Die Truma Combi ist eine Warmluftheizung mit integriertem Warmwasserboiler, die für den Einbau in Motorcaravans und Caravans konstruiert wurde; das Heizgerät arbeitet gebläseunterstützt und heizt im Heiz- und Warmwasserbetrieb den Raum und das Wasser gleichzeitig auf. Diese Seite fasst die offizielle Gebrauchsanweisung zusammen und nennt zu jeder Aussage die Seite, auf der sie im Dokument steht. Die Beispieldatei ist eine mehrsprachige Ausgabe mit sieben Sprachfassungen; zitiert werden hier ausschließlich die deutschsprachigen Seiten 2 bis 9, die vollständig auf Deutsch vorliegen. Die Datei umfasst 72 PDF-Seiten, von denen nur die ersten zehn die deutsche Fassung enthalten. Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen der im Dokument aufgedruckten Zählung.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Combi D 4 (Dieselheizung, so das Deckblatt des Dokuments); die Bezugsseite der Datei nennt das Modell Combi 4 | 1, 2 |
| Bauart | Warmluftheizung mit gebläseunterstütztem Brenner und integriertem Warmwasserboiler | 5 |
| Kraftstoff | Diesel nach DIN EN 590; Betrieb mit Biodiesel (PME, RME oder AME) nicht zulässig | 5 |
| Wasserinhalt | 10 Liter | 2, 7 |
| Aufheizzeit Boiler | ca. 20 Min. von ca. 15 °C auf ca. 60 °C, gemessen nach EN 15033 | 7 |
| Aufheizzeit Heizung und Boiler | ca. 80 Min. | 7 |
| Nennwärmeleistung | 2000 W und 4000 W in automatischen Leistungsstufen | 7 |
| Kraftstoffverbrauch | 220 bis 452 ml/h; 110 ml/h bei mittlerer Heizleistungsabgabe von 1000 W | 7 |
| Luftfördermenge | max. 287 m³/h, frei ausblasend ohne Warmluftrohr | 7 |
| Stromaufnahme bei 12 V | Heizung und Boiler 1,8 bis 4 A; Ruhestrom ca. 0,001 A | 7 |
| Pumpendruck | max. 2,8 bar | 6, 7 |
| Systemdruck | max. 4,5 bar | 7 |
| Sicherungen | Gerätesicherung T 10 A (5 x 20 mm, träge); Brennersicherung T 20 A (6,3 x 32 mm, träge) | 7 |
| Gewicht | Heizgerät 15,8 kg; Heizgerät mit Peripherie 17,2 kg (ohne Wasserinhalt) | 7 |
| Abmessungen | 450 mm, 525 mm und 300 mm (Angaben wie im Dokument, Bild 5) | 7 |
| Frostschutz FrostControl | Öffnet automatisch unter ca. 3 °C; manuell schließbar ab ca. 7 °C | 5, 6 |
| Höhenset | Für längeren Betrieb von 1500 bis 2750 m erforderlich; Art.-Nr. 34610-01 | 2 |
| Sprachfassungen der Bezugsseite | Die Seite nennt Deutsch und 72 Seiten; die Datei enthält sieben Sprachfassungen (Deutsch PDF-Seiten 1 bis 10, Englisch 11 bis 20, Französisch 21 bis 30, Italienisch 31 bis 40, Spanisch 41 bis 52, Dänisch 53 bis 62, Schwedisch 63 bis 72) | 1, 10, 11, 21, 31, 41, 53, 63 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | – |
Alle Werte stammen aus dem Kapitel Technische Daten auf Seite 7 der deutschen Fassung; die Aufheizzeiten gelten laut Dokument für eine Ausgangstemperatur von ca. 15 °C. Die Angaben wurden nach Truma Prüfbedingungen ermittelt, technische Änderungen sind vorbehalten.
Hinweis zur Seitenzählung: Die PDF-Datei umfasst 72 Seiten und enthält sieben Sprachfassungen hintereinander. Die deutschsprachige Fassung liegt auf den PDF-Seiten 1 bis 10; das Deckblatt ist ungezählt, die Seiten 2 bis 9 tragen gedruckte Seitenzahlen und entsprechen genau den PDF-Seiten 2 bis 9, die letzte deutsche Seite mit den Serviceadressen ist wieder ungezählt. Die Kapitel der anderen Sprachen sind für die Zitate auf dieser Seite nicht herangezogen worden. Um eine Stelle im PDF-Viewer zu finden, ist die Textsuche der schnellste Weg.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Ab welcher Temperatur entleert sich der Boiler automatisch?
Das Sicherheits-/Ablassventil FrostControl ist stromlos und öffnet bei Temperaturen unter ca. 3 °C am Ventil automatisch, der Druckknopf springt heraus und das Wasser läuft über den Entleerungsstutzen ab (Seiten 5, 6).
Wie entleere ich den Boiler vor dem Winter?
Zuerst den Strom für die Wasserpumpe abschalten und die Warmwasserhähne in Küche und Bad öffnen. Dann ein Gefäß mit 10 Litern unter den Entleerungsstutzen stellen und das Sicherheits-/Ablassventil öffnen; anschließend prüfen, ob der gesamte Inhalt abgelaufen ist (Seite 6).
Wie schließe ich das Sicherheits-/Ablassventil wieder?
Kontrollieren, dass der Drehschalter auf Betrieb steht und eingerastet ist, dann den Druckknopf drücken, bis er in der Stellung geschlossen einrastet. Erst ab ca. 7 °C am Ventil lässt es sich manuell schließen (Seite 6).
Welchen Kraftstoff braucht das Heizgerät?
Das Gerät benötigt Dieselkraftstoff nach DIN EN 590; ein Betrieb mit Biodiesel der Sorten PME, RME oder AME ist nicht zulässig (Seite 5).
Was ist bei tiefen Temperaturen mit dem Diesel zu beachten?
Die Anpassung an übliche Wintertemperaturen erfolgt an der Tankstelle automatisch. Schwierigkeiten entstehen unter 0 °C, wenn noch Sommerdiesel im Tank ist; das Dokument nennt Winterdiesel für 0 °C bis -20 °C und Polar- oder Arktikdiesel für -20 °C bis -30 °C (Seite 5).
Wie lange muss ich nach dem Tanken von Winterdiesel heizen?
Damit alle Kraftstoffleitungen mit dem neuen Kraftstoff befüllt sind, muss das Heizgerät mindestens 15 Minuten betrieben werden (Seite 5).
Warum geht die Heizung nach dem Tanken auf Störung?
Nach einem leergefahrenen Tank sind mehrere Startversuche nötig, um die Leitungen zu füllen. Pro Einschaltvorgang führt das Gerät einen Erst- und einen Wiederholstart mit jeweils 2 Minuten Laufzeit aus; wird danach keine Flamme erkannt, geht es auf Störung und muss am Bedienteil aus- und wieder eingeschaltet werden (Seite 6).
Was passiert nach vielen erfolglosen Startversuchen?
Nach insgesamt 15 erfolglosen Startversuchen ohne Flammbildung setzt das Gerät eine Sperre. Diese Sperre kann nur das Truma Servicezentrum oder ein autorisierter Servicepartner aufheben (Seite 6).
Wie lange dauert das Aufheizen des Wassers?
Der Boiler braucht von ca. 15 °C auf ca. 60 °C etwa 20 Minuten; werden Heizung und Boiler gemeinsam aufgeheizt, nennt das Dokument ca. 80 Minuten (Seite 7).
Wie oft muss ich das FrostControl betätigen?
Das Sicherheits-/Ablassventil muss mindestens zweimal jährlich betätigt werden, damit Kalkablagerungen entfernt werden und das Ventil nicht blockiert (Seite 7).
Wie erreiche ich 70 °C im Boiler zur Entkeimung?
Die Wassertemperatur am Bedienteil auf 60 °C stellen und das Gerät einschalten. Nach dem Abschalten des Brenners muss das Gerät mindestens 30 Minuten eingeschaltet bleiben, ohne dass Warmwasser entnommen wird; die Restwärme im Wärmetauscher erhitzt das Wasser auf bis zu 70 °C (Seite 7).
Welche Sicherungen sind im Gerät verbaut?
Auf der Elektronik unter der Anschlussabdeckung sitzen eine Gerätesicherung T 10 A (5 x 20 mm, träge) und eine Brennersicherung T 20 A (6,3 x 32 mm, träge). Defekte Sicherungen dürfen nur gegen baugleiche ausgetauscht werden (Seite 7).
Welches Bedienteil passt zur Heizung?
Das Dokument beschreibt die Bedienteile in einer separaten Gebrauchsanweisung, weil sie je nach Einbau variieren. Als Zubehör nennt die Anleitung das digitale Bedienteil Truma CP plus, das analoge Bedienteil Truma CP classic sowie die Truma iNet Box (Seiten 5, 8).
Ab welcher Höhenlage brauche ich ein Höhenset?
Für einen längeren Betrieb in Höhenlagen von 1500 bis 2750 m ist laut Dokument ein zusätzliches Höhenset mit der Artikelnummer 34610-01 erforderlich (Seite 2).
Wie schalte ich die Heizung aus?
Die Heizung am Bedienteil ausschalten. Der Ausschaltvorgang kann sich wegen interner Nachläufe der Heizung um einige Minuten verzögern; bei Frostgefahr muss der Wasserinhalt anschließend entleert werden (Seite 6).
Was mache ich bei starker Rauchentwicklung am Kamin?
Rauchentwicklung über mehr als eine Minute nach dem Gerätestart deutet auf einen Fehler in der Brennstoffversorgung, eine unsachgemäße Installation oder eine eingeschränkte Verbrennungsluftzufuhr hin. Wegen Brandgefahr darf das Gerät dann nicht mehr betrieben werden und der Kundendienst ist aufzusuchen (Seite 8).
Fehlercodetabelle
Das Dokument veröffentlicht keine numerischen Hersteller-Fehlercodes. Es beschreibt Störungen ausschließlich in Klartext, in der Fehlersuchanleitung für die Wasserversorgung und für die Brennstoffversorgung auf Seite 8; für das Heizgerät selbst verweist es auf die Gebrauchsanweisung des jeweils installierten Bedienteils. Die folgende Tabelle verwendet deshalb die Diagnose-Systematik F01 bis F14 dieser Seite; diese Codes stehen nicht auf dem Gerät und sind keine Herstellernummern.
| Code | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F01 | Extrem lange Aufheizzeit | Verkalkung des Wasserbehälters | Wasseranlage entkalken, wie im Kapitel Wartung beschrieben | 7, 8 |
| F02 | Wasser läuft ab, Boiler lässt sich nicht befüllen | Sicherheits-/Ablassventil ist offen | Sicherheits-/Ablassventil schließen | 6, 8 |
| F03 | Boiler lässt sich nicht entleeren | Entleerungsstutzen des Ventils ist verschlossen | Öffnung auf Schmutz wie Schneematsch, Eis oder Laub prüfen und freimachen | 6, 8 |
| F04 | Wasser tropft oder fließt aus dem Entleerungsstutzen | Wasserdruck zu hoch | Pumpendruck prüfen (max. 2,8 bar); am Land- oder City-Anschluss einen Druckminderer einsetzen | 6, 8 |
| F05 | FrostControl öffnet nach dem Ausschalten der Heizung | Temperatur am Ventil unter ca. 3 °C | Heizung einschalten; ohne Heizbetrieb erst ab ca. 7 °C wieder schließbar, alternativ das Heizelement verwenden | 5, 6, 8 |
| F06 | FrostControl lässt sich nicht schließen | Temperatur am Ventil unter ca. 7 °C | Heizung einschalten und den Einbauraum erwärmen, danach den Druckknopf einrasten lassen | 6, 8 |
| F07 | Druckknopf springt trotz ausreichender Temperatur heraus | Drehschalter steht nicht auf Betrieb | Drehschalter auf Betrieb drehen, anschließend den Druckknopf drücken, bis er einrastet | 6, 8 |
| F08 | Starke Rauchentwicklung am Kamin über mehr als 1 Minute | Fehler in der Brennstoffversorgung, unsachgemäße Installation oder eingeschränkte Verbrennungsluftzufuhr | Wegen Brandgefahr das Gerät nicht mehr betreiben und den Kundendienst aufsuchen | 8 |
| F09 | Gerät geht nach dem Einschalten auf Störung | Nach Erst- und Wiederholstart wurde keine Flamme erkannt | Am Bedienteil aus- und wieder einschalten und die Kraftstoffleitungen weiter füllen | 6 |
| F10 | Gerät bleibt dauerhaft gesperrt | Nach insgesamt 15 erfolglosen Startversuchen wurde eine Sperre gesetzt | Die Sperre durch das Truma Servicezentrum oder einen autorisierten Servicepartner aufheben lassen | 6 |
| F11 | Heizung startet nicht, obwohl das Bedienteil eingeschaltet ist | Kamin ist verstopft oder durch Verdämmung blockiert | Prüfen, ob der Kamin frei ist, und Verdämmungen, Schneematsch, Eis oder Laub entfernen | 3, 6 |
| F12 | Boiler befüllt sich nicht vollständig | Eingefrorenes Restwasser oder Ventil nicht geschlossen | Boiler durch kurze Inbetriebnahme von maximal 2 Minuten auftauen; eingefrorene Leitungen über das Aufheizen des Innenraums lösen | 6 |
| F13 | Wasser wird nur langsam warm | Im Warmwasserbetrieb heizt der Brenner nur in der kleinsten Leistungsstufe | Auf Heiz- und Warmwasserbetrieb umstellen, damit die Leistungsstufe automatisch gewählt wird | 5 |
| F14 | Gerät ohne Funktion, Sicherung defekt | Sicherung auf der Elektronik unter der Anschlussabdeckung ausgelöst | Nur eine baugleiche Sicherung einsetzen (T 10 A am Gerät, T 20 A am Brenner) | 7 |
F01 bis F14 sind die Diagnose-Systematik dieser Seite und keine Herstellernummern. Die Zuordnung folgt der Fehlersuchanleitung für die Wasserversorgung und die Brennstoffversorgung (Seite 8), dem Kapitel Wartung und Technische Daten (Seite 7) sowie den Hinweisen zu FrostControl und Inbetriebnahme (Seiten 5 und 6).
Fehlerbaum
Die Störungssuche verläuft über vier Hauptpfade: ablaufendes oder fehlendes Wasser, ausbleibende Wärme, das Sicherheits-/Ablassventil FrostControl und die Brennstoffversorgung. Der folgende Baum ordnet die typischen Symptome den im Dokument beschriebenen Maßnahmen zu.
Ablauf der Störungssuche
- Umfang eingrenzen: Betrifft die Störung das Wasser, die Wärme, das Sicherheits-/Ablassventil oder die Brennstoffversorgung?
- Kamin prüfen: Vor jedem Start kontrollieren, ob der Kamin frei ist, und Verdämmungen entfernen (Seite 6).
- Bedienteil lesen: Anzeige am installierten Bedienteil prüfen; die Störungsursachen des Heizgeräts stehen laut Dokument in dessen eigener Gebrauchsanweisung (Seite 7).
- Wasserstand prüfen: Sicherheits-/Ablassventil auf Stellung geschlossen kontrollieren und den Boiler gegebenenfalls füllen (Seite 6).
- Druck prüfen: Pumpendruck auf maximal 2,8 bar kontrollieren und am City-Anschluss einen Druckminderer verwenden (Seite 8).
- Brennstoff prüfen: Diesel nach DIN EN 590 sicherstellen und nach dem Tanken von Winterdiesel mindestens 15 Minuten heizen (Seite 5).
- Startversuche beachten: Nach einem leergefahrenen Tank mehrfach einschalten und das Gerät zwischen den Versuchen aus- und wieder einschalten (Seite 6).
- Sicherungen prüfen: Gerätesicherung T 10 A und Brennersicherung T 20 A auf der Elektronik kontrollieren (Seite 7).
- Grenze der Selbsthilfe: Bei Rauchentwicklung am Kamin das Gerät nicht weiter betreiben; bei gesetzter Sperre das Truma Servicezentrum kontaktieren (Seiten 6, 8).
Die Schrittfolge fasst die Kapitel Wartung und Technische Daten (Seite 7), Fehlersuchanleitung und Störungen (Seite 8) sowie Sicherheitshinweise und Inbetriebnahme (Seiten 3 bis 6) zusammen. Für das Heizgerät selbst nennt das Dokument keine eigene Liste von Störungsursachen, sondern verweist auf die Gebrauchsanweisung des Bedienteils.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Beantworten Sie die folgenden Schritte der Reihe nach. Jede Abzweigung nennt die Seite der Anleitung, auf der die Maßnahme steht.
Schritt 1: Startet die Heizung überhaupt und bleibt die Flamme an?
Ja: Weiter zu Schritt 2.
Nein: Kamin auf Verdämmungen prüfen und entfernen; nach einem leergefahrenen Tank die Kraftstoffleitungen durch mehrmaliges Ein- und Ausschalten füllen (Seite 6). Bei gesetzter Sperre nach 15 erfolglosen Startversuchen das Truma Servicezentrum kontaktieren (Seite 6).
Schritt 2: Wird der Innenraum warm?
Ja: Weiter zu Schritt 3.
Nein: Betriebsart am Bedienteil auf Heiz- und Warmwasserbetrieb stellen, damit die Leistungsstufe automatisch gewählt wird; Warmluftaustritte und Umluftansaugung frei halten (Seiten 3, 5).
Schritt 3: Läuft Wasser aus dem Entleerungsstutzen?
Ja: Den Pumpendruck prüfen (max. 2,8 bar) und am Land- oder City-Anschluss einen Druckminderer einsetzen (Seiten 6, 8).
Nein: Weiter zu Schritt 4.
Schritt 4: Lässt sich der Boiler befüllen und entleeren?
Ja: Weiter zu Schritt 5.
Nein: Beim Befüllen den Drehschalter auf Betrieb stellen und den Druckknopf einrasten lassen; beim Entleeren den Entleerungsstutzen von Schneematsch, Eis und Laub befreien (Seiten 6, 8).
Schritt 5: Reicht die Warmwassermenge und die Heizleistung?
Ja: Die Störung ist eingegrenzt.
Nein: Bei langer Aufheizzeit die Wasseranlage entkalken und den Boiler regelmäßig auf bis zu 70 °C erhitzen; das Sicherheits-/Ablassventil mindestens zweimal jährlich betätigen (Seite 7).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Die Anleitung selbst verweist auf der letzten deutschen Seite für den Fall einer Störung an das Truma Servicezentrum oder einen autorisierten Servicepartner; dort sind die Telefonnummer +49 (0)89 4617-2020 und die E-Mail-Adresse service@truma.com genannt, und für eine rasche Bearbeitung sind Gerätetyp und Seriennummer vom Typenschild bereitzuhalten (Seite 10).
Sicherheitshinweise
Das Dokument enthält ein eigenes Kapitel Sicherheitshinweise auf den Seiten 3 bis 5. Die folgenden Gruppen fassen die wesentlichen Punkte gekürzt zusammen und geben die Herleitung jeweils an.
Abgase, Kamin und geschlossene Räume
- Beim Parken in geschlossenen Räumen wie Garagen oder Werkstätten die Brennstoffzufuhr absperren, die Zeitschaltuhr deaktivieren und die Heizung am Bedienteil ausschalten; die Abgase können in geschlossenen Räumen zu Vergiftungen führen (Seite 3).
- Den Bereich um den Wandkamin nicht berühren und keine Gegenstände gegen den Kamin oder das Fahrzeug lehnen (Seite 3).
- Kamin und Verbrennungslufteintritt immer frei von Schneematsch, Eis, Laub und ähnlichen Verschmutzungen halten (Seite 3).
- Das Abgassystem in regelmäßigen Abständen, spätestens alle 2 Jahre, von einem Fachmann überprüfen lassen (Seite 3).
Kraftstoff und Brandschutz
- Das Gerät nicht dort betreiben, wo sich entzündbare Dämpfe oder Staub bilden können, etwa in der Nähe eines Kraftstoff-, Kohle-, Holz- oder Getreidelagers (Seite 3).
- Wärmeempfindliche Gegenstände wie Spraydosen sowie brennbare Materialien dürfen nicht im Einbauraum verstaut werden; die Warmluftauslässe keinesfalls blockieren (Seite 3).
- Bei Undichtigkeiten an der Heizung, der Kraftstoffversorgung oder der Abgasführung das Gerät ausschalten, Fenster und Türen öffnen und die gesamte Anlage von einem Fachmann prüfen lassen (Seite 3).
- Im Heizbetrieb den Tank nicht bis zur Reservemarke leerfahren, weil dann größere Luftmengen angesaugt werden (Seite 4).
Heiße Oberflächen, Kinder und Aufstellung
- Der Bereich um den Wandkamin wird heiß; Kinder vom Gerät fernhalten und die vorgeschriebenen Mindestabstände einhalten (Seiten 3, 4).
- Die Öffnungen für Umluftansaugung und Einbauraum sowie der Raum um das Gerät müssen frei von Hindernissen bleiben, damit es nicht zu Überhitzung kommt (Seite 3).
- Der beiliegende gelbe Aufkleber mit den Warnhinweisen muss an einer für jeden Benutzer gut sichtbaren Stelle im Fahrzeug angebracht werden (Seite 3).
Frost, Wasser und Entsorgung
- Bei Frostgefahr den Wasserinhalt unbedingt entleeren; für Frostschäden besteht laut Dokument kein Garantieanspruch (Seiten 3, 6).
- Nur Truma Originalteile für Wartung und Reparatur verwenden und die Reinigung, Entkeimung und Pflege des Boilers nur mit geeigneten, handelsüblichen Produkten durchführen; chlorhaltige Produkte sind ungeeignet (Seite 7).
- Das Gerät gemäß den administrativen Bestimmungen des jeweiligen Verwendungslandes entsorgen; nationale Vorschriften wie die Altfahrzeug-Verordnung sind zu befolgen (Seite 8).
Hinweis: Diese Hinweise geben die Sicherheitsangaben gekürzt wieder und ersetzen nicht den vollständigen Text der Anleitung.
Passende Ersatzteile und Zubehör
Als Ersatzteile sind für Wartung und Reparatur ausschließlich Truma Originalteile zulässig. Die Anleitung nennt ein eigenes Kapitel Zubehör mit Bedienteilen, die je nach Einbausituation gewählt werden, und weist zusätzlich auf ein Höhenset für den Betrieb in großen Höhen hin.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Brenner | Gebläseunterstützte Verbrennung mit automatischen Leistungsstufen | Nur Truma Originalteile verwenden | 5, 7 |
| Wasserbehälter und Wärmetauscher | 10 Liter Brauchwasser mit Restwärmenutzung | Bei langen Aufheizzeiten zuerst entkalken | 2, 7 |
| FrostControl (Sicherheits-/Ablassventil) | Entleert den Boiler bei Frostgefahr und gleicht Überdruck aus | Mindestens zweimal jährlich betätigen; Entleerungsstutzen freihalten | 5, 6, 7 |
| Heizelement für FrostControl | Erwärmt das Ventil bei eingeschalteter Heizung auf ca. 10 °C | Art.-Nr. 70070-01, mit Anschlusskabel 1,5 m und Sicherungsblech | 6, 8 |
| Truma CP plus | Digitales Bedienteil mit Klimaautomatik für iNet-fähige Heizungen | Erweiterbar mit der Truma iNet Box für Steuerung über die App | 8 |
| Truma iNet Box | Vernetzung der Truma Geräte zur Steuerung per App | Einbau und Inbetriebnahme über die Truma App | 8 |
| Truma CP classic | Analoges Bedienteil für die Combi D 4 | Passend zur jeweiligen Einbausituation wählen | 8 |
| Höhenset | Anpassung für längeren Betrieb in Höhenlagen | Erforderlich von 1500 bis 2750 m; Art.-Nr. 34610-01 | 2 |
| Bedienteilkabel | Verbindung zwischen Bedienteil und Heizgerät | Laut Dokument in verschiedenen Längen erhältlich | 8 |
