Ricoh SP 211 Bedienungsanleitung

Bei dem Gerät handelt es sich laut Anhang um einen Desktop-Drucker mit elektrostatischem Lasertransfer: 22 Seiten pro Minute auf A4, das erste Blatt nach 10 Sekunden, Aufwärmzeit unter 25 Sekunden, 402 × 360 × 165 mm und rund 7,2 kg inklusive eingesetzter Kartusche. Gedruckt wird aus dem 150-Blatt-Magazin, der Bypass fasst ein Blatt, 50 Blätter nimmt das Ausgabefach auf.

Für Supportfragen entscheidet die Variante, was ansprechbar ist: Der SP 211 als Typ 1 hat nur den USB-Anschluss und den GDI-Treiber, die Funkmodelle SP 213w und SP 213Nw bringen Wireless LAN, Ethernet-Port, PCL-Treiber und den Web Image Monitor mit. Anleitungen zum Netzwerk setzen deshalb einen Typ 2 oder Typ 3 voraus.

Kenndaten aus dem Anhang der Datei

Bauteil oder KennwertWert in der DateiFundstelle
Druckverfahrenelektrostatischer LasertransferS. 93
Tempo22 Seiten pro Minute auf A4, 23 auf Letter in NordamerikaS. 94
Auflösung600 × 600 dpi, maximal 1.200 × 600 dpiS. 95
Erstes Blatt10 Sekunden nach Abschluss der DatenverarbeitungS. 95
Aufwärmphaseweniger als 25 Sekunden bei 23° CS. 93
Größe und Gewicht402 × 360 × 165 mm, ca. 7,2 kg mit VerbrauchsmaterialS. 94
Stromaufnahmemaximal 762 W, 3,4 W im zweiten EnergiesparmodusS. 94
SchnittstellenEthernet 10BASE-T und 100BASE-TX, USB 2.0, W-LAN je nach TypS. 95
Sprache des DruckwerksGDI und PCL laut SpezifikationstabelleS. 95
Größtes Format216 mm × 356 mm, also Legal-HöheS. 93

Vier Papierqualitäten, Kapazität und Eigenformate

Papiertyp im HandbuchAngabe in der DateiBelegseite
Normalpapier65 bis 99 g/m2S. 23
Recyclingpapier75 bis 90 g/m2S. 23
Dünnes Papier52 bis 64 g/m2S. 23
Dickes Papier100 bis 130 g/m2S. 23
Magazin 1150 Blatt bei 70 g/m2S. 23
Benutzerdefinierte Breite100 bis 216 mm im Magazin, 90 bis 216 mm im BypassS. 23

Was die Datei über ungeeignetes Papier sagt

  • Fremde Drucktechnik: Tintenstrahlpapier und GelJet-Spezialpapier sind ausgeschossen, ebenso bereits bedrucktes Papier von anderen Geräten. (S. 25)
  • Mechanik: Gebogenes, gefaltetes, zerknittertes oder gekräuseltes Papier sowie Papier mit Löchern, Perforationen und Prägungen führt die Liste als nicht empfohlen. (S. 25)
  • Feuchtigkeit und Statik: Feuchtes und schmutziges Blatt ist ebenso ausgeschlossen wie Papier, das extrem trocken und damit statisch aufgeladen ist. (S. 25)
  • Fremdkörper: Papier mit Büro- oder Heftklammern sowie Klebeetikettenpapier mit freiliegenden Klebeflächen darf nicht einziehen. (S. 25)
  • Gewichtsgrenze: Alles, was schwerer oder leichter als die vier angegebenen Bereiche ist, wird in der Liste der nicht empfohlenen Typen geführt. (S. 25)
  • Lagerung: Selbst geeignetes Papier staut, wenn es falsch gelagert wurde; beim Einlegen soll die Oberfläche nicht berührt werden. (S. 25)

Meldungen und Fehlercodes

Eine Tabelle mit Fehlercodes existiert in diesem Handbuch nicht; auch der Begriff Fehlercode kommt nicht vor. Überliefert sind zwei andere Ebenen: die Kombination aus drei Leuchtmeldungen auf dem Bedienfeld und die Klartextmeldungen, die Smart Organizing Monitor oder der Web Image Monitor anzeigen.

Die Spalten der LED-Tabelle heißen im Original Toner/ Papieren de, Alarm und Stromversorgung; es sind die Toner- und Papierendeanzeige, die Alarmleuchte und die blaue Stromanzeige. Welche Kombination brennt, steht auf den Seiten 85 und 86, dort fehlt aber jede Nummer, die man einem Code zuordnen könnte. Auch der Hinweis auf warme Führungsteile nach einem Stau ist keine Meldung, sondern eine Sicherheitsregel im Störungskapitel.

Die drei Leuchtmeldungen und ihre Kombinationen

Anzeige am BedienfeldGerätestatus laut TabelleEmpfohlene ReaktionBelegseite
Nur Stromanzeige anStromversorgung eingeschaltetDer Status ist normal.S. 85
Stromanzeige blinktDaten werden in das Gerät importiertWarten, nichts veranlassenS. 85
Toner-/Papierendeanzeige blinktDie Kartusche ist fast leerTauschen Sie die Druckkartusche aus, bevor sie aufgebraucht istS. 85
Toner-/Papierendeanzeige leuchtetDie Kartusche ist leerKartusche ersetzen, Wechselvorgang auf Seite 69S. 85
Toner-/Papierendeanzeige leuchtetDie Kartusche ist nicht richtig eingesetztHerausnehmen und waagerecht bis zum Klicken einschiebenS. 85
Toner-/Papierendeanzeige leuchtetKein Blatt mehr im MagazinPapier nachlegen, nicht in ein volles Magazin füllenS. 85
Alarm blinktPapierstau im GerätStauort über Monitor eingrenzen, dann Papier entfernenS. 85
Alarm leuchtetEine Abdeckung ist geöffnetStellen Sie sicher, dass alle Abdeckungen komplett geschlossen sindS. 85
Alarmleuchte leuchtet, Toneranzeige ausEin weiterer Fehlertyp ist aufgetretenFehler im Monitor nachlesen und passend handelnS. 86
Toneranzeige, Alarm und Stromanzeige leuchtenEine Fehlfunktion ist aufgetretenzuständigen Vertriebs- oder Servicemitarbeiter einschaltenS. 86

Klartextmeldungen am Computer ohne Codenummer

Meldungstext wie gezeigtUrsache laut TabelleAbhilfeSeite
Keine Rückmeldung vom E/A-GerätDas Netzkabel des Geräts ist nicht eingestecktNetzkabel prüfenS. 87
Keine Rückmeldung vom E/A-GerätDas USB-Kabel ist nicht angeschlossenStellen Sie sicher, dass das USB-Kabel richtig angeschlossen istS. 87
Magazin wurde nicht gefunden oder kein PapierIm Magazin 1 ist kein Papier mehr vorhandenSiehe S. 27 Einlegen von PapierS. 87
Magazin wurde nicht gefunden oder kein PapierDas eingestellte Papierquellmagazin passt nichtÜberprüfen Sie das angezeigte MagazinS. 87
Papierstau XIm Gerät ist ein Papierstau aufgetretenBeseitigen Sie das gestaute PapierS. 87
Druckkartusche ist fast leerDie Kartusche nähert sich dem EndeBereiten Sie eine neue Druckkartusche vorS. 87
Kein Toner, Toner muss bald ersetzt werdenDer Toner im Gerät ist leerTauschen Sie die Druckkartusche ausS. 88
In Kürze wird Drucken nicht mehr möglich seinDie Kartusche muss bald ersetzt werdenNeue Druckkartusche griffbereit haltenS. 88
Druckvorgang wurde aufgrund von Speicherüberlauf unterbrochenDie Daten sind zu umfangreich oder zu komplexAuflösung auf 600 x 600 dpi setzenS. 88
Resttoner voll, Drucken nicht möglichDer Resttonerbehälter ist vollKartusche tauschenS. 88
Einheit nicht erkanntDie Druckkartusche wurde nicht installiertInstallieren Sie die Druckkartusche erneutS. 88

Welche Ereignisse sich per E-Mail melden lassen

  • Papierstau: Eine Benachrichtigung geht an die eingetragene Adresse, wenn das Blatt feststeckt. (S. 50)
  • Kartusche bald ersetzen: Die Vorschau meldet den beginnenden Tonermangel. (S. 50)
  • Kartusche ersetzen: Zusätzlich gibt es eine Meldung für das eigentliche Ende der Kartusche. (S. 50)
  • Wartung: Das Feld Kundendienst rufen greift, wenn das Gerät servicebedürftig wird. (S. 50)
  • Abdeckung: Offene Deckel lassen sich als Ereignis eintragen. (S. 50)
  • Nur mit Monitor: Diese Einstellungen liegen im Web Image Monitor, den Typ 1 nicht hat; beim SP 211 bleibt die Anzeige am Bedienfeld. (S. 64)

Häufige Fragen

Wie kriege ich das Blatt raus, das feststeckt?

Die Anleitung trennt vier Orte: Magazin herausziehen, vordere Abdeckung mit Kartusche, Bypass-Eingang und die Fixierabdeckung auf der Rückseite.

  1. Hauptschalter aus, Netzkabel ziehen und warten, denn rund um die Führungen wird es sehr heiß.
  2. Magazin 1 herausziehen, sichtbares Papier vorsichtig abziehen und das Magazin bis zum Anschlag zurückschieben.
  3. Vordere Abdeckung öffnen, die Tonerkartusche waagerecht herausziehen und nicht schütteln.
  4. Die Führungsplatte anheben und das gestaute Blatt langsam herausziehen.
  5. Kartusche waagerecht bis zum Klicken einsetzen, Abdeckung hochdrücken; hilft das nicht, die hintere Abdeckung und die Fixierabdeckung öffnen und die seitlichen Hebel drücken.
  6. Nach dem Stau ein paar Testseiten drucken, bis nichts mehr verschmiert.

Quelle im Handbuch: S. 76, S. 77, S. 79, S. 80

Die rote Lampe blinkt weiter, obwohl ich eine frische Kartusche eingesetzt habe. Woran liegt das?

Meist sitzt die Kartusche nicht vollständig: Die Tabelle kennt für die leuchtende Toneranzeige extra den Fall nicht richtig eingesetzt.

  1. Neue Kartusche aus Tüte und Schachtel nehmen und horizontal fünf bis sechs Mal kräftig schütteln.
  2. Vordere Abdeckung öffnen und langsam absenken.
  3. Kartusche horizontal einschieben, dann nach unten drücken, bis ein Klicken zu hören ist.
  4. Abdeckung hochdrücken, bis sie einrastet, und erneut probieren.

Quelle im Handbuch: S. 69, S. 70, S. 85

Woran erkenne ich, dass der Toner wirklich zur Neige geht?

Am Gerät blinkt die Toner-/Papierendeanzeige, die Überwachungssoftware zeigt zusätzlich fünf Füllstandsstufen sowie Bald leer und Leer.

  1. Bedienfeld beobachten: blinken heißt fast leer, konstantes Licht heißt leer oder kein Papier.
  2. Im Statusfenster von Smart Organizing Monitor den Bereich Druckkartusche öffnen.
  3. Bei Typ 2 und Typ 3 kann die Kartuschenmeldung auch per E-Mail kommen.
  4. Reservekartusche bereitlegen, denn nach dem Leermelden bricht der Druck vollständig ab.

Quelle im Handbuch: S. 64, S. 85, S. 92

Wie sehe ich, wie viele Seiten das Gerät schon hinter sich hat?

Die Zählerseite nennt nur die Gesamtseitenzahl; Firmware-Version, Geräte-ID und Speicherkapazität stehen eine Registerkarte weiter.

  1. Web Image Monitor im Browser öffnen – verfügbar bei Typ 2 und Typ 3.
  2. Auf Home gehen und die Registerkarte Zähler anklicken.
  3. Für Firmware- und Speicherfragen die Registerkarte Geräteinformationen nutzen.
  4. Typ 1 druckt stattdessen die Wartungsseite: Gerät einschalten und die Taste Stop/Start 13 Sekunden halten.

Quelle im Handbuch: S. 43, S. 14

Wie bekomme ich den Drucker ins Funknetz?

Konfiguriert wird über Smart Organizing Monitor: Wireless-Funktion aktivieren, SSID eintragen, Infrastruktur wählen und dann die Wi-Fi-Taste drücken.

  1. Programm Smart Organizing Monitor for SP xxx Series starten und den Zugangscode Admin eingeben.
  2. Auf Netzwerk 1 die Wireless-Funktion auf Aktiv setzen.
  3. SSID, Kommunikationsmodus, Authentifizierung und Verschlüsselung eintragen.
  4. Taste Wi-Fi drücken und das Ergebnis prüfen.
  5. Erfolg: Die Taste blinkt nicht mehr und leuchtet dauerhaft. Misserfolg: Die Warnanzeigen blinken und gehen nach 30 Sekunden aus.

Quelle im Handbuch: S. 20, S. 21

Der Rechner findet das Gerät über USB nicht. Was prüfen?

Als Ursachen nennt die Datei ein nicht eingestecktes Netzkabel, ein fehlendes USB-Kabel und einen nicht eingeschalteten Drucker.

  1. Prüfen, ob der Stecker im Netzkabelanschluss sitzt und der Hauptschalter ein ist.
  2. Das USB- oder Netzwerkkabel erneut einstecken.
  3. Im Druckersymbol aufräumen: Der Name darf höchstens 32 alphanumerische Zeichen haben.
  4. Die Treiberinstallation läuft über die CD-ROM; für USB liegt in dieser Datei nur ein Verweis auf die Installationsanleitung.

Quelle im Handbuch: S. 87, S. 73, S. 83, S. 17

Warum zieht das Gerät mehrere Blätter auf einmal oder knüllt das Papier?

Die Tabelle im Kapitel Papiereinzugsprobleme nennt das Auffächern, die Schienenstellung und die Einfüllhöhe; zerknittertes Blatt führt die Datei fast immer auf Feuchte zurück.

  1. Stapel vor dem Einlegen gut fächern und die Kanten auf dem Tisch gerade klopfen.
  2. Die Papierführungsschienen ohne Abstand anlegen und nur bis zur oberen Begrenzungsmarkierung füllen.
  3. Nur nachlegen, wenn das Magazin leer ist.
  4. Gewelltes Papier glatt streichen oder tauschen.
  5. Papiertype im Treiber mit dem eingelegten Papier übereinstimmen lassen.

Quelle im Handbuch: S. 75, S. 74, S. 82, S. 27

Für wie viele Seiten ist die Kartusche gut?

Der Anhang nennt zwei Reichweiten nach ISO/IEC 19752 und warnt, dass die erste Kartusche deutlich kleiner ausfällt.

  1. Je nach Ausführung 1.500 oder 2.600 Seiten einplanen.
  2. Bei der beiliegenden Kartusche nur rund 700 Seiten annehmen.
  3. Bildvolumen, Helligkeit, Papiertyp sowie Temperatur und Luftfeuchtigkeit verschieben den Wert.
  4. An die regelmäßige Innenreinigung denken: Dabei geht Toner für die Druckqualität drauf.

Quelle im Handbuch: S. 92, S. 89

Störungsbaum: Symptom, Prüfung, Maßnahme

Der Baum folgt den vier Gruppen des Kapitels Häufige Probleme: Gerät reagiert nicht, Papierstau, Druckbild und Druckerbetrieb. Jede Prüfung verweist auf die Seite, an der die Anleitung den Fall abhandelt.

Vom Rechner kommt kein Blatt

  1. Strom: Zuerst Netzkabel in der Wandsteckdose und den Hauptschalter prüfen; die blaue Anzeige muss leuchten. (S. 73, S. 14)
  2. Kabelstrecke: USB- oder Netzwerkkabel abziehen und erneut einstecken. (S. 73)
  3. Papier und Deckel: Magazin 1 einsetzen, Bypass schließen und alle Abdeckungen verriegeln. (S. 85, S. 14)
  4. Software: Treiber aktualisieren lassen und andere Anwendungen schließen, weil sie den Druck stören können. (S. 83)

Die Alarmleuchte blinkt rot

  1. Ort bestimmen: Bei Typ 2 und Typ 3 im Monitor nachsehen, sonst systematisch Magazin, Innenraum, Bypass und Rückseite öffnen. (S. 85)
  2. Magazin: Magazin herausziehen, Papier abnehmen und wieder bis zum Anschlag einschieben. (S. 76)
  3. Innenraum: Vordere Abdeckung absenken, Kartusche herausnehmen, Führungsplatte heben. (S. 77)
  4. Rückseite: Hintere Abdeckung und nach dem Hinweis auf die heiße Führung auch die Fixierabdeckung öffnen. (S. 78)
  5. Nacharbeit: Fehlende Seiten des Auftrags neu schicken und so lange testen, bis keine Schmiere mehr zu sehen ist. (S. 76)

Der Ausdruck ist hell, verschmiert oder falsch gestellt

  1. Standort: Auf ebener Fläche ohne Vibrationen aufstellen. (S. 82)
  2. Papier: Feuchtes oder falsch gelagertes Blatt aussortieren; ein aktivierter Sparsamkeitsmodus macht das Bild generell dünner. (S. 83)
  3. Kartusche: Nur originale Druckkartuschen verwenden, denn Zubehör anderer Anbieter senkt die Qualität und kann Fehlfunktionen auslösen. (S. 82)
  4. Reinheit: Innenraum mit einem trockenen Tuch von vorne nach hinten auswischen. (S. 72)
  5. Position: Die Druckposition über Registrierung: Magazin 1 bzw. Regist.: Bypass auf der Registerkarte Service nachziehen. (S. 84)

Das Funkmodell ist im Netz nicht erreichbar

  1. Ausstattung: Erst klären, ob überhaupt ein Typ 2 oder Typ 3 vorliegt; Typ 1 hat keinen Ethernet-Port. (S. 5)
  2. Konfiguration: Über Druckerkonfiguration nachschauen, ob die Wireless-Funktion noch auf Aktiv steht. (S. 20)
  3. Anzeige: Wi-Fi-Taste beobachten: Dauerlicht heißt verbunden, blinkende Warnanzeigen nach 30 Sekunden heißen Fehlversuch. (S. 21)
  4. Fernwartung: IP-Adresse und Modellname stehen auf der Statusseite des Webbrowsers, ebenso die gemeldeten Fehler. (S. 65, S. 42)

Sicherheitshinweise aus dem Handbuch

Ein eigenes Warnkapitel mit Symbolsprache fehlt in dieser Datei; das Wort Warnung kommt darin nicht ein einziges Mal vor, es gibt lediglich die Warnanzeige am Bedienfeld. Tragend sind deshalb die Hinweise im Wartungs- und Fehlerbehebungskapitel sowie der rechtliche Vorspann ab Seite 4.

  • Steckkontakte: Mindestens einmal jährlich den Stecker ziehen und Staub aus den Kontakten entfernen, sonst droht Feuergefahr. (S. 71)
  • Reinigungsmittel: Benzin, Verdünner oder Insektenspray verformen das Gehäuse; erlaubt sind ein trockenes Tuch und notfalls ein neutrales Mittel. (S. 71)
  • Innenleben: Nach dem Herausnehmen der Kartusche dürfen die vorstehenden Teile im Gerät nicht berührt werden. (S. 72)
  • Fremdkörper: Klammern, Papierklemmen und kleine Gegenstände haben im Inneren nichts verloren. (S. 71)
  • Heiße Führung: Nach einem Stau zuerst abwarten, weil die Umgebung der Führung sehr heiß ist. (S. 78)
  • Tonerkontakt: Auf gestautem Blatt kann Toner liegen; Hände und Kleidung sollen frei bleiben, die ausgebaute Kartusche wird auf Papier abgelegt. (S. 76)
  • Gewalt vermeiden: Papier nicht herausreißen, denn zurückbleibende Fetzen erzeugen neue Staus und können das Gerät beschädigen. (S. 76)
  • Originaltoner: Für Schäden durch Teile anderer Anbieter übernimmt der Hersteller nichts; empfohlen wird der Originaltoner. (S. 69)
  • Daten: Von im Gerät gespeicherten Dokumenten sollen stets Kopien existieren, sie können bei Störungen verloren gehen. (S. 4)
  • Kopierverbot: Banknoten, Pässe, Führerscheine und Wertpapiere dürfen nicht reproduziert werden. (S. 4)
  • Transport: Zum Umstellen zuerst ausschalten und alle Kabel lösen, die Kartusche bleibt im Gerät und das Gehäuse wird waagerecht getragen. (S. 90)
  • Entsorgung: Das durchgestrichene Abfallsymbol steht für getrennte Sammlung statt Hausmüll, für Batterien gilt dasselbe. (S. 8)
  • Kalifornien: Für Perchlorat-Material gelten dort besondere Handlungsanweisungen, die Datei verweist auf die zuständige Behörde. (S. 11)

Verwandte Teile und Zubehör

Eine Zubehörliste mit Bestellnummern enthält die Datei nicht; das Wort Zubehör fällt kein einziges Mal. Nennenswert sind die Verbrauchseinheit, die beiden Zuführungen, die vier benannten Abdeckungen und die mitgelieferten Programme.

Was die Datei als Teil oder Programm benennt

Bezeichnung in der DateiZweckHinweis für die BeschaffungSeite
Druckkartuscheeinzige Verbrauchseinheit, schwarz1.500 oder 2.600 Seiten nach ISO/IEC 19752S. 92
Beiliegende KartuscheErstausstattungreicht laut Anhang nur etwa 700 SeitenS. 92
Tonerkartuscheim Wechseltext gebrauchte Bezeichnung für dasselbe TeilBeide Namen tauchen im Wartungskapitel aufS. 69
Resttonerbehälternimmt den verbrauchten Toner aufvoll bedeutet Kartuschenwechsel, kein eigenes LeerteilS. 88
Magazin 1Hauptzuführung150 Blatt bei 70 g/m2S. 23
BypassEinblattzuführung für SonderformateFür Duplex nicht verfügbarS. 14
Magazinabdeckungverlängert das MagazinBei Legal und eigenen Formaten über A4 muss sie abgenommen bleibenS. 31
Vordere AbdeckungZugang zu Kartusche und Stau im InnenraumÖffnen und Schließen kann Papier automatisch auswerfenS. 14
Hintere AbdeckungAusgabe mit der Druckseite nach oben und StauentfernungAusgabe mit der Druckseite nach obenS. 14
Fixierabdeckungletzter Stauort im Weg des PapiersWird über die seitlichen Hebel geöffnetS. 35
Smart Organizing MonitorStatus- und Konfigurationsprogramm der CD-ROMDialogtitel nennt die Serie, nicht das EinzelmodellS. 65
Web Image MonitorBrowserzugriff auf Zähler, Status und E-Mail-Meldungennur für Typ 2 und Typ 3S. 5
Rücknahmeprogrammleere Tonerkartuschen gehen kostenlos zurückDetails stehen auf der Rückgabeseite im NetzS. 9
Geeignetes Recyclingpapiernach Europäischer Norm 12281:2002 oder DIN 19309Bis 64 g/m2 gilt als ressourcenschonendS. 9
BauteilzeichnungAußenseite mit sechzehn nummerierten TeilenBildseite ohne Textschicht, hier gibt es nur den SeitenlinkS. 12

Was dieses Dokument nicht enthält

Die Datei ist eine Bedienungsanleitung für das Bedienen, nicht für die Instandsetzung. Was für Ersatzteil- und Werkstattfragen fehlt, steht hier bewusst offen.

  • Keine Fehlercode-Nummern: Diagnose bleibt bei den drei Leuchtmeldungen und den ausformulierten Hinweisen stehen; eine Code-Tabelle fehlt. (S. 85)
  • Kein Trommel- oder Fixierteil: Als Verschleißmaterial ist ausschließlich die Druckkartusche aufgeführt, weitere Einheiten werden nicht benannt. (S. 92)
  • Keine Garantiebedingungen: Das Wort Garantie erscheint genau einmal und schließt die Kartuschen aus; Laufzeiten und Bedingungen fehlen. (S. 92)
  • Keine Repaturanleitung: Bei einer Fehlfunktion endet der Weg im Handbuch beim Vertriebs- oder Servicemitarbeiter. (S. 91)
  • Keine Artikelnummern: Ordnungsnummern oder Preise für Kartuschen stehen nicht in der Datei, sondern auf der Verpackung. (S. 9)
  • Kein USB-Installationsweg: Die Installation über USB wird nur an die separate Installationsanleitung verwiesen. (S. 17)
  • Keine Netzwerkfunktionen beim Grundmodell: Wer ein Kabelnetz erwartet, muss wissen: Der SP 211 als Typ 1 hat weder Ethernet noch WLAN noch Browserzugriff. (S. 5)
  • Keine Scan-, Kopier- oder Faxthemen: Das Inhaltsverzeichnis nennt nur Überblick, Papier einlegen, Drucken, Dienstprogramme, Wartung, Fehlerbehebung und Anhang. (PDF-Seite 1)
  • Keine Wartungspläne und Verbrauchswerte je Land: Die regionsabhängigen Angaben beschränken sich auf Spannung, Tempo und Maßeinheit. (S. 7)

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar