Die verlinkte Bedienungsanleitung beschreibt den 300Mbps-Wireless-N-Router TL-WR841N von TP-LINK, ein Gerät für kabelgebundene und drahtlose Heim- und Büronetze mit vier LAN-Ports, einem WAN-Port und 2×2-MIMO-Funktechnik (Seite 2). Das Dokument trägt auf dem Umschlag die Revisionsangabe 1.0.0 und gilt ausdrücklich für die beiden Bauformen TL-WR841N und TL-WR841ND, die sich allein durch feste beziehungsweise abnehmbare Antennen unterscheiden (Umschlag ohne gedruckte Zählung, PDF-Seite 1, sowie Seite 3). Auf dieser Seite finden Sie die technischen Angaben, Antworten auf häufige Fragen, eine Zuordnung der dokumentierten Störungsbilder, Hinweise zur Sicherheit und eine Übersicht der Teile und Zubehörteile; jede Aussage nennt die Seite, auf der sie im Dokument steht.
Technische Daten
| Merkmal | Wert | Seite |
|---|---|---|
| Typenbezeichnung | Im Dokument TL-WR841N/TL-WR841ND mit der Produktbezeichnung 300Mbps-Wireless-N-Router; auf der Konformitätserklärung als Modellnr. TL-WR841N/TL-WR841ND angegeben. TL-WR841N steht für feste Antennen, TL-WR841ND für abnehmbare Antennen. | PDF-Seite 4 (Blatt ohne gedruckte Zählung) und Seite 3 |
| Dokumentstand | Rev: 1.0.0, Nummer 1910010322 | PDF-Seite 1 |
| Dokumentumfang | 99 PDF-Seiten mit 92 nummerierten Druckseiten; Anhang A FAQ ab Seite 82, Anhang C Spezifikationen auf Seite 90, Anhang D Glossar ab Seite 91 | Seiten I bis III, 82, 90 und 91 |
| Funkstandards | IEEE 802.11b, IEEE 802.11g, IEEE 802.11n | Seite 90 |
| Verkabelte Standards | IEEE 802.3, IEEE 802.3u | Seite 90 |
| Funkbetrieb | 2×2-MIMO-Technik für Reichweite und Durchsatz | Seite 2 |
| Protokolle | TCP/IP, PPPoE, DHCP, ICMP, NAT, SNTP | Seite 90 |
| WAN-Schnittstelle | Ein 10/100M-RJ45-Port mit Autoabstimmung | Seite 90 |
| LAN-Schnittstellen | Vier 10/100M-RJ45-Ports mit Autoabstimmung und Auto-MDI/MDIX | Seite 90 |
| Kabel | 10BASE-T: UTP Kategorie 3, 4, 5 oder EIA/TIA-568 100 Ω STP, je maximal 100 m; 100BASE-TX: UTP Kategorie 5, 5e oder EIA/TIA-568 100 Ω STP, je maximal 100 m | Seite 90 |
| Anzeigen | LEDs PWR, SYS, WLAN, WAN, LAN (1..4) und QSS | Seiten 4 und 90 |
| Frequenzband | 2,4..2,4835 GHz | Seite 90 |
| Kanäle | 13 | Seite 90 |
| Datenraten über Funk | 11n: bis zu 300 Mbps; 11g: 54/48/36/24/18/12/9/6 Mbps; 11b: 11/5,5/2/1 Mbps, jeweils automatisch ausgehandelt | Seite 90 |
| Modulation | DBPSK, DQPSK, CCK, OFDM, 16-QAM, 64-QAM; Frequenzverteilung DSSS | Seite 90 |
| Sendeleistung | 20 dBm maximal | Seite 90 |
| Antennengewinn | 3 dBi pro Antenne | Seite 90 |
| Empfangsempfindlichkeit | 54M: -68 dBm bei 10 % PER; 11M: -85 dBm bei 8 % PER; 1M: -90 dBm bei 8 % PER | Seite 90 |
| Netzadresse ab Werk | IP-Adresse 192.168.1.1, Subnetzmaske 255.255.255.0 | Seiten 8 und 76 |
| Anmeldedaten ab Werk | Benutzername admin, Passwort admin | Seiten 10 und 76 |
| Spannungsversorgung | Über den mitgelieferten AC/DC-Adapter am POWER-Eingang der Rückseite | Seiten 5 und 7 |
| Betriebstemperatur | 0 °C..40 °C (32 °F..104 °F) | Seiten 6 und 90 |
| Lagertemperatur | -40 °C..70 °C (-40 °F..158 °F) | Seite 90 |
| Relative Luftfeuchtigkeit | Betrieb: 10 %..90 %, nicht-kondensierend; Lager: 5 %..90 %, nicht-kondensierend | Seiten 6 und 90 |
| Freiraum um das Gehäuse | Mindestens 5 cm auf allen Seiten, gut belüfteter Platz fern von Heizkörpern und ohne starke direkte Lichteinstrahlung | Seite 6 |
| Konformität | FCC und CE | Seite 90 |
| Kompatible Geräte | Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann. | gesamtes Dokument |
Das Dokument enthält keinen eigenen Abschnitt „Technische Daten“; die Werte oben stammen aus Anhang C Spezifikationen (Seite 90) sowie aus der Produktübersicht (Seiten 2 und 3), der Hardwareinstallation (Seiten 5 bis 8) und dem Konfigurationskapitel (Seiten 76 und 77). Maße, Gewicht und Leistungsaufnahme des Routers nennt die Anleitung an keiner Stelle; diese Angaben fehlen in der Tabelle deshalb.
Hinweis zur Seitenzählung: Die Datei beginnt mit dem Umschlag (PDF-Seite 1), zwei Vorsatzblättern mit Copyright, FCC- und CE-Texten (Vorderblätter I und II, PDF-Seiten 2 und 3), der Konformitätserklärung (PDF-Seite 4) und einem dreiseitigen Inhaltsverzeichnis (Vorderblätter I bis III, PDF-Seiten 5 bis 7). Die gedruckte Zählung beginnt mit der Fußnote -1- auf PDF-Seite 8 und läuft bis -92- auf PDF-Seite 99; gedruckte Seite n entspricht PDF-Seite n+7. Alle Seitenangaben dieser Seite folgen der gedruckten Zählung, Blätter davor sind ausdrücklich als PDF-Seite bezeichnet.
Kompatible Geräte: Jedes Gerät, das PDF-Dateien öffnen kann.
Häufige Fragen
Für welche der beiden Routervarianten gilt das Dokument?
Es gilt für den TL-WR841N und für den TL-WR841ND gemeinsam. Der Unterschied ist nach Angabe der Anleitung allein die Antennenausführung: Der TL-WR841N hat feste Antennen, der TL-WR841ND abnehmbare. Beispiele und Bildschirmabbildungen zeigt das Dokument durchgehend am TL-WR841ND (Seite 3).
Wie erreiche ich die Konfigurationsoberfläche?
Über einen Webbrowser mit der Adresse http://192.168.1.1, sofern die Netzadresse noch auf dem Standardwert steht. Als Benutzername und als Passwort sind ab Werk jeweils admin einzutragen (Seiten 8 und 10). Wurden die Daten geändert, hilft nur das Zurücksetzen auf die Standardwerte, wonach wieder admin und admin sowie die Adresse 192.168.1.1 mit der Maske 255.255.255.0 gelten (Seite 76).
Wie setze ich den Router auf die Werkseinstellungen zurück?
Dafür nennt die Anleitung zwei Wege: die Schaltfläche Wiederherstellen im Menü der Werkseinstellungen im Webinterface oder das Drücken der Reset-Taste auf der Rückseite für mehr als fünf Sekunden. Dabei gehen alle gespeicherten Einstellungen verloren (Seiten 5 und 76).
Was bedeuten die LEDs auf der Vorderseite?
Die LED-Tabelle auf Seite 4 unterscheidet die Anzeigen PWR, SYS, WLAN, WAN, LAN 1..4 und QSS. Dunkel bedeutet bei PWR ausgeschaltet, bei WLAN eine deaktivierte Schnittstelle und bei einem Port eine fehlende Verbindung; Blinken steht bei SYS für Initialisierung oder einen Routerfehler und bei den Ports für laufende Datenübertragung. Die Liste der vorhandenen LEDs wiederholt der Anhang auf Seite 90.
Warum erscheint kein Anmeldefenster, wenn ich die Adresse aufrufe?
Nach Angabe der Anleitung ist dann meist im Browser ein Proxy eingetragen. Sie sollen im betreffenden Browser die LAN-Einstellungen öffnen und dort den Haken bei der Option, einen Proxy-Server für LAN-Verbindungen zu benutzen, entfernen; danach die Seite erneut aufrufen (Seite 10).
Wie prüfe ich die Verbindung zum Router ohne Internetzugang?
Mit dem Ping-Befehl auf die Adresse des Routers. In der Eingabeaufforderung wird ping 192.168.1.1 eingegeben; antwortet der Router, besteht die LAN-Verbindung. Bleibt die Antwort aus, sind nach Anleitung zuerst die physische Verbindung und danach die TCP/IP-Konfiguration des PCs zu prüfen, der eine Adresse aus dem Bereich 192.168.1.2 bis 192.168.1.254 mit dem Gateway 192.168.1.1 braucht (Seiten 8 und 9).
Welche Kabel darf ich für WAN und LAN verwenden?
Der Anhang nennt für 10BASE-T UTP-Kabel der Kategorien 3, 4 und 5 sowie EIA/TIA-568-STP-Leitungen mit 100 Ω, für 100BASE-TX UTP-Kabel der Kategorien 5 und 5e sowie dieselben STP-Leitungen. In allen Fällen ist die Leitungslänge auf maximal 100 m begrenzt (Seite 90).
Warum trennt der Router die Verbindung trotz eingetragener maximaler Leerlaufzeit nicht?
Die Anleitung weist ausdrücklich darauf hin, dass Hintergrundanwendungen Datenverkehr erzeugen und damit die Trennung verhindern können. Wer über einen zeitabhängigen Tarif abrechnet, sollte diesen Hinweis beim Einrichten der Leerlaufzeit berücksichtigen (Seiten 27 und 29 sowie Anhang A auf Seite 82).
Welchen WAN-Verbindungstyp muss ich einstellen?
Die Anleitung beschreibt die Typen nacheinander und bietet für Unklare die Schaltfläche Erkennen, mit der der Router den Typ selbst festzustellen versucht. Erkennen findet PPPoE, dynamische und statische IP-Adressen, während PPTP-, L2TP- und BigPond-Verbindungen von Hand einzutragen sind; zur Bestätigung empfiehlt das Dokument die Rückfrage beim eigenen Anbieter (Seiten 23 bis 32).
Was ist zu tun, wenn mein Anbieter eine registrierte MAC-Adresse verlangt?
Dann überträgt der Menüpunkt zur MAC-Adresse die Kennung des PCs in das Feld für die WAN-MAC-Adresse. Das Format ist XX-XX-XX-XX-XX-XX, und die geänderte Adresse gilt ausdrücklich erst ab dem nächsten Routerstart (Seiten 32 und 83).
Woran erkenne ich, dass nur die Namensauflösung gestört ist?
Mit den Diagnosewerkzeugen im Menü der Systemwerkzeuge: Läuft ein Ping auf eine IP-Adresse erfolgreich und auf einen Domänennamen nicht, deutet das nach Anleitung auf eine nicht arbeitende Namensauflösung. Beide Werkzeuge nehmen IP-Adressen und Domänennamen an und dürfen jeweils nur von einem Rechner zur Zeit gestartet werden (Seite 74).
Welche Regeln gelten für den Aufstellort?
Das Kapitel zur Hardwareinstallation verlangt einen gut belüfteten Platz möglichst fern von Heizkörpern oder Radiatoren, keine starke direkte Lichteinstrahlung und mindestens 5 cm Abstand auf allen Seiten. Betriebstemperatur sind 0 °C..40 °C, die Luftfeuchtigkeit im Betrieb 10 %..90 % nicht-kondensierend (Seiten 6 und 90).
Wie ändere ich Benutzername und Passwort?
Über den Menüpunkt Passwort, wobei die Anleitung empfiehlt, die werksseitigen Zugangsdaten abzuändern. Benutzername und Passwort dürfen jeweils höchstens 14 Zeichen lang sein und keine Leerzeichen enthalten; zur Vermeidung von Tippfehlern ist das Passwort zweimal einzugeben (Seiten 77 und 78).
Wann muss der Router neu gestartet werden, damit eine Änderung gilt?
Für mehrere Einstellungen ist ein Neustart zwingend, etwa bei Änderungen der LAN-IP-Adresse, der DHCP-Konfiguration, der Funkkonfiguration und des Ports für die Fernwartung. Bei einem Firmware-Upgrade und beim Zurücksetzen startet das Gerät von selbst neu (Seite 77).
Fehlercodetabelle
Der TL-WR841N/TL-WR841ND hat kein Display und keine alphanumerische Fehlerausgabe. Was das Gerät von sich zeigt, sind die LED-Zustände der Tabelle auf Seite 4; alles Weitere sind Prüfschritte, die die Anleitung im Kapitel zur Schnellinstallation, im WAN-Abschnitt, bei den Systemwerkzeugen und im Anhang A FAQ beschreibt. Der Hersteller veröffentlicht in diesem Dokument keine Liste von Fehlercodes, und es gibt keine herstellerseitige Nummer, die am Gerät erscheint. Die Bezeichnungen F01 bis F14 sind deshalb allein Diagnose-Kennungen dieser Seite und dienen der Zuordnung der im Dokument beschriebenen Zustände; auf dem Gerät selbst erscheinen sie nicht.
| Code | Anzeige am Gerät | Mögliche Ursache | Vorgehen | Seite |
|---|---|---|---|---|
| F01 | LED PWR bleibt dunkel | Keine Spannungsversorgung; Adapter nicht oder nicht vollständig gesteckt | Verbindung am POWER-Eingang und in der Steckdose prüfen und ausschließlich den mitgelieferten Adapter verwenden | Seiten 4, 5 und 7 |
| F02 | LED SYS blinkt | Nach LED-Tabelle Initialisierung oder Routerfehler | Einschaltvorgang abwarten; bleibt das Blinken dauerhaft, Konfiguration sichern und Router über das Menü neu starten | Seiten 4 und 77 |
| F03 | LED SYS bleibt aus | Nach LED-Tabelle ein Routerfehler | Versorgung prüfen, Konfiguration in eine Datei sichern und danach die Standardeinstellungen wiederherstellen | Seiten 4 und 76 |
| F04 | LED WLAN bleibt dunkel | Funkschnittstelle ist abgeschaltet | Funkfunktion einschalten; ohne aktive Schnittstelle steht auch die Schnellverbindung per QSS nicht zur Verfügung | Seiten 4 und 22 |
| F05 | LED des benutzten LAN- oder WAN-Ports bleibt dunkel | Kein Kontakt; Kabel, Stecker oder Port ohne Verbindung | Kabel tauschen, Leitungslänge von maximal 100 m beachten und probeweise einen anderen Port derselben Gruppe benutzen | Seiten 4, 9 und 90 |
| F06 | Ping auf 192.168.1.1 bleibt ohne Antwort | Keine durchgehende Verbindung oder falsche Adressbereiche am PC | LEDs am Port und am Netzadapter prüfen und dem PC eine Adresse von 192.168.1.2 bis 192.168.1.254 mit Gateway 192.168.1.1 geben | Seiten 8 und 9 |
| F07 | Kein Anmeldefenster im Browser | Im Browser ist ein Vermittlungsrechner für lokale Verbindungen eingetragen | In den LAN-Einstellungen des Browsers die Nutzung des Proxy-Servers abwählen und die Adresse erneut aufrufen | Seite 10 |
| F08 | LED QSS blinkt schnell | Nach LED-Tabelle Fehler beim Hinzufügen eines Geräts über die Schnellverbindung | Vorgang wiederholen und zeitgleich am Adapter die Taste zwei bis drei Sekunden halten; bei Erfolg leuchtet die LED fünf Minuten | Seiten 4 und 17 |
| F09 | WAN-Port zeigt Kontakt, Internet bleibt aus | Falsch gewählter Verbindungstyp oder falsche Anbieterkennung | Typ über die Erkennung prüfen lassen, Benutzername und Passwort in der vom Anbieter geschriebenen Schreibweise eintragen und die Einwahl erneut auslösen | Seiten 25, 29 und 32 |
| F10 | Einwahl bleibt stehen, obwohl die Leerlaufzeit abgelaufen ist | Anwendungen im Hintergrund erzeugen fortlaufend Datenverkehr | Hintergrundanwendungen beenden oder die Leerlaufzeit neu setzen; für zeitabhängige Tarife nennt der FAQ-Anhang ein eigenes Vorgehen | Seiten 29 und 82 |
| F11 | Netz bleibt erreichbar, Provider lehnt die Einwahl ab | Beim Anbieter ist eine andere Gerätekennung registriert | Kennung aus dem lokalen Netz übertragen, Format XX-XX-XX-XX-XX-XX einhalten und den Router danach neu starten | Seiten 32 und 83 |
| F12 | Ziele per Zahlenadresse erreichbar, per Namen nicht | Namensauflösung arbeitet nicht | Diagnosewerkzeug mit einer Zahlenadresse und einem Domänennamen vergleichend benutzen und die Namensserver des Anbieters eintragen | Seiten 34 und 74 |
| F13 | Funkstationen finden das Netz nicht oder werden abgewiesen | Funktion aus, falscher Netzname, falscher Schlüssel oder falscher Adressbereich | Funkfunktion, Netzname und Schlüssel prüfen und den Adressbereich der Stationen nach Anhang B abgleichen | Seiten 86 und 87 |
| F14 | Bedienoberfläche nicht mehr erreichbar | Selbst gesetzte Zugangsregel oder geänderter Port der Fernwartung | Über eine kabelgebundene Verbindung erneut anmelden; ist der Zugang blockiert, Reset-Taste mindestens fünf Sekunden halten und danach komplett neu konfigurieren | Seiten 54 und 85 |
F01 bis F14 sind keine herstellerseitigen Fehlernummern und werden am Gerät nicht angezeigt; der Hersteller veröffentlicht in diesem Dokument keine derartige Liste. Die Zuordnung stützt sich auf die LED-Tabelle (Seite 4) und die LED-Liste (Seite 90), die Ping-Prüfung (Seiten 8 und 9), die WAN-Abschnitte (Seiten 25 bis 32), den FAQ-Anhang (Seiten 82 bis 86), das Diagnosekapitel (Seiten 73 und 74) sowie die Abschnitte zu Zugangsdaten, Fernwartung und Systemwerkzeugen (Seiten 54, 76 bis 78 und 85). Es wurden keine Codes anderer Modelle übernommen.
Fehlerbaum
Die Störungssuche teilt sich am TL-WR841N/TL-WR841ND in vier Wege: erstens Versorgung und Anzeigen, zweitens die kabelgebundene Verbindung von PC und Modem, drittens das Funknetz samt Schnellverbindung und viertens die Einwahl zum Anbieter. Jeder Weg beginnt an der jeweiligen LED oder einem Prüfbefehl, den die Anleitung beschreibt.
Ablauf der Störungssuche
- Spannungsversorgung klären: Zeigt die LED PWR nichts, sitzt der mitgelieferte Adapter nicht richtig am POWER-Eingang oder in der Steckdose (Seiten 4, 5 und 7).
- Anzeigen lesen: Die Tabelle auf Seite 4 ordnet jedem LED-Zustand eine Bedeutung zu, von der Initialisierung bis zum Routerfehler.
- Kabelweg prüfen: Die LED des benutzten Ports muss leuchten; die Leitung darf die zulässigen 100 m nicht überschreiten (Seiten 4 und 90).
- Verbindung zum Router testen: Der Ping auf 192.168.1.1 belegt eine arbeitende LAN-Verbindung, eine Fehlermeldung führt zur Adressprüfung am PC (Seiten 8 und 9).
- Aufstellbedingungen nachziehen: 5 cm Freiraum, keine direkte Sonneneinstrahlung, kein Betrieb neben Heizkörpern (Seite 6).
- Funkweg bewerten: Steht die Schnittstelle und stimmen Netzname und Schlüssel, liegt der Fehler häufig im Adressbereich der Stationen (Seiten 86 und 87).
- Einwahl prüfen: Der WAN-Typ muss zum Anschluss passen; hilfreich sind die Erkennung des Routers und die Rückfrage beim Anbieter (Seiten 25 bis 32).
- Diagnosewerkzeug einsetzen: Ping und Traceroute zeigen, ob das Ziel erreichbar ist und ob die Namensauflösung arbeitet (Seiten 73 und 74).
- Konfiguration sichern und neu starten: Erst danach sind Rücksetzen auf die Standardwerte oder ein Firmware-Upgrade zu erwägen (Seiten 76 und 77).
Grundlage des Ablaufs sind die LED-Tabelle (Seite 4), das Kapitel zur Hardwareinstallation (Seiten 6 und 7), die Schnellinstallation (Seiten 8 bis 14), die Abschnitte zu WAN, Funk und Systemwerkzeugen (Seiten 25 bis 34 und 73 bis 78) sowie Anhang A FAQ (Seiten 82 bis 86). Sonderfall: Bleibt die Verbindung nach Ablauf der Leerlaufzeit stehen, nennt die Anleitung Hintergrundanwendungen als Ursache (Seiten 27 und 29).
Symptom-Assistent: Schritt für Schritt zur Lösung
Die fünf Schritte gehen vom Gerät nach außen: erst die Versorgung, dann die kabelgebundene Verbindung, dann das Funknetz, danach die Einwahl und zum Schluss die Werkzeuge des Routers. Jeder Schritt nennt die Seite, auf der das jeweilige Vorgehen im Dokument steht.
Schritt 1: Zeigt das Gerät überhaupt Betriebsbereitschaft an?
Ja, die LED PWR leuchtet: Weiter mit Schritt 2. Die restlichen LEDs sind nun der Maßstab für den nächsten Prüfschritt (Seite 4).
Nein, alle LEDs bleiben dunkel: Adapter am POWER-Eingang und Netzsteckdose prüfen und ausschließlich den mitgelieferten Adapter verwenden; die Anleitung weist ausdrücklich darauf hin, nur diesen zu benutzen (Seiten 5 und 7).
Schritt 2: Leuchtet oder blinkt die LED des benutzten Ports?
Ja: Es besteht Kontakt an diesem Port. Die LED blinkt, sobald Daten übertragen werden (Seite 4); weiter mit Schritt 3.
Nein: Das Kabel steht nach LED-Tabelle nicht in Verbindung. Kabel und Stecker prüfen, ein zulässiges Kabel nach Anhang C verwenden und die Leitungslänge von höchstens 100 m einhalten (Seiten 4, 9 und 90).
Schritt 3: Antwortet der Router auf einen Ping?
Ja: Die LAN-Verbindung zum Router steht, der Fehler liegt hinter dem Router. Weiter mit Schritt 4 oder 5 (Seiten 8 und 9).
Nein: Zuerst die physische Verbindung prüfen, also die LEDs am Routerport und am Netzadapter des PCs; danach die Adresse des PCs auf einen Wert von 192.168.1.2 bis 192.168.1.254 mit Gateway 192.168.1.1 stellen (Seiten 8 und 9).
Schritt 4: Kommen die Funkstationen in das Netz?
Ja: Das lokale Netz ist vollständig erreichbar, weiter mit Schritt 5.
Nein: Nach Anhang A sind vier Punkte zu prüfen: die Funkfunktion muss eingeschaltet sein, die Stationen müssen den richtigen Netznamen verwenden, der Schlüssel muss stimmen und die Stationen müssen im gleichen Adressbereich wie der Router liegen (Seiten 86 und 87).
Schritt 5: Kommt eine Verbindung in das Internet zustande?
Ja, zumindest zu Zahlenadressen: Bleiben Namen unerreichbar, ist die Namensauflösung das Thema; die Diagnosewerkzeuge zeigen den Unterschied deutlich (Seiten 73 und 74).
Nein: Den WAN-Typ über die Erkennung prüfen lassen und Anbieterkennung samt Schreibweise kontrollieren; verlangt der Anbieter eine registrierte Gerätekennung, ist diese zu übertragen und der Router danach neu zu starten (Seiten 32 und 83).
Sicherheitshinweise
Die folgende Zusammenstellung fasst die Hinweise auf, die über das Dokument verteilt stehen: in den Vorderblättern mit den Funk- und CE-Texten, im Kapitel zur Hardwareinstallation, im Funkabschnitt des Konfigurationskapitels sowie bei den Systemwerkzeugen. Sie gibt die Aussagen gekürzt wieder.
Netzanschluss und Aufstellort
- Vor dem Anschließen sind PC, Modem und Router auszuschalten; die Arbeit erfolgt spannungsfrei und mit trockenen Händen (Seite 6).
- Der Router wird ausschließlich mit dem mitgelieferten Adapter am POWER-Eingang betrieben (Seite 5).
- Aufstellort gut belüftet wählen, möglichst weit weg von Heizkörpern oder Radiatoren und ohne starke direkte Lichteinstrahlung (Seite 6).
- Mindestens 5 cm Freiraum auf allen Seiten des Gehäuses lassen; der zulässige Betriebsbereich liegt bei 0 °C..40 °C und 10 %..90 % relativer Luftfeuchtigkeit, nicht-kondensierend (Seiten 6 und 90).
Funkbetrieb und Ländereinstellung
- Nach dem Funkfrequenzhinweis sind die Antennen so zu installieren, dass sie mindestens 20 cm von Personen entfernt und nicht in unmittelbarer Nähe anderer Sendeantennen betrieben werden (Vorderblatt II, PDF-Seite 3).
- Das Gerät ist ein Produkt der Klasse B und kann in Wohnumgebung Funkstörungen verursachen, die Maßnahmen des Benutzers nötig machen können (Vorderblatt II, PDF-Seite 3).
- Für Heim- und Bürobetrieb ist das Gerät in allen EU-Ländern zugelassen; in Frankreich darf es nach nationaler Regelung nicht im Freien benutzt werden (Vorderblatt II, PDF-Seite 3).
- Die Einstellung der Region muss zum Standort passen, eine falsche Auswahl kann gegen geltende Gesetze verstoßen; Voreinstellung ist Deutschland, die nordamerikanische Ausführung kennt die Option nicht (Seite 34).
- Änderungen am Gerät, die nicht vom Hersteller genehmigt sind, können die Betriebserlaubnis erlöschen lassen (Vorderblatt I, PDF-Seite 2).
Zugangsdaten und Netzsicherheit
- Die werksseitigen Zugangsdaten admin und admin sollen geändert werden; Benutzername und Passwort sind auf je 14 Zeichen ohne Leerzeichen begrenzt (Seiten 77 und 78).
- Der voreingestellte Netzname TP-LINK soll geändert werden; die Anleitung empfiehlt nachdrücklich, das Funknetz zu verschlüsseln, und weist darauf hin, dass ohne eingetragenen Schlüssel keine Verschlüsselung aktiv wird (Seiten 33, 35 und 36).
- Für den Zugriff aus dem Internet soll die Portnummer geändert werden, wobei ein Wert von 1024 bis 65534 zu wählen ist; danach ist die Adresse stets samt Portnummer anzugeben (Seiten 54 und 85).
- Die Zugangskontrolle kann den Zugriff soweit einschränken, dass das Gerät nur noch über die Reset-Taste erreichbar ist (Seite 54).
Firmware, Rücksetzen und Konfigurationssicherung
- Vor einem Firmware-Upgrade ist die Konfiguration in einer Datei zu sichern, weil sie dabei verloren gehen kann; die Datei muss zur Hardwareversion des Routers passen und ist über eine kabelgebundene Verbindung einzuspielen (Seiten 75 und 76).
- Während des Upgrades darf das Gerät keinesfalls von der Versorgungsspannung getrennt oder über die Reset-Taste zurückgesetzt werden (Seite 76).
- Ein Wiederherstellen dauert etwa 20 Sekunden; währenddessen muss der Router eingeschaltet bleiben, um Schäden zu vermeiden (Seite 77).
- Das Zurücksetzen auf die Standardwerte löscht alle Einstellungen; die Uhrzeitangaben gehen außerdem verloren, wenn die Spannungsversorgung getrennt wird (Seiten 73 und 76).
Hinweis: Diese Zusammenstellung gibt die Hinweise des Dokuments gekürzt wieder und ersetzt den vollständigen Wortlaut nicht. Maßgeblich sind die Angaben der Anleitung auf den jeweils genannten Seiten.
Passende Ersatzteile und Zubehör
Was am TL-WR841N/TL-WR841ND real getauscht wird, hält das Dokument knapp: Der Lieferumfang listet Router, Adapter, Schnellinstallationsanleitung und eine CD mit diesem Handbuch (Seite 1), die Rückseite benennt POWER-Eingang, Reset-Taste, WAN-Port, vier LAN-Ports und Antennenanschlüsse (Seite 5), und Anhang C gibt die zulässigen Kabel sowie den Antennengewinn an (Seite 90). Andere Teile im Inneren des Geräts beschreibt die Anleitung nicht.
Übersicht der Bauteile und Zubehörteile
| Bauteil / Zubehör | Funktion | Worauf beim Kauf achten | Seite |
|---|---|---|---|
| AC/DC-Adapter | Versorgt den Router über den POWER-Eingang der Rückseite | Die Anleitung verlangt ausdrücklich den mitgelieferten Adapter; ein Ersatzgerät muss zu Stecker und Ausgangswert dieses Anschlusses passen | Seiten 1, 5 und 7 |
| Antennen | Arbeiten über die Antennenanschlüsse der Rückseite für die Funkschnittstelle; der Anhang gibt 3 dBi Gewinn pro Antenne an | Nur beim TL-WR841ND abnehmbar, beim TL-WR841N fest verbunden; das Dokument benennt Anschlussart und Gewinde nicht | Seiten 3, 5 und 90 |
| RJ45-Ethernetkabel | Verbindet das Modem mit dem WAN-Port sowie PCs und Switches mit den LAN-Ports | Für 10BASE-T UTP Kategorie 3, 4 oder 5, für 100BASE-TX Kategorie 5 oder 5e, alternativ EIA/TIA-568 STP mit 100 Ω; jeweils höchstens 100 m Länge | Seite 90 |
| Reset-Taste in der Vertiefung | Setzt den Router auf die Standardwerte zurück, wenn kein Zugang mehr möglich ist | Zum Drücken genügt ein spitzer Gegenstand; mindestens fünf Sekunden halten, danach ist eine vollständige Neukonfiguration nötig | Seiten 5, 54 und 76 |
| Etikett auf der Rückseite | Trägt die Standard-PIN für die Schnellverbindung per QSS | Vor einem Tausch fotografieren; die PIN ist alternativ im Webinterface ablesbar und jeder Router hat eine eigene | Seiten 17, 21 und 22 |
| Schnellinstallationsanleitung und CD-ROM | Zum Lieferumfang gehörende Unterlagen; die CD enthält dieses Handbuch und weitere Informationen | Beim Gebrauchtkauf nachvollziehbar prüfen, ob beide Teile noch dabei sind; die hier verlinkte Datei ist die elektronische Fassung dieses Handbuchs | Seite 1 |
