Die Siemens Gigaset A585 Bedienungsanleitung ist die deutschsprachige Originalanleitung der schnurlosen Telefone Gigaset A580 und Gigaset A585 in der Ausgabe für die Bundesrepublik Deutschland (Kopfzeile „A580-A585 / BRD de“, Dokumentnummer A31008-M2006-B101-2-19); sie beschreibt das Mobilteil Gigaset A58H sowie die Basis Gigaset A580 ohne und die Basis Gigaset A585 mit integriertem Anrufbeantworter (S. 1, 2 und 7). Diese Seite ordnet die technischen Daten, die am häufigsten gesuchten Handgriffe, die Störungssuche, die Sicherheitshinweise und das Zubehör des Dokuments, und jede Aussage trägt die Seitenzahl der Anleitung, gerechnet nach der gedruckten Zählung, die von 1 bis 65 läuft. Geprüft wurde die Datei als PDF mit 72 Seiten und 3,9 MB, während die Bezugsseite der Datei in ihren Metadaten „1″ beziehungsweise „22″ Seiten und die Sprache EN nennt; diese Abweichung klärt der Hinweis zur Seitenzählung. Eine Tabelle mit Fehlercodes für den Telefonbetrieb enthält das Dokument nicht, Störungen sind im Kapitel „Fragen und Antworten“ als Klartext beschrieben (S. 51); Kurzcodes E0, FE und FD erscheinen ausschließlich beim Versand von SMS (S. 35).
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Dokument gilt für Gigaset A580 und Gigaset A585, Kopfzeile „A580-A585 / BRD de“; Mobilteil Gigaset A58H. Die Bezugsseite der Datei nennt die Bezeichnung „Siemens Gigaset A585″. Maßgeblich ist der Aufdruck auf der Unterseite der Basis; dort und auf der Umverpackung nahe dem CE-Zeichen steht, für welches Land das Gerät entwickelt wurde. | 1, 2, 7, 50 |
| Dokumentnummer | A31008-M2006-B101-2-19 | 1, Umschlag |
| Dokumentstand | Kopfzeile 23.06.2010 mit dem Satzstand „Version 4, 29.10.2007″; Umschlagrückseite „Version: 30.06.2010″ | 1, Umschlag |
| Umfang der Datei | PDF, 72 Seiten, 3,9 MB; gedruckte Zählung des Dokuments läuft von 1 bis 65 | 1, 65 |
| Empfohlene Akkus | Nickel-Metall-Hydrid (NiMH), Größe AAA (Micro, HR03), 1,2 V, Kapazität 550 bis 1000 mAh; das Gerät wird mit zwei zugelassenen Akkus ausgeliefert | 54 |
| Empfohlene Akkutypen | GP 700 mAh, Yuasa Phone 700 mAh, Yuasa Phone 800 mAh, Yuasa AAA 800, Peacebay 600 mAh (Bezeichnungen wie im Dokument angegeben) | 54 |
| Bereitschaftszeit des Mobilteils | 180 Stunden bei 550 mAh, 210 Stunden bei 650 mAh, 265 Stunden bei 800 mAh, 330 Stunden bei 1000 mAh (Maximalangaben) | 55 |
| Gesprächszeit des Mobilteils | 23 Stunden bei 550 mAh, 25 Stunden bei 650 mAh, 33 Stunden bei 800 mAh, 41 Stunden bei 1000 mAh (Maximalangaben) | 55 |
| Betriebszeit bei 1,5 Stunden Gespräch pro Tag | 80, 95, 115 und 145 Stunden (in der Reihenfolge der Akkukapazitäten 550, 650, 800 und 1000 mAh) | 55 |
| Ladezeit | in der Basis 8, 10, 12 und 15 Stunden; in der Ladeschale 6, 7, 9 und 11 Stunden (in der Reihenfolge der Akkukapazitäten 550, 650, 800 und 1000 mAh) | 55 |
| Leistungsaufnahme der Basis | im Bereitschaftszustand ca. 1,3 W, sowohl mit dem Mobilteil in der Ladeschale als auch außerhalb der Ladeschale; während des Gesprächs ca. 1,5 W | 55 |
| Reichweite | bis zu 300 m im freien Gelände, bis zu 50 m in Gebäuden; verringert sich bei eingeschaltetem Eco-Modus um etwa 50 Prozent | 8, 41, 55 |
| Funkfrequenzbereich | 1880-1900 MHz | 55 |
| Kanäle und Übertragung | 60 Duplexkanäle, Duplexverfahren Zeitmultiplex mit 10 ms Rahmenlänge, Kanalraster 1728 kHz, Bitrate 1152 kbit/s, Modulation GFSK, Sprachcodierung 32 kbit/s | 55 |
| Sendeleistung | 10 mW, mittlere Leistung pro Kanal | 55 |
| Unterstützte Standards | DECT-Standard und GAP-Standard; Anmeldung weiterer Gigaset-Mobilteile und Mobilteile anderer GAP-fähiger Geräte möglich | 43, 55 |
| Stromversorgung Basis | 230 V ~/50 Hz; nur das mitgelieferte Steckernetzgerät verwenden, das Telefon funktioniert ohne Netzanschluss nicht | 6, 8, 55 |
| Umgebungsbedingungen im Betrieb | +5 °C bis +45 °C; 20 % bis 75 % relative Luftfeuchtigkeit; Betrieb in geschlossenen, trockenen Räumen | 8, 55 |
| Wahlverfahren | MFV (Tonwahl) und IWV (Impulswahl); Flash-Zeit und Pausenzeiten an Telefonanlagen einstellbar | 49, 55 |
| Telefonbuch und Listen | Telefonbuch bis zu 150 Einträge (Nummer max. 32 Ziffern, Name max. 16 Zeichen), Wahlwiederholungsliste mit den zehn zuletzt gewählten Nummern, Anrufliste mit den letzten 25 Nummern | 25, 27, 28 |
| Mobilteile an einer Basis | bis zu vier Mobilteile, interne Nummern 1 bis 4; Abmelden nur durch Zurücksetzen der Basis in den Lieferzustand | 11, 42, 43 |
| Anrufbeantworter (nur Basis Gigaset A585) | Aufzeichnungslänge 1, 2 oder 3 Minuten oder unbegrenzt; Rufannahme sofort, nach 10 Sekunden, nach 18 Sekunden, nach 30 Sekunden oder automatisch; Fernbedienung mit einer System-PIN ungleich 0000 | 38, 39, 47 |
| Wandmontage | Bohrabstand der Basis 40 mm beim Gigaset A580 und 46 mm beim Gigaset A585, Ladeschale 21 mm | 61 |
| Störungssuche im Dokument | Kapitel „Fragen und Antworten“ mit Klartextmeldungen des Displays; Kurzcodes E0, FE und FD nur beim SMS-Versand; Steckerbelegung des Telefonsteckers im Anhang | 35, 51, 55 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | – |
Die Werte stammen aus dem Kapitel „Technische Daten“ im Anhang (S. 54 und 55); alle Zeitangaben sind Maximalangaben des Herstellers, und die Betriebszeit des Gigaset ist von Akkukapazität, Alter der Akkus und Benutzerverhalten abhängig (S. 55). Nicht im Dokument angegeben sind Abmessungen und Masse von Basis, Ladeschale und Mobilteil, eine Aufzeichnungskapazität des Anrufbeantworters in Minuten sowie eine Pulsleistung der Sendeleistung.
Hinweis zur Seitenzählung: Zitiert wird die gedruckte Seitenzählung des Dokuments, die auf PDF-Seite 3 mit Seite 1 beginnt und auf PDF-Seite 67 mit Seite 65 endet; die gedruckte Seite entspricht damit der PDF-Seite minus 2. Die PDF-Seiten 1 und 2 sind der vordere Umschlag, die PDF-Seiten 68 bis 71 sind leer und PDF-Seite 72 ist der hintere Umschlag mit der Dokumentnummer. Die Zählung der Datei wurde mit pypdf geprüft und ergibt 72 Seiten bei 3,9 MB; die Metadaten der Bezugsseite nennen abweichend „1″ beziehungsweise „22″ Seiten und die Sprache EN, während die Textebene des Dokuments durchgehend deutschsprachig ist und auch die Zulassung den analogen Telefonanschluss im deutschen und luxemburgischen Netz betrifft (S. 52). Für alle Seitenangaben auf dieser Seite gilt die geprüfte Zählung des Dokuments.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Für welche Modelle gilt das Dokument, und wie unterscheiden sich A580 und A585?
Die Anleitung deckt beide Basen der Baureihe ab: Die Basis Gigaset A580 trägt nur die Anmelde- und Paging-Taste, die Basis Gigaset A585 trägt zusätzlich die Tasten des integrierten Anrufbeantworters einschließlich Wiedergabe-, Stopp- und Sprungtasten (S. 2). Beiden gemeinsam ist das Mobilteil Gigaset A58H, auf der ersten Umschlagseite des Mobilteils ist außerdem die Taste 1 für den Netz-Anrufbeantworter belegt (S. 1). Welche Variante vorliegt, steht auf der Unterseite der Basis und auf der Umverpackung nahe dem CE-Zeichen; die Zulassung gilt für den analogen Telefonanschluss im deutschen und luxemburgischen Netz (S. 50 und 52).
Welche Akkus gehören in das Mobilteil, und wie lange dauern Betrieb und Ladung?
Vorgesehen sind zwei Akkus der Technologie Nickel-Metall-Hydrid in der Größe AAA (Micro, HR03) mit 1,2 V und 550 bis 1000 mAh (S. 54). Das Dokument nennt als Maximalangaben 180 bis 330 Stunden Bereitschaftszeit und 23 bis 41 Stunden Gesprächszeit je nach Kapazität, dazu Ladezeiten von 8 bis 15 Stunden in der Basis und 6 bis 11 Stunden in der Ladeschale (S. 55). Vor der ersten Nutzung sind die Akkus zehn Stunden zu laden und danach einmal vollständig zu entladen, weil nur so die Anzeige des Ladezustands stimmt; dabei können sich die Akkus erwärmen, was ungefährlich ist (S. 12). Die Ladekapazität reduziert sich technisch bedingt nach einiger Zeit, und der Akkuwarnton weist auf das notwendige Laden hin (S. 12 und 46).
Was ist zu tun, wenn das Display nichts anzeigt oder im Display „Basis“ blinkt?
Für ein leeres Display nennt das Kapitel „Fragen und Antworten“ zwei Ursachen: Das Mobilteil ist nicht eingeschaltet, dann die Auflegen-Taste lang drücken; die Akkus sind leer, dann Akkus laden oder austauschen (S. 51, Akkus einlegen S. 10). Zusätzlich ist beim ersten Betrieb die Schutzfolie vom Display abzuziehen (S. 10). Blinkt „Basis“, ist entweder der Abstand zwischen Mobilteil und Basis zu groß, der Eco-Modus verringert die Reichweite, oder das Steckernetzgerät der Basis ist nicht angeschlossen; das Dokument rät dann, den Abstand zu verringern, den Eco-Modus auszuschalten und das Steckernetzgerät zu kontrollieren (S. 51, 41 und 8).
Wie wird der Anrufbeantworter der Basis A585 eingerichtet, und warum zeichnet er nicht auf?
Der Anrufbeantworter ist in der Basis integriert und lässt sich über die Tasten der Basis, über das Mobilteil oder per Fernbedienung von einem anderen Telefon bedienen; eigene Ansagetexte lassen sich nur über das Mobilteil aufsprechen (S. 36). Eingestellt werden Aktivierung, Rufannahme, Aufzeichnungslänge und Mithören über das Menü des Mobilteils (S. 38). Zeichnet er keine Nachrichten auf, ist nach dem Dokument der Speicher voll: Alte Nachrichten löschen, danach schaltet sich der Anrufbeantworter wieder ein (S. 51 und 36). Fehlt in der Anrufbeantworterliste die Zeitangabe, sind Datum und Uhrzeit nicht eingestellt (S. 51 und 13).
Wie wird das Telefon gereinigt, und was gilt nach Kontakt mit Flüssigkeit und bei der Entsorgung?
Zur Pflege werden Basis, Ladeschale und Mobilteil mit einem feuchten Tuch ohne Lösungsmittel oder mit einem Antistatiktuch abgewischt; ein trockenes Tuch ist wegen der Gefahr statischer Aufladung nicht zu verwenden (S. 54). Nach Kontakt mit Flüssigkeit ist das Mobilteil auszuschalten, der Akkupack sofort zu entnehmen, die Flüssigkeit abtropfen zu lassen und alle Teile trocken zu tupfen; danach lagert das Mobilteil mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach und mit der Tastatur nach unten an einem trockenen, warmen Ort und wird erst in trockenem Zustand wieder eingeschaltet (S. 54). Akkus gehören nicht in den Hausmüll, sondern in die beim Fachhandel aufgestellten Sammelboxen des gemeinsamen Rücknahmesystems für Batterien; Altgeräte sind getrennt vom Hausmüll über die staatlich vorgesehenen Stellen abzugeben (S. 53).
Fehlerbaum
Das Dokument führt Störungen nicht als Codes, sondern als Klartext im Display auf; die vier häufigsten Pfade sind ein leeres Display, ein blinkendes „Basis“, ein Mobilteil ohne Klingelton und ein Anrufbeantworter, der keine Nachrichten aufzeichnet (S. 51). Der Baum ordnet diese Pfade mit ihren Prüfschritten und verweist auf die zugehörige Seite der Anleitung.
Ablauf der Störungssuche
- Umfang eingrenzen: Betrifft die Störung ein Mobilteil oder alle Mobilteile an der Basis? Mit der Anmelde- und Paging-Taste an der Basis klingeln alle Mobilteile gleichzeitig, auch wenn Klingeltöne ausgeschaltet sind (S. 43).
- Anzeige lesen: Im Ruhezustand zeigt das Display Empfangsstärke und Ladezustand der Akkus; das Reichweitensymbol erscheint nur bei nicht aktiviertem Eco-Modus+ (S. 11 und 41).
- Akkus prüfen: Ladezustand ablesen, gegebenenfalls laden oder austauschen; nach dem Einlegen sind die Akkus zehn Stunden zu laden und einmal vollständig zu entladen (S. 10 und 12).
- Stromversorgung der Basis prüfen: Das Steckernetzgerät muss immer eingesteckt sein, weil das Telefon ohne Netzanschluss nicht funktioniert (S. 8).
- Funkstrecke und Aufstellung prüfen: Reichweite bis zu 50 m in Gebäuden und bis zu 300 m im Freien; Eco-Modus und Eco-Modus+ verringern Reichweite und Strahlung (S. 8 und 41).
- Anschluss und Verkabelung prüfen: Nur das mitgelieferte Telefonkabel verwenden, weil die Steckerbelegung abweichen kann; die Belegung steht im Anhang (S. 8 und 55).
- Einstellungen kontrollieren: Klingelton und Klingeltonlautstärke, Stummschaltung, Tastensperre und Hinweistöne durchgehen (S. 19, 24, 46 und 47).
- Kapitel „Fragen und Antworten“ Punkt für Punkt abarbeiten: Dort stehen die Klartextmeldungen mit den zugehörigen Maßnahmen (S. 51).
- Grenze der Selbsthilfe: System-PIN auf 0000 zurücksetzen oder die Basis über das Menü in den Lieferzustand zurücksetzen, danach die in der Anleitung genannten Hotlines nutzen (S. 47, 48 und 50).
Grundlage sind das Kapitel „Fragen und Antworten“ (S. 51), die Kapitel zu Erste Schritte (S. 8 bis 15) und den Einstellungen (S. 44 bis 48). Sonderfall ohne eigene Anzeige: Für den Telefonbetrieb enthält das Dokument keine Tabelle mit Fehlercodes, die Kurzcodes E0, FE und FD betreffen ausschließlich den Versand von SMS (S. 35). Wird der Anrufbeantworter von einem Mobilteil bedient oder nimmt er eine Nachricht auf, lässt er sich in dieser Zeit nicht über die Basis bedienen (S. 2).
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Die fünf Schritte folgen den Meldungen, die das Dokument selbst auflistet. Jeder Zweig nennt die Seite, auf der die Maßnahme beschrieben ist.
Schritt 1: Zeigt das Display nichts an?
Mobilteil ist nicht eingeschaltet: Auflegen-Taste lang drücken, bis das Display reagiert; im Ruhezustand schaltet ein langer Druck das Mobilteil aus und wieder ein (S. 51 und 19).
Akkus sind leer: Akkus laden oder austauschen; zum Einlegen wird der Akkudeckel oben eingesetzt und zugedrückt, bis er einrastet (S. 51 und 10).
Erste Inbetriebnahme: Die Schutzfolie des Displays abziehen und das Mobilteil zum automatischen Anmelden mit dem Display nach oben in die Basis legen; die Anmeldung kann bis zu fünf Minuten dauern (S. 10 und 11).
Schritt 2: Blinkt im Display „Basis“?
Mobilteil außerhalb der Reichweite: Abstand zwischen Mobilteil und Basis verringern; die Reichweite beträgt bis zu 50 m in Gebäuden und bis zu 300 m im freien Gelände (S. 51, 8 und 55).
Reichweite verringert: Eco-Modus ausschalten oder den Abstand verringern, da der Eco-Modus die Reichweite um etwa 50 Prozent senkt (S. 51 und 41).
Basis ist nicht eingeschaltet: Steckernetzgerät der Basis kontrollieren, es muss immer eingesteckt sein (S. 51 und 8).
Schritt 3: Klingelt das Mobilteil nicht, oder fehlt der Klingel- und Wählton vom Festnetz?
Klingelton ist ausgeschaltet: Klingelton wieder einschalten, indem die Stern-Taste im Ruhezustand lang gedrückt wird; Lautstärke und Melodie werden im Menü eingestellt (S. 51 und 46).
Klingelton der Basis auf Stufe 0: Die Klingeltonlautstärke der Basis lässt sich in fünf Stufen und als Crescendo-Ruf einstellen, mit Stufe 0 ist der Klingelton der Basis aus (S. 47).
Kein Klingel- oder Wählton vom Festnetz: Es wurde nicht das mitgelieferte Telefonkabel verwendet oder es wurde durch ein Kabel mit falscher Steckerbelegung ersetzt; die richtige Belegung steht im Anhang (S. 51 und 55).
Schritt 4: Hört der Gesprächspartner Sie nicht, oder erscheint ein Fehlerton?
Mobilteil ist stummgeschaltet: Wurde die Display-Taste „Stumm“ gedrückt, ist das Mikrofon aus; mit der Display-Taste „Ein“ wird es wieder eingeschaltet (S. 51 und 24).
Fehlerton nach der System-PIN-Abfrage: Die eingegebene System-PIN ist falsch; Vorgang wiederholen oder die System-PIN durch Zurücksetzen der Basis auf 0000 bringen (S. 51 und 47).
Fehlerton bei einer Eingabe: Die Aktion ist fehlgeschlagen oder die Eingabe fehlerhaft; Vorgang wiederholen und dabei das Display beachten (S. 51).
Nummer des Anrufers wird nicht angezeigt: Der Anrufer muss die Rufnummernübermittlung (CLI) bei seinem Netzanbieter freischalten lassen (S. 51).
Schritt 5: Zeichnet der Anrufbeantworter nicht auf, oder meldet er „PIN ist ungültig“?
Speicher ist voll: Alte Nachrichten löschen sowie neue Nachrichten anhören und löschen; danach schaltet sich der Anrufbeantworter wieder ein (S. 51 und 36).
Fernbedienung meldet „PIN ist ungültig“: Entweder war die eingegebene System-PIN falsch, dann Eingabe wiederholen, oder die System-PIN steht noch auf 0000, dann eine System-PIN ungleich 0000 einstellen (S. 51, 39 und 47).
Keine Zeitangabe in der Anrufbeantworterliste: Datum und Uhrzeit einstellen, damit eingehenden Nachrichten Datum und Uhrzeit zugeordnet werden (S. 51 und 13).
Netz-Anrufbeantworter lässt sich nicht abhören: Die Telefonanlage ist auf Impulswahl eingestellt; die Anlage auf Tonwahl umstellen (S. 51 und 49).
Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Das Dokument nennt als nächste Schritte das Zurücksetzen der System-PIN auf den ursprünglichen Code 0000 durch Rücksetzen der Basis in den Lieferzustand sowie den Basis-Reset über das Menü, wobei Mobilteile abgemeldet, Einstellungen zurückgesetzt und alle Listen gelöscht werden (S. 47 und 48). Danach verweist die Anleitung auf den Kundenservice: die Service-Hotline Deutschland 01805 333 222 und die Premium-Hotline Deutschland 09001 745 822 für Fragen zu Installation, Bedienung und Einstellung (S. 50) sowie die Nummern im Anhang mit Hotline 01805-333 222, Fax 02871-91 3029 und dem Service-Portal www.gigaset.com/de/service (S. 54).
Alle genannten Punkte stehen im Kapitel „Fragen und Antworten“ auf Seite 51 der Anleitung; die Datei selbst rufen Sie über diesen Direktlink zur PDF-Datei auf.
Sicherheitshinweise
Die folgenden vier Gruppen fassen das Kapitel „Sicherheitshinweise“ zusammen, das auf Seite 6 steht und auf die Kapitel „Erste Schritte“ (S. 7 bis 15), „Umwelt“ (S. 53) und „Anhang“ (S. 54 und 55) verweist.
Stromversorgung und Netzanschluss
- Sicherheitshinweise und Bedienungsanleitung vor dem Gebrauch lesen (S. 6).
- Nur das mitgelieferte Steckernetzgerät verwenden, wie auf der Unterseite der Basis beziehungsweise der Ladeschale angegeben (S. 6).
- Das Steckernetzgerät muss immer eingesteckt sein, weil das Telefon ohne Netzanschluss nicht funktioniert (S. 8).
- Nur das mitgelieferte Telefonkabel verwenden, da die Steckerbelegung von Telefonkabeln unterschiedlich sein kann; die Belegung steht im Anhang (S. 8 und 55).
- Das Telefon nicht den Einflüssen von Wärmequellen, direkter Sonneneinstrahlung und anderen elektrischen Geräten aussetzen (S. 8).
- Das Telefon nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen nutzen, zum Beispiel in Lackierereien (S. 6).
Betrieb, Akkus und Umgebung
- Nur die empfohlenen, aufladbaren Akkus einlegen und keinen anderen Akkutyp sowie keine nicht wieder aufladbaren Batterien verwenden, da erhebliche Gesundheits- und Personenschäden nicht auszuschließen sind (S. 6 und 54).
- Akkus richtig gepolt einsetzen; die Polung ist im beziehungsweise am Akkufach gekennzeichnet (S. 10).
- Die Akkus können sich beim Aufladen erwärmen, das ist ungefährlich; die Ladekapazität reduziert sich technisch bedingt nach einiger Zeit (S. 12).
- Basis und Ladeschale nicht in Bädern oder Duschräumen aufstellen, beide sind nicht spritzwassergeschützt (S. 6 und 54).
- Das Gigaset vor Nässe, Staub, aggressiven Flüssigkeiten und Dämpfen schützen (S. 8).
- Betrieb in geschlossenen, trockenen Räumen von +5 °C bis +45 °C auf einer ebenen, rutschfesten Unterlage (S. 8).
Kinder, medizinische Geräte und Gehörschutz
- Kinder über den Inhalt der Sicherheitshinweise und über die Gefahren bei der Benutzung des Telefons aufklären (S. 6).
- Medizinische Geräte können in ihrer Funktion beeinflusst werden; die technischen Bedingungen des jeweiligen Umfeldes beachten, zum Beispiel in einer Arztpraxis (S. 6).
- Das Mobilteil nicht mit der Geräterückseite an das Ohr halten, wenn es klingelt oder wenn die Freisprechfunktion eingeschaltet ist, sonst sind schwerwiegende, dauerhafte Gehörschäden möglich (S. 6).
- Das Mobilteil kann in Hörgeräten einen unangenehmen Brummton verursachen (S. 6).
- Das Gigaset nur mit der Bedienungsanleitung an Dritte weitergeben (S. 6).
Defekt, Reinigung und Entsorgung
- Defekte Basisstationen außer Betrieb nehmen oder vom Service reparieren lassen, da sie andere Funkdienste stören könnten (S. 6).
- Zur Pflege mit einem feuchten Tuch ohne Lösungsmittel oder mit einem Antistatiktuch abwischen; nie ein trockenes Tuch verwenden, wegen der Gefahr der statischen Aufladung (S. 54).
- Nach Kontakt mit Flüssigkeit Mobilteil ausschalten, Akkus sofort entnehmen, abtropfen und trocken tupfen lassen sowie mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach lagern (S. 54).
- Akkus gehören nicht in den Hausmüll; die örtlichen Abfallbeseitigungsbestimmungen beachten und die Sammelboxen im Fachhandel nutzen (S. 53).
- Alle Elektro- und Elektronikgeräte sind getrennt vom allgemeinen Hausmüll über die dafür staatlich vorgesehenen Stellen abzugeben; das Dokument verweist auf die europäische Richtlinie 2002/96/EC (S. 53).
- Nur Originalzubehör verwenden, um mögliche Gesundheits- und Sachschäden zu vermeiden (S. 60).
Hinweis: Diese Zusammenstellung gibt die Hinweise des Dokuments gekürzt und nach Themen geordnet wieder; sie ersetzt nicht den vollständigen Wortlaut auf Seite 6 sowie in den Kapiteln zu Erste Schritte, Umwelt und Anhang (S. 8, 10, 53 und 54). Das Dokument weist außerdem darauf hin, dass nicht alle beschriebenen Funktionen in allen Ländern verfügbar sind (S. 6).
Passende Ersatzteile und Zubehör
Real getauscht werden bei dieser Baureihe vor allem die Akkus und der Akkudeckel des Mobilteils, dazu Steckernetzgerät und Telefonkabel; die Basis Gigaset A585 trägt zusätzlich den Anrufbeantworter. Ergänzt wird die Anlage um eine Ladeschale, weitere Gigaset-Mobilteile oder einen Repeater zur Vergrößerung der Reichweite. Die Bezeichnungen und die Seitenzahlen folgen dem Dokument.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| Akkus (2 x AAA NiMH, 1,2 V, 550 bis 1000 mAh) | Stromversorgung des Mobilteils | nur die von Gigaset Communications GmbH empfohlenen aufladbaren Akkus verwenden; keine nicht wieder aufladbaren Batterien einsetzen | 6, 54 |
| Akkudeckel | schließt das Akkufach auf der Rückseite des Mobilteils | zuerst oben einsetzen und zudrücken, bis er einrastet; zum Öffnen in die Mulde am Deckel greifen | 7, 10 |
| Mobilteil Gigaset A58H | Sprechstelle der Anlage mit Display, Tastenfeld und Freisprechen | nur an der eigenen Basis oder in der dazugehörigen Ladeschale laden; bis zu vier Mobilteile an einer Basis | 1, 7, 42 |
| Basis Gigaset A585 mit Anrufbeantworter | Funkzentrale der Anlage, integrierter Anrufbeantworter mit Ansage und Aufzeichnung | nur das A585 trägt den Anrufbeantworter; Bohrabstand zur Wandmontage 46 mm beim A585 und 40 mm beim A580 | 2, 36, 61 |
| Ladeschale mit Steckernetzteil | Aufnahme und Ladung des Mobilteils außerhalb der Basis | Flachstecker nur mit gedrücktem Entriegelungsknopf abziehen; Bohrabstand zur Wandmontage 21 mm | 9, 61 |
| Steckernetzgerät | Stromversorgung von Basis und Ladeschale mit 230 V ~/50 Hz | nur das mitgelieferte Steckernetzgerät verwenden, wie auf der Unterseite der Basis beziehungsweise der Ladeschale angegeben | 6, 7 |
| Telefonkabel | Verbindung der Basis zum Telefonanschluss oder zur Telefonanlage | nur das mitgelieferte Kabel verwenden; die Steckerbelegung kann unterschiedlich sein, Belegung steht im Anhang | 8, 55 |
| Weitere Gigaset-Mobilteile (C38H, A58H, C47H, S67H/S68H, SL37H, SL56, E45) | erweitern die Anlage zu einer schnurlosen Telefonanlage | an der Basis anmelden, auch Mobilteile anderer GAP-fähiger Geräte; im Paket liegen zwei Akkus, ein Akkudeckel und eine Ladeschale mit Steckernetzgerät bei | 7, 42, 43, 57, 58, 59 |
| Gigaset-Repeater | vergrößert Reichweite und Empfangsstärke der Basis | Repeaterbetrieb im Menü aktivieren; Repeater-Unterstützung und Eco-Modus beziehungsweise Eco-Modus+ schließen sich gegenseitig aus | 47, 59 |
| Klein- und Ersatzteile (Gürtelclips, Akkus, Akkufachdeckel, Netzgeräte) | Ersatz und Ergänzung verschlissener oder verlorener Teile | Bestellung über den Kleinteilversand beziehungsweise Zubehörversand des Herstellers oder über den Fachhandel; nur Originalzubehör verwenden | 60 (PDF 62), 63 (PDF 65) |
