Siemens gigaset as280 Bedienungsanleitung

Das Gigaset AS280 und sein Schwestermodell AS285 sind schnurlose Telefone für den analogen Telefonanschluss; die AS285 bringt zusätzlich einen integrierten Anrufbeantworter und das Freisprechen mit (Seite 1). Diese Seite bereitet die deutschsprachige Bedienungsanleitung (Dokumentnummer A31008-M2002-B101-2-19, 16 Seiten) auf: technische Daten, häufige Fragen, eine Diagnosetabelle der Störungen, ein Fehlerbaum, einen Symptom-Assistenten, die Sicherheitshinweise und die Übersicht der mitgelieferten Teile. Jede Aussage trägt eine Seitenangabe aus der Anleitung, damit Sie jeden Wert direkt im Original nachprüfen können.

Technische Daten

Merkmal Wert Seite
TypenbezeichnungGigaset AS280 und Gigaset AS285; die Anleitung behandelt beide Varianten gemeinsam (Deckblatt, S. 1). Der Anrufbeantworter und das Freisprechen gehören nur zur AS285 (S. 1, 7). Mobilteil: Gigaset AS28H (S. 3)1, 3, 7
DokumentnummerA31008-M2002-B101-2-19, deutschsprachige Ausgabe (BRD)1
StandardsDECT-Standard wird unterstützt; GAP-Standard wird unterstützt13
Reichweitebis zu 300 m im Freien, bis zu 50 m in Gebäuden; verringert sich bei eingeschaltetem Eco-Modus3, 13
Stromversorgung Basis230 V ~/50 Hz13
LeistungsaufnahmeBereitschaft ca. 1,3 W (Mobilteil in und außerhalb der Basis), während des Gesprächs ca. 1,5 W13
Umgebung im Betrieb+5 °C bis +45 °C, 20 bis 75 % relative Luftfeuchtigkeit13
Empfohlene AkkusNickel-Metall-Hydrid (NiMH), Größe AAA (Micro, HR03), 1,2 V, 400 bis 800 mAh12
Anzahl Mobilteilebis zu vier Mobilteile an einer Basis (Empfehlung Gigaset AS28H)10
Telefonbuchbis zu 80 Rufnummern (max. 32 Ziffern) mit Namen (max. 14 Zeichen)7
Anruflisteje nach eingestellter Listenart die Nummern der letzten 25 angekommenen Anrufe8
Anrufbeantworter (nur AS285)Standardansage ab Werk, eigene Ansage über das Mobilteil, max. Aufnahmedauer 170 Sekunden pro Nachricht9
Zulassungfür den analogen Telefonanschluss im deutschen und luxemburgischen Netz; Konformität nach Richtlinie 1999/5/EC14
Kompatible GeräteJedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.Dokument gesamt

Quelle der Werte: Allgemeine technische Daten und Leistungsaufnahme der Basis (S. 13), Empfohlene Akkus (S. 12) sowie Erste Schritte (S. 3). Die Anleitung gibt keine Abmessungen und kein Gewicht von Basis oder Mobilteil an und nennt keine Standby- und Gesprächszeiten der Akkus.

Hinweis zur Seitenzählung: Die Anleitung verwendet eine durchlaufende gedruckte Zählung von Seite 1 bis Seite 16; die gedruckte Zahl steht jeweils oben auf der Seite. Beim Abgleich wurde geprüft, dass die gedruckte Zählung auf allen 16 Seiten der Position in der PDF-Datei entspricht; es gibt keine versetzten Blätter und keine zweite Zählung. Alle Seitenangaben auf dieser Seite folgen daher der gedruckten Zählung und treffen zugleich die PDF-Seite.

Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.

Häufige Fragen

Welche Modelle behandelt diese Anleitung?

Die Anleitung ist die gemeinsame Ausgabe für Gigaset AS280 und Gigaset AS285 (S. 1). Die AS285 unterscheidet sich durch den integrierten Anrufbeantworter mit eigenen Tasten an der Basis und durch das Freisprechen am Mobilteil (S. 1, 7, 9). Beide Varianten werden mit dem Mobilteil Gigaset AS28H betrieben (S. 3).

Für welchen Telefonanschluss ist das Gerät zugelassen?

Das Gerät ist für den analogen Telefonanschluss im deutschen und luxemburgischen Netz vorgesehen; länderspezifische Besonderheiten sind berücksichtigt (S. 14). Die Konformitätserklärung nach Richtlinie 1999/5/EC findet sich über die in der Anleitung genannte Internetadresse www.gigaset.com/docs (S. 14).

Welche Akkus gehören in das Mobilteil?

Nur aufladbare Nickel-Metall-Hydrid-Akkus der Größe AAA (Micro, HR03) mit 1,2 V und 400 bis 800 mAh (S. 12). Keinen anderen Akkutyp und keine nicht wiederaufladbaren Batterien einlegen, da erhebliche Gesundheits- und Personenschäden nicht auszuschließen sind (S. 2); die Anleitung warnt zusätzlich vor zerstörten Gehäusen und explodierenden Akkus bei Batterien (S. 4). Von Gigaset empfohlene Typen sind GP 550/700 mAh, Yuasa Phone 700/800 mAh und Peacebay 550/650 mAh (Stand bei Drucklegung, S. 12).

Wie lange dauert das erste Laden der Akkus?

Das Mobilteil liegt acht Stunden in der Basis bzw. Ladeschale und wird danach erst wieder hineingelegt, wenn die Akkus vollständig entladen sind; erst nach diesem Wechsel zeigt der Ladezustand korrekt an (S. 5). Die Akkus können sich beim Aufladen erwärmen; das ist ungefährlich (S. 6).

Wie melde ich ein weiteres Mobilteil an?

An einer Basis laufen bis zu vier Mobilteile, empfohlen wird Gigaset AS28H (S. 10). Das erste Mobilteil meldet sich automatisch an; die Anmeldung kann bis zu fünf Minuten dauern, und jeder Tastendruck unterbricht sie (S. 5). Für die manuelle Anmeldung am Mobilteil „MT anmelden“ wählen und die System-PIN der Basis eingeben (Lieferzustand 0000); danach innerhalb von 60 Sekunden die Anmelde-/Paging-Taste an der Basis mindestens drei Sekunden lang drücken, während im Display „Anmeldung“ blinkt (S. 10).

Was bedeutet das blinkende „Basis“ im Display?

Dann besteht keine Funkverbindung zur Basis (S. 13). Mögliche Ursachen sind Abstand außerhalb der Reichweite, ein nicht angemeldetes Mobilteil oder eine ausgeschaltete Basis (S. 13). Abhilfe: Abstand verringern, das Mobilteil anmelden (S. 10) und den Netzstecker der Basis kontrollieren (S. 3).

Wie viele Kontakte fasst das Telefonbuch?

Bis zu 80 Rufnummern mit maximal 32 Ziffern und zugehörigen Namen mit maximal 14 Zeichen (S. 7). Einträge lassen sich auf die Kurzwahltasten 0 und 2 bis 9 legen (S. 8) und an ein andere angemeldete Mobilteile senden, sofern diese Telefonbuch-Einträge empfangen können (S. 8).

Wie viele Anrufe speichert die Anrufliste?

Je nach eingestellter Listenart werden alle Nummern der letzten 25 angekommenen Anrufe gespeichert oder nur die der entgangenen Anrufe (S. 8). Die Wahlwiederholungsliste enthält die zehn zuletzt gewählten Nummern (S. 8). Geht ein neuer Eintrag ein, ertönt ein Hinweiston und die Nachrichten-Taste blinkt (S. 8).

Wie bediene ich den Anrufbeantworter der AS285 von unterwegs?

Zur Fernabfrage benötigen Sie eine System-PIN ungleich 0000 (S. 16) und ein Telefon mit Tonwahl (S. 10). Sie rufen Ihre eigene Nummer, drücken während des Ansagetextes die Taste 9 und geben die System-PIN ein; die Bedienung erfolgt dann über die in der Anleitung abgedruckten Tasten (S. 10). Das Ausschalten aus der Ferne ist nicht möglich (S. 10).

Wie viel Strom verbraucht das Telefon?

Die Basis nimmt im Bereitschaftszustand ca. 1,3 W auf (Mobilteil in und außerhalb der Basis) und während des Gesprächs ca. 1,5 W (S. 13). ECO DECT senkt den Verbrauch zusätzlich: Die Funkleistung reduziert sich abhängig vom Abstand des Mobilteils zur Basis, und der Eco-Modus verringert die Funkleistung im Standby- und Gesprächszustand um 80 % (S. 2). Mit Eco-Modus + ist die DECT-Sendeleistung im Standby abgeschaltet; die Standby-Zeit des Mobilteils sinkt dann um ca. 50 % (S. 2).

Kann ich die Reichweite vergrößern?

Mit einem Repeater lässt sich die Reichweite der Basis vergrößern; dafür aktivieren Sie den Repeater-Modus, der sich mit Eco-Modus und Eco-Modus + gegenseitig ausschließt (S. 12). Die Basisreichweite beträgt im freien Gelände bis zu 300 m und in Gebäuden bis zu 50 m (S. 3, 13).

Das Display zeigt eine unverständliche Sprache. Wie korrigiere ich das?

Im Ruhezustand MENU drücken, dann nacheinander die Tasten 4, 2 und 1 drücken; mit der Steuertaste die richtige Sprache auswählen und mit OK bestätigen (S. 11).

Was passiert beim Zurücksetzen der Basis?

Beim Basis-Reset werden alle Mobilteile abgemeldet, individuelle Einstellungen zurückgesetzt und alle Listen gelöscht; die System-PIN wird auf 0000 zurückgesetzt, nur Datum und Uhrzeit bleiben erhalten (S. 12). Mobilteile lassen sich überhaupt nur durch diesen Reset in den Lieferzustand abmelden (S. 11). Es gibt einen Software-Reset über das Menü und einen Hardware-Reset mit gezogenem Netzkabel und gedrückter Anmelde-/Paging-Taste (S. 12).

Wo finde ich weitere Hilfe, wenn die Anleitung nicht weiterhilft?

Die Anleitung listet häufige Probleme mit Ursachen und Lösungen im Kapitel „Fragen und Antworten“ (S. 13) und verweist rund um die Uhr auf die Service-Seiten unter www.gigaset.com/de/service (S. 13). Auf den Seiten 13 und 14 nennt die Anleitung Telefonnummern für Beratung und für Reparaturanfragen in Deutschland.

Fehlercodetabelle

Das Handbuch nennt für Gigaset AS280 und AS285 keine numerischen Fehlercodes; der Hersteller veröffentlicht für dieses Modell keine Fehlercodeliste. Die folgende Tabelle ordnet daher die dokumentierten Störungsbilder aus „Fragen und Antworten“ (S. 13) und den betreffenden Kapiteln den Diagnosenummern F01 bis F14 zu. F01 bis F14 stehen nicht auf dem Display; wo die Anleitung eigene Anzeigetexte verwendet (zum Beispiel blinkendes „Basis“ oder blinkendes „Anmeldung“), werden diese wörtlich übernommen.

Code Anzeige am Gerät Mögliche Ursache Vorgehen Seite
F01Keine Anzeige im DisplayMobilteil ist ausgeschaltet oder die Akkus sind leerAuflegen-Taste a ca. 5 Sek. drücken oder das Mobilteil in die Basis stellen; Akkus laden oder wechseln13
F02Keine Funkverbindung zur Basis, im Display blinkt „Basis“Mobilteil außerhalb der Reichweite, nicht angemeldet oder Basis ausgeschaltetAbstand zum Mobilteil verringern; Mobilteil anmelden (S. 10); Netzstecker an der Basis kontrollieren (S. 3)13
F03Sie hören keinen Klingel-/Wählton vom FestnetzNicht das mitgelieferte Telefonkabel verwendet bzw. Kabel mit falscher Steckerbelegung eingesetztMitgeliefertes Telefonkabel verwenden bzw. beim Kauf auf 3-4-Belegung der Telefonadern (EURO CTR37) achten13
F04Fehlerton nach System-PIN-AbfrageSystem-PIN vergessen oder falsch eingegebenSystem-PIN per Basis-Reset auf den Lieferzustand 0000 zurücksetzen; alle Mobilteile werden abgemeldet, alle Listen werden gelöscht (S. 12)12-13
F05Automatische Anmeldung bleibt ausEin Tastendruck hat die automatische Anmeldung unterbrochenDas Mobilteil bis zu 5 Minuten unberührt in der Basis lassen; sonst manuell anmelden (S. 10)5
F06Im Display blinkt „Anmeldung“Manuelle Anmeldung läuft und wartet auf die Bestätigung an der BasisInnerhalb von 60 Sekunden die Anmelde-/Paging-Taste an der Basis mindestens 3 Sek. lang drücken10
F07Nachrichten-Taste blinktNeue Einträge in der Anrufliste oder AnrufbeantworterlisteNachrichten-Taste f drücken; enthält nur eine Liste neue Nachrichten, öffnet sie sich sofort1, 8
F08Anrufbeantworter-Symbol blinkt sehr schnell etwa vier SekundenDer Speicher des Anrufbeantworters ist vollAlte Nachrichten löschen; danach läuft der Anrufbeantworter weiter1, 9
F09Anrufbeantworter schaltet sich selbst ausSpeicher voll; der Anrufbeantworter deaktiviert sich dann selbstAlte Nachrichten löschen; danach schaltet sich der Anrufbeantworter automatisch wieder ein9
F10Batteriesymbol blinkt im DisplayAkkus sind fast leerMobilteil in die Basis bzw. Ladeschale legen5
F11Im Display steht ® bzw. „Unbekannt“ statt der RufnummerRufnummernanzeige (CLIP) nicht beauftragt bzw. Rufnummernübermittlung durch den Anrufer unterdrücktCLIP beim Netzanbieter beauftragen; die Übermittlung muss der Anrufer freigeben7
F12Mobilteil reagiert nicht wie eingestelltIndividuelle Einstellungen sind fehlerhaftMT-Reset durchführen; Telefonbuch, Anrufliste und Anmeldung an der Basis bleiben erhalten12
F13Basis bleibt nach Fehlversuchen ohne FunktionBasis ist in einem fehlerhaften ZustandHardware-Reset: Netzkabel entfernen, Anmelde-/Paging-Taste gedrückt halten, Netzkabel wieder anschließen, Taste nach ca. 5 Sek. loslassen12
F14Anrufaufbau an einer Telefonanlage schlägt fehlWahlverfahren oder Flash-Zeit passen nicht zur TelefonanlageWahlverfahren (Tonwahl MFV oder Impulswahl IWV) und Flash-Zeit einstellen; Ziffern langsam nacheinander eingeben12

F01 bis F14 sind die Diagnose-Systematik dieser Seite und keine Herstellernummern; der Hersteller veröffentlicht für AS280/AS285 keine Fehlercodeliste. Grundlage sind „Fragen und Antworten“ (S. 13), „Erste Schritte“ (S. 5), „Anrufbeantworter bedienen“ (S. 9), „Mobilteile anmelden“ (S. 10) und die Reset-Kapitel (S. 12). Anzeigetexte in Anführungszeichen stehen wörtlich so in der Anleitung. Seitenangaben folgen der gedruckten Zählung (siehe Hinweis zur Seitenzählung).

Fehlerbaum

Vier Hauptpfade decken die Störungsbilder der Anleitung ab: ein dunkles Display (S. 13), eine unterbrochene Funkverbindung mit blinkendem „Basis“ (S. 13), fehlende Töne am Festnetzanschluss (S. 13) und Störungen um Anrufbeantworter und Nachrichten (S. 1, 9). Der Baum zeigt für jeden Pfad die ersten drei Prüfungen.

Störung am Gigaset AS280/AS285 Display dunkel? „Basis“ blinkt? Kein Ton? AB/Nachrichten? • Akkus geladen? (S. 13) • a 5 Sek. drücken • 8 h laden (S. 5) • In Reichweite? (S. 13) • MT anmelden (S. 10) • Netzstecker (S. 3) • Kabel gesteckt? (S. 3) • 3-4-Belegung (S. 13) • Ruflautstärke (S. 15) • f-Taste blinkt (S. 1) • Speicher voll (S. 9) • Nachrichten löschen Akku laden Anmelden Kabel prüfen Nachr. löschen

Ablauf der Störungssuche

  1. Umfang eingrenzen: betrifft die Störung nur das Mobilteil oder auch die Basis und den Festnetzanschluss (S. 13)?
  2. Anzeige lesen: Displaytexte und Symbole deuten; die Kurzübersicht erklärt die Tasten und Symbole des Mobilteils (S. 1).
  3. Energie prüfen: Akkus laden, Polung beim Einlegen beachten (S. 4, 13); das Mobilteil in die Basis stellen (S. 5).
  4. Funkverbindung prüfen: Abstand verringern, Anmeldung kontrollieren, Netzstecker der Basis prüfen (S. 13, 10, 3).
  5. Festnetzanschluss prüfen: mitgeliefertes Telefonkabel mit 3-4-Belegung verwenden (S. 13, 3).
  6. Einstellungen kontrollieren: Klingelton, Wecker und Display-Sprache; bei unverständlicher Sprache MENU drücken, dann die Tasten 4, 2, 1 nacheinander drücken (S. 11, 15).
  7. Zurücksetzen: erst den MT-Reset, bei Bedarf danach den Basis-Reset; danach sind alle Mobilteile abgemeldet, die Listen gelöscht und die System-PIN auf 0000 zurückgesetzt (S. 12).
  8. Grenze der Selbsthilfe: hilft nichts, die defekte Basis außer Betrieb nehmen und die in der Anleitung genannten Servicekanäle nutzen (S. 2, 13).

Quellen: „Fragen und Antworten“ (S. 13) sowie die Kapitel „Erste Schritte“ (S. 3 bis 6), „Mobilteile anmelden“ (S. 10) und „Basis in Lieferzustand zurücksetzen“ (S. 12). Die Anleitung beschreibt kein Öffnen von Basis oder Mobilteil; Reparaturen überlässt der Eigentümer dem Service (S. 2).

Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung

Fünf Schritte führen von der Frage am Gerät zur Lösung; jeder Zweig nennt die Seiten der Anleitung, auf denen das Vorgehen beschrieben steht.

Schritt 1: Bleibt das Display des Mobilteils dunkel?

Ja, das Mobilteil ist ausgeschaltet: Die Auflegen-Taste a ca. 5 Sekunden drücken oder das Mobilteil in die Basis stellen (S. 13). Zum Ein- und Ausschalten die Auflegen-Taste lang drücken; ein ausgeschaltetes Mobilteil schaltet sich in der Basis automatisch ein (S. 6).

Ja, trotz eingeschaltetem Mobilteil: Die Akkus laden oder gegen geladene wechseln (S. 13); beim Einlegen auf die Polung achten, die im Akkufach gekennzeichnet ist (S. 4).

Schritt 2: Blinkt „Basis“ im Display?

Abstand prüfen: Das Mobilteil kann außerhalb der Reichweite sein; im freien Gelände bis zu 300 m, in Gebäuden bis zu 50 m (S. 3, 13).

Anmeldung prüfen: Das Mobilteil ist möglicherweise nicht angemeldet; automatisch anmelden (S. 5) oder manuell (S. 10).

Stromversorgung prüfen: Den Netzstecker an der Basis kontrollieren (S. 3, 13); das Steckernetzgerät muss immer eingesteckt sein (S. 3).

Schritt 3: Klingelt das Telefon nicht oder gibt es keinen Wählton?

Telefonkabel prüfen: Immer das mitgelieferte Telefonkabel verwenden; ein neu gekauftes Kabel muss die 3-4-Belegung der Telefonadern bzw. EURO CTR37 haben (S. 13).

Anschlussfolge beachten: Zuerst das Steckernetzgerät anschließen, danach den Telefonstecker, und die Kabel in die Kabelkanäle legen (S. 3).

Einstellungen prüfen: Ruflautstärke und Melodie stehen in der Menü-Übersicht der Anleitung (S. 15).

Schritt 4: Nimmt der Anrufbeantworter der AS285 keine Anrufe an?

Aktivierung prüfen: Ist der Anrufbeantworter eingeschaltet, zeigt das Display das Symbol ± (S. 1, 9).

Speicher prüfen: Blinkt die Anzeige sehr schnell etwa vier Sekunden, ist der Speicher voll; der Anrufbeantworter schaltet sich dann selbst aus und nach dem Löschen alter Nachrichten automatisch wieder ein (S. 1, 9).

Annahmeverhalten anpassen: Die Zeit, nach der der Anrufbeantworter abnimmt, und die Aufzeichnungslänge stehen in der Menü-Übersicht (S. 15-16).

Schritt 5: Lässt sich ein weiteres Mobilteil nicht anmelden?

Automatische Anmeldung: Das Mobilteil bis zu 5 Minuten in der Basis lassen; jeder Tastendruck unterbricht die Anmeldung (S. 5).

Manuelle Anmeldung: Am Mobilteil „MT anmelden“ wählen und die System-PIN der Basis eingeben (Lieferzustand 0000); innerhalb von 60 Sekunden die Anmelde-/Paging-Taste an der Basis mindestens 3 Sekunden lang drücken, während im Display „Anmeldung“ blinkt (S. 10).

Grenzen beachten: An der Basis laufen bis zu vier Mobilteile; jedes zusätzliche Mobilteil muss angemeldet sein, damit es funktionsfähig ist (S. 10).

Wenn keine dieser Maßnahmen hilft: Die Anleitung empfiehlt, defekte Basisstationen außer Betrieb zu nehmen oder sie vom Service reparieren zu lassen (S. 2). Für Fragen verweist die Anleitung rund um die Uhr auf die Service-Seiten unter www.gigaset.com/de/service (S. 13) und nennt auf den Seiten 13 und 14 Telefonnummern für Beratung und Reparaturanfragen.

Sicherheitshinweise

Der folgende Abschnitt fasst das Kapitel „Sicherheitshinweise“ der Anleitung (S. 2) zusammen und ergänzt betriebliche Hinweise aus „Erste Schritte“ (S. 3 bis 4). Die vier Gruppen folgen den Störbildern und Betriebsarten eines schnurlosen Telefons.

Notruf

  • Bei eingeschalteter Tastensperre können auch Notrufnummern nicht gewählt werden; die Sperre deshalb nur aktivieren, wenn kein Notruf nötig ist (S. 2).
  • Das ausgeschaltete Mobilteil kann ebenfalls keine Notrufe absetzen; zum Einschalten die Auflegen-Taste lang drücken (S. 6).

Stromversorgung und Betrieb

  • Nur das mitgelieferte Steckernetzgerät verwenden (S. 2); es muss immer eingesteckt sein, weil das Telefon ohne Netzanschluss nicht funktioniert (S. 3).
  • Nur das mitgelieferte Telefonkabel nutzen; die Steckerbelegung von Telefonkabeln kann unterschiedlich sein (S. 3).
  • Basis und Ladeschale sind für geschlossene, trockene Räume mit +5 °C bis +45 °C ausgelegt (S. 3).
  • Das Telefon vor Nässe, Staub, aggressiven Flüssigkeiten und Dämpfen schützen; nicht in Bädern oder Duschräumen aufstellen, da Basis und Mobilteil nicht spritzwassergeschützt sind (S. 2-3).
  • Das Telefon nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen nutzen, zum Beispiel in Lackierereien (S. 2).
  • Das Telefon nicht Hitzequellen, direkter Sonneneinstrahlung und anderen elektrischen Geräten aussetzen (S. 3).

Akkus, Umgebung, Kinder und medizinische Geräte

  • Nur die empfohlenen, aufladbaren Akkus einlegen, keinen anderen Akkutyp und keine nicht wiederaufladbaren Batterien; erhebliche Gesundheits- und Personenschäden sind nicht auszuschließen (S. 2). Die Anleitung warnt zusätzlich vor zerstörten Gehäusen und explodierenden Batterien (S. 4).
  • Kinder vor der Benutzung über den Inhalt der Anleitung und über die Gefahren aufklären (S. 2).
  • Medizinische Geräte können in ihrer Funktion beeinflusst werden; die technischen Bedingungen des jeweiligen Umfelds beachten, zum Beispiel in einer Arztpraxis (S. 2).
  • Das Mobilteil beim Klingeln nicht mit der Geräterückseite ans Ohr halten; sonst drohen schwerwiegende, dauerhafte Gehörschäden (S. 2).
  • Das Mobilteil kann in Hörgeräten einen unangenehmen Brummton verursachen (S. 2).
  • Nach Kontakt mit Flüssigkeit: das Mobilteil ausschalten, sofort die Akkus entnehmen, abtropfen lassen, trocken tupfen und mindestens 72 Stunden mit geöffnetem Akkufach und Tastatur nach unten an einem trockenen, warmen Ort lagern; niemals in Mikrowelle oder Backofen (S. 2).

Defekt, Reinigung und Entsorgung

  • Defekte Basisstationen außer Betrieb nehmen oder vom Service reparieren lassen, da sie andere Funkdienste stören könnten (S. 2).
  • Basis und Mobilteil mit einem feuchten Tuch ohne Lösungsmittel oder einem Antistatiktuch abwischen; kein trockenes Tuch verwenden, wegen der Gefahr der statischen Aufladung (S. 2).
  • Akkus gehören nicht in den Hausmüll; die örtlichen Abfallbeseitigungsbestimmungen bei Kommune oder Fachhändler erfragen (S. 2).
  • Elektro- und Elektronikgeräte getrennt vom Hausmüll über staatlich vorgesehene Stellen entsorgen; das durchgestrichene Abfalleimersymbol kennzeichnet Produkte nach der europäischen Richtlinie 2002/96/EC (S. 2).
  • Das Gigaset nur zusammen mit der Bedienungsanleitung an Dritte weitergeben (S. 2).

Hinweis: Diese Zusammenfassung gibt die Sicherheitshinweise gekürzt wieder und ersetzt nicht den vollständigen Text der Anleitung (S. 2).

Passende Ersatzteile und Zubehör

Am Gigaset AS280/AS285 tauscht der Eigentümer in der Praxis nur wenige Teile selbst: die Akkus, den Akkudeckel, das Telefonkabel und das Steckernetzgerät. Die Zeichnung zeigt die beiden Baugruppen Basis und Mobilteil sowie die im Verpackungsinhalt genannten Teile (S. 1, 3).

Mobilteil Gigaset AS28H (S. 1) AB-Tasten (nur AS285, S. 1) Anmelde-/Paging-Taste (S. 1) Buchsen Netz und Telefon (S. 3) Mitgelieferte Teile (Bezeichnungen wie im Dokument angegeben, Seite 3) NiMH-Akkus (AAA) 1,2 V, 400 bis 800 mAh (S. 12) Steckernetzgerät nur das mitgelieferte (S. 3) Telefonkabel 3-4-Belegung (S. 13)

Übersicht der Bauteile und Zubehörteile

Bauteil / Zubehör Funktion Worauf beim Kauf achten Seite
Mobilteil Gigaset AS28HGesprächs- und Bedienteil mit Display und Tasten (S. 1)Zusätzliche Mobilteile müssen an der Basis angemeldet werden; Empfehlung Gigaset AS28H, bis zu vier Mobilteile (S. 10)1, 3, 10
Basis Gigaset AS280/AS285Anmeldung, Paging-Suche und (nur AS285) Bedienung des Anrufbeantworters (S. 1)Wandmontage möglich; zentrale, ebene Position der Wohnung wählen (S. 3)1, 3
SteckernetzgerätNetzversorgung von Basis und Ladeschale (S. 3)Nur das mitgelieferte Steckernetzgerät verwenden (S. 2-3)2-3
TelefonkabelAnschluss an den analogen Telefonanschluss (S. 3)3-4-Belegung der Telefonadern bzw. EURO CTR37, sonst kein Klingel-/Wählton (S. 13)3, 13
Akkus, zwei StückEnergieversorgung des Mobilteils (S. 3)NiMH, AAA (Micro, HR03), 1,2 V, 400 bis 800 mAh; keine Batterien; empfohlene Typen GP 550/700 mAh, Yuasa Phone 700/800 mAh, Peacebay 550/650 mAh (S. 12)3, 12
AkkudeckelSchließt das Akkufach am Mobilteil (S. 4)Wird von unten aufs Gehäuse geschoben, bis er einrastet (S. 4)3-4
Ladeschale mit SteckernetzteilLadestation für weitere Mobilteile (S. 3)Gehört nur zu Varianten mit mehreren Mobilteilen (S. 3)3-4
Repeater (optional)Vergrößert die Reichweite der Basis (S. 12)Repeater-Modus an der Basis aktivieren; schließt Eco-Modus und Eco-Modus + aus (S. 12)12

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