Das E560 HX ist laut Aufseite ein universelles Mobilteil: „Mit Ihrem Gigaset HX-Mobilteil haben Sie ein hochwertiges, multifunktionales und zukunftssicheres Gerät erworben.“ Es läuft an Gigaset-Basen, an DECT/GAP-Telefonen anderer Hersteller und an CAT-iq-2.0-Routern; Reichweite, Menü-Führung und Funktionsumfang bleiben aber basenabhängig.
Support-relevant ist die Aufteilung: Das Mobilteil bringt Direktwahltasten (davon eine als Notruftaste belegbar), Extra-Laut-Schaltung für schwerhörende Nutzer, Freisprechen, optisches Rufsignal, Babyphone-Funktion, Wecker und eine Taschenlampen-LED mit. Ein eigener Anrufbeantworter ist nicht eingebaut – die Anleitung spricht ausschließlich vom Netz-Anrufbeantworter des Anbieters.
Ausstattung und Betriebswerte aus dem Anhang
| Ausstattungspunkt | Was die Anleitung festschreibt | Seitenbeleg |
|---|---|---|
| Mobilteil-Klasse | Universelles HX-Mobilteil, einsetzbar an vielen verschiedenen DECT-Basen | S. 1 |
| Funkstandards | DECT und GAP werden unterstützt; Zertifizierung nach CAT-iq2.0 mit HD-Voice | S. 42 |
| Funkreichweite | bis zu 300 m im Freien, bis zu 50 m in Gebäuden; 1880–1900 MHz | S. 42 |
| Stromspeicher | Zwei eingesetzte Akkus NiMH, Baugröße AAA (Micro, HR03), 1,2 V, 750 mAh | S. 42 |
| Laufzeiten | max. 320 Stunden Bereitschaft (Eco-Modus aus) und 14 Stunden Sprechen; Laden in 7,5 Stunden | S. 42 |
| Notruftaste | Direktwahl-Taste A ist mit der speziellen SOS-Funktion belegbar | S. 26 |
| Betriebsumfeld | +5 °C bis +45 °C und 20 % bis 75 % relative Luftfeuchtigkeit | S. 42 |
Meldungen und Fehlercodes
Einen nummernbasierten Meldungsschatz, wie ihn Waschmaschinen oder Kameras pflegen, besitzt dieses Telefon nicht; die Rückmeldung erfolgt immer in Klartext, über den Zustand der Tasten-LEDs oder über Klingtöne. Wer eine Tabelle mit Störkennziffern aus anderen Marken gewohnt ist, findet hier nur das, was das Dokument wirklich zeigt: die folgenden Displaytexte, Tastenstatusmeldungen und Tonsignale.
Einzig eine Statusanzeige nutzt das Wort Fehler direkt: die Verbindungskontrolle an CAT-iq-Routern zeigt pro Leitung „OK“ oder „Fehler“ an (S. 36). Die SOS-Funktion quittiert ein komplett erfolgloses Wählen (maximal fünf Wiederholungen im 60-Sekunden-Takt) mit einem Fehlerton.
Text im Display und Status der Tasten
| Anzeige oder Tastenstatus | Was die Anleitung dahinter sieht | Seitenbeleg |
|---|---|---|
| „Bitte Mobilteil anmelden“ (blinkt) | Das Mobilteil ist an keiner Basis angemeldet; die Anmeldung muss binnen 60 Sekunden an Basis und Mobilteil gestartet werden | S. 8 |
| „An FRITZ!Box anmelden?“ | Rückfrage bei der Anmeldung an einem CAT-iq-Router; hier mit Ja oder Nein antworten | S. 8 |
| „Gespeichert“ plus Bestätigungston | Eingabe übernommen (etwa bei Datum und Uhrzeit) | S. 8 |
| „Extern“, „Anonym“ oder „Unbekannt“ statt einer Rufnummer | Keine Nummer übertragen, Nummer vom Anrufer unterdrückt oder Übermittlung nicht beauftragt | S. 15 |
| Rote Zeile in der Anrufliste | Es gibt neue, noch nicht gelesene entgangene Anrufe | S. 20 |
| „Tel.buch leer – Neuer Eintrag?“ | Abfrage beim Speichern der allerersten Nummer ins Mobilteil-Telefonbuch | S. 22 |
| Symbole „Aktion ausgeführt“ / „Aktion fehlgeschlagen“ | Quittung auf Tastendruck im Menü | S. 12 |
| SOS-Taste leuchtet dauerhaft | Die SOS-Funktion ist eingeschaltet | S. 26 |
| SOS-Taste blinkt, Displaytext „Notruf wird gesendet“ | Der Notrufdurchlauf ist aktiv | S. 26 |
| „Leitung: OK oder Fehler“, „Leitungsnutz.: In Ruhe (Leitung frei) oder Belegt“ | Verbindungsstatus an einem CAT-iq-Router, abrufbar über Einstellungen – Telefonie – Verbindungen – Status | S. 36 |
Klingtöne als Diagnosehilfe
| Ton oder Signal | Auslöser nach dem Handbuchtext | Seitenbeleg |
|---|---|---|
| Bestätigungston (aufsteigende Tonfolge) | am Ende einer Eingabe, beim Hineinstellen in die Basis und bei neuem Anruflisteneintrag | S. 34 |
| Fehlerton (absteigende Tonfolge) | bei Fehleingaben; auch beim erfolglosen Ende der SOS-Prozedur | S. 34 |
| Akkuwarnton | der Akku muss geladen werden | S. 34 |
| Reichweitenwarnton | das Mobilteil ist außerhalb der Basis-Reichweite | S. 34 |
| Hinweiston bei neuen Listeneinträgen | sobald ein Eintrag in Anruf- oder Nachrichtenliste eingeht | S. 21 |
| Klingelton dauerhaft aus (Anzeige „Ruf aus“) | per langem Druck auf die Stern-Taste; für den einzelnen Anruf über die Display-Taste Ruf aus | S. 34 |
Häufige Fragen
Das Display blinkt „Bitte Mobilteil anmelden“ – was soll ich tun?
Das Mobilteil ist mit keiner Basis verbunden. Die Anmeldung muss innerhalb von 60 Sekunden sowohl an der Basis als auch am Mobilteil gestartet werden.
- An einer Gigaset-Basis: Anmelde-/Paging-Taste etwa 3 Sekunden lang drücken.
- Am Mobilteil die Display-Taste Anmeld drücken und mit OK bestätigen; das Mobilteil sucht eine anmeldebereite Basis.
- Verlangt die Basis eine System-PIN, diese eingeben – Gigaset-Basen stehen im Lieferzustand auf 0000.
- An Router oder Fremd-Basis: Menü – Einstellungen – Anmeldung – Mobilteil anmelden wählen; ein Mobilteil passt an bis zu vier Basen.
Kann ich mit aktiver Tastensperre noch einen Notruf wählen?
Nein – über die Zifferntastatur gehen bei eingeschalteter Tastensperre auch Notrufnummern nicht durch. Nur die beleuchtete SOS-Direktwahltaste funktioniert unabhängig von der Sperre.
- Tastensperre mit langem Druck auf die Raute-Taste aus- und einschalten.
- Für Notruffälle: Direktwahl-Taste A als SOS-Taste einrichten (siehe nächste Frage).
Wie richtet man die Notruftaste ein und was passiert beim Auslösen?
Die SOS-Funktion wird über die Direktwahl-Taste A aktiviert und wählt bis zu vier gespeicherte Nummern an. Der Angerufene hört „Dies ist ein Notruf“ und nimmt mit der Taste 5 an.
- Im Ruhezustand die Direktwahl-Taste A drücken und die SOS-Funktion aktivieren.
- Zielrufnummer und Namen eingeben; bis zu drei weitere Nummern ergänzen.
- Ohne Antwort schaltet die Funktion nach 60 Sekunden automatisch auf die nächste Nummer – auch bei besetztem Anschluss oder eingeschaltetem Anrufbeantworter am Ziel; maximal fünf Wiederholungen, danach endet der Lauf mit Fehlerton.
- Zum Schluss die Einrichtung durch einen Testdurchlauf absichern; Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr dürfen dafür nicht verwendet werden.
Warum klingelt das Telefon nicht, obwohl jemand anruft?
Drei Funktionen schalten den Ton stumm: Dauer-Klingelaus über die Stern-Taste, eine Zeitsteuerung für externe Anrufe und die Sperre anonymer Anrufe.
- Lange auf die Stern-Taste drücken, um das Dauer-Ausschalten zu beenden.
- Menü – Einstellungen – Töne und Signale – Klingeltöne (Mobilteil) – Zeitsteuerung prüfen.
- Eben dort prüfen, ob „Anonyme Rufe aus“ aktiviert ist.
Wie bekomme ich das Telefon für schwerhörende Angehörige richtig laut?
Im Gespräch die obere Lautstärke-Taste bis zur höchsten Stufe drücken: Dann greift die Extra-Laut-Funktion, die über die in CAT-iq2.0 definierte Maximallautstärke hinausgeht.
- Während des Gesprächs die obere Taste wiederholt drücken, bis die höchste Stufe erreicht ist.
- Zusätzlich für externe Anrufe die Anruflautstärke in fünf Stufen einstellen.
- Beachten: Extra-Laut kann bei normal hörenden Personen Gesundheitsschäden verursachen und Leitungsstörungen verstärken.
Ist ein Anrufbeantworter eingebaut? Die Nachrichten-Taste zeigt trotzdem etwas an.
Das Mobilteil hat keinen eigenen Ansagespeicher. Angezeigt und angewählt wird der Netz-Anrufbeantworter des Telefonanbieters, den man dort beauftragen muss.
- Nummer des Netz-Anrufbeantworters im Telefon eintragen: Menü – Anrufbeantworter – Netzanrufbeantw.
- Neue Nachrichten über die Taste 1 (Schnellaufruf) oder die Netz-Anrufbeantworterliste abhören.
- Zur Anzeige: Neue Anrufe auf dem Netz-Anrufbeantworter werden nur korrekt angezeigt, wenn der Netzanbieter diese Information überträgt.
Der Wecker piept immer wieder – wie lässt er sich endgültig abschalten?
Snooze oder ein beliebiger Tastendruck wiederholt den Weckruf nach 5 Minuten; reagiert niemand, endet jede Folge nach 60 Sekunden. Nach der vierten Wiederholung Ruhigstellung für 24 Stunden.
- Zum sofortigen Ende vor dem Abheben auf Aus drücken.
- Zur Kontrolle Weckzeit und Signal unter Menü – Wecker prüfen.
Quelle im Handbuch: S. 29
Wie lange gilt die Garantie – und gilt sie auch für die Akkus?
Für Neugeräte gilt in dieser Ausgabe (Österreich, Schweiz, Belgien) eine Haltbarkeitsgarantie von 24 Monaten ab Kauf; auf Verschleißteile wie Akkus, Tastaturen und Gehäuse nur sechs Monate. Nachweis ist der Kaufbeleg mit Datum, Ansprüche sind binnen zwei Monaten ab Kenntnis geltend zu machen.
- Kaufbeleg mit Kaufdatum bereitlegen.
- Garantiefälle über die im Heft gedruckten Service-Nummern für Österreich, Belgien und die Schweiz melden.
Telefon ins Wasser gefallen – kann ich es retten?
Trennen, Akkus herausnehmen, geöffnet trocknen lassen: mindestens 72 Stunden mit offenem Akkufach und Tastatur nach unten lagern; erst trocken wieder einschalten. Danach ist die Inbetriebnahme meistens wieder möglich.
- Gerät von der Stromversorgung trennen, Akkus entnehmen, Akkufach offen lassen.
- Flüssigkeit abtropfen lassen und alle Teile trocken tupfen.
- Mindestens 72 Stunden an einem trockenen, warmen Ort lagern – nicht in Mikrowelle oder Backofen.
Quelle im Handbuch: S. 41
Muss beim Zurücksetzen ins Auslieferungswerk mein Telefonbuch gelöscht werden?
Nein. Der Mobilteil-Reset setzt individuelle Einstellungen zurück; Einträge von Telefonbuch und Anrufliste, Datum und Uhrzeit, Notrufnummern und die Anmeldung an der Basis bleiben erhalten.
- Menü – Einstellungen – System – Mobilteil-Reset – OK; Abbruch über die Steuer-Taste.
Quelle im Handbuch: S. 36
Störungsbaum: Symptome, Prüfreihenfolge, Handbuchstelle
Der Baum folgt den Kapiteln Inbetriebnahme (S. 6-8), Telefon bedienen (S. 9-13), Töne und Signale (S. 33-35) sowie SOS-Funktion (S. 26-28). Jede Prüfung zitiert die Stelle im Heft, an der das Verhalten beschrieben ist.
Anmeldung klappt nicht – „Bitte Mobilteil anmelden“ bleibt im Display
- Zeitfenster: Anmelde-/Paging-Taste der Basis drücken und sofort am Mobilteil weitermachen – beide Seiten brauchen die Aktion binnen 60 Sekunden. (S. 8, S. 7)
- System-PIN: Falls eine PIN verlangt wird, die 0000 der Gigaset-Auslieferungswerke probieren. (S. 8)
- Fremd-Basis oder Router: An anderen Basen bzw. CAT-iq-Routern läuft die Anmeldung über Menü – Einstellungen – Anmeldung – Mobilteil anmelden. (S. 8)
Kein Klingelton trotz Anruf
- Dauerausschaltung: Stern-Taste lang drücken; das Symbol für Klingelton aus verschwindet. (S. 34)
- Zeitfenster: Zeitsteuerung kann externe Rufe nachts stumm schalten. (S. 31)
- Anonyme Anrufer: Ist „Anonyme Rufe aus“ aktiv, signalisiert nur noch das Display. (S. 31)
- Ersatzweise optisch: LED-Rufsignal einschalten, dann blinkt die Rückseite bei Anrufen. (S. 34)
Warnton ertönt
- Akku leer: Nach dem Akkuwarton laden; voll ist der Akku, wenn das Blitzsymbol im Display erlischt. (S. 34, S. 7)
- Reichweite: Reichweitenwarnton: Das Mobilteil ist nicht mehr in Reichweite der Basis – rund 300 m frei, 50 m in Gebäuden sind der Datenwert. (S. 34, S. 42)
- Basis trotzdem erreichbar?: Abheben-Taste lang drücken: meldet sie Freizeichen, steht die Verbindung. (S. 28)
SOS-Notruf läuft erfolglos durch und endet mit Fehlerton
- Tonwahl am Ziel: Die Notrufnummern müssen auf Tonwahl eingestellt sein, sonst erkennt die Funktion die Bestätigung mit der Taste 5 nicht. (S. 26)
- Ansage am Ziel: Ein aktiver Anrufbeantworter der Zielnummer oder besetzte Leitung führen automatisch zur nächsten Nummer. (S. 26)
- Basis-Firmware: Manche Basen leiten die Taste-5-Bestätigung nicht weiter; Gigaset verweist auf eine aktuellere Firmware-Version für die Basis. (S. 26)
Anrufer ohne Nummer oder mit „Unbekannt“ in der Liste
- Auftraggeber: Nummern zeigt nur, wer CLIP beim eigenen Anbieter beauftragt hat. (S. 15)
- Anruferseite: Ohne beauftragte Übermittlung heißt der Eintrag „Unbekannt“, mit Unterdrückung „Anonym“. (S. 15)
- Vollständige Liste: Das Mobilteil hält die letzten 25 entgangenen Anrufe im Nachrichten-Center. (S. 20)
Tastatur reagiert nicht oder quittiert mit Fehlerton
- Sperre prüfen: Symbol für aktivierte Tastensperre im Display; Raute-Taste lange drücken. (S. 9)
- Eingabefehler: Fehlerton (absteigende Tonfolge) bedeutet Fehleingabe; mit der Steuer-Taste zur fehlerhaften Stelle navigieren. (S. 34, S. 13)
- Taschenlampe an: Bei eingeschalteter Taschenlampe sind alle Funktionen gesperrt – nur die SOS-Funktion bleibt frei. (S. 31)
Sicherheitshinweise aus dem Handbuch
Die zentralen Warnungen stehen gebündelt im Kapitel Sicherheitshinweise auf gedruckter Seite 5; Ergänzungen zu Tastensperre, Extra-Laut und Babyphone folgen auf S. 9, 10 und 30. Diese Punkte bestimmen auch, wann ein Defekt als unsachgemäße Behandlung gilt – und damit für Garantiefragen.
- Stromausfall: Ohne Strom kein Telefon – auch kein Notruf vom Mobilteil. (S. 5)
- Tastensperre: Mit aktiver Sperre sind auch Notrufnummern nicht wählbar. (S. 5)
- Explosionsgefährdete Räume: Nicht in Lackierereien und ähnlichen Umgebungen nutzen. (S. 5)
- Feuchte Räume: Kein Spritzwasserschutz – Bad und Duschraum sind tabu. (S. 5)
- Netzteil: Nur das auf dem Gerät angegebene Steckernetzgerät verwenden; die Steckdose muss beim Laden leicht zugänglich bleiben. (S. 5)
- Akkus: Nur aufladbare Akkus nach Spezifikation einlegen; erkennbar beschädigte Akkus austauschen. (S. 5)
- Defekte Geräte: Außer Betrieb nehmen oder vom Service reparieren lassen – sie könnten andere Funkdienste stören. (S. 5)
- Displaybruch: Bei gesprungenem oder zerbrochenem Display nicht weiterbenutzen. (S. 5)
- Freisprechen am Ohr: Die Geräterückseite niemals bei Klingeln oder aktivem Freisprechen ans Ohr halten – Gefahr dauerhafter Gehörschäden. (S. 5)
- Hörgeräte und Schrittmacher: In analogen Hörgeräten sind Brumm- oder Pfeifton möglich; medizinische Geräte können beeinflusst werden. (S. 5)
- Extra-Laut: Die höchste Stufe überschreitet die CAT-iq2.0-Normallautstärke und ist Hörbeeinträchtigten vorbehalten. (S. 10)
- Babyphone-Abstand: Ein bis zwei Meter zum Kind, Mikrofon zum Baby zeigen lassen; die Funktion saugt zusätzlich am Akku. (S. 30)
- Akkus und Abfall: Akkus gehören nicht in den Hausmüll. (S. 41)
- Reinigung: Nur feuchtes oder antistatisches Tuch; trockene Tücher laden das Gerät statisch auf. (S. 41)
Verwandte Teile und Zubehör
Das Heft nennt keine Ersatzteilnummern und keinen Shop; es beschreibt, was in der Packung liegt und welche Zutaten der Betrieb braucht. Passende Teile sind also: die mitgelieferte Ladeschale, das angegebene Steckernetzgerät, zwei NiMH-Akkus in AAA und die Basis bzw. der Router.
| Posten | Wortlaut in der Anleitung | Für die Praxis | Seitenbeleg |
|---|---|---|---|
| Packungsinhalt | Mobilteil, zwei Akkus, Akkudeckel, Ladeschale, Bedienungsanleitung | vor Reklamation komplett zusammenlegen | S. 6 |
| Ladeschale | für geschlossene, trockene Räume mit +5 °C bis +45 °C | Flachstecker des Netzteils einstecken, Entriegelungsknopf zum Abziehen drücken | S. 6 |
| Steckernetzgerät | nur das auf den Geräten angegebene | Austausch über die Service-Nummern des Herstellers, nicht über beliebige Netzteile | S. 5 |
| Akkus | NiMH, Größe AAA (Micro, HR03), 1,2 V, 750 mAh | zwei zugelassene Akkus werden mitgeliefert; vor erster Nutzung vollständig laden | S. 42 |
| Headset | Lautstärketasten regeln Hörer, Headset oder Lautsprecher | Kopfhörerbetrieb wird nicht separat beschrieben | S. 10 |
| Basis / Router | ausdrücklich separate Dokumentation zu Basis oder Router | Anmeldung, Telefonie-Erweiterungen und Konfiguration stehen dort, nicht hier | S. 3 |
| Kompatibilität | Funktionen an verschiedenen Basen unter www.gigaset.com/compatibility | Prüfung vor dem Kauf einer Fremd-Basis | S. 26 |
Was dieses Dokument nicht enthält
Sechs Punkte lassen sich nachweislich ausschließen, weil sie in der AT-BE-CH-Fassung von 2016 fehlen – wichtig, bevor Kundenantworten darauf bauen.
- Keine Fehlercodes und keine versprochene Fehlersuchtabelle: Das Kapitel Kundenservice & Hilfe kündigt auf Seite 37 eine Übersicht mit Fehlersuchhilfen an; in diesem PDF folgen danach nur die Garantie-Urkunden. Eine Liste nummerierter Störmeldungen fehlt vollständig. (S. 37)
- Keine Reparatur-Anleitung für Nutzer: Für defekte Geräte verweist das Heft an den Service – eigene Öffnungs-, Lötarbeiten oder Bauteilnamen für Instandsetzungen werden nicht vermittelt. (S. 5)
- Keine Garantie für Deutschland: Die Urkunden decken Österreich, Schweiz und Belgien ab; Service-Nummern gibt es ebenfalls nur für diese drei Länder. Für Deutschland fehlt in dieser Ausgabe jeder Garantie- und Hotline-Eintrag. (S. 38)
- Kein eingebauter Anrufbeantworter und keine Bandansage-Konfiguration: Beschrieben ist allein das Telefonisieren zum Netz-Anrufbeantworter des Anbieters; Aufnahmespeicher, Ansagetext oder Fernabfrage-PIN des Telefons kommen nicht vor. (S. 25)
- Kein Kapitel Eco-Modus trotz Querverweis: Die SOS-Hinweise verweisen auf „Eco-Modus+ (S. 49)“ – über gedruckte Seite 45 hinaus existiert nichts mehr in diesem Heft, der Eco-Modus erscheint nur als Fußnote der Laufzeittabelle. (S. 28)
- Keine Antworten im Heft selbst: Fragen und Antworten werden komplett auf die Kundenservice-Seiten im Internet ausgelagert; konkrete Lösungswege je Symptom stehen nicht im PDF. (S. 37)
