Diese Seite begleitet die Bedienungsanleitung des Gigaset A540A, eines schnurlosen DECT-Telefons mit integriertem Anrufbeantworter in der Basis. Sie bündelt die technischen Angaben des Dokuments, die vom Hersteller dokumentierten Störungen aus dem Kapitel „Fragen und Antworten“, einen Fehlerbaum für die Eingrenzung und eine Zusammenstellung der Sicherheitshinweise. Jede Aussage auf dieser Seite trägt die Seitenzahl derjenigen Stelle im Handbuch, aus der sie stammt, damit Sie die Angabe im Original nachlesen können. Grundlage ist die deutschsprachige Ausgabe für Österreich, Deutschland und Luxemburg mit der Dokumentnummer A31008-M2601-B101-1-19, Ausgabe vom 25.07.2014, im Umfang von 40 PDF-Seiten.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Gigaset A540A, Variante mit Anrufbeantworter in der Basis; das Dokument beschreibt die Modellreihe A540 und A540A gemeinsam, Dokumentnummer A31008-M2601-B101-1-19 | 1 |
| Länderzuordnung | Je nach Variante für den analogen Telefonanschluss im deutschen, luxemburgischen bzw. österreichischen Netz vorgesehen; verbindlich ist das Gerätelabel | 29 |
| Akkus | 2 x AAA NiMH, 1,2 V, 400 mAh | 31 |
| Bereitschaftszeit | 200 h mit ausgeschaltetem Strahlg. aus, 110 h mit eingeschaltetem Strahlg. aus (Maximalangaben) | 31 |
| Gesprächszeit | 18 h (Maximalangabe) | 31 |
| Betriebszeit bei 1,5 h Gespräch pro Tag | 90 h mit ausgeschaltetem Strahlg. aus, 65 h mit eingeschaltetem Strahlg. aus | 31 |
| Ladezeit | 4 h in der Basis, 4 h in der Ladeschale | 31 |
| Leistungsaufnahme der Basis (A540A) | Im Bereitschaftszustand ca. 0,7 W mit Mobilteil in der Ladeschale, ca. 0,65 W außerhalb der Ladeschale; während des Gesprächs ca. 0,75 W | 31 |
| Stromversorgung Basis | 230 V ~/50 Hz | 32 |
| Funkstandards | DECT-Standard und GAP-Standard werden unterstützt | 32 |
| Kanalzahl | 60 Duplexkanäle | 32 |
| Funkfrequenzbereich | 1880-1900 MHz | 32 |
| Sendeleistung | 10 mW mittlere Leistung pro Kanal, 250 mW Pulsleistung | 32 |
| Reichweite | Bis zu 50 m in Gebäuden, bis zu 300 m im Freien | 32 |
| Umgebungsbedingungen im Betrieb | +5 °C bis +45 °C; 20 % bis 75 % relative Luftfeuchtigkeit | 32 |
| Wahlverfahren | MFV (Tonwahl) und IWV (Impulswahl) | 32 |
| Anrufbeantworter | Nur A540A; Ansagenlänge mindestens 3 Sekunden, maximal 180 Sekunden; Aufnahme Ende bei Sprachpause über 3 Sekunden | 13 |
| Rufannahme des Anrufbeantworters | Bei neuen Nachrichten nach 10 Sekunden, ansonsten nach 18 Sekunden | 14 |
| Telefonbuch | Bis zu 150 Einträge; Nummern maximal 32 Ziffern, Namen maximal 16 Zeichen | 16 |
| Anrufliste | Je nach eingestellter Listenart die letzten 25 Nummern aller Anrufe oder nur der entgangenen Anrufe | 16 |
| Mobilteile an einer Basis | Bis zu vier Mobilteile anmeldbar, interne Nummern 1 bis 4 | 21 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | – |
Quelle der Werte: Anhang „Technische Daten“ auf den Seiten 31 und 32. Die Bereitschafts-, Gesprächs- und Betriebszeiten sind laut Seite 31 Maximalangaben und hängen von Akkukapazität, Alter des Akkus und Benutzerverhalten ab; die Werte mit und ohne Strahlg. aus weichen voneinander ab.
Hinweis zur Seitenzählung: Die PDF-Datei hat 40 Seiten. Die gedruckte Zählung des Handbuchs läuft von 1 bis 37, und jede PDF-Seite 3 bis 39 entspricht genau einer gedruckten Seite: gedruckte Seite 1 ist PDF-Seite 3, gedruckte Seite 2 ist PDF-Seite 4, und so weiter bis gedruckte Seite 37 auf PDF-Seite 39. PDF-Seite 1 ist die Vorderseite des Umschlags, PDF-Seite 2 eine nicht nummerierte Übersichtszeichnung und PDF-Seite 40 die Rückseite des Umschlags; alle drei tragen keine gedruckte Seitenzahl. Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen der gedruckten Zählung, weil auch die Querverweise im Handbuch selbst diese Zählung verwenden.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Gilt diese Anleitung auch für das Gigaset A540 ohne Anrufbeantworter?
Ja. Das Dokument beschreibt die Modellreihe A540 und A540A gemeinsam und kennzeichnet die Abschnitte, die allein dem A540A vorbehalten sind, ausdrücklich mit dem Zusatz „nur A540A“ oder „nur Gigaset A540A“. Die Basis des A540A trägt zusätzliche Bedienelemente für den Anrufbeantworter, die das A540 nicht hat. Die Beschreibung dieser Elemente und der zugehörigen Funktionen beginnt in der Übersicht auf den Seiten 1 und 2 und setzt sich im Kapitel zum Anrufbeantworter ab Seite 12 fort.
Woran erkenne ich, für welches Land mein Gerät vorgesehen ist?
Das Handbuch nennt auf Seite 29 die Zulassung: Das Gerät ist je nach Variante für den analogen Telefonanschluss im deutschen, luxemburgischen bzw. österreichischen Netz vorgesehen, und länderspezifische Besonderheiten sind berücksichtigt. Verbindlich ist das Gerätelabel am Produkt, auf das die Anleitung an dieser Stelle ausdrücklich verweist. Auf der Umverpackung wird nahe dem CE-Zeichen angegeben, für welches Land das Gerät entwickelt wurde (Seite 27).
Welche Schritte sind zur Inbetriebnahme nötig?
Die Anleitung beschreibt auf den Seiten 6 und 7 drei Schritte: die Akkus vor der ersten Benutzung vollständig aufladen, das Mobilteil an der Basis anmelden und Datum sowie Uhrzeit einstellen. Im Lieferumfang enthaltene Mobilteile sind bereits angemeldet, sodass die Anmeldung nur nötig wird, wenn das Display „Bitte Mobilteil anmelden“ oder „Mobilteil in Basis legen“ zeigt. Danach meldet das Dokument das Telefon als einsatzbereit (Seite 7).
Welche Akkus darf ich einsetzen und welche nicht?
Es dürfen nur aufladbare Akkus eingelegt werden, die der Spezifikation im Abschnitt „Technische Daten“ entsprechen, also 2 x AAA NiMH mit 1,2 V und 400 mAh (Seite 31). Das Handbuch warnt auf Seite 4 davor, abweichende Typen zu verwenden, und wiederholt diese Warnung auf Seite 6 mit dem Zusatz, dass sonst erhebliche Gesundheits- und Sachschäden nicht auszuschließen sind. Erkennbar beschädigte Akkus müssen ersetzt werden (Seite 4).
Wie lange dauert das erste Aufladen und woran erkenne ich das Ende?
Die Akkus sind vor der ersten Benutzung in der Basis oder der Ladeschale vollständig aufzuladen; die Anleitung gibt dafür eine Ladezeit von 4 Stunden an (Seite 31). Vollständig aufgeladen sind die Akkus, wenn das Blitzsymbol im Display erlischt (Seite 6). Dass sich der Akku während des Ladevorgangs erwärmt, bezeichnet das Dokument als ungefährlich; die Ladekapazität nimmt technisch bedingt mit der Zeit ab (Seite 6).
Das Display zeigt nichts an. Was ist zu prüfen?
Das Handbuch nennt auf Seite 28 drei Ursachen in dieser Reihenfolge: das Mobilteil ist nicht eingeschaltet, der Akku ist leer, oder die Tasten- und Displaysperre ist gesetzt. Die zugehörigen Handgriffe sind das lange Drücken der Auflegen-Taste, das Laden oder Ersetzen der Akkus nach Seite 6 sowie das lange Drücken der Raute-Taste zum Aufheben der Sperre (Seiten 8 und 28).
Was bedeutet es, wenn im Display „Basis“ blinkt?
Nach Seite 28 hat dieses Blinken drei mögliche Ursachen: das Mobilteil befindet sich außerhalb der Reichweite der Basis, die Basis ist nicht eingeschaltet, oder die Reichweite hat sich verringert, weil Max.Reichw. ausgeschaltet ist. Als Maßnahmen nennt das Dokument das Verringern des Abstands zwischen Mobilteil und Basis, das Kontrollieren des Steckernetzgeräts der Basis sowie das Einschalten von Max.Reichw. nach Seite 20. Hintergrund ist die ECO-DECT-Einstellung, die im Lieferzustand auf maximale Reichweite steht (Seite 20).
Wie melde ich ein zusätzliches Mobilteil an?
An einer Basis können insgesamt bis zu vier Mobilteile angemeldet werden (Seite 21). Die Anmeldung muss sowohl an der Basis als auch am Mobilteil eingeleitet werden, und beides muss innerhalb von 60 Sekunden geschehen; an der Basis ist die Anmelde- und Paging-Taste mindestens 3 Sekunden zu drücken (Seite 21). Sind bereits vier Mobilteile angemeldet, ersetzt ein neues Mobilteil dasjenige mit der internen Nummer 4; ist dieses im Gespräch, erscheint die Meldung „Keine Internnummer frei“ (Seite 21). Die automatische Anmeldung gelingt alternativ, indem das Mobilteil in die Basis gestellt wird (Seite 7).
Wie lässt sich die Sendeleistung verringern, und welche Nachteile hat das?
Das Kapitel ECO DECT auf Seite 20 nennt zwei Einstellungen: Max.Reichw. ausschalten reduziert die Strahlung um bis zu 80 %, Strahlg. aus schaltet die Strahlung im Ruhezustand ab. Beide Einstellungen reduzieren auch die Reichweite, und mit Max.Reichw. ausgeschaltet kann kein Repeater zur Reichweitenerhöhung genutzt werden. Bei aktivem Strahlg. aus verzögert sich der Verbindungsaufbau um etwa 2 Sekunden, es erfolgt keine Reichweitenanzeige und kein Reichweitenalarm, und alle angemeldeten Mobilteile müssen das Leistungsmerkmal unterstützen (Seite 20).
Ich habe die System-PIN vergessen. Wie komme ich weiter?
Die System-PIN kann jederzeit auf den Lieferzustand 0000 zurückgesetzt werden (Seite 26). Der dafür beschriebene Ablauf erfordert kein Menü: Stromkabel von der Basis entfernen, die Anmelde- und Paging-Taste an der Basis gedrückt halten und gleichzeitig das Stromkabel wieder anschließen, danach die Taste mindestens weitere 5 Sekunden gedrückt halten (Seite 26). Im Lieferzustand lautet die System-PIN 0000, wie das Handbuch bei der Anmeldung auf Seite 21 erneut angibt.
Was wird bei einem Basis-Reset gelöscht und was bleibt erhalten?
Nach Seite 26 werden beim Zurücksetzen der Basis die ECO-DECT-, Anrufbeantworter- und System-Einstellungen zurückgesetzt sowie die Anruflisten und Anrufbeantworterlisten gelöscht. Ausdrücklich nicht betroffen sind Datum und Uhrzeit, die Anmeldungen der Mobilteile an der Basis samt aktueller Basisauswahl, die System-PIN, die Einträge im Telefonbuch und die Wahlwiederholungsliste (Seite 26). Ein Mobilteil-Reset löscht demgegenüber nur die Audio- und Display-Einstellungen (Seite 26).
Warum wird die Nummer des Anrufers nicht angezeigt?
Das Handbuch nennt auf den Seiten 28 und 29 drei Ursachen: die Rufnummernübermittlung ist beim Anrufer nicht freigegeben, die Rufnummernanzeige wird vom Netzanbieter nicht unterstützt oder ist nicht freigeschaltet, oder das Telefon hängt an einer Telefonanlage oder einem Router mit integrierter Telefonanlage, die nicht alle Informationen weiterleitet. Im letzten Fall empfiehlt das Dokument, die Anlage durch kurzes Ziehen des Netzsteckers neu zu starten und in der Anleitung der Anlage nach Begriffen wie CLIP, Rufnummernübermittlung oder Rufnummernübertragung zu suchen (Seite 29).
Der Anrufbeantworter nimmt nichts mehr auf. Woran liegt das?
Als Ursache nennt das Handbuch auf Seite 29 den vollen Speicher; die Maßnahmen sind das Löschen alter Nachrichten sowie das Anhören und Löschen neuer Nachrichten. Einen vollen Anrufbeantworter zeigt die Basis auch ohne Display-Text an: Die Ein- und Aus-Taste blinkt schnell, wenn der Anrufbeantworter voll ist, blinkt langsam bei neuen Nachrichten und blinkt während der Aufnahme einer Nachricht (Seite 2). Die Ansagenaufnahme ist auf eine Länge von mindestens 3 und maximal 180 Sekunden begrenzt (Seite 13).
Was ist zu tun, wenn Flüssigkeit in das Gerät gelangt ist?
Seite 31 beschreibt sechs Schritte: Das Gerät ist von der Stromversorgung zu trennen, die Akkus sind zu entnehmen und das Akkufach offen zu lassen, die Flüssigkeit muss abtropfen, alle Teile sind trocken zu tupfen, und das Gerät ist anschließend mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach und mit der Tastatur nach unten an einem trockenen, warmen Ort zu lagern. Ausdrücklich ausgeschlossen werden Mikrowelle, Backofen und ähnliche Geräte (Seite 31). Eingeschaltet werden darf das Gerät erst in trockenem Zustand; nach vollständigem Austrocknen ist die Inbetriebnahme in den meisten Fällen wieder möglich (Seite 31). Zur laufenden Pflege genügt ein feuchtes Tuch oder ein Antistatiktuch; Lösungsmittel, Mikrofasertücher und trockene Tücher sind zu vermeiden (Seite 31).
Fehlercodetabelle
Das Gigaset A540A zeigt Störungen nicht als Nummerncode an. Das Mobilteil meldet Zustände über Display-Texte und Symbole, die Basis über das Blinken der Anmelde-, Paging- und Anrufbeantworter-Tasten. Der Hersteller veröffentlicht in dieser Anleitung keine nummerierte Fehlercodeliste. Die Bezeichnungen F01 bis F14 in der folgenden Tabelle sind daher keine Herstellercodes und erscheinen an keinem Gerät; es handelt sich um Diagnose-Nummern dieser Seite, die ausschließlich der Zuordnung der dokumentierten Symptome dienen. Die Symptome, Anzeigen und Maßnahmen sind dem Kapitel „Fragen und Antworten“ auf den Seiten 28 und 29 entnommen, die Display- und Tastenanzeigen zusätzlich der Übersicht auf den Seiten 2, 3 und 33.
| Code | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F01 | Display bleibt dunkel | Mobilteil ist nicht eingeschaltet, der Akku ist leer, oder die Tasten- und Displaysperre ist gesetzt | Auflegen-Taste lang drücken; Akku laden oder austauschen nach Seite 6; Raute-Taste lang drücken, um die Sperre aufzuheben | 28 |
| F02 | Im Display blinkt „Basis“ | Mobilteil außerhalb der Reichweite der Basis; Basis nicht eingeschaltet; Reichweite verringert, weil Max.Reichw. ausgeschaltet ist | Abstand zwischen Mobilteil und Basis verringern; Steckernetzgerät der Basis kontrollieren; Max.Reichw. einschalten nach Seite 20 | 28 |
| F03 | Im Display blinkt „Bitte Mobilteil anmelden“ oder „Mobilteil in Basis legen“ | Mobilteil ist noch nicht angemeldet oder wurde durch die Anmeldung eines weiteren Mobilteils bei mehr als 4 DECT-Anmeldungen abgemeldet | Mobilteil erneut anmelden nach Seite 7 oder Seite 21; bei belegten internen Nummern ein nicht mehr benötigtes Mobilteil abmelden | 28 |
| F04 | Das Mobilteil klingelt nicht | Klingelton ausgeschaltet; Anrufer unterdrückt die Rufnummer; Telefon klingelt in einem eingestellten Zeitraum nicht | Klingelton einschalten nach Seite 24; Klingelton für anonyme Anrufe einschalten nach Seite 26; Zeitsteuerung für externe Anrufe nach Seite 25 überprüfen | 28 |
| F05 | Kein Klingel- oder Wählton vom Festnetz | Es wurde nicht das mitgelieferte Telefonkabel verwendet oder dieses durch ein neues Kabel mit falscher Steckerbelegung ersetzt | Immer das mitgelieferte Telefonkabel verwenden; beim Kauf im Fachhandel auf die richtige Steckerbelegung achten nach Seite 32 | 28 |
| F06 | Die Verbindung bricht immer nach ca. 30 Sekunden ab | Ein Repeater vor Version 2.0 wurde aktiviert oder deaktiviert | Mobilteil aus- und wieder einschalten nach Seite 8 | 28 |
| F07 | Fehlerton nach der System-PIN-Abfrage oder System-PIN vergessen | Die eingegebene System-PIN ist falsch oder nicht mehr bekannt | Vorgang wiederholen; gegebenenfalls die System-PIN nach Seite 26 auf 0000 zurücksetzen | 28 |
| F08 | Der Gesprächspartner hört Sie nicht | Das Mobilteil ist stumm geschaltet | Mikrofon wieder einschalten nach Seite 11 | 28 |
| F09 | Die Nummer des Anrufers wird nicht angezeigt, stattdessen „Anruf v. Extern“, „Anonym“ oder „Unbekannt“ | Rufnummernübermittlung beim Anrufer nicht freigegeben; Rufnummernanzeige vom Netzanbieter nicht unterstützt oder nicht freigeschaltet; Telefonanlage oder Router leitet nicht alle Informationen weiter | Anrufer soll die Rufnummernübermittlung beim Netzanbieter freischalten lassen; Rufnummernanzeige freischalten lassen; Anlage kurz stromlos machen und Einstellungen auf Rufnummernanzeige prüfen | 28, 29 |
| F10 | Fehlerton bei Tastatur-Eingaben | Aktion ist fehlgeschlagen oder die Eingabe ist fehlerhaft | Vorgang wiederholen, dabei das Display beobachten und die Bedienung in der Anleitung nachlesen | 29 |
| F11 | Der Netz-Anrufbeantworter kann nicht abgehört werden | Die Telefonanlage ist auf Impulswahl eingestellt | Telefonanlage auf Tonwahl umstellen nach Seite 23 | 29 |
| F12 | In der Anrufliste ist zu einer Nachricht keine Zeit angegeben (nur A540A) | Datum und Uhrzeit sind nicht eingestellt | Datum und Uhrzeit einstellen nach Seite 7 | 29 |
| F13 | Der Anrufbeantworter meldet bei der Fernbedienung „PIN ist ungültig“ | Die eingegebene System-PIN ist falsch, oder die System-PIN steht noch auf dem Lieferzustand 0000 | Eingabe der System-PIN wiederholen; eine System-PIN ungleich 0000 einstellen nach Seite 26 | 29 |
| F14 | Der Anrufbeantworter zeichnet keine Nachrichten auf; das Handbuch nennt als Ursache „Der Speicher ist voll“; an der Basis blinkt die Anrufbeantworter-Taste in diesem Zustand schnell | Der Speicher des Anrufbeantworters ist belegt | Alte Nachrichten löschen; neue Nachrichten anhören und löschen | 29, 2 |
Die Codes F01 bis F14 sind keine Herstellercodes und erscheinen an keinem Gerät; der Hersteller veröffentlicht in dieser Anleitung keine nummerierte Fehlercodeliste, und die Nummern sind eine Diagnose-Systematik dieser Seite. Anzeigen und Maßnahmen stammen aus dem Kapitel „Fragen und Antworten“ auf den Seiten 28 und 29, die Tasten- und Displayanzeigen aus der Übersicht auf den Seiten 2 und 3 sowie aus den Display-Symbolen auf Seite 33. Alle Seitenangaben folgen der gedruckten Zählung.
Fehlerbaum
Der Baum ordnet jede dokumentierte Störung einem von vier Bereichen zu: der Anzeige am Mobilteil, der Funkverbindung zur Basis, der Anrufsignalisierung über das Festnetz und dem Anrufbeantworter der Basis A540A. Welche Ursache in einem Bereich zuerst zu prüfen ist, richtet sich nach der Reihenfolge, in der das Handbuch sie im Kapitel „Fragen und Antworten“ auf den Seiten 28 und 29 nennt.
Ablauf der Störungssuche
- Grenzen Sie die Störung ein: Betrifft sie Anzeige und Bedienung des Mobilteils, die Funkverbindung zur Basis, die Anrufsignalisierung oder den Anrufbeantworter (Seiten 28 und 29)?
- Lesen Sie die Anzeige, bevor Sie etwas verstellen: Display-Texte wie „Basis“ oder „Bitte Mobilteil anmelden“ und das Blinken der Tasten an der Basis sind die tragfähigsten Hinweise (Seiten 2 und 28).
- Prüfen Sie die Stromversorgung der Basis, denn das Telefon funktioniert ohne sie nicht; das Steckernetzgerät muss immer eingesteckt sein (Seite 5).
- Prüfen Sie Ladezustand und Sitz der Akkus, wenn die Anzeige dunkel bleibt oder die Bereitschaftszeit ungewöhnlich kurz ist (Seiten 6 und 31).
- Prüfen Sie den Funkweg: Abstand zwischen Mobilteil und Basis verringern und die ECO-DECT-Einstellung Max.Reichw. kontrollieren (Seite 20).
- Prüfen Sie die Verkabelung zum Festnetz nur mit dem mitgelieferten Telefonkabel, weil die Steckerbelegung handelsüblicher Kabel abweichen kann (Seiten 5, 28 und 32).
- Prüfen Sie beim Anrufbeantworter zuerst den Speicherstand und löschen Sie alte Nachrichten, bevor Sie an den Ansagen etwas ändern (Seiten 2 und 29).
- Setzen Sie Einstellungen erst dann zurück, wenn die gezielte Prüfung nichts erbracht hat; beachten Sie dabei, was ein Basis-Reset löscht und was erhalten bleibt (Seite 26).
- Wo die Selbsthilfe endet: Das Handbuch nennt auf Seite 27 Service-Hotlines für Deutschland, Luxemburg und Österreich sowie die Adresse www.gigaset.com/service als Anlaufstelle.
Quelle der Schritte: Kapitel „Fragen und Antworten“ auf den Seiten 28 und 29 sowie Inbetriebnahme auf den Seiten 5 und 6. Sonderfall Flüssigkeitskontakt: Hier beschreibt Seite 31 einen eigenen Ablauf mit mindestens 72 Stunden Trocknungszeit, der vor jedem Einschaltversuch durchzuführen ist.
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Die fünf Schritte fragen nacheinander das ab, was das Handbuch selbst als Prüffolge nahelegt. Arbeiten Sie sie in der angegebenen Reihenfolge ab und notieren Sie die Anzeige, bevor Sie eine Einstellung ändern.
Schritt 1: Zeigt das Mobilteil überhaupt etwas an?
Nein, das Display bleibt dunkel: Das Handbuch nennt drei Ursachen. Prüfen Sie zuerst, ob das Mobilteil eingeschaltet ist, indem Sie die Auflegen-Taste lang drücken (Seite 28). Bleibt die Anzeige dunkel, laden oder tauschen Sie die Akkus nach Seite 6. Zeigt das Display danach Inhalte, deren Symbole Sie nicht zuordnen können, hilft die Symbolübersicht auf Seite 33.
Ja, aber die Bedienung reagiert nicht: Prüfen Sie die Tasten- und Displaysperre; sie wird mit langem Drücken der Raute-Taste aufgehoben (Seite 8). Bedenken Sie dabei den Hinweis auf Seite 4, dass bei eingeschalteter Tastensperre auch Notrufnummern nicht gewählt werden können.
Schritt 2: Besteht die Funkverbindung zur Basis?
Im Display blinkt „Basis“: Verringern Sie den Abstand zwischen Mobilteil und Basis und kontrollieren Sie das Steckernetzgerät der Basis (Seite 28). Schalten Sie zusätzlich Max.Reichw. ein, wenn die Reichweite durch die ECO-DECT-Einstellung verringert ist (Seite 20).
Im Display blinkt „Bitte Mobilteil anmelden“ oder „Mobilteil in Basis legen“: Melden Sie das Mobilteil erneut an, entweder durch Einstellen in die Basis (Seite 7) oder manuell über die Anmelde- und Paging-Taste an der Basis, wobei beide Handlungen innerhalb von 60 Sekunden erfolgen müssen (Seite 21).
Schritt 3: Klingelt das Mobilteil, und kommt ein Ton vom Festnetz?
Das Mobilteil klingelt nicht: Prüfen Sie zuerst den Klingelton nach Seite 24, dann die Einstellung für anonyme Anrufe nach Seite 26 und zuletzt die Zeitsteuerung für externe Anrufe nach Seite 25.
Kein Klingel- oder Wählton vom Festnetz: Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte Telefonkabel; die Steckerbelegung handelsüblicher Kabel kann abweichen (Seiten 5, 28 und 32). Bricht eine bestehende Verbindung immer nach etwa 30 Sekunden ab, schalten Sie das Mobilteil nach Seite 8 aus und wieder ein.
Schritt 4: Werden Anrufe und Rufnummern korrekt signalisiert?
Die Nummer des Anrufers fehlt: Klären Sie mit dem Anrufer, ob die Rufnummernübermittlung freigegeben ist, und lassen Sie die Rufnummernanzeige beim Netzanbieter freischalten (Seiten 28 und 29).
Das Telefon hängt an einer Telefonanlage oder einem Router: Starten Sie die Anlage durch kurzes Ziehen des Netzsteckers neu und prüfen Sie deren Einstellungen auf Begriffe wie CLIP, Rufnummernübermittlung oder Rufnummernübertragung (Seite 29). Erscheint ein Fehlerton bei Tastatureingaben, wiederholen Sie den Vorgang und beobachten Sie das Display (Seite 29).
Schritt 5: Funktioniert der Anrufbeantworter der Basis?
Er zeichnet keine Nachrichten auf: Das Handbuch nennt als Ursache den vollen Speicher. Löschen Sie alte Nachrichten und hören Sie neue Nachrichten an, um sie zu löschen (Seite 29). Kontrollieren Sie ergänzend die Anzeige an der Basis, denn die Anrufbeantworter-Taste blinkt schnell, wenn der Anrufbeantworter voll ist (Seite 2).
Fernbedienung meldet „PIN ist ungültig“: Wiederholen Sie die Eingabe der System-PIN und stellen Sie eine System-PIN ein, die nicht dem Lieferzustand 0000 entspricht (Seite 26). Fehlt in der Anrufliste die Zeitangabe zu einer Nachricht, sind Datum und Uhrzeit nach Seite 7 einzustellen (Seite 29).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Das Handbuch empfiehlt in diesem Fall den Weg über den Gigaset Kundenservice unter www.gigaset.com/service und nennt auf Seite 27 Service-Hotlines für Deutschland, Luxemburg und Österreich; für die Kontaktaufnahme soll der Kaufbeleg bereitgehalten werden (Seite 27). Prüfen Sie vorher, ob ein Reset der Basis oder des Mobilteils in Frage kommt, und beachten Sie die Angaben auf Seite 26 dazu, welche Einstellungen dabei verloren gehen.
Sicherheitshinweise
Die folgenden vier Gruppen fassen das Kapitel „Sicherheitshinweise“ auf Seite 4 zusammen und ergänzen es um die Aufstell- und Betriebsbedingungen aus der Inbetriebnahme (Seiten 5 und 6) sowie um Pflege-, Flüssigkeits- und Entsorgungshinweise aus dem Anhang (Seiten 30 und 31). Maßgeblich ist stets der vollständige Wortlaut im Handbuch.
Notruf
- Während eines Stromausfalls lässt sich das Gerät nicht betreiben; es kann dann auch kein Notruf abgesetzt werden (Seite 4).
- Bei eingeschalteter Tastensperre können auch Notrufnummern nicht gewählt werden (Seite 4).
- Das Steckernetzgerät muss daher immer eingesteckt sein, weil das Telefon ohne Stromversorgung nicht funktioniert (Seite 5).
Stromversorgung und Betrieb
- Verwenden Sie nur das auf den Geräten angegebene Steckernetzgerät (Seite 4).
- Benutzen Sie nur das mitgelieferte Steckernetzgerät und Telefonkabel; die Steckerbelegung von Telefonkabeln kann unterschiedlich sein (Seite 5).
- Setzen Sie das Telefon keinen Wärmequellen, keiner direkten Sonneneinstrahlung und keinen anderen elektrischen Geräten aus (Seite 5).
- Schützen Sie das Telefon vor Nässe, Staub, aggressiven Flüssigkeiten und Dämpfen (Seite 5).
- Nutzen Sie die Geräte nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen (Seite 4).
- Stellen Sie die Geräte nicht in Feuchträumen auf; sie sind nicht spritzwassergeschützt (Seite 4).
Akkus, Umgebung, Kinder und medizinische Geräte
- Legen Sie nur aufladbare Akkus ein, die der Spezifikation entsprechen (2 x AAA NiMH, 1,2 V, 400 mAh, Seite 31); erkennbar beschädigte Akkus müssen ausgetauscht werden (Seite 4).
- Verwenden Sie nur die von Gigaset Communications GmbH empfohlenen aufladbaren Akkus, da sonst erhebliche Gesundheits- und Sachschäden nicht auszuschließen sind (Seite 6).
- Basis und Ladeschale sind für den Betrieb in geschlossenen, trockenen Räumen mit einem Temperaturbereich von +5 °C bis +45 °C ausgelegt; stellen Sie sie auf einer ebenen, rutschfesten Unterlage auf (Seite 5).
- Klären Sie Ihre Kinder über den Inhalt der Hinweise und über die Gefahren bei der Benutzung des Geräts auf (Seite 4).
- Medizinische Geräte können in ihrer Funktion beeinflusst werden; beachten Sie die technischen Bedingungen des jeweiligen Umfeldes und informieren Sie sich bei einem Herzschrittmacher beim Hersteller des Gerätes (Seite 4).
- Halten Sie das Mobilteil nicht mit der Geräterückseite an das Ohr, wenn es klingelt oder die Freisprechfunktion eingeschaltet ist; vermeiden Sie Hören bei hoher Lautstärke über lange Zeiträume (Seite 4).
- Das Telefon kann in analogen Hörgeräten Störgeräusche verursachen oder diese übersteuern; wenden Sie sich bei Problemen an den Hörgeräteakustiker (Seite 4).
Defekt, Reinigung und Entsorgung
- Verwenden Sie das Gerät nicht, wenn das Display gesprungen oder zerbrochen ist; zerbrochenes Glas oder Kunststoff kann Verletzungen verursachen (Seite 4).
- Nehmen Sie defekte Geräte außer Betrieb oder lassen Sie diese vom Service reparieren, da sie andere Funkdienste stören könnten (Seite 4).
- Wischen Sie das Gerät mit einem feuchten Tuch oder einem Antistatiktuch ab; benutzen Sie keine Lösungsmittel, kein Mikrofasertuch und nie ein trockenes Tuch (Seite 31).
- Bei Kontakt mit Flüssigkeit: Stromversorgung trennen, Akkus entnehmen, Flüssigkeit abtropfen lassen, alle Teile trocken tupfen und das Gerät mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach und mit der Tastatur nach unten an einem trockenen, warmen Ort lagern (Seite 31).
- Geben Sie das Gerät nur mit der Bedienungsanleitung an Dritte weiter (Seite 4).
- Akkus gehören nicht in den Hausmüll; Altgeräte sind getrennt vom Hausmüll über die dafür vorgesehenen Stellen zu entsorgen (Seite 30).
Hinweis: Diese Zusammenstellung gibt die Hinweise des Handbuchs gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text auf den Seiten 4, 5, 6, 30 und 31.
Passende Ersatzteile und Zubehör
Beim Gigaset A540A werden im Alltag vor allem die Verschleißteile des Mobilteils und der Anschluss der Basis getauscht: die Akkus, das Steckernetzgerät der Basis und das Telefonkabel. Das Handbuch listet diese Teile im Verpackungsinhalt auf Seite 5 und spezifiziert die Akkus im Anhang auf Seite 31. Die folgende Zeichnung ordnet die Baugruppen des Sets einander zu; die Tabelle darunter nennt die dokumentierten Spezifikationen.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Akkus (2 Stück) | Stromversorgung des Mobilteils; Ladezeit 4 h in Basis oder Ladeschale, Bereitschaftszeit bis zu 200 h | Technologie 2 x AAA NiMH, 1,2 V, 400 mAh; nur von Gigaset Communications empfohlene, aufladbare Akkus verwenden | 31, 6 |
| Steckernetzgerät für die Basis | Speist die Basis mit 230 V ~/50 Hz; ohne angeschlossenes Netzgerät funktioniert das Telefon nicht | Nur das auf den Geräten angegebene Netzgerät verwenden; Flachstecker und Entriegelungsknopf beachten | 5, 32 |
| Telefonkabel | Verbindet die Basis mit dem analogen Telefonanschluss oder mit einem Router mit integrierter Telefonanlage | Nur das mitgelieferte Kabel verwenden oder im Fachhandel auf die richtige Steckerbelegung achten; eine falsche Belegung führt zu keinem Klingel- oder Wählton | 5, 32 |
| Akkudeckel | Hintere Abdeckung des Mobilteils; schließt das Akkufach und wird von oben eingesetzt und zugeschoben, bis er einrastet | Bei Verkaufsvarianten mit mehreren Mobilteilen liegt jedem zusätzlichen Mobilteil ein eigener Akkudeckel bei | 5, 6 |
| Ladeschale mit Steckernetzgerät | Zweiter Ladepunkt für ein Mobilteil; kann an der Wand befestigt werden | Nur falls im Lieferumfang enthalten; das Mobilteil darf nur in die dazugehörige Basis oder Ladeschale gestellt werden | 5, 6 |
| Basis Gigaset A540A | DECT-Funkzentrale mit integriertem Anrufbeantworter, Anmelde- und Paging-Taste sowie Bedientasten für die Nachrichtenwiedergabe | Auf die Variante achten: Nur A540A besitzt den Anrufbeantworter mit Lösch-, Wiedergabe-, Vor- und Zurück-Taste sowie die Lautstärke-Regelung | 2, 3 |
