Das Grundig SIXTY ist ein digitales Schnurlostelefon im Retro-Design, das aus einer separaten Anschlusseinheit mit Wählscheiben-Optik und einem kabellosen Mobilteil ohne Wählscheibe besteht. Diese Seite erschließt die deutschsprachige Bedienungsanleitung: die verstreuten technischen Angaben, die häufigsten Fragen zur Bedienung, die dokumentierten Störungsfälle, einen vierpfädigen Fehlerbaum, einen Symptom-Assistenten sowie die Sicherheits-, Umwelt- und Zubehörhinweise. Die ausgewertete Datei umfasst 71 durchgehend deutschsprachige Seiten; jede Aussage ist mit der Seitenzahl der Anleitung belegt. Hinweis zur Benennung: Das Dokument druckt durchgehend den Namen „Sixty Everywhere“, während der Seitenname dem Produktschlüssel „Grundig SIXTY“ folgt; beide Bezeichnungen stehen für dasselbe beschriebene Telefon.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Der Seite ist der Schlüssel „Grundig SIXTY“ zugeordnet. Das Dokument selbst druckt als Bezeichnung „DIGITALES SCHNURLOSTELEFON SIXTY Everywhere“; die Herstellernummer des Dokuments lautet 253474134A-07/2012 | 1, 71 |
| Hersteller | Sagemcom Broadband SAS, 250, route de l’Empereur, 92848 Rueil-Malmaison Cedex, Frankreich; Konformitätserklärung auf www.grundig-dect.com anforderbar | 2 |
| Produkttyp | Grundig DECT-Telefon mit separater Anschlusseinheit (Basisstation) und kabellosem Mobilteil ohne Wählscheibe; Laden des Mobilteils in beliebiger Richtung auf der Basisstation | 2, 9, 14 |
| Netzzugang | Analoger Telefonanschluss (PSTN) deutscher und österreichischer Netzbetreiber; Standard TBR21/ETSI ES 203 021-2 V2.1.1 2005-08; nur das mitgelieferte Telefonkabel verwenden | 3 |
| Betriebsbedingungen | Betrieb bei Temperaturen von 5 bis 45 °C; Aufstellung nur in geschlossenen Räumen und nicht näher als 1,50 m an einem Wasseranschluss | 3 |
| Akkus | Ausschließlich homologierte, wiederaufladbare Akkus im Format AAA des Typs NiMH 1,2 V 450 mAh; niemals nicht wiederaufladbare Batterien verwenden; Polarität beim Einlegen beachten | 3 |
| Funkreichweite | Rund 50 Meter innerhalb geschlossener Räume und bis zu 300 Meter im Freien; Metallkörper und elektrische Geräte verringern die Reichweite; baulich bedingte „Funklöcher“ möglich | 4 |
| Laufzeiten | Sprechzeit des Mobilteils 10 Stunden, Stand-by-Zeit 120 Stunden; bei einem Stromausfall hat das Mobilteil eine Laufzeit von 15 Stunden | 14 |
| Lautstärkeregelung | Lautsprecher der Basisstation in 5 Stufen, Lautsprecher des Mobilteils in 10 Stufen einstellbar | 22 |
| Anrufbeantworter | Aufnahmequalität HOCH mit 12 Minuten 30 Sekunden oder STANDARD mit 24 Minuten Aufnahmezeit; Auslösen nach 2 bis 7 Klingelzeichen; Werkseinstellung des Fernabruf-Codes 0000 | 43, 44, 45 |
| Listen und Speicher | Speicherung der 20 zuletzt gewählten Nummern; Kindersicherung mit bis zu 5 Sperrprofilen für Vorwahlen; Anruflisten für ankommende und abgehende Anrufe | 36, 37, 49 |
| Erweiterbarkeit | Mit einer SIXTY Everywhere-Basisstation bis zu 4 D380-Mobilteile oder GAP-kompatible Geräte; mit 2 SIXTY Everywhere-Telefonen bis zu 2 zusätzliche Mobilteile je Telefon | 63 |
| Konformität | CE-Zeichen nach der Richtlinie 1999/5/EG über Funkanlagen und Telekommunikationseinrichtungen | 2 |
| Sprachfassung | Durchgehend deutschsprachige Ausgabe mit 71 Seiten; Seitenzählung des Dokuments und PDF-Seiten fallen deckungsgleich aus | 1 bis 71 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | – |
Quelle der Werte: die deutschsprachige Anleitung auf den Seiten 1 bis 71. Die Anleitung enthält kein zusammengefasstes Datenblatt-Kapitel; die Angaben stehen verteilt in den Abschnitten „Aufstellen / Reichweite“, „Das Mobilteil“, „Freisprechfunktion“, „Anrufbeantworter-Einstellungen“ und „Kompatibilität“ und wurden für diese Tabelle zusammengetragen.
Hinweis zur Seitenzählung: Die PDF-Datei umfasst 71 Seiten, und die gedruckte Zählung stimmt mit der PDF-Seitenzahl überein: Die Seite mit der gedruckten Nummer 9 ist auch die neunte PDF-Seite. Der Kopfbereich jeder Seite zeigt den Namen „Sixty Everywhere“, der Fußbereich bei den Textseiten die Adresse www.grundig-dect.com mit der Seitennummer. Alle Seitenangaben in diesem Artikel folgen dieser durchgängigen Zählung.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Wie ist das Telefon aufgebaut?
Die Anschlusseinheit trägt eine Leuchtanzeige, eine Telefonsteckdose, eine Netzsteckdose und eine Paging-Taste; kurzes Drücken sucht die zugehörigen Geräte, langes Drücken versetzt die Basisstation in den Pairing-Modus. Das Mobilteil besitzt Lautsprecher, eine einzige Taste für Gesprächsannahme und -ende, Ladekontakt, Mikrofon und Akkufach. (Seite 9, 14)
Was bedeuten die Leuchtanzeigen der Basisstation?
Zehn Sekunden langes Leuchten zeigt die Initialisierung der Basisstation, schnelles Blinken die Anmeldung eines Mobilteils oder Paging, mittellanges Blinken die Suche nach zugehörigen Geräten und langsames Blinken ein laufendes Gespräch an. (Seite 10)
Wie bediene ich die Touch-Tasten?
Das Display verfügt rundum über sechs Touch-Tasten, die durch einfaches Berühren aktiviert werden: zwei Navigationstasten, die Stern- und die Rauten-Taste für langes Drücken sowie zwei Kontexttasten zum Öffnen und Bestätigen von Menüs beziehungsweise zum Löschen und Zurückkehren. Die Belegung der Kontexttasten lässt sich unter EINSTELLUNGEN / PROGRAMMTASTEN ändern. (Seite 12, 47)
Nehme ich einen Anruf entgegen, ohne eine Taste zu drücken?
Ja, wenn das Mobilteil auf der Basisstation liegt: einfach abnehmen, eine Markierung zeigt die richtige Haltung. Liegt das Mobilteil woanders, wird die Taste am Mobilteil gedrückt. Beendet wird das Gespräch durch Auflegen oder einen Tastendruck. (Seite 20)
Wie trage ich Kontakte ins Telefonbuch ein?
Über TELEFONBUCH / <Neu> geben Sie Namen und Nummer über die alphanumerische Tastatur ein, drücken jeweils OK und wählen ein Symbol für den Nummerntyp. Über die Option WEITERE NUMMER lassen sich Zuhause-, Arbeit-, Mobil- und Fax-Nummern ergänzen. (Seite 32, 34)
Wie übertrage ich Telefonbucheinträge auf ein anderes Gerät?
Jede Basisstation hat ein eigenes Adressbuch. Über TELEFONBUCH / Option / ÜBERTRAGEN wählen Sie PAR INTERCOM und dann EINE NUMMER, MEHRERE NR. oder GANZES VERZ; das empfangende Gerät bestätigt mit Ja. Voraussetzung ist ein zuvor angemeldetes zusätzliches Gerät. (Seite 35, 51)
Wie rufe ich Nachrichten von unterwegs ab?
Die Fernabfrage ist ab Werk deaktiviert. Sie aktivieren sie durch Ändern des Fernabruf-Codes, dessen Standardeinstellung 0000 lautet. Extern wählen Sie Ihre Nummer, warten bei deaktiviertem Anrufbeantworter 12 Freizeichen ab, drücken die Rauten-Taste und geben den Code ein; über die Tasten 5, 9, #, *, 3 und 0 steuern Sie die Wiedergabe. (Seite 43, 44)
Wie melde ich zusätzliche Geräte an?
Zuerst wird die Basisstation über EINSTELLUNGEN / WEITERE EINST. / BASIS EINST. / ANMELDEMODUS oder durch langes Drücken der Paging-Taste in den Pairing-Modus versetzt, der rund eine Minute offen bleibt; die grüne Kontrollleuchte blinkt schnell. Dann wird die Telefon, erst danach das Mobilteil angemeldet, bis ANGEMELDET erscheint. (Seite 51, 53)
Wie funktioniert die Raumüberwachung?
Ein Gerät dient als Sender im zu überwachenden Zimmer, das zweite als Empfänger in Ihrer Nähe. An der empfangenden Basis wählen Sie die aussendende Telefon, bestätigen den Wechsel in den Überwachungsmodus und nehmen das Signalton-Gespräch an. Die Telefon im Sendemodus klingelt bei eingehenden Anrufen nicht; deaktiviert wird die Funktion mit Stopp an beiden Geräten. (Seite 60, 61)
Welche Mobilteile sind kompatibel?
Das SIXTY Everywhere ist zu 100 % kompatibel mit weiteren SIXTY Everywhere-Telefonen und den zusätzlichen Grundig D380-Mobilteilen; darüber hinaus lassen sich GAP-kompatible Mobilteile verbinden, mit denen Anrufe getätigt und angenommen werden können. Gegensprechen, Telefonbuch-Übertragung und Raumüberwachung funktionieren mit SIXTY Everywhere und D380. (Seite 62, 63)
Wie finde ich ein verlegtes Mobilteil?
Über die Paging-Taste der Basisstation oder der Telefon klingelt das gesuchte Mobilteil; alle verbundenen Geräte lassen sich auf diese Weise orten. Die Paging-Taste sitzt an der Rückseite der Anschlusseinheit. (Seite 31)
Wie lange gilt die Gewährleistung?
Sagemcom gewährt in Deutschland und der Schweiz 24 Monate ab Kaufdatum (Zubehör 6 Monate), in Österreich 24 Monate (Zubehör 3 Monate). Vorzulegen ist ein unveränderter Kaufbeleg; Reparaturen erfolgen nicht beim Kunden, das defekte Gerät wird an die vom Helpdesk genannte Adresse eingesandt. Die Helpdesk-Hotline-Nummer steht auf www.grundig-dect.com. (Seite 65 bis 71)
Wie schütze ich das Telefon vor teuren Verbindungen?
Über EINSTELLUNGEN / BEGRENZUNG legen Sie nach Eingabe des Basis-Codes (Standard 0000) bis zu 5 Profile fest und sperren Vorwahlen, etwa für Teuer-Tarife oder Auslandsverbindungen. Der Basis-Code schützt auch die anderen sicherheitsrelevanten Funktionen und lässt sich unter WEITERE EINST. / CODE ÄNDERN ändern. (Seite 49)
Fehlercodetabelle
Die Anleitung beschreibt Störungen ausschließlich als Handlungsanleitungen; sie führt keine Hersteller-Fehlercodes auf. Die Nummern F01 bis F14 sind deshalb redaktionelle Ordnungsnummern dieser Seite, keine Anzeigen des Geräts, und dienen dazu, die im Handbuch dokumentierten Störungsfälle in einer Tabelle auffindbar zu machen. Display-Meldungen wie ANGEMELDET, MICRO STUMM oder NEUE EREIGNISSE! sind dagegen Wortlaute aus dem Handbuch.
| Code | Situation | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F01 | Keine Funktion, Leuchtanzeige bleibt dunkel | Keine Stromversorgung; Netzstecker nicht gesteckt oder Steckdose ohne Spannung | Netzanschlusskabel gemäß Installationsanweisung und Geräteplakette anschließen; nur das mitgelieferte Kabel verwenden; Steckdosen in der Nähe und leicht zugänglich halten | 3 |
| F02 | Leuchtanzeige leuchtet dauerhaft, Basisstation reagiert nicht | Initialisierung läuft; die Anzeige leuchtet zehn Sekunden lang | Abwarten; danach sollten die Blinkmuster für Anmeldung, Suche oder Gespräch erscheinen | 10 |
| F03 | Meldung ANGEMELDET erscheint nicht | Reihenfolge der Anmeldung verletzt oder Pairing-Modus abgelaufen | Immer zuerst die Telefon, dann das Mobilteil anmelden; Pairing-Modus neu starten und in der Nähe der Basisstation bleiben; der Modus bleibt rund eine Minute aktiv | 51, 53 |
| F04 | Kurze Gesprächsunterbrechungen, schlechte Verbindungen | Funklöcher durch bauliche Besonderheiten oder Metallkörper und elektrische Geräte in der Nähe | Aufstellort wechseln; Reichweite von rund 50 Metern innen und 300 Metern außen einhalten | 4 |
| F05 | Kein Amt, Wahlvorgänge scheitern | Falsche Leitungseinstellungen (Netztyp, Wählverfahren, Flash-Zeit, Amtskennziffer, Land) | Zuerst den Telefonanbieter kontaktieren; Standardnetztyp ist ÖFFENTLICH, bei einem Gateway PRIVAT wählen; Flash-Zeit von 80 bis 600 ms einstellbar | 55, 56 |
| F06 | Anrufbeantworter schaltet sich ab | Speicher des Anrufbeantworters ist voll | Nachrichten lesen und einige davon löschen, um Speicher freizugeben; alternativ ALTE LÖSCHEN im Nachrichtenmenü | 40, 43 |
| F07 | Fernabfrage des Anrufbeantworters nicht möglich | Fernabfrage ab Werk deaktiviert oder Code 0000 unverändert | Fernabruf-Code ändern und aktivieren; extern 12 Freizeichen abwarten, Rauten-Taste drücken und Code eingeben | 43, 44 |
| F08 | Anrufbeantworter greift zu spät ein | Anzahl der Klingelzeichen zu hoch eingestellt | Unter ANRUFBEANT / EINSTELLUNGEN / ANZAHL RUFTÖNE zwischen 2 (Minimum) und 7 (Maximum) wählen | 45 |
| F09 | Wecker klingelt nicht oder zu kurz | Weckfunktion deaktiviert; der Weckton ertönt 60 Sekunden aus dem Lautsprecher der Telefon | Unter ZUBEHÖR / WECKER Funktion aktivieren, Klingelton und Weckzeit festlegen; Stopp beendet den Weckton | 57, 58 |
| F10 | Telefon im Sendemodus klingelt bei einem Anruf nicht | Normales Verhalten der Raumüberwachung | Kein Fehler; Anrufe können vom Empfangsteil aus getätigt oder entgegengenommen werden; Beenden mit Stopp an beiden Geräten | 61 |
| F11 | Telefonbuch-Übertragung schlägt fehl | Empfangendes Gerät nicht angemeldet oder Bestätigung mit Ja vergessen | Zusatzgerät vorher anmelden; PAR INTERCOM bestätigen, Option wählen, empfangendes Gerät mit Taste abnehmen und Ja drücken | 35, 51 |
| F12 | Anzeige im Display schlecht lesbar | Kontrast dem Standort nicht angepasst | Unter EINSTELLUNGEN / KONTRAST zwischen LEVEL 1 und LEVEL 5 wählen und bestätigen | 15, 52 |
| F13 | Mobilteil lädt nicht | Falsche Akkus oder Ladekontakte behindert | Ausschließlich NiMH-Akkus AAA 1,2 V 450 mAh mit richtiger Polarität einlegen; das Mobilteil nie ohne Akkus oder ohne Akkufachklappe in die Basisstation stellen | 3, 14 |
| F14 | Einstellungen unverändert, Telefon soll zurückgesetzt werden | Initialisierung oder Basis-Reset gewünscht | TELEF. ZURÜCK. stellt das Telefon auf Werkseinstellungen zurück, behält aber Adressbuch und Anrufbeantworter-Nachrichten; RESET BASIS setzt die Basisstation zurück | 52, 53 |
Grundlage sind die Betriebs-, Anmelde-, Leitungseinstellungs- und Anrufbeantworterkapitel der Anleitung. F01 bis F14 sind keine Geräteanzeige, sondern Ordnungsnummern dieser Seite; das Handbuch nennt für die genannten Situationen keine Hersteller-Codes. Bei nicht behebbaren Störungen berät der Händler oder das Sagemcom Helpdesk (Seite 65).
Fehlerbaum
Die Störungssuche am Schnurlostelefon verläuft über vier Pfade: Das Telefon hat keine Funktion, die Anmeldung schlägt fehl, Gespräch oder Leitung streiken, oder Anrufbeantworter und Zusatzfunktionen verhalten sich nicht wie beschrieben. Der Baum unten ordnet jedem Pfad die ersten Prüfschritte zu; ein Reset des Telefons oder der Basisstation setzt die Einstellungen auf die Werkswerte zurück.
Ablauf der Störungssuche
- Umfang eingrenzen: Bleibt die Leuchtanzeige dunkel, scheitert die Anmeldung, bricht das Gespräch ab oder reagiert der Anrufbeantworter nicht?
- Bleibt alles dunkel, das mitgelieferte Netzanschlusskabel gemäß Installationsanweisung und den Angaben der Geräteplakette anschließen und die Steckdose prüfen; die Steckdosen müssen leicht zugänglich sein (Seite 3).
- Leuchtet die Anzeige zehn Sekunden, läuft die Initialisierung der Basisstation; schnelles Blinken zeigt Anmeldung oder Paging, mittellanges Blinken die Gerätesuche, langsames Blinken ein Gespräch (Seite 10).
- Scheitert die Anmeldung, den Pairing-Modus über die Basisstation oder das Menü starten, zuerst die Telefon und dann das Mobilteil anmelden, bis ANGEMELDET erscheint; dabei in der Nähe der Basisstation bleiben (Seite 51, 53).
- Gibt die Leitung kein Amt, zuerst den Telefonanbieter kontaktieren und erst danach Netztyp, Wählverfahren, Flash-Zeit, Amtskennziffer oder Land ändern (Seite 55, 56).
- Bei Gesprächsabbrüchen die Aufstellung prüfen: Metallkörper und elektrische Geräte verringern die Reichweite, bauliche Funklöcher verursachen Unterbrechungen (Seite 4).
- Schaltet sich der Anrufbeantworter ab, ist der Speicher voll; Nachrichten anhören und löschen, bei Bedarf alle alten Nachrichten entfernen (Seite 40, 43).
- Fehlt die Fernabfrage, den Werkcode 0000 ändern, um die Funktion zu aktivieren, und extern das Ablaufschema mit 12 Freizeichen und Rauten-Taste beachten (Seite 43, 44).
- Hilft nichts davon, den Händler oder das Sagemcom Helpdesk kontaktieren; die Hotline-Nummer steht auf www.grundig-dect.com (Seite 65, 66).
Quellen: die Kapitel „Aufstellen / Reichweite“ (Seite 3, 4), „Anmelden eines neuen Geräts“ und „Basisstation“ (Seite 51 bis 53), „Telefonleitung“ (Seite 55, 56), „Anrufbeantworter“ (Seite 40, 43 bis 45) sowie „Gewährleistung“ (Seite 65, 66). Die Nummerierung der Prüfschritte folgt der Reihenfolge dieser Kapitel.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Beantworten Sie die folgenden fünf Fragen nacheinander. Jede Antwort verweist auf die Stelle der Anleitung, die den nächsten Schritt beschreibt.
Schritt 1: Bleibt die Basisstation dunkel oder reagiert nicht?
Keine Anzeige: Netzanschlusskabel und Steckdose prüfen, nur das mitgelieferte Kabel verwenden und die Angaben der Geräteplakette beachten (Seite 3).
Anzeige leuchtet konstant: Zehn Sekunden langes Leuchten bedeutet Initialisierung; danach zeigen die Blinkmuster Anmeldung, Suche oder laufendes Gespräch (Seite 10).
Schritt 2: Lässt sich ein Mobilteil nicht anmelden?
Ja, die Meldung fehlt: Basisstation in den Pairing-Modus versetzen, rund eine Minute offen, grüne Kontrollleuchte blinkt schnell; zuerst die Telefon, dann das Mobilteil anmelden (Seite 51, 53).
Nein, die Anmeldung klappt: Fahren Sie mit Schritt 3 fort.
Schritt 3: Brechen Gespräche ab oder klingelt das Telefon nicht?
Verbindungsprobleme: Reichweite von rund 50 Metern innen und 300 Metern außen beachten, Metallkörper und elektrische Geräte vom Standort fernhalten, Funklöcher einkalkulieren (Seite 4).
Kein Amt: Leitungseinstellungen erst nach Rücksprache mit dem Telefonanbieter ändern; Standardnetztyp ÖFFENTLICH, bei Gateway PRIVAT (Seite 55, 56).
Schritt 4: Nimmt der Anrufbeantworter nicht auf oder lassen sich Nachrichten nicht abrufen?
Nimmt nicht auf: Anrufbeantworter über ANRUFBEANT / EIN/AUS aktivieren, das Display zeigt das Symbol; die Anzahl der Klingelzeichen zwischen 2 und 7 einstellen (Seite 40, 45).
Externes Abrufen scheitert: Fernabruf-Code vom Werkswert 0000 ändern, um die Fernabfrage zu aktivieren; 12 Freizeichen abwarten, Rauten-Taste und Code eingeben (Seite 43, 44).
Schritt 5: Streiken Zusatzfunktionen wie Wecker, Raumüberwachung oder Telefonbuch-Übertragung?
Wecker: Unter ZUBEHÖR / WECKER aktivieren, Weckzeit und Klingelton festlegen; der Weckton ertönt 60 Sekunden (Seite 57, 58).
Raumüberwachung und Übertragung: Vorher das zweite Gerät an der Basisstation anmelden; die Überwachung an beiden Geräten mit Stopp beenden (Seite 35, 60, 61).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Den Händler oder das Sagemcom Helpdesk kontaktieren; für Garantieleistungen ist ein Kaufbeleg vorzulegen, die Hotline-Nummer steht auf www.grundig-dect.com (Seite 65, 66).
Die originale deutschsprachige Bedienungsanleitung mit allen Kapiteln, Menüplänen und Abbildungen rufen Sie über Grundig SIXTY Schnurlostelefon Bedienungsanleitung PDF, 71 Seiten
Sicherheitshinweise
Die folgenden Punkte fassen die Abschnitte „Aufstellen / Reichweite“ (Seite 3 und 4), die Akku- und Anschlusshinweise (Seite 3) sowie die Umweltangaben (Seite 64) zusammen.
Aufstellung und Stromversorgung
- Das Gerät weder außerhalb geschlossener Räume noch in feuchter Umgebung aufstellen; der Abstand zu einem Wasseranschluss beträgt mindestens 1,50 Meter (Seite 3).
- Nur das mitgelieferte Netzanschlusskabel verwenden und es gemäß den Installationsanweisungen sowie den Angaben auf der Geräteplakette anschließen (Seite 3).
- Die Steckdosen in der Nähe des Geräts und leicht zugänglich halten; im Gefahrenfall ziehen die Netzstecker die 230-V-Versorgung unterbrechen (Seite 3).
- Schrauben lösen oder das Gerät öffnen ist untersagt; es enthält keine Teile, die vom Endverbraucher gewartet werden können (Seite 3).
Telefonleitung und Anschluss
- Nur das mitgelieferte Telefonkabel verwenden; das Gerät ist für den analogen PSTN-Anschluss deutscher und österreichischer Netzbetreiber nach Standard TBR21/ETSI ES 203 021-2 geeignet (Seite 3).
- Die Parameter der Telefonleitung nicht ohne vorherige Kontaktaufnahme mit dem Telefonanbieter ändern, weil sonst der Ausfall der Leitung droht (Seite 55).
- In Gewittergebieten die Fernsprechleitung mit einer speziellen Vorrichtung gegen elektrische Überspannung schützen (Seite 4).
Akkus und Mobilteil
- Das Mobilteil nie ohne eingelegte Akkus oder ohne die Klappe des Akkufachs in die Basisstation stellen, weil sonst die Gefahr eines Elektroschocks besteht (Seite 3).
- Ausschließlich homologierte, wiederaufladbare Akkus im Format AAA des Typs NiMH 1,2 V 450 mAh verwenden; nicht wiederaufladbare Batterien sind untersagt, weil Explosionsgefahr droht (Seite 3).
- Beim Einlegen der Akkus immer die Polarität beachten; gebrauchte Akkus gehören an die ausgewiesenen Sammelstellen (Seite 3, 64).
Umfeld, Gesundheit und Möbelschutz
- Die Funktion bestimmter medizinischer und empfindlicher Geräte oder Sicherheitsanlagen kann durch die Sendeleistung gestört werden; die Sicherheitshinweise der Umgebung beachten (Seite 4).
- Metallische Körper wie Fernseher und elektrische Geräte verringern die Reichweite; bei der Aufstellung berücksichtigen (Seite 4).
- Die Antirutsch-Pads sichern den Stand, können aber je nach Lack oder Beschichtung Spuren auf Möbeloberflächen hinterlassen; Grundig lehnt Haftung für solche Schäden ab (Seite 4).
- Das Produkt mit der durchkreuzten Mülltonne gehört nicht in den Hausmüll, sondern an die Verkaufsstellen bei Neukauf oder die örtlichen Sammelstellen (Seite 64).
Hinweis: Diese Zusammenfassung gibt die Hinweise der Anleitung gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text der Abschnitte „Aufstellen / Reichweite“ (Seite 3, 4) und „Umwelt“ (Seite 64).
Passende Ersatzteile und Zubehör
Das Handbuch nennt als Verbrauch- und Austauschteile vor allem die Akkus: ausschließlich homologierte NiMH-Akkus AAA 1,2 V 450 mAh, da andere Typen Explosionsgefahr und Schäden am Hörer verursachen (Seite 3). Zur Erweiterung des Systems benennt die Anleitung die zusätzlichen Grundig D380-Mobilteile sowie GAP-kompatible Geräte, die an der Basisstation angemeldet werden (Seite 62, 63). Mitgeliefert und bei Austausch zu beachten sind das Netzanschlusskabel und das Telefonkabel (Seite 3).
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| NiMH-Akkus AAA 1,2 V 450 mAh | Versorgen das Mobilteil; Ladevorgang in beliebiger Position auf der Basisstation | Nur homologierte, wiederaufladbare Akkus dieses Typs; keine Batterien; Polarität beachten | 3 |
| Netzanschlusskabel | Versorgt die Anschlusseinheit mit Strom; Ziehen der Stecker unterbricht im Gefahrenfall die Versorgung | Ausschließlich das mitgelieferte Kabel; Anschluss nach Geräteplakette und Installationsanweisung | 3 |
| Telefonkabel | Verbindet die Anschlusseinheit mit dem analogen PSTN-Anschluss | Ausschließlich das mitgelieferte Kabel; Anschluss nach Standard TBR21/ETSI ES 203 021-2 | 3 |
| Grundig D380-Mobilteile | Erweitern das System um Gegensprechen, Rufweiterleitung, Telefonbuch-Übertragung und Raumüberwachung | Anmeldung an der Basisstation erforderlich; Anleitung des Mobilteils auf www.grundig-dect.com | 26, 51, 62 |
| GAP-kompatible Mobilteile | Erlauben das Tätigen und Entgegennehmen von Anrufen über die gleiche Basisstation | Bis zu 4 Geräte an einer Basis; GAP steht für das Generic Access Profile | 63 |
| Überspannungsschutz für die Leitung | Schützt die Fernsprechleitung vor Blitz- und Netzüberspannung | In Gewittergebieten empfohlen; Spezialvorrichtung für Telefonleitungen | 4 |
| Antirutsch-Pads | Sichern die Standstabilität des Geräts | Ab Werk montiert; je nach Möbellack sind Oberflächenspuren möglich | 4 |
