Bosch SMU69N45EU ActiveWater Eco Bedienungsanleitung

Die Bosch SMU69N45EU ActiveWater Eco ist ein Geschirrspüler zum Einbau in den Privathaushalt, für den die verlinkte Datei die deutschsprachige Gebrauchsanleitung mit 44 Seiten enthält. Weil das Dokument mehrere Ausstattungen abdeckt, sind einzelne Merkmale im Text ausdrücklich mit dem Zusatz je nach Modell gekennzeichnet; die Geräteangaben selbst stehen auf dem Typenschild an der Gerätetür (Seite 10 und 38). Diese Seite fasst zusammen, was dort tatsächlich steht: die technischen Daten zu Anschlusswert, Wasserdruck und Zulaufmenge, die fünf Fehlercodes der Ziffernanzeige, die Einstellwerte für Wasserhärte, Klarspüler und Intensivtrocknung, die Wartung von Sieben, Sprüharmen und Abwasserpumpe, die umfangreiche Störungstabelle sowie die Sicherheitshinweise. Jede Angabe trägt die gedruckte Seitennummer, die am Ende direkt verlinkt ist.

Technische Daten

Merkmal Wert Seite
TypenbezeichnungDas Dokument beschreibt einen Geschirrspüler für den Privathaushalt. Die Erzeugnis-Nummer und die Fertigungsnummer stehen auf dem Typenschild an der Gerätetür; die elektrischen Anschlussbedingungen müssen mit den Angaben auf diesem Typenschild übereinstimmen. Mehrere Ausstattungen sind im Text mit dem Zusatz je nach Modell gekennzeichnet, sodass nicht jedes beschriebene Merkmal auf jedes Gerät zutrifft. Prüfen Sie deshalb vor dem Vergleich die Typenbezeichnung auf dem Typenschild Ihres Geräts.5, 10, 38
GewichtMaximal 60 kg.39
Spannung220 bis 240 Volt, 50 Hz oder 60 Hz.39
Anschlusswert2,0 bis 2,4 kW.39
Absicherung10 oder 16 A, in Großbritannien 13 A.39
Leistungsaufnahme im ausgeschalteten Zustand0,1 W, jeweils angegeben für den ausgeschalteten und den nicht ausgeschalteten Zustand.39
WasserdruckMindestens 0,05 MPa entsprechend 0,5 bar, maximal 1 MPa entsprechend 10 bar. Bei höherem Wasserdruck ist ein Druckminderventil vorzuschalten.39, 40
ZulaufmengeMindestens 10 Liter pro Minute bei geöffnetem Wasserzulauf. Dieser Wert ist auch bei der Fehlersuche zu prüfen, wenn die Anzeige Wasserzulauf prüfen leuchtet.30, 39
WassertemperaturKaltwasser; bei Warmwasseranschluss höchstens 60 Grad Celsius. Empfohlen wird eine Temperatur des einlaufenden Wassers von mindestens 40 und höchstens 60 Grad Celsius. Der Anschluss an Warmwasser wird nicht empfohlen, wenn das Wasser aus einem Elektroboiler bereitgestellt wird.39, 40
Wasserhärte und EnthärtungsanlageLeitungswasser oberhalb von 7 Grad deutscher Härte entsprechend 1,2 mmol/l muss enthärtet werden. Die Salzzugabemenge ist über die Wasserhärte-Einstellung in mehreren Stufen wählbar; ist die Enthärtung ausgeschaltet, ist kein Salz erforderlich. Kombinierte Reiniger mit Salzkomponente oder Klarspülerkomponente können bis zu einer Wasserhärte von 21 Grad deutscher Härte entsprechend 37 Grad französischer Härte, 26 Grad Clarke oder 3,7 mmol/l verwendet werden; darüber hinaus sind Salz und Klarspüler zusätzlich erforderlich.11, 12, 13
Einstellbare Werte im MenüWasserhärte, Intensivtrocknung, Klarspülermenge, Warmwasser und automatische Abschaltung sind jeweils über feste Wertebereiche einstellbar, die in der Menüübersicht des Dokuments aufgeführt sind.10
KlarspülermengeWerkseitig ist die Stufe voreingestellt, die ein sehr gutes Trocknungsergebnis liefert. Die Menge wird nur verändert, wenn Schlieren zurückbleiben, dann mit einer niedrigeren Stufe, oder Wasserflecken zurückbleiben, dann mit einer höheren Stufe. Sobald die Klarspülernachfüllanzeige leuchtet, ist noch eine Reserve für ein bis zwei Spülvorgänge vorhanden.13
Automatische AbschaltungZur Energieeinsparung kann sich das Gerät eine Minute oder 120 Minuten nach Programmende automatisch ausschalten; außerdem lässt sich die automatische Abschaltung ausschalten. Die Innenbeleuchtung leuchtet bei geöffneter Tür und ist nur bei ausgeschalteter automatischer Abschaltung aktiv; bleibt die Tür länger als 60 Minuten geöffnet, erlischt sie von selbst.24
ZeitvorwahlDer Programmstart lässt sich in Stundenschritten um bis zu 24 Stunden verschieben.24
AquasensorOptische Messeinrichtung in Form einer Lichtschranke, mit der die Trübung des Spülwassers gemessen wird. Ist der Sensor aktiv, kann sauberes Spülwasser in das nächste Spülbad übernommen und der Wasserverbrauch um 3 bis 6 Liter gesenkt werden; bei stärkerer Verschmutzung wird es abgepumpt und durch Frischwasser ersetzt. In den Automatikprogrammen werden zusätzlich Temperatur und Laufzeit dem Verschmutzungsgrad angepasst.23
StandardprogrammAus ökologischen Gründen ist beim Gerätestart das Programm Eco 50 Grad voreingestellt; es bleibt gewählt, wenn keine andere Programmtaste gedrückt wird. Das Dokument bezeichnet es als Standardprogramm nach EU-Verordnung 1016/2010 für normal verschmutztes Geschirr.23
LieferumfangGeschirrspüler, Gebrauchsanleitung, Montageanleitung, Garantieunterlage, Montagematerial, Dampfschutzblech, Gummischürze und Netzkabel; die mit einem Stern gekennzeichneten Teile gehören je nach Modell zum Lieferumfang. Beanstandungen sind an den Händler oder an den Kundendienst zu richten.38
Typenschild und KundendienstDas Typenschild sitzt an der Gerätetür und trägt die Erzeugnis-Nummer sowie die Fertigungsnummer; beide sind beim Anruf beim Kundendienst anzugeben. Die Kontaktdaten stehen auf der Rückseite der Gebrauchsanleitung oder im beiliegenden Kundendienst-Verzeichnis. Das Dokument empfiehlt, Reparaturen ausschließlich vom Kundendienst mit Original-Ersatzteilen ausführen zu lassen.38

Die Zuordnung folgt den Bezeichnungen des Dokuments. Die Verbrauchswerte der Programme nennt die Anleitung nicht; sie verweist dafür auf die Kurzanleitung, und die dortigen Angaben beziehen sich auf Normalbedingungen sowie auf die mittlere Wasserhärte-Einstellung. Weil das Dokument mehrere Ausstattungen abdeckt, prüfen Sie vor jedem Vergleich die Ausstattung und die Typenbezeichnung Ihres Geräts auf dem Typenschild an der Gerätetür.

Hinweis zur Seitenzählung: Die gedruckte Seitennummer steht im Fuß jeder Seite. Die Datei enthält die deutschsprachige Anleitung von der gedruckten Nummer 3 bis zur gedruckten Nummer 42; davor liegen in der PDF-Datei zwei Seiten mit dem Deckblatt und der Registrierung, die in einer Sonderzeichenkodierung gesetzt sind und sich deshalb nicht als Text auslesen lassen. Nach der Seite 42 folgen zwei weitere Seiten in dieser Kodierung mit der Kindersicherung und der Garantieurkunde zum Aqua-Stop. Die gedruckte Zahl entspricht deshalb der Seite der PDF-Datei: Die Seite 38 des Dokuments ist die 38. Seite der PDF-Datei, die Seite 39 ist die 39. Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen der gedruckten Zählung; wird am Bildschirm geblättert, ist keine Zahl hinzuzuzählen.

Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.

Häufige Fragen

Was bedeuten die Fehlercodes in der Ziffernanzeige?

Die Störungstabelle ordnet jedem Code eine Ursache und eine Abhilfe zu (Seiten 30 und 31). Der Code “:ƒƒ zeigt verschmutzte oder verstopfte Siebe an; die Siebe sind zu reinigen (Seite 30). Der Code “:ƒ… weist auf einen verstopften oder geknickten Abwasserschlauch hin, auf einen noch verschlossenen Anschluss am Siphon oder auf eine lose Abdeckung der Abwasserpumpe; der Schlauch ist knickfrei zu verlegen, der Siphonanschluss zu prüfen und die Abdeckung richtig einzurasten (Seite 30). Der Code “:ƒ† bedeutet, dass die Abwasserpumpe blockiert ist oder die Abdeckung der Abwasserpumpe nicht verrastet wurde; dann ist die Pumpe zu reinigen und die Abdeckung einzurasten (Seite 30). Der Code “:ƒˆ steht für eine zu geringe Netzspannung und ist ausdrücklich kein Gerätefehler; Netzspannung und Elektroinstallation sind überprüfen zu lassen (Seite 30). Erscheint ein anderer Code aus dem angegebenen Bereich, wird das Gerät am EIN-/AUS-Schalter ausgeschaltet und nach kurzer Zeit erneut gestartet; tritt das Problem erneut auf, Wasserhahn schließen, Netzstecker ziehen und den Kundendienst unter Angabe des Fehlercodes rufen (Seite 31).

Was tun, wenn die Anzeige für den Wasserzulauf leuchtet?

Leuchtet die Anzeige Wasserzulauf prüfen, nennt die Störungstabelle vier Ursachen (Seite 30). Ein geknickter Zulaufschlauch ist knickfrei zu verlegen. Ein geschlossener Wasserhahn ist zu öffnen, ebenso ein verklemmter oder verkalkter Wasserhahn; die Durchflussmenge muss bei geöffnetem Wasserzulauf mindestens 10 Liter pro Minute betragen. Ein verstopftes Sieb am Wasserzulauf wird gereinigt, indem das Gerät ausgeschaltet und der Gerätestecker gezogen wird; danach wird der Wasserhahn zugedreht, der Wasseranschluss abgeschraubt, das Sieb im Zulaufschlauch gesäubert und der Anschluss wieder angeschraubt, auf Dichtigkeit geprüft und die Stromversorgung wiederhergestellt (Seite 30).

Warum wird das Geschirr nicht trocken?

Das Handbuch nennt mehrere getrennte Ursachen (Seite 32). Fehlt Klarspüler im Vorratsbehälter oder ist zu wenig vorhanden, ist nachzufüllen; ebenso steigert die zusätzliche Verwendung von Klarspüler die Trocknungsleistung, wenn ein kombinierter Reiniger mit schwacher Trocknungsleistung verwendet wird. Wurde ein Programm ohne Trocknung gewählt, ist ein Programm mit Trocknung zu nehmen. Bei Wasseransammlungen in Vertiefungen des Geschirrs und des Bestecks ist die Schrägstellung beim Einordnen zu beachten. Ist die Intensivtrocknung nicht aktiviert, lässt sie sich zuschalten. Wurde das Geschirr zu früh ausgeräumt, ist das Programmende abzuwarten; das Dokument empfiehlt, das Geschirr erst 30 Minuten nach Programmende zu entnehmen. Kunststoffgeschirr trocknet wegen seiner geringeren Wärmespeicherfähigkeit grundsätzlich schlechter. Feuchte Geräteinnenseiten nach dem Spülgang sind dagegen kein Fehler, sondern physikalisch bedingt und gewünscht, weil der Geschirrspüler nach dem Prinzip der Kondensationstrocknung arbeitet.

Wie stelle ich Wasserhärte, Klarspülermenge und Intensivtrocknung ein?

Alle Einstellungen folgen demselben Muster (Seiten 11, 13, 14 und 26). Zuerst wird die Tür geschlossen und der EIN-/AUS-Schalter eingeschaltet, danach wird die Programmtaste gedrückt gehalten und die START-Taste so lange gedrückt, bis die Ziffernanzeige den Einstellmodus zeigt. Nach dem Loslassen beider Tasten blinkt die Leuchtanzeige der Programmtaste und in der Ziffernanzeige leuchtet der werkseitig eingestellte Wert. Mit der Programmtaste wird bis zum gewünschten Wert weitergeschaltet, und mit der START-Taste wird der Einstellwert gespeichert. Für die Wasserhärte ist vorher der Härtewert des Leitungswassers in Erfahrung zu bringen, wobei das Wasserwerk hilft, und der passende Einstellwert aus der Wasserhärtetabelle zu entnehmen (Seite 11). Die Intensivtrocknung lässt sich ein- oder ausschalten und arbeitet im Klarspülen mit einer höheren Temperatur, wodurch sich die Laufzeit geringfügig erhöhen kann; bei empfindlichen Geschirrteilen ist Vorsicht geboten (Seite 26).

Was tun, wenn das Gerät nicht anläuft oder im Programm stehen bleibt?

Das Dokument empfiehlt in diesem Fall zuerst die Funktion Programm abbrechen auszuführen (Seite 28). Dabei wird die START-Taste etwa drei Sekunden gedrückt, worauf die Ziffernanzeige den Abbruch anzeigt; der Vorgang dauert etwa eine Minute, bis in der Ziffernanzeige der Endwert erscheint, danach wird der EIN-/AUS-Schalter ausgeschaltet (Seite 25). Bleibt das Gerät trotzdem stehen, nennt die Störungstabelle drei Ursachen: eine nicht ganz geschlossene Tür, wobei darauf zu achten ist, dass keine Gegenstände wie Geschirr oder Duftspender über den Korb hinausragen und die Türschließung behindern; ein Oberkorb, der gegen die Innentür drückt und die sichere Türschließung verhindert, wobei zu prüfen ist, ob die Rückwand etwa durch eine Steckdose oder einen nicht demontierten Schlauchhalter eingedrückt wird; sowie eine unterbrochene Strom- oder Wasserzufuhr, die wiederherzustellen ist (Seite 37).

Fehlerbaum

Die folgende Übersicht ordnet die vier typischen Symptomgruppen des Geschirrspülers den jeweiligen Ursachen zu, die das Handbuch in der Störungstabelle auf den Seiten 30 bis 37 nennt.

Störung am Geschirrspüler Wasserzulauf prüfen leuchtet Schlauch geknickt, Wasserhahn zu oder Sieb verstopft Seite 30 Fehlercode in der Ziffernanzeige Siebe, Abwasser, Pumpe oder zu geringe Spannung Seiten 30, 31 Geschirr bleibt feucht oder schmutzig Klarspüler fehlt, Programm ohne Trocknung, Beladung Seiten 32, 33 Gerät läuft nicht an oder bleibt stehen Tür, Sicherung, Kindersicherung, Strom- oder Wasserzufuhr Seiten 36, 37

Ablauf der Störungssuche

  1. Prüfen, ob das Gerät während des Geschirrspülens aus nicht ersichtlichen Gründen stehen geblieben ist oder nicht startet; in diesem Fall zunächst die Funktion Programm abbrechen ausführen (Seite 28).
  2. Für den Abbruch die START-Taste etwa drei Sekunden drücken, bis die Ziffernanzeige den Abbruch anzeigt, den Vorgang etwa eine Minute bis zum Endwert laufen lassen und danach den EIN-/AUS-Schalter ausschalten (Seite 25).
  3. Die Tür schließen und prüfen, dass keine Gegenstände wie Geschirr oder Duftspender über den Korb hinausragen und die Türschließung behindern (Seite 31).
  4. Leuchtet die Anzeige Wasserzulauf prüfen, zuerst den Zulaufschlauch auf Knickstellen prüfen und den Wasserhahn vollständig öffnen; die Durchflussmenge muss mindestens 10 Liter pro Minute betragen (Seite 30).
  5. Ist der Wasserhahn verklemmt oder verkalkt, ihn ebenfalls öffnen; bleibt die Anzeige, das Sieb am Wasserzulauf reinigen, wozu das Gerät ausgeschaltet, der Stecker gezogen und der Wasserhahn zugedreht werden (Seite 30).
  6. Bei einem Fehlercode der Ziffernanzeige die zugehörige Ursache abarbeiten, also bei verschmutzten Sieben die Siebe reinigen, bei verstopftem oder geknicktem Abwasserschlauch den Schlauch knickfrei verlegen und bei blockierter Abwasserpumpe die Pumpe reinigen und die Abdeckung einrasten (Seite 30).
  7. Prüfen, ob die Siebe falsch eingesetzt oder nicht verrastet sind; sie sind richtig einzusetzen und zu verrasten, wobei die Pfeilmarkierungen nach dem Schließen einander gegenüberstehen müssen (Seiten 27 und 33).
  8. Bleibt nach Programmende Wasser im Gerät stehen, das Siebsystem und den Bereich unterhalb der Siebe reinigen und bei Bedarf die Abwasserpumpe prüfen, wobei das Gerät zuvor grundsätzlich vom Stromnetz zu trennen ist (Seiten 29 und 31).
  9. Bei Strom- und/oder Wasserunterbrechung beide Zufuhren wiederherstellen und prüfen, ob die Rückwand etwa durch eine Steckdose oder einen nicht demontierten Schlauchhalter eingedrückt wird, sodass der Oberkorb gegen die Innentür drückt (Seite 37).
  10. Erscheint ein Fehlercode, der nach dem erneuten Start wieder auftritt, Wasserhahn schließen, Netzstecker ziehen, den Kundendienst rufen und den Fehlercode sowie die Erzeugnis-Nummer und die Fertigungsnummer vom Typenschild an der Gerätetür nennen (Seiten 31 und 38).

Symptom-Assistent

Die Anzeige Wasserzulauf prüfen leuchtet

Ist der Wasserhahn geöffnet und der Zulaufschlauch knickfrei verlegt? Ein geknickter Zulaufschlauch muss knickfrei verlegt und ein geschlossener, verklemmter oder verkalkter Wasserhahn geöffnet werden; die Durchflussmenge muss bei geöffnetem Wasserzulauf mindestens 10 Liter pro Minute betragen (Seite 30).

Bleibt die Anzeige danach? Dann das Sieb am Wasserzulauf reinigen: Gerät ausschalten und Gerätestecker ziehen, Wasserhahn zudrehen, Wasseranschluss abschrauben, Sieb im Zulaufschlauch säubern, Anschluss wieder anschrauben, auf Dichtigkeit prüfen, Stromversorgung wiederherstellen und Gerät einschalten (Seite 30).

Das Geschirr wird nicht trocken

Ist Klarspüler im Vorratsbehälter, und wurde ein Programm mit Trocknung gewählt? Klarspüler nachfüllen und ein Programm mit Trocknung wählen; die Klarspülermenge lässt sich erhöhen, wenn Wasserflecken zurückbleiben, und senken, wenn Schlieren zurückbleiben (Seiten 13 und 32).

Sind Reiniger und Ausstattung passend gewählt? Ein kombinierter Reiniger mit schlechter Trocknungsleistung ist zu wechseln, die zusätzliche Verwendung von Klarspüler steigert die Trocknungsleistung, und die Intensivtrocknung lässt sich zuschalten. Das Geschirr erst 30 Minuten nach Programmende entnehmen, weil ein zu frühes Ausräumen die Trocknung verschlechtert. Kunststoffgeschirr trocknet wegen seiner geringeren Wärmespeicherfähigkeit grundsätzlich schlechter, und feuchte Geräteinnenseiten sind nach dem Prinzip der Kondensationstrocknung normal (Seite 32).

Auf dem Geschirr bleiben Speisereste

Ist das Geschirr zu eng eingeräumt oder der Korb überfüllt? Geschirr so einräumen, dass genügend Freiraum vorhanden ist und die Sprühstrahlen die Oberfläche erreichen; Anlagestellen vermeiden und darauf achten, dass die Sprüharmdrehung nicht behindert wird. Hohe, schmale Gefäße nicht zu schräg und nicht im Eckbereich einordnen (Seite 33).

Sind Siebe und Sprüharme in Ordnung? Verschmutzte oder falsch eingesetzte Siebe reinigen und richtig verrasten, verstopfte Sprüharmdüsen reinigen und einen Oberkorb, der rechts und links nicht auf gleicher Höhe eingestellt ist, mit den seitlichen Hebeln ausrichten. Bei hartnäckiger Verschmutzung das Geschirr nicht vorspülen, weil die Sensorik sonst auf einen schwachen Programmablauf entscheidet (Seiten 27, 28 und 33).

Rostspuren am Besteck oder Trübung an Gläsern

Sind die gespülten Teile rostanfällig? Nicht ausreichend rostbeständiges Besteck verursacht Rostspuren, wobei Messerklingen häufig stärker betroffen sind; rostbeständiges Besteck verwenden und keine rostenden Teile wie Topfgriffe oder beschädigte Geschirrkörbe mitspülen (Seite 36).

Ist der Salzgehalt im Spülwasser zu hoch? Dann den Verschluss des Salzbehälters fest zudrehen oder beim Nachfüllen verschüttetes Salz entfernen. Bei beginnender oder bereits vorhandener Glastrübung sind Gläser betroffen, die nicht spülmaschinenfest sind; hier empfiehlt das Dokument spülmaschinenfeste Gläser, einen Spülgang mit niederer Temperatur, eine Anpassung der Enthärtungseinstellung und einen Reiniger mit Glasschutzkomponente (Seite 36).

Das Gerät läuft nicht an oder bricht das Programm ab

Ist die Stromversorgung in Ordnung? Die Sicherung im Haus überprüfen und sicherstellen, dass das Netzkabel an der Geräterückseite und an der Steckdose vollständig eingesteckt ist; außerdem die Funktion der Steckdose prüfen. Ist die Gerätetür nicht richtig geschlossen, die Tür schließen (Seite 36).

Lässt sich die Tür nur schwer öffnen? Dann ist die Kindersicherung aktiviert und muss deaktiviert werden; die Tastensperre wird durch etwa vier Sekunden langes Drücken der entsprechenden Taste aufgehoben, was durch das Erlöschen der Anzeige angezeigt wird. Mit dem Programmende ist die Tastensperre aufgehoben, sie muss jedoch bei jedem neuen Programmstart wieder aktiviert werden (Seiten 7 und 36).

Sicherheitshinweise

Installation und Anschluss

  • Bei der Installation muss der Geschirrspüler vom Netz getrennt sein, und das Schutzleitersystem der elektrischen Hausinstallation muss vorschriftsmäßig installiert sein (Seite 5).
  • Die elektrischen Anschlussbedingungen müssen mit den Angaben auf dem Typenschild des Geschirrspülers übereinstimmen (Seite 5).
  • Die Rückseite des Geschirrspülers darf nach der Installation nicht frei zugänglich sein, weil die Oberfläche heiß werden kann und ein Berührschutz erforderlich ist (Seite 5).
  • Nach dem Aufstellen muss der Netzstecker frei zugänglich sein (Seite 6).
  • Das Gerät nicht in der Nähe von Wärmequellen wie Heizkörpern, Wärmespeichern oder Öfen installieren und nicht unter ein Kochfeld einbauen; wird über dem Geschirrspüler ein Mikrowellengerät eingebaut, kann dieses beschädigt werden (Seite 6).
  • Wird die Netzanschlussleitung beschädigt, muss sie durch eine besondere Anschlussleitung ausgetauscht werden, die nur über den Kundendienst bezogen werden darf (Seite 5).

Im täglichen Betrieb

  • Die Sicherheits- und Gebrauchshinweise auf den Verpackungen von Reiniger- und Klarspülerprodukten beachten (Seite 7).
  • Die Tür während des Programmablaufs vorsichtig öffnen, weil heißes Wasser aus dem Gerät spritzen kann; es besteht Verbrühungsgefahr (Seite 8).
  • Keine Lösungsmittel in den Spülraum geben, weil Explosionsgefahr besteht (Seite 8).
  • Die Tür nur kurzzeitig zum Be- und Entladen öffnen, um Verletzungen etwa durch Stolpern zu verhindern; die Körbe bei Standgeräten nicht überladen (Seite 8).
  • Messer und andere Utensilien mit scharfen Spitzen in der Besteckschublade waagerecht einordnen (Seite 8).
  • Nicht auf die geöffnete Tür setzen oder stellen (Seite 8).
  • Das Gerät nach Programmende etwas abkühlen lassen, bevor es geöffnet wird, damit austretender Dampf nicht langfristig die Einbaumöbel beschädigt (Seite 25).

Kinder und gefährliche Stoffe

  • Die Kindersicherung nutzen, sofern vorhanden; ihre genaue Beschreibung steht hinten im Umschlag des Dokuments (Seiten 7 und 8).
  • Kindern nicht erlauben, mit dem Gerät zu spielen oder es zu bedienen (Seite 8).
  • Kinder von Reiniger und Klarspüler fernhalten, weil diese Verätzungen in Mund, Rachen und Augen verursachen oder zum Ersticken führen können (Seite 8).
  • Kinder vom geöffneten Geschirrspüler fernhalten, weil das Wasser im Spülraum kein Trinkwasser ist und noch Reste von Reiniger enthalten kann (Seite 8).
  • Kleine Kinder nicht in die Tab-Auffangschale greifen lassen, weil sich Finger in den Schlitzen einklemmen können; bei einem hocheingebauten Gerät darauf achten, dass Kinder sich beim Öffnen und Schließen der Tür nicht zwischen Gerätetür und darunter liegender Schranktür einklemmen (Seite 9).

Bei Schäden, Wartung und Entsorgung

  • Reparaturen und Eingriffe dürfen nur von Fachleuten ausgeführt werden; dazu das Gerät vom Netz trennen, den Netzstecker ziehen oder die Sicherung ausschalten und den Wasserhahn zudrehen (Seite 7).
  • Bei Beschädigungen, besonders der Bedienblende mit Rissen, Löchern oder ausgebrochenen Tasten, oder bei Beeinträchtigungen der Türfunktion darf das Gerät nicht mehr betrieben werden (Seite 7).
  • Zur Reinigung nie einen Dampfreiniger verwenden, weil der Hersteller für Folgeschäden nicht haftet; Schwämme mit rauer Oberfläche und scheuernde Reinigungsmittel vermeiden, weil sie die Oberflächen verkratzen (Seite 27).
  • Niemals andere, etwa chlorhaltige Haushaltsreinigungsmittel verwenden; es besteht Gesundheitsgefahr (Seite 27).
  • Niemals Reiniger in den Spezialsalzbehälter füllen, weil dadurch die Enthärtungsanlage zerstört wird (Seite 12).
  • Ausgediente Geräte sofort unbrauchbar machen, um spätere Unfälle auszuschließen, und einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen; das Gerät ist nach der europäischen Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronikaltgeräte gekennzeichnet (Seiten 8 und 9).

Passende Ersatzteile und Zubehör

Die Anleitung vergibt keine Bestellnummern für Bauteile, sondern nennt für Ersatz und Zubehör jeweils den Bezugsweg (Seiten 5, 7, 8, 19 und 38). Die folgende Übersicht fasst diese Wege zusammen.

Bedienblende mit Programmtasten Oberer Geschirrkorb Unterer Sprüharm Unterer Geschirrkorb Siebe und Abwasserpumpe Typenschild an der Tür Verbrauchs- und Pflegemittel sowie Zubehör (Seiten 5, 8, 19) Spezialsalz Regeneriersalz Klarspüler für Haushaltsgeräte Reiniger Tab, Pulver, flüssig Abdeckungen Türscharnierbereich Ersatzteile laut Anleitung nur als Originalersatzteile und nur über den Kundendienst
Teil oder Zubehör Bezugsweg laut Anleitung Hinweis Seite
Ersatzteile allgemeinkeine Nummer genanntNach dem Austausch eines Bauteils dürfen laut Anleitung nur Originalersatzteile verwendet werden; unsachgemäße Reparaturen oder Nicht-Originalersatzteile können erhebliche Schäden und Gefahren verursachen.28
Netzanschlussleitungnur über den KundendienstBei Beschädigung durch eine besondere Anschlussleitung zu ersetzen, die nur über den Kundendienst bezogen werden darf, um Gefährdungen zu vermeiden.5
Abdeckungen für den TürscharnierbereichSonderzubehör beim Kundendienst oder im FachhandelErforderlich, wenn das Gerät nicht in einer Nische steht und eine Seitenwand zugänglich ist; aus Sicherheitsgründen wegen Verletzungsgefahr.8
Reinigungs- und Pflegemittelonline über die Internetseite oder über den KundendienstDie Anleitung verweist für geeignete Mittel auf die Rückseite des Dokuments.19
SpezialsalzFachhandelRegeneriersalz für die Enthärtungsanlage; kein Speisesalz und keine Tabletten verwenden. Salznachfüllung immer unmittelbar vor dem Einschalten des Gerätes.12
KlarspülerFachhandelNur Klarspüler für Haushaltsgeschirrspüler verwenden; nötig für fleckenloses Geschirr und klare Gläser.13
ReinigerFachhandelTabs sowie pulverförmige oder flüssige Reiniger für Geschirrspüler; keinesfalls Handspülmittel. Üblich sind 20 bis 25 Milliliter bei normaler Verschmutzung, bei Tabs genügt eine Tablette.18
Kundendienst-KontaktdatenRückseite der Gebrauchsanleitung oder beiliegendes Kundendienst-VerzeichnisBeim Anruf sind die Erzeugnis-Nummer und die Fertigungsnummer vom Typenschild an der Gerätetür anzugeben. Telefonnummern nennt der Text des Dokuments selbst nicht.38
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