Beide Maschinen teilen sich ein Heft, die Ausstattung weicht aber ab. Namentlich genannt werden zwei Unterschiede: der Abstandhalter und die Drehzahlsteuerung. Das Datenblatt auf S. 24 ergibt die messbaren Unterschiede; das Gewicht gilt dort ohne Akkumulator, mit Schneidwerkzeug und Schutz.
Ausstattung, die nur eine der beiden Maschinen hat
- Abstandhalter: Nur die FSA 85 bringt ihn im Lieferumfang mit; für die FSA 65 ist er Sonderzubehör. Er begrenzt den Arbeitsbereich des Mähfadens und schützt z. B. Baumrinde vor dem rotierenden Faden. (S. 8)
- Drehzahlsteuerung: Die Motordrehzahl folgt dem Schalthebel: je tiefer gedrückt, desto höher die Drehzahl — ausdrücklich nur bei der FSA 85. (S. 15)
- Datenaustausch: Gerät, Akkumulator und Ladegerät tauschen Informationen miteinander aus; nur dann lädt das Ladegerät den Akku und versorgt der Akku das Gerät. Deshalb nur mit den zulässigen STIHL Akkumulatoren und STIHL Ladegeräten arbeiten. (S. 8)
Technische Unterschiede laut Datenblatt (S. 24)
| Merkmal | FSA 65 | FSA 85 | Seite |
|---|---|---|---|
| Schneidkreisdurchmesser: | FSA 65: 300 mm | FSA 85: 350 mm | S. 24 |
| Länge | FSA 65: 1530 mm | FSA 85: 1650 mm | S. 24 |
| Gewicht | FSA 65: 2,7 kg | FSA 85: 2,8 kg | S. 24 |
| Schalldruckpegel Lp nach EN 786 | FSA 65: 75 dB(A) | FSA 85: 77 dB(A) | S. 24 |
| Schallleistungspegel Lw nach EN 786 | FSA 65: 89 dB(A) | FSA 85: 92 dB(A) | S. 24 |
| Vibrationswert ahv nach EN 786 | FSA 65: 1,3 m/s2 (Griff links), 1,1 m/s2 (Griff rechts) | FSA 85: 1,4 m/s2 (Griff links), 0,8 m/s2 (Griff rechts) | S. 24 |
Montage nach dem Auspacken
Das Handbuch hält sich mit Werkzeug zurück: Bügelgriff ausrichten (S. 9), Schutz anbauen (S. 10), Akku laden (S. 11), Akkumulator einsetzen und Gerät einschalten (S. 14). Beim Schneidwerkzeug bleibt es beim verbauten Mähkopf AutoCut C 4-2 — andere Schneidwerkzeuge sind an der Akku-Motorsense nicht zulässig.
Bügelgriff ausrichten (S. 9)
- Lieferzustand: Der Bügelgriff ist ab Werk am Schaft montiert, muss aber noch gedreht und ausgerichtet werden. (S. 9)
- Schritt 1: Knebelschraube (1) am Griff lösen. (S. 9)
- Schritt 2: Griff um den Schaft nach oben drehen; empfohlener Abstand (A): ca. 10 cm. (S. 9)
- Schritt 3: Knebelschraube so fest anziehen, dass sich der Griff nicht mehr um den Schaft drehen lässt. (S. 9)
Schutz anbauen (S. 10)
- Position: Gerät so positionieren, dass der Mähkopf (1) nach oben zeigt. (S. 10)
- Führungsnuten: Das Motorgehäuse am Ende des Schaftes ist zur Fixierung des Schutzes mit Führungsnuten (Pfeile) ausgestattet. (S. 10)
- Montage: Schutz (2) bis zum Anschlag in die Führungsnuten am Motorgehäuse schieben, dann Befestigungsschrauben (3) eindrehen und festziehen. (S. 10)
Akkumulator einsetzen und Gerät schalten (S. 14 f.)
- Deckel entfernen: Vor dem Einsetzen ggf. den Deckel für den Akkumulatorschacht entfernen: beide Sperrhebel gleichzeitig drücken, dann den entriegelten Deckel herausnehmen. (S. 14)
- Einsetzen: Akkumulator (1) in den Schacht des Gerätes einsetzen: er rutscht hinein, leicht drücken, bis er hörbar einrastet; er muss bündig mit der Oberkante des Gehäuses abschließen. (S. 14)
- Einschalten: Der Motor läuft nur, wenn der Rasthebel (2) auf ‚ steht und Schalthebelsperre (3) und Schalthebel (4) gleichzeitig betätigt sind. (S. 15)
- Ausschalten: Schalthebelsperre (1) und Schalthebel (2) loslassen, dann Rasthebel (3) auf ƒ stellen — das Gerät ist damit gegen Einschalten gesperrt. (S. 15)
- Herausnehmen: Beide Sperrhebel (4) gleichzeitig drücken — der Akkumulator (5) wird entriegelt — und den Akkumulator aus dem Gehäuse nehmen. (S. 16)
- Pausen: Bei Pausen und nach Arbeitsende den Akkumulator aus dem Gerät herausnehmen. (S. 15)
Schneidwerkzeug: Faden statt Messblatt
- Werksausstattung: Das Gerät wird mit angebautem Mähkopf AutoCut C 4-2 ausgeliefert; aus Sicherheitsgründen dürfen an die Akku-Motorsense keine anderen Schneidwerkzeuge angebaut werden. (S. 9)
- Kein Metall: Keine Metall-Schneidwerkzeuge — Verletzungsgefahr. Auch der Schutz ist vorgegeben: der Anbau anderer Schutze ist nicht zulässig. (S. 5)
- Nachstellen: Drehenden Mähkopf parallel über die bewachsene Fläche halten und auftippen — ca. 3 cm Mähfaden werden nachgestellt; nachgestellt wird nur, wenn beide Fäden mindestens 2,5 cm lang sind. (S. 10)
- Ablängmesser: Das Messer (1) am Schutz (2) kürzt überlange Mähfäden auf optimale Länge — deshalb mehrmaliges Auftippen vermeiden. (S. 10)
- Leerer Faden: Ist kein Faden mehr in der Spule, hilft nur das Kapitel Mähfaden erneuern (S. 17) mit Faden 2,0 mm, Farbe grün, zwei Fäden à 2,5 m. (S. 10)
Akku laden und Leuchtdioden verstehen
Das Ladesystem besteht aus Akkumulator, Ladegerät und dem Datenaustausch dazwischen. Die Ladegeräte AL 100, AL 300 und AL 500 unterscheiden sich in Ladezeit und Ausstattung; die Werte stehen im Datenblatt auf S. 23.
Erstes Laden (S. 11)
- Auslieferungszustand: Bei Auslieferung ist der Akkumulator nicht vollständig geladen; das Handbuch empfiehlt, ihn vor der ersten Inbetriebnahme vollständig zu laden. (S. 11)
- Anschluss: Netzspannung und Betriebsspannung müssen übereinstimmen; das Ladegerät läuft nur in geschlossenen und trockenen Räumen bei +5 °C bis +40 °C. (S. 11)
- Selbsttest: Nach dem Anschließen an die Stromversorgung findet ein Selbsttest statt: die Leuchtdiode (1) am Ladegerät leuchtet ca. 1 Sekunde grün, dann rot und erlischt wieder. (S. 11)
- Ladebeginn: Akkumulator (1) bis zum ersten spürbaren Widerstand in das Ladegerät (2) schieben, dann bis zum Anschlag drücken; der Ladevorgang beginnt, sobald die Leuchtdioden (4) am Akkumulator grün leuchten. (S. 11)
- Warmer Akku: Während der Arbeit erwärmt sich der Akkumulator. Wird ein warmer Akku eingelegt, kühlt er erst ab — der Ladevorgang beginnt später, die Ladezeit verlängert sich durch die Abkühlzeit. (S. 11)
- Gebläse: Die Ladegeräte AL 300 und AL 500 haben ein Gebläse zur Kühlung des Akkumulators. (S. 11)
- AL 100: Dieses Ladegerät wartet mit dem Ladevorgang, bis der Akkumulator von selbst abgekühlt ist; die Abkühlung läuft über Wärmeabgabe an die Umgebungsluft. (S. 12)
- Ladeende: Ist der Akkumulator vollständig geladen, schaltet das Ladegerät automatisch ab: die Leuchtdioden am Akkumulator erlöschen, die Leuchtdiode am Ladegerät erlischt, das Gebläse schaltet aus (falls vorhanden). Den geladenen Akku danach entnehmen. (S. 12)
Leuchtdioden am Akkumulator (S. 12 f.)
- Vier Leuchtdioden: Sie zeigen den Ladezustand des Akkumulators sowie auftretende Probleme am Akkumulator oder dem Gerät an. (S. 12)
- Aktivieren: Taste (1) drücken, um die Anzeige zu aktivieren; sie erlischt nach 5 Sekunden selbsttätig. (S. 12)
- Beim Laden: Die gerade geladene Kapazität zeigt eine grün blinkende Leuchtdiode; die Anzeige läuft in Stufen von 0 – 20 % bis 80 – 100 %. (S. 12)
- Nach dem Laden: Ist der Ladevorgang beendet, schalten sich die Leuchtdioden am Akkumulator automatisch aus. (S. 12)
- Während der Arbeit: Die grünen Leuchtdioden zeigen durch dauerhaftes Leuchten oder Blinken den Ladezustand. (S. 13)
Rote Leuchtdioden am Akkumulator (S. 13)
- 1 Leuchtdiode: Leuchtet sie dauerhaft rot, ist der Akkumulator zu warm oder zu kalt. Beim Laden startet der Ladevorgang nach dem Abkühlen bzw. Erwärmen automatisch; während der Arbeit schaltet sich das Gerät ab — den Akku einige Zeit abkühlen lassen, notfalls aus dem Gerät nehmen. (S. 13)
- 4 Leuchtdioden: Blinken sie rot, liegt eine Funktionsstörung im Akkumulator vor. Akkumulator herausnehmen und wieder einsetzen, Gerät einschalten; blinken die Leuchtdioden weiter, ist der Akkumulator defekt und muss ersetzt werden. (S. 13)
- 3 Leuchtdioden, leuchtend: Leuchten sie dauerhaft rot, ist das Gerät zu warm — abkühlen lassen. (S. 13)
- 3 Leuchtdioden, blinkend: Blinken sie rot, ist eine Funktionsstörung im Gerät die Ursache. Akkumulator herausnehmen, Kontakte im Akkumulatorschacht mit einem stumpfen Gegenstand von Schmutz befreien, Akku wieder einsetzen; funktioniert das Gerät dann nicht korrekt, muss der Fachhändler es überprüfen. (S. 13)
Leuchtdiode am Ladegerät (S. 14)
- Grün, dauerhaft: Der Akkumulator wird geladen — oder er ist zu warm und muss vor dem Laden abkühlen. (S. 14)
- Grün, erloschen: Die grüne Leuchtdiode erlischt, sobald der Akkumulator vollständig geladen ist. (S. 14)
- Rot, blinkend: Mögliche Ursachen: kein elektrischer Kontakt zwischen Akkumulator und Ladegerät (Akku entnehmen und nochmals einsetzen), Funktionsstörung im Akkumulator (siehe rote Leuchtdioden am Akkumulator) oder Funktionsstörung im Ladegerät — dieses vom Fachhändler überprüfen lassen. (S. 14)
Die drei Ladegeräte im Datenblatt (S. 23)
| Ladegerät | Netzanschluss | Nennleistung | Ladestrom | Seite |
|---|---|---|---|---|
| AL 100 | 220-240 V, 50 Hz | 75 W | 1,6 A | S. 23 |
| AL 300 | 220-240 V, 50 Hz; 220 V, 60 Hz; 127 V, 60 Hz; 100 V, 50-60 Hz | 330 W | 6,5 A | S. 23 |
| AL 500 | 220-240 V, 50 Hz; 100 V, 50-60 Hz | 570 W bzw. 580 W (je nach Netz) | 12 A | S. 23 |
Ladezeiten laut Datenblatt (S. 23)
| Ladegerät | Akkumulator | bis 80 % Kapazität | bis 100 % Kapazität | Seite |
|---|---|---|---|---|
| AL 100 | mit AP 80: | 70 min | 100 min | S. 23 |
| AL 100 | mit AP 115: | 110 min | 140 min | S. 23 |
| AL 100 | mit AP 120: | 120 min | 140 min | S. 23 |
| AL 100 | mit AP 160: | 150 min | 165 min | S. 23 |
| AL 100 | mit AP 180: | 160 min | 210 min | S. 23 |
| AL 300 | mit AP 80: | 25 min | 50 min | S. 23 |
| AL 300 | mit AP 115: | 25 min | 55 min | S. 23 |
| AL 300 | mit AP 120: | 30 min | 60 min | S. 23 |
| AL 300 | mit AP 160: | 35 min | 60 min | S. 23 |
| AL 300 | mit AP 180: | 40 min | 70 min | S. 23 |
| AL 500 | mit AP 80: | 25 min | 50 min | S. 23 |
| AL 500 | mit AP 115: | 20 min | 25 min | S. 23 |
| AL 500 | mit AP 120: | 30 min | 60 min | S. 23 |
| AL 500 | mit AP 160: | 35 min | 60 min | S. 23 |
| AL 500 | mit AP 180: | 25 min | 30 min | S. 23 |
Akku-Typ und Transport
- Typ: Akkumulator-Typ: Lithium-Ion. Das Gerät läuft nur mit Original STIHL Akkumulatoren; die Laufzeit hängt vom Energieinhalt des Akkus ab. (S. 23)
- Straßenverkehr: STIHL Akkumulatoren dürfen ohne weitere Auflagen zum Einsatzort mitgeführt werden; beim Luft- oder Seetransport gelten länderspezifische Vorschriften. (S. 24)
Meldeanzeigen ohne Fehlercodes
Das Dokument führt keine Fehlermeldungen mit Nummern aus. Statt Codes liest man die Anzahl, Farbe und das Muster der Leuchtdioden und arbeitet die Tabelle Betriebsstörungen beheben ab (S. 26 und 27). Vor allen Arbeiten am Gerät den Akkumulator aus dem Gerät herausnehmen.
Betriebsstörungen beheben (S. 26 und 27)
| Störung | Ursache laut Handbuch | Was das Handbuch rät | Seite |
|---|---|---|---|
| Gerät läuft beim Einschalten nicht an | kein elektrischer Kontakt zwischen Gerät und Akkumulator | Akkumulator entnehmen, Kontakte sichten und nochmals einsetzen | S. 26 |
| Gerät läuft beim Einschalten nicht an | Akkumulator leer (1 Leuchtdiode am Akkumulator blinkt grün) | Akkumulator laden | S. 26 |
| Gerät läuft beim Einschalten nicht an | Akkumulator zu warm / zu kalt (1 Leuchtdiode am Akkumulator leuchtet rot) | Akkumulator abkühlen lassen bzw. bei ca. 15 °C bis 20 °C schonend erwärmen lassen | S. 26 |
| Gerät läuft beim Einschalten nicht an | Fehler im Akkumulator (4 Leuchtdioden am Akkumulator blinken rot) | Akkumulator herausnehmen und wieder einsetzen; blinkt weiter, Akku ersetzen | S. 26 |
| Gerät läuft beim Einschalten nicht an | Gerät zu warm (3 Leuchtdioden am Akkumulator leuchten rot) | Gerät abkühlen lassen | S. 26 |
| Gerät läuft beim Einschalten nicht an | Elektromagnetische Störung oder Fehler im Gerät (3 Leuchtdioden am Akkumulator blinken rot) | Akkumulator herausnehmen und wieder einsetzen; sonst vom Fachhändler prüfen lassen | S. 26 |
| Gerät schaltet im Betrieb ab | Feuchtigkeit in Gerät und/oder Akkumulator | Gerät/Akkumulator trocknen lassen | S. 26 |
| Gerät schaltet im Betrieb ab | Akkumulator oder Geräte-Elektronik zu warm | Akkumulator entnehmen, Akkumulator und Gerät abkühlen lassen | S. 26 |
| Gerät schaltet im Betrieb ab | Elektrische oder elektromagnetische Störung | Akkumulator entnehmen und nochmals einsetzen | S. 26 |
| Betriebszeit ist zu kurz | Akkumulator nicht vollständig geladen | Akkumulator laden | S. 27 |
| Betriebszeit ist zu kurz | Verwendung von nicht geeigneten Mähfäden | Mähfaden ersetzen | S. 27 |
| Betriebszeit ist zu kurz | Lebensdauer vom Akkumulator ist erreicht bzw. überschritten | Akkumulator prüfen und ersetzen | S. 27 |
| Akkumulator klemmt beim Einsetzen ins Gerät/Ladegerät | Führungen / Kontakte verschmutzt | Führungen / Kontakte vorsichtig reinigen | S. 27 |
| Akkumulator wird nicht geladen, obwohl die Leuchtdiode am Ladegerät grün leuchtet | Akkumulator zu warm / zu kalt (1 Leuchtdiode am Akkumulator leuchtet rot) | abkühlen bzw. bei ca. 15 °C bis 20 °C erwärmen; Ladegerät nur bei +5 °C bis +40 °C betreiben | S. 27 |
| Akkumulator wird nicht geladen, obwohl die Leuchtdiode am Ladegerät grün leuchtet | kein elektrischer Kontakt zwischen Ladegerät und Akkumulator | Akkumulator entnehmen und nochmals einsetzen | S. 27 |
| Leuchtdiode am Ladegerät blinkt rot | Fehler im Akkumulator (4 Leuchtdioden am Akkumulator blinken für ca. 5 Sekunden rot) | Akkumulator herausnehmen und wieder einsetzen; bei weiterem Blinken Akku ersetzen | S. 27 |
| Leuchtdiode am Ladegerät blinkt rot | Fehler im Ladegerät | Ladegerät vom Fachhändler überprüfen lassen | S. 27 |
Pflege, Reinigung und Aufbewahrung
Grundregel der Gebrauchsanleitung: kein Wasserstrahl, keine Hochdruckreiniger, kein Fett lösendes Mittel. Vor allen Arbeiten den Akkumulator entnehmen.
Reinigen (S. 3 und 7)
- Tuch statt Strahl: Gerät nach der Arbeit mit einem Tuch von Staub und Schmutz reinigen — keine Fett lösenden Mittel verwenden. (S. 7)
- Kein Wasser: Mähkopf und Schutz nicht mit Wasser abspritzen oder in Wasser tauchen; der im Motorgehäuse befindliche Antriebsmotor und die Steuerelektronik können durch eintretendes Wasser beschädigt werden. (S. 7)
- Hochdruckreiniger: Zur Reinigung des Gerätes keine Hochdruckreiniger verwenden — der harte Wasserstrahl kann Teile des Gerätes beschädigen; Gerät nicht mit Wasser abspritzen. (S. 3)
- Kunststoffteile: Kunststoffteile mit einem Tuch reinigen; scharfe Reinigungsmittel können den Kunststoff beschädigen. (S. 7)
- Schlitze und Nuten: Kühlluftschlitze im Motorgehäuse bei Bedarf reinigen; Führungsnuten des Akkumulators frei von Schmutz halten. (S. 7)
- Aufnahme: Schneidwerkzeugaufnahme regelmäßig von Gras und Gestrüpp reinigen; Verstopfungen im Bereich des Schneidwerkzeuges oder des Schutzes entfernen. (S. 7)
- Schrauben: Befestigungsschrauben an Schutzvorrichtungen und Schneidwerkzeug auf Festsitz prüfen und bei Bedarf festziehen. (S. 7)
Wartungs- und Pflegehinweise (S. 20)
| Bauteil | Maßnahme | Rhythmus (Abbildungslesung) | Seite |
|---|---|---|---|
| Komplettes Gerät | Sichtprüfung (Zustand) | vor Arbeitsbeginn | S. 20 |
| Komplettes Gerät | reinigen | nach Arbeitsende bzw. täglich | S. 20 |
| Bedienungsgriffe (Rasthebel, Schalthebelsperre, Schalthebel) | Funktionsprüfung | vor Arbeitsbeginn | S. 20 |
| Bedienungsgriffe (Rasthebel, Schalthebelsperre, Schalthebel) | reinigen | wöchentlich und bei Bedarf | S. 20 |
| Zugängliche Schrauben und Muttern | nachziehen | bei Bedarf | S. 20 |
| Akkumulator | Sichtprüfung | vor Arbeitsbeginn, jährlich, bei Störung | S. 20 |
| Akkumulator | reinigen | vor Arbeitsbeginn, bei Bedarf | S. 20 |
| Akkumulatorschacht | reinigen | vor Arbeitsbeginn | S. 20 |
| Akkumulatorschacht | Funktionsprüfung (Auswurf Akkumulator) | vor Arbeitsbeginn | S. 20 |
| Schneidwerkzeug (Mähkopf) | Sichtprüfung | vor Arbeitsbeginn | S. 20 |
| Schneidwerkzeug (Mähkopf) | ersetzen | bei Beschädigung | S. 20 |
| Schneidwerkzeug (Mähkopf) | Festsitz prüfen | vor Arbeitsbeginn | S. 20 |
| Sicherheitsaufkleber | ersetzen | bei Beschädigung | S. 20 |
Die Kreuzverteilung in dieser Tabelle wurde aus der Abbildung auf S. 20 gelesen und ist vor Publikation gegen die Originalseite zu prüfen. Das Handbuch nennt als Rhythmen: vor Arbeitsbeginn, täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich, nach Arbeitsende bzw. bei Beschädigung, bei Störung, bei Bedarf. Bei erschwerten Bedingungen (starker Staubanfall etc.) und längeren täglichen Arbeitszeiten die angegebenen Intervalle entsprechend verkürzen.
Aufbewahren (S. 3 und 16)
- Gerät: An einem trockenen und sicheren Ort aufbewahren, vor unbefugter Benutzung (z. B. durch Kinder) schützen — nur mit entnommenem Akkumulator und Rasthebel in Stellung ƒ. (S. 16)
- Akkumulator: In geschlossenen und trockenen Räumen lagern und an einem sicheren Ort aufbewahren; für eine optimale Lebensdauer bei einem Ladezustand von ca. 30 % lagern. Reserve-Akkus nicht unbenutzt herumliegen lassen, sondern abwechselnd verwenden. (S. 16)
- Temperaturfenster: Einsatz und Lagerung des Akkumulators nur im Temperaturbereich von – 10 °C bis max. + 50 °C. (S. 3)
- Ladegerät: Akkumulator herausnehmen, Netzstecker ziehen; das Ladegerät in geschlossenen und trockenen Räumen lagern. (S. 16)
- Deckel: In einigen Ländern gehört ein Deckel für den Akkumulatorschacht zum Gerät; er schützt den Schacht vor Verschmutzung. Nach Arbeitsende einschieben, bis er hörbar einrastet. (S. 16)
Verschleiß im Blick (S. 21)
- Normaler Verschleiß: Manche Teile unterliegen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch einem normalen Verschleiß und müssen rechtzeitig ersetzt werden: Schneidwerkzeug, Schutz, Akkumulator. (S. 21)
- Eigene Verantwortung: Schäden durch nicht freigegebene Änderungen, ungeeignetes Zubehör oder versäumte Wartung hat der Benutzer selbst zu verantworten. (S. 21)
Zubehör, Ersatzteile und Kundendienst
Das Handbuch hält den Fachhändler als Anlaufstelle für Zubehör, Reparatur und Entsorgung durch; ein Kundendienst-Rufnetz gibt es darin nicht, dafür Anschriften auf S. 29.
Sonderzubehör laut Handbuch (S. 25)
- Mähkopf: Gelistet ist der STIHL AutoCut C 4-2; als Sonderzubehör für Schneidwerkzeuge gibt es den Mähfaden für Mähköpfe. (S. 25)
- Weiteres Zubehör: Schutzbrille, STIHL Akkumulator, STIHL Ladegerät, STIHL Akku-Gürtel, Abstandhalter und Deckel für Akkumulatorschacht. (S. 25)
- Nachfragen: Aktuelle Informationen zu diesem und weiterem Sonderzubehör sind beim STIHL Fachhändler erhältlich. (S. 25)
Ersatzteile und Reparatur (S. 28)
- Originalteile: STIHL empfiehlt STIHL Original-Ersatzteile; man erkennt sie an der STIHL Ersatzteilnummer, am Schriftzeichen und gegebenenfalls am STIHL Ersatzteilkennzeichen K. (S. 28)
- Wer reparieren darf: Benutzer dürfen nur die in der Gebrauchsanleitung beschriebenen Wartungs- und Pflegearbeiten ausführen; weitergehende Reparaturen gehören in die Fachhändler-Werkstatt. (S. 28)
- Empfehlung: STIHL empfiehlt, Wartungsarbeiten und Reparaturen nur beim STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. (S. 28)
EG Konformitätserklärung (S. 29)
- Bauart: Akku-Motorsense, Fabrikmarke STIHL, Typen FSA 65 und FSA 85, Serienidentifizierung 4852; für die Ladegeräte AL 100 und AL 300 steht als Bauart Ladegerät mit der Serienidentifizierung 4850. (S. 29)
- Gemessener Schallleistungspegel: FSA 65: 89 dB(A), FSA 85: 92 dB(A). (S. 29)
- Garantierter Schallleistungspegel: FSA 65: 91 dB(A), FSA 85: 94 dB(A). (S. 29)
Anschriften für den Kundendienst (S. 29)
| Kontaktstelle | Land | Anschrift | Telefon | Seite |
|---|---|---|---|---|
| STIHL Hauptverwaltung | DEUTSCHLAND | ANDREAS STIHL AG & Co. KG, Postfach 1771, 71307 Waiblingen | keine Angabe im Heft | S. 29 |
| STIHL Vertriebszentrale AG & Co. KG | DEUTSCHLAND | Robert-Bosch-Straße 13, 64807 Dieburg | +49 6071 3055358 | S. 29 |
| STIHL Ges.m.b.H. | ÖSTERREICH | Fachmarktstraße 7, 2334 Vösendorf | +43 1 86596370 | S. 29 |
| STIHL Vertriebs AG | SCHWEIZ | Isenrietstraße 4, 8617 Mönchaltorf | +41 44 9493030 | S. 29 |
Für Produktfragen empfiehlt das Vorwort, sich an den Händler oder direkt an die STIHL Vertriebsgesellschaft zu wenden.
Häufige Fragen zur FSA 85
Muss der Akku vor der ersten Nutzung voll geladen werden?
Ja. Bei Auslieferung ist der Akkumulator nicht vollständig geladen; das Handbuch empfiehlt, ihn vor der ersten Inbetriebnahme vollständig zu laden.
- Netzstecker (1) in die Steckdose (2) stecken — Selbsttest abwarten.
- Akkumulator bis zum ersten spürbaren Widerstand in das Ladegerät schieben, dann bis zum Anschlag drücken.
- Das Laden beginnt, sobald die Leuchtdioden am Akkumulator grün leuchten.
Quelle im Handbuch: S. 11
Warum rastet der Akkumulator nicht richtig ein?
Er muss hörbar einrasten und bündig mit der Oberkante des Gehäuses abschließen. Klemmt er, sind meist Führungen oder Kontakte verschmutzt.
- Akkumulator entnehmen.
- Führungen und Kontakte vorsichtig reinigen.
- Akkumulator wieder einsetzen, bis er hörbar einrastet.
Was bedeutet rotes Blinken am Ladegerät?
Entweder kein elektrischer Kontakt zwischen Akkumulator und Ladegerät, eine Funktionsstörung im Akkumulator oder eine Funktionsstörung im Ladegerät.
- Akkumulator entnehmen und nochmals einsetzen.
- Leuchtet die LED am Akkumulator rot, die Akku-Meldetabelle auf dieser Seite prüfen.
- Bleibt es beim roten Blinken, das Ladegerät vom Fachhändler prüfen lassen.
Quelle im Handbuch: S. 14
Darf ich statt des Mähfadens ein Messblatt montieren?
Nein. Aus Sicherheitsgründen dürfen an die Akku-Motorsense keine anderen Schneidwerkzeuge angebaut werden; Metall-Schneidwerkzeuge sind ausdrücklich verboten. Der Verbaut ist der Mähkopf AutoCut C 4-2.
- Beim Mähkopf AutoCut C 4-2 bleiben.
- Als Zubehör gibt es nur den Mähfaden für Mähköpfe.
- Fragen zum Zubehör beim STIHL Fachhändler klären.
Bei welchem Ladezustand lagere ich den Akku?
Für eine optimale Lebensdauer den Akkumulator bei einem Ladezustand von ca. 30 % lagern, in geschlossenen und trockenen Räumen.
- Akkumulator aus Gerät bzw. Ladegerät herausnehmen.
- Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen; Lagerbereich – 10 °C bis max. + 50 °C.
- Reserve-Akkus abwechselnd verwenden, nicht unbenutzt lagern.
Welche Ladegeräte darf ich verwenden?
Nur STIHL Ladegeräte. Das Datenblatt listet AL 100, AL 300 und AL 500 mit Netzanschluss, Nennleistung, Ladestrom und Ladezeiten je Akkumulator.
- Ladegerät nach Ladezeitbedarf wählen — Werte in der Tabelle auf dieser Seite.
- Nur in geschlossenen und trockenen Räumen bei +5 °C bis +40 °C betreiben.
- Nach Gebrauch den Netzstecker ziehen.
Wie fliege ich mit dem Akkumulator?
Beim Luft- oder Seetransport sind die länderspezifischen Vorschriften zu beachten; im Straßenverkehr darf der Akku ohne weitere Auflagen mitfahren.
- Vor der Reise die Vorschriften des Ziellandes prüfen.
- Akkumulator nicht im Gerät, sondern geschützt transportieren.
Quelle im Handbuch: S. 24
Wie starte ich nach einer Störung neu?
Akkumulator aus dem Gerät herausnehmen und wieder einsetzen, dann das Gerät einschalten. Blinken die Leuchtdioden weiter, weist das auf einen Defekt hin.
- Rasthebel auf ƒ stellen, Akkumulator entnehmen.
- Kontakte sichten, Schmutz mit stumpfem Gegenstand entfernen.
- Akkumulator einsetzen, Gerät einschalten, LED-Muster beobachten.
Quelle im Handbuch: S. 13
Störungsbaum: Symptom, Prüfung, Maßnahme
Vor jeder Prüfung: Gerät ausschalten, Rasthebel auf ƒ stellen und den Akkumulator aus dem Gerät herausnehmen — so verlangt es das Handbuch vor allen Arbeiten.
Gerät läuft beim Einschalten nicht an
- Kontakte prüfen: Akkumulator entnehmen, Kontakte sichten und nochmals einsetzen. (S. 26)
- Ladezustand prüfen: Blinkt 1 Leuchtdiode grün, ist der Akkumulator leer — laden. (S. 26)
- Temperatur prüfen: Leuchtet 1 Leuchtdiode rot, ist der Akku zu warm oder zu kalt: abkühlen bzw. bei ca. 15 °C bis 20 °C schonend erwärmen lassen. (S. 26)
- LED-Muster deuten: 4 Leuchtdioden blinken rot: Fehler im Akkumulator. 3 Leuchtdioden leuchten rot: Gerät zu warm. 3 Leuchtdioden blinken rot: Störung oder Fehler im Gerät — sonst Fachhändler prüfen lassen. (S. 26)
Gerät schaltet im Betrieb ab
- Feuchtigkeit ausschließen: Gerät und Akkumulator trocknen lassen. (S. 26)
- Überhitzung ausschließen: Akkumulator entnehmen, Akkumulator und Gerät abkühlen lassen. (S. 26)
- Störung zurücksetzen: Bei elektrischer oder elektromagnetischer Störung den Akkumulator entnehmen und nochmals einsetzen. (S. 26)
Betriebszeit ist zu kurz
- Akku nachladen: Nicht vollständig geladene Akkumulator verkürzen die Betriebszeit — vollständig laden. (S. 27)
- Faden prüfen: Nicht geeignete Mähfäden ersetzen. (S. 27)
- Akku-Alter prüfen: Ist die Lebensdauer erreicht bzw. überschritten, den Akkumulator prüfen und ersetzen. (S. 27)
Akkumulator wird nicht geladen, obwohl die Leuchtdiode am Ladegerät grün leuchtet
- Temperatur prüfen: 1 Leuchtdiode am Akkumulator leuchtet rot: zu warm oder zu kalt — abkühlen bzw. bei ca. 15 °C bis 20 °C schonend erwärmen lassen. (S. 27)
- Umgebung prüfen: Ladegerät nur in geschlossenen und trockenen Räumen bei +5 °C bis +40 °C betreiben. (S. 27)
- Kontakt prüfen: Kein elektrischer Kontakt zwischen Ladegerät und Akkumulator: Akku entnehmen und nochmals einsetzen. (S. 27)
Leuchtdiode am Ladegerät blinkt rot
- Akku testen: Blinken 4 Leuchtdioden am Akkumulator ca. 5 Sekunden rot, liegt ein Fehler im Akkumulator vor — Akku herausnehmen, wieder einsetzen, Gerät einschalten; bei weiterem Blinken Akku ersetzen. (S. 27)
- Ladegerät prüfen: Bleibt die Ursache aus, das Ladegerät vom Fachhändler überprüfen lassen. (S. 27)
Kapitel mit Seitenzahl
STIHL FSA 85: So führt das Inhaltsverzeichnis auf PDF-Seite 3 die Kapitel; die Nummern sind gedruckt, verlinkt wird die zugehörige PDF-Seite.
| Kapitel im Handbuch | Seite |
|---|---|
| Zu dieser Gebrauchsanleitung | S. 2 |
| Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik | S. 2 |
| Funktionsbeschreibung | S. 8 |
| Anwendung | S. 8 |
| Zulässige Kombinationen von Schneidwerkzeug und Schutz | S. 9 |
| Bügelgriff einstellen | S. 9 |
| Schutzvorrichtung anbauen | S. 10 |
| Mähfaden nachstellen | S. 10 |
| Ladegerät elektrisch anschließen | S. 11 |
| Akkumulator laden | S. 11 |
| Leuchtdioden (LED) am Akkumulator | S. 12 |
| Leuchtdioden (LED) am Ladegerät | S. 14 |
| Gerät einschalten | S. 14 |
| Gerät ausschalten | S. 15 |
| Gerät aufbewahren | S. 16 |
| Mähfaden erneuern | S. 17 |
| Wartungs- und Pflegehinweise | S. 20 |
| Verschleiß minimieren und Schäden vermeiden | S. 21 |
| Wichtige Bauteile | S. 22 |
| Technische Daten | S. 23 |
| Sonderzubehör | S. 25 |
| Betriebsstörungen beheben | S. 26 |
| Reparaturhinweise | S. 28 |
| Entsorgung | S. 28 |
| Anmerkungen zum Gehörschutz | S. 28 |
| EG Konformitätserklärung | S. 29 |
| Anschriften | S. 29 |
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