Das Siemens Euroset 2015 ist ein analoges Tischtelefon mit Zielwahltasten, Lautsprecher, Freisprechen und Display-Symbolanzeige, dessen Bedienungsteil in dieser Anleitung durchgehend deutsch abgefasst ist (Seiten 1 bis 13). Die PDF-Datei umfasst 18 Seiten: zwei mehrsprachige Vorblätter, das deutsche Bedienungsteil und die unnummerierte Rückseite mit dem Impressum der Siemens AG; herausgegeben wird der vorliegende Nachdruck von der Gigaset Communications GmbH als Rechtsnachfolgerin der Siemens Home and Office Communication Devices GmbH & Co. KG (Vorblatt). Diese Seite fasst Inbetriebnahme, Speicher- und Klingeleinstellungen, Sperren, Wahlverfahren und Störungssuche zusammen, und jede Aussage trägt eine Seitenangabe aus genau dieser Datei. Ein technisches Datenblatt, eine Fehlercodeliste oder ein Zubehörverzeichnis enthält das Dokument nicht; solche Angaben sind deshalb unten offen als nicht vorhanden gekennzeichnet.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | euroset 2015; Bestell-Nr. des Dokuments A31008-E2015-B100-1-19 (12/99) | Seite 1, Rückseite |
| Gerätetyp | analoges Tischtelefon (Aufdruck SIEMENS) mit Hörer, Zielwahltasten, Lautsprecher und Mikrofon | Seite 1 |
| Dokumentumfang und Sprache | 18 PDF-Seiten; Bedienungsteil deutsch auf den Seiten 1 bis 13, zwei Vorblätter in 23 Sprachen (deutscher Absatz auf dem ersten Vorblatt), Rückseite mit Impressum | Vorblatt, 1-13, Rückseite |
| Zielwahlnummern | zwei Ebenen, insgesamt bis zu 32 Rufnummern, je max. 32 Stellen | Seite 3 |
| Wahlwiederholung | die 5 zuletzt gewählten Rufnummern, je max. 32 Stellen, Platznummern 1 bis 5 | Seite 4 |
| Direktrufnummer | max. 32 Ziffern; nur bei gesperrtem Telefon wählbar | Seite 3, 4 |
| Tonruflautstärke | 7 Stufen, Lieferzustand Stufe 7 | Seite 5 |
| Frequenz des Tonrufs | 3 Stufen, Lieferzustand Stufe 3 | Seite 5 |
| Tonrufmelodien | 10 Melodien, Lieferzustand Melodie 0 | Seite 5 |
| Lautsprecherlautstärke | 7 Stufen, während des Gesprächs einstellbar | Seite 5 |
| Hörerlautstärke | 3 Stufen, Lieferzustand Stufe 1 | Seite 6 |
| Freisprechen | optimaler Sprechabstand zum Mikrofon ca. 50 cm | Seite 6 |
| PIN | vierstellig, Lieferzustand 0000 | Seite 7 |
| Flashzeit der Rückfragetaste | 90 ms (Kennziffer 0, Lieferzustand), 120 ms (1), 270 ms (2), 375 ms (3), 600 ms (4) | Seite 9 |
| Flashzeit länderspezifisch | Belgien, Niederlande, Schweiz 120 ms; Frankreich, Luxemburg, Portugal, Deutschland, Griechenland 270 ms; übrige europäische Länder 90 ms | Seite 9 |
| Amtskennzahl (AKZ) | ein- bis dreistellig; mit gespeicherter AKZ automatisch 3 Sekunden Wahlpause | Seite 8 |
| Gesprächsdaueranzeige | Start 8 Sekunden nach Wahl der letzten Ziffer; Gesprächsdauer-Taste startet die Anzeige neu | Seite 8 |
| Wahlverfahren | Tonwahlverfahren oder Impulswahlverfahren ohne Flashfunktion; Umschalten während der Verbindung mit der Sterntaste | Seite 8, 9 |
| Betriebstemperatur | +5 °C bis +40 °C | Seite 13 |
| Aufstellung | mindestens 1 m Abstand zu Funkgeräten (z. B. Funktelefonen) und TV-Geräten; nicht in staubreichen Räumen; keine Sonnenbestrahlung oder Wärmequellen | Seite 13 |
| Reinigung | feuchtes Tuch oder Antistatiktuch; kein trockenes Tuch, kein scharfes Reinigungsmittel | Seite 13 |
| Zulassung | EWR; Anschaltung als einzelne Endeinrichtung gemäß Entscheidung 1999/303/EG der Kommission | Seite 2 |
| Herausgeber der Datei | Gigaset Communications GmbH, Schlavenhorst 66, D-46395 Bocholt, als Rechtsnachfolgerin der Siemens Home and Office Communication Devices GmbH & Co. KG | Vorblatt |
| Impressum des Originaldokuments | Siemens AG, Bereich Information and Communication Products, Hofmannstraße 51, D-81359 München, © Siemens AG 1999 | Rückseite |
| Abmessungen (B × H × T) | Nicht angegeben | – |
| Gewicht | Nicht angegeben | – |
| Länge der Anschlussschnüre | Nicht angegeben | – |
| Stromversorgung | Nicht angegeben; die Anleitung beschreibt nur Hörerkabel und Telefonkabel in der Wanddose | Seite 2 |
| Displaytyp und Auflösung | Nicht angegeben; das Dokument erklärt nur die Bedeutung der Displaysymbole | Seite 1 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | – |
Die Anleitung enthält kein eigenes technisches Datenblatt. Die Werte wurden aus den Bedienkapiteln (Seiten 2 bis 13), dem Vorblatt und der Rückseite zusammengestellt; die Klingelwerte stammen aus dem Kapitel „Hören und gehört werden“ (Seite 5). Abmessungen, Gewicht, Kabelängen, Displaydetails und eine Angabe zur Stromversorgung gibt das Dokument nicht her, weshalb diese Zeilen als „Nicht angegeben“ geführt werden.
Hinweis zur Seitenzählung: Die Datei besteht aus 18 PDF-Seiten. Den Anfang bilden zwei unnummerierte Vorblätter in 23 Sprachen, der deutsche Absatz steht auf PDF-Seite 1. PDF-Seite 3 ist das Titelblatt und zählt als Seite 1; die aufgedruckte Zählung beginnt mit „2″ auf PDF-Seite 4 und läuft bis Seite 13 (PDF-Seite 15). Die gedruckte Seite 14 (PDF-Seite 16) ist bis auf die Kopfzeile leer, die gedruckte Seite 15 (PDF-Seite 17) zeigt nur eine Abbildung des Beschriftungsstreifens, und PDF-Seite 18 ist die unnummerierte Rückseite mit dem Impressum. Zitiert wird die aufgedruckte Zählung, weil auch die Anleitung selbst ihre Querverweise so führt (beispielsweise „auf Seite 8″ im Störungskapitel, Seite 13); Angaben zum Vorblatt und zur Rückseite sind entsprechend gekennzeichnet.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Welches Gerät beschreibt diese Anleitung?
Das Siemens Euroset 2015, ein analoges Tischtelefon. Das Titelbild zeigt das Gerät mit Hörer, Display, Wähltasten, Zielwahltasten, Lautsprecher und Mikrofon unter dem Aufdruck SIEMENS, dazu die Erläuterung aller Tasten und Displaysymbole (Seite 1).
Wie wird das Euroset 2015 angeschlossen?
Hörerkabel anschließen und das Telefonkabel in die Wanddose (Steckplatz „F“) stecken; damit ist das Telefon betriebsbereit. Die Anschlussabbildung steht auf derselben Seite (Seite 2).
Warum werden manche Einstellungen nicht dauerhaft übernommen?
Verschiedene Einstellungen müssen mit der Speichertaste abgeschlossen werden. Legen Sie den Hörer auf, ohne die Speichertaste zu drücken, wird der Einstellvorgang abgebrochen und die ursprüngliche Einstellung bleibt erhalten (Seite 3).
Wie viele Rufnummern passen auf die Zielwahltasten?
Auf den beiden Ebenen der Zielwahltasten lassen sich insgesamt bis zu 32 Rufnummern speichern, jede mit maximal 32 Stellen. Die zweite Ebene wird mit der Shift-Taste erreicht (Seite 3, 4).
Wie funktioniert die Wahlwiederholung?
Das Telefon speichert automatisch die 5 zuletzt gewählten unterschiedlichen Rufnummern. Über die Wahlwiederholtaste erscheint die gesuchte Nummer mit ihrer Platznummer (1 bis 5), die Eingabe der Platznummer wählt sie erneut (Seite 4).
Was ist die Direktrufnummer?
Eine Rufnummer mit maximal 32 Ziffern, die gesondert gespeichert wird. Bei gesperrtem Telefon ist nur noch ihre Wahl möglich; das Display zeigt dann vier gefüllte Blöcke als Sperrsymbol (Seite 3, 4, 7).
Wie lässt sich der Klingelton anpassen?
Die Tonruflautstärke ist in 7 Stufen einstellbar (Lieferzustand Stufe 7), die Frequenz des Tonrufs in 3 Stufen (Lieferzustand Stufe 3), und für den Tonruf stehen 10 Melodien bereit (Lieferzustand Melodie 0). Der zuletzt eingestellte Wert wird gespeichert (Seite 5).
Wann wird die PIN benötigt und wie ist der Lieferzustand?
Die vierstellige PIN (Lieferzustand 0000) schützt das Sperren des Telefons und der Zielwahlnummern gegen unbefugte Benutzung. Vergessene PIN: Die Anleitung verweist dafür an den Fachhändler (Seite 7).
Wie wechselt das Telefon zwischen Ton- und Impulswahl?
Über eine eingeleitete Funktion stellen Sie 1 für das Tonwahlverfahren oder 2 für das Impulswahlverfahren ohne Flashfunktion ein (Seite 8). Während einer bestehenden Verbindung schaltet die Sterntaste um; beim Auflegen des Hörers kehrt das Telefon zum ursprünglichen Verfahren zurück (Seite 9).
Was bedeutet das Sperrsymbol im Display?
Vier gefüllte Blöcke bedeuten „Telefon gesperrt“; dann ist nur die Direktrufnummer wählbar. Für ein einzelnes Gespräch lässt sich die Sperre mit der Sperrtaste und der PIN vorübergehend aufheben, nach dem Auflegen ist die Tastensperre wieder aktiv (Seite 1, 7, 8).
Kann das Telefon die Gesprächsdauer anzeigen?
Ja. Ist die Gesprächsdaueranzeige eingeschaltet, startet die Zeitanzeige 8 Sekunden nach Wahl der letzten Ziffer. Die Gesprächsdauer-Taste startet die laufende Anzeige während des Gesprächs neu (Seite 8).
Wo darf das Telefon stehen und wie wird es gereinigt?
Betrieb bei Temperaturen zwischen +5 °C bis +40 °C, keine Sonnenbestrahlung oder Wärmequellen, mindestens ein Meter Abstand zu Funkgeräten und TV-Geräten, keine staubreichen Räume. Zur Reinigung nur ein feuchtes Tuch oder Antistatiktuch verwenden, niemals ein trockenes Tuch oder scharfes Reinigungsmittel (Seite 13).
An wen wende ich mich bei Fragen zur Bedienung oder zum Anschluss?
Die Anleitung nennt dafür keine Service-Nummern. Sie verweist bei Betriebsproblemen zunächst an Ihren Fachhändler bzw. Ihre Servicestelle (Seite 2) und beschreibt auf Seite 13: Fragen zur Bedienung beantwortet der Fachhändler, Fragen zum Telefonanschluß klärt der zuständige Netzbetreiber.
Fehlercodetabelle
Das Euroset 2015 zeigt keine nummerischen Fehlermeldungen an, und der Hersteller veröffentlicht für dieses Modell keine Fehlercodeliste; das Display arbeitet ausschließlich mit Symbolen, deren Bedeutung auf Seite 1 erklärt wird. Die Nummern F01 bis F14 sind daher die Diagnose-Systematik dieser Seite und stehen nicht auf dem Display. Die Spalte „Anzeige am Gerät“ beschreibt das in der Anleitung dokumentierte Symptom, jeweils mit der Seite, auf der es beschrieben wird.
| Code | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F01 | Kein Signalton, Lautsprechertaste blinkt im Tonruf-Rhythmus | Tonruflautstärke auf Stufe 0 eingestellt | Tonruflautstärke im Ruhezustand oder während des Klingelns mit der Minus-/Plustaste erhöhen und mit der Speichertaste abschließen | 13, 5 |
| F02 | Hörer abgenommen, kein Wählton | Anschlußschnur am Telefon oder an der Telefonanschlußdose nicht richtig gesteckt | beide Enden der Anschlußschnur prüfen; in der Wanddose gehört das Kabel in den Steckplatz „F“ | 13, 2 |
| F03 | Wählton hörbar, Telefon wählt nicht | Anschluß in Ordnung, aber Wählverfahren falsch eingestellt | Wahlverfahren umstellen: 1 = Tonwahlverfahren, 2 = Impulswahlverfahren ohne Flashfunktion | 13, 8 |
| F04 | keine oder falsche Verbindung bei Wahl aus dem Speicher (z. B. Wahlwiederholung, Kurzwahl), nur an Telefonanlagen | fehlende oder falsche Amtskennzahl (AKZ) | Amtskennzahl ein- bis dreistellig programmieren; mit der AKZ wird automatisch eine Wahlpause von 3 Sekunden festgelegt | 13, 8 |
| F05 | Gesprächspartner hört Sie nicht | Stummschaltung aktiv oder Höreranschlusskabel nicht richtig gesteckt | Stummschaltetaste noch einmal drücken; Stecker des Höreranschlusskabels prüfen | 13, 6 |
| F06 | Rückfragetaste funktioniert nicht | Flashzeit passt nicht zum angeschlossenen System | passende Flashzeit einstellen: 90, 120, 270, 375 oder 600 ms (Kennziffern 0 bis 4) | 13, 9 |
| F07 | Display zeigt vier gefüllte Blöcke (Sperrsymbol), Nummernwahl gesperrt | Telefon ist über die PIN-Funktion gesperrt | Telefon mit der PIN (Lieferzustand 0000) entsperren oder die Sperre für ein Gespräch mit der Sperrtaste vorübergehend aufheben | 7, 8 |
| F08 | Einstellungen sind nach dem Auflegen des Hörers verschwunden | Eingabe wurde nicht mit der Speichertaste abgeschlossen | Hörer abheben, Funktion einleiten, Eingabe machen, dann Speichertaste drücken und Hörer auflegen | 3 |
| F09 | Display zeigt beim Drücken einer Zielwahltaste „kein Speicherinhalt“ an | Speicherplatz dieser Taste ist leer | Rufnummer (max. 32 Stellen) speichern; für die zweite Ebene vorher die Shift-Taste drücken | 3 |
| F10 | Echo oder zu lautes Hören der eigenen Stimme im Gespräch, an privaten Telefonanlagen | Übertragungseigenschaften der Telefonanlage | eingebaute Funktion „Hörqualität verbessern“ ausführen oder die Einstellung zurücksetzen | 7 |
| F11 | Rufnummern ab der 21. Stelle verschieben sich im Display | normales Anzeigeverhalten: nachfolgende Ziffern werden von rechts nach links geschoben | beim Wählen ab der 2. Stelle mit der Wahlwiederholtaste Pausen von 3 Sekunden einfügen | 3, 4 |
| F12 | Zielwahltaste der zweiten Ebene löst eine andere Nummer aus | Shift-Taste wurde nicht gedrückt | vor der Zielwahltaste die Shift-Taste drücken (für die zweite Speicherebene zusätzlich) | 3, 4 |
| F13 | Telefon läutet nicht, Anrufe erreichen ein anderes Ziel | aktivierte Anrufumleitung, zum Beispiel „sofort“ | Anrufumleitung ausschalten; das Dokument zeigt die Tastenfolge am Beispiel Deutsche Telekom | 12, 13 |
| F14 | alle dokumentierten Prüfschritte ohne Erfolg | Störung liegt außerhalb des im Dokument Beschriebenen | laut Anleitung: Fachhändler bzw. Servicestelle, für Anschlussfragen der zuständige Netzbetreiber | 2, 13 |
Die Codes F01 bis F14 sind keine Herstellernummern: Siemens beziehungsweise Gigaset Communications veröffentlicht für das Euroset 2015 keine Fehlercodeliste, die Nummerierung ist die Diagnose-Systematik dieser Seite. Grundlage sind das Kapitel „Wenn Ihr Telefon nicht einwandfrei arbeitet“ (Seite 13) sowie die Bedienkapitel zu Speichern (Seite 3), Sperren (Seite 7), Wahlverfahren und Amtskennzahlen (Seite 8) und Flashzeit (Seite 9); die Displaysymbole sind auf Seite 1 erklärt.
Fehlerbaum
Vier Hauptpfade decken die im Dokument beschriebenen Störungsfälle ab: Kabel und Anschluß, Klingeln, Wählen sowie Gespräch und Ton. Der Baum führt von der ersten Beobachtung zu dem Kapitel der Anleitung, das die passende Maßnahme beschreibt.
Ablauf der Störungssuche
- Umfang eingrenzen: Klingelt, wählt oder überträgt das Telefon nicht? Nur ein Merkmal oder gleich mehrere?
- Kabel prüfen: Anschlußschnur am Telefon und an der Telefonanschlußdose, Hörerkabel am Hörer und am Gehäuse; in der Wanddose gehört das Telefonkabel in den Steckplatz „F“ (Seite 2, 13).
- Display lesen: die Symbole nach Seite 1 prüfen, insbesondere das Sperrsymbol für das gesperrte Telefon (Seite 1, 7).
- Klingelton kontrollieren: Tonruflautstärke, Frequenz und Melodie; eine auf 0 gestellte Tonruflautstärke ist ein dokumentierter Grund für den fehlenden Signalton (Seite 5, 13).
- Wahl prüfen: Wählverfahren Ton oder Impuls umstellen (Seite 8) und an privaten Telefonanlagen die Amtskennzahl programmieren (Seite 8, 13).
- Gespräch prüfen: Stummschaltung und Höreranschlusskabel (Seite 6, 13), Hörqualität an privaten Anlagen verbessern (Seite 7), Flashzeit der Rückfragetaste anpassen (Seite 9).
- Einstellungen sauber abschließen: Speichertaste drücken und Hörer auflegen, sonst bleiben die alten Werte erhalten (Seite 3).
- Grenze der Selbsthilfe: bleibt die Störung bestehen, verweist die Anleitung bei Betriebsproblemen an den Fachhändler bzw. die Servicestelle (Seite 2) und für Anschlussfragen an den Netzbetreiber (Seite 13).
Quellen: Störungskapitel Seite 13, Displaysymbole Seite 1, Bedienkapitel auf den Seiten 2, 3, 5, 6, 7, 8 und 9. Ein Verzeichnis mit Kundendienst-Rufnummern enthält das Dokument nicht.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Fünf Schritte mit je einer Frage und zwei Zweigen. Jede Maßnahme nennt die Seite der Anleitung, auf der sie beschrieben wird, damit Sie die Schritte direkt am Bedienungsteil nachvollziehen können.
Schritt 1: Klingelt das Telefon nicht?
Ja, es bleibt still: laut Störungskapitel kann die Tonruflautstärke auf 0 eingestellt sein; sie lässt sich im Ruhezustand oder während des Klingelns über die Minus-/Plustaste erhöhen (Seite 13, 5). Prüfen Sie zusätzlich Frequenz und Melodie (Seite 5) und ob eine Anrufumleitung aktiv ist, bei der Ihr Telefon selbst nicht läutet (Seite 12).
Nein, es klingelt, aber zu leise oder falsch: Tonruflautstärke in 7 Stufen, Frequenz in 3 Stufen und 10 Melodien einstellen; der zuletzt eingestellte Wert wird gespeichert (Seite 5).
Schritt 2: Kommt kein Wählton?
Hörer abgenommen, Stille: das Störungskapitel fragt zuerst, ob die Anschlußschnur am Telefon und an der Telefonanschlußdose richtig gesteckt ist (Seite 13). Die Anschlussabbildung zeigt den Steckplatz „F“ in der Wanddose (Seite 2).
Wählton kommt, aber das Gespräch baut nicht auf: dann liegt es nicht am Kabel, sondern an der Wahl; weiter mit Schritt 3 (Seite 13).
Schritt 3: Wählt das Telefon nicht?
Wählton hörbar, Wahl scheitert: laut Dokument ist der Anschluß dann in Ordnung und das Wählverfahren ist zu prüfen; gestellt wird 1 für Tonwahl oder 2 für Impulswahl ohne Flashfunktion (Seite 13, 8).
Nur an Telefonanlagen keine oder falsche Verbindung aus dem Speicher: die Amtskennzahl programmieren; sie legt automatisch eine Wahlpause von 3 Sekunden fest (Seite 13, 8). Ist das Telefon gesperrt, ist nur die Direktrufnummer wählbar (Seite 7).
Schritt 4: Klappt das Speichern von Nummern nicht?
Einstellung verschwindet wieder: ohne die abschließende Speichertaste wird abgebrochen und der alte Wert bleibt erhalten; Speichertaste drücken, dann Hörer auflegen (Seite 3).
Zielwahltaste zeigt „kein Speicherinhalt“ oder die falsche Nummer: für die zweite Ebene vorher die Shift-Taste drücken; insgesamt passen bis zu 32 Rufnummern mit je max. 32 Stellen auf die Tasten (Seite 3, 4). Gegen unbefugte Änderungen lassen sich die Zielwahlnummern mit der PIN sperren (Seite 7).
Schritt 5: Klingen Gespräch und Ton falsch?
Gesprächspartner hört Sie nicht: Stummschaltetaste noch einmal drücken und den Stecker des Höreranschlusskabels prüfen (Seite 13, 6).
Echo oder laute eigene Stimme an der Anlage: die Funktion „Hörqualität verbessern“ ausführen oder zurücksetzen (Seite 7). Passt die Rückfrage nicht, die Flashzeit auf 90 bis 600 ms einstellen, länderspezifisch 90, 120 oder 270 ms (Seite 9). Für Freisprechen gilt ein Sprechabstand von ca. 50 cm zum Mikrofon (Seite 6).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Das Dokument nennt keinen Kundendienst mit Rufnummern. Es verweist bei Betriebsproblemen zunächst an Ihren Fachhändler bzw. Ihre Servicestelle (Seite 2) und trennt auf Seite 13 zwischen Bedienungsfragen (Fachhändler) und Fragen zum Telefonanschluß (zuständiger Netzbetreiber).
Alle genannten Kapitel stehen im deutschen Bedienungsteil der Datei auf den Seiten 1 bis 13. Die Datei selbst rufen Sie über diesen Direktlink zur PDF-Datei auf.
Sicherheitshinweise
Die folgenden Gruppen fassen die Sicherheitshinweise der Inbetriebnahme (Seite 2) und die Hinweise zum Aufstellen und Reinigen (Seite 13) zusammen; die Notrufsituation betrifft bei einem Festnetztelefon vor allem den richtigen Anschluss und die Erreichbarkeit.
Notfall und Telefonanschluss
- Das Telefon darf wegen der Gefahr eines Stromschlags nicht im Bad oder in Duschräumen (Feuchträumen) verwendet werden; es ist nicht spritzwasserfest (Seite 2).
- Die EWR-Zulassung gilt für die Anschaltung als einzelne Endeinrichtung gemäß Entscheidung 1999/303/EG; wegen Unterschieden zwischen den nationalen Netzen ist damit kein unbedingter erfolgreicher Betrieb an jedem Netzabschlußpunkt verbürgt (Seite 2).
- Treten beim Betrieb Probleme auf, verweist die Anleitung zunächst an den Fachhändler bzw. die Servicestelle (Seite 2); für Fragen zum Telefonanschluß ist der zuständige Netzbetreiber genannt (Seite 13).
Betrieb und Telefonie
- Bei eingeschaltetem Lauthören können im Raum anwesende Personen das Gespräch mithören; bei abgenommenem Hörer ist das eingebaute Freisprechmikrofon dabei abgeschaltet (Seite 6).
- Die Stummschaltung hält die Verbindung auf, der Gesprächspartner hört Sie dann nicht mehr; eine Wartemelodie macht den Zustand kenntlich (Seite 6).
- Für das Freisprechen ist ein Sprechabstand von ca. 50 cm zum Mikrofon vorgesehen (Seite 6).
- Gegen unbefugte Benutzung lässt sich das Telefon samt Zielwahlnummern mit der vierstelligen PIN sperren; bei gesperrtem Telefon bleibt nur die Direktrufnummer wählbar (Seite 7).
- An privaten Telefonanlagen kann es nötig sein, die Flashzeit der Rückfragetaste an die Bedienungsanleitung der Anlage anzupassen (Seite 9).
Kinder, Umgebung und Reinigung
- Betrieb bei Temperaturen zwischen +5 °C bis +40 °C (Seite 13).
- Zwischen dem Telefon und Funkgeräten wie Funktelefonen, Funk-Personenrufeinrichtungen oder TV-Geräten mindestens einen Meter Abstand halten, sonst könnte das Gespräch beeinträchtigt werden (Seite 13).
- Keine Sonnenbestrahlung oder sonstigen Wärmequellen aussetzen und nicht in staubreichen Räumen aufstellen, da dies die Lebensdauer beeinträchtigt (Seite 13).
- Nur mit einem feuchten Tuch oder Antistatiktuch abwischen; niemals ein trockenes Tuch wegen der Gefahr elektrostatischer Aufladung und Entladung und niemals ein scharfes Reinigungsmittel verwenden (Seite 13).
- Möbellacke und Polituren können bei Kontakt mit Geräteteilen wie den Gerätefüßen angegriffen werden (Seite 13).
Defekt, Weitergabe und Entsorgung
- Das Euroset 2015 nur zusammen mit der Bedienungsanleitung an Dritte weitergeben (Seite 2).
- Das Telefon umweltgerecht entsorgen (Seite 2).
- Bei Störungen zuerst die dokumentierten Prüfschritte des Kapitels „Wenn Ihr Telefon nicht einwandfrei arbeitet“ durchgehen (Seite 13).
- Ein Verzeichnis mit Kundendienststellen oder Rufnummern enthält das Dokument nicht; es nennt Fachhändler bzw. Servicestelle (Seite 2) und für Anschlussfragen den Netzbetreiber (Seite 13).
Hinweis: Diese Zusammenstellung gibt die Hinweise der Anleitung gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text auf den Seiten 2 und 13.
Passende Ersatzteile und Zubehör
Beim Euroset 2015 sind im Dokument nur die Teile erfasst, die mit dem Gerät verbunden werden: Hörerkabel und Telefonkabel samt der Anschlussabbildung (Seite 2) sowie die Abbildung eines Beschriftungsstreifens für die Zielwahltasten auf der letzten bedruckten Seite. Ein Ersatzteilkapitel mit Bestellnummern und ein optionales Zubehörverzeichnis gibt das Dokument nicht; solche Teile werden hier deshalb nicht erfunden.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Hörerkabel (Spiralkabel zwischen Hörer und Gehäuse) | verbindet Hörer und Telefon; falsch gesteckt hört der Gesprächspartner Sie nicht (Seite 13) | Sitz am Hörer und am Gehäuse laut Anschlussabbildung prüfen (Seite 2) | 2, 13 |
| Telefonkabel (Anschlußschnur zur Wanddose) | verbindet das Telefon mit dem Anschluß; ohne korrekten Sitz bleibt der Wählton aus (Seite 13) | Anschluß an den Steckplatz „F“ der Wanddose laut Abbildung (Seite 2) | 2, 13 |
| Streifen mit Feldern für die Zielwahltasten | Vorlage, um belegte Zielwahltasten zu beschriften; das Dokument gibt dafür weder eine Bezeichnung noch eine Bestellnummer an | Feldanzahl mit den Zielwahltasten des eigenen Geräts vergleichen (Abbildung, Seite 15) | 15 |
