Die Kalkhoff Pedelec Impulse 2.0 Bedienungsanleitung ist die Originalbetriebsanleitung des Herstellers Derby Cycle Werke GmbH / Raleigh Univega GmbH für das Elektrofahrrad Pedelec Impulse 2.0, ein Pedelec mit Mittelmotor, Drehmomentsensor und austauschbarer Lithium-Ionen-Batterie. Die auf dieser Seite ausgewertete PDF-Datei umfasst 262 Seiten und enthält neun Sprachfassungen derselben Anleitung; der deutschsprachige Teil steht auf den PDF-Seiten 1 bis 30 und umfasst die gedruckten Seiten 1 bis 28. Alle Angaben auf dieser Seite stammen ausschließlich aus diesem deutschsprachigen Teil, und jeder Aussage ist eine Seitenangabe der Anleitung zugeordnet, weil das Dokument gedruckte Seitenzahlen und PDF-Seitenzahlen verwendet. Die Datei ist mit einem Dokumenttitel im PDF-Metadatenfeld hinterlegt, aus dem die Bearbeitungsbezeichnung 1973K0014022 hervorgeht; sie ist auf den gedruckten Seiten nicht abgedruckt.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Originalbetriebsanleitung Pedelec Impulse 2.0, Dokumentnummer 1973K0014022 laut PDF-Metadatenfeld; die Bezugsseite der Datei nennt verkürzt Kalkhoff Pedelec Impulse 2.0, was derselben Dokumentbezeichnung entspricht | 3 |
| Sprachfassungen in der Datei | 9 (Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Norwegisch, Slowakisch, Tschechisch, Dänisch), jede mit 28 gedruckten Seiten; deutschsprachiger Teil auf den PDF-Seiten 1 bis 30 | 2 |
| Motor | Bürstenloser Elektromotor mit Getriebe und Freilauf | 28 |
| Motorleistung | 250 W Nennleistung, gesetzliche Obergrenze der mittleren Motorleistung | 28 |
| Abschaltgeschwindigkeit | Motor schaltet bei 25 km/h ab | 4 |
| Regelung | Drehmomentsensor und Drehzahlsensor im Motor, Geschwindigkeitssensor am Hinterrad | 28 |
| Gewicht elektrischer Antrieb, Batterie und Steuerung, Freilaufmotor | 6,65 kg bei 11 Ah, 6,75 kg bei 15 Ah | 28 |
| Gewicht elektrischer Antrieb, Batterie und Steuerung, Rücktrittmotor | 6,75 kg bei 12 Ah, 6,75 / 6,85 kg bei 17 Ah | 28 |
| Zulässiges Gesamtgewicht Pedelec | 120 kg, Fahrergewicht max. 105 kg | 28 |
| Zulässiges Gesamtgewicht Pedelec semi XXL | 150 kg, Fahrergewicht max. 125 kg | 28 |
| Zulässiges Gesamtgewicht Pedelec XXL | 170 kg, Fahrergewicht max. 145 kg | 28 |
| Li-Ion-Unterrohrbatterie 11 Ah | 36 V, 396 Wh, 2,9 kg, Ladezeit 3 Stunden, Zelldaten 2,25 Ah | 28 |
| Li-Ion-Unterrohrbatterie 17 Ah | 36 V, 612 Wh, 2,9 kg, Ladezeit 4,5 Stunden, Zelldaten 3,4 Ah | 28 |
| Li-Ion-Sitzrohrbatterie 11 Ah | 36 V, 396 Wh, 2,85 kg, Ladezeit 4 Stunden, Zelldaten 2,25 Ah | 28 |
| Li-Ion-Sitzrohrbatterie 15 Ah | 36 V, 540 Wh, 2,95 kg, Ladezeit 5 Stunden, Zelldaten 3,1 Ah | 28 |
| Reichweite laut Kapitel 8.2 | bis 130 km bei 11 Ah, bis 180 km bei 15 Ah, bis 205 km bei 17 Ah, jeweils bei 10 bis 15 °C, windstill, Ø 22 km/h, unterster Unterstützungsstufe und 105 bis 110 kg Gesamtgewicht | 25 |
| Entladetemperatur der Batteriezellen | -15 bis +60 °C | 25 |
| Ladetemperatur | 0 °C bis 45 °C, höchste Lebensdauer bei 10 °C bis 30 °C; über 45 °C erfolgt keine Ladung | 13 |
| Netzanschluss des Ladegeräts | 230 bis 240 V, Steckdose nach Typenschild am Ladegerät | 12 |
| Ladezustandsanzeige am Akku | Anzeigefeld mit fünf LEDs und einer Batterie- bzw. Push-Taste; Kapazitätsanzeige über dieselben LEDs | 14 |
| Batterieanzeige im Display | stilisiertes Batteriesymbol in sieben Segmenten, Abschaltung der Unterstützung bei Mindest-Ladezustand | 19 |
| Automatische Systemabschaltung | nach zehn Minuten ohne Nutzung | 19 |
| Schiebehilfe | maximal 6 km/h, Aktivierung durch drei Sekunden Druck auf die Ein- und Aus-Taste | 18 |
| Anzugsdrehmoment Pedale | 40 Nm, Klemmschelle der Sattelstütze 5,5 Nm ohne Drehmomentangabe am Bauteil | 9 |
| Einstellbarer Radumfang | 1540 mm bis 2330 mm | 22 |
| Schlafmodus des Batteriemanagements | aktiviert sich nach spätestens zehn Tagen ohne Nutzung, Beenden durch Anschließen des Ladegeräts oder Tastendruck | 15 |
| Herstelleranschrift laut Anleitung | Derby Cycle Werke GmbH / Raleigh Univega GmbH, Siemensstraße 1-3, D-49661 Cloppenburg, Telefon + 49 (4471) 966-0 | 3 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | – |
Reichweitenangaben und Betriebskosten stammen aus Kapitel 8.2 und 8.3 auf gedruckter Seite 25. Die Reichweiten wurden dort unter Optimalbedingungen ermittelt (10 bis 15 °C, windstill, Ø 22 km/h, unterste Unterstützungsstufe, 105 bis 110 kg Gesamtgewicht); die Beispielrechnung der Betriebskosten nennt für die 11-Ah-Batterie eine neue Batterie für circa 599 Euro, etwa 80 km je Ladung, 1.100 Ladezyklen, 88.000 km Gesamtlaufleistung, 0,68 Cent je km Batteriekosten, 0,565 kWh und 11,3 Cent je Vollladung bei 20 Cent je kWh, daraus 0,14 Cent je km und maximal 0,82 Cent je km für Verbrauch und Batterie. Die Anleitung weist darauf hin, dass diese Beispielrechnung auf deutschen Energiepreisen beruht und in anderen Geltungsbereichen abweichen kann. Nicht enthalten sind Gesamtgewicht des Fahrrads einschließlich Rahmen, Längen-, Breiten- und Höhenmaße, Motor-Drehmoment in Nm, Reifen- und Felgengröße, maximale Dauerlast, Schutzart gegen Wasser sowie Ausgangsleistung und Ladestrom des Ladegeräts in Watt oder Ampere; das Dokument nennt zum Ladegerät nur die Netzspannung und den Hinweis, dass bei einem Ladefehler der Ladestrom zu hoch ist (Seite 26).
Hinweis zur Seitenzählung: Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen der im deutschsprachigen Teil aufgedruckten Zählung, die von Seite 1 bis Seite 28 reicht. Die PDF-Datei selbst hat 262 Seiten, weil sie neun Sprachfassungen hintereinander enthält: Der deutschsprachige Teil steht auf den PDF-Seiten 1 bis 30, die gedruckte Seite n entspricht dort der PDF-Seite n plus 1, das Inhaltsverzeichnis auf gedruckter Seite 2 also der PDF-Seite 3. Es folgen Englisch auf den PDF-Seiten 31 bis 59, Französisch 60 bis 88, Niederländisch 89 bis 117, Italienisch 118 bis 146, Norwegisch 147 bis 175, Slowakisch 176 bis 204, Tschechisch 205 bis 233 und Dänisch 234 bis 262; jede Fassung umfasst 28 gedruckte Seiten. Die gedruckte Seite 1 ist in der Regel ein Inhaltsverzeichnis, die letzte Seite jeder Fassung ist eine Rückseite mit Impressumsangaben. Um eine Stelle im PDF-Viewer zu finden, ist die Textsuche der schnellste Weg, weil die gedruckte Seitenzahl dort nicht als eigener PDF-Seitenzähler erscheint.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Wie ist die Originalbetriebsanleitung für das Pedelec Impulse 2.0 bezeichnet?
Der deutschsprachige Teil trägt auf jeder Seite die Kopfzeile Originalbetriebsanleitung | Pedelec Impulse 2.0 und wird in Kapitel 11 als Technische Daten-Teil des Produkts Pedelec Impulse 2.0 geführt (Seite 28). Der Hersteller ist Derby Cycle Werke GmbH / Raleigh Univega GmbH aus Cloppenburg (Seite 3). Die Bearbeitungsbezeichnung 1973K0014022 stammt aus dem Titel-Metadatenfeld der Datei und ist auf den gedruckten Seiten nicht abgedruckt.
Wie viele Sprachfassungen enthält die PDF-Datei und wo beginnen die anderen Sprachen?
Die Datei enthält neun Sprachfassungen, die auf der PDF-Seite 1 einzeln aufgeführt sind: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Norwegisch, Slowakisch, Tschechisch und Dänisch. Jede Fassung hat 28 gedruckte Seiten. Der deutschsprachige Teil umfasst die PDF-Seiten 1 bis 30, das englische Pendant beginnt auf PDF-Seite 31 und das dänische schließt die Datei auf PDF-Seite 262 ab.
Welche Kapitel enthält die deutschsprachige Fassung?
Das Inhaltsverzeichnis auf der gedruckten Seite 2 listet elf Kapitel: Sicherheit mit den Abschnitten Allgemein, Gesetzliche Vorgaben, Batterie, Ladegerät, Motor, Einstellungsarbeiten und Transport (Seiten 4 bis 7), Fahrzeugaubau (Seite 8), Erste Schritte (Seite 9), Schnellstart (Seite 10), Batterie (Seiten 11 bis 16), Ladegerät (Seite 16), Bedienelement und Display (Seiten 17 bis 23), Der Motor (Seiten 24 bis 25), Fehlerdiagnose und -behebung (Seite 26), Reinigung (Seite 27) sowie Technische Daten (Seite 28).
Wie schwer ist der elektrische Antrieb mit Batterie und Steuerung?
Kapitel 11 auf Seite 28 nennt für Freilaufmotoren 6,65 kg bei der 11-Ah-Batterie und 6,75 kg bei der 15-Ah-Batterie, für Rücktrittmotoren 6,75 kg bei 12 Ah und 6,75 beziehungsweise 6,85 kg bei 17 Ah. Ein Gesamtgewicht des vollständigen Fahrrads einschließlich Rahmen nennt das Dokument nicht.
Welche Reichweite nennt die Anleitung?
Kapitel 8.2 auf Seite 25 nennt unter Optimalbedingungen bis zu 130 km mit der 11-Ah-Batterie, bis zu 180 km mit der 15-Ah-Batterie und bis zu 205 km mit der 17-Ah-Batterie. Als Bedingungen sind dort 10 bis 15 °C, Windstill, eine mittlere Geschwindigkeit von 22 km/h, die unterste Unterstützungsstufe und ein Gesamtgewicht von 105 bis 110 kg angegeben.
Wie viel Leistung hat der Motor und wann schaltet er ab?
Der Motor ist ein bürstenloser Elektromotor mit Getriebe und Freilauf mit 250 W Nennleistung (Seite 28). Die gesetzlichen Vorgaben auf Seite 4 halten fest, dass die mittlere Motorleistung 250 W nicht überschreiten darf und der Motor bei 25 km/h abschaltet. Kapitel 8.1 auf Seite 24 beschreibt, dass die Unterstützung kurz vor der höchsten unterstützten Geschwindigkeit ihr Maximum erreicht und anschließend reduziert wird.
Welche Akkutypen und Ladeleistungen gibt es?
Kapitel 11 auf Seite 28 führt zwei Bauformen mit je zwei Kapazitäten: die Li-Ion-Unterrohrbatterie mit 11 Ah (396 Wh, Ladezeit 3 Stunden) und 17 Ah (612 Wh, Ladezeit 4,5 Stunden) sowie die Li-Ion-Sitzrohrbatterie mit 11 Ah (396 Wh, Ladezeit 4 Stunden) und 15 Ah (540 Wh, Ladezeit 5 Stunden). Alle vier arbeiten mit 36 V.
Bei welchen Temperaturen darf geladen werden?
Geladen werden darf die Batterie zwischen 0 °C und 45 °C; die höchste Lebensdauer erreicht sie bei einer Umgebungstemperatur von 10 °C bis 30 °C (Seite 13). Über 45 °C wird die Batterie nicht geladen, und bei tieferen Ladetemperaturen verlängert sich die Ladezeit. Die Entladetemperatur der Zellen wird mit -15 bis +60 °C angegeben (Seite 25).
Wann schaltet das Batteriemanagement in den Schlafmodus?
Nach spätestens zehn Tagen ohne Nutzung aktiviert das Batteriemanagement den Schlafmodus, um eine Tiefentladung zu vermeiden (Seite 15). Beendet wird er durch das Anschließen des Ladegeräts oder einen Druck auf die Batterie- beziehungsweise Push-Taste. Bei der Sitzrohrbatterie lässt sich der Schlafmodus auch manuell über einen acht Sekunden langen Druck der Push-Taste aktivieren.
Wie prüfe ich Ladezustand und Kapazität der Batterie?
Am Anzeigefeld der Batterie sitzen fünf LEDs und eine Batterie- beziehungsweise Push-Taste (Seite 14). Ein kurzer Druck zeigt den Ladezustand in fünf Stufen, eine längere Betätigung von etwa fünf Sekunden zeigt die Kapazität. Je nach Bauform liegen die Kapazitätsstufen unterschiedlich, bei der Unterrohrbatterie reichen vier leuchtende LEDs für 81 bis 100 Prozent, bei der Sitzrohrbatterie fünf LEDs für 100 bis 97 Prozent.
Was bedeutet die Meldung SPEED im Display?
Die Anleitung führt in Kapitel 9 auf Seite 26 die Anzeige Kein Signal vom Geschwindigkeitssensor beziehungsweise SPEED. Als Ursache nennt sie einen verrutschten Speichenmagnet, der in möglichst geringem Abstand von höchstens 5 mm zum Sensor an der Kettenstrebe sitzen soll. Steht die Meldung weiterhin, wird der Fachhändler aufgesucht.
Was bedeutet die ständige Anzeige PEDAL?
Bei einem Pedelec mit Rücktritt zeigt das Display nach dem Einschalten den Hinweis Bitte bewegen Sie die Pedale beziehungsweise PEDAL, der beim Losfahren verschwindet (Seite 11). Bleibt die Anzeige nach kurzem Zurücktreten und Wiederanfahren stehen, soll der Fachhändler aufgesucht werden. Kapitel 9 auf Seite 26 führt dieselbe Anzeige bei defektem Rücktrittschalter auf.
Wie reinige ich Pedelec, Motor, Akku und Ladegerät?
Vor jeder Reinigung wird die Batterie aus dem Fahrzeug genommen (Seite 27). Zulässig sind ausschließlich handelsübliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel auf Isopropanolbasis oder Wasser, keinesfalls Reinigungsbenzin, Verdünner, Aceton oder scheuernde Putzmittel. Der Motor darf nicht im warmen Zustand und nicht mit fließendem Wasser oder Hochdruckreiniger gereinigt werden, das Display nur mit einem feuchten, nicht nassen Tuch, das Ladegerät erst nach dem Ziehen des Steckers.
Wohin gehört eine gebrauchte oder beschädigte Batterie?
Kapitel 5.8 auf Seite 16 stellt klar, dass Batterien nicht in den Hausmüll gehören und Verbraucher gesetzlich verpflichtet sind, gebrauchte oder beschädigte Batterien bei einer Batterie-Sammelstelle oder im Fachhandel abzugeben. Für den Versand nennt dieselbe Seite die Vorgabe, dass eine Batterie Gefahrgut ist und nur von geschultem Personal vorbereitet und verschickt werden darf.
Welche Angaben fehlen in den Technischen Daten?
Kapitel 11 auf Seite 28 nennt Motorart, Nennleistung, Regelung, Gewichte der Baugruppen, zulässige Gesamtgewichte sowie Spannung, Kapazität, Energieinhalt, Gewicht, Ladezeit und Zelldaten der vier Batterievarianten. Nicht enthalten sind Gesamtgewicht des Fahrrads, Abmessungen, Motor-Drehmoment in Newtonmetern, Reifen- und Felgengröße, Dauerlastangaben sowie Ausgangsleistung und Ladestrom des Ladegeräts in Watt oder Ampere. Zahnflanken- und Anzugsmomentlisten stehen laut Anleitung nicht hier, sondern in Kapitel 30 der Originalbetriebsanleitung | Allgemein auf der beiliegenden CD (Seiten 9 und 10).
Fehlercodetabelle
Der Hersteller veröffentlicht in dieser Anleitung keine numerische Fehlercodeliste. Kapitel 9 Fehlerdiagnose und -behebung auf den gedruckten Seiten 26 und 27 ist als reine Symptomtabelle mit den Spalten Text, Ursache und Lösung aufgebaut; dort erscheinen nur zwei Klartextmeldungen des Geräts, nämlich SPEED beziehungsweise Kein Signal vom Geschwindigkeitssensor und die ständige Anzeige PEDAL, ergänzt um Komunikationsfehler mit der Batterie und Motortemperatur zu hoch. Zusätzlich dokumentiert die Anleitung LED-Zustände, nämlich ein rotes Blinken der LED im Ladegerät (Seiten 17 und 26) sowie zwei Blinkfolgen am Akku (Seite 14). Die nachfolgenden Codes F01 bis F14 sind die Diagnose-Systematik dieser Seite und stehen nicht auf dem Display des Fahrzeugs; sie ordnen die in Kapitel 9 und in den Kapiteln 5.2 und 7 beschriebenen, dokumentierten Symptome.
| Code | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F01 | keine Meldung, Akku wird beim Laden warm | hohe Umgebungstemperatur oder beschädigte Batterie | Ladevorgang unterbrechen, Akku abkühlen lassen, in kühlerer Umgebung erneut laden; bleibt es so, Fachhändler aufsuchen | 26 |
| F02 | keine Meldung, Ladevorgang startet nicht | Umgebungstemperatur zu hoch oder zu niedrig, sonst beschädigte Batterie | Laden nur zwischen 0 °C und 45 °C durchführen, beschädigte Akkus nicht laden und nicht nutzen | 26 |
| F03 | sichtbare Beschädigung an Akku oder Pedelec | Unfall, Sturz oder heruntergefallene Batterie | Pedelec außer Betrieb nehmen und gegen unbeabsichtigten Betrieb sichern, Akku nicht laden, Fachhändler einschalten | 26 |
| F04 | Restreichweite auffällig gering | temperaturabhängige Zellkapazität, zusätzlich Reifendruck und Breifenverschleiß | Pedelec in den Schatten stellen, Reifendruck prüfen, verschleißende Bremsen prüfen lassen | 26 |
| F05 | Kein Signal vom Geschwindigkeitssensor beziehungsweise SPEED | Speichenmagnet verrutscht | Magneten und Sensor an der Kettenstrebe prüfen, Abstand höchstens 5 mm | 26 |
| F06 | Meldung bleibt trotz korrektem Magneten stehen | Geschwindigkeitssensor defekt | Fachhändler aufsuchen | 26 |
| F07 | Sensor- oder Kommunikationsanzeige bleibt bestehen | Kabelverbindung defekt | Fachhändler aufsuchen | 26 |
| F08 | Komunikationsfehler mit der Batterie | Motor hat keine Verbindung zur Batterie | andere Batterie einsetzen, bleibt der Fehler bestehen Fachhändler aufsuchen | 26 |
| F09 | keine Meldung, Ladevorgang endet vorzeitig | Störung an der 17-Ah-Batterie | Fachhändler aufsuchen, er stimmt das weitere Vorgehen mit Ihnen ab | 26 |
| F10 | LED im Ladegerät blinkt rot | Ladestrom zu hoch, Ladefehler | Batterie vom Ladegerät trennen, Fachhändler Ladegerät und Batterie prüfen lassen | 26 |
| F11 | Motortemperatur zu hoch | Motor hat zu hohe Temperatur erreicht, etwa nach langer steiler Steigung in hohem Gang | Motor abkühlen lassen, danach Fahrt fortsetzen | 27 |
| F12 | konstante Anzeige PEDAL | defekter Rücktrittschalter | Fachhändler aufsuchen | 27 |
| F13 | alle fünf LEDs am Akku blinken schnell | Akku ist leer und schaltet ab, oder Akku ist überlastet | bei Überlastung nach kurzer Ruhezeit erneut nutzen, bei leerem Akku aufladen; erlischt die Anzeige nach dem Wiederanschalten erneut, aufladen | 14 |
| F14 | erste LED am Akku blinkt schnell | Ladefehler an der Batterie | Batterie nicht weiter laden, zum Fachhändler bringen | 14 |
Grundlage der Zeilen F01 bis F12 ist Kapitel 9 Fehlerdiagnose und -behebung auf den gedruckten Seiten 26 und 27, die Zeilen F13 und F14 stammen aus Kapitel 5.2 Batterieinformationssystem auf Seite 14. Die Anleitung enthält keine Liste numerischer Fehlercodes; F01 bis F14 sind von dieser Seite vergebene Diagnose-Codes und keine Herstellernummern. Die Angabe Ladefehler bei F10 und F14 sowie das Dokumentieren der LED-Zustände erfolgen im Original mit diesen Worten, nicht mit einer Nummerierung.
Fehlerbaum
Die Störungssuche am Pedelec Impulse 2.0 verzweigt nach den vier Bereichen, die Kapitel 9 auf den gedruckten Seiten 26 und 27 sowie Kapitel 5.2 auf Seite 14 überhaupt mit Text und Ursache belegen: Akku und Ladung, Reichweite und Anzeige, Sensorik und Kabel sowie Motor und Pedal. Jeder Zweig endet in einer dokumentierten Maßnahme; wo die Anleitung keine Selbsthilfe nennt, verweist sie auf den Fachhändler.
Ablauf der Störungssuche
- Umfang eingrenzen: feststellen, ob die Störung beim Akku und Laden, bei Reichweite und Anzeige, an der Sensorik oder am Motor und Rücktritt auftritt. Das Dokument beschreibt die Störfälle ausschließlich in dieser Reihenfolge in Kapitel 9 (Seite 26).
- Anzeige lesen: SPEED, PEDAL, Komunikationsfehler mit der Batterie und Motortemperatur zu hoch sind die einzigen ausdrücklich genannten Anzeigen (Seiten 26 und 27).
- Akku prüfen: Ladezustand und Kapazität über die fünf LEDs am Anzeigefeld der Batterie abfragen, einmal kurz und einmal etwa fünf Sekunden gedrückt (Seite 14).
- Randbedingungen prüfen: Lade- und Umgebungstemperatur, Aufbewahrungstemperatur und Reifendruck beeinflussen Ladevorgang und Reichweite (Seiten 13, 15 und 25).
- Reichweite und mechanischen Zustand prüfen: zu geringer Luftdruck in den Reifen und schleifende Bremsen verringern die Reichweite (Seite 25).
- Reinigung nach Anleitung: vor jedem Reinigungsschritt die Batterie entnehmen, Motor und Ladegerät nie mit fließendem Wasser oder Hochdruckreiniger behandeln (Seite 27).
- Maßnahme nach Kapitel 9 anwenden: Ladevorgang unterbrechen und abkühlen lassen, Akku nur zwischen 0 °C und 45 °C laden, beschädigte Akkus weder laden noch nutzen, Speichenmagnet mit höchstens 5 mm Abstand zum Sensor prüfen, Motor abkühlen lassen.
- Grenze der Selbsthilfe: Bleibt das Symptom bestehen, nennt die Anleitung in jedem dieser Fälle ausdrücklich den Fachhändler als nächsten Schritt (Seiten 26 und 27). Ein Software-Update führt nach Seite 22 ebenfalls der Fachhändler durch, nicht der Fahrer.
Grundlage des Baums sind Kapitel 9 Fehlerdiagnose und -behebung auf den gedruckten Seiten 26 und 27, Kapitel 5.2 auf Seite 14, Kapitel 8.2 auf Seite 25 sowie die Kapitel 6 und 7 zu Ladegerät, Bedienelement und Display auf den Seiten 16 bis 23. Der Baum enthält keine Fehlercodes, weil das Dokument keine veröffentlicht; die Zuordnung ergibt sich allein aus den dort genannten Symptomen, Ursachen und Lösungstexten.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Fünf Schritte führen vom beobachteten Symptom zur dokumentierten Maßnahme. Jeder Lösungsvorschlag stammt aus dem deutschsprachigen Teil der Anleitung und nennt die gedruckte Seite.
Schritt 1: Läuft der Ladevorgang an und bleibt er ungewöhnlich lange oder gar nicht stehen?
Der Ladevorgang startet nicht: Laden ist nur zwischen 0 °C und 45 °C möglich, unter Bedingungen über 45 °C wird die Batterie nicht geladen, bei tieferen Temperaturen verlängert sich die Ladezeit (Seite 13). Zusätzlich prüfen, ob eine Außentemperatur von -15 bis +60 °C für die Zellentladung verantwortlich sein kann (Seite 25).
Der Ladevorgang startet, endet aber vorzeitig: Die Anleitung führt diesen Fall für die 17-Ah-Batterie als eigenen Symptomeintrag und verweist auf den Fachhändler, der das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmt (Seite 26).
Schritt 2: Blinkt eine LED am Ladegerät oder am Akku, und welche?
Die LED im Ladegerät blinkt rot: Es liegt ein Ladefehler vor, der Ladestrom ist zu hoch. Batterie vom Ladegerät trennen und Fachhändler Ladegerät und Batterie prüfen lassen (Seiten 17 und 26).
Alle fünf LEDs am Akku blinken schnell: Entweder ist die Batterie leer und schaltet ab, oder sie ist überlastet. Bei Überlastung schaltet sie sich nach kurzer Ruhezeit wieder ein und ist normal nutzbar, bei leerem Akku muss geladen werden (Seite 14).
Nur die erste LED blinkt schnell: Ladefehler an der Batterie, sie ist nicht weiter zu laden und gehört zum Fachhändler (Seite 14).
Schritt 3: Erscheint im Display eine Klartextmeldung statt der normalen Anzeige?
SPEED oder Kein Signal vom Geschwindigkeitssensor: Der Speichenmagnet ist verrutscht. Prüfen, ob er in möglichst geringem Abstand von höchstens 5 mm zum Sensor an der Kettenstrebe sitzt (Seite 26).
PEDAL bleibt dauerhaft stehen: Bei einem Pedelec mit Rücktritt ist das zunächst normal, bis losgefahren wird. Bleibt die Anzeige nach kurzem Zurücktreten und Wiederanfahren bestehen, ist der Rücktrittschalter defekt und der Fachhändler wird aufgesucht (Seiten 11 und 27).
Komunikationsfehler mit der Batterie: Der Motor hat keine Verbindung zur Batterie. Eine andere Batterie einsetzen, bleibt der Fehler bestehen den Fachhändler aufsuchen (Seite 26).
Schritt 4: Reicht die Reichweite nicht mehr oder schaltet die Unterstützung unerwartet ab?
Die Restreichweite fällt deutlich kleiner aus: Die Zellkapazität ist temperaturabhängig. Das Pedelec in den Schatten stellen und den Reifendruck prüfen, da zu geringer Luftdruck den Rollwiderstand stark erhöht; verschleißende Bremsen ebenfalls prüfen lassen (Seiten 25 und 26).
Die Motorunterstützung setzt plötzlich aus: Unterschreitet die Batterie einen Mindest-Ladezustand, schaltet der Motor ab und die Anzeige erlischt vollständig. Nach zehn Minuten ohne Nutzung schaltet sich das System außerdem selbst ab und muss über das Bedienelement wieder eingeschaltet werden (Seite 19).
Schritt 5: Läuft der Motor heiß oder reagiert das System nach Reinigung oder Sturz nicht mehr?
Motortemperatur zu hoch: Der Motor hat zu hohe Temperatur erreicht, etwa nach einer langen steilen Steigung in hohem Gang. Motor abkühlen lassen und die Fahrt fortsetzen (Seite 27).
Nach einem Sturz oder einem Fall der Batterie: Auch bei äußerlich einwandfreiem Ansehen kann die Batterie beschädigt sein, sie ist beim Fachhändler zu untersuchen und darf weder geladen noch genutzt werden (Seiten 5 und 26). Das Pedelec wird außer Betrieb genommen und gegen unbeabsichtigten Betrieb gesichert (Seite 4).
Nach einer Reinigung: Vor jeder Reinigung die Batterie entnehmen und niemals Reinigungsbenzin, Verdünner, Aceton oder aggressive Putzmittel verwenden; der Motor darf nicht warm und nicht mit fließendem Wasser oder Hochdruckreiniger gereinigt werden (Seite 27).
Sicherheitshinweise
Die folgenden Gruppen geben die Hinweise aus Kapitel 1 Sicherheit sowie den Kapiteln 5, 6 und 10 der deutschen Originalbetriebsanleitung (gedruckte Seiten 4 bis 7, 11 bis 17 und 27) gekürzt wieder. Verbindlich ist ausschließlich der vollständige Text der Anleitung.
Helm und Verkehrssicherheit
- Eine Helmplicht besteht nicht; die Anleitung rät jedoch ausdrücklich, nie ohne geeigneten Helm zu fahren (Seite 4).
- Fahren Sie nie einhändig, es besteht akute Sturzgefahr (Seite 4).
- Ein Pedelec darf wie ein normales Fahrrad auf Radwegen benutzt werden; in anderen Ländern können andere Regelungen gelten, über die Sie sich vor Auslandsfahrten informieren müssen (Seiten 4 und 5).
- Der Motor darf nur als Tretunterstützung dienen, die mittlere Motorleistung darf 250 W nicht überschreiten, und bei 25 km/h muss der Motor abschalten (Seite 4).
- Der Transport von Kindern in Anhängern ist für Pedelecs grundsätzlich erlaubt, das zulässige Gesamtgewicht ist zu beachten; für das Impulse 2.0 Mountainbike darf kein Anhänger genutzt werden (Seite 5).
- Prüfen Sie vor der ersten Fahrt alle Schrauben und wichtigen Bauteile auf sicheren und korrekten Sitz und kontrollieren Sie alle Schnellspanner vor jeder Fahrt (Seite 9).
- Beachten Sie das zulässige Gesamtgewicht Ihres Pedelecs, da es sonst zu Bruch oder Versagen sicherheitsrelevanter Teile kommen kann (Seite 4).
Akku und Ladegerät
- Eine Batterie darf weder Hitze noch Feuer ausgesetzt werden, externe Hitzeeinwirkung kann zur Explosion führen; sorgen Sie beim Laden immer für ausreichende Luftzirkulation (Seite 5).
- Batterien dürfen nicht zerlegt, geöffnet oder zerkleinert und niemals selbst repariert werden; ein unsachgemäßes Öffnen birgt die Gefahr ernsthafter Verletzungen (Seite 5).
- Kontakt mit aus einer beschädigten Batterie austretender Flüssigkeit vermeiden, mit Wasser abspülen und bei Augenkontakt zusätzlich einen Arzt konsultieren (Seite 5).
- Lithium reagiert sehr stark beim direkten Kontakt mit Wasser; tauchen Sie die Batterie niemals in Wasser (Seite 5).
- Eine Batterie darf beim Laden warm werden, maximal 45 °C; wird sie wärmer, unterbrechen Sie sofort den Ladevorgang und geben sie zur Prüfung an den Händler (Seite 6).
- Beschädigte Batterien dürfen nicht geladen werden, es besteht Explosionsgefahr; eine Batterie darf beim Anzeigen einer Störung nicht mehr geladen und nicht unbeaufsichtigt geladen werden (Seite 6).
- Es dürfen keine anderen Ladegeräte verwendet werden als die für die Batterie vorgesehenen, da sonst Fehlfunktionen, eingeschränkte Lebensdauer, Feuer oder Explosionen möglich sind (Seite 6).
- Bei Rauchentwicklung oder ungewöhnlichem Geruch sofort den Stecker des Ladegeräts aus der Steckdose ziehen und die Batterie vom Ladegerät trennen (Seite 6).
- Manipulationen jeglicher Art an Ladegerät oder Batteriegehäuse sind verboten, Reparaturen sind Fachpersonal vorbehalten (Seite 6).
- Halten Sie die Batterie von Kindern fern und verwenden Sie sie ausschließlich für Ihr Pedelec (Seite 5).
Nässe, Kälte und Reinigung
- Das Ladegerät ist nur für den Innenraumbereich vorgesehen; beim Laden dürfen sich in der unmittelbaren Umgebung keine leicht brennbaren Materialien befinden, auch nicht beim Laden im Pedelec (Seite 6).
- Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit in das Ladegerät ist zu vermeiden; falls Wasser eingedrungen ist, das Gerät sofort vom Netz trennen und von einem Fachbetrieb prüfen lassen (Seite 6).
- Die Batterie darf nicht mit fließendem Wasser wie einem Wasserschlauch oder einem Hochdruckreiniger gesäubert werden, beim Abwischen die Kontakte an der Unterseite nicht berühren (Seite 27).
- Eindringendes Wasser kann den Motor zerstören; der Motor darf nicht im warmen Zustand gereinigt werden, sondern erst nach dem Abkühlen (Seite 27).
- Reinigen Sie ausschließlich mit handelsüblichen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln auf Isopropanolbasis oder Wasser, niemals mit Reinigungsbenzin, Verdünner, Aceton oder Scheuermitteln (Seite 27).
- Bei tiefen Außentemperaturen verringert sich die Reichweite; die Batterie sollte aus einem warmen Raum erst kurz vor der Fahrt eingesetzt werden und in einem beheizten Raum aufbewahrt werden (Seiten 15 und 24).
- Batterien, die nicht für den Gebrauch in diesem Pedelec ausgelegt sind, dürfen nicht verwendet werden (Seite 5).
Defekt, Reparatur und Entsorgung
- Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, das Pedelec bis zur Prüfung durch den Fachhändler außer Betrieb nehmen und gegen unbeabsichtigten Betrieb sichern (Seite 4).
- Nehmen Sie die Batterie aus dem Pedelec, bevor Sie Arbeiten am Pedelec beginnen (Seite 4).
- Wartung oder Reparatur am geöffneten Motor darf nur durch die Fachwerkstatt erfolgen; beim Öffnen von Abdeckungen können spannungsführende Teile freigelegt werden (Seite 7).
- Alle Montage- und Justierungsarbeiten sowie Anpassungen der Fahreigenschaften sollen vom Fachhändler durchgeführt werden (Seiten 4 und 7).
- Beschädigte Akkus, Ladegeräte, Stecker, Gehäuse und Kabel dürfen nicht weiterverwendet werden; das Netzkabel des Ladegeräts darf nicht ersetzt werden, es besteht Brand- und Explosionsgefahr (Seite 6).
- Eine beschädigte Batterie darf nicht geladen und nicht weiter genutzt werden; die Anleitung verweist in diesen Fällen ausdrücklich auf den Fachhändler (Seiten 5 und 26).
- Zum Transport die Batterie vom Pedelec abnehmen und gesondert verpacken, ein geeignetes Transportbehältnis erhält man beim Fachhändler; in Radträgern muss die Batterie im Wageninneren transportiert werden (Seite 7).
- Batterien sind Gefahrgut: Sie dürfen nicht im Passagierflugzeug befördert werden, weder im Frachtraum noch in der Kabine, und ein Versand darf nur durch geschultes Personal erfolgen (Seiten 7 und 16).
- Batterien gehören nicht in den Hausmüll; Verbraucher sind gesetzlich verpflichtet, gebrauchte oder beschädigte Batterien bei einer Sammelstelle oder im Fachhandel abzugeben (Seite 16).
Hinweis: Diese Hinweise sind eine gekürzte Zusammenfassung der genannten Kapitel und ersetzen nicht den vollständigen Sicherheits- und Warntext der Originalbetriebsanleitung. Die Anleitung verweist zusätzlich auf die Originalbetriebsanleitung | Allgemein auf der beiliegenden CD mit den allgemeinen Informationen zur Fahrradtechnik sowie auf die dort enthaltene Liste der Anzugsmomente (Seiten 3, 9 und 10).
Passende Ersatzteile und Zubehör
Austauschbar sind laut deutschsprachigem Teil vor allem die beiden Batteriebauformen, das Ladegerät mit Zubehör, die Schlüssel sowie die Sensorik an der Kettenstrebe. Die Bauteilübersicht auf gedruckter Seite 8 benennt die Komponenten des Fahrzeugs, die Kapitel 5.6 auf Seite 16 die Ersatzschlüssel und Kapitel 10 auf Seite 27 die zugelassenen Reinigungsmittel. Bestellnummern oder Teilenummern nennt das Dokument an keiner Stelle, daher sind hier ausschließlich die Bezeichnungen des Dokuments aufgeführt.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Li-Ion-Unterrohrbatterie 11 Ah | Antriebsenergie im Unterrohr, 36 V, 396 Wh, 2,9 kg | Bauform Unterrohr und 36 V müssen zum Ladegerät und zur Halterung passen; das Dokument nennt keine Teilenummer | 28 |
| Li-Ion-Unterrohrbatterie 17 Ah | Antriebsenergie im Unterrohr, 36 V, 612 Wh, Ladezeit 4,5 Stunden | dieselbe Bauform, höhere Kapazität; für diese Größe nennt die Anleitung einen eigenen Symptomeintrag bei vorzeitigem Ladeende | 28 |
| Li-Ion-Sitzrohrbatterie 11 Ah und 15 Ah | Antriebsenergie im Sitzrohr, 36 V, 396 Wh oder 540 Wh | Bauform Sitzrohr mit Push-Taste und acht Sekunden Druck für den Schlafmodus; diese Variante wird über eine Ladestation geladen | 28 |
| Ladegerät | lädt die mitgelieferte Batterie, Netzanschluss 230 bis 240 V | Netzspannung muss mit dem Typenschild am Gerät übereinstimmen; keine anderen Ladegeräte verwenden, Netzkabel nicht ersetzen | 12 |
| Ladestation für die Sitzrohrbatterie | Aufnahme zum Laden der Batterie außerhalb des Pedelecs, mit eigener LED | nur mit der zugehörigen Sitzrohrbatterie verwenden; das Ladegerät muss auf seinen vier Standfüßen stehen | 12 |
| Ersatzschlüssel für die Batterie | entriegelt die Batterie und ersetzt den verlorenen Schlüssel | Schlüsselnummer auf dem Kaufbeleg notieren; ohne die Nummer bleibt laut Anleitung nur der Austausch des Fahrradschlosses über den Fachhändler | 16 |
| Geschwindigkeitssensor und Speichenmagnet | erfassen die Geschwindigkeit für Drehmomentsensor, Drehzahl und Restreichweite | Abstand zwischen Speichenmagnet und Sensor an der Kettenstrebe höchstens 5 mm, sonst erscheint SPEED im Display | 26 |
| Display und Bedienelement | Anzeige im Lenkermitte und Steuerung am Lenkergriff, beide getrennt verbaut | das Dokument beschreibt zwei Displaygrößen, small mit vier und die größere Variante mit fünf Anzeigefeldern; Reinigung nur mit feuchtem Tuch | 19 |
| Reinigungsmittel | zulässige Pflege von Rahmen, Motor, Akku, Display und Ladegerät | nur handelsübliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel auf Isopropanolbasis oder Wasser, keine Scheuer- oder aggressiven Mittel | 27 |
