Das Gigaset E500A ist ein schnurloses Telefon mit großem Display, großen Tasten, Freisprechfunktion, integriertem Anrufbeantworter und einer SOS-Taste; die vorliegende Anleitung beschreibt daneben die Variante Gigaset E500 ohne integrierten Anrufbeantworter. Diese Seite fasst zusammen, was das Dokument zu Aufstellung, Akkus, Reichweite, Störungssuche, Pflege und Entsorgung angibt. Jede Aussage trägt die Seitenzahl der Stelle, der sie entnommen ist. Grundlage ist die deutschsprachige Bedienungsanleitung mit dem Dokumentvermerk A31008-M2206-B101-2-19 vom 10.06.2014 (Seite 1); sie umfasst 84 gedruckte Seiten. Alle Verweise folgen der gedruckten Seitenzählung, die das Dokument auch in seinen eigenen Querverweisen verwendet.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Gigaset E500 / E500A / BRD / A31008-M2206-B101-2-19 (Dokumentvermerk auf jeder Seite; das Deckblatt nennt beide Modellvarianten) | 1 |
| Dokumentstand | 10.06.2014, Version 4, 16.09.2005 | 1, 9 |
| Umfang | 84 gedruckte Seiten, 85 Seiten in der PDF-Datei | 1-84 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | 1-84 |
| Akkus: Technologie | Nickel-Metall-Hydrid (NiMH) | 74 |
| Akkus: Größe und Spannung | AAA (Micro, HR03), 1,2 V | 74 |
| Akkus: Kapazität | 550 – 1000 mAh; zwei zugelassene Akkus im Lieferumfang | 74 |
| Bereitschaftszeit (maximal) | 180 h bei 550 mAh bis 295 h bei 1000 mAh | 75 |
| Gesprächszeit (maximal) | 15 h bei 550 mAh bis 25 h bei 1000 mAh | 75 |
| Ladezeit in der Basis | 5,5 h bei 550 mAh bis 9 h bei 1000 mAh | 75 |
| Leistungsaufnahme der Basis im Bereitschaftszustand | ca. 0,6 W (geladenes Mobilteil liegt in der Basis); unter 0,4 W (Mobilteil außerhalb der Basis) | 75 |
| Leistungsaufnahme während des Gesprächs | ca. 0,5 W (E500), ca. 0,6 W (E500A) | 75 |
| Stromversorgung der Basis | 230 V ~/50 Hz | 76 |
| Reichweite | bis zu 300 m im Freien, bis zu 50 m in Gebäuden | 76 |
| Funkfrequenzbereich | 1880-1900 MHz, 60 Duplexkanäle, Kanalraster 1728 kHz | 75 |
| Sendeleistung | 10 mW mittlere Leistung pro Kanal, 250 mW Pulsleistung | 75 |
| Unterstützte Standards | DECT und GAP | 75 |
| Wahlverfahren | MFV (Tonwahl) / IWV (Impulswahl) | 76 |
| Umgebungsbedingungen im Betrieb | +5 °C bis +45 °C; 20 % bis 75 % relative Luftfeuchtigkeit | 76 |
| Netzanschluss | analoger Telefonanschluss im deutschen und luxemburgischen Netz | 71 |
| Anrufbeantworter nach dem Anschließen | erst nach ca. 15 Sekunden einsatzbereit (nur Gigaset E500A) | 16 |
| Anmeldung weiterer Mobilteile | bis zu vier Mobilteile an einer Basis | 59 |
Quelle der Werte ist das Kapitel „Technische Daten“ im Anhang (Seiten 74-76). Alle Zeitangaben sind Maximalangaben; Bereitschaftszeit und Gesprächszeit hängen von Akkukapazität, Alter der Akkus und Benutzerverhalten ab (Seite 75). Die Leistungsaufnahme ist für die Modelle E500 und E500A getrennt angegeben (Seite 75). Die Reichweite verringert sich bei eingeschaltetem Eco-Modus um ca. 50 % (Seite 58) bzw. liegt bei eingeschaltetem Eco-Modus niedriger als angegeben (Seite 15).
Hinweis zur Seitenzählung: Die Datei umfasst 85 PDF-Seiten. Die gedruckte Zählung läuft von 1 (Titelblatt) bis 84 und stimmt ab PDF-Seite 2 mit der PDF-Seitenzahl überein: PDF-Seite 12 ist zugleich die gedruckte Seite 12. PDF-Seite 1 ist das unnummerierte Titelblatt, PDF-Seite 85 die unnummerierte Umschlagrückseite. Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen der gedruckten Zählung, weil die Anleitung ihre eigenen Querverweise ebenso bildet (z. B. „¢ S. 76“).
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Welche Akkus darf ich in das Mobilteil einlegen?
Nach dem Anhang sind aufladbare Akkus der Technologie Nickel-Metall-Hydrid in der Größe AAA (Micro, HR03) mit 1,2 V und einer Kapazität von 550 bis 1000 mAh vorgesehen (Seite 74). Die Anleitung warnt ausdrücklich davor, andere als die von Gigaset Communications GmbH empfohlenen Akkus zu verwenden, weil sonst erhebliche Gesundheits- und Sachschäden nicht auszuschließen sind und der Mantel der Akkus zerstört werden könnte (Seite 18). Beim Einlegen ist auf die gekennzeichnete Polung des Akkufachs zu achten (Seite 18).
Wie lange muss ich das Mobilteil vor der ersten Nutzung laden?
Die Anleitung beschreibt das erste Laden als vollständigen Lade- und Entladevorgang: Das Mobilteil wird mit dem Display nach vorn für 7,5 Stunden in die Basis gestellt und erst wieder hineingestellt, wenn die Akkus vollständig entladen sind (Seite 19). Eine korrekte Anzeige des Ladezustands ist nur nach diesem vollständigen Zyklus möglich (Seite 19). Nach dem ersten Zyklus darf das Mobilteil nach jedem Gespräch zurückgestellt werden (Seite 20). Der Vorgang wird wiederholt, wenn die Akkus entnommen und wieder eingelegt werden (Seite 20).
Das Display zeigt nichts an. Woran liegt das?
Die Fehlersuchtabelle nennt zwei Ursachen: Das Mobilteil ist nicht eingeschaltet, dann hilft langes Drücken der Auflegen-Taste, oder der Akku ist leer, dann ist der Akku zu laden bzw. auszutauschen (Seite 69, mit Verweis auf Seite 19). Zusätzlich ist vor der ersten Nutzung die Schutzfolie des Displays abzuziehen (Seite 18).
Im Display blinkt „BASIS“ oder „Mobilteil in Basis legen“. Was bedeutet das?
Beide Anzeigen behandelt die Anleitung getrennt. Für „BASIS“ nennt sie drei Ursachen in dieser Reihenfolge: Das Mobilteil ist außerhalb der Reichweite der Basis; die Reichweite hat sich verringert, weil der Eco-Modus eingeschaltet ist; oder die Basis ist nicht eingeschaltet (Seite 69). Als Maßnahmen nennt es, den Abstand zwischen Mobilteil und Basis zu verringern, den Eco-Modus auszuschalten (Seite 58) oder das Steckernetzgerät der Basis zu kontrollieren (Seite 16). Die Anzeige „Mobilteil in Basis legen“ bedeutet, dass das Mobilteil noch nicht an der Basis angemeldet oder abgemeldet wurde; dann ist das Mobilteil in die Basis zu legen, wobei die automatische Anmeldung bis zu 5 Minuten dauern kann, oder es ist manuell anzumelden (Seite 69, mit Verweis auf Seite 59). Bei einer Variante mit mehreren Mobilteilen sind die Mobilteile ab Werk bereits angemeldet (Seite 20).
Das Mobilteil klingelt nicht. Welche Einstellung ist zu prüfen?
Die Tabelle nennt als Ursache einen ausgeschalteten Klingelton und als Maßnahme, den Klingelton einzuschalten (Seite 69, mit Verweis auf Seite 63). Unabhängig davon klingeln alle Mobilteile beim Suchen über die Basis, auch wenn Klingeltöne ausgeschaltet sind (Seite 60).
Ich höre keinen Klingel- oder Wählton vom Festnetz. Was ist die Ursache?
Nach der Anleitung wurde dann nicht das mitgelieferte Telefonkabel verwendet oder es wurde durch ein neues Kabel mit falscher Steckerbelegung ersetzt (Seite 69). Sie sollen immer das mitgelieferte Telefonkabel verwenden und beim Kauf im Fachhandel auf die richtige Steckerbelegung achten (Seite 69, mit Verweis auf Seite 76, wo die Steckerbelegung des Telefonsteckers abgedruckt ist).
Funktioniert das Telefon bei einem Stromausfall weiter?
Nein. Das Dokument stellt im Kapitel Sicherheitshinweise klar, dass sich das Gerät während eines Stromausfalls nicht betreiben lässt und dass dann auch kein Notruf abgesetzt werden kann (Seite 13). Das Steckernetzgerät muss immer eingesteckt sein, weil das Telefon ohne Netzanschluss nicht funktioniert (Seite 16).
Wie groß ist die Reichweite, und was bewirkt der Eco-Modus?
Die Reichweite beträgt im freien Gelände bis zu 300 m und in Gebäuden bis zu 50 m (Seite 15, Seite 76). Der Eco-Modus reduziert die Strahlung von Mobilteil und Basis immer um 80 %, verringert dadurch aber die Reichweite um ca. 50 % (Seite 58). Eco-Modus+ schaltet die DECT-Sendeleistung von Basis und Mobilteil im Ruhezustand ab, verzögert den Gesprächsaufbau um ca. 2 Sekunden und verringert die Standby-Zeit des Mobilteils um ca. 50 % (Seite 58). Beide Modi schließen die Nutzung eines Repeaters aus (Seite 58).
Warum bricht die Verbindung immer nach ca. 30 Sekunden ab?
Für das Gigaset E500A nennt die Anleitung als Ursache, dass ein Repeater aktiviert oder deaktiviert wurde, und als Maßnahme, das Mobilteil aus- und wieder einzuschalten (Seite 70, mit Verweis auf die Seiten 65 und 26).
Der Anrufbeantworter zeichnet keine Nachrichten auf. Was kann ich tun?
Als Ursache nennt das Dokument einen vollen Speicher; als Maßnahmen listet es auf, alte Nachrichten zu löschen sowie neue Nachrichten anzuhören und zu löschen (Seite 70). Nimmt der Anrufbeantworter eine persönliche Ansage nur teilweise auf, ist nach der Anleitung eine Sprechpause größer als 2 Sekunden die Ursache; beim Aufsprechen der Ansage sollen Sprechpausen vermieden werden (Seite 71).
Warum wird die Nummer des Anrufers trotz CLIP nicht angezeigt?
Dann ist die Rufnummernübermittlung nicht freigegeben; der Anrufer sollte die Nummernübermittlung (CLI) bei seinem Netzanbieter freischalten lassen (Seite 70). Die Hinweise zur Rufnummernanzeige stehen auf Seite 33. Beim Netz-Anrufbeantworter wird die Anzahl neuer Nachrichten nur korrekt angezeigt, wenn der Netzanbieter diese Information überträgt (Seite 57).
Was tue ich, wenn ich die System-PIN vergessen habe oder einen Fehlerton höre?
Für beide Fälle nennt die Anleitung dieselbe Maßnahme: die System-PIN auf 0000 zurücksetzen (Seite 70, mit Verweis auf Seite 65). Der Lieferzustand der System-PIN ist 0000 (Seite 59). Bei der Fernbedienung des Anrufbeantworters meldet das Gerät „PIN ist ungültig“, wenn die eingegebene System-PIN falsch ist oder noch auf 0000 steht (Seite 70).
Wie reinige ich das Gerät, was gilt bei Kontakt mit Flüssigkeit und wie entsorge ich es?
Zur Pflege nennt die Anleitung ein feuchtes Tuch oder ein Antistatiktuch; Lösungsmittel und ein Microfasertuch dürfen nicht benutzt werden, ein trockenes Tuch ebenfalls nicht, weil dann die Gefahr der statischen Aufladung besteht (Seite 73). Bei Kontakt mit Flüssigkeit ist das Mobilteil auszuschalten, der Akku sofort zu entnehmen, die Flüssigkeit abtropfen zu lassen und das Mobilteil anschließend mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach und mit der Tastatur nach unten an einem trockenen, warmen Ort zu lagern (Seite 74). Akkus gehören nicht in den Hausmüll, sondern in die beim Fachhandel aufgestellten grünen Boxen des gemeinsamen Rücknahmesystems für Batterien (Seite 73). Elektro- und Elektronikgeräte sind getrennt vom Hausmüll über staatlich vorgesehene Stellen zu entsorgen; das Symbol des durchgestrichenen Abfalleimers verweist auf die europäische Richtlinie 2002/96/EC (Seite 73).
Kann ich die SOS-Funktion gefahrlos ausprobieren?
Ja, die Anleitung empfiehlt ausdrücklich einen Testdurchlauf, damit Sie sicher sind, dass die SOS-Funktion richtig eingerichtet ist (Seite 46). Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr dürfen für einen Testdurchlauf nicht verwendet werden (Seite 46). Ein versehentlich ausgelöster Notruf wird durch Drücken der Auflegen-Taste abgebrochen (Seite 45). Bei aktivierter SOS-Funktion verringert sich die Bereitschaftszeit des Mobilteils (Seite 46).
Fehlercodetabelle
Die Anleitung veröffentlicht keine nummerierte Fehlercodeliste. Das Kapitel „Fragen und Antworten“ im Abschnitt Kundenservice & Hilfe (Seiten 69-71) beschreibt jedoch konkrete Störungen und nennt zu jeder Störung Ursache und Maßnahme; diese Tabelle übernimmt genau diese Symptome. Wo das Dokument eine Anzeige im Display wörtlich wiedergibt, ist sie hier wörtlich übernommen („BASIS“, „Mobilteil in Basis legen“, „Nicht möglich!“, „PIN ist ungültig“). Die Bezeichnungen F01 bis F14 sind Diagnose-Nummern dieser Seite zur Orientierung; sie erscheinen nicht auf dem Display des Telefons.
| Code | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F01 | Das Display zeigt nichts an. | Mobilteil ist nicht eingeschaltet oder der Akku ist leer | Auflegen-Taste lang drücken; Akku laden bzw. austauschen | 69, 19 |
| F02 | Im Display blinkt „BASIS“. | Mobilteil ist außerhalb der Reichweite der Basis | Abstand zwischen Mobilteil und Basis verringern | 69 |
| F03 | Im Display blinkt „BASIS“. | Reichweite der Basis hat sich verringert, weil der Eco-Modus eingeschaltet ist | Eco-Modus ausschalten oder Abstand verringern | 69, 58 |
| F04 | Im Display blinkt „BASIS“. | Basis ist nicht eingeschaltet | Steckernetzgerät der Basis kontrollieren | 69, 16 |
| F05 | Im Display blinkt „Mobilteil in Basis legen“. | Mobilteil ist noch nicht an der Basis angemeldet bzw. wurde abgemeldet | Mobilteil in die Basis legen (automatische Anmeldung, bis zu 5 Minuten) oder manuell anmelden | 69, 59 |
| F06 | Das Mobilteil klingelt nicht. | Klingelton ist ausgeschaltet | Klingelton einschalten | 69, 63 |
| F07 | Kein Klingel- bzw. Wählton vom Festnetz zu hören. | Nicht das mitgelieferte Telefonkabel verwendet oder durch ein Kabel mit falscher Steckerbelegung ersetzt | Mitgeliefertes Telefonkabel verwenden bzw. im Fachhandel auf die richtige Steckerbelegung achten | 69, 76 |
| F08 | Die Verbindung bricht immer nach ca. 30 Sekunden ab (nur E500A). | Repeater wurde aktiviert oder deaktiviert | Mobilteil aus- und wieder einschalten | 70, 65, 26 |
| F09 | Beim Versuch, den Eco-Modus+ einzuschalten, erscheint im Display „Nicht möglich!“. | An der Basis ist ein Mobilteil angemeldet, das den Eco-Modus+ nicht unterstützt | Keine Maßnahme im Dokument; Eco-Modus+ wird dann in Basis und allen Mobilteilen deaktiviert | 70, 58 |
| F10 | Fehlerton nach der System-PIN-Abfrage. | Die eingegebene System-PIN ist falsch oder wurde vergessen | System-PIN auf 0000 zurücksetzen | 70, 65 |
| F11 | Die Nummer des Anrufers wird trotz CLIP nicht angezeigt. | Rufnummernübermittlung ist nicht freigegeben | Nummernübermittlung (CLI) beim Netzanbieter freischalten lassen; Hinweise zur Rufnummernanzeige beachten | 70, 33 |
| F12 | Fehlerton bei der Eingabe. | Aktion ist fehlgeschlagen bzw. die Eingabe ist fehlerhaft | Vorgang wiederholen, dabei das Display beachten und in der Anleitung nachlesen | 70 |
| F13 | Der Anrufbeantworter meldet bei der Fernbedienung „PIN ist ungültig“. | Eingegebene System-PIN ist falsch, oder die System-PIN ist noch auf 0000 eingestellt | Eingabe der System-PIN wiederholen bzw. eine System-PIN ungleich 0000 einstellen | 70, 65 |
| F14 | Der Anrufbeantworter zeichnet keine Nachrichten auf bzw. bricht die Aufnahme einer persönlichen Ansage ab. | Der Speicher ist voll | Alte Nachrichten löschen sowie neue Nachrichten anhören und löschen | 70 |
F01 bis F14 sind keine Herstellernummern, sondern die Diagnose-Nummerierung dieser Seite; der Hersteller veröffentlicht in diesem Dokument keine Fehlercodeliste. Grundlage ist das Kapitel „Fragen und Antworten“ auf den Seiten 69 bis 71. Die Anzeigen „BASIS“, „Mobilteil in Basis legen“, „Nicht möglich!“ und „PIN ist ungültig“ sind dem Dokument wörtlich entnommen; bei F14 gibt das Dokument keinen Displaytext, sondern die Ursache „Der Speicher ist voll“ an. Alle Seitenangaben folgen der gedruckten Zählung.
Fehlerbaum
Vier Hauptpfade führen von der gemeldeten Störung zur Ursache: Stromversorgung und Anzeige, Funkverbindung zur Basis, Festnetzanschluss und Wahl, sowie Anrufbeantworter einschließlich Fernbedienung. Der Baum unten ordnet die Prüfschritte diesen vier Pfaden zu.
Ablauf der Störungssuche
- Störung eingrenzen: Betrifft sie das Mobilteil, die Basis, die Festnetzverbindung oder den Anrufbeantworter (Seite 69)?
- Anzeige im Display lesen und wörtlich notieren, etwa „BASIS“, „Mobilteil in Basis legen“, „Nicht möglich!“ oder „PIN ist ungültig“ (Seiten 69-70).
- Stromversorgung prüfen: Steckernetzgerät der Basis kontrollieren und nur das mitgelieferte Netzgerät verwenden (Seiten 16, 12).
- Akkus prüfen: Ladezustand, korrekte Polung und zugelassene Akkus der Größe AAA mit 1,2 V (Seiten 19, 18, 74).
- Aufstellung und Reichweite prüfen: Abstand zur Basis verringern und prüfen, ob der Eco-Modus die Reichweite verringert (Seiten 69, 58, 15).
- Festnetzseite prüfen: mitgeliefertes Telefonkabel und dessen Steckerbelegung (Seiten 69, 16, 76).
- Anrufbeantworter prüfen: Speicherstand, System-PIN und Einstellung des Wählverfahrens der Telefonanlage (Seiten 70, 65, 76).
- Nach dem Anschließen oder Rücksetzen der Basis rund 15 Sekunden warten, bevor der Anrufbeantworter geprüft wird (Seite 16).
- Grenze der Selbsthilfe: Bleibt die Störung bestehen, nennt die Anleitung die Service-Hotline Deutschland (Seite 68) sowie Hotline und Fax im Anhang (Seite 74).
Quelle: Kapitel „Fragen und Antworten“ (Seiten 69-71) sowie „Erste Schritte“ (Seiten 14-20) und „ECO DECT“ (Seiten 57-58). Sonderfall bei Flüssigkeitskontakt: Mobilteil ausschalten, Akku entnehmen und mindestens 72 Stunden trocknen lassen (Seite 74); diese Störung führt nicht über die Service-Hotline, sondern über die Trocknungsprozedur.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Fünf Fragen grenzen die Störung ein. Jede Antwort nennt die Maßnahme und die Seite, auf der die Anleitung sie beschreibt.
Schritt 1: Zeigt das Display überhaupt etwas an?
Nein, das Display bleibt dunkel: Auflegen-Taste lang drücken, um das Mobilteil einzuschalten; bleibt es dunkel, Akku laden oder austauschen (Seite 69, mit Verweis auf Seite 19). Vor der ersten Nutzung ist außerdem die Schutzfolie des Displays abzuziehen (Seite 18).
Ja, das Display zeigt etwas an: Weiter mit Schritt 2. Notieren Sie blinkende Anzeigen wörtlich, weil das Kapitel „Fragen und Antworten“ danach unterscheidet (Seiten 69-70).
Schritt 2: Besteht die Funkverbindung zur Basis?
Im Display blinkt „BASIS“: Abstand zwischen Mobilteil und Basis verringern; prüfen, ob der Eco-Modus eingeschaltet ist und ihn ggf. ausschalten; Steckernetzgerät der Basis kontrollieren (Seiten 69, 58, 16).
Im Display blinkt „Mobilteil in Basis legen“: Mobilteil in die Basis legen, die automatische Anmeldung kann bis zu 5 Minuten dauern, oder das Mobilteil manuell anmelden (Seiten 69, 59). Bei eingeschaltetem Eco-Modus+ prüfen Sie die Erreichbarkeit der Basis mit der Abheben-Taste und dem Freizeichen (Seite 58).
Schritt 3: Kommt ein Wählton vom Festnetz?
Nein, kein Klingel- oder Wählton: Nur das mitgelieferte Telefonkabel verwenden; beim Kauf im Fachhandel auf die richtige Steckerbelegung achten, die auf Seite 76 abgedruckt ist (Seiten 69, 16, 76).
Ja, aber die Rufnummer wird nicht angezeigt: Die Rufnummernübermittlung muss beim Netzanbieter freigeschaltet sein; die Hinweise zur Rufnummernanzeige stehen auf Seite 33 (Seite 70, 33).
Schritt 4: Sind Akkus und Ladezustand in Ordnung?
Akkus neu eingesetzt oder Ladezustand unplausibel: Erst vollständig laden, dann vollständig entladen; für das erste Laden nennt die Anleitung 7,5 Stunden in der Basis (Seiten 19, 20). Ladezeiten je Kapazität: 5,5 bis 9 Stunden in der Basis (Seite 75).
Akkus sollen ersetzt werden: Nur aufladbare NiMH-Akkus der Größe AAA (Micro, HR03) mit 1,2 V und 550 bis 1000 mAh verwenden, Polung beachten (Seiten 74, 18).
Schritt 5: Betrifft die Störung den Anrufbeantworter oder die SOS-Funktion?
Keine Aufzeichnung oder abgebrochene Ansage: Der Speicher ist voll; alte Nachrichten löschen sowie neue Nachrichten anhören und löschen (Seite 70). Bei einer nur teilweise aufgenommenen Ansage Sprechpausen vermeiden, die länger als 2 Sekunden sind (Seite 71).
„PIN ist ungültig“ bei der Fernbedienung oder Fehlerton nach der System-PIN-Abfrage: Eingabe wiederholen bzw. die System-PIN auf 0000 zurücksetzen und anschließend eine System-PIN ungleich 0000 einstellen (Seiten 70, 65).
Die SOS-Funktion lässt sich nicht einrichten: Das Leistungsmerkmal steht nach der Anleitung nur hinter Nebenstellenanlagen zur Verfügung, die kein „R“ oder „P“ zur Amtsholung benötigen (Seite 71).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Die Anleitung nennt auf Seite 68 für Reparaturanfragen die Service-Hotline Deutschland 02871 / 912 912 zum Festnetztarif des jeweiligen Anbieters sowie die Adresse www.gigaset.com/service; im Anhang auf Seite 74 nennt sie zusätzlich die Hotline 02871 912 912 (0,14 Euro/Min.) und das Fax 02871-91 3029. Halten Sie beim Kontakt die Angaben des Dokumentvermerks A31008-M2206-B101-2-19 bereit (Seite 1).
Sicherheitshinweise
Die folgenden vier Gruppen fassen das Kapitel „Sicherheitshinweise“ (Seiten 12-13) sowie die Achtung-Hinweise der Kapitel „Erste Schritte“ (Seiten 15-19), „Anhang“ (Seiten 73-74) und „ECO DECT“ (Seite 58) zusammen. Jeder Punkt nennt die Seite, auf der er im Dokument steht.
Notruf
- Bei einem Stromausfall lässt sich das Gerät nicht betreiben, und es kann kein Notruf abgesetzt werden (Seite 13). Das Steckernetzgerät muss daher immer eingesteckt sein (Seite 16).
- Die SOS-Funktion fordert nach der Anleitung Hilfe von Freunden oder Nachbarn an; sie wird durch die Direktwahl-Taste mit dem SOS-Symbol an Basis oder Mobilteil ausgelöst (Seite 45).
- Für einen Testdurchlauf der SOS-Funktion dürfen Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr nicht verwendet werden (Seite 46).
- Bei den Notrufempfängern muss das Telefon auf Tonwahl eingestellt sein, sonst wird die Bestätigung des SOS-Rufs mit der Taste 5 nicht erkannt (Seite 46).
- Ein versehentlich ausgelöster Notruf wird durch Drücken der Auflegen-Taste abgebrochen; die Abfolge wird maximal dreimal wiederholt und endet mit einem Fehlerton, wenn kein Anruf angenommen wird (Seite 45).
Stromversorgung und Betrieb
- Nur das mitgelieferte Steckernetzgerät verwenden, wie auf der Unterseite der Basis bzw. der Ladeschale angegeben (Seite 12).
- Zuerst den Telefonstecker anschließen und die Kabel in die Kabelkanäle legen, danach das Steckernetzgerät anschließen (Seite 16).
- Nur das mitgelieferte Telefonkabel verwenden; die Steckerbelegung von Telefonkabeln kann unterschiedlich sein (Seiten 16, 76).
- Das Telefon nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen nutzen, zum Beispiel in Lackierereien (Seite 12).
- Das Mobilteil nicht mit der Geräterückseite an das Ohr halten, wenn es klingelt oder wenn die Freisprechfunktion eingeschaltet ist; sonst sind schwerwiegende, dauerhafte Gehörschäden möglich (Seite 12).
- Nicht alle im Dokument beschriebenen Funktionen sind in allen Ländern verfügbar (Seite 13).
Akkus, Umgebung, Kinder und medizinische Geräte
- Nur aufladbare Akkus einlegen, die der Spezifikation entsprechen; sonst sind erhebliche Gesundheits- und Personenschäden nicht auszuschließen (Seite 12). Der Mantel der Akkus könnte zerstört werden oder die Akkus könnten explodieren (Seite 18).
- Akkus richtig gepolt einsetzen; die Polung ist am Akkufach gekennzeichnet (Seite 18). Die Akkus können sich beim Aufladen erwärmen, das ist ungefährlich (Seite 20).
- Basis und Ladeschale nicht in Bädern oder Duschräumen aufstellen; beide sind nicht spritzwassergeschützt (Seite 12).
- Betrieb in geschlossenen, trockenen Räumen mit einem Temperaturbereich von +5 °C bis +45 °C (Seite 15). Das Gerät nicht Wärmequellen, direkter Sonneneinstrahlung oder anderen elektrischen Geräten aussetzen und vor Nässe, Staub, aggressiven Flüssigkeiten und Dämpfen schützen (Seite 15).
- Die Sicherheitshinweise und die Bedienungsanleitung vor Gebrauch lesen und Kinder über deren Inhalt sowie über die Gefahren bei der Benutzung aufklären; das Gigaset nur mit der Bedienungsanleitung an Dritte weitergeben (Seiten 12, 13).
- Medizinische Geräte können in ihrer Funktion beeinflusst werden; bei einem Herzschrittmacher gibt der Hersteller des medizinischen Geräts Auskunft über die Immunität gegen hochfrequente Energie (Seite 12). Die technischen Bedingungen des Umfeldes beachten, zum Beispiel in einer Arztpraxis (Seite 12).
- Das Mobilteil kann in analogen Hörgeräten Störgeräusche wie Brummton oder Pfeifton verursachen; bei Problemen den Hörgeräteakustiker kontaktieren (Seite 12). Eine einwandfreie Funktion mit jedem Hörgerät wird nicht für alle Geräte zugesagt (Seite 12).
Defekt, Display, Reinigung und Entsorgung
- Defekte Basen außer Betrieb nehmen oder vom Service reparieren lassen, weil sie andere Funkdienste stören könnten (Seite 13).
- Das Display ist durch eine Folie geschützt; die Schutzfolie vor der ersten Nutzung abziehen (Seite 18).
- Zur Pflege ein feuchtes Tuch oder ein Antistatiktuch verwenden; keine Lösungsmittel, kein Microfasertuch und nie ein trockenes Tuch wegen der Gefahr der statischen Aufladung (Seite 73).
- Bei Kontakt mit Flüssigkeit: Mobilteil ausschalten, Akku sofort entnehmen, Flüssigkeit abtropfen lassen, alle Teile trocken tupfen und das Mobilteil mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach und mit der Tastatur nach unten an einem trockenen, warmen Ort lagern, nicht in Mikrowelle oder Backofen (Seite 74).
- Akkus gehören nicht in den Hausmüll, sondern in die grünen Boxen des gemeinsamen Rücknahmesystems für Batterien beim Fachhandel (Seite 73).
- Elektro- und Elektronikgeräte sind getrennt vom Hausmüll über staatlich vorgesehene Stellen zu entsorgen; das Symbol des durchgestrichenen Abfalleimers verweist auf die Richtlinie 2002/96/EC (Seite 73).
Hinweis: Diese Zusammenfassung gibt die Sicherheitshinweise des Dokuments gekürzt wieder (Seiten 12-13) und ersetzt nicht den vollständigen Wortlaut der Anleitung. Maßgeblich ist immer die Anleitung in der vorliegenden Fassung vom 10.06.2014 (Seite 1).
Passende Ersatzteile und Zubehör
Real getauscht werden am häufigsten die Akkus, der Akkudeckel und der Gürtelclip des Mobilteils sowie das Steckernetzgerät und das Telefonkabel der Basis. Die Zeichnung zeigt Mobilteil, Basis und Ladeschale mit den Bauteilen, die die Anleitung im Kapitel „Erste Schritte“ benennt; der Streifen darunter führt das Zubehör auf, das das Dokument auf Seite 78 nennt.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Akkus (2 Stück) | Energieversorgung des Mobilteils | Aufladbare NiMH-Akkus, Größe AAA (Micro, HR03), 1,2 V, 550-1000 mAh; Polung am Akkufach beachten | 74, 18 |
| Akkudeckel | Verschluss des Akkufachs | Zuerst mit den seitlichen Nasen an den Aussparungen ausrichten, dann zudrücken, bis er einrastet | 14, 18 |
| Gürtelclip | Tragen des Mobilteils am Gürtel | Die Nasen des Clips müssen in die seitlichen Aussparungen des Mobilteils einrasten | 14, 19 |
| Steckernetzgerät für die Basis | Stromversorgung der Basis mit 230 V ~/50 Hz | Nur das mitgelieferte Steckernetzgerät verwenden; die Angabe steht auf der Unterseite der Basis | 14, 16, 12 |
| Telefonkabel | Verbindung zur analogen Telefondose | Nur das mitgelieferte Kabel verwenden; die Steckerbelegung kann abweichen und ist auf Seite 76 abgedruckt | 14, 16, 76 |
| Ladeschale mit Steckernetzteil | Zweiter Ladepunkt für ein Mobilteil | Nur die dazugehörige Ladeschale; zum Abziehen des Steckers den Entriegelungsknopf drücken | 15, 17, 19 |
| Gigaset-Mobilteil E500H | Zusätzliches Mobilteil an derselben Basis | An einer Basis sind bis zu vier Mobilteile anmeldebar; der SOS-Ruf ist nur beim Betrieb an der Basis E500A möglich | 78, 59 |
| Gigaset-Repeater | Vergrößert die Empfangsreichweite zur Basis | Schließt die Nutzung von Eco-Modus und Eco-Modus+ aus; die Repeater-Unterstützung wird an der Basis eingestellt | 78, 58, 65 |
| Headset | Telefonieren mit Kopfhörer und Mikrofon | Anschluss über die Anschlussbuchse für Headset; Empfehlungen nennt das Dokument auf den Produktseiten unter www.gigaset.com | 78 |
| Registerkarten und Kunststoffabdeckung | Beschriftung der Direktwahl-Tasten an der Basis | Auf der Rückseite der Anleitung abgedruckt; das Dokument nennt auch einen Bezug als PDF-Datei unter www.gigaset.com/gigasete500a | 14, 17 |
