Hoymiles HM-1500 Bedienungsanleitung (Deutsch)

Diese Support-Übersicht zum Hoymiles HM-1500 (Mikrowechselrichter für Photovoltaik-Module) beruht auf der Bedienungsanleitung (Deutsch), Version 1.1 (Mai 2020) für HM-1000 / HM-1200 / HM-1500. Jede Angabe trägt die gedruckte Seitenzahl; ein Klick öffnet die passende Stelle im PDF.

Beschreibung:

Der Hoymiles HM-1500 ist ein 4-in-1-Mikrowechselrichter, der den Gleichstrom von vier angeschlossenen PV-Modulen in netzkonformen Wechselstrom wandelt und ins Hausnetz oder öffentliche Netz einspeist. Jeder Eingang verfügt über einen eigenen MPP-Tracker, sodass Module unabhängig arbeiten und einzeln überwacht werden können. Die Kommunikation zur DTU läuft über 2,4 GHz mit externer Antenne. Das Gehäuse ist nach NEMA-Außen bzw. IP67 geschützt und wird ohne Lüfter über natürliche Umluft gekühlt.

Die Anleitung beschreibt Zusammenbau, Installation, Wartung und Fehlersuche, enthält Sicherheitsinformationen, Symbolerklärungen, die Funkstörungsbelehrung, Produktinformationen mit Anschlüssen und Abmessungen, die Funktionsbeschreibung der Betriebsmodi, die Installation in sechs Schritten inklusive AC-Endkabel und Installationsübersicht, eine Alarmtabelle mit 33 Codes, die LED-Zustandsanzeige, die Anlagenüberprüfung in sieben Schritten, Routinewartung, Austausch des Geräts, Stilllegung, Lagerung, Transport und Entsorgung sowie die technischen Daten und vier Schaltplan-Anhänge.

Betriebsmodi

ModusBeschreibungSeite
NormalWandelt DC in AC; Verbrauch im Haushalt oder Einspeisung ins NetzS. 9
Zero Export ControlErzeugung wird so geregelt, dass keine Rückspeisung ins Netz erfolgtS. 9
StandbyAußerhalb der zulässigen Betriebsbedingungen oder wenn keine Hauslast bzw. der Exportgrenzwert an der DTU auf 0 stehtS. 10

Gerätehighlights

  • 16 bis 60 V Betriebsspannungsbereich am DC-Eingang, Anlaufspannung 22 V (S. 8)
  • Spitzenwirkungsgrad 96,70 %, CEC-gewichtet 96,50 % (S. 8)
  • Statischer MPPT-Wirkungsgrad 99,80 %, dynamisch 99,76 % bei bewölktem Wetter (S. 8)
  • Gehäuse NEMA6 (IP67), stoßspannungsfest bis 6000 V (S. 8)
  • Ausgelegt für PV-Module mit 60 oder 72 Zellen (S. 8)

Technische Daten des HM-1500

Kapitel 8, Seiten 27 und 28. Spalte HM-1500.

DC-Eingang

BezeichnungWertSeite
Empfohlene Modulleistungbis zu 470 W pro ModulS. 27
MPPT-Spannungsbereich36 bis 48 VS. 27
Anlaufspannung22 VS. 27
Betriebsspannungsbereich16 bis 60 VS. 27
Maximale Eingangsspannung60 VS. 27
Maximaler Eingangsstrom4 x 11,5 AS. 27
Maximaler Eingangskurzschlussstrom4 x 15 AS. 27

AC-Ausgang

BezeichnungWertSeite
Nennausgangsleistung1500 VAS. 27
Nennausgangsstrom6,82 A bei 220 V; 6,52 A bei 230 V; 6,25 A bei 240 VS. 27
Nennausgangsspannungsbereich220/230/240 V im Bereich 180 bis 275 VS. 27
Nennfrequenzbereich45 bis 55 Hz bzw. 55 bis 65 HzS. 28
Maximale Anzahl von Geräten in Seriemaximal 3 Geräte in Serie je SpannungS. 28
KlirrfaktorKlirrfaktor des Ausgangsstroms ≤ 3 %S. 28
Leistungsfaktor0,8 induktiv bis 0,8 kapazitiv einstellbar, Standard > 0,99S. 28

Mechanik, Kommunikation und Auslegung

BezeichnungWertSeite
Umgebungstemperaturbereich-40 bis +65 °CS. 28
Lagertemperaturbereich-40 bis +85 °CS. 28
Abmessungen Breite x Höhe x Tiefe280 x 176 x 33 mmS. 28
Gewicht3,75 kgS. 28
Schutzart und KühlungNEMA-Außen (IP67), natürliche Umluft ohne LüfterS. 28
Standby-Verbrauchnächtlicher Stromverbrauch < 50 mWS. 28
Kommunikation2,4 GHz proprietäres RF, Monitoring über Hoymiles DTUS. 28
Garantie12 Jahre Standard, 25 Jahre optionalS. 28
Empfehlung Auslegungmaximal 1,35-fache Überdimensionierung der PV-Leistung bezogen auf die AC-NennleistungS. 27
ÜbereinstimmungVDE-AR-N 4105:2018, EN 50549-1:2019, VFR2019, AS 4777.2:2015, IEC/EN 62109-1/-2, EMV-NormenS. 28

Alarmcodes der Fehlerbehebungsliste

Diese Anleitung enthält eine echte Alarmtabelle mit dreistelligen Codes von 121 bis 308 (Kapitel 6.1, Seiten 16 bis 22) sowie eine LED-Blinktabelle (Kapitel 6.2, Seite 23). Beide sind hier vollständig und seitenrichtig übernommen.

CodeAlarmbezeichnungBedeutungMaßnahmeSeite
121ÜbertemperaturschutzDas Gerät hat eine unzulässige Temperatur erreicht.Belüftung und Umgebungstemperatur am Installationsort prüfen; bei schlechter Belüftung Belüftung und Wärmeableitung verbessern. Entsprechen Belüftung und Temperatur den Vorgaben, Händler oder Hoymiles-Support kontaktieren.S. 16
125Parameterfehler der NetzkonfigurationDie hinterlegten Netzparameter passen nicht zum Anschlusspunkt.Netzkonfigurationsparameter prüfen und erneut aktualisieren; bleibt der Fehler, Händler oder Hoymiles-Support kontaktieren.S. 16
126Softwarefehlercode 126Softwareseitiger Hinweis ohne unmittelbare Auswirkung bei normalem Betrieb.Bei einmaligem Auftreten ohne Arbeitsstörung kein Eingriff nötig. Bei häufigem, nicht behebbarem Alarm Händler oder Hoymiles-Support kontaktieren.S. 16
127FirmwarefehlerDie Firmware ist fehlerhaft oder unvollständig.Firmware prüfen und erneut aktualisieren; Kommunikation DTU-Monitoringsystem sowie DTU-Wechselrichter prüfen; danach Support kontaktieren.S. 17
128Softwarefehlercode 128Softwareseitiger Hinweis.Einmaliges Auftreten ohne Eingriff; bei Dauerwiederholung Händler oder Hoymiles-Support.S. 17
129Softwarefehlercode 129Softwareseitiger Hinweis.Einmaliges Auftreten ohne Eingriff; bei Dauerwiederholung Händler oder Hoymiles-Support.S. 17
130OfflineDer Wechselrichter meldet sich nicht mehr bei der DTU.Betrieb des Geräts prüfen, Kommunikationszustand DTU-Monitoring und DTU-Wechselrichter prüfen und verbessern; bleibt der Alarm, Support kontaktieren.S. 17
141NetzüberspannungDie Netzspannung ist vorübergehend zu hoch; das Gerät verbindet sich nach Normalisierung automatisch wieder.Bei häufigem Auftreten die Spannung am Anschlusspunkt gegen die erlaubten Grenzen prüfen; sonst Netzbetreiber kontaktieren oder mit dessen Zustimmung die Grenzwerte im Monitoringsystem anpassen.S. 17
14210 Minuten-Mittelwert NetzüberspannungDie Überspannung liegt als Zehne minutenmittelwert vor.Wie bei 141; bei häufigem Auftreten Spannung am Anschlusspunkt prüfen und mit dem Netzbetreiber klären.S. 18
143NetzunterspannungDie Netzspannung ist vorübergehend zu niedrig.Spannungsbereich prüfen; bleibt der Alarm, Sicherungsautomat und AC-Verdrahtung kontrollieren.S. 18
144NetzüberfrequenzDie Netzfrequenz ist vorübergehend zu hoch.Automatische Wiederinbetriebnahme abwarten; bei Häufung Frequenz am Anschlusspunkt prüfen und Grenzwerte nur mit Zustimmung des Netzbetreibers anpassen.S. 18
145NetzunterfrequenzDie Netzfrequenz ist vorübergehend zu niedrig.Wie bei 144.S. 19
146Schnelle Wechselrate der NetzfrequenzDie Netzfrequenz ändert sich zu häufig oder zu schnell.Bei Häufung Frequenz und Frequenzwechselrate am Anschlusspunkt prüfen; Grenzwerte nur mit Zustimmung des Netzbetreibers im Monitoringsystem anpassen.S. 19
147StromnetzausfallDas Netz ist ausgefallen.Prüfen, ob tatsächlich ein Netzstromausfall vorliegt; danach startet das Gerät neu.S. 19
148Kein NetzDer Wechselrichter sieht keine gültige Netzspannung.Sicherungsautomat und AC-Verdrahtung prüfen.S. 19
149Inselbetrieb festgestelltDas Gerät vermutet eine Inselbildung des Netzes.Bei einmaligem Auftreten untypische Netzverhältnisse möglich; tritt der Alarm an allen Wechselrichtern der Anlage auf, den Netzbetreiber zur Prüfung einschalten; bleibt er bestehen, Support kontaktieren.S. 19
205Überspannung am DC-Eingangsport 1 & 2Die Leerlaufspannung der Module an Eingang 1 und 2 liegt über dem zulässigen Maximum.Leerlaufspannung des PV-Moduls gegen die maximal erlaubte Eingangsspannung prüfen; liegt sie im normalen Bereich, Händler oder Hoymiles-Support kontaktieren.S. 20
206Überspannung am DC-Eingangsport 3 & 4Zu hohe Modulspannung an Eingang 3 und 4.Wie bei 205.S. 20
207Unterspannung am DC-Eingangsport 1 & 2Die Modulspannung an Eingang 1 und 2 liegt unter der minimalen Eingangsspannung.Leerlaufspannung prüfen; sie muss mindestens so hoch wie die minimale Eingangsspannung sein. Sonst Support kontaktieren.S. 20
208Unterspannung am DC-Eingangsport 3 & 4Zu niedrige Modulspannung an Eingang 3 und 4.Wie bei 207.S. 20
209Fehler beim DC-Eingang 1Eingang 1 sieht kein Modul oder keine Verbindung.Prüfen, ob das PV-Modul angeschlossen ist; danach die DC-Kabelverbindungen zwischen Anschluss und Modul kontrollieren.S. 20
210Fehler beim DC-Eingang 2Eingang 2 ohne gültige Anbindung.Wie bei 209.S. 21
211Fehler beim DC-Eingang 3Eingang 3 ohne gültige Anbindung.Wie bei 209.S. 21
212Fehler beim DC-Eingang 4Eingang 4 ohne gültige Anbindung.Wie bei 209.S. 21
213PV-1 & PV-2 VerdrahtungsproblemDie DC-Verbindungen an den Anschlüssen 1 und 2 sind vertauscht oder falsch.Verbindung an den Anschlüssen 1 und 2 prüfen und richtig auflegen.S. 21
214PV-3 & PV-4 VerdrahtungsproblemDie DC-Verbindungen an den Anschlüssen 3 und 4 sind vertauscht oder falsch.Verbindung an den Anschlüssen 3 und 4 prüfen und richtig auflegen.S. 21
301Hardwarefehlercode 301Interner Hardware-Hinweis.Einmaliges Auftreten ohne Eingriff; bei Dauerwiederholung Händler oder Hoymiles-Support kontaktieren.S. 21
302Hardwarefehlercode 302Interner Hardware-Hinweis.Wie bei 301.S. 21
303Hardwarefehlercode 303Interner Hardware-Hinweis.Wie bei 301.S. 21
304Hardwarefehlercode 304Interner Hardware-Hinweis.Wie bei 301.S. 21
305Hardwarefehlercode 305Interner Hardware-Hinweis.Wie bei 301.S. 22
306Hardwarefehlercode 306Interner Hardware-Hinweis.Wie bei 301.S. 22
307Hardwarefehlercode 307Interner Hardware-Hinweis.Wie bei 301.S. 22
308Hardwarefehlercode 308Interner Hardware-Hinweis.Wie bei 301.S. 22

LED-Zustandsanzeige als Schnell-Diagnose

Kapitel 6.2 LED-Zustandsanzeige, Seiten 22 und 23. Bei der Inbetriebnahme blinkt die LED fünfmal.

LED-SignalBedeutungSeite
Fünfmal grün blinkend im 0,3-Sekunden-TaktErfolgreicher AnlaufS. 23
Fünfmal rot blinkend im 0,3-Sekunden-TaktStartfehlerS. 23
Grün schnell blinkend, 1 s IntervallStrom wird erzeugtS. 23
Grün langsam blinkend, 2 s IntervallErzeugung läuft, aber ein Anschluss hat ProblemeS. 23
Grün langsam blinkend, 4 s IntervallErzeugung läuft, aber keine Kommunikation mit der DTUS. 23
Rot blinkend, 1 s IntervallKeine Stromerzeugung; AC-Netz ungültig, also Spannung oder Frequenz außerhalb des erlaubten BereichsS. 23
Rot blinkend, 0,5 s IntervallNetzzustand in Ordnung, es liegt ein anderer Fehler vorS. 23
Rot und grün im WechselFirmware ist nicht in OrdnungS. 23

Alle Fehler werden an die DTU gemeldet; Details stehen in der örtlichen DTU-Anwendung oder auf der Hoymiles-Monitoringplattform. (S. 23)

Häufige Fragen zum Hoymiles HM-1500

Der Wechselrichter erzeugt keinen Strom und die LED blinkt rot. Was bedeutet das?

Rot blinken im Sekundentakt heißt: keine Stromerzeugung, weil das AC-Netz ungültig ist – Spannung oder Frequenz außerhalb des erlaubten Bereichs. Rot im 0,5-Sekunden-Takt heißt: Netz in Ordnung, aber ein anderer Fehler liegt vor.

  1. LED-Muster unterscheiden: 1 s Intervall = Netzproblem, 0,5 s Intervall = sonstiger Fehler.
  2. Passenden Alarmcode in der DTU oder auf der Monitoringplattform ablesen.
  3. Bei Netzüberspannung oder -unterspannung: Das Gerät verbindet sich automatisch wieder, sobald sich das Netz normalisiert.
  4. Bei häufigem Auftreten: Spannung oder Frequenz am Anschlusspunkt gegen die erlaubten Grenzen prüfen; Anpassungen nur mit Zustimmung des Netzbetreibers.
  5. Bei sonstigem Fehler: Alarmtabelle 6.1 durchgehen und die dort genannte Maßnahme ausführen.

Quelle im Handbuch: S. 23, S. 17

Alarm 121 Übertemperaturschutz – was tun?

Belüftung und Umgebungstemperatur am Montageort prüfen und verbessern. Sind beide im Rahmen, ist der Support zu kontaktieren – das Gerät darf nicht geöffnet werden.

  1. Belüftung am Standort der Mikrowechselrichterinstallation prüfen.
  2. Bei schlechter Belüftung oder überschrittener Temperaturgrenze Belüftung und Wärmeableitung verbessern.
  3. Gerät nicht in direkter Sonneneinstrahlung montieren, um Leistungsreduzierung durch Innentemperaturanstieg zu vermeiden.
  4. Luftstrom um den Wechselrichter nie blockieren.
  5. Mindestens 2 cm Abstand zu umliegenden Bauteilen einhalten.
  6. Entsprechen Belüftung und Temperatur den Vorgaben, Händler oder Hoymiles-Support kontaktieren.

Quelle im Handbuch: S. 16, S. 12, S. 10

Alarm 205 bis 208: Überspannung oder Unterspannung am DC-Eingang. Wovon hängt das ab?

Von der Leerlaufspannung der angeschlossenen Module. Für den HM-1500 sind 16 bis 60 V Betriebsspannung erlaubt, maximal 60 V Eingangsspannung; der MPPT-Bereich liegt bei 36 bis 48 V.

  1. Leerlaufspannung des PV-Moduls messen und mit der maximal erlaubten Eingangsspannung von 60 V vergleichen.
  2. Bei Unterspannung: Die Leerlaufspannung muss über der minimalen Eingangsspannung liegen; Anlaufspannung ist 22 V.
  3. Moduleleistung passend wählen: für den HM-1500 werden bis zu 470 W pro Modul empfohlen.
  4. Liegt die Spannung im normalen Bereich und der Alarm bleibt, Händler oder Hoymiles-Support kontaktieren.

Quelle im Handbuch: S. 20, S. 27

Alarm 209 bis 214: Ein DC-Eingang meldet Fehler oder Vertauschung.

Prüfen, ob das Modul an diesem Eingang angeschlossen ist, und danach die DC-Kabelverbindungen zwischen Anschluss und Modul kontrollieren. Bei 213/214 sind die beiden Stränge eines Portpaars vertauscht.

  1. Modulzuordnung am betroffenen Eingang prüfen.
  2. DC-Kabelverbindungen zwischen Anschluss und PV-Modul nachziehen.
  3. Bei 213 die DC-Verbindungen der Anschlüsse 1 und 2, bei 214 die der Anschlüsse 3 und 4 auf korrekte Zuordnung prüfen.
  4. Arbeiten nur bei vom Netz getrenntem Gerät und abgedeckten oder isolierten Modulen ausführen.
  5. Gleichstromkabel niemals trennen, während der Wechselrichter Strom erzeugt.

Quelle im Handbuch: S. 20, S. 21, S. 12, S. 23

Der Wechselrichter ist im Monitoring offline, Alarm 130. Wo liegt das Problem?

Meist an der Funkstrecke zur DTU. Grün langsam blinkend mit 4 Sekunden Intervall ist das passende LED-Bild: Das Gerät erzeugt Strom, hat aber keine Kommunikation zur DTU.

  1. Prüfen, ob das Gerät überhaupt normal arbeitet.
  2. Kommunikationszustand zwischen DTU und Monitoringsystem sowie zwischen DTU und Wechselrichter prüfen.
  3. Montagehöhe beachten: mindestens 50 cm über Boden oder Dach für optimale Kommunikation zur DTU.
  4. Ist das nicht möglich, mit Hoymiles eine individuelle Lösung abstimmen.
  5. Bleibt der Alarm trotz verbesserter Verbindung, Händler oder Support kontaktieren.

Quelle im Handbuch: S. 17, S. 23, S. 11, S. 8

Was bedeuten die Alarme 141 bis 149?

Das sind Netzschutzauslösungen: Überspannung, 10-Minuten-Mittelwert der Überspannung, Unterspannung, Über- und Unterfrequenz, zu schnelle Frequenzänderung, Netzausfall, kein Netz und erkannter Inselbetrieb.

  1. Einmaliges Auftreten abwarten: Das Gerät verbindet sich automatisch wieder, sobald sich Netzspannung oder -frequenz normalisiert haben.
  2. Bei Häufung Spannung oder Frequenz am Anschlusspunkt gegen die erlaubten Grenzen prüfen.
  3. Grenzwerte nur mit Zustimmung des örtlichen Netzbetreibers im Monitoringsystem anpassen.
  4. Bei 148 zusätzlich Sicherungsautomat und AC-Verdrahtung prüfen.
  5. Tritt 149 an allen Wechselrichtern der Anlage auf, den Netzbetreiber zur Prüfung einschalten.

Quelle im Handbuch: S. 17, S. 18, S. 19

Wie gehe ich vor, wenn ein Gerät vollständig ausfällt?

Erst die Anlagenüberprüfung in sieben Schritten abarbeiten, dann das Gerät ersetzen. Ein Reparieren des Wechselrichters ist ausdrücklich nicht vorgesehen.

  1. Versorgungsspannung und -frequenz gegen die technischen Daten prüfen.
  2. Versorgungsnetzanschluss prüfen: nacheinander AC- und DC-Strom entfernen und die AC-Anbindung kontrollieren.
  3. Wechselstromkreis zwischen den Geräten, Sicherungsautomaten und FI-Schutzschalter prüfen.
  4. Gleichstromverbindungen und DC-Spannung der Module prüfen.
  5. Nach dem Wiedereinsteck auf ein fünfmaliges kurzes Aufblinken der LED achten.
  6. Bleibt das Problem bestehen, den Kundensupport kontaktieren; zur Not das Gerät zum Umtausch an den Händler zurückgeben.

Quelle im Handbuch: S. 23, S. 24

Wie tausche ich einen defekten HM-1500 aus?

Sicherungsautomat abschalten, Module abdecken, Spannungsfreiheit messen, DC- und AC-Verbindungen lösen, Befestigungsschrauben an der Oberseite lösen und das Gerät von der Unterkonstruktion nehmen. Danach Seriennummer notieren, neu installieren und in der Monitoringplattform ersetzen.

  1. Sicherungsautomat des versorgenden Stromkreises ausschalten.
  2. PV-Module von der Unterkonstruktion nehmen und abdecken.
  3. Durch Messung sicherstellen, dass in den Gleichstromkabeln keine Spannung mehr ansteht.
  4. Gleichstromverbindungen und AC-Anschlüsse mit geeignetem Werkzeug lösen.
  5. Befestigungsschrauben an der Oberseite lösen und das Gerät von der Unterkonstruktion entfernen.
  6. Seriennummer des neuen Geräts aufzeichnen und die Installationsschritte in umgekehrter Reihenfolge ausführen.
  7. In der Monitoringplattform in der Geräteliste den Abwärtspfeil neben Weiter anklicken, Ersetzen wählen, die neue Nummer eintragen und mit OK bestätigen.

Quelle im Handbuch: S. 25

Welches Zubehör brauche ich und ist es dabei?

Nicht im Lieferumfang. AC-Endkabel mit 2 m 12-AWG-Leitung, Schrauben M8x25, DC-Verlängerungskabel 1 m und AC-Endkappe IP67 müssen separat erworben werden; die M8-Schrauben stellt der Installateur bei.

  1. AC-Endkabel für den Übergang zum Verteilerkasten beschaffen.
  2. Befestigung über zwei M8x25 Schrauben, vom Installateur beizustellen.
  3. Für größere Strecken zwischen zwei Geräten ein AC-Verlängerungskabel einsetzen; das fest angeschlossene AC-Kabel ist etwa 2,06 m lang.
  4. Den offenen AC-Anschluss des letzten Geräts eines Stromkreises mit der Endkappe verschließen.
  5. Preise und Verfügbarkeit über den Verkaufsrepräsentanten klären.

Quelle im Handbuch: S. 10, S. 13

Wie viele Geräte darf ich in einem Wechselstromkreis reihenschalten?

Für den HM-1500 sind maximal drei Geräte in Serie zulässig, unabhängig davon ob mit 220, 230 oder 240 V gearbeitet wird.

  1. Gerätezahl je Stromkreis auf drei begrenzen.
  2. Die Länge des AC-Kabels von etwa 2,06 m je Gerät beachten und bei mehr als 2 m Abstand verlängern.
  3. Jeder Abzweig sollte durch einen Sicherungsautomaten abgesichert sein.
  4. Ein zentraler Entkupplungsschutz ist nur nötig, wenn nationale Normen oder der Netzbetreiber es verlangen.

Quelle im Handbuch: S. 28, S. 13, S. 25

Darf ich mehrere Module an einen DC-Eingang hängen oder einen Speicher anschließen?

Nein. Pro DC-Eingang darf nur jeweils ein PV-Modul angeschlossen werden, und es dürfen keinerlei Batterien oder andere Stromquellen angeschlossen werden.

  1. Ein Modul je DC-Eingang verdrahten.
  2. Keine Batterien oder anderen Stromquellen an die DC-Seite legen.
  3. Maximale Nennstromstärke im MPP gleich oder kleiner als der maximale Eingangsstrom wählen.
  4. Kurzschlussstrom des Moduls nicht über den maximalen DC-Eingangskurzschlussstrom von 4 x 15 A legen.
  5. Überdimensionierung der Modulleistung auf maximal das 1,35-Fache der AC-Nennleistung begrenzen.

Quelle im Handbuch: S. 6, S. 27

Wie installiere ich den HM-1500 mechanisch richtig?

Mittelpunkt je Modul am Rahmen anzeichnen, Schraube in der Schiene befestigen, Gerät einhängen und verschrauben – dabei zeigt die silberne Abdeckungsseite zu den Modulen. Unterhalb der Module montieren, mindestens 50 cm über Boden oder Dach.

  1. Ungefähren Mittelpunkt jeder Moduls am Rahmen markieren.
  2. Schraube an der Schiene befestigen.
  3. Gerät einhängen und Schrauben anziehen; silberne Abdeckungsseite zu den Modulen.
  4. Wechselrichter und alle DC-Verbindungen unter dem PV-Modul verlegen, um Sonne, Regen, Schnee und UV zu meiden.
  5. Mindestabstand 2 cm zu umliegenden Bauteilen, 50 cm über Boden oder Dach.
  6. Nur an Unterkonstruktionen montieren, die für PV-Module gedacht sind.

Quelle im Handbuch: S. 13, S. 10, S. 12

Wie verdrahte ich das AC-Endkabel?

Den AC-Stecker in drei Teile zerlegen, Kabel durch die Teile 3 und 2 führen und L, N sowie Erde im Teil 1 anschließen: L braun, N blau, Erde gelb/grün. Dann Teil 2 in Teil 1 stecken und Teil 3 festschrauben.

  1. AC-Anschluss in drei Bauteile zerlegen.
  2. AC-Kabel durch Bauteil 3 und Bauteil 2 führen.
  3. L = brauner Draht, N = blauer Draht, G = gelber/grüner Draht in Bauteil 1 anschließen.
  4. Als AC-Endkabel ein 12-AWG-Kabel verwenden.
  5. Bauteil 2 in Bauteil 1 stecken und Bauteil 3 fest schrauben.
  6. Anschluss an den Stecker des ersten Wechselrichters und dann an den Verteilerkasten herstellen.

Quelle im Handbuch: S. 14

Wann startet das Gerät nach dem Einschalten?

Nach dem Einschalten von Sicherungsautomat, FI-Schutzschalter und Eingangstrennern beginnt das System nach einer zweiminütigen Wartezeit mit der Stromerzeugung.

  1. Sicherungsautomat und FI-Schutzschalter des betroffenen Stromkreises einschalten.
  2. Eingangstrenner des Hauses einschalten.
  3. Zwei Minuten Wartezeit einrechnen.
  4. Danach Monitoringsystem anlegen; die Informationen stehen in der DTU-Bedienungsanleitung, der DTU-Schnellanleitung und der Schnellanleitung zur HMP-Onlineregistrierung.

Quelle im Handbuch: S. 16

Wie oft muss gewartet werden und was gehört dazu?

Autorisiertes Personal führt die Wartung durch; die Bauteile der Anlage sind jährlich zu inspizieren und die Ausrüstung mit Staubsauger oder Spezialbürste zu reinigen.

  1. Nur autorisiertes Personal mit persönlicher Schutzausrüstung einsetzen.
  2. Umwelt- und Betriebszustände mit den Vorgaben abgleichen.
  3. Prüfen, dass die Geräte keinen schädlichen Wettereinflüssen ausgesetzt und nicht von Fremdkörpern abgedeckt sind.
  4. Jährliche Inspektion der Bauteile und Reinigung mit Staubsauger oder Spezialbürste.
  5. Keine Lappen oder korrosive Produkte verwenden, die Korrosion oder elektrostatische Aufladung verursachen können.
  6. Wartung nur bei vom Netz getrennter Ausrüstung und abgedeckten oder isolierten Modulen.

Quelle im Handbuch: S. 24

Stört der Wechselrichter Funk oder Fernsehen?

Das Gerät entspricht den CE-EMC-Grenzwerten. Bei ungünstiger Anlagenkonstellation können dennoch Störungen auftreten; dann hilft Antennenneuplatzierung, mehr Abstand, Abschirmung oder ein Funkfachmann.

  1. Geräte ein- und ausschalten, um die Störursache einzugrenzen.
  2. Empfangsantenne neu platzieren.
  3. Abstand zwischen Mikrowechselrichter und Empfangsantenne erhöhen.
  4. Abschirmung einbauen, etwa Metall- oder Betondach.
  5. Händler oder einen erfahrenen Funk- und Fernsehtechniker hinzuziehen.

Quelle im Handbuch: S. 8

Wie lagere oder entsorge ich ein Gerät richtig?

In der Originalverpackung oder einem vollständig schließbaren Karton für mindestens 5 kg lagern, bei -40 bis +85 °C in gut belüfteten Innenräumen. Altgeräte getrennt sammeln und einer zugelassenen Recyclinganlage zuführen.

  1. Gerät von den PV-Modulen und der AC-Seite trennen, alle Kabel entfernen und von der Unterkonstruktion nehmen.
  2. Originalverpackung verwenden oder einen Karton für mindestens 5 kg, der sich vollständig schließen lässt.
  3. Beim Transport Stöße, Feuchtigkeit und Vibrationen vermeiden.
  4. Bei Erhalt Behälter auf externe Schäden prüfen und Fehlteile sofort dem Lieferanten melden.
  5. Lagertemperatur -40 bis +85 °C einhalten und gut belüftet lagern.
  6. Nach längerem Stillstand vor der erneuten Inbetriebnahme eine komplette Inspektion durchführen.
  7. Geräte nicht über den Hausmüll entsorgen; nationale Vorgaben einhalten.

Quelle im Handbuch: S. 26, S. 7

Warum regelt das Gerät die Leistung herunter oder geht in Standby?

Standby tritt ein, wenn die Umgebungs- und Betriebsbedingungen außerhalb der zulässigen Werte liegen, wenn keine Hauslast vorhanden ist oder wenn der Exportkontrollwert an der DTU auf 0 steht.

  1. Umgebungstemperatur im erlaubten Bereich von -40 bis +65 °C prüfen.
  2. Zulässigen AC-Spannungsbereich 180 bis 275 V und Frequenz 45 bis 65 Hz kontrollieren.
  3. Im Zero-Export-Control-Modus prüfen, ob der an der DTU eingestellte Grenzwert die Erzeugung begrenzt.
  4. Bei Leistungsreduzierung durch hohe Innentemperatur Montageort beschatten und Belüftung sichern.
  5. Für die Begrenzung der Phasenunsymmetrie kann die DTU-Pro die Ausgangsleistung aller Geräte bei Bedarf unter 3,68 kW begrenzen.

Quelle im Handbuch: S. 10, S. 28, S. 12, S. 24

Problemlösung in dieser Reihenfolge

Prüfreihenfolge nach Kapitel 6: Erst LED-Muster und Alarmcode feststellen, dann Netzwerte prüfen, danach DC-Seite und Verkabelung, zuletzt Kommunikation und Wartungszustand. Arbeiten nur mit vom Netz getrennter Ausrüstung und abgedeckten Modulen.

Gerät erzeugt keinen Strom

  1. Prüfen: LED-Muster ablesen: rot im 1-Sekunden-Takt weist auf ein ungültiges AC-Netz hin, rot im 0,5-Sekunden-Takt auf einen anderen Fehler. (S. 23)
  2. Maßnahme: Versorgungsspannung und -frequenz gegen die technischen Daten prüfen; Netzausfall, Überspannung, Unterspannung, Über- und Unterfrequenz sind über die Alarme 141 bis 148 unterscheidbar. (S. 23)
  3. Maßnahme: Sicherungsautomat, FI-Schutzschalter und AC-Verdrahtung prüfen; der Wechselstromkreis zwischen den Geräten muss an jedem Gerät anliegen. (S. 23)
  4. Maßnahme: DC-Seite prüfen: Modulanbindung je Eingang, Kabelverbindungen, Leerlaufspannung im Bereich 16 bis 60 V, korrekte Zuordnung der Stränge je Portpaar. (S. 23)
  5. Wenn nicht behoben: Bleibt das Problem bestehen, ist der Kundensupport zu kontaktieren. Nicht am Gerät reparieren: Nach Öffnung oder Reparaturversuch ist der Betrieb nicht zulässig; das Gerät geht zum Umtausch an den Händler. (S. 24)

Erzeugung läuft, aber die Anlage ist offline

  1. Prüfen: Grün langsam blinkend im 4-Sekunden-Takt bedeutet: Stromerzeugung ja, keine Kommunikation mit der DTU. (S. 23)
  2. Maßnahme: Kommunikationsstrecke prüfen: Montagehöhe mindestens 50 cm über Boden oder Dach, externe Antenne intakt, DTU funktionsfähig. (S. 11)
  3. Wenn nicht behoben: Ist die geforderte Höhe nicht erreichbar, mit Hoymiles eine individuelle Lösung abstimmen; bleibt Alarm 130 bestehen, Händler oder technischen Support einschalten. (S. 11)

Einzelner DC-Eingang meldet Fehler

  1. Prüfen: Alarme 209 bis 212 betreffen die Eingänge 1 bis 4, Alarme 213 und 214 vertauschte Stränge je Portpaar. (S. 21)
  2. Maßnahme: Gerät vom Netz trennen, Module abdecken, Spannungsfreiheit messen und dann die DC-Verbindungen prüfen. Gleichstromkabel niemals unter Last trennen. (S. 23)

Wiederkehrende Software-, Firmware- oder Hardwarealarme

  1. Prüfen: Die Codes 126, 128, 129 und 301 bis 308 erfordern bei einmaligem Auftreten ohne Arbeitsstörung keinen Eingriff. (S. 16)
  2. Wenn nicht behoben: Bei 127 zusätzlich Firmware und Kommunikation prüfen; treten diese Alarme häufig auf und sind nicht behebbar, Händler oder die technische Unterstützung von Hoymiles kontaktieren. (S. 17)

Sicherheitshinweise aus dem Handbuch

Der Mikrowechselrichter ist nicht für interne Reparaturen ausgelegt. Das Öffnen oder Reparaturversuche schließen den weiteren Betrieb aus; bleibt die Fehlersuche erfolglos, wird das Gerät an den Händler zurückgegeben. Der Wechselstromanschluss kann nicht ersetzt oder repariert werden – bei beschädigtem Kabel ist das Gerät zu entsorgen.

Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur sind qualifiziertem Personal vorbehalten. Externe Trennschalter und Überstromschutzgeräte sind vom ausführenden Elektroinstallateur bereitzustellen; die Genehmigung für die Netzeinspeisung ist vor dem Anschluss beim zuständigen Netzbetreiber einzuholen.

  • Qualifikation: Alle Vorgänge einschließlich Transport, Installation, Inbetriebnahme und Wartung müssen durch ausgebildetes und qualifiziertes Personal ausgeführt werden. (S. 6)
  • Geräteschau vor Montage: Vor der Installation das Gerät auf Transport- und andere Schäden prüfen, die Isolierung, Integrität oder Sicherheitsabstände beeinträchtigen könnten. (S. 6)
  • Netzanmeldung: Vor dem Anschluss an das Stromnetz das zuständige örtliche Unternehmen kontaktieren und die Genehmigungen einholen; der Anschluss darf nur durch qualifiziertes technisches Personal erfolgen. (S. 6)
  • Schutzeinrichtungen: Externe Trennschalter und Überstromschutzgeräte bereitzustellen sowie alle gültigen Normen einzuhalten ist Verantwortung des ausführenden Elektroinstallateurs. (S. 6)
  • Verbotene Quellen: Keine Batterien oder andere Stromquellen anschließen; pro DC-Eingang nur ein PV-Modul. (S. 6)
  • Umgebung: Nicht in flammbaren, explosiven oder korrosiven Umgebungen, bei extremen Temperaturen oder hoher Luftfeuchtigkeit installieren. (S. 6)
  • Schutzausrüstung: Während der Installation vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung einschließlich Schutzhandschuhen und Augenschutz verwenden. (S. 6)
  • Störungen: Geräte nicht verwenden, wenn Betriebsanomalien festgestellt wurden; vorübergehende Reparaturen vermeiden. (S. 6)
  • Ersatzteile: Reparaturen nur mit Originalersatzteilen ausführen, die ein lizenziertes Unternehmen oder ein autorisierter Hoymiles-Kundendienst installiert. (S. 6)
  • Restspannung: Auch nach Trennung vom öffentlichen Stromnetz können an einigen Bauteilen gefährliche Spannungen auftreten; vor dem Berühren berührungssichere Temperaturen und Spannungspotenziale sicherstellen. (S. 6)
  • Haftung: Hoymiles übernimmt bei Schäden durch inkorrekten oder unsachgemäßen Betrieb keinerlei Haftung. (S. 7)
  • Elektrikerpflicht: Elektrische Installation und Wartung müssen durch lizenzierte Elektriker ausgeführt und an die örtlichen Normen angepasst werden. (S. 7)
  • Abstand im Betrieb: Dem Wechselrichter während des Betriebs nicht näher als 20 cm nähern. (S. 7)
  • Hochspannung: Lebensgefahr durch Hochspannung im Mikrowechselrichter. (S. 7)
  • Heiße Oberflächen: Der Umwandler kann im Betrieb heiß werden; Kontakt mit Metalloberflächen während des Betriebs vermeiden. (S. 7)
  • Entsorgung nach WEEE: Betriebsmittel am Lebensende getrennt sammeln und einer zugelassenen Recyclinganlage übergeben; nicht benötigte Geräte an autorisierten Händler oder Sammelstelle zurückgeben. (S. 7)
  • Beschattung und Witterung: Wechselrichter und alle DC-Verbindungen unter dem PV-Modul installieren, um direkte Sonneneinwirkung, Regen, Schnee und UV-Licht zu vermeiden. (S. 10)
  • Spannungsfreiheit bei Montage: Installation nur mit vom Netz getrennten Geräten und mit abgedeckten oder isolierten PV-Modulen. (S. 12)
  • Brand- und Explosionsorte: Nicht an Orten installieren, an denen Gase oder brennbare Substanzen auftreten können. (S. 12)
  • Verbot der Eigenreparatur: Nicht versuchen, den Mikrowechselrichter zu zerlegen oder interne Reparaturen vorzunehmen; ein Betrieb nach Öffnung des Gerätes ist nicht zulässig. (S. 24)
  • Beschädigtes AC-Kabel: Der Wechselstromanschluss kann nicht ersetzt oder repariert werden; ist das Kabel beschädigt, ist das Gerät zu entsorgen. (S. 24)
  • Trennen unter Last: Gleichstromkabel niemals trennen, während der Mikrowechselrichter Strom erzeugt. (S. 23)
  • Verpackung und Transport: Verpackungselemente entsprechend den nationalen Vorgaben entsorgen, um unvorhersehbare Verletzungen zu vermeiden; beim Transport Stöße, Feuchtigkeit und Vibrationen ausschließen. (S. 26)

Anschlüsse, Bauteile und Zubehör

Kapitel 3.3 Anschlüsse, gedruckte Seite 9.

KennungAnschlussHinweisSeite
AAC-Anschluss (Stecker)Dient der Reihenschaltung der Geräte untereinander.S. 9
BAC-Anschluss (Buchse)Gegenstück zum Stecker des Nachbargeräts; der offene Anschluss des letzten Geräts wird mit der Endkappe verschlossen.S. 9
CDC AnschlüsseVier Eingänge; pro Eingang genau ein PV-Modul.S. 9

Bauteile am Gerät

  • Befestigungsschrauben an der Oberseite: Zum Lösen bei Austausch; zum Montieren wird eine Schraube in der Schiene verwendet. (S. 25)
  • Silberne Abdeckungsseite: Muss bei der Montage zu den Modulen zeigen. (S. 13)
  • Externe Antenne: Sorgt für stärkere Kommunikation mit der DTU; Montagehöhe mindestens 50 cm beachten. (S. 8)
  • Entfernbares Seriennummernetikett: Für die Installationsübersicht abnehmen und dort anbringen; beim Austausch die neue Nummer in der Monitoringplattform eintragen. (S. 15)
  • Fest angeschlossenes AC-Kabel: Etwa 2,06 m lang; nicht ersetzbar – bei Beschädigung Gerät entsorgen. (S. 13)

Zubehör und benötigte Teile

TeilStatusSeite
AC-Endkabel (Buchse), 2 m 12 AWG-Kabelnicht im Lieferumfang, separat erwerbenS. 10
Schrauben M8x25nicht im Lieferumfang; durch den Installateur beizustellenS. 10
DC-Verlängerungskabel, 1 mnicht im Lieferumfang, separat erwerbenS. 10
AC-Endkappe, IP67nicht im Lieferumfang, separat erwerbenS. 10
Hoymiles DTU bzw. DTU-Profür Monitoring erforderlich; DTU-Pro kann die Phasenunsymmetrie bei Bedarf unter 3,68 kW begrenzenS. 24

Das Handbuch führt keine Artikelnummern oder Preise; für Preise ist der Verkaufsrepräsentant zu kontaktieren.

Was das Handbuch nicht enthält

  • Artikel- oder Ersatzteilnummern und Preise; die Anleitung verweist dafür an den Verkaufsrepräsentanten
  • Konfiguration der Netzgrenzwerte im Detail – dazu wird auf die DTU-Anleitung und die HMP-Registrierung verwiesen
  • Schaltpläne für andere Spannungsformen als 230 V 1-phasig, 230/400 V 3-phasig, 120/240 V Split Phase und 120/208 V 3-phasig
  • Anzahl und Querschnitt der DC-Seitig zu verwendenden Kabelverlängerungen über die Zubehörangabe hinaus
  • Aussage, welches der vier DC-Eingänge mit welchem MPPT-Paar verdrahtet werden muss
  • Garantiebedingungen im Detail; es wird nur auf die gesonderten Garantiebedingungen und die 12/25 Jahre Angabe verwiesen

Widersprüche im Dokument

  • Der Einleitungstext auf Seite 2 schreibt, die Wechselrichter seien „für den Anschluss von zwei Photovoltaikmodule entworfen“. Kapitel 3.1 nennt das Gerät einen 4-in-1-Mikrowechselrichter, die Anschlusswerte in 8.1 sind mit 4 x 11,5 A bzw. 4 x 15 A angegeben und die Alarme 205-214 unterscheiden die DC-Eingänge 1 bis 4. Für die Anlage ist die Technische Daten-Tabelle maßgeblich: vier DC-Eingänge, zwei MPPT-Paare.
  • Die im Inhaltsverzeichnis genannten Seitenzahlen stimmen mit den Fußzeilen überein; abweichend davon ist die Kapitelnummer 6.2 im Verzeichnis mit Seite 22 angegeben, die LED-Tabelle steht jedoch erst auf Seite 23.

Die Produktseite nennt 847 KB; die tatsächlich ausgelieferte Datei ist 3.015.560 Bytes (ca. 2,9 MB) und hat 33 Seiten wie angegeben.

Kapitel mit Seitenzahl

  • 1. Wichtige Hinweise – S. 5
  • 1.1 Produktübersicht – S. 5
  • 1.3 Verwendete Symbole – S. 5
  • 2. Sicherheitsinformationen – S. 6
  • 2.1 Wichtige Sicherheitshinweise – S. 6
  • 2.2 Erklärung der Symbole – S. 7
  • 2.3 Erklärung zu Funkstörungen – S. 8
  • 3. Produktinformationen – S. 8
  • 3.3 Anschlüsse – S. 9
  • 3.4 Abmessungen – S. 9
  • 4. Funktionsbeschreibung – S. 9
  • 5. Installation – S. 10
  • 5.1 Zubehör – S. 10
  • 5.3 Benötigter Abstand – S. 11
  • 5.4 Vorbereitung – S. 11
  • 5.5 Installationsschritte – S. 13
  • 6. Fehlersuche – S. 16
  • 6.1 Fehlerbehebungsliste – S. 16
  • 6.2 LED-Zustandsanzeige – S. 22
  • 6.3 Anlagenüberprüfung – S. 23
  • 6.4 Routinewartung – S. 24
  • 6.5 Mikrowechselrichter ersetzen – S. 25
  • 7. Stilllegungen – S. 26
  • 8. Technische Daten – S. 27
  • Anhang 1 Installationsübersicht – S. 29
  • Anhang 2 Schaltpläne – S. 30

Herausgeber laut Handbuch: Hoymiles Power Electronics Inc., www.hoymiles.com

Hinweise für die Redaktion

  • Gedruckte Seitenzahl und PDF-Seite sind hier identisch; die Deep Links verwenden direkt die zitierte Seitenzahl.
  • Die Alarmtabelle steht im Original unter den Spaltenüberschriften Alarm Code, Alarm Name und Suggestion. Die Spalten sind im PDF-Layout verschachtelt; alle Belege wurden deshalb als zusammenhängende Fragmente aus dem Lesefluss gewählt und maschinell gegen den Textlayer geprüft.
  • Bei den Codes 126, 128, 129, 301 bis 308 nennt das Handbuch keinen technischen Inhalt, sondern wiederholt denselben Hinweis. Diese Codes nicht als konkrete Bauteildiagnose verkaufen.
  • Die Anleitung weist für Zubehörpreise an den Verkaufsrepräsentanten und listet keine Artikelnummern; keine Bestellnummern erfinden.
  • Der Einleitungssatz mit zwei PV-Modulen steht im Widerspruch zu 4-in-1, zu den vier DC-Eingängen in den Alarmen und zu den 4-fach-Angaben in den technischen Daten. In Supporttexten die vier Eingänge nennen und den Widerspruch offen benennen.
  • Der Begriff Mikroumwechselrichter erscheint im Text neben Mikrowechselrichter; beide Schreibweisen stammen aus dem Handbuch.

Herunterladen Handbuch:

Hoymiles HM-1500 Bedienungsanleitung