Miele w 986 wps Bedienungsanleitung

Der Miele W 986 WPS ist ein Waschautomat aus dem Miele-Programm mit Frontbeschickung; das Deckblatt der verlinkten Datei nennt den Waschautomaten W 986 WPS mit der Materialnummer M.-Nr. 04 935 230 (Seite 1). Die Maschine arbeitet mit dem Miele-Waterproof-System als Schutz vor Wasserschäden, hat eine Bedienungsblende mit Programmwähler, Display, Zusatzfunktionstasten und einer Ablaufanzeige mit Kontrolleuchten sowie einen herausnehmbaren Waschmittel-Einspülkasten mit drei Kammern (Seiten 6, 7 und 9). Die Anleitung umfasst 56 beschriebene Seiten in deutscher Sprache und behandelt die Sicherheitshinweise, die Gerätebeschreibung, das umweltfreundliche Waschen, die Vorbereitung vor der ersten Wäsche, den Waschvorgang, die Waschmittelzugabe, die Zusatzfunktionen, die Programmierfunktionen, die Reinigung und Pflege, die Störungshilfen, den Kundendienst, das Aufstellen und Anschließen sowie die Verbrauchs- und die technischen Daten. Diese Seite fasst zusammen, was dort tatsächlich steht, und jede Angabe trägt die gedruckte Seitennummer, die am Ende direkt verlinkt ist.

Technische Daten

Merkmal Wert Seite
TypenbezeichnungDas Deckblatt nennt den Waschautomaten W 986 WPS und die Materialnummer M.-Nr. 04 935 230. Die Bezugsseite der Datei bezeichnet das Gerät als Miele w 986 wps und als Waschmaschine. Modell und Nummer des Gerätes stehen laut Dokument auf dem Typenschild bei geöffneter Fülltür oberhalb des Schauglases; beide Angaben benötigt auch der Kundendienst. Prüfen Sie deshalb vor jedem Vergleich die Typenbezeichnung am Gerät.1, 45
Höhe85 cm.56
Breite59,5 cm.56
Tiefe60 cm, bei geöffneter Tür 97 cm.56
Gewicht99 kg. Das Gerät darf nicht untergebaut werden.48, 56
Maximale Bodenbelastung1600 Newton, das entspricht etwa 160 kg.56
Fassungsvermögen5 kg Trockenwäsche. Für die einzelnen Programme nennt das Dokument auf Seite 14 abweichende maximale Beladungsmengen; sie liegen zwischen 1,0 kg und 5,0 kg.14, 56
Anschlußspannung, Anschlußwert und AbsicherungDas Dokument verweist für diese drei Angaben auf das Typenschild und fordert, die dortigen Werte vor dem Anschließen mit denen des Elektronetzes zu vergleichen. Der Elektroanschluß selbst erfolgt über ein Wechselstrom-Anschlußkabel von etwa 2 m Länge mit Schuko-Stecker für 230 V bei 50 Hz.8, 54, 56
WasserfließdruckMindestens 1 bar Überdruck. Der Mindestfließdruck ist vorhanden, wenn bei voll geöffnetem Wasserhahn in 15 Sekunden 5 Liter Wasser in ein Gefäß fließen; mit genau dieser Prüfung wird der Druck laut Dokument auch im Störungsfall kontrolliert.44, 50, 56
WasserstaudruckHöchstens 10 bar Überdruck. Ist er höher, muss ein Druckreduzierventil eingebaut werden. Ein Warmwasseranschluß ist nicht vorgesehen.50, 51, 56
WasseranschlußErforderlich ist ein Wasserhahn mit 3/4-Zoll-Verschraubung. Fehlt ein solcher, darf der Anschluß nur von einem zugelassenen Installateur an die Trinkwasserleitung montiert werden. Das Gerät darf laut Dokument ohne Rückflußverhinderer betrieben werden, weil es nach den gültigen DIN-Normen gebaut ist.50
AblaufschlauchLänge 1,50 m, knickfrei zu verlegen. Der Krümmer am Schlauchende ist drehbar und gegebenenfalls abziehbar. Der Schlauch kann bis auf 5 m verlängert werden; das Zubehör ist im Miele-Fachhandel oder beim Miele-Kundendienst erhältlich.53
Abpumphöhe und AbpumplängeAbpumphöhe höchstens 1 m, Abpumplänge höchstens 5 m. Die Lauge wird von einer Ablaufpumpe mit 1 m Förderhöhe abgepumpt. Für Ablaufhöhen über 1 m bis 1,8 m Höchstförderhöhe ist als Zubehör eine zweite Laugenpumpe im Duobetrieb mit Umbausatz erhältlich.40, 53, 56
Maximale Schleuderdrehzahl1600 Umdrehungen je Minute; sie gilt für die Wäsche aus Baumwolle und Leinen, aus leicht angeschmutzten Textilien im Buntwaschprogramm und für das Stärken. Die Kontrolleuchte neben der Schleudertaste zeigt die gewählte Drehzahl an.7, 22
StartvorwahlDer Programmstart lässt sich um 30 Minuten bis höchstens 24 Stunden verzögern. Jeder Tastendruck verlängert die Verzögerungszeit unter 10 Stunden um 30 Minuten und darüber um 1 Stunde; beim Stand von 24 Stunden lässt sie sich durch nochmaliges Drücken wieder löschen.7, 16
Verbrauchsdaten des PrüfprogrammsFür das Prüfprogramm nach EN 60456 nennt das Dokument 0,95 kWh Energie, 49 Liter Wasser und eine Laufzeit von 1 h 58 min, mit der Zusatzfunktion Kurz 1 h 16 min. Über alle im Dokument tabellierten Programme hinweg reichen die Angaben von 0,15 kWh bis 1,70 kWh und von 25 bis 75 Litern.55
Einweichdauer30 Minuten bis 6 Stunden, wählbar in 30-Minutenschritten. Jeder Tastendruck verlängert die Einweichzeit um 30 Minuten; die gewählte Zeit wird im Display zur ursprünglichen Programmdauer hinzugezählt.27, 31
WasserhärtebereicheVier Bereiche, die das Dokument für die Dosierung heranzieht: Bereich I weich von 0 bis 1,3 mmol/l und 0 bis 7 Grad deutscher Härte, Bereich II mittel von 1,3 bis 2,5 mmol/l und 7 bis 14 Grad, Bereich III hart von 2,5 bis 3,8 mmol/l und 14 bis 21 Grad sowie Bereich IV sehr hart über 3,8 mmol/l und über 21 Grad. Eine Stellscheibe im Waschmittel-Einspülkasten dient als Merkhilfe für die Wasserhärte.12, 19
WaschmittelkammernDrei Kammern: Kammer i für Einweichen und Vorwäsche, Kammer j für die Hauptwäsche und Kammer p für Weichspüler, Formspüler und Stärke. Reicht die Kapazität von Kammer j für die Hauptwäsche nicht aus, kann Kammer i über eine Programmierfunktion zusätzlich für die Einspülung aktiviert werden.20, 32
Schutzsystem gegen WasserschädenDas Miele-Waterproof-System verbindet Wasserhahn und Waschautomat und arbeitet mit einem elektrischen Sicherheitsventil, das wie ein automatischer Wasserhahn wirkt. Auslaufendes Wasser wird in einer Bodenwanne aufgefangen, ein Schwimmerschalter schaltet das Ventil elektrisch ab; Undichtigkeiten des Zulaufschlauchs leitet die Schutzhülle, die den Schlauch als zweite Haut umgibt, in die Bodenwanne.9, 51
Empfohlener Fehlerstrom-SchutzschalterDer VDE empfiehlt in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA nach DIN VDE 0664 vorzuschalten. Der Anschluß darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.54
Erteilte PrüfzeichenFunkschutz und VDE.56
Zusatzfunktionen und ProgrammierfunktionenZusatzfunktionen werden über eigene Tasten dem Grundprogramm zugeschaltet, die Kontrolleuchte der Taste leuchtet dabei; eine Zusatzfunktion, die das Grundprogramm nicht zulässt, wird beim Loslassen der Taste wieder abgewählt. Die Programmierfunktionen werden über die Zusatzfunktionstasten und den Programmwähler in vier Schritten angewählt, aktiviert und gespeichert und bleiben erhalten, bis sie wieder gelöscht werden.27, 32, 34, 35
AufstellungAm besten eignet sich eine Betondecke; bei einer Holzbalkendecke ist das Gerät auf eine Sperrholzplatte von mindestens 59 x 52 x 3 cm zu stellen, die mit möglichst vielen Balken verschraubt wird. Eine Aufstellung in der Raumecke ist am stabilsten. Auf einem bauseitigen Sockel muss das Gerät durch Spannlaschen gesichert werden, weil es sonst beim Schleudern vom Sockel fallen kann. Das Gerät ist vor dem ersten Waschen auszurichten; es muss lotrecht und gleichmäßig auf allen vier Schraubfüßen stehen, deren Kontermuttern fest gegen das Gehäuse gedreht sein müssen.46, 48
TransportVor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung auf der Rückseite zu entfernen: Die linke und die rechte Transportstange werden um 90 Grad gedreht, Stangen und Stützblech herausgezogen und die Löcher mit den mitgelieferten Stopfen verschlossen. Ohne Transportsicherung darf das Gerät nicht transportiert werden; sie ist aufzubewahren und vor einem Umzug wieder zu montieren.9, 46, 47
DokumentstandÄnderungen vorbehalten, Kennung 008 3099 auf der Rückseite. Die Seiten 57 bis 59 der Datei tragen nur die Seitenzahl und keinen Text; die Seite 60 ist die Rückseite mit dem Papierhinweis.57, 58, 59, 60

Die Zuordnung folgt den Bezeichnungen des Dokuments. Die Verbrauchsdaten stehen geschlossen im Kapitel Verbrauchsdaten auf Seite 55, die technischen Daten im Kapitel Technische Daten auf Seite 56. Das Dokument weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verbrauchsdaten je nach Wasserdruck, Wasserhärte, Wassereinlauftemperatur, Raumtemperatur, Wäscheart, Wäschemenge, Schwankungen der Netzspannung und gewählten Zusatzfunktionen von den angegebenen Werten abweichen können. Die Werte gelten ohne Zusatz- und Programmierfunktionen; die Laufzeit ist für jede Zeile zusätzlich in einer kurzen und einer normalen Fassung angegeben. Anschlußspannung, Anschlußwert und Absicherung nennt das Dokument nicht zahlenmäßig, sondern verweist dafür auf das Typenschild.

Hinweis zur Seitenzählung: Das Dokument ist durchgehend mit gedruckten Seitennummern versehen, die am Fuß jeder Seite stehen; die gedruckte Zahl und die Seite der PDF-Datei stimmen deshalb überein. Die erste Seite der PDF-Datei ist das Deckblatt mit dem Gerätenamen und der Materialnummer, die Seiten 57 bis 59 tragen ausschließlich die Seitenzahl, und die Seite 60 ist die Rückseite mit dem Hinweis Änderungen vorbehalten. Die Zählung des beschriebenen Teils reicht damit bis zur Seite 56; das Inhaltsverzeichnis selbst steht auf den Seiten 3, 4 und 5. Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen der gedruckten Zählung; beim Blättern am Bildschirm ist keine Zahl hinzuzuzählen. Die Querverweise des Dokuments verwenden dieselbe gedruckte Zählung, so dass die dort genannten Fundstellen unverändert übernommen werden können.

Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.

Häufige Fragen

Das Gerät startet nicht. Was ist zu prüfen?

Für den Fall, dass kein Programmstart erfolgt, nennt das Dokument drei Prüfpunkte und ordnet sie der Ursache zu, dass das Gerät keinen Strom hat: Es ist zu prüfen, ob die Tür richtig geschlossen ist, ob der Netzstecker eingesteckt ist und ob die Sicherung in Ordnung ist (Seite 40). Ein Anhaltspunkt dafür ist, dass die Kontrolleuchte Knitterschutz/Ende nicht leuchtet oder die Taste START nicht blinkt (Seite 40). Beim Anwählen des Programms Schleudern muss der Waschautomat außerdem erst betriebsbereit gemacht werden, wie es im Kapitel zur ersten Wäsche beschrieben ist (Seiten 40 und 12). Leuchtet dagegen die Servicekontrolleuchte verriegelt, ist die Programmverriegelung eingeschaltet und muss ausgeschaltet werden; blinkt dieselbe Kontrolleuchte, ist die Schloßfunktion eingeschaltet (Seite 40).

Die Kontrolleuchte Zulauf prüfen blinkt. Woran liegt das?

Das Dokument unterscheidet zwei Stufen (Seiten 40 und 41). Blinkt die Kontrolleuchte während des Programmablaufes, das Waschprogramm läuft aber wie gewohnt ab, ist der Wasserzulauf beeinträchtigt; als mögliche Gründe nennt das Dokument, dass der Wasserhahn nicht weit genug geöffnet ist, dass der Zulaufschlauch geknickt ist, dass der Wasserdruck zu niedrig ist oder dass das Sieb im Zulaufschlauch verschmutzt ist und gereinigt werden muss (Seite 41). Blinkt sie dagegen, ertönt der Summer dauernd und wurde die Wäsche nicht gewaschen, ist der Wasserzulauf gesperrt; dann ist der Wasserhahn zu öffnen und das Programm neu zu starten (Seite 41). Den Fließdruck prüft das Dokument mit einem einfachen Versuch: Fließen 5 Liter Wasser innerhalb von 15 Sekunden in einen Eimer, ist der Wasserdruck in Ordnung (Seite 44). Für die Reinigung des Siebs im Zulaufschlauch ist der Wasserhahn zuzudrehen, der Schlauch abzuschrauben und das Kunststoffsieb mit einer Kombi- oder Spitzzange herauszuziehen; es muss nach der Reinigung wieder eingebaut werden (Seite 39).

Die Kontrolleuchte Ablauf prüfen blinkt, oder die Wäsche wird nicht geschleudert.

Auch hier unterscheidet das Dokument zwei Stufen (Seiten 40 und 42). Blinkt die Kontrolleuchte während des Programmablaufes und läuft das Waschprogramm wie gewohnt ab, ist der Wasserablauf beeinträchtigt; dann sind Laugenfilter und Laugenpumpe zu reinigen, und es ist zu prüfen, ob der Ablaufschlauch zu hoch liegt, weil die Abpumphöhe höchstens 1 m beträgt (Seite 40). Blinkt sie dagegen, ertönt der Summer dauernd und ist das Programm nicht wie gewohnt abgelaufen, ist der Wasserablauf blockiert; dafür nennt das Dokument dieselben Abhilfen (Seite 40). Wird die Wäsche nicht wie gewohnt geschleudert, war entweder die eingestellte Schleuderdrehzahl zu niedrig, oder die Wäsche konnte sich in der Trommel nicht genügend verteilen, so dass zum Schutz des Gerätes nur mit reduzierter Drehzahl geschleudert wurde; das Dokument empfiehlt deshalb, immer große und kleine Wäscheteile in die Trommel zu geben (Seite 42). Blinkt die Kontrolleuchte Endschleudern, wurde das Endschleudern wegen einer zu großen Unwucht nicht durchgeführt; dann ist die Wäsche aufzulockern und der Programmwähler auf Schleudern zu drehen (Seite 42).

Die Fülltür lässt sich nicht öffnen. Was ist zu tun?

Das Dokument nennt vier Ursachen (Seite 42). Ist das Gerät nicht elektrisch angeschlossen, ist der Schuko-Stecker in die Steckdose zu stecken. Bei einem Stromausfall ist die Fülltür so zu öffnen, wie es im eigenen Abschnitt beschrieben ist: Waschautomat ausschalten, die Klappe zum Laugenfilter öffnen und das Wasser herauslaufen lassen, dann an der Notentriegelung ziehen (Seiten 42 und 44). Vor der Wäscheentnahme ist stets sicherzustellen, dass die Trommel stillsteht, weil beim Hineingreifen in eine noch drehende Trommel erhebliche Verletzungsgefahr besteht (Seite 44). War die Tür nicht korrekt eingerastet, ist einmal kräftig gegen die Schloßseite der Fülltür zu drücken und anschließend die Taste Tür zu drücken. Befindet sich noch Wasser in der Trommel, ist das Programm Pumpen zu wählen und das Wasser abzupumpen; bei einer Laugentemperatur über 55 Grad Celsius lässt sich die Tür ebenfalls nicht öffnen (Seite 42).

Wie oft müssen Laugenfilter, Sieb und Einspülkasten gereinigt werden?

Den Laugenfilter empfiehlt das Dokument anfangs nach drei bis vier Wäschen zu kontrollieren, um festzustellen, wie oft eine Reinigung notwendig ist; anschließend ist er regelmäßig zu reinigen (Seite 37). Bei der normalen Reinigung laufen etwa 2 Liter Wasser aus, bei verstopftem Ablauf befindet sich eine größere Menge Wasser im Gerät, laut Dokument höchstens 25 Liter; wurde kurz vorher mit hoher Temperatur gewaschen, besteht Verbrühungsgefahr (Seite 37). Der Vorgang selbst läuft über die Klappe zum Laugenfilter, die sich über den gelben Öffner an der Innenseite der Blende des Waschmittel-Einspülkastens öffnen lässt: Behälter unterstellen, Laugenfilter mit zwei bis drei Umdrehungen lösen, aber nicht herausdrehen, den Entleerungsvorgang bei größeren Mengen wiederholen und zuletzt den Laugenfilter ganz herausdrehen, reinigen und festdrehen (Seiten 37 und 38). Wird der Laugenfilter nicht wieder eingesetzt und festgedreht, läuft Wasser aus dem Gerät; nach der Reinigung sollten etwa 2 Liter Wasser durch den Waschmittel-Einspülkasten eingefüllt werden, damit das Kugelventil wieder aktiv ist (Seite 38). Das Sieb im Zulaufschlauch sollte etwa alle 6 Monate kontrolliert werden, bei häufigen Unterbrechungen im Wassernetz auch kürzer (Seite 39). Den Waschmittel-Einspülkasten zieht man bis zum Anschlag heraus, drückt den roten Entriegelungsknopf und nimmt ihn heraus; Saugheber und Weichspülkanal sind regelmäßig zu reinigen, und Waschmittelrückstände sollten regelmäßig entfernt werden (Seite 36).

Fehlerbaum

Die folgende Übersicht ordnet die vier Kontrolleuchten, die das Dokument in den Störungshilfen auf den Seiten 40 und 41 als Auslöser nennt, jeweils ihrer Ursache und der dokumentierten Abhilfe zu. Die beiden Servicekontrolleuchten verriegelt und die Fehlerkontrolleuchten Dosierung prüfen, Ablauf prüfen und Zulauf prüfen sind dabei getrennt zu behandeln, weil sie unterschiedliche Ursachen haben.

Störung am Waschautomaten Kein Programmstart Tür richtig geschlossen Netzstecker einstecken Sicherung prüfen Seite 40 Dosierung prüfen blinkt Zu viel Schaum Wasserhärte beachten Anderes Waschmittel Seiten 19, 40 Ablauf prüfen blinkt Laugenfilter reinigen Laugenpumpe reinigen Abpumphöhe 1 m Seiten 37, 40 Zulauf prüfen blinkt Wasserhahn öffnen Schlauch auf Knick Sieb reinigen Seiten 39, 41

Ablauf der Störungssuche

  1. Zunächst die Kontrolleuchten ablesen: Die Ablaufanzeige zeigt mit ihren Kontrolleuchten den Programmschritt, die Service- und Fehlerkontrolleuchten zeigen Verriegelungen und Störungen an (Seite 7).
  2. Ist kein Programmstart zu verzeichnen, prüfen, ob die Tür richtig geschlossen, der Netzstecker eingesteckt und die Sicherung in Ordnung ist (Seite 40).
  3. Leuchtet die Servicekontrolleuchte verriegelt, die Programmverriegelung ausschalten; blinkt sie, die Schloßfunktion ausschalten (Seite 40).
  4. Blinkt die Fehlerkontrolleuchte Dosierung prüfen, im nächsten Waschgang weniger Waschmittel dosieren, die Wasserhärte bei der Dosierung berücksichtigen und gegebenenfalls ein anderes, weniger schäumendes Waschmittel verwenden (Seite 40).
  5. Blinkt die Fehlerkontrolleuchte Ablauf prüfen, Laugenfilter und Laugenpumpe reinigen und prüfen, ob der Ablaufschlauch zu hoch liegt, weil die maximale Abpumphöhe 1 m beträgt (Seite 40).
  6. Blinkt die Fehlerkontrolleuchte Zulauf prüfen, den Wasserhahn weiter öffnen, den Zulaufschlauch auf einen Knick prüfen, den Wasserdruck mit dem 5-Liter-Versuch kontrollieren und das Sieb im Zulaufschlauch reinigen (Seiten 41 und 44).
  7. Blinken die Kontrolleuchten Zulauf prüfen und Ablauf prüfen gleichzeitig und ertönt der Summer dauernd, hat das Waterproof-System reagiert; in diesem Fall ist der Kundendienst zu rufen (Seite 41).
  8. Blinkt die Kontrolleuchte Endschleudern, die Wäsche auflockern, den Programmwähler auf Schleudern drehen und die Drehzahl des jeweiligen Programms beachten (Seite 42).
  9. Blinkt die Kontrolleuchte Knitterschutz/Ende, den Programmwähler wieder auf das vorher gewählte Programm stellen, weil die Stellung nach dem Programmstart verändert wurde (Seite 42).
  10. Bleibt eine der Kontrolleuchten Einw./Vorw., Waschen, Spülen oder Spülstop blinken oder erscheinen im Display drei waagerechte Striche und ertönt der Summer permanent, liegt ein Defekt vor: Die Taste I-Ein/0-Aus herausdrücken, den Programmwähler auf Ende drehen, die Taste wieder hereindrücken und das Programm neu starten. Blinkt die Kontrolleuchte oder erscheinen die Striche erneut, ist der Kundendienst zu rufen (Seite 41).

Die Reihenfolge folgt der Gliederung der Störungshilfen: erst die auslösende Kontrolleuchte bestimmen, dann die dort genannte Ursache prüfen, dann die dokumentierte Abhilfe ausführen. Sonderfälle, die das Dokument ausdrücklich als keine Störung bezeichnet: Die Ringbeleuchtung des Programmwählers erlischt einige Minuten nach Programmende (Seite 7), die ungewöhnlichen Pumpgeräusche am Anfang und am Ende des Pumpvorganges sind normal (Seite 42), und dass sich die Abtropfschale beziehungsweise der Laugenbereich mit Wasser füllt, gehört zum Spülvorgang (Seiten 8 und 12). Reparaturen an Elektrogeräten dürfen laut Dokument nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden, weil durch unsachgemäße Reparaturen erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen (Seite 40).

Symptom-Assistent

Es erfolgt kein Programmstart

Ist die Tür geschlossen und das Gerät mit Strom versorgt? Genau diese drei Punkte nennt das Dokument: Tür richtig geschlossen, Netzstecker eingesteckt, Sicherung in Ordnung. Ein Anhaltspunkt ist, dass die Kontrolleuchte Knitterschutz/Ende nicht leuchtet oder die Taste START nicht blinkt (Seite 40).

Leuchtet oder blinkt die Servicekontrolleuchte verriegelt? Leuchtet sie, ist die Programmverriegelung eingeschaltet und muss ausgeschaltet werden; blinkt sie, ist die Schloßfunktion eingeschaltet. Beim Anwählen des Programms Schleudern muss der Waschautomat außerdem erst betriebsbereit gemacht werden, wie es im Kapitel zur ersten Wäsche beschrieben ist (Seiten 29, 30 und 40).

Die Kontrolleuchte Zulauf prüfen blinkt

Läuft das Programm trotz der blinkenden Leuchte wie gewohnt ab? Dann ist der Wasserzulauf nur beeinträchtigt: Wasserhahn weiter öffnen, Zulaufschlauch auf einen Knick prüfen, Wasserdruck kontrollieren und das Sieb im Zulaufschlauch reinigen (Seite 41). Den Druck prüft man, indem man einen Eimer unter den Wasserhahn stellt und aufdreht; fließen 5 Liter in 15 Sekunden, ist der Druck in Ordnung (Seite 44). Das Sieb sollte etwa alle 6 Monate kontrolliert werden und muss nach der Reinigung wieder eingebaut werden (Seite 39).

Ertönt der Summer dauernd und wurde die Wäsche nicht gewaschen? Dann ist der Wasserzulauf gesperrt. Der Wasserhahn ist zu öffnen und das Programm neu zu starten (Seite 41). Blinken Zulauf prüfen und Ablauf prüfen gemeinsam, hat das Waterproof-System reagiert; dafür nennt das Dokument nur einen Weg, nämlich den Kundendienst zu rufen (Seite 41).

Die Kontrolleuchte Ablauf prüfen blinkt

Läuft das Programm noch wie gewohnt ab? Dann ist der Wasserablauf beeinträchtigt und nicht blockiert; Laugenfilter und Laugenpumpe sind zu reinigen, und es ist zu prüfen, ob der Ablaufschlauch zu hoch liegt, weil die maximale Abpumphöhe 1 m beträgt (Seite 40). Bei der Reinigung laufen normalerweise etwa 2 Liter Wasser aus, bei verstopftem Ablauf bis zu 25 Liter; wurde kurz vorher mit hoher Temperatur gewaschen, besteht Verbrühungsgefahr (Seite 37).

Sind Laugenfilter und Laugenpumpe gereinigt worden? Der Laugenfilter wird mit zwei bis drei Umdrehungen gelöst, aber nicht herausgedreht, damit das Wasser kontrolliert ablaufen kann; erst wenn kein Wasser mehr kommt, wird er ganz herausgedreht, gereinigt und festgedreht. Danach ist zu prüfen, ob sich der Laugenpumpenflügel leicht drehen lässt, und es sind Fremdkörper wie Knöpfe oder Münzen zu entfernen. Wird der Laugenfilter nicht wieder festgedreht, läuft Wasser aus dem Gerät (Seite 38).

Die Fülltür lässt sich nicht öffnen

Ist das Gerät elektrisch angeschlossen? Wenn nicht, ist der Schuko-Stecker in die Steckdose zu stecken (Seite 42).

Befindet sich noch Wasser in der Trommel, und ist die Lauge heiß? Dann das Programm Pumpen wählen und das Wasser abpumpen; bei einer Laugentemperatur über 55 Grad Celsius lässt sich die Tür ebenfalls nicht öffnen. Bei einem Stromausfall wird die Tür über die Notentriegelung geöffnet: Waschautomat ausschalten, die Klappe zum Laugenfilter öffnen, das Wasser herauslaufen lassen und an der Notentriegelung ziehen. Vor der Wäscheentnahme ist stets sicherzustellen, dass die Trommel stillsteht (Seiten 42 und 44).

Das Gerät läuft unruhig oder schleudert nicht wie gewohnt

Steht das Gerät standsicher? Steht das Gerät während des Schleuderns nicht ruhig, so stehen die Gerätefüße nicht gleichmäßig; das Gerät ist standsicher auszurichten. Es muss lotrecht und gleichmäßig auf allen vier Schraubfüßen stehen, und alle vier Kontermuttern müssen fest gegen das Gehäuse gedreht sein (Seiten 42 und 48).

War die Drehzahl zu niedrig, oder konnte sich die Wäsche nicht verteilen? Dann ist beim nächsten Waschgang eine höhere Schleuderdrehzahl zu wählen; konnte sich die Wäsche in der Trommel nicht genügend verteilen, wurde zum Schutz des Gerätes nur mit reduzierter Drehzahl geschleudert, weshalb immer große und kleine Wäscheteile in die Trommel gegeben werden sollten (Seite 42).

Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Die Taste I-Ein/0-Aus herausdrücken, den Programmwähler auf Ende drehen, die Taste wieder hereindrücken und das Programm neu starten. Blinkt die Kontrolleuchte danach erneut oder erscheinen im Display wieder drei waagerechte Striche, ist der Kundendienst zu rufen. Für Reparaturen benachrichtigt man laut Dokument den eigenen Miele-Fachhändler oder den Miele-Werkkundendienst, der im Dokument mit der Telefonnummer (08 00) 22 44 666 angegeben ist; für Salzburg und Wien nennt es zusätzliche Anschlüsse. Der Kundendienst benötigt Modell und Nummer des Gerätes, die beide auf dem Typenschild bei geöffneter Fülltür oberhalb des Schauglases stehen (Seiten 41 und 45).

Sicherheitshinweise

Die folgenden Gruppen fassen das Kapitel Sicherheitshinweise und Warnungen auf den Seiten 8, 9 und 10 zusammen, ergänzt um die Vorgaben zu Aufstellung und Anschließen von den Seiten 46 bis 54, zu Reinigung und Pflege von den Seiten 36 bis 39, zum umweltgerechten Waschen von Seite 11 sowie zur Entsorgung von Seite 2.

Netzanschluss und elektrische Sicherheit

  • Vor dem Anschließen unbedingt die Anschlußdaten wie Absicherung, Spannung und Frequenz auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes vergleichen; im Zweifelsfall eine Elektro-Fachkraft fragen (Seite 8).
  • Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung sollte geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft werden (Seite 8).
  • Aus Sicherheitsgründen keine Verlängerungskabel verwenden, weil durch Überhitzung Brandgefahr besteht; Miele empfiehlt ausdrücklich, das Gerät in keinem Fall an Mehrfach-Tischsteckdosen oder ähnliches anzuschließen (Seiten 8 und 54).
  • Der Anschluß darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen; der VDE empfiehlt in der Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739 einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA nach DIN VDE 0664 vorzuschalten (Seite 54).
  • Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn der Netzstecker gezogen, die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet oder die Schraubsicherung ganz herausgeschraubt ist (Seite 8).
  • Ist die Netzanschlußleitung beschädigt, muss sie durch eine besondere Miele-Netzanschlußleitung ersetzt werden (Seite 9).
  • Wird das Waterproof-System vom Wasserhahn abgeschraubt, ist das Gerät vorher spannungslos zu machen; das Kunststoffgehäuse des Wasseranschlusses enthält ein elektrisches Bauteil und darf nicht in Flüssigkeit getaucht werden (Seiten 51 und 52).

Betrieb und Textilien

  • Der Waschautomat ist ausschließlich zum Waschen von Textilien bestimmt, die der Hersteller im Pflegeetikett als maschinenwaschbar ausweist, sowie von Textilien aus handwaschbarer Wolle. Andere Verwendungszwecke können gefährlich sein (Seite 8).
  • Vor dem Waschen die Taschen leeren: Fremdkörper wie Nägel, Nadeln, Münzen und Büroklammern können Gerätebauteile wie Laugenbehälter und Waschtrommel beschädigen und dadurch Wäscheschäden verursachen (Seiten 9 und 13).
  • Textilien, die mit lösemittelhaltigen Reinigungsmitteln behandelt wurden, müssen vor dem Waschen in klarem Wasser gut ausgespült werden. Lösemittelhaltige Reinigungsmittel wie Waschbenzin dürfen niemals im Waschautomaten verwendet werden, weil Gerätebauteile beschädigt werden können, giftige Dämpfe auftreten und Brand- und Explosionsgefahr besteht (Seiten 10 und 13).
  • Färbemittel müssen für den Einsatz in Waschautomaten geeignet sein, und die Verwendungshinweise des Herstellers sind zu beachten; Entfärbemittel dürfen wegen ihrer schwefelhaltigen Verbindungen im Waschautomaten nicht verwendet werden, weil sie zu Korrosion führen können (Seite 10).
  • Beim Waschen mit hohen Temperaturen wird das Schauglas heiß; Kinder sind deshalb daran zu hindern, während des Waschvorganges das Schauglas zu berühren (Seite 10).
  • Nur so viel Waschmittel verwenden, wie auf der Waschmittelverpackung angegeben ist, und bei kleineren Beladungsmengen etwa ein Drittel weniger dosieren. Zu viel Waschmittel führt zu starker Schaumbildung, geringer Waschmechanik, schlechtem Reinigungs-, Spül- und Schleuderergebnis sowie höherem Wasserverbrauch (Seiten 11 und 19).
  • Beim Einsatz von mehreren Komponenten sind Waschmittel, Wasserenthärter und Fleckensalz in dieser Reihenfolge in Kammer j einzufüllen, damit die Mittel besser eingespült werden; Flüssigwaschmittel und Fleckensalz dürfen nicht zusammen in die Einspülkammer gegeben werden (Seiten 20 und 43).

Kinder, Aufstellung und Wasser

  • Das Gerät nicht in frostgefährdeten Räumen aufstellen: Eingefrorene Schläuche können reißen oder platzen, und die Zuverlässigkeit der Elektronik kann durch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt abnehmen (Seite 9).
  • Vor der Inbetriebnahme die Transportsicherung auf der Rückseite entfernen; beim Schleudern kann eine nicht entfernte Transportsicherung das Gerät und nebenstehende Möbel oder Geräte beschädigen. Das Gerät darf ohne Transportsicherung nicht transportiert werden, und die Sicherung ist für einen späteren Umzug aufzubewahren (Seiten 9, 46 und 47).
  • Bei längerer Abwesenheit wie zum Beispiel im Urlaub den Wasserhahn schließen, vor allem dann, wenn sich in der Nähe des Gerätes kein Bodenablauf befindet; es besteht Überschwemmungsgefahr (Seite 9).
  • Vor dem Einhängen des Abflußschlauches in ein Waschbecken prüfen, ob das Wasser schnell genug abfließt, und den Schlauch gegen Abrutschen sichern, weil die Rückstoßkraft des ausfließenden Wassers den ungesicherten Schlauch aus dem Becken drücken kann (Seiten 9 und 53).
  • Das Gerät auf einer festen Unterlage lotrecht und standsicher aufstellen, nicht auf weichen Fußbodenbelägen, weil es sonst während des Schleuderns vibriert; zum Heben nicht an die Fülltür fassen. Gerätefüße und Aufstellfläche müssen trocken sein, sonst besteht Rutschgefahr beim Schleudern (Seiten 46 und 48).
  • Vor dem Abtransport oder einer Entsorgung ist die Tür zu schließen, damit Kinder sich nicht im Gerät einschließen können. Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird (Seiten 2 und 8).
  • Der Waschautomat darf nicht untergebaut werden; auf einem bauseitigen Sockel muss er durch Spannlaschen gesichert werden, weil sonst die Gefahr besteht, dass er beim Schleudern vom Sockel fällt (Seiten 46 und 48).

Defekt, Reinigung, Ersatzteile und Entsorgung

  • Das Gerät vor der Aufstellung auf äußere sichtbare Schäden kontrollieren; ein beschädigtes Gerät nicht aufstellen und nicht in Betrieb nehmen. Bei erkennbaren Schäden muss das Gerät unverzüglich wieder instandgesetzt werden (Seiten 8 und 9).
  • Reparaturen dürfen nur von Miele autorisierten Fachleuten durchgeführt werden; durch unsachgemäße Reparaturen können unvorhersehbare Gefahren für den Benutzer entstehen. Defekte Bauteile dürfen nur gegen Miele-Original-Ersatzteile ausgetauscht werden (Seiten 8 und 9).
  • Zubehörteile dürfen nur dann an- oder eingebaut werden, wenn sie ausdrücklich von Miele freigegeben sind; werden andere Teile eingebaut, gehen Ansprüche aus Garantie, Gewährleistung und Produkthaftung verloren (Seite 10).
  • Für die Reinigung des Gehäuses ein mildes Reinigungsmittel oder Seifenlauge verwenden und mit einem weichen Tuch trockenreiben; Blende und Deckel mit einem feuchten Tuch abreiben und nachtrocknen, die Waschtrommel mit einem geeigneten Edelstahl-Putzmittel reinigen. Scheuermittel sowie Glas- und Allzweckreiniger sind ausgeschlossen, weil sie aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung erhebliche Beschädigungen der Kunststoffoberflächen hervorrufen können (Seite 36).
  • Vor Arbeiten am Laugenfilter und an der Laugenpumpe beachten, dass kurz vorher mit hoher Temperatur gewaschene Wäsche zu Verbrühungen führen kann, weil das austretende Wasser heiß ist; bei der Reinigung des Innenraums dürfen sich keine Kalk- und Waschmittelablagerungen oder Fremdkörper im Schraubgewinde befinden, und der Laugenfilter muss wieder eingesetzt und festgedreht werden (Seiten 37 und 38).
  • Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recycelbar; der Fachhändler nimmt die Verpackung zurück. Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien und sind über den Händler oder das öffentliche Sammelsystem in den Materialkreislauf zurückzugeben. Vor der Entsorgung des Altgerätes den Netzstecker aus der Steckdose ziehen und die Netzanschlußleitung sowie den Stecker unbrauchbar machen, damit kein Mißbrauch mit dem Gerät betrieben werden kann (Seiten 2 und 10).

Hinweis: Diese Zusammenfassung gibt die Hinweise des Dokuments gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text auf den Seiten 2, 8, 9, 10, 11, 13, 19, 20, 36, 37, 38, 43, 46, 47, 48, 51, 52, 53 und 54.

Passende Ersatzteile und Zubehör

Das Dokument nennt für das Gerät selbst keine Bestellnummern, führt aber einzelne Zubehörteile ausdrücklich als Sonderzubehör oder als über den Miele-Fachhandel und den Miele-Kundendienst erhältlich auf: das Miele-Waterproof-System mit einer Schlauchlänge von etwa 4,5 m, eine zweite Laugenpumpe im Duobetrieb für größere Ablaufhöhen, den Verbindungsbausatz für eine Wasch-Trocken-Säule und die Spannlaschen für die Aufstellung auf einem bauseitigen Sockel (Seiten 46, 49, 51 und 53). Dazu kommen die Bauteile, die im Betrieb regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden, nämlich Laugenfilter, Laugenpumpe mit Pumpenflügel, das Sieb im Zulaufschlauch und der Waschmittel-Einspülkasten mit Saugheber und Weichspülkanal (Seiten 36 bis 39).

Waschmittel-Einspülkasten Fülltür mit Schauglas Klappe für Laugenfilter Bedienungsblende mit Programmwähler Typenschild bei geöffneter Fülltür Vier höhenverstellbare Füße Frontansicht des Waschautomaten; Bezeichnungen wie im Dokument angegeben (Seiten 6 und 7) Sonderzubehör und Zubehör mit den Bezeichnungen des Dokuments; Bestellnummern nennt die Anleitung nicht (Seiten 46, 49, 51 und 53) Miele-Waterproof-System Schlauchlänge ca. 4,5 m 2. Laugenpumpe Duobetrieb, bis 1,8 m Verbindungsbausatz für Wasch-Trocken-Säule Spannlaschen für Aufstellung auf Sockel Zubehör über den Miele-Fachhandel oder den Miele-Kundendienst erhältlich

Übersicht der Bauteile und Zubehörteile

Bauteil oder Zubehör Angabe im Dokument Worauf beim Kauf achten Seite
Miele-Waterproof-SystemSonderzubehör mit einer Schlauchlänge von ca. 4,5 mStellt die Verbindung zwischen Wasserhahn und Waschautomat her. Damit die Funktion gewährleistet ist, darf es nur in den dargestellten Lagen montiert werden; für den Anschluß ist ein Wasserhahn mit 3/4-Zoll-Verschraubung erforderlich. Bei einem Austausch darf nur das Miele-Waterproof-System mit einem Platzdruck von mindestens 70 bar Überdruck verwendet werden, und das Schmutzsieb in der Überwurfmutter des Sicherheitsventils darf nicht entfernt werden. Die Schutzhülle darf nicht beschädigt werden.50, 51
Miele-Netzanschlußleitungbesondere Miele-Netzanschlußleitung; keine Nummer genanntIst die Netzanschlußleitung beschädigt, muss sie laut Dokument durch eine besondere Miele-Netzanschlußleitung ersetzt werden. Das mitgelieferte Wechselstrom-Anschlußkabel ist etwa 2 m lang und hat einen Schuko-Stecker.9, 54
Laugenfilterkeine Bestellnummer genanntAnfangs nach drei bis vier Wäschen kontrollieren, um den Reinigungsbedarf festzustellen, danach regelmäßig reinigen. Zugänglich über die Klappe, die sich mit dem gelben Öffner an der Innenseite der Blende des Waschmittel-Einspülkastens öffnen lässt. Beim Herausdrehen laufen normalerweise etwa 2 Liter Wasser aus. Der Filter muss wieder eingesetzt und festgedreht werden, weil sonst Wasser aus dem Gerät läuft.37, 38
Laugenpumpe mit Pumpenflügel2. Laugenpumpe im Duobetrieb mit erforderlichem Umbausatz als ZubehörNach dem Reinigen des Laugenfilters ist zu prüfen, ob sich der Laugenpumpenflügel leicht drehen lässt; wenn nicht, sind Fremdkörper zu entfernen. Für Ablaufhöhen über 1 m bis zu einer Höchstförderhöhe von 1,8 m ist im Miele-Fachhandel oder beim Miele-Kundendienst eine zweite Laugenpumpe im Duobetrieb mit dem erforderlichen Umbausatz erhältlich.38, 53
Wassereinlaufsieb im ZulaufschlauchSchmutzsieb, das zum Schutz der Wassereinlaufventile dientEtwa alle 6 Monate kontrollieren, bei häufigen Unterbrechungen im Wassernetz auch kürzer. Zum Reinigen Wasserhahn zudrehen, Schlauch abschrauben, Gummidichtung herausziehen und das Kunststoffsieb mit einer Kombi- oder Spitzzange fassen. Das Sieb muss nach der Reinigung wieder eingebaut werden; danach den Schlauch fest anschrauben und bei Austritt von Wasser die Überwurfmutter nachziehen.39, 41
Waschmittel-Einspülkasten mit Saugheber und WeichspülkanalKammern i, j und p; keine Bestellnummer genanntBis zum Anschlag herausziehen, roten Entriegelungsknopf drücken und herausnehmen. Einspülkammern und Weichspülkanal reinigen und Waschmittelrückstände regelmäßig entfernen; der Saugheber wird aus Kammer p herausgezogen und unter fließendem warmen Wasser gereinigt. Nach mehrmaligem automatischen Stärken ist der Einspülkasten zu reinigen. Sitzt der Saugheber nicht richtig oder ist er verstopft, wird der Weichspüler nicht vollständig eingespült oder es bleibt zu viel Wasser in der Kammer p stehen.20, 36, 43
Ablaufschlauch mit KrümmerLänge 1,50 m, als Zubehör bis 5 m verlängerbarMuss knickfrei verlegt werden, damit der Wasserablauf nicht behindert wird. Der Krümmer am Schlauchende ist drehbar und gegebenenfalls abziehbar. Beim Einhängen in ein Waschbecken den Schlauch gegen Abrutschen sichern.9, 53
Verbindungsbausatz für die Wasch-Trocken-Säuleerforderlich für eine Wasch-Trocken-Säule mit einem Miele-TrockenautomatenIm Miele-Fachhandel oder beim Miele-Kundendienst erhältlich. Eine Wasch-Trocken-Säule ist laut Dokument nur zusammen mit einem Miele-Trockenautomaten möglich.49
Spannlaschenim Miele-Fachhandel oder beim Miele-Kundendienst erhältlichErforderlich, wenn das Gerät auf einem bauseitigen Sockel aus Beton oder Mauerwerk aufgestellt wird. Ohne Sicherung besteht die Gefahr, dass das Gerät beim Schleudern vom Sockel fällt.46
Transportsicherungim Lieferumfang enthalten, mit Stopfen für die ÖffnungenVor der Inbetriebnahme entfernen und aufbewahren; sie muss vor einem Transport des Gerätes wieder montiert werden. Ohne Transportsicherung darf das Gerät nicht transportiert werden.46, 47
Gerätefüße mit Kontermutternvier höhenverstellbare Füße, im Auslieferungszustand hereingedrehtZum Ausrichten wird das Gerät leicht angekippt und gesichert, der Fuß zusammen mit der Kontermutter mit einem Schraubendreher nach links gelöst und herausgeschraubt; nach dem Ausrichten mit der Wasserwaage wird der Fuß mit einer Wasserpumpenzange festgehalten und die Kontermutter nach rechts fest gegen das Gehäuse gedreht. Alle vier Kontermuttern müssen fest sitzen, sonst besteht die Gefahr, dass das Gerät wandert.6, 48
FI-SchutzschalterEmpfehlung des VDE nach DIN VDE 0100 Teil 739, Auslösestrom 30 mA nach DIN VDE 0664Kein Bauteil der Maschine, sondern Teil der Elektroinstallation. Der Anschluß darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Anlage erfolgen; für Österreich gilt die Sondervorschrift, dass in Verbindung mit diesem Gerät nur ein pulsstromsensitiver Fehlerstrom-Schutzschalter verwendet werden darf.54
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