbaum: Symptom, Prüfung, Maßnahme

Der Baum folgt den Gruppen des Kapitels Problemlösung auf den Seiten 47 bis 52. Dort steht hinter jeder Ursache eine Maßnahme; die Reihenfolge der Prüfschritte entspricht der Reihenfolge im Handbuch.

Die Maschine füllt sich nicht mit Wasser

  1. Wasserhahn: Beide Zulaufhähne vollständig öffnen. (S. 47)
  2. Zulaufschlauch: Knicke beseitigen und den Schlauch gerade legen. (S. 47)
  3. Zulauffilter: Die Siebe an den Ventilenden und in den Schlauchenden reinigen. (S. 47, S. 44)
  4. Tür: Das Einfüllfenster schließen, sonst läuft gar nichts an. (S. 47)

Das Wasser fließt nicht aus der Maschine ab

  1. Ablaufschlauch: Verstopfung oder Knick beseitigen. (S. 47)
  2. Pumpenfilter: Filter reinigen; zuvor Wasser über den Notfall-Ablaufschlauch ablassen. (S. 47, S. 45)
  3. Ablaufhöhe: Der Schlauch gehört in 40 bis 100 cm Höhe und darf höchstens 15 cm in den Ablauf ragen. (S. 14)

Die Maschine vibriert stark oder arbeitet sehr laut

  1. Stand: Über die Schraubfüße ausbalancieren, Kontermuttern nur von Hand anziehen. (S. 47, S. 15)
  2. Fremdkörper: Im Pumpenfilter sammeln sich Münzen und Knöpfe, das erzeugt Betriebsgeräusche. (S. 45)
  3. Transportsicherung: Sind die Bolzen noch montiert, wird das Gerät beschädigt. (S. 47, S. 12)
  4. Füllmenge: Zu wenig Wäsche ebenso wie Überladung erzeugen Vibrationen. (S. 47)
  5. Umgebung: Mindestens 1 cm Abstand, damit nichts an Möbel stößt. (S. 47)

Die Maschine startet nicht, das Display bleibt leer

  1. Stecker: Netzstecker richtig einstecken. (S. 52)
  2. Sicherung: Sicherung prüfen und nötigenfalls von einem Elektriker tauschen lassen. (S. 52)
  3. Netzausfall: Ist wirklich Strom im Haus? (S. 52)
  4. Ein-/Austaste: Nach dem Einstecken muss das Gerät noch eingeschaltet werden. (S. 52)
  5. Tür: Offene Tür blockiert den Start. (S. 52)

Die Waschmaschinentür lässt sich nicht öffnen

  1. Wasserstand: Über Abpumpen oder Schleudern entwässern, dann gibt die Sperre frei. (S. 48)
  2. Programmphase: Beim Aufheizen und im Schleudergang bleibt die Tür zu – warten. (S. 48)
  3. Kindersicherung: Nach Programmende vergehen einige Minuten, bis die Sperre weg ist. (S. 48)
  4. Nach Abbruch: Zu viel Restwasser blockiert die Tür; dann Abpumpen+Schleudern wählen. (S. 39)

Das Waschen dauert länger als angegeben

  1. Wasserdruck: Niedriger Druck verlängert die Füllphase. (S. 48)
  2. Spannung: Bei geringer Versorgungsspannung läuft das Programm länger. (S. 48)
  3. Wassertemperatur: Kaltes Zulaufwasser braucht längere Aufheizzeit. (S. 48)
  4. Schaum: Zu viel Waschmittel aktiviert die automatische Schaumbeseitigung. (S. 48)

Waschleistung: die Wäsche wird grau

  1. Dosierung: Zu wenig wie zu viel Waschmittel verschlechtert das Ergebnis. (S. 49)
  2. Wasserhärte: Bei hartem Wasser haftet Schmutz an und färbt die Textilien grau. (S. 49)
  3. Temperatur: Dauerhaft zu niedrig waschen verstärkt den Effekt. (S. 49)

Waschmittelrückstände in der Schublade

  1. Feuchte: Schublade trocknen, bevor das Waschmittel eingefüllt wird. (S. 50)
  2. Lagerung: Waschmittel trocken und temperaturstabil aufbewahren. (S. 49)
  3. Druck: Den Wasserdruck prüfen, sonst spült zu wenig Wasser durch die Fächer. (S. 50)
  4. Öffnungen: Die Auslässe in der Schublade frei halten. (S. 50)
  5. Düsen: Ein Düsenproblem gehört in den autorisierten Kundendienst. (S. 50)

Schaum tritt aus der Waschmittelschublade aus

  1. Gegenmittel: Einen Teelöffel Weichspüler mit einem halben Liter Wasser mischen und in das Hauptwäschefach der Schublade gießen. (S. 51)
  2. Dosierung: Waschmittelmenge nach Programm und maximaler Beladung wählen. (S. 51)
  3. Textilien: Gardinen schäumen wegen ihrer Maschenstruktur – dort weniger Waschmittel nehmen. (S. 51)
  4. Ventile: Gibt die Maschine Weichspüler zu früh frei, liegt eine Störung vor. (S. 51)

Die Wäsche riecht unangenehm

  1. Trocknen lassen: Nach jeder Wäsche Schublade und Tür offen stehen lassen. (S. 49)
  2. Heißwäsche: Ständige Niedrigtemperatur- und Kurzprogramme begünstigen Bakterien in der Trommel. (S. 49)
  3. Ölige Flecken: Deuten auf eine vernachlässigte Trommelreinigung hin. (S. 49)

Sicherheitshinweise, die im Störungsfall zählen

Die Warnhinweise stehen gebündelt im Kapitel „Wichtige Hinweise zur Sicherheit und zum Umweltschutz“ auf den Seiten 5 bis 7 und tauchen in den Installations- und Wartungskapiteln wieder auf. Wer eine Störung selbst behebt, bewegt sich genau zwischen diesen Punkten: stromlose Maschine, kein offener Filter bei warmem Wasser, keine Gewalt an der Tür.

Strom und Netzanschluss

  • Geerdete Steckdose: Anschluss an eine Schukosteckdose mit 16 A Absicherung; die Schutzerde legt ein qualifizierter Elektriker. (S. 5)
  • Stecker ziehen: Netzkabel wird nicht am Kabel, sondern am Stecker gezogen, und zwar bei Nichtbenutzung ebenso wie vor jeder Wartung. (S. 5)
  • Feuchte Hände: Der Stecker darf nie mit nassen Händen angefasst werden. (S. 5)
  • Kein Wasser von oben: Flüssigkeiten direkt auf das Gehäuse bedeuten Stromschlaggefahr. (S. 5)
  • Nach Stromausfall: Das Gerät nimmt den Betrieb selbsttätig wieder auf; zum Abbrechen dient der Abschnitt Programme abbrechen. (S. 5)
  • Fehlfunktion: Nach einer Störung darf das Gerät erst nach der Reparatur durch den autorisierten Kundendienst wieder laufen. (S. 5)
  • Netzkabel: Eine beschädigte Zuleitung tauschen Hersteller, Kundendienst oder eine gleichwertig qualifizierte Person. (S. 6)

Heißes Wasser und Trommelinhalt

  • Nicht bei Wasser im Innenraum: Wer die Tür öffnet oder den Filter herausnimmt, solange noch Wasser in der Trommel steht, riskiert eine Überschwemmung und Verbrühungen durch heißes Wasser. (S. 5)
  • Bis 90 °C: Der Pumpenfilter darf erst gereinigt werden, wenn das Wasser abgekühlt ist. (S. 46)
  • Tür nicht aufreißen: Die Sperre gibt einige Minuten nach Programmende frei; Gewalt zerstört Tür und Verriegelung. (S. 5)
  • Fremdkörper: Metallteile, Münzen und Kugelschreiber gehören aus den Taschen entfernt oder in einen Wäschebeutel gegeben, sonst beschädigen sie das Gerät. (S. 17)

Kinder, Verpackung und Entsorgung

  • Verpackung: Folien und Kartons außerhalb der Reichweite von Kindern lagern. (S. 6)
  • Gerät nicht als Spielzeug: Kinder vom laufenden Gerät fernhalten und die Kindersicherung nutzen. (S. 6)
  • Tür zu beim Verlassen: Wer den Raum verlässt, schließt das Einfüllfenster. (S. 6)
  • Putzmittel: Wasch- und Zusatzmittel sicher verwahren und Packungen verschließen. (S. 6)
  • Altgerät: Vor der Entsorgung Netzkabel abschneiden und die Türverriegelung unbrauchbar machen. (S. 7)
  • Sammlung: Das Gerät trägt das Symbol zur selektiven Behandlung und gehört in ein Sammelsystem für Elektroaltgeräte nach EG-Richtlinie 2002/96. (S. 7)

Aufstellung und Inbetriebnahme

  • Kein Teppichboden: Unter langflorigen Unterlagen kann die Maschine nicht von unten belüftet werden, elektrische Bauteile überhitzen. (S. 5)
  • Stabiler Boden: Eine Kombination aus Waschmaschine und Trockner erreicht voll beladen rund 180 kg. (S. 11)
  • Frost: Kein Aufstellort, an dem die Temperatur unter 0 °C fallen kann. (S. 11)
  • Wasserdruck: Zwischen 1 und 10 bar müssen am Hahn anliegen, sonst hilft ein Druckreduzierventil. (S. 12)
  • Schlauchmuttern: Nur von Hand anziehen, niemals mit der Zange. (S. 13)
  • Transport: Vor jedem Verrücken Stecker ziehen, Zuläufe trennen, Wasser ablassen und die Bolzen wieder montieren. (S. 16)
  • Bestimmungsgemäßer Gebrauch: Das Gerät ist für den Hausgebrauch gebaut und nur zum Waschen und Spülen gekennzeichneter Textilien gedacht. (S. 6)
  • Waschmittel: Nur für Waschmaschinen bestimmte Mittel verwenden und auf Seifenpulver verzichten. (S. 21)

Verwandte Teile und Zubehör

Benannt werden die Bauteile der Geräteübersicht und des Lieferumfangs; eine Preisliste oder Bestellnummern enthält das Dokument nicht. Für Nachbestellungen bleibt der Hinweis auf Originalteile und auf den autorisierten Kundendienst.

Bauteile am Gerät

BauteilSo heißt es im HandbuchFür die PraxisSeite
GeräteübersichtNetzkabel, Deckplatte, Bedienfeld, Filterkappe, einstellbare Füße, Tür, Waschmittelschublade, Wasserablaufschlauch.Die Nummern 1 bis 8 der Übersicht sind die Bezeichnungen für Ersatzteilanfragen.S. 8
WasserzulaufschlauchAm Zulaufschlauchanschluss sitzt einer von drei Filtertypen: elektronische Wassersperre, mechanische Wassersperre oder Standard.Vor einer Bestellung den Schlauchanschluss fotografieren, der Typ entscheidet.S. 9
BlindstopfenWird bei Maschinen mit doppeltem Wasserzulauf mitgeliefert.Bei Kaltwasserbetrieb auf dem Warmwasserventil montieren.S. 9
FlüssigwaschmittelbehälterWird je nach Modell mit der Maschine geliefert.Fehlt der Behälter im Karton, liegt das an der Modellvariante und nicht an einer unvollständigen Lieferung.S. 9
TransportsicherungsbolzenIhre Anzahl kann je nach Modell unterschiedlich ausfallen.Nach dem Entfernen nicht wegwerfen – jeder Transport braucht sie wieder.S. 9
KunststoffabdeckungenStecken im Beutel mit der Bedienungsanleitung und werden in die Löcher der Rückwand gesetzt.Gehören zu den Transportsicherungen dazu.S. 12
WaschmittelschubladeDrei Fächer: Vorwaschmittel, Hauptwaschmittel, Weichspüler.Fach 2 ist das Hauptfach; Fach 1 nur füllen, wenn das Programm eine Vorwäsche hat.S. 20
SiphonIm Weichspülerfach sitzt zusätzlich ein Siphon.Sammelt sich Wasser-Weichspüler-Mischung im Fach, ist der Siphon an der Reihe.S. 20
FilterkappeDie Klappe vor dem Pumpenfilter, teils zweiteilig.Lasche nach unten drücken und das Teil herausziehen.S. 46
Notfall-AblaufschlauchKleiner Schlauch im Gehäuse neben der Filterkappe.Über ihn läuft das Restwasser ab, bevor der Filter geöffnet wird.S. 46
VerlängerungsschlauchFür den Ablauf ist ein Original-Verlängerungsschlauch vorgesehen.Zusammen mit dem vorhandenen Schlauch sind höchstens 3,2 m erlaubt, die Verbindung gehört mit einer Schelle gesichert.S. 14
KalkentfernerEs sind nur speziell für Waschmaschinen hergestellte Mittel vorgesehen.Auch bei der Trommelreinigung gilt diese Einschränkung.S. 23
EntkalkungspulverHöchstens 100 g ins Hauptwaschmittelfach, bei Tabletten eine einzelne.Nach dem Reinigungsprogramm die Gummidichtung im Türbereich mit einem Lappen trocknen.S. 43

Ersatzteilversorgung

  • Zeitrahmen: Das Handbuch nennt eine Einsatzzeit von zehn Jahren, in der Original-Ersatzteile verfügbar sein sollen. (S. 6)
  • Wer reparieren darf: Installation und Reparatur gehören zum autorisierten Kundendienst; Eingriffe Dritter schließen die Haftung des Herstellers aus. (S. 6)
  • Vor jedem Eingriff: Netzstecker ziehen, auch vor Reinigung und Wartung. (S. 6)

Was dieses Dokument nicht enthält

Die Anleitung ist ein Bediendokument für Endkunden. Alles, was über Bedienung, Pflege und die im Kapitel Problemlösung genannten Handgriffe hinausgeht, muss anderweitig belegt werden.

  • Keine Fehlercodes: Weder eine E- noch eine H-Nummer noch eine sonstige Störungskennung wird aufgeführt. Lässt sich eine Störung nicht nach den Hinweisen beheben, verweist das Dokument an Händler oder Kundendienst – eine Codetabelle fehlt. (S. 52)
  • Kein Modell PTE: Das Dokument beschreibt ausschließlich die WMB 71443 LE; die Buchstabenfolge PTE erscheint auf keiner Seite, eine eigene Anleitung für ein Modell PTE ist hier nicht enthalten. (S. 53)
  • Keine Garantiebedingungen: Garantie wird nur am Rand erwähnt: Bei Nichteinhaltung der Sicherheitshinweise erlöschen Ansprüche. Eine Frist, ein Deckungsumfang oder ein Servicebeleg stehen nicht im Text. (S. 5)
  • Keine Ersatzteilnummern: Der Lieferumfang listet Teile mit Positionen 1 bis 7, aber ohne Artikel-, Bestell- oder Code-Nummern. (S. 9)
  • Keine Maßzeichnungen für Reparaturen: Die Abbildungen sind schematisch und müssen nicht exakt mit dem eigenen Gerät übereinstimmen; eine Explosionszeichnung fehlt. (S. 10)
  • Keine mechanische Notentriegelung: Für die Tür ist nur die elektronische Sperre beschrieben; ein Hilfsmittel zum Öffnen bei Totalausfall nennt das Dokument nicht, sondern verweist auf Abpumpen und Warten. (S. 37)
  • Keine Programmlaufzeiten: Die Verbrauchstabelle nennt Wasser, Strom und Drehzahl, aber keine Dauer; die Laufzeit zeigt nur das Display. (S. 32)
  • Keine Wasserhärte-Einstellung: Die Härte erscheint ausschließlich als Einflussgröße für die Waschmittelmenge; ein Härtediagramm oder eine maschinelle Einstellung gibt es nicht. (S. 21)
  • Keine Einbau- oder Kombinationsanleitung: Das Datenblatt vermerkt Eingebaut: Nein, und zur Kombination mit einem Trockner steht nur das Gewicht von rund 180 kg im Text – kein Verbindungssatz und keine Einbaumaße. (S. 11)
  • Keine vernetzte Bedienung: WLAN, App, Fernstart oder ein Diagnosedisplay für Service-Techniker kommen im Dokument nicht vor; die Zeitverzögerung wird allein über die Plus-/Minus-Tasten gesetzt. (S. 35)

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