ZyXEL Speedlink 5501 Bedienungsanleitung

Der ZyXEL Speedlink 5501 ist ein VDSL2-Router mit integriertem Modem, vier LAN-Anschlüssen, WLAN in 2,4 und 5 GHz sowie Telefonie über zwei analoge a/b-Ports und einen ISDN-S0-Anschluss. Diese Seite fasst die deutschsprachige Bedienungsanleitung zusammen, die als PDF vorliegt: technische Daten, häufige Fragen, die dokumentierten LED-Anzeigen mit ihren Bedeutungen, einen Fehlerbaum, einen Symptom-Assistenten sowie die Sicherheitshinweise und das mitgelieferte Zubehör. Jede Aussage trägt die Seitenzahl der Anleitung, und die Datei umfasst 82 Seiten. Das Dokument ist bis auf den Lizenztext deutschsprachig: Die Seiten 70 bis 73 geben die GNU General Public License im englischen Original wieder, alle übrigen Seiten sind deutsch. Der Titel der Datei lautet „Speedlink 5501, Ausgabe 1.2, 04/14“.

Technische Daten

Merkmal Wert Seite
TypenbezeichnungDie Titelseite führt „Handbuch Speedlink 5501“, die Rückseite „Speedlink 5501, Ausgabe 1.2, 04/14“. Als Autor und Copyright nennt die Datei „ZyXEL Communications Corp.“; die Bezugsseite der Datei (tmplte.com) führt sie als „ZyXEL Speedlink 5501 Router“ mit der Sprache Deutsch. Ein Gerätetypenschild wird im Text nur erwähnt, nicht abgedruckt; die werkseitigen Zugangsdaten und die WLAN-Voreinstellungen stehen laut Dokument auf dem Typenschild auf der Geräteunterseite.1, 16, 77, Rückseite
GeräteartVDSL2-IAD (Integrated Access Device) als Tischgerät mit integriertem Modem, WLAN-Router und Telefonanlage; Wandmontage möglich12, 76
Abmessungen (B x T x H)232 x 158 x 41 mm76
SpannungsversorgungSteckernetzteil 12 VDC / 2 A; das Sicherheitskapitel nennt das Modell S24B13-120A200-Y4 und schreibt es verbindlich vor10, 76
VDSL2-SchnittstelleVDSL2 nach ITU-T G.993.2, abwärtskompatibel zu ADSL, ADSL2 und ADSL2+, Annex B und J, U-R2, T-Com 1TR112, Frequenzplan 998 (997), Profile 8 MHz bis 30 MHz, bis 100.000 kbit/s im Up- und Downstream, Vectoring nach G.vector/G.993.575
WANoE-SchnittstelleGigabit Ethernet zum Anschluss externer Modems75
LAN-Anschlüsse4-Port-Ethernet, davon 2 x 100 Base-T und 2 x 1000 Base-T; MDI/MDIX und Autonegotiation75
WLAN802.11 a/b/g/n bis 300 Mbit/s brutto, 2,4 und 5 GHz im Concurrent Mode, zwei externe Antennen (MIMO 2×2), getrennte WLAN- und WPS-Taster75
USB2 x USB-Host 2.0; USB-Geräte dürfen nur mit Kabeln angeschlossen werden, die kürzer als drei Meter sind10, 75
Telefonie-Schnittstellen2 x a/b als TAE und zusätzliche Klemmleiste, 1 x ISDN-S0 als RJ45 und zusätzliche Klemmleiste75
Telefonie-FunktionenSIP-konform nach RFC 3261 V2.0, Verwaltung von bis zu 10 Internet-SIP-Konten, bis zu 4 Verbindungen gleichzeitig (anbieterabhängig), Dienstmerkmale CLIP, CLIR, CFx, CW, CH, 3PTY, PBX-Funktionalität; Codecs G.711 alaw/ulaw, G.726-32 und Clearmode, Fax über G.711 Pass-through und T.3876
SicherheitsfunktionenIntegrierte SPI-Firewall, PAP-/CHAP-Authentifizierung, WLAN mit WPA- und WPA2-Verschlüsselung, SSH-/SSL-Client76
ManagementWebserver mit HTTP 1.0 und 1.1, webbasiertes Gerätemanagement, TR-069/TR-104 Remote Management, Telnet- und TFTP-Server, Firmware-Update über TR-069 oder Webbrowser61, 76
Werkseitige ZugangsdatenZugangsname admin, Passwort admin; das Dokument verweist für diese Angaben zusätzlich auf das Typenschild auf der Geräteunterseite (Schritt 8 der Einrichtung, Seite 26)26, 77
Voreingestellte feste IP-Adressen192.168.100.2 bis 192.168.100.49 sowie 192.168.100.81 bis 192.168.100.254; die Bedienoberfläche ist unter der Adresse 192.168.100.1 erreichbar11, 69
Lieferumfang1 Speedlink 5501, 1 Steckernetzgerät 12V/2A, 1 DSL-Kabel RJ45-TAE (grau), 1 Ethernetkabel RJ45-RJ45 (gelb), 1 Kurzanleitung, 1 CD mit diesem Handbuch9
Voraussetzungen für den BetriebEin vom Internetanbieter freigeschalteter DSL-Anschluss; für die Kabelführung ein Ethernetanschluss mit mindestens 10/100 MBit/s, optimal 1 GBit/s; für WLAN ein Adapter nach IEEE 802.11a, b, g oder n; für die Konfiguration ein Computer mit aktuellem Internet-Browser9
Sprachfassung der BezugsseiteDie Datei ist deutschsprachig, mit einer Ausnahme: Die Seiten 70 bis 73 enthalten unter „8 Rechtliche Hinweise“ die GNU General Public License im englischen Originaltext. Seite 70 selbst ist wieder deutsch und leitet den Lizenztext ein; die Seiten 74, 81 und 82 tragen keinen Fließtext.70-73
Kompatible GeräteJedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.–

Alle Werte stammen aus dem Kapitel „Technische Daten“ auf den Seiten 75 und 76 sowie aus den Kapiteln „1.2 Lieferumfang“ und „1.3 Sicherheitshinweise“ auf den Seiten 9 und 10 und aus den Kapiteln „1.4 Computer-Einstellungen“ (Seite 11) und „10 Kennwörter“ (Seite 77). Das Dokument gibt keine Leistungsaufnahme in Watt, kein Gewicht und keinen Betriebstemperaturbereich an; diese Angaben enthält es an keiner Stelle. Die Reichweite des WLAN wird im Kapitel Fragen & Antworten auf Seite 69 nur qualitativ beschrieben und nicht in Metern beziffert.

Hinweis zur Seitenzählung: Bei dieser Datei stimmen gedruckte Zählung und PDF-Seiten überein: Die gedruckte Seite 12 trägt die Kopfzeile „Speedlink 5501 Handbuch Speedlink 5501“ und liegt auf der PDF-Seite 12, ebenso die Seiten 67 und 75. Die Datei umfasst 82 Seiten; PDF-Seite 1 ist das Titelblatt, PDF-Seite 2 und die PDF-Seiten 74 und 81 tragen keinen Text, und die letzte Seite ist die Rückseite mit der Copyright-Zeile „© ZyXEL Communications Corp.“ und der Ausgabenangabe „Speedlink 5501, Ausgabe 1.2, 04/14“. Alle Seitenangaben dieser Seite folgen der gedruckten Zählung, die mit der PDF-Seite übereinstimmt. Die Textebene der Datei ist durchsuchbar.

Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.

Häufige Fragen

Für welches Gerät gilt diese Anleitung?

Die Titelseite führt „Handbuch Speedlink 5501“, die Rückseite die Ausgabe „Speedlink 5501, Ausgabe 1.2, 04/14“. Als Autor und Copyright ist „ZyXEL Communications Corp.“ angegeben. Die werkseitigen Zugangsdaten und die WLAN-Voreinstellungen stehen laut Dokument auf dem Typenschild auf der Geräteunterseite; vergleichen Sie diese Angaben vor dem Kauf mit Ihrem eigenen Gerät (Seite 1, Seite 77, Rückseite).

Was gehört zum Lieferumfang?

Zum Lieferumfang gehören laut Kapitel 1.2 ein Speedlink 5501, ein Steckernetzgerät 12V/2A, ein DSL-Kabel RJ45-TAE in Grau, ein Ethernetkabel RJ45-RJ45 in Gelb, eine Kurzanleitung und eine CD mit diesem Handbuch (Seite 9).

Welche Voraussetzungen braucht der Anschluss?

Für Surfen und Telefonieren ist ein vom Internetanbieter freigeschalteter DSL-Anschluss nötig. Für die kabelgebundene Verbindung benötigt das Netzwerkgerät einen Ethernetanschluss mit mindestens 10/100 MBit/s, optimal 1 GBit/s; für WLAN einen Adapter nach IEEE 802.11a, b, g oder n. Für die Konfiguration wird ein Computer mit einem aktuellen Internet-Browser benötigt (Seite 9).

Wie starte ich den Speedlink 5501 neu, ohne Einstellungen zu verlieren?

Der Reset-Taster ist über die Gehäuseunterseite erreichbar, links neben dem Typenschild; zum Betätigen eignet sich ein Kugelschreiber. Für einen Neustart wird der Taster kurz, etwa zwei Sekunden, gedrückt. Nach etwa zehn Sekunden leuchtet die Power LED rund 30 Sekunden rot und danach wieder grün; nach etwa zwei Minuten ist das Gerät wieder betriebsbereit. Alle Einstellungen und Konfigurationen bleiben erhalten (Seite 15).

Wie setze ich den Speedlink 5501 in den Auslieferungszustand zurück?

Der Reset-Taster wird etwa zehn Sekunden gedrückt, bis die Power LED rot blinkt, und dann losgelassen. Die Power LED leuchtet danach etwa 30 Sekunden rot und dann wieder grün; nach etwa zwei Minuten ist das Gerät betriebsbereit. Anschließend muss es neu eingerichtet werden, oder die zuvor gesicherte Konfiguration wird geladen. Dabei gehen alle eigenen Einstellungen verloren, und SSID und WPA-Schlüssel werden durch die Werkseinstellungen ersetzt (Seite 16).

Wie schalte ich die WLAN-Funktion ein oder aus?

Zum Einschalten wird der WLAN-Taster eine Sekunde lang gedrückt; die WLAN LED auf der Oberseite beginnt nach etwa 15 Sekunden grün zu leuchten. Zum Ausschalten wird der WLAN-Taster so lange gedrückt gehalten, bis die WLAN LED auf der Oberseite erlischt (Seite 14).

Wie richte ich WLAN per WPS ein?

Voraussetzung ist, dass das Netzwerkgerät die WPS-Funktion ebenfalls unterstützt und die WLAN-Funktion des Speedlink 5501 eingeschaltet ist, was an der dauerhaft grün leuchtenden WLAN LED zu erkennen ist. Dann den WPS-Taster mindestens eine Sekunde lang drücken; die WPS LED beginnt grün zu blinken. Innerhalb von zwei Minuten die WPS-Funktion am Gegenstück aktivieren. Der erfolgreiche Abschluss wird durch die wieder dauerhaft grün leuchtende WPS LED angezeigt (Seite 14).

Kann ich einen Anrufbeantworter anschließen?

Ja, ein externer analoger Anrufbeantworter kann angeschlossen werden. Der linke Anschluss von Leitung 1 ist für einen Anrufbeantworter vorgesehen, der mittlere für das erste Analogtelefon und der rechte Anschluss von Leitung 2 für ein zweites Analogtelefon oder ein Faxgerät (Seite 12, Seite 14, Seite 67).

Kann ich mehrere Computer anschließen?

Der Speedlink 5501 verfügt über vier Netzwerkanschlüsse, die mit LAN1 bis LAN4 beschriftet sind. Darüber lassen sich weitere Computer oder andere Netzwerkgeräte wie Netzwerkdrucker anschließen. Die Netzwerkaktivität wird über die LED-Anzeige LAN1 bis LAN4 auf der Oberseite angezeigt (Seite 67).

Warum komme ich nicht auf die Bedienoberfläche?

Zuerst prüfen, ob überhaupt eine Verbindung zwischen Computer und Router besteht: Eine der LEDs LAN1 bis LAN4 oder die WLAN LED sollte leuchten oder schnell blinken. Danach die Netzwerkeinstellungen des Computers kontrollieren; IP-Adresse und DNS-Serveradresse müssen automatisch bezogen werden. Alternativ lässt sich die Oberfläche über die Adresse 192.168.100.1 aufrufen (Seite 11, Seite 67, Seite 69).

Warum lässt sich keine WLAN-Verbindung herstellen?

Das Dokument nennt mehrere Punkte: Die WLAN LED muss dauerhaft leuchten, sonst den WLAN-Taster kurz drücken. Eine installierte Firewall muss die WLAN-Verbindung freigeben. WPA-Schlüssel und SSID im WLAN-Adapter müssen mit den auf der Unterseite angegebenen Werten übereinstimmen. Betonwände und andere Hindernisse können das Funksignal stark beeinträchtigen, weshalb der Standort wichtig ist. Bleibt die Verbindung aus, hilft eine vorübergehende Kabelverbindung über ein LAN-Kabel, um die Oberfläche zu erreichen; auch die Sendeleistung lässt sich im Menü prüfen, oder es wird ein WLAN-Repeater empfohlen (Seite 69).

Wie montiere ich den Speedlink 5501 an der Wand?

Auf der Gehäuseunterschale sind Schlüssellochöffnungen zur Aufnahme der Schraubenköpfe vorgesehen. Vor dem Bohren ist zu prüfen, dass sich an der Bohrstelle keine Hausinstallation befindet. Im Gehäuse sitzt eine Anschlusskammer, die durch Anheben des Schnappverschlusses am Gehäusedeckel zugänglich wird; die Kabeldurchführungen lassen sich mit einer Spitzzange ausbrechen. Die Adern werden etwa 10 mm abisoliert und mit einem Schraubendreher an den Federklemmen befestigt. Vor der Inbetriebnahme muss die Schutzfolie abgezogen werden (Seite 10, Seite 17).

Welche festen IP-Adressen darf ich vergeben?

Bei aktiviertem DHCP-Server dürfen feste Adressen aus den Bereichen 192.168.100.2 bis 192.168.100.49 und 192.168.100.81 bis 192.168.100.254 verwendet werden. Das Dokument weist ausdrücklich darauf hin, dass in einem Netzwerk nur ein einziges Gerät den Dienst eines DHCP-Servers ausführen darf (Seite 11).

Wie lade ich eine neue Firmware in das Gerät?

Im Kapitel Firmware-Update wird die Schaltfläche Durchsuchen benutzt, um die Datei mit der Endung .bin auszuwählen; das Laden wird mit der Schaltfläche Speichern bestätigt. Das Firmware-Update dauert etwa drei Minuten und unterbricht alle laufenden Telefongespräche und Internetverbindungen (Seite 61).

Wie wird das Gerät entsorgt?

Nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz sind Besitzer von Altgeräten verpflichtet, alte Elektro- und Elektronikgeräte einer getrennten Abfallerfassung zuzuführen. Das Altgerät und sein Zubehör gehören nicht in den Hausmüll, sondern zur Sammelstelle des kommunalen Entsorgungsträgers, etwa zum Wertstoffhof (Seite 73).

Fehlercodetabelle

Der Speedlink 5501 zeigt keine Zifferncodes an; ein Nummerndisplay besitzt er nicht. Zur Verfügung stehen die LED-Anzeigen auf der Oberseite, deren Bedeutung das Dokument auf den Seiten 12 und 13 vollständig beschreibt, sowie das Ereignis- und Experten-Syslog im Menü Diagnose (Seite 61) und die Systemmeldungen (Seite 62). Der Hersteller veröffentlicht keine numerische Fehlerliste; deshalb steht in der Spalte „Code“ das LED-Muster selbst, so wie es die LED-Tabelle beschreibt. Die Farben und Zustände sind wörtlich aus dem Dokument übernommen.

Code / LED-Muster Anzeige am Gerät Mögliche Ursache Vorgehen Seite
Power LED, ausKeine NetzspeisungDas Steckernetzteil liefert keine Spannung, oder die Steckdose ist nicht eingeschaltetNur das vorgeschriebene Netzteil 12V/2A verwenden, Sitz des Steckers und die Steckdose prüfen10, 12
Power LED, grün, blinkendAnschlusserkennungDas Gerät erkennt einen AnschlussKeine Maßnahme; das Gerät arbeitet normal weiter12
Power LED, rot, anDas Gerät wird initialisiert, eine neue Gerätesoftware wird geladen, oder eine Störung ist aufgetretenAnschalten, Rücksetzen in den Auslieferungszustand, Neustart oder laufendes Firmware-Update; andernfalls eine StörungNach einem Neustart etwa zwei Minuten abwarten; tritt die rote Anzeige ohne Reset auf, das Gerät neu starten12, 15
Power LED, rot, blinkendReset läuftDer Reset-Taster wurde etwa zehn Sekunden lang gedrücktReset-Taster loslassen; danach ist die Werkseinstellung aktiv, und das Gerät muss neu eingerichtet werden12, 16
LAN 1-4 LED, ausEs ist kein Netzwerkgerät angeschlossenKein Kabel gesteckt, oder das angeschlossene Gerät ist ausgeschaltetKabel und Gegenstelle prüfen; für die Erstkonfiguration das beigelegte gelbe Ethernetkabel verwenden9, 12
LAN 1-4 LED, grün, an oder blinkendDauerhaft an bedeutet bestehende LAN-Netzwerkverbindung, blinkend bedeutet aktive DatenübertragungNormalzustandKeine Maßnahme12
WLAN LED, ausWLAN ist deaktiviertDie WLAN-Funktion wurde über den Taster oder in der Oberfläche abgeschaltetWLAN-Taster eine Sekunde lang drücken; die LED beginnt nach etwa 15 Sekunden grün zu leuchten13, 14
WLAN LED, grün, blinkendBestätigung, dass der WLAN-Taster gedrückt wurde; das WLAN wird gerade aktiviert oder deaktiviertUmschaltvorgang läuftEtwa 15 Sekunden warten, bis die LED dauerhaft grün leuchtet oder erlischt13, 14
WPS LED, grün, blinkendDie WPS-Taste wurde am Speedlink 5501 gedrückt; die LED blinkt zwei Minuten langEs wurde noch kein WPS-Gegenstück angemeldetBinnen zwei Minuten die WPS-Funktion am WLAN-Gegenstück aktivieren; danach leuchtet die WPS LED wieder dauerhaft grün13, 14
WPS LED, ausWPS ist deaktiviertDie WPS-Funktion wurde in der Bedienoberfläche abgeschaltetWPS in der Oberfläche wieder aktivieren, oder stattdessen die manuelle Drahtlosnetzwerkinstallation nutzen13, 15
DSL LED, langsam blinkendDas DSL-Kabel ist nicht angeschlossen, oder DSL ist nicht verfügbarUnterbrochene oder fehlende Teilnehmeranschlussleitung, fehlende Freischaltung durch den AnbieterDSL-Kabel RJ45-TAE prüfen und fest einstecken; besteht das Muster weiter, den Anbieter zur Freischaltung kontaktieren9, 13
DSL LED, schnell blinkendDSL-Synchronisation wird durchgeführtNormaler EinsynchronisationsvorgangAbwarten; sobald die Verbindung steht, leuchtet die LED dauerhaft grün13
Internet LED, rot, anDie Vorbereitung zum Aufbau der Internetverbindung ist fehlgeschlagenZugangsdaten des Internetanbieters sind nicht oder falsch eingetragen, oder der Anschluss ist nicht aktivZugangsdaten im Menü Internet prüfen und erneut speichern13, 30
Internet LED, rot, blinkendDas Passwort der PPP-Verbindung ist falschFalsch eingegebenes oder geändertes EinwahlpasswortBenutzername und Passwort der Internet-Zugangskennung korrigieren, wie im Kapitel Kennwörter auf Seite 77 notiert13, 77
Phone LED, rot, anDie Anmeldung mindestens eines VoIP-Kontos ist fehlerhaftZugangsdaten des VoIP-Kontos passen nicht zu den Angaben des AnbietersDie VoIP-Konten im Menü Telefonie prüfen; die Anmeldung läuft, wenn die LED langsam blinkt13, 36

Diese Tabelle enthält keine Hersteller-Fehlernummern, weil das Dokument keine veröffentlicht. Grundlage sind die LED-Tabelle auf den Seiten 12 und 13, die Kapitel Reset-Taster und Auslieferungszustand auf den Seiten 15 und 16, der Lieferumfang auf Seite 9 und die Kapitel zu Internet, Telefonie und Kennwörtern auf den Seiten 30, 36 und 77. Zu jedem LED-Muster gibt das Dokument außerdem die Farbe und den Zustand an; diese Angaben sind hier unverändert übernommen. Ein Detail am Rand: Die LED-Tabelle auf Seite 13 nennt die WLAN LED grün, während sie im Kapitel Fragen & Antworten auf Seite 69 einmal als blaue WLAN LED bezeichnet wird; maßgeblich ist hier die LED-Tabelle. Für die Auswertung im Detail stehen im Menü Diagnose das Ereignislogbuch und im Experten-Modus das Experten-Syslog zur Verfügung (Seite 61).

Fehlerbaum

Das Dokument lässt vier Wege erkennen, auf denen der Betrieb gestört ist: Das Gerät bekommt keinen Strom, die DSL-Verbindung kommt nicht zustande, die Internetverbindung wird nicht aufgebaut, oder WLAN und Telefonie melden über ihre LEDs eine Störung. Der folgende Baum ordnet diese vier Wege ihren ersten Prüfschritten zu.

Störung am Speedlink 5501 Kein Strom Kein DSL Kein Internet WLAN und Telefon • Power LED aus • Power LED rot • Power blinkt rot • DSL blinkt langsam • DSL blinkt schnell • LAN LED aus • Internet LED rot • Internet LED aus • PPP-Passwort falsch • WLAN LED aus • Phone LED rot • WPS blinkt grün Netzteil prüfen Kabel prüfen Zugangsdaten Neu starten

Ablauf der Störungssuche

  1. Den Umfang eingrenzen: Leuchtet die Power LED nicht, fehlt die Netzspeisung; ist sie rot, läuft eine Initialisierung oder eine Störung liegt vor (Seite 12).
  2. Die Anzeige lesen: Die LEDs auf der Oberseite zeigen für jede Funktion einen eigenen Zustand; auffällig sind vor allem die roten Zustände von Power, Internet und Phone (Seite 12, Seite 13).
  3. Die Verkabelung prüfen: DSL-Kabel RJ45-TAE, Ethernetkabel und Steckernetzteil auf festen Sitz kontrollieren; vor der Inbetriebnahme muss die Schutzfolie abgezogen sein (Seite 9, Seite 17).
  4. Den Neustart wählen: Der Reset-Taster lässt sich über die Gehäuseunterseite mit einem Kugelschreiber kurz betätigen; alle Einstellungen bleiben dabei erhalten (Seite 15).
  5. Die Zugangsdaten prüfen: Ein rot blinkendes Internet-Signal bedeutet ein falsches PPP-Passwort; die Zugangsdaten stehen im Kapitel Kennwörter (Seite 13, Seite 77).
  6. Die WLAN-Einstellungen prüfen: WLAN-Taster kurz drücken, WPS nur bei kompatiblem Gegenstück, und den Standort wegen möglicher Funkhindernisse überdenken (Seite 14, Seite 69).
  7. Die Diagnose nutzen: Im Menü Diagnose stehen das Ereignislogbuch mit allen Systemmeldungen und im Experten-Modus das Experten-Syslog zum Herunterladen bereit (Seite 61, Seite 62).
  8. Den Auslieferungszustand nur als letzten Schritt wählen: Ein etwa zehn Sekunden langer Druck auf den Reset-Taster löscht alle Einstellungen; die Konfiguration sollte vorher gesichert werden (Seite 16, Seite 59).

Grundlage sind die LED-Tabelle auf den Seiten 12 und 13, das Kapitel Reset-Taster auf den Seiten 15 und 16, das Kapitel Diagnose auf den Seiten 61 und 62 sowie das Kapitel Fragen & Antworten auf den Seiten 67 bis 69. Der Hersteller nennt keine Fehlernummern; die Reihenfolge der Schritte ist die Systematik dieser Seite.

Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung

Die folgenden fünf Schritte gehen von dem Symptom aus, das am Gerät tatsächlich zu beobachten ist. Jeder Schritt nennt die möglichen Zweige und die Stelle im Dokument, an der die Maßnahme beschrieben ist.

Schritt 1: Zeigt das Gerät überhaupt Lebenszeichen?

Die Power LED ist aus: Es liegt keine Netzspeisung an. Prüfen, ob das Steckernetzteil richtig sitzt und die Steckdose Spannung führt. Das Gerät darf nur mit dem Netzteil 12V/2A betrieben werden (Seite 10, Seite 12).

Die Power LED leuchtet rot und nicht blinkend: Das Gerät initialisiert sich, lädt eine neue Gerätesoftware oder meldet eine Störung. Nach einem selbst ausgelösten Neustart etwa zwei Minuten abwarten; andernfalls das Gerät über den Reset-Taster neu starten (Seite 12, Seite 15).

Die Power LED blinkt rot: Der Reset-Taster ist zu lange gedrückt worden, und der Auslieferungszustand wird wiederhergestellt. Den Taster loslassen und anschließend das Gerät neu einrichten (Seite 16).

Schritt 2: Kommt die DSL-Verbindung zustande?

Die DSL LED blinkt langsam: Das DSL-Kabel ist nicht angeschlossen, oder DSL ist am Anschluss nicht verfügbar. Kabel RJ45-TAE prüfen; bleibt es dabei, den Anbieter kontaktieren (Seite 9, Seite 13).

Die DSL LED blinkt schnell: Die Synchronisation läuft. Abwarten, bis die LED dauerhaft grün leuchtet (Seite 13).

Die DSL LED leuchtet dauerhaft grün, die Internet LED aber nicht: Der Anschluss steht, die Einwahl ist gestört. Weiter mit Schritt 3 (Seite 13).

Schritt 3: Wird die Internetverbindung aufgebaut?

Die Internet LED leuchtet rot und nicht blinkend: Die Vorbereitung zum Aufbau der Internetverbindung ist fehlgeschlagen. Die Zugangsdaten des Anbieters im Menü Internet prüfen und erneut speichern (Seite 13, Seite 30).

Die Internet LED blinkt rot: Das Passwort der PPP-Verbindung ist falsch. Benutzername und Passwort korrigieren; die eigenen Zugangsdaten lassen sich im Kapitel Kennwörter notieren (Seite 13, Seite 77).

Die Internet LED ist aus: Es besteht keine Internetverbindung. Zuerst die DSL-Verbindung prüfen, danach den Aufbau der Einwahl im Ereignislogbuch verfolgen (Seite 13, Seite 61).

Schritt 4: Kommt kein WLAN zustande?

Die WLAN LED ist aus: WLAN ist deaktiviert. Den WLAN-Taster eine Sekunde lang drücken; nach etwa 15 Sekunden beginnt die LED grün zu leuchten (Seite 14).

Die WLAN LED blinkt grün: Die Taste wurde erkannt, der Umschaltvorgang läuft noch. Kurz abwarten (Seite 13).

Die WLAN LED leuchtet grün, aber kein Gerät verbindet sich: Prüfen, ob eine Firewall auf dem Computer die Verbindung blockiert, ob WPA-Schlüssel und SSID übereinstimmen und ob Betonwände oder andere Hindernisse stören. Als Notlösung das Gerät über LAN-Kabel und die Adresse 192.168.100.1 erreichen; die Sendeleistung prüfen oder einen WLAN-Repeater einsetzen (Seite 69).

Die WLAN LED blinkt gar nicht auf den Tastendruck: Den WPS-Taster separat prüfen: Blinkt die WPS LED grün, wartet das Gerät zwei Minuten auf ein WPS-Gegenstück (Seite 13, Seite 14).

Schritt 5: Meldet die Telefonie eine Störung, oder lässt sich nichts mehr konfigurieren?

Die Phone LED leuchtet rot: Die Anmeldung mindestens eines VoIP-Kontos ist fehlerhaft. Die Kontodaten im Menü Telefonie prüfen; läuft die Anmeldung, blinkt die LED langsam (Seite 13, Seite 36).

Die Phone LED ist aus: Die Internettelefonie ist nicht aktiviert (Seite 13).

Der Zugriff auf die Oberfläche ist nicht mehr möglich, oder das Kennwort ist vergessen: In diesem Fall kann das Gerät über den Reset-Taster neu gestartet oder zurückgesetzt werden. Nach einem Zurücksetzen müssen alle Einstellungen neu vorgenommen werden (Seite 61, Seite 16).

Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Das Dokument nennt zwei Grenzen der Selbsthilfe. Zum einen darf das Gehäuse nicht geöffnet werden, und während eines Gewitters dürfen weder das Gerät installiert noch Leitungsverbindungen gesteckt oder gelöst werden (Seite 10). Zum anderen beseitigt ein Neustart oder ein Zurücksetzen nicht jede Störung, weil alle Einstellungen dabei neu gesetzt werden müssen (Seite 16). Für die Software nennt das Dokument bei Fragen zu den Open-Source-Anteilen die Adresse support@zyxel.de; die Konformitätserklärung ist laut Dokument unter www.zyxel.de auf der Produktseite abrufbar (Seite 70, Seite 73).

Sicherheitshinweise

Die folgenden Hinweise fassen das Kapitel „1.3 Sicherheitshinweise“ auf Seite 10 sowie die Hinweise zum Lieferumfang und zu den Kennwörtern auf den Seiten 9 und 77 zusammen. Sie sind gekürzt und ersetzen nicht den vollständigen Text im Dokument.

Notfall, Netzanschluss und Stromversorgung

  • Das Gehäuse darf nicht geöffnet werden.
  • Das Gerät darf nur mit dem Netzteil AC/DC-Adapter 12V/2A, Modell S24B13-120A200-Y4, betrieben werden.
  • Die Steckdose muss nahe dem Gerät angebracht und leicht zugänglich sein.
  • Während eines Gewitters dürfen Sie das Gerät nicht installieren und auch keine Leitungsverbindung stecken oder lösen.
  • Verlegen Sie die Leitungen so, dass niemand darauf treten oder darüber stolpern kann.

Betrieb, Wärme und Aufstellung

  • Das Gerät ist nur für Anwendungen innerhalb eines Gebäudes vorgesehen.
  • Die Verwendung ist als Tisch- oder Wandgerät vorgesehen; für die Wandmontage sind Schlüssellochöffnungen auf der Gehäuseunterschale vorhanden.
  • Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden.
  • Vergewissern Sie sich vor dem Bohren, dass sich an der Bohrstelle keine Hausinstallation befindet. Bei der Beschädigung von Gas-, Strom-, Signal- oder Wasserleitungen kann Lebensgefahr oder Sachschaden entstehen.
  • Vor der Inbetriebnahme muss die Schutzfolie vom Gerät abgezogen werden.

Kinder, Haustiere und Reinigung

  • Der direkte Kontakt mit Wasser ist zu vermeiden. Insbesondere darf das Gerät niemals ins Wasser getaucht werden.
  • Die Reinigung des Gehäuses soll mit einem trockenen Tuch erfolgen.
  • Benutzernamen und Passwörter sind sorgfältig vor dem Zugriff Dritter aufzubewahren; das Dokument weist im Kapitel Kennwörter ausdrücklich darauf hin.
  • USB-Geräte dürfen nur mit Kabeln angeschlossen werden, die kürzer als drei Meter sind.

Defekt, Reset, Ersatzteile und Entsorgung

  • Ein Neustart und ein Zurücksetzen unterbrechen alle laufenden Telefongespräche und Internetverbindungen.
  • Um Beschädigungen des Gerätes zu vermeiden, ist der Reset-Taster vorsichtig zu betätigen; ein leichtes Drücken genügt.
  • Beim Zurücksetzen in den Auslieferungszustand gehen alle vorgenommenen Einstellungen verloren. Die Konfiguration sollte vorher gesichert werden.
  • Nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz sind alte Elektro- und Elektronikgeräte einer getrennten Abfallerfassung zuzuführen und nicht in den Hausmüll zu geben. Bringen Sie das Altgerät und sein Zubehör zur Sammelstelle des kommunalen Entsorgungsträgers, etwa zum Wertstoffhof.

Hinweis: Diese Zusammenfassung gibt die Hinweise des Dokuments gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text auf den Seiten 9, 10, 15, 16, 17, 73 und 77.

Passende Ersatzteile und Zubehör

Beim Speedlink 5501 sind es vor allem die Kabel und das Steckernetzteil, die im Alltag ersetzt oder ergänzt werden. Das Dokument nennt sie im Kapitel Lieferumfang auf Seite 9 und beschreibt ihre Anschlussstellen im Kapitel Anschlussseite auf Seite 14. Bestellnummern für Ersatzteile oder optionales Zubehör veröffentlicht das Dokument nicht; die folgenden Bezeichnungen sind unverändert aus dem Lieferumfang und der Gerätebeschreibung übernommen.

WLAN-Antenne LED-Anzeigen oben Anschlussseite WLAN-Antenne WLAN/WPS-Taster USB und RJ45-Buchsen Mitgeliefertes Zubehör (Bezeichnungen wie im Dokument angegeben, Seite 9) Steckernetzgerät 12V/2A, Seite 9 Ethernetkabel RJ45-RJ45, gelb, Seite 9 DSL-Kabel RJ45-TAE, grau, Seite 9

Übersicht der Bauteile und Zubehörteile

Bauteil / Zubehör Funktion Worauf beim Kauf achten Seite
Steckernetzgerät 12V/2AVersorgt den Router mit Spannung; die Buchse für das Steckernetzteil sitzt auf der AnschlussseiteVerbindlich vorgeschrieben ist das Netzteil AC/DC-Adapter 12V/2A, Modell S24B13-120A200-Y4; andere Netzteile dürfen nicht verwendet werden9, 10, 14
DSL-Kabel RJ45-TAE (grau)Verbindet den Router mit dem DSL-Anschluss; bei fehlender Verbindung blinkt die DSL LED langsamDas Dokument empfiehlt ausdrücklich die Verwendung der beigelegten Kabel9, 13
Ethernetkabel RJ45-RJ45 (gelb)Verbindet den Computer oder ein anderes Netzwerkgerät mit einem der Anschlüsse LAN1 bis LAN4Ein eigenes Netzwerkkabel ist möglich; für die Erstkonfiguration empfiehlt das Dokument das beigelegte Kabel9, 67
USB-Geräte an den USB-Host-BuchsenAnschluss von USB-Endgeräten wie USB-Speichern oder USB-Druckern; der Router bietet zwei USB-Host-Anschlüsse nach USB 2.0USB-Geräte dürfen nur mit Kabeln angeschlossen werden, die kürzer als drei Meter sind; für den Zugriff gibt es Lese- und Vollzugriffsschutz10, 51, 52, 75
WLAN-AntennenZwei externe Antennen für das Funksignal im 2,4- und 5-GHz-Band im MIMO-Betrieb 2×2Das Dokument nennt keine Bestellnummer und kein optionales Antennenzubehör75
Telefonie-Zubehör an a/b und ISDN-S0Zwei analoge a/b-Anschlüsse für Anrufbeantworter, Telefon und Faxgerät sowie ein ISDN-S0-Anschluss für ISDN-EndgeräteDie Anschlüsse stehen als TAE und als Klemmleiste bereit; die Leitung 1 nimmt Anrufbeantworter und erstes Telefon auf, Leitung 2 das zweite Telefon oder ein Faxgerät12, 14, 75
Kurzanleitung und CD mit dem HandbuchGedruckte Kurzanleitung für die Inbetriebnahme und Datenträger mit der vollständigen AnleitungBeide Teile gehören laut Lieferumfang zum Gerät; das Handbuch liegt zusätzlich als PDF vor9
WLAN-RepeaterReicht das Funksignal nicht aus, lässt sich damit die Reichweite vergrößernDas Dokument nennt ihn als optional erhältlich und gibt keine Marke und keine Bestellnummer an69
Sicherung der KonfigurationSichert alle Einstellungen, bevor das Gerät zurückgesetzt oder ersetzt wirdOhne Sicherung gehen beim Zurücksetzen in den Auslieferungszustand alle Einstellungen verloren16, 59

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